MIT Technologie-Institut in USA gibt zu: Elektroautos sind NICHT „grün“, sondern verschmutzen Umwelt mehr als Benzin-Autos

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Elektroautos gelten als umweltfreundlich, da sie unsere Städte und unseren Planeten sauber halten können. Eine aktuelle Studie, die vom Trancik Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlicht wurde, hat jedoch ergeben, dass Elektroautos NICHT so grün sind, wie Sie denken und eigentlich schlimmere Umweltverschmutzer sind als Benzin- und Dieselautos.

Die Studie macht geltend, dass eine elektrische Tesla Model S P100D Limousine mehr Kohlendioxid (und zwar 226 g pro Kilometer) produziert als ein benzinbetriebener Mitsubishi Mirage (mit 192 g pro Kilometer).

Obwohl die MIT-Studie grüne Befürworter schockierte, ist es nicht das erste Mal, dass eine Untersuchung Bedenken hinsichtlich der Umweltverschmutzung durch Elektroautos aufwirft. Im Jahr 2016 kam bereits eine bahnbrechende Studie der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie zu dem Schluss, dass „größere Elektrofahrzeuge während ihres Lebenszyklus höhereTreibhausgasemissionen als kleinere konventionelle Fahrzeuge haben können“.

Unabhängige Energieexperten haben auch den Mythos „Elektroautos sind Grün“ entlarvt. Der Großteil der Energie, welche die die Batterien von Elektroautos auflädt, stammt nämlich aus den nationalen Stromnetzen.

In Großbritannien zum Beispiel zeigen die neuesten Zahlen des britischen Energieforschungsinstituts Digest, dass 51% der Energie, die zum Laden von Elektroautos benötigt wird, von Kraftwerken stammt, die fossile Brennstoffe wie Gas und Kohle verbrennen. Atomkraft ist für 21% verantwortlich, während knapp ein Viertel des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt.

Experten sagen außerdem, dass der Abbau der riesigen Mengen von Nickel, Kobalt und Lithium, die bei der Herstellung von Batterien verwendet werden, zwangsläufig zu Lasten der Umwelt geht.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 war Nickel in Bezug auf globale Erderwärmung und Umweltverschmutzung das acht-„schlimmste“ Metall, das abgebaut und verarbeitet wird.

Dorfbewohner, die neben der Nickelmine Cerro Matoso in Kolumbien leben, berichteten über höhere Raten von Atemwegserkrankungen und Geburtsschäden. Lithium, das aus südamerikanischen Wüsten gewonnen wird, ergibt für jede produzierte Tonne Lithiumcarbonat eine Tonne Kohlendioxid.

Nico Meilhan, Autoanalyst und Energieexperte, sagte gegenüber der Financial Times:

„Wenn uns CO2 wirklich wichtig wäre, würden wir die Größe und das Gewicht der Autos reduzieren. Wenn Sie von Öl zu Kobalt und Lithium wechseln, haben Sie damit kein Problem angepackt. Sie haben lediglich das  Problem verschoben.“

Verweise:

 

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