Zill boykottiert Nestle-Produkte

in Umwelt/Wirtschaft

Von citystories-ulm

Keine Suppen mehr mit Maggi-Würze, hauseigenes Wasser statt San Pellegrino: Zill-Inhaber Daniel Zauner möchte mit seinem Nestle-Boykott ein Zeichen setzen.

Die Ulmer Gaststätte „Zur Zill“ verzichtet ab sofort auf alle Produkte des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle. „Ich habe eine Dokumentation gesehen und war geschockt, wie das Unternehmen vorgeht“, erklärt Zill-Inhaber Daniel Zauner. Er wolle Trinkwasserausbeutung und Regenwaldzerstörung nicht unterstützen und habe deshalb einen Schlussstrich gezogen. „Als ich den Boykott plante, war ich verwundert, dass Marken wie Maggi oder San Pellegrino zum Konzern gehören.“

„Verzicht ist zu verkraften“

Obwohl Nestle hinter vielen bekannten Produkten steckt, sei derBoykott für die Zill gut zu verkraften: „Es gibt genügend Alternativen. Ich sehe nun auch die Chance, das Lokal weiterzuentwickeln. Wir servieren statt San Pellegrino nun hauseigenes Wasser, das wir selber filtern.“ Zauner möchte mit seinem Schritt zudem Vorbild für andere Ulmer Gastronomiebetriebe sein: „Es wäre schön, wenn wir hier einenTrend starten, der sich immer weiter ausbreitet.“

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1 Comment

  1. Ja, das hatte EDEKA auch behauptet, aber als die Gewinnmargen für EDEKA wieder attraktiv waren, wurden die Produkte wieder in’s Regal gestellt.
    Da boykottiere ich lieber weiterhin NESTLE & Co selbst.
    Das geschieht ohne Trara und findet trotzdem Gleichgesinnte.

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