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Geopolitik - page 20

Wozu braucht Amerika den Großen Krieg in Europa?

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Dieses Video erklärt in wenigen Minuten einfach und für jedermann verständlich warum es für die Vereinigten Staaten von Amerika und den dahinter stehenden militärisch-industriellen Komplex so lohnend ist, einen Krieg mit Russland in Europa anzuzetteln. Daraus ergeben sich viele erschreckende Parallelen zum Zweiten Weltkrieg.


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Video: Ex-Minister und Geheimdienstkontrolleur Dr. Andreas von Bülow packt aus

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Die knallharte Wahrheit in 7 Minuten. Unfassbar, welches Wissen Dr. Andreas von Bülow (SPD) im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Vogt preisgibt. 9/11 war ein Inside Job, Israel direkt oder indirekt an 9/11 beteiligt, deutsche Presse von der CIA finanziert, USA sind der Drahtzieher von über 50 Putschen weltweit, Sauerland-Bomber war “betreutes Bomben”vom BND. Das sind nur einige von zahlreichen Vorwürfen, die Dr. von Bülow erhebt und die immense politische Sprengkraft besitzen. Andreas von Bülow gehörte viele Jahre der Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste an und war unter Bundeskanzler Helmut Schmidt von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie. In dieser Funktion lernte er Denkweise und Praktiken von Geheimdiensten kennen, die Außenstehenden verschlossen sind. Erschreckende Glaubwürdigkeit erlangen die Aussagen von Dr. Andreas von Bülow wenn man berücksichtigt, dass er einst selbst, nämlich im April 1978, an der berühmt-berüchtigten Bilderberg-Konferenz teilnahm.

Bei seinen Recherchen stieß er auf ein “erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus”. Die Hauptrolle in diesem gnadenlosen Spiel dunkler Mächte haben die weltweit operierende CIA und ihr israelischer Gegenpart, der Mossad, inne. Beide Geheimdienste entpuppen sich als wahre Meister in der verdeckten Durchsetzung staatlicher Machtpolitik, und um sie herum spannt sich ein dichtes Netzwerk krimineller Machenschaften.

Auf Grundlage der Geschehnisse der letzten Jahrzehnte und insbesondere des 11. September 2001 stellen sich Fragen nach der Geopolitik der USA, einer Weltmacht ohne Gegenspieler. Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien” Presse, das demokratische Volk, die Opposition? Wie kann es sein, daß die Welt von einem in den nächsten Krieg gelogen wird, False Flag Operationen vorausgehen, Fakten erfunden, Sachverhalte gefälscht werden und nahezu gleichgeschaltete Medien all das kritiklos übernehmen und als Wahrheit präsentieren — auf dem Rücken der Betroffenen und dem Leid der zu „Schurkenstaaten” erklärten Völker?

Vollständiges Interview (ca. 55 Minuten) unter:
http://youtu.be/tP5c4KJ9ncs?t=7m11s


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WikiLeaks: IWF-Funktionäre besprechen, dass sie “ein Ereignis benötigen”, um Zustimmung von Regierung zu erzwingen

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Die Aufzeichnung einer am 19. März 2016 stattgefunden Telefonkonferenz zwischen Direktoren des IWF, dem Internationalen Währungsfonds, um Griechenlands Schuldenkrise zu klären, wurde von WikiLeaks veröffentlicht.

Poul Thomsen, Chef der Europa-Abteilung beim IWF, und Delia Velculescu, IWF-Unterhändlerin in Griechenland, besprachen die Möglichkeit einer griechischen Staatspleite, was zufällig mit Großbritanniens Referendum über den Brexit zusammenfallen würde. Eine griechische Staatspleite würde die britischen Bürger dazu bringen, für einen Austritt aus der Union zu stimmen.

Anscheinend glauben die IWF-Funktionäre, dass die Androhung einer Finanzkrise an die gegnerische Partei notwendig ist, damit diese die Sparauflagen des IWF akzeptiere. Die Unterhaltung zeigt, dass der IWF die Krise in Griechenland benutzt hatte, um Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel auszuüben, damit sie den Forderungen des IWF nachgebe und nicht einen Schritt auf die Parteien zugehe.

THOMSEN: Wir müssen darüber sprechen, wenn Du zurückkommst… Wir sollten einfach sagen, was wir wollen.

VELCULESCU: Das sollten wir tun.

THOMSEN: Anstatt zu warten… Ich werde kein kleines Hilfsprogramm akzeptieren. Ich nicht.

…………

THOMSEN: Hm, ich weiß nicht. Aber das … ich denke anders darüber. Was brauchen wir, um zu einer Entscheidung zu kommen? In der Vergangenheit gab es nur ein einziges Mal, als eine Entscheidung getroffen wurde, und das war dann, als ihnen ernsthaft das Geld auszugehen drohte und sie zahlungsunfähig werden würden. Stimmt’s?

VELCULESCU: Stimmt!

THOMSEN: Und vielleicht wird das ja noch einmal passieren. In dem Fall wird es sich bis Juli hinziehen und sicherlich werden die Europäer einen Monat vor Brexit keine Gespräche führen, und so wollen sie irgendwann eine Pause machen und dann, nach dem europäischen Referendum, wieder anfangen.

VELCULESCU: Das stimmt.

Das Gespräch zeigt, dass der IWF plante, der Bundesrepublik zu erklären, dass sie die Troika – bestehend aus dem IWF, der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank – verlassen würde, falls sich IWF und Europäische Kommission wegen der griechischen Schulden nicht einigen sollten. Das wäre eine große Krise, die die anderen Parteien „zu einer Entscheidung“ zwingen könnte.

Möglicherweise sehen sie auch die Flüchtlingskrise als Vorteil für sich, da Griechenland das Haupteinfalltor für Immigranten auf ihrem Weg in die EU ist. Krisen in Griechenland könnten im Endeffekt weitaus größere Auswirkungen auf die EU haben.

THOMSEN: Das ist eine Möglichkeit. Eine andere wäre, und ich dachte, sie sei längst eingetreten und ich bin überrascht, dass es nicht so ist, dass die wegen der Flüchtlingssituation eine Entscheidung treffen, … dass die zu einer Lösung kommen wollen. OK? Und die Deutschen werfen die Frage nach der Regulierung auf… und grundsätzlich sagen wir dann: „Schauen Sie, Frau Merkel, Sie stehen vor der Frage, was für Sie teurer ist: Ohne den IWF vorangehen, wird der Bundestag sagen: Der IWF ist nicht mit dabei? Oder die Schulden erleichtern, wovon wir glauben, dass es das ist, was Griechenland braucht, damit wir dabei bleiben?“ Stimmt’s? Das ist doch das Problem.

Die nicht-europäischen Geberländer des IWF glauben, dass der Schuldenerleichterung für Griechenland gegen die Regel ist, nicht noch mehr Geld an Länder zu verleihen, die sowieso schon tief verschuldet sind, und was die Zusammenarbeit mit der Troika immer weniger vertretbar macht. Im August letzten Jahres beschloss der IWF, sich nicht am 86 Milliarden Euro Kredit für Griechenland zu beteiligen. Stattdessen kamen die EU-Mitgliedsstaaten dafür auf.

Schließlich diskutieren die beiden, wie sie “ein Ereignis brauchen”, welches der Präsident der Eurogruppe (Sammelbegriff für informelle Treffen der Finanzminister der Eurozone) Jeroen Dijsselbloem „gerade versucht, nicht zu erzeugen“, und dass nichts anderes „einen Kompromiss erzwingen könne“.

VELCULESCU: Ich stimme zu, dass wir ein Ereignis brauchen, aber ich weiß nicht, was für eines. Ich denke aber, Dijsselbloem versucht gerade, kein Ereignis auszulösen, sondern irgendwie die Diskussion über die Schulden zu starten, die im Grunde darum geht, ob wir letztendlich mit dabei sind, oder nicht.

THOMSEN: Ja, aber Du weißt, dass die Diskussionen über ein Hilfsprogramm und die Schulden ewig gehen können, bis einer ganz oben… bis zur Zahlung im Juli oder bis die Chefs beschließen, dass wir zu einer Einigung kommen müssen. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, einen Kompromiss zu erzwingen. Stimmt’s? Es wird ewig so weiter gehen.

Quellen: WikiLeaks, The Free Thought Project.


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Droht ein neuer Weltkrieg in Europa? Österreichischer Politiker: Nato plant Angriff auf Russland!

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Europa drohe ein neuer Krieg – davor warnt jetzt ein österreichischer Politiker. Und der Krieg geht seiner Meinung nach nicht von Putin aus, sondern von der NATO. Das Ziel, das die Allianz mit ihrer Expansion verfolge, ist seiner Meinung nach ein Angriff auf Russland. Der Politiker Robert Marschall von der EU-Austrittspartei hat der NATO im Interview mit dem deutschen Ableger des russischen Onlinemagazins „Sputnik“ vorgeworfen, dass ihre Grenzerweiterung alles andere als friedliche Ziele habe.

Die NATO erweitert ihre Grenzen für einen Überfall auf Russland und nicht zum Schutz der Mitgliedsländer der Allianz. Diese Meinung vertrat Robert Marschall, Chef der österreichischen EU-Austrittspartei, in einem Sputnik-Interview.

Dem Politiker zufolge stellt die NATO-Expansion eine große Gefahr dar, denn das einzige Ziel der Allianz sei, Russland anzugreifen, was mit der Schutztaktik nichts gemeinsam habe. Marschall äußert die Befürchtung, dass dies Europa einem neuen Krieg näher bringe.
Laut Marschall ist die EU kein unabhängiges Bündnis, denn es lasse die Präsenz ausländischer Militärkräfte in den Mitgliedsländern der Europäischen Union zu. Der Politiker unterstrich ferner, seine Partei wolle keine Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa.

NATO wirft Russland „aggressive Späh-Methoden“ vor
Österreich müsse laut seiner Verfassung in Militärangelegenheiten die Neutralität wahren, so Marschall. Ihm zufolge will das Land kein Teil eines militärischen Bündnisses sein, wie die NATO und seiner Meinung nach auch die EU es ist. Deshalb wolle das Land aus der EU austreten. Die Österreicher wollten sich nicht an dem Ukraine-Konflikt und an der Krise in Afrika beteiligen, betonte Marschall.

Beitrag im Original erschienen unter:

http://de.sputniknews.com/politik/20150705/303087181…


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Unfassbar: Obama ließ 50 Tonnen Munition für Dschihadisten abwerfen, damit diese den Kampf gegen Russland und die syrische Armee fortsetzen konnten!

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US-Regierungsvertreter haben inzwischen bestätigt, dass die Regierung Obamas aus der Luft 112 Paletten Munition für die Kämpfer des Islamischen Staates in Syrien abgeworfen hat. Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtet[1] dazu:

»Militärtransporter vom Typ Boeing C-17 Globemaster III warfen, begleitet von Kampfflugzeugen, über der Provinz Hasakah im Norden Syriens Paletten mit Munition für leichte Waffen und andere kleinere Rüstungsgüter wie Handgranaten für eine Koalition aus von den USA auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüften Rebellengruppen ab, die als die ›Syrisch-arabische Koalition‹ bekannt sind.«

Diese Syrisch-arabische Koalition setzt sich aus den Gruppen Dschaisch al-Thuwar[2] (»Revolutionäre Armee«), Burkan al-Furat[3] (»Vulkan des Euphrats«), Kämpfer vom Stamm al-Schammar (al-Sanadid), Al-Dschasira-Brigaden sowie anderen Gruppen zusammen, die angeblich mit der Freien Syrischen Armee (FSA) verbunden sind.

Im Juli hatte Dschaisch al-Thuwar dementiert[4], sie unterhalte Verbindungen zu Dschamal Maaruf, dem Kommandeur der Syrischen Revolutionären Front (SRF, Dschabhat Thowar Suriya) und Anführer der Syrischen Märtyrer-Brigaden (Schuhada Suriya), die beide der FSA angeschlossen sind. Maaruf[5] erklärte im vergangenen Jahr gegenüber der britischen Tageszeitung The Independent, der Kampf gegen al-Qaida sei »nicht unser Problem«, und räumte darüber hinaus ein, die Söldner, deren Anführer er mit Unterstützung der USA, Saudi-Arabiens und Katars sei, hätten auch gemeinsame Operationen mit einem weiteren Al-Qaida-Ableger in Syrien, der Al-Nusra-Front (Dschabhat an-Nusra)[6] durchgeführt.

Weiter sagte er, er sehe kein Problem darin, der Al-Nusra-Front Waffen zu überlassen. »Wenn die Leute, die uns unterstützen [USA, Saudi-Arabien, Katar], uns sagen, wir sollten Waffen an eine andere Gruppe liefern, tun wir das«, meinte er nur.

Burkan al-Eufrat ist eine eher nachgeordnete Gruppe, die mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (Yekîneyên Parastina Gel, YPG) verbündet ist. Die Al-Schammar-Kämpfer stehen ebenfalls den Kurden nahe.

Hinreichende Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen der FSA und IS sowie Al-Nusra:

Im September 2014 räumte Bassel Idriss[7], der frühere Stabschef des Obersten Militärrates der Freien Syrischen Armee (FSA) die Zusammenarbeit zwischen der FSA und dem Islamischen Staat, der sich damals noch »ISIS« nannte, sowie der Al-Nusra-Front ein:

»›Wir arbeiten mit dem Islamischen Staat und der Al-Nusra-Front bei den Angriffen auf die Stellungen der syrischen Armee bei … Qalamun zusammen‹, erklärte Bassel Idris. ›Seien wir ehrlich: Die Al-Nusra-Front ist die stärkste Macht hier in Qalamun, und wir als FSA würden mit ihr bei jeder Mission zusammenarbeiten, die sie beginnt, solange dies unsere Werte nicht verletzt.‹« Im Juli 2014 berichtete die amerikanische Tageszeitung Stars and Stripes, die etwa 1000 Mann starke Dawud-Brigade, die zuvor an der Seite der FSA gegen Assad gekämpft hatte, sei vollständig zum IS übergelaufen[8]. Im gleichen Monat boten weitere Fraktionen innerhalb der FSA[9] – darunter Ahl al-Athar und Ibin al-Qa’im – dem Islamischen Staat ihre Dienste an.

Angehörige des Islamischen Staates[10] behaupteten, sie arbeiteten mit der FSA zusammen und kauften Waffen, die von den USA geliefert worden seien:

»›Wir kaufen Waffen von der FSA, wir haben schon 200 Flugabwehrraketen und russische Konkurs[11]-Panzerabwehrraketen gekauft‹, sagte Abu Atheer gegenüber Al Dschasira. ›Wir unterhalten gute Beziehungen zu unseren Brüdern in der FSA. Für uns sind diejenigen die Ungläubigen, die mit dem Westen zusammenarbeiten, um gegen den Islam zu kämpfen.‹«

Bereits Ende 2013 hatte ein führendes Mitglied des Obersten Militärrates der FSA erklärt, er habe sich ISIS angeschlossen[12]. »Die Freie Syrische Armee und der Syrische Nationalrat, die vielgepriesenen Bollwerke der gemäßigten Opposition, existieren nur in den Hotellobbys und im Kopf westlicher Diplomaten«, schrieb Ben Reynolds[13].

Anfang Oktober dieses Jahres erklärte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, im russischen Fernsehsender Rossija 1: »Ich glaube, niemand hat bisher erklären können, was die gemäßigte Opposition eigentlich ist, und Putin hat ein deutliches Interesse an dieser Frage gezeigt und gefragt, wie sich denn die gemäßigte Opposition von der nicht gemäßigten Opposition unterscheide.«

Im Oktober 2014 gab der amerikanische Vizepräsident Joe Biden[14] einen Teil der Wahrheit im Zusammenhang mit den sogenannten gemäßigten Kämpfern in Syrien preis, als er erklärte, die amerikanischen »Verbündeten in der Region« seien »unser größtes Problem in Syrien«:

»Was haben sie gemacht? Sie waren so entschlossen, Assad zu stürzen und eigentlich einen Stellvertreterkrieg zwischen Sunniten und Schiiten vom Zaun zu brechen, dass sie was getan haben? Sie haben Hunderte Millionen Dollar und viele Tonnen an Waffen an jeden geliefert, der gegen Assad kämpfen würde – ausgenommen [waren] die Leute, die beliefert werden sollten, und die zu al-Nusra und al-Qaida und den extremistischen Teilen der Dschihadisten gehörten, die aus anderen Regionen der Welt kamen.«

Bidens Äußerung wurde im Westen als eine weitere seiner berüchtigten Entgleisungen heruntergespielt.

Querverweise:

[1] U.S. delivers 50 tons of ammunition to Syria rebel groups
http://edition.cnn.com/2015/10/12/politics/syria-rebe..

[2] Wikipedia: The Revolutionary Army (Syrian rebel group)
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Revolutionary_Army_..

[3] Wikipedia: Burkān al-Furāt
https://de.wikipedia.org/wiki/Burkān_al-Furāt

[4] Twitter @archicivilians
https://twitter.com/archicivilians/status/61630398365..

[5] Vom Westen unterstützter syrischer Rebellenführer Dschamal Maaruf gibt zu, an der Seite al-Qaidas zu kämpfen
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie..

[6] Wikipedia: Al-Nusra-Front
https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Nusra-Front

[7] Syrian Rrebel Commander: Yes were still collaborating with ISIS and Al Qaeda
http://www.infowars.com/syrian-rebel-commander-yes-we..

[8] Obama plans to fight ISIS by arming ISIS
http://www.infowars.com/obama-plans-to-fight-isis-by-..

[9] Free Syrian Army factions join ISIS terror group
http://www.breitbart.com/national-security/2014/07/08..

[10] Meeting al-Qaeda in Syria
http://blogs.aljazeera.com/blog/middle-east/meeting-a..

[11] Wikipedia: AT-5 Spandrel
https://de.wikipedia.org/wiki/AT-5_Spandrel

[12] Leading Syrian rebels defect, dealing blow to fight against al-Qaeda
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/..

[13] There are No Moderate Syrian Rebels
http://www.counterpunch.org/2014/10/03/there-are-no-m..

[14] Joe Biden apologised over IS remarks, but was he right?
http://www.bbc.com/news/world-us-canada-29528482


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Ex-US Finanzminister warnt: “Wenn der Großteil der Menschheit nicht bald aufwacht, wird Washington die Welt vernichten!”

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Von Anonymous

 

Dr. Paul Craig Roberts war unter US-Präsident Ronald Reagan stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten. Heute gehört er laut Forbes zu den besten Journalisten der Welt. In seinem neuesten Artikel[1] spricht Roberts Klartext und warnt die Welt noch mal eindringlich. Er sagt: “Wenn der Großteil der Menschheit nicht bald aufwacht und diesem Wahnsinn entschlossen entgegentritt, wird Washington die Welt vernichten!” Anonymous​ meint: Muss man gelesen haben. Prädikat: Absolut lesenswert!

Von Dr. Paul Craig Roberts

Alles, was Reagan und Gorbatschow erreicht haben, ist durch die aggressive und stupide Haltung zunichte gemacht worden, die die Kriegstreiber in Washington gegenüber Russland und China an den Tag legen. Reagan und Gorbatschow haben den Kalten Krieg beendet und die Gefahr eines atomaren Weltuntergangs gebannt. Jetzt haben die Neokonservativen, der von Haushaltsgeldern (sprich: Steuergeldern) abhängige militärisch-industrielle Komplex und die von den Wahlkampfspenden des militärisch-industriellen Komplexes abhängigen amerikanischen Politiker die atomare Bedrohung zurück ans Tageslicht gezerrt.

Das korrupte und doppelzüngige Clinton-Regime brach die Vereinbarung, die die Regierung von George H.W. Bush 1990 in Moskau getroffen hatte. Damit Moskau einer NATO-Mitgliedschaft eines wiedervereinten Deutschlands zustimmte, hatte Washington zugesagt, dass es keine Osterweiterung des transatlantischen Bündnisses geben werde. Gorbatschow, der damalige US-Außenminister James Baker, der damalige US-Botschafter in Moskau Jack Matlock und freigegebene Dokumente bezeugen allesamt, dass Moskau die Zusage erhielt, die NATO werde nicht nach Osteuropa expandieren.

1999 machte Präsident Bill Clinton die Regierung von Präsident George H.W. Bush zum Lügner: Der korrupte Clinton brachte Polen, Ungarn und das neu entstandene Tschechien in die NATO.

Auch Präsident George W. Bush ließ seinen Vater und dessen getreuen Außenminister James Baker als Lügner dastehen. »Dubya«, wie der Narr und Säufer auch genannt wird, holte 2004 Estland, Lettland, Litauen, Slowenien, die Slowakei, Bulgarien und Rumänien in die NATO. Das korrupte Obama-Regime, dieser hoffnungslose Fall, nahm 2009 noch Albanien und Kroatien auf.

Anders gesagt haben in den vergangenen 21 Jahren drei US-Präsidenten, von denen jeder zwei Amtszeiten absolvierte, Moskau ganz klar die Botschaft vermittelt, dass das Wort der US-Regierung nichts wert ist.

Heute ist Russland von Militärstützpunkten der USA und der NATO eingekreist und weitere werden hinzukommen – in der Ukraine (über Jahrhunderte Bestandteil Russlands), in Georgien (Teil Russlands über Jahrhunderte und Geburtsort von Josef Stalin), Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und vielleicht auch in Aserbaidschan. Riesige Gebiete, die einst Teil des Sowjetreichs waren, sind nun Teil von Washingtons Imperium. Das »Kommen der Demokratie« bedeutete nur, dass sich die Herren ändern.

Welche Marionette als NATO-Generalsekretär fungieren darf, wird stets in Washington bestimmt. Momentan ist das der ehemalige norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg. Auf Anweisung Washingtons wurde die Puppe rasch aktiv und brachte Moskau mit der Aussage gegen sich auf, die NATO verfüge über eine starke Armee, die weltweit für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung zuständig sei und die überall dort zum Einsatz kommen könne, wo Washington das wolle. Eine derartige Behauptung steht in völligem Widerspruch zu Sinn und Zweck und Charta der NATO.

Igor Korotschenko, Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer beim Verteidigungsministerium der Russischen Föderation, antwortete Washingtons Marionette Stoltenberg: »Derartige Aussagen laufen dem System der internationalen Sicherheit zuwider, da das NATO-Bündnis eine Bedrohung für Russland darstellt. Deshalb wird mit Maßnahmen darauf reagiert werden.« Und mit Maßnahmen ist das gemeint, was man erwarten musste: ausreichend Atombomben, um die Vereinigten Staaten und Europa viele Male zu zerstören.

Während sie sich in ihrem Hochmut als »unverzichtbare Nation« suhlen, haben die arroganten Narren in Washington Moskau so sehr provoziert, dass Russland nun über mehr Atomwaffen verfügt als die USA. Washington hat sein Wort gebrochen und Raketenabwehrsysteme entlang der russischen Grenze stationiert. Deshalb hat Russland überschallschnelle Interkontinentalraketen entwickelt, die rasch ihren Kurs wechseln können und von keinem Raketenabwehrsystem abgeschossen werden können. Die US-Firmen, die Milliarden Dollar damit verdienen, Washington ein nutzloses ABM-System unterzujubeln, werden das natürlich bestreiten.

Länder wie Polen, deren Regierungen dumm genug waren, amerikanische ABM-Stützpunkte zu akzeptieren, würden natürlich vernichtet, bevor die Raketenabwehrschilde zum Tragen kommen könnten. Dass Osteuropas gekaufte Regierungen so blöd waren, Washington zu vertrauen, wird wahrscheinlich der Hauptgrund für den Dritten Weltkrieg sein.

Und ganz vorne dabei beim neuen Armageddon ist Amerikas militärisch-industrieller Komplex. Diesen gierigen Bastarden, diesen »privatwirtschaftlichen Konzernen«, deren Umsätze einzig aus staatlichen Quellen stammen, wird noch mehr Geld garantiert, egal, wie hoch die menschlichen Verluste ausfallen könnten. Ihr Sprachrohr im US-Senat ist Jim Inhofe, Mitglied im Unterausschuss des Senats zu strategischen Streitkräften. Inhofe hat das 60 Jahre alte Argument wieder hervorgekramt, Amerika falle beim Wettrüsten zurück. Das Wettrüsten muss unbedingt wieder beginnen, das ist von höchster Wichtigkeit für die Profite des militärisch-industriellen Komplexes und für die Wahlkampfspenden an die Senatoren.

Aber es sind nicht nur Russlands Atomarstreitkräfte, die die Narren in Washington wiederbelebt und aktiviert haben, sondern auch diejenigen Chinas. Vergangenes Jahr beschrieben die Chinesen sehr bildlich, wie sie die USA mit Nuklearwaffen zerstören könnten. Damit reagierte China auf den verrückten Plan Washingtons, von den Philippinen bis nach Vietnam neue Luftwaffen- und Flottenstützpunkte zu errichten, um den Warenfluss im Südchinesischen Meer besser kontrollieren zu können. Wie blöd muss die Regierung in Washington sein, um zu glauben, dass China eine derartige Einmischung in seinen Einflussbereich einfach so hinnehmen werde?

China hat sein Atomwaffenpotenzial nun um eine neue Variante seiner mobilen Interkontinentalraketen ergänzt. Viel weiß Washington nicht über diese neue Rakete, was wohl daran liegt, dass die CIA zu sehr damit beschäftigt ist, in Hongkong Demonstrationen zu organisieren.

Russland und China waren es zufrieden, Teil der Weltwirtschaft zu sein und daran zu arbeiten, dass sich die wirtschaftliche Lage ihrer Bürger verbessert. Aber nix da! Die neokonservative Solo-Supermacht, eine Anhäufung arroganter Psychopathen, stellt sich hin und erklärt, dass kein anderes Land, nicht einmal Russland und China, imstande sein darf, eine Außenpolitik zu betreiben, die nicht in absolutem Einklang mit Washingtons Zielen steht.

Ein Atomkrieg ist wieder eine Option. Erst bedroht Washington diejenigen, die man als Rivalen ansieht. Geben diese nicht nach, verteufelt Washington sie.

Laut der Geschichtsschreibung der Washingtoner Hofhistoriker waren die größten Dämonen der modernen Zeit die Regierungen Japans und Deutschlands im Zweiten Weltkrieg sowie die Nachkriegs-Sowjetunion unter Josef Stalin. Diese amerikanischen Hofhistoriker ignorieren die Fakten: Japan wurde von Washington in den Krieg gezwungen, denn Washington hatte Japan Zugang zu Bodenschätzen verwehrt. Und während Japans Regierung kapitulieren wollte, wurde Japan noch zwei Mal mit Atombomben angegriffen.

Um den Ersten Weltkrieg zu beenden, versprach Amerikas Präsident Woodrow Wilson Deutschland, es werde keinen Gebietsverlust erleiden und keine Reparationen bezahlen müssen. Alle Versprechen wurden gebrochen. Deutschland wurde zerrissen, deutsche Gebiete gingen an Polen, Frankreich und die Tschechoslowakei. In absolutem Widerspruch zu Wilsons Versprechen wurden Deutschland im Versailler Friedensvertrag unmöglich hohe Reparationszahlungen aufgebürdet. John Maynard Keynes war weitsichtig genug zu erkennen, dass die Reparationszahlungen einen weiteren Weltkrieg nach sich ziehen würden. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, musste Deutschland auch Gebiete an Belgien, Litauen und Dänemark abtreten.

Ein fleißiges und mächtiges Volk, dessen Streitkräfte bei Ende des Ersten Weltkriegs noch ausländisches Gebiet besetzt hielten, wurde erniedrigt. Das zeigte, wie verlogen die so genannten »Westmächte« waren. Die Franzosen, Briten und Amerikaner ebneten Adolf Hitler den Weg. 1935 hatte Hitler seine Macht so weit gefestigt, dass er den Vertrag von Versailles aufkündigen konnte. Wäre er nicht dem Größenwahn erlegen und hätte seine Truppen in den Untergang nach Russland geschickt, würden er oder seine Nachfolger Europa noch heute regieren.

Die wahre Geschichte unterscheidet sich so sehr von dem, was Washington behauptet und was den Amerikanern beigebracht wird. Die Mehrheit der Amerikaner ermöglicht blind, dass Washington Krieg gegen die Welt führt. Wenn Ebola und Klimawandel der Menschheit nicht den Garaus bereiten, werden die Ignoranz des amerikanischen Volks und Washingtons Feldzug für die Weltherrschaft die Aufgabe gewiss erledigen.

Über den Autor:

US-Präsident Ronald Reagan ernannte Dr. Roberts zum stellvertretenden Finanzminister der Vereinigten Staaten mit dem Zuständigkeitsbereich Wirtschaftspolitik und wurde durch den US-Senat in seinem Amt bestätigt. Von 1975 bis 1978 diente Dr. Roberts im US-Kongress, in dem er das Kemp-Roth Gesetz entwarf. Darüber hinaus spielte er eine führende Rolle in Bezug auf das Werben unter beiden Parteien zur Entwicklung einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Nachdem er aus dem US-Finanzministerium ausschied, betätigte er sich als Berater des amerikanischen Verteidigungs- und Handelsministeriums.

Dr. Roberts war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journals, Kolumnist für Business Week sowie den Scripps Howard News Service. Im Jahr 1992 wurde er mit dem Warren Brookes Award für exzellente Leistungen im Journalismus ausgezeichnet. 1993 kürte ihn Forbes Media zu einem der einflussreichsten und besten Journalisten in den Vereinigten Staaten.

Dr. Roberts wurde für seine herausragenden Leistungen zur Formulierung der ökonomischen Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten mit dem Meritorious Service Award des US-Finanzministeriums ausgezeichnet. Im Jahr 1987 zeichnete ihn die französische Regierung für seine Leistungen einer Erneuerung der Wirtschaftswissenschaften und -strategien nach einem halben Jahrhundert des Staatsinterventionismus aus und nahm Dr. Roberts in die Ehrenlegion auf. Er gehört nicht nur in den USA zum Who’s Who der Gesellschaft, sondern in der ganzen Welt.

Querverweise:

[1] Washington Is Destroying The World
http://www.paulcraigroberts.org/2014/10/06/washington..


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Operation Northwoods: Inszenierte Anschläge in den USA sollten Kuba angelastet werden

in Geopolitik/Politik von

Im Jahr 1962 verfasste der Generalstab des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten unter dem Namen “Operation Northwoods” einen geheimen Kommandoplan. Die Operation sah unter anderem inszenierten Terror unter falscher Flagge vor, um mit Hilfe der Medien Fidel Castro als Feindbild der USA auszurufen und die US-amerikanische Bevölkerung von der Notwendigkeit einer Invasion in Kuba zu überzeugen. Um dies zu erreichen wollten die ranghöchsten Pentagon-Generäle eines mit US-Studenten besetztes Passagierflugzeug abschießen und Bombenanschläge in großen amerikanischen Metropolen verüben. Beides sollte im Nachgang und mit Hilfe der amerikanischen Massenmedien Fidel Castro in die Schuhe geschoben werden. [1][2].
“Die Weltmeinung und die Vollversammlung der Vereinten Nationen sollten positiv beeinflusst werden, indem man ein internationales Bild von der Kubanischen Regierung zeichnet, das diese als unbesonnen, unverantwortlich und als eine erschreckende und unkalkulierbare Bedrohung des Friedens in der westlichen Hemisphäre erscheinen lässt”, heißt es in den Northwoods-Dokumenten.

Die damaligen 5 höchsten Militärgeneräle, die Northwood geplant haben - Von links nach rechts: Admiral George W. Anderson Jr. ( Oberster General von Marine Operationen), General George H. Decker (Oberster General Bodenstreitkäfte), General Leyyman L. Leymnintzer (Generalstabschef), General Curtis E. LeMay (Oberster General der Flugstreitkräfte), General David M. Shoup (Kommandeur der Marine)
Die damaligen 5 höchsten Militärgeneräle, die Northwood geplant haben –
Von links nach rechts: Admiral George W. Anderson Jr. ( Oberster General von Marine Operationen), General George H. Decker (Oberster General Bodenstreitkäfte), General Leyyman L. Leymnintzer (Generalstabschef), General Curtis E. LeMay (Oberster General der Flugstreitkräfte), General David M. Shoup (Kommandeur der Marine)

Operation Northwoods gelang nach über dreißigjähriger Geheimhaltung im Jahr 1997 durch den Freedom of Information Act erstmals an die Öffentlichkeit. Die geheimen Dokumente verraten, über welche Mittel die damalige US-Regierung bereits verfügte und wie weit sie bei der Realisierung ihrer Ziele gehen würde. So waren inszenierte Terroraktionen im Inland ebenfalls eine Option des Geheimplanes. Im Bereich Miami und anderen Städten Floridas, als auch in Washington war die Inszenierung von kommunistischen kubanischen Terroranschlägen angedacht. Es waren ebenfalls Anschläge gegen kubanische Flüchtlinge in den USA geplant, für die man anschließend Fidel Castro verantwortlich machen wollte. Man zog sogar das Versenken eines kubanischen Flüchtlingsschiffes in Erwägung, was die scheinbare Grausamkeit des Castro-Regimes unterstreichen sollte.

Neben der Weiterleitung von Lügen über die bekannten Medien, plante man die Verbreitung von Gerüchten über Kuba und Fidel Castro durch geheime Radiosender. Der geheime Plan reichte so weit, dass die US-Regierung über die Zerstörung einer amerikanischen Militärbasis nachdachte, um darauf kubanische Truppen zur Verantwortung zu ziehen. Darüber hinaus beinhaltete Operation Northwoods den inszenierten Abschuss einer zivilen Chartermaschine durch ein kubanisches Kampfflugzeug.

Auch die Zerstörung eines angeblich mit Studenten besetzten Passagierflugzeuges war ein Teil der Überlegungen.

Zur Versenkung eines US-amerikanischen Schiffes in der Bucht von Guantanamo berichten die Northwoods-Dokumente wie folgt:

“Wir könnten ein unbemanntes Schiff irgendwo in den kubanischen Gewässern sprengen. […] Die Anwesenheit kubanischer Flugzeuge oder Schiffe, die nur die Absichten des Schiffes erkunden wollten, könnte als ziemlich eindeutiger Beweis dafür dienen, dass das Schiff angegriffen wurde.[…] Die USA könnten danach eine Luft-/See-Rettungsaktion unter dem Schutz von US-Kampfflugzeugen durchführen, um die Überlebenden der nicht existierenden Besatzung zu retten. Listen der `Opfer´ in US-amerikanischen Zeitungen würden eine hilfreiche Welle nationaler Empörung auslösen.“

Am 13. März 1962 wurden dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy die Northwoods-Dokumente vorgelegt. Obwohl die Planungen bereits unter US-Präsident Eisenhower vorgenommen wurden und der geheime Plan von allen Mitgliedern des Vereinigten Stabschefs unterzeichnet wurde, lehnte Kennedy die Operation Northwoods ab. Diese wurde somit nicht umgesetzt, doch die Überlegungen des ursprünglich geheimen Plans offenbaren eine perfide und unmenschliche Vorgehensweise. Schon damals zog man es in Betracht, Teile der eigenen Bevölkerung für die Rechtfertigung eines Krieges zu opfern.

Wenn man bereits im Jahr 1962 über detaillierte Anleitungen zur Manipulation der Öffentlichkeit in Form von inszeniertem Terror verfügte, dann scheint die offizielle Version der Terroranschläge vom 11. September nicht nur aufgrund nach wie vor offener Fragen höchst zweifelhaft. Hinzu kommen Kenntnisse über Gladio, wobei inszenierter Terror nachweislich durch die NATO zur Anwendung kam. Wie weit man bereit ist zu gehen, bewies die US-Regierung in jüngerer Vergangenheit unter anderem durch die Brutkastenlüge. Eine Lüge als Kriegseintritt ist, wie beim illegalen Angriffskrieg im Irak 2003, ein gängiges geopolitisches Konzept der USA.
Warum erscheint den meisten Menschen zum Beispiel ein gezielter Abschuss der Maschine MH-17 durch westliche Soldaten, um Russland zu beschuldigen, so unrealistisch? Warum glaubt die große Mehrheit der Menschen nicht an inszenierten Terror?

Weil sie das nötige Wissen weder in Schulen und Universitäten, noch über die Medien erhalten. Wir werden gezielt von historischen Fakten, wie der offensichtlichen NATO-Osterweiterung ferngehalten und schimpfen durch einseitige Berichterstattung über angeblich böse Russen. Die Masse der deutschen Bevölkerung bildet sich politisch über das Fernsehen, wo abgesehen von wenigen Ausnahmen überwiegend pro-westliche Meinungen abgebildet werden. Deutsche Medien zeichnen überwiegend ein Bild des guten Westens und setzten immerzu neue Feindbilder in die Welt.

Um dieser Propaganda zu widerstehen bedarf es eines gewissen historischen Hintergrundwissens, welches in westlichen Lehrplänen gezielt unterschlagen wird.

Bei dem enormen technischen und somit auch militärischen Fortschritt von 1962 bis heute wird einem ganz anders, wenn man bedenkt, dass Geheimpläne auch heute existieren. Wie diese heute aussehen mögen, kann man nur vermuten, doch eines lässt sich mit Bestimmtheit sagen, dass sie kaum weniger perfide und menschenverachtend sein werden als damals. Unser Leben liegt in blutverschmierten Händen empathieloser Psychopathen und wir gucken weiter in die (Bild-)Röhre. Lasst uns dieses so wertvolle Wissen verbreiten, sodass wir eines Tages genügend politisch aufgeklärte Menschen sein werden, um das kapitalistische System friedlich zu stürzen. Nur so haben wir in naher Zukunft eine realistische Chance auf den lang ersehnten Weltfrieden.

Foto: Joint Chiefs of Staff, 13. November 1961. Von links nach rechts: Admiral George C. Anderson, Jr., USN, Chief of Naval Operations; General George Decker, USA, Chief of Staff; General Lyman Lemnitzer, USA, Chairman, Joint Chiefs of Staff; General Curtis Lemay, USAF, Chief of Staff; and General David Shoup, USMC, Commandant of the Marine Corps.[3]

Querverweise:

[1] Northwoods Dokuemnte vollständig
http://www.slideshare.net/InvestigatingtheTerror/oper..

[2] Operation Northwoods
http://www.heise.de/tp/artikel/15/15933/1.html

[3] Geschichtliches Archiv der Navy
http://www.history.navy.mil/photos/pers-us/uspers-s/d..

 

Artikel von Anonymous


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Aus den Emails von Hillary: NATO hat Libyen zerstört, um einen goldgestützten Dinar zu verhindern

in Geopolitik/Welt von

Hillary Clintons Emails sind ein unerschöpfliches Geschenk. Als führender Verfechter der Resolution des UN Sicherheitsrats über die Einführung einer Flugverbotszone in Libyen behauptete Frankreich, dass seine größte Sorge dem Schutz der libyschen Zivilbevölkerung gelte (unter Beachtung der aktuellen Lage allein hätte man die Echtheit dieser Sorge in Frage stellen müssen). Eines der wahren Gründe, in Libyen einzumarschieren, war Gaddafis Plan über einen Gold Dinar, wie viele „Verschwörungstheoretiker“ behaupten.

Eine der 3000 Emails von Hillary Clinton, die vom amerikanischen Außenministerium am Neujahrsabend (an dem echte Neuigkeiten eher unter den Teppich gekehrt werden) veröffentlicht wurden, offenbarte, dass die NATO-Verschwörung zum Sturz Gaddafis in erster Linie das Ziel hatte, eine goldgestützte afrikanische Währung zu verhindern, und zweitens an Libyens Ölreserven heranzukommen.

Die fragliche Email wurde an die damalige Außenministerin Hillary Clinton von einem ihrer inoffiziellen Berater, Sydney Blumenthal, mit dem Betreff „Frankreichs Auftraggeber und Gaddafis Gold“ gesendet.

Im Foreign Policy Journal, einem Magazin zur Außenpolitik, heißt es:

Die Email bezeichnet Frankreichs Präsidenten Nicholas Sarkozy als führend bei dem Angriff auf Libyen aufgrund von fünf speziellen Interessen: an Libyens Öl herankommen, den Einfluss Frankreichs in der Region sichern, den Ruf Sarkozys im eigenen Land stärken, Frankreichs militärische Stärke aufrechterhalten und Gaddafis Einfluss auf das sogenannte „frankophone Afrika“ schwächen.

Am erstaunlichsten ist der ausschweifende Abschnitt, in dem die große Bedrohung beschrieben wird, wenn Gaddafis Gold- und Silbervorräte, geschätzte „143 Tonnen Gold und eine ähnliche  Menge an Silber“, dem Französischen Franc CFA als Hauptwährung in Afrika entgegen gestellt werden würde.

Und hier geht’s zu dem Abschnitt der Email, die beweist, dass die NATO Hintergedanken bei der Zerstörung Libyens hatte (UPDATE: der Link wurde entfernt):

Dieses Gold wurde vor dem aktuellen Aufstand angehäuft, um eine panafrikanische Währung, basierend auf dem Libyschen Gold Dinar, einzuführen. Dieser Plan entstand, um den frankophonen afrikanischen Ländern eine Alternative zum Französischen Franc CFA zu bieten.

(Kommentar einer Quelle: Eingeweihten zufolge hat die Anzahl der Gold- und Silberreserven einen Wert von über sieben Mrd. US Dollar. Französische Geheimdienstler entdeckten diesen Plan, kurz nach dem die Revolution begann. Dies war einer der Gründe für Präsident Sarkozys Entscheidung, Libyen anzugreifen. Diese Eingeweihten behaupten, dass Sarkozys Pläne von folgenden Problemen bestimmt wurden:

  1. Den Wunsch nach einem größeren Anteil an Libyens Ölproduktion
  2. Den Einfluss in Nordafrika zu stärken
  3. Seine eigene, innenpolitische Position in Frankreich zu verbessern
  4. Dem französischen Militär eine Gelegenheit geben, seinen Einfluss in der Welt wieder zu behaupten
  5. Eine Antwort auf die Sorge seiner Berater über Gaddafis langfristige Pläne, Frankreich als herrschende Macht im frankophonen Afrika zu verdrängen.

Sobald der französische Geheimdienst Gaddafis Pläne über den Dinar entdeckte, wurde folglich entschieden, die Kampagne gegen Gaddafi loszutreten. Schließlich hatten sie genügend guter Gründe gesammelt, um aktiv zu werden.

Traurigerweise hatte Gaddafi schon früher Europa (in einem „prophetischen“ Telefonat mit Blair) gewarnt, dass sein Sturz zu einem Anstieg des islamischen Extremismus im Westen führen würde. Eine Warnung, die auf taube Ohren stieß. Was sind schon einige Menschenleben in Frankreich und Libyen, wenn ein höheres Ziel die Taschen von Politikern und Eliten so viel besser füllt?

Quellen: NY Post, FOIA, Daily Telegraph


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Krieg gegen Russland? USA Stationieren Panzerbrigade 150 Kilometer Vor Sankt Petersburg

in Geopolitik/Welt von

Die USA haben angekündigt, eine komplette Panzerbrigade an die Ostflanke der Nato zu verlegen, nur 150 Kilometer von Sankt Petersburg entfernt: 4200 Soldaten, 250 Panzer, ergänzt um Haubitzen und weitere 1.700 zusätzliche Militär-Fahrzeuge. Willy Wimmer, langjähriger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung analysiert die Beweggründe für diesen Schritt und spricht von einer zielgerichteten Politik, zur erneuten Spaltung des europäischen Kontinents.

Von Willy Wimmer / RT Deutsch

Bei den ganzen Hiobs-Botschaften, die in diesen Tagen das Ergebnis der von Deutschland mitgetragenen Politik im globalen Maßstab sind, könnte man über eine im Ergebnis verheerende Nachricht fast hinweglesen. Dennoch hat es das in sich, was man heute in den Tageszeitungen lesen kann. Danach werden die USA ab dem nächsten Jahr eine Panzerbrigade und tausende von Fahrzeugen und weiteres militärisches Gerät östlich von Deutschland in den NATO-Staaten zwischen der Russischen Föderation und Deutschland stationieren. Begründet wird dies mit der angeblichen Besorgnis der dortigen NATO-Mitgliedsstaaten vor einer russischen Aggression, die außer diesen Staaten niemand so recht auf dem Kontinent sehen kann.

Endpunkt einer seit 1992 zielgerichteten amerikanischen Politik, die auf eine erneute Spaltung des Kontinentes zielt.

Natürlich haben alle NATO-Staaten darauf gesetzt, dass über den Maidan-Putsch nicht nur die damalige ukrainische Regierung fallen würde. Damit wäre es den USA möglich geworden, ihre seit mehr als einem Jahrzehnt offen deklarierte Politik, die auf eine erneute Spaltung Europas ausgerichtet ist, umzusetzen. Da spätestens seit dem öffentlich und unter Einschluss berühmter und kompetenter deutscher Kliniken das öffentliche Spektakel um die zopftragende ukrainische Oligarchin Julia Timoschenko über Jahre klar war, worauf die USA in der Ukraine zielten, haben unsere östlichen Nachbarn auf das aus ihrer Sicht richtige Pferd gesetzt. Das hat die Bundesregierung selbstredend auch fertig gebracht.

Die in der Folge des Maidan-Putsches beabsichtigte Beseitigung der russischen Marinepräsenz auf der Krim zwecks Kappung der Versorgung für Syriens Präsident Assad und die Beseitigung substantieller Rechte der russisch-sprachigen Minderheit in der Ukraine erwies sich mit schrecklichen Konsequenzen für die Bewohner der Ost-Ukraine als der „berühmte Schuss in den Ofen“.

Die markigen Worte aus den baltischen Staaten und aus Polen in Richtung Moskau wurden in dieser Zeit nur noch von den noch deutlicheren Sprüchen hoher deutscher NATO-Offiziere in Richtung Moskau ausgestochen. Das Klima war aber nachhaltig auf Krawall gebürstet und man hatte aus Kreisen der NATO die psychologische Grundlage für eine ausreichende Selbst-Bedrohung geschaffen. Damit wurde es atmosphärisch begründet, was heute Grundlage für die amerikanische Truppenstationierung ist.

Die USA unterlaufen konsequent die Vereinbarungen aus dem „zwei-plus-vier-Vertrag“ in Deutschland.

Diese angekündigte Truppenstationierung schließt ein Kapitel ab, das uns in Deutschland ganz unmittelbar betrifft. Alle Konsequenzen aus der Geschichte seit Napoleon hatten uns Deutsche bewogen, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nur deutsche Truppen stationiert zu sehen. Unter keinen Umständen sollte die antagonistische Situation, die für den Kalten Krieg so maßgeblich gewesen war, fortgesetzt werden. Das dichte Geflecht vertraglicher Verbindungen und nicht die militärische Dominanz sollte Europa bestimmen.

Es sollte nicht zu einer Präsenz von alliierten NATO-Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR kommen. Deutschland war noch nicht wiedervereint, als aus den verbündeten Streitkräften heraus alle möglichen Versuche unternommen worden sind, diese Bestimmungen zu unterlaufen. Sichtbar wurde dieses Bemühen spätestens zu dem Zeitpunkt, als wegen des Krieges in Afghanistan der Flughafen Leipzig – es musste gerade Leipzig sein – zum Drehkreuz für den amerikanischen Truppeneinsatz in Afghanistan werden musste.

eute ziehen die Kolonnen vorwiegend amerikanischer Verbände gen Osten auf die Truppenübungsplätze in den östlichen Bundesländern, als gäbe es nicht in Grafenwöhr und an anderer Stelle ausreichenden Übungsraum für die globalen Muskel- und Kriegsspiele der USA. Der „zwei-plus-vier-Vertrag“ soll nach Kräften aufgeweicht und in sein Gegenteil gegenüber einer vertragsbezogenen Politik gegenüber Russland verkehrt werden.

150 Kilometer vor St. Petersburg – Leningrad rückt wieder ins Blickfeld

St. Petersburg blickt nach Europa. Der Blick nach Westen ist heutzutage keinesfalls erfreulich. Amerikanische Panzer stehen heute gleichsam vor den Toren der zweitwichtigsten Stadt Russlands wie vor Jahrzehnten sowjetische Raketen auf New York gerichtet waren. Da spielt es schon fast keine Rolle mehr, was in Bezug auf zu unterlassene westliche Truppenstationierungen zwischen der NATO und der Russischen Föderation in besseren Zeiten einmal vereinbart worden war. Die USA haben alles getan, die Dinge in Europa sich hochschaukeln zu lassen. Warum soll man in Moskau die seit 1992 ausgesandten westlichen Signale nicht so deuten, wie man es in Moskau für richtig hält?

Heute kann man in Deutschland mit Fug und Recht davon ausgehen, dass die USA gut 25 Jahre benötigt haben, Gräben in Europa wieder auszuheben und Mauern entstehen zu lassen. Der NATO-Vertrag, der ohne die inzwischen eingetretene militärische Integration, die erst nach der Gründung der NATO umgesetzt worden ist, die beiderseitige Ankopplung der atlantischen Gegenküsten zum Gegenstand hatte, wurde durch die USA ohne die Zustimmung der Völker der Vertragsstaaten seinem Vertragszweck zweckentfremdet.

Alle, auch die Deutschen, haben der NATO als Verteidigungsbündnis zugestimmt. Das hat das Bundesverfassungsgereicht in seinem berühmten „Tornado-Urteil“ des Jahres 2007 ausdrücklich festgehalten. Die Ausprägung der NATO als globales Angriffsbündnis ist vom Willen des deutschen Volkes keinesfalls gedeckt und es gibt keine dafür erforderliche Zustimmung des Deutschen Bundestages. Es ist überfällig, wenn die Bundesregierung und der Generalbundesanwalt den täglichen Rechtsbruch auf deutschen Straßen anprangern. Vorzuziehen wäre es allerdings, konsequent und ohne Ansehen der Blickrichtung dagegen vorzugehen. Noch besser wäre es allerdings, in Zusammenhang mit den NATO-Kriegen das Völkerrecht und die eigene Verfassung zu respektieren und die völkerrechtswidrigen amerikanischen Einsätze nicht mitzumachen.

Diese Politik führt uns wieder in die schrecklichen Bilder des Zweiten Weltkrieges. Ist das unsere Politik gegenüber einem Nachbarn, dem wir mehr als vielen anderen die Wiedervereinigung Deutschlands verdanken können? Einem Nachbarn gegenüber, der nachweisbar seit der Zeit vor dem Ende des Kalten Krieges auf das Völkerrecht, die friedlichen Beilegung von Konflikten und den Frieden setzt. Ganz anders als die USA, an die wir mehr und mehr gekettet sind und die sich zu unserem übergroßen Entsetzen in der Zerstörung des Völkerrechts und dem Führen von Kriegen hervortun.

Das amerikanische Verhalten gegenüber den NATO-Verbündeten und der Russischen Föderation erinnert, mehr als uns lieb sein kann, an den alten römischen Satz über Karthago. In der Konferenz von Bratislava im Mai 2000 haben die USA ihre Sicht deutlich gemacht. Danach scheint es darum zu gehen, Moskau zu zerstören, weil es Moskau gibt. Wir haben es wieder weit gebracht.

Artikel im Original erschienen unter:

https://deutsch.rt.com/meinung/37549-willy-wimmers-zu..


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Stratfor und die Prognose eines neuen Krieges

in Geopolitik/Politik von

Es gab noch kein Jahrhundert ohne einen Systemkrieg – ein Systemkrieg, soll heißen, dass das gesamte bestehende System erschüttert wird. Angefangen beim Sieben-jährigen Krieg in Europa über die Napoleonischen Kriege im 19. Jahrhundert bis hin zu den Weltkriegen; jedes Jahrhundert hatte einen.

Wollen sie darauf wetten, dass dieses Jahrhundert keinen haben wird?

Hier der Ausschnitt aus der Rede, um die es geht, mit deutschen Untertiteln:

Wahrlich düstere Worte. Geäußert von niemand geringerem als George Friedman, Leiter des Think-Tanks Stratfor (Strategic Forecasting) und der Firma Geopolitical Futures. Oft erregte er durch seine Meinungsäußerung oder Publikationen Aufsehen. So thematisierte er unter anderem in seinem Buch “The Next 100 Years” vorhergesagte Konflikte wie beispielsweise zwischen den USA und Japan oder die politische Bedeutungslosigkeit Deutschlands bis 2050. Bescheidenheit scheint nicht zu seinen Stärken zu gehören, so sagte er bereits “Journalisten erklären, was in der Welt passiert, wir bei Stratfor erklären, was passieren wird.”

huGO-BildID: 25358983 This Sept. 29, 2004, photo shows George Friedman the founder and CEO of Startfor, a private intelligence gathering and analysis company in Austin, Texas. . WikiLeaks says Monday, Feb. 27, 2012, it has begun publishing leaked emails from the Austin, Texas-based intelligence analysis firm. (Foto:Austin American-Statesman, Ralph Barrera/AP/dapd) MAGS OUT; NO SALES; INTERNET AND TV MUST CREDIT PHOTOGRAPHER AND STATESMAN.COM
Gründer und Leiter von Stratfor: George Friedman

Politisch ist er als Pro-Imperialistisch einzuordnen, was man an folgenden Äußerungen erkennen sollen könnte:

Die USA können als Imperium nicht andauernd in Eurasien intervenieren … Ich empfehle eine Technik, die von Präsident Ronald Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterstützte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gekämpft. Das war zynisch und amoralisch. Aber es funktionierte. Denn die USA sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu besetzen. In dem Moment, in dem wir einen Stiefel auf europäischen Boden setzen, sind wir aufgrund demografischer Umstände zahlenmäßig total unterlegen.

Das Hauptinteresse der USA, für das wir immer wieder Krieg geführt haben – im Ersten und Zweiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg – waren die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Weil vereint, sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse besteht darin, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.

So logisch seine Ansichten erscheinen mögen, so zynisch, egoistisch und amoralisch sind sie auch. Dabei steht seine Haltung zu der Notwendigkeit von Konflikten zur Aufrechterhaltung des eigenen (US-amerikanischen) Imperiums im krassen Gegensatz zu seinem Namen.


Ende Januar wurde George Friedman von Businessinsider interviewt. Doch wie gelangte Friedman zu der Meinung, man müsse sich für einen neuen Krieg wappnen? Als Auslöser für Systemkriege macht er den Niedergang etablierter Staaten und den Aufstieg neuer an deren Stelle verantwortlich. Dieser Vorgang sei gefährlich, da “diese [Staaten] noch nicht ihre Balance gefunden haben”. Er begründet historisch: “Deutschland vereinigte sich 1871 und es war die Hölle los. Japan mehrte im frühen 20. Jahrhundert seine Macht und Chaos brach aus.”

So weit so gut. Doch wo will Friedman heute diesen Prozess beobachten? Am ehesten sieht er ein Risiko in aufstrebenden Nationen wie Japan, der Türkei und Polen. Seiner Meinung nach ergäben sich dadurch Konfliktszenarien in Osteuropa, dem Mittleren Osten und im maritimen Feld zwischen den USA und Japan.


So sehr die internationale Staatengemeinschaft im Moment auch durch die Finanzkrise und Konfliktherde wie Syrien, die Ukraine und den Islamischen Staat auf die Probe gestellt wird – ob man so weit gehen darf und sich Kriegsängsten auf dem Niveau der Weltkriege hingeben darf sollte zu diskutieren sein. So begrüßenswert erneute Konflikte auf europäischem Boden aus Sicht Friedmans sind (“Unsere Ziele sind relativ simpel. Wir müssen nur sicherstellen, dass alle Konflikte in der östlichen Hemisphäre stattfinden, damit wir keine Konflikte auf unserem Boden haben.”), so steht diesem “Ziel” glücklicherweise doch vieles im Wege: Im Gegensatz zur Vergangenheit ist Europa nicht durch ausschließliche nationale Politik und mangelnden Dialog geprägt, sondern hat in der Europäischen Union eine Institution, die friedensfördernd und konflikthemmend wirken kann. Des Weiteren ist die Bevölkerung Europas nicht mehr ausschließlich auf die veröffentlichte Meinung angewiesen, sondern kann sich individuell ergänzend durch das Internet weitere Informationen beschaffen. So ist zumindest theoretisch eine Beeinflussung durch Staaten erschwert. Denn im Vorfeld eines Krieges gilt es ja vor allem die Bevölkerung zu der Teilnahme an diesem zu überzeugen. So viele Argumente sich auch für und gegen die Behauptung Friedmans aufzählen lassen mögen – vorerst sollte man sich davor hüten in Kriegsängste zu verfallen und sich eher Gedanken darüber machen, wie man selbst zu einer Reduzierung dieses Risikos beitragen kann. So zum Beispiel durch die Wahl konfliktablehnender Parteien, die den internationalen Dialog begrüßen und überwiegend nationale Politik in Frage stellen.


Feature Image (C) dapd


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