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Öl

Wichtiger Schritt: Weltbank stoppt Finanzierung von Öl- und Gasprojekten

in Umwelt/Wirtschaft

Während die Weltbank bereits Richtlinien hat, die ihre Investitionen in Kohlekraftwerke und Kohlebergbau einschränken, hat der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, bekanntgegeben, dass die Organisation den größten Teil ihrer Finanzierung von Öl- und Gaserschließungsprojekten nach 2019 beenden wird.

Die Weltbank wird jedoch damit fortfahren, die Finanzierung unter „außergewöhnlichen Umständen“ zu erlauben und „es wird in Erwägung gezogen, die Erschließung von Gas in den ärmsten Ländern zu finanzieren, wo es einen eindeutigen Vorteil für die Armen in Bezug auf den Zugang zu Energie gibt und das Projekt mit den Vereinbarungen des Landes im Rahmen des Pariser Übereinkommens übereinstimmt.“

Kim bemerkte beim One Planet Summit in Paris, dass der Plan „sich an die Unterstützung der Länder anpasst, um ihre Pariser Ziele zu erreichen“.

„Jeden Tag wird der Klimawandel zu einer dringenderen ökonomischen, sozialen und existenziellen Bedrohung für alle Länder und alle Menschen“, sagte er.

„Die Weltbank…hat ein verurteilendes Signal des Misstrauens gegenüber der Zukunft der fossilen Brennstoffindustrie ausgesandt. Die Finanzinstitutionen der Welt müssen nun davon Notiz nehmen und entscheiden, ob ihre Finanzierung Teil des Problems oder der Lösung wird. Das Ende der Öl- und Gasindustrie ist eindeutig abzusehen, indem sich das Tempo der Veränderungen beschleunigt“, fügte der Klimaaktivist von Greenpeace International, Gyorgy Dallos, hinzu.

Trotz Verpflichtungen zur Prävention des Klimawandels, geben Regierungen der Finanzierung der Entwicklung fossiler Brennstoffe gegenüber sauberer Energie weiterhin den Vorzug – etwa 71,8 Milliarden Dollar [ca. 60,8 Milliarden Euro] werden von Regierungen in fossile Brennstoffe investiert, während saubere Energie nur 18,7 Milliarden Dollar [15,8 Milliarden Euro] erhält.

Alex Doukas, Programmdirektor bei Oil Change International, sagte: „Diese Verpflichtung der Weltbank demonstriert wahre Klimawandel-Führerschaft. Dies sendet ein klares Signal an die Welt aus, dass die Ära fossiler Brensstoffe endet, und dass Regierungsgelder nicht länger dafür benutzt werden können, um die Produktion von Öl, Gas und Kohle zu stützen.

„Angesichts dessen, was wir über die Klimakrise wissen, ist die Beendigung der Finanzierung fossiler Brennstoffe einfach das rationale und moralische Gebot der Stunde. Andere Finanzinstitutionen müssen nun der Führung der Weltbank folgen und sich bewegen, um die Finanzierung fossiler Brennstoffe zu beenden.“

„Es ist wichtig, festzuhalten, dass Transport und Lagerung sowie Verarbeitung und Reinigung von Öl und Gas ebenfalls wichtige Beiträge zum Klimawandel leisten, und angegangen werden müssen, um innerhalb der Einschränkungen zu bleiben, die durch das Pariser Übereinkommen etabliert wurden.“

Es sollte festgehalten werden, dass indem die Investitionen der Weltbank in fossile Brennstoffe zurückgehen, zumindest theoretisch mehr Finanzmittel in die Entwicklung von Technologien zur Erzeugung sauberer Energie fließen könnten.

Jedoch würde das einzige garantierte Ergebnis zu diesem Zeitpunkt in höheren Ölpreisen bestehen, indem die Ölpreise seit ihrem Allzeithoch 2008 von 150 Dollar [ca. 127 Euro] pro Barrel Rohöl stark gesunken sind, sind weniger Investitionen in konkurrierende Ölraffinerien für etablierte, große Ölkonzerne gleichbedeutend mit weniger Wettbewerb.

Verweise:

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Russland und China erklären uneingeschränkten Krieg gegen US-Petrodollar – stellen Sie sich auf exklusiven Handel mit Gold ein

in Geopolitik/Wirtschaft

Die Bildung eines BRICS-Goldhandelsplatzes, der den US-Petrodollar bei bilateralen Handelsabschlüssen umgehen könnte, nimmt weiterhin Gestalt an, indem die größte Bank Russlands, die in staatlicher Hand befindliche Sberbank, diese Woche bekanntgab, dass ihre Schweizer Niederlassung damit begonnen habe, am Shanghai Gold Exchange mit Gold zu handeln.

Russische Regierungsvertreter haben wiederholt ihre Planungen signalisiert, Transaktionen mit China unter Verwendung von Gold durchzuführen, um dadurch die Macht des Dollars bei bilateralen Handelsabschlüssen zwischen den geopolitisch einflussreichen Nationen zu verdrängen. Bei diesem letzten Schritt handelt es sich schlichtweg um die Ausprägung eines größeren geopolitischen Spiels, das zwischen den großen Mächten im Gange ist.

Dazu erklärt ein von Reuters veröffentlichter Bericht:

Der Sberbank wurde im September letzten Jahres eine internationale Mitgliedschaft an der Schanghaier Börse gewährt und im Juli schloss sie eine Pilot-Transaktion mit 200 Kilogramm Goldbarren ab, die an lokale Finanzinstitutionen verkauft wurden, wie die Bank erklärte.

Die Sberbank plant, ihre Präsenz auf dem chinesischen Wertmetallmarkt auszudehnen und erwartet in den verbleibenden Monaten des Jahres 2017 eine Gesamtlieferung von 5-6 Tonnen Gold an China.

Die Goldbarren werden direkt an die offiziellen Importeure in China geliefert als auch über die Börse, wie die Sberbank sagte.

Russlands zweitgrößte Bank VTB ist ebenfalls Mitglied bei Shanghai Gold Exchange.

Derzeit ist unmissverständlicherweise eine revolutionäre Umgestaltung des gesamten weltweiten Geldsystems im Gange, die von einem fast perfekten Sturmangriff vorangetrieben wird. Die Auswirkungen dieser Umwandlung sind extrem tiefgreifend für die US-Politik im Nahen Osten, die für beinahe das letzte halbe Jahrhundert durch ihre strategische Beziehung mit Saudi-Arabien untermauert wurde.

DER AUFSTIEG UND FALL DES PETRODOLLAR

Der Dollar wurde 1944 im Rahmen des Bretton-Woods-Abkommens als globale Leitwährung eingeführt, das allgemein als Goldstandard bezeichnet wird. Die USA manövrierten sich selbst in diese Machtposition, indem sie die größten Goldreserven der Welt hielten. Der Dollar wurde auf 35 Dollar pro Unze festgesetzt – und als uneingeschränkt austauschbar gegen Gold.

In den 1960ern bedrohte ein durch Auslandshilfe, Militärausgaben und ausländische Investitionen verursachter Überschuss an US-Dollars dieses System, indem die USA nicht genug Gold zur Verfügung hatten, um die sich im weltweiten Umlauf befindliche Menge an Dollars zu einer Rate von 35 Dollar pro Unze zu decken; als Ergebnis davon war der Dollar überbewertet.

Amerika wandte sich 1971 zeitweise bereitwillig einem neuen Bezugssystem auf, indem der Dollar zum reinen Papiergeld wurde (d.h. abgekoppelt von irgendeiner physischen Einlagerung an Werten), bis 1973 das Petrodollar-Abkommen durch Präsident Nixon abgeschlossen wurde.

Das quid pro quo (lat. für „dies für das“) bestand darin, dass Saudi-Arabien alle Ölgeschäfte in US-Dollar auswies und im Gegenzug verpflichteten sich die USA, Saudi-Arabien militärisches Gerät zu verkaufen und die Verteidigung des Königreiches zu gewährleisten:

Springen wir zum März 2017; die russische Zentralbank eröffnete erstmals ihr erstes Auslandsbüro in Peking als anfänglichen Schritt bei der allmählichen Einführung eines goldgedeckten Handelsstandards. Dies sollte durch ein Abschließen der Ausgabe der ersten Bundesanleihen in die Tat umgesetzt werden, die in chinesischen Yuan angegebenen waren, und indem Goldimporte aus Russland zugelassen werden.

Die chinesische Regierung möchte den Yuan internationalisieren und Handelsabschlüsse in Yuan durchführen, wie sie dies bereits tut, und sie ist im Begriff, die Handelsbeziehungen mit Russland zu intensivieren. Sie haben diese Schritte bei bilateralen Handelsabschlüssen, einheimischen Handelssystemen usw. unternommen. Als sich jedoch Russland und China auf ihren 400 Milliarden Dollar umfassenden Pipeline-Deal einigten, wollte China für die Pipeline mit Yuan-Schatzanweisungen bezahlen, und tat dies auch, und wollte dann später russisches Öl in Yuan bezahlen.

Diese Umgehung der Vorherrschaft des auf dem US-Dollar basierenden Geldsystems und der beispiellose Gegenangriff darauf, nimmt viele Formen an, aber eine der bedrohlichsten ist, dass die Russen den chinesischen Yuan gegen Gold eintauschen. Die Russen bringen bereits chinesische Yuan, die aus den Verkäufen ihres Öls an China stammen, zurück zum Shanghai Gold Exchange, um dann Gold mit in Yuan angegebenen Gold-Terminkontrakten zu kaufen – was im Grunde genommen ein Tauschsystem oder einen Tauschhandel darstellt.

Die Chinesen hoffen, dass – indem sie damit anfangen, die Yuan-Terminkontrakte an Öl anzupassen, wodurch die Bezahlung von Öl in Yuan erleichtern wird, deren die Absicherung in Schanghai stattfindet – dies ihnen ermöglichen wird, dass der Yuan als Hauptwährung des Handels mit Öl wahrgenommen wird. Der weltweit größte Importeur (China) und Exporteur (Russland) unternehmen Schritte, um Bezahlungen in Gold umzuwandeln. Das ist bekannt. Also wer wäre der größte Vermögenswert, um ihn in den Handel von Öl gegen Yuan zu locken? Natürlich die Saudis.

Alles, was die Chinesen brauchen, ist, dass die Saudis China Öl im Austausch gegen Yuan verkaufen. Wenn das saudische Königshaus sich dazu entschließt, diesen Austausch zu verfolgen, werden die Petro-Monarchien vom Golf dem Beispiel folgen und dann Nigeria usw. Dies wird den Petrodollar in seinen Grundfesten erschüttern.

Laut eines Berichts durch Medien der russischen Regierung wurden bei der Förderung bilateraler Handelsabschlüsse in Yuan beträchtliche Fortschritte zwischen den beiden Nationen erzielt, wie der erste Schritt hin zu einem sogar noch ambitionierteren Plan zeigt – indem sie Gold zum Abschluss von Transaktionen benutzen:

Eine in Erwägung gezogene Maßnahme ist die beiderseitige Organisation des Handels in Gold. In den letzten Jahren waren China und Russland die aktivsten Käufer des wertvollen Metalls.

Bei einem letztjährigen Besuch in China sagte der stellvertretende Chef der russischen Zentralbank, Sergei Schwezow, dass die beiden Länder mehr Transaktionen in Gold zwischen den beiden Ländern begünstigen wollen.

Im April brachte die Sberbank ihr Interesse an der Finanzierung der Direktimporte von Gold nach Indien – ebenfalls ein BRICS-Mitglied – zum Ausdruck. Zweifeln Sie nicht daran, dass ein BRICS-Gold-Handelsplatz dazu benutzt werden könnte, um den Dollar bei bilateralen Handelsabschlüssen zu umgehen, und dadurch die hegemoniale Kontrolle zu untergraben, die sich des US-Petrodollar als globaler Leitwährung erfreut.

„2014 unterzeichneten Russland und China zwei 30 Jahre umfassende Mammutverträge über russische Gaslieferungen nach China. Die Verträge legten fest, dass der Austausch in Renminbi [Yuan] und russischen Rubeln abgewickelt wird, nicht in Dollar. Das war der Beginn eines sich beschleunigenden Prozesses der Ent-Dollarisierung, der heute im Gange ist“, wie der strategische Risikoberater F. William Engdahl erklärt.

Russland und China erschaffen nun ein neues Paradigma für die Weltwirtschaft und ebnen den Weg für eine globale Abkopplung vom Dollar.

„Eine russisch-chinesische Alternative zum Dollar in Form eines goldgestützten Rubels und goldgestützten Renminbi oder Yuan könnte einen lawinenartigen Ausstieg aus dem US-Dollar in Gang bringen, und damit einhergehend, einen schwerwiegenden Niedergang der Fähigkeit Amerikas, die Rolle des Dollar als Leitwährung für seine Kriege mit dem Geld anderer zu finanzieren“, lautet die Schlussfolgerung Engdahls.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/russia-china-declare-war-us-petrodollar-prepare-exclusive-trade-gold/

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Freigegebenes CIA-Dokument enthüllt Plan, Syrien wegen Öl-Pipeline zu zerstören – Krise steht unmittelbar bevor

in Welt

Ein CIA-Dokument aus den frühen 1980ern benennt Einzelheiten des US-Plans zur Zerstörung Syriens – in sehr ähnlicher Weise, wie es die Vereinigten Staaten gerade tun.

Das geostrategisch bedeutsame Syrien steht im Zentrum eines jahrzehntealten Plans der Vereinigten Staaten, um die souveräne Regierung abzusetzen und an ihrer Stelle eine zu installieren, die die Ziele im Nahen Osten unterstützt, und auf den noch einmal eingegangen werden muss – und zwar schnell – bevor die Kriegstrommeln die Wahrheit über die durch unsere [US-]Regierung unterstützte Mission übertönen.

US-Präsident Donald Trump hat wiederholt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad dafür gegeißelt, den grausamen Massenmord an Zivilisten mit chemischen Waffen in Khan Sheikhoun angeordnet zu haben. Diese Anschuldigung, die aufgrund mangelnder Untersuchungen haltlos sind, waren sowohl die Initialzündung für die Unterstützung der syrischen Regierung von Seiten Moskaus als auch Teherans.

Wenn der Bericht über einen angeordneten Angriff mit chemischen Waffen unumstößlich wahr wäre – und Assad ist nicht unbedingt bekannt dafür, ein sanftmütiger Despot zu sein – hätte Trump ganz einfach vom Kongress grünes Licht bekommen können, und vielleicht auch die Zustimmung von der NATO, um die dafür verantwortlichen Streitkräfte des Syrischen Heeres unschädlich zu machen. Vielleicht.

Während jedoch Bilder von getöteten Kindern, Frauen und Männern immer noch Schockwellen um die ganze Welt senden, kann der frühere Gastgeber einer Reality-Show, der zum heutigen Präsidenten geworden, bezeichnenderweise nichts von beidem vorweisen.

Indem 59 Tomahawk-Raketen im Wert von 1,87 Millionen US-Dollar auf einen Stützpunkt der syrischen Luftstreitkräfte herunterregnen, sind kurz nach den scheinbaren Giftgasangriffe auch endgültig die Fragen beantwortet sind, ob sich Trump sowohl in die Riege von wichtigtuerischen, angriffslustigen Präsidenten einreihen würde als auch ob er mit der langwierigen Mission des neokonservativen politischen Establishments konform gehen würde, um Syrien seinem Willen mit Gewalt zu beugen.

Syrien hat zurzeit eine vorrangige Position innerhalb der US-Interessen – sowohl im Libanon als auch im Golf – aufgrund der Schließung der irakischen Pipeline, wodurch die die irakische Internationalisierung des Kriegs bedroht wird. Die USA sollten unbedingt erwägen, den Druck gegen Assad zuzuspitzen, indem eine verdeckte gleichzeitige Inszenierung einer militärischen Bedrohungen gegen Syrien stattfindet, die von drei Grenzstaaten ausgeht, die Syrien feindlich gesinnt sind: dem Irak, Israel und der Türkei.

Während die zuvor genannten Namen von Führern und Nationen auch in den aktuellen Schlagzeilen häufig vorkommen, stammt diese Beurteilung, die den überzeugenden Titel „Echte Muskeln gegen Syrien zum Einsatz bringen“ trägt, vom früheren CIA-Beamten Graham Fuller, worin er in Wirklichkeit Syrien unter Assads Vorgänger behandelt – seinem Vater Hafiz al-Assad – und sie ist datiert auf den 14. September 1983, inmitten des Iran-Irak-Krieges.

Fullers Analyse, wie Brandon Turbeville von Activist Post aufzeigt, stellt Assad als ein Ärgernis dar, das die Lust des amerikanischen Imperiums verringert, riesige Vorkommen an fossilen Brennstoffen zu kontrollieren und den Verbündeten Israel gegen vielfache Bedrohungen im Nahen Osten zu schützen. Die Destabiliserung des Irak und Iran ist in dem komplizierten Plan ebenfalls prominent vertreten, der sich mit dem richtigen Umgang mit dem lästigen Assad senior auseinandersetzt – der übrigens die versteckten westlichen Motive als das erkannte, was sie waren.

Das sechseitige Dokument fährt damit fort, dass Syrien eine Vorrangstellung bei zwei zentralen US-Interessen im Nahen Osten beibehält:

— Die syrische Weigerung, seine Truppen aus dem Libanon abzuziehen, stellt die israelische Besetzung im Süden sicher;

— Die syrische Schließung der irakischen Pipeline war ein entscheidender Faktor dabei, den Irak finanziell in die Knie zu zwingen, wodurch das Land zu einer gefährlichen Internationalisierung des Krieges am Golf getrieben wurde.

Diplomatische Initiativen haben bis heute wenig Auswirkungen auf Assad, der bisher das Spiel der Kräfte in der Region richtig kalkuliert hat und zu der Schlussfolgerung kam, dass sie schlecht gegen ihn aufgestellt sind. Wenn die USA die Rolle Syriens als Spielverderber im Zaum halten, können sie dies nur erreichen, indem sie ihre Muskeln spielen lassen, was eine existenzielle Bedrohung für Assads Position und Macht darstellen wird.

Indem der Irak danach strebte, eine internationale Unterstützung des Krieges zur Bedingung zu machen, mussten die USA sich darum bemühen, die Schließung einer Pipeline zu verhindern – ein Dilemma, von dem Fuller behauptet, das dadurch abgeschwächt werden könnte, indem Syrien als ein sogar noch verabscheuungswürdigerer Feind dargestellt wird als der Iran. Das allein würde genügen, dem Krieg einen anderen Anstrich zu verpassen, der die Namen zweier Erzfeinde trägt – der sunnitischen Mehrheit im Irak und des schiitischen Iran als syrischen Verbündeten.

Fuller behauptete:

„Die USA sollten erwägen, den Irak zu drängen, den Krieg auf die andere Hauptquelle seiner misslichen Lage zu lenken: Syrien.“

Weiterhin fuhr er fort:

Die USA sollten unbedingt erwägen, den Druck gegen Assad zuzuspitzen, indem eine verdeckte gleichzeitige Inszenierung einer militärischen Bedrohungen gegen Syrien stattfindet, die von drei Grenzstaaten ausgeht, die Syrien feindlich gesinnt sind: dem Irak, Israel und der Türkei. Irak, der im Golfkrieg als zunehmend verzweifelt wahrgenommen wird, würde begrenzte militärische (Luft-)Operationen gegen Syrien unternehmen, mit dem einzigen Ziel in Form der Öffnung einer Pipeline. Obwohl die Eröffnung des Krieges an einer zweiten Front gegen Syrien ein beträchtliches Risiko für den Irak darstellt, würde sich Syrien ebenfalls einem Zweifrontenkrieg ausgesetzt sehen, da es bereits stark in der Bekaa-Ebene, auf den Golan-Höhen und bei der Aufrechterhaltung der Kontrolle über eine feindliche und widerspenstige Bevölkerung innerhalb Syriens involviert ist.

Israel würde gleichzeitig die Spannungen entlang Syriens Libanon-Front erhöhen, ohne tatsächlich in den Krieg zu ziehen. Die Türkei, verärgert durch die syrische Unterstützung des armenischen Terrorismus, irakischer Kurden an den kurdischen Grenzgebieten der Türkei und türkischer Terroristen, die aus dem nördlichen Syrien heraus operieren, hat oft erwogen, unilaterale Militäroperationen gegen Terrorcamps im nördlichen Syrien zu durchzuführen. Praktisch alle arabischen Staaten würden Sympathie für den Irak haben.

Mit drei kriegerischen Fronten konfrontiert, würde Assad wahrscheinlich gezwungen sein, seine Politik der Schließung der Pipeline aufzugeben. Solch ein Zugeständnis würde den ökonomischen Druck auf Irak senken, und vielleicht Iran dazu zwingen, eine Beendigung des Krieges wieder in Betracht zu ziehen. Es wäre ein verschärfter Schlag gegen Syriens Prestige und könnte das Kräfteverhältnis im Libanon beeinflussen.

Im damaligen Kontext stand US-Präsident Ronald Reagan sowohl unter Druck, militärische Stärke im Libanon zu demonstrieren – ein von Seiten der USA erklärtermaßen neutraler Schauplatz – als auch eine tatsächliche militärische Unterstützung in der angespannten verwickelten Lage der Region zu verhindern.

Das heißt, solange bis ein Selbstmordattentäter eine Kaserne von US-Marines stark schwächte, die auf einem Flughafen in Beirut ihr Lager aufgeschlagen hatten, und wodurch Hunderte getötet wurden – nur einen Monat nach Fullers syrischem Aktionsplan.

Micah Zenko, Senior Fellow beim Council on Foreign Relations – obwohl es eine zum Establishment gehörender, und mit dem tiefen Staat verbundene Denkfabrik ist – schrieb 2012 in When America Attacked Syria [Als Amerika Syrien angriff]:

Das Selbstmordattentat mit einem LKW vom 23. Oktober 1983 auf die Kaserne von Marines auf dem Flughafen Beirut tötete 241 Angehörige des US-Militärs; gleichzeitig tötete ein weiterer Selbstmordattentäter 58 französische Soldaten der MNF [multinationalen Streitkräfte in Libanon] in einigen Kilometern Entfernung. (Zwei Wochen später explodierte eine weitere LKW-Bombe im israelischen Hauptquartier in Tyre, wodurch 60 Personen getötet wurden). Eine forensische Beurteilung des FBI bezeichnete die Bombardierung der Marine-Kaserne als die „größte nicht-nukleare Explosion seit dem 2. Weltkrieg“. Laut einer zur Untersuchung des Anschlags gebildeten Kommission des Pentagons, war sie „gleichbedeutend mit einer Kriegshandlung, die sich des Mittels des Terrorismus bediente“. Innerhalb von Wochen legte die CIA fest, dass „die Bombenangriffe…gegen die Vereinigten Staaten und das französische MNF-Hauptquartier durch radikale Schiiten ausgeführt wurden, die von Syrien und Iran bewaffnet, trainiert und geleitet wurden.“

Dass die CIA – der Haupt-Eindringling in die Angelegenheiten souveräner Staaten – die Schuld für die Bombenangriffe auf Syrien und Iran schob, schob beiden gleichermaßen plausibel die Verantwortung dafür in die Schuhe, indem die öffentliche Wahrnehmung weitgehend dem Beispiel folgte.

Dass sich eine auf geradezu unheimliche Weise ähnliche Situation – durch eine Drahtziehen hinter den Kulissen und langfristige US-Kampfhandlung zur Absetzung Assads von der Herrschaft in Syrien – scheinbar beinahe dreieinhalb Jahrzehnte später abspielt, schreit förmlich laut widerhallend nach dem Scheitern einer interventionistischen Auslandspolitik.

Oder, vielleicht nach ihren Erfolgen.

Solch eine Bedrohung muss vorrangig militärischer Natur sein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es drei relativ feindliche Elemente um die syrischen Grenzen: Israel, Irak und die Türkei. Man muss in Erwägung ziehen, eine glaubwürdige militärische Bedrohung gegen Syrien zu inszenieren, um mindestens etwas von einem gemäßigten Wandel bei seiner Politik hervorzurufen“, erklärte Fuller in dem Dokument. „Dieses Schriftstück schlägt eine ernsthafte Untersuchung des Einsatzes aller drei Staaten vor – die unabhängig voneinander handeln – um die notwendige Drohkulisse aufzubauen. Der Einsatz von nur einem isolierten Staat kann eine solch glaubwürdige Bedrohung nicht hervorrufen.

Syrien ist nun für die Trump-Regierung ein vermintes Gelände – wie es mit schwankender Intensität für eine lange Reihe vorangegangener Präsidenten bereits der Fall war.

Es würde die neokonservativen Kriegstreiber mit Stolz erfüllen – die begierig darauf sind, Raketen auf Assads Streitkräfte regnen zu lassen – wenn die blutgefärbte US-Regierung der Hauptagressor in einem Konflikt ist, der sich bereits einer Lösung angenähert hatte, und der letztendlich vielleicht sogar zum Auslöser für den 3. Weltkrieg wird.

Sich militärisch aus der Zwickmühle in Syrien zurückzuziehen und ein vernünftiges Ergebnis zu verhandeln, würde sowohl bedeuten, eine Niederlage bei der Entfernung Assads einzugestehen – als auch von denjenigen ein blaues Auge verpasst zu bekommen, die sich von der Propaganda hinter’s Licht führen ließen, und die Trost finden in der westlichen Politik des Tötens von Menschen, um Menschen beizubringen, dass das Töten von Menschen falsch ist.

Tatsächlich scheint es für Trump und seinesgleichen zu diesem späten Zeitpunkt unmöglich zu sein, gegenüber Syrien sein Gesicht wahren zu können und die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines direkten militärischen Konflikts mit Russland zu verhindern.

Allein in der letzten Woche, erreichte das unaufhörliche Kriegstrommeln ein frenetisches und schwindelerregendes Tempo – mit dem nur der furiose Aufruhr über einen weiteren Kriegsschauplatz mithalten kann – obwohl Syrien inoffiziell genau das für die Vereinigten Staaten bereits seit Jahrzehnten war.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/declassified-cia-document-reveals-plan-to-destroy-syria-for-oil-pipeline-crisis-imminent/

 

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Stiftung der Rockefeller-Familie verkauft Beteiligungen an Ölkonzernen, die sie sagenhaft reich gemacht haben

in Wirtschaft

Kein anderer Name ist so sehr gleichbedeutend mit der Ölindustrie in Amerika wie der von John D. Rockefeller, der 1870 Standard Oil gründete (und mit einer 90%igen Kontrolle der US-Raffinierien und Pipelines ein Monopol über die Ölindustrie innehatte) und einer der reichsten Menschen seiner Zeit war, wenn nicht gar der wohlhabendste von allen.

(Der oberste Gerichtshof der USA ordnete 1911 aufgrund des Verstoßes gegen Antikartellgesetze die Zerschlagung von Standard Oil an, aber der Wert von dessen Anteilen in den daraus resultierenden Unternehmen führte dazu, dass er der reichste Mann der Welt wurde. Exxon und Mobil waren beide Abkömmlinge von Standard Oil, bevor sie zu ExxonMobil fusionierten.)

Jedoch scheint es, dass die Familie Rockefeller sich dazu entschlossen hat, dass sie nicht länger den dunklen Fleck fossiler Brennstoffe mit ihrem Namen in Verbindung bringen will. Der Rockefeller Family Fund, der ungefähr 130 Millionen Dollar wert ist, verkauft seine Investitionen in Unternehmen mit fossilen Brennstoffen. Dies beinhaltet Beteiligungen an ExxonMobil sowie an Produzenten von Fracking-Öl.

„Während die Weltgemeinschaft daran arbeitet, die Nutzung fossiler Brennstoffe abzuschaffen, ergibt es wenig Sinn – weder finanziell noch ethisch – weiterhin an Investitionen in diesen Unternehmen festzuhalten“, verkündete der Rockefeller Family Fund in einer Erklärung von letzter Woche. „Es gibt keinen vernünftigen Grund für Unternehmen, weiterhin nach neuen Quellen von Kohlenwasserstoffen Ausschau zu halten.“

Dies ist nicht die erste Rockefeller-Stiftung, die ihre Anteile an Ölunternehmen verkauft. 2014 verkaufte bereits der Rockefeller Brothers Fund 7% seiner gesamten Vermögenswerte von ungefähr 860 Millionen Dollar, die mit fossilen Brennstoffen in Zusammenhang stehen. „Die Handlung, die wir vornehmen, ist symbolisch, aber es ist eine wichtige Symbolik“, sagte der Stiftungspräsident Stephen Heintz damals. „Wir wollen ein moralisches Zeichen setzen, aber zunehmend auch ein ökonomisches.“

Zur damaligen Zeit entschied der Brothers Fund demonstrativ, seine Anteile an ExxonMobil nicht zu verkaufen, damit er „auf die Öl- und Gasproduzenten Druck ausüben könne, damit sie die Verantwortung für ihre Kohlenstoff-Vermögenswerte übernehmen.“ Dies ist beispielhaft für das Reden mit gespaltener Zunge. Er hat kürzlich seine ExxonMobil-Anteile verkauft.

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass in diesen beiden Fällen ihre Anteile an fossilen Brennstoffen zugegebenermaßen aus ökonomischen Gründen veräußert werden, und dass die vorher erwähnten moralischen Gründe wahrscheinlich kaum Auswirkungen auf die Entscheidungen der Stiftungen haben; die Unternehmen im Bereich fossiler Brennstoffe verschwinden schließlich nicht einfach so, wenn eine Stiftung sich dazu entschließt, ihre Anteile an einem Unternehmen an jemand anders zu verkaufen, und die Ölpreise sind darüber hinaus beinahe auf ein Rekordtief gesunken – ein Phänomen, das in der nahen Zukunft möglicherweise nicht verschwinden wird.

ExxonMobil hat vom Rockefeller Family Fund wegen „moralisch verwerflichen Verhaltens“ verbal Prügel einstecken müssen, indem dieser erklärte, dass „Beweise offenbar darauf hindeuten, dass das Unternehmen seit den 1980ern darauf hingearbeitet hat, die Öffentlichkeit über den Klimwandel in die Irre zu führen, während es gleichzeitig Millionen dafür ausgegeben hat, um seine eigene Infrastruktur gegen die zerstörerischen Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen und neue Erschließungsmöglichkeiten auszuloten, indem das arktische Eis zurückging“.

„Es ist nicht überraschend, dass sie sich von dem Unternehmen trennen, da sie bereits eine Verschwörung gegen uns finanzieren“, erklärte der Exxon-Sprecher Alan Jeffers in einer E-Mail an CBS MoneyWatch. Jeffers bemerkte, dass der Family Fund eine Nachrichtenorganisation namens InsideClimate News finanziert hatte, die einen belastenden Bericht schrieb, in dem behauptet wurde, dass Exxon die Öffentlichkeit über seine eigenen Forschungen in Bezug auf den Klimawandel getäuscht habe.

Er behauptete, dass InsideClimate „ungenaue und absichtlich irreführende Geschichten“ über die Klimaforschung des Unternehmens produziert habe.

„Die Geschichten legten fälschlicherweise nahe, dass wir noch vor den Experten in aller Welt und während sich die Klimawissenschaft noch in einem frühen Anfangsstadium befunden hat, zu definitiven Schlussfolgerungen über die Risiken des Klimawandels gelangt seien“, sagte er. „ExxonMobil glaubt, dass das Risiko des Klimwandels klar und deutlich ist und sichert seine Handlungsbereitschaft zu.“

Quellen:

Weitere Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/rockefeller-family-fund-sells-off-stake-oil-companies-made-fabulously-wealthy/

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Warum die Welt nicht zur Ruhe kommt: Der Petrodollar

in Wirtschaft

Gaddafi wollte den Petrodollar loswerden und plante, seine eigene Golddinar-Währung einzuführen, um mit Öl zu handeln. Nun planen China, Russland, Indien, die Türkei und andere, den Dollar gegen ihre eigenen Währungen zu ersetzen, und zufälligerweise geraten diese Länder in letzter Zeit in große Schwierigkeiten…

Ein andauernder Kriegszustand ist 2016 die Norm. Feinde tauchen überall auf: Zuerst die Taliban und Al-Qaida, nun ISIS – der Islamische Staat. Dies sind nur einige der „Feinde“, die aus dem Nichts auftauchen – und unsere Freiheit und „unseren Lebensstil“ bedrohen.

Aber haben Sie je darüber nachgedacht, was die wahre Bedeutung dieses „Lebensstils“ ist? Was ist es, das dafür sorgt, dass wir nicht von Krieg und Terror loskommen – die Invasionen in Irak, Afghanistan, die unerschütterliche Partnerschaft zwischen den USA und Saudi-Arabien (erinnern wir uns an die Anschläge des 11. September: es waren hauptsächlich saudische Männer für sie verantwortlich)…Warum gab es keine Invasion in Saudi-Arabien? Warum, warum, WARUM?

Die einfache Antwort ist: wegen Öl. Folge der Spur des Geldes und Du wirst herausfinden, woher das Verderben stammt. Es ist eine Redensart, von der wir von Zeit zu Zeit hören, aber genügt es, alles mit „Öl“ zu entschuldigen?

Den Grund für die Existenz der ungefähr 130 US-Militärbasen zu verstehen, die über den Nahen Osten verteilt sind, heißt das Petrodollarsystem zu verstehen. Es ist ein integraler Bestandteil der US-Außenpolitik – besonders im Nahen Osten mit seinen ölreichen Staaten. Der Petrodollar ist seit Jahrzehnten der Grund für Kriege, falsche Anschuldigungen und CIA-unterstützte Staatsstreiche. Er ist der Grund für die Irakkriege, die so viele am Boden zerstört zurückließen, und der Grund, so glaube ich, warum Nationen wie Russland – und davor Iran – mit Sanktionen belegt werden. Es könnte sogar der Grund für den Konflikt in Syrien sein (das bereits seit 1979 auf der Liste der „Sponsoren von Terrorismus“ geführt wird).

Alles in allem könnten wir nicht auf die globale Dominanz des US-Dollars verzichten…oder etwa doch? Denn wenn wir es täten, würde die US-Wirtschaft implodieren – sie würde die 1930er wie eine Zeit des Wirtschaftsaufschwungs aussehen lassen – und für all diejenigen, die sich auf den US-Dollar verlassen…nun ja, der Trip wäre für sie ein gleichermaßen vernichtender Schlag. (Man sollte sich besser einen Vorrat an Konserven anlegen.)

Haben Sie bei der Erwähnung des Petrodollarsystems etwa aufgehört weiterzulesen? Gut, Sie sind immer noch bei der Sache. Oder vielleicht liegt es an der Zeile, als ich von Prepping sprach? Trotzdem geht es dabei auch um Ihre Lebensgrundlage.

Karikatur: „(Die ‚Achse des Bösen‘ – Irak, Syrien, Nordkorea, Iran, Kuba): Also gut, Herr Bush, wir hören zu.“

Die „kurze“ Erklärung:

Das Petrodollar-System und seine Geschichte werden kaum in den zu den Konzernen gehörenden Mainstream-Medien (MSM) erwähnt. Zum einen ist es schwierig, es zu verstehen – insbesondere, wenn man weder Kenntnisse vom Weltgeschehen, von Geschichte oder von Ökonomie hat. Denn der Hauptgrund, warum die MSM nicht über das Petrodollarsystem berichten wollen, liegt ganz einfach daran, dass sie nicht wollen, dass Sie etwas darüber wissen. Wenn man den Petrodollar versteht – oder das Prinzip „Öl nur gegen US-Dollars“ – und die Welt durch die Petrodollarbrille betrachtet, ist es als ob ein Schleier vor den Augen gelüftet wird. Plötzlich versteht man, was zur Hölle auf dieser verrückten Welt vor sich geht.

Die Zeitachse:

Um Ihnen einen flüchtigen Eindruck davon zu vermitteln, ist hier ein kurzer Überblick über die Geschichte des Petrodollar-Systems, und was es für die Vereinigten Staaten bedeutet. Es ist nur ein flüchtiger Blick, aber hoffentlich genug, um Ihnen einen Einstieg zu ermöglichen…

1944: Eine kriegsmüde Welt versammelte sich bei der Bretton-Woods-Konferenz. 44 allierte Nationen aus der ganzen Welt kamen zusammen, um über die Zukunft der neuen Weltwirtschaftsordnung zu beraten. Aus diesem Treffen ging eine Übereinkunft zur Etablierung des US-Dollars (der damals stärksten Währung) als globale Währung hervor, die auch von Gold gedeckt sein sollte. (Man kann es sich auch als eine Art Versicherung für die zur der damaligen Zeit finanziell ruinierten Nationen vorstellen.)

Aus der Bretton-Woods-Konferenz ging schließlich auch die Weltbank hervor, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Welthandelsorganisation (WTO)

Auf der Welt geht alles ein paar Jahre lang gut, aber dann…

1960er: Das durch US-Gold gestützte Geldsystem fängt an, die amerikanische Wirtschaft lahmzulegen. Die „angenagelte“ feste Rate von Dollar-zu-Gold führte zuerst zu einer falschen Nachfrage nach US-Dollars, die schließlich nicht länger durch Gold gedeckt werden konnte. Die Länder wurden argwöhnisch, und zu der Zeit als Ende 1971 das US-Defizit des Vietnamkrieges (200 Milliarden) entdeckt wurde, begannen die Länder nach ihrem Gold zu fragen. Aber die USA hatten es schlicht und einfach nicht mehr. Eine Nation, die im Besitz von 80 Prozent des weltweiten Goldes war, war nun beinahe pleite. Zu jener Zeit musste US-Präsident Nixon handeln – und zwar schnell.

Und dann schrieben die USA Geschichte – Wieder einmal…

1971: Der damalige US-Präsident Richard Nixon hielt eine Ansprache an die Welt: Es wird keine goldgedeckte US-Währung mehr geben. Die nun auf dem Markt kursierenden Weltwährungen bedeuten das Ende für das Bretton-Woods-Abkommen.

Nixons Außenminister Henry Kissinger (der zweifellos ziemlich von sich selbst überzeugt ist), assistiert bei diesem „Deal-Breaker“.

Und der GROSSE Auslöser…

1973: Um – auf globaler Ebene – die Nachfrage für den US-Dollar aufrechtzuerhalten, fand ähnlich wie beim Bretton-Woods-Abkommen, eine Übereinkunft mit Saudi-Arabien statt. „Öl für Dollars“ wird zum Leitsatz der neuen Weltwirtschaft. Das Petrodollarsystem wird aus der Taufe gehoben.

Der Petrodollar-Deal zwischen Saudi-Arabien und den USA besagt Folgendes: (Man beachte: Dies ist die Grundlage der heutigen amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten)

Jedes Barrel Öl, das von Saudi-Arabien aufgekauft wird – gleichgültig von welcher Nation – wird nur in US-Dollar bezahlt.

Diejenigen Länder, die „ausländische“ Währungen haben, müssen sie zuerst in US-Dollar umtauschen, bevor sie das Öl kaufen können.

Ein solch lukratives Geschäft hat seinen Preis, den wir immer noch bezahlen:

Damit Saudi-Arabien dem exklusiven „Öl-gegen-Dollar-Deal“ zugestimmt hat, versprachen die USA als Gegenleistung Waffen und militärischen Schutz. Für die überschüssigen Profite, die mit dem Öl erwirtschaftet wurden, kaufte Saudi-Arabien US-Schulden auf. Kurz gesagt: Die USA taten alles dafür Notwendige, um die saudischen Grenzen (bzw. das saudische Öl) zu schützen (die es zur damaligen Zeit mit Israel, Syrien und Ägypten zu tun hatten).

Nun zu den KLEINEREN Auslösern…

1975: Die OPEC etabliert sich. Viele Nationen stimmen bei der „Öl-gegen-Dollars“-Abmachung überein, indem ein ähnlicher Austausch im Gegenzug für Schutz durch US-Militär und -Waffen stattfindet.

Jedoch…einige Jahre nach dem Abkommen beginnen mehrere Nationen die Gültigkeit solch einer Abmachung in Frage zu stellen – auf sehr ähnliche Weise, wie es vorher mit der „Gold-gegen-Dollars“-Abmachung passiert ist.

Nationen wie Nordkorea, Iran, Syrien und Venezuela entschließen sich dazu, aus der Abmachung auszusteigen oder gar nicht erst mitzumachen. Dies war auch die Zeit, als Russland, China und Indien dem Petrodollarsystem den Rücken zukehrten. (Die Iran-Sanktionen begannen 1979 – erinnern Sie sich noch an Syrien? Syrien schaffte es 1979 auf eine ähnliche Liste desselben Ministeriums.)

Begriffe wie „Achse des Bösen“ wurden geprägt – ein Lieblingswort der den Konzernen gehörenden Mainstream-Medien.

1980: Die Rapid Deployment Joint Task Force (RDJTF) wird gegründet, und ist hauptsächlich dazu da, um Russland abzuschrecken und die Ölstabilität in der Golfregion zu gewährleisten.

1983: Die RDJTF wird zum Zentralkommando der Vereinigten Staaten (CENTCOM). Zuständigkeitsbereich: die Regionen Naher Osten und Zentralasien.

Dann kommen Saddam Hussein, der 11. September, der Krieg gegen den Terror…

1991: Der US-Luft- und Bodenkrieg in Irak (Golfkrieg) beginnt.

April 2000: In Katar wird eine US-Militärbasis gebaut – für den Fall einer Aktion gegen den Irak -, was in den Medien kaum erwähnt wird.

24. September 2000: **WICHTIGER HINWEIS: Saddam Hussein kündigt an, dass irakische Ölexporte gegen Euro – und nicht gegen US-Dollar – getauscht werden. Die Petroeuropläne liegen auf dem Tisch und Hussein schert sich nicht um die amerikanisch-saudischen Abmachungen.

März 2001: Das Pentagon dokumentiert, wie irakische Ölfelder unter westlichen Unternehmen aufgeteilt und veräußert werden.

Tabelle: „Ausländische Bewerber um Verträge für irakische Ölfelder vom 5. März 2001“

September 2001: Die Terroranschläge des 11. September passieren. Es war schon damals nicht jeder davon überzeugt, dass alles mit rechten Dingen zugeht, aber die Medien verfielen in Aktionismus, indem sie schnell mit dem Finger auf Afghanistan und den Irak zeigen, obwohl die meisten Angreifer als saudische Staatsbürger bekannt waren.

2001: Bush ignoriert die saudischen Verbindungen zu den Angriffen und stattdessen sucht er fieberhaft nach Gründen, um in den Irak einzumarschieren und er übt kontinuierlich Druck auf die CIA aus, um eine Verbindung herzustellen; er verbindet Hussein mit bin Laden – aber ohne glaubwürdige Quellen. Die Mainstream-Medien verewigen die durch die Bush-Regierung vorgegebene Linie: Hussein ist schuldig für die Anschläge, weil [angeblich] eine Verbindung zwischen beiden besteht. Die USA müssen den Krieg mit dem Irak und Afghanistan beenden. Der „Krieg gegen den Terror“ geht weiter im Namen von Freiheit und Demokratie. Ja, er sagte die Wahrheit – das Öl bringt Amerika eine Menge guter Geschäfte ein, hilft der US-Wirtschaft auf die Beine und ist ein Vorwand dafür, um Dollars zu drucken und diejenigen damit zu versorgen, die Öl kaufen wollen. Und so hat Bush in dieser Hinsicht nicht gelogen…oder etwa doch?

Was die USA den Durchschnittsbürger nicht wissen lassen wollen…

2002: Der Petrodollar wird ausrangiert. Saddam Husseins Petroeuro ist nun auf vollen Touren – zumindest fast. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass wenn Europa auf den Zug aufspringen würde, der US-Saudi-Deal von 1973 auf unsicherem Boden stehen würde. Im März 2003 kündigt Bush nach einem großen Medienrummel einen Krieg mit dem Irak an, und im Juni 2003 wurde das irakische Öl plötzlich wieder gegen den Petrodollar gehandelt.

Karikatur: „Nordkorea denkt, dass wir sie angreifen? Warum sind sie so paranoid?“

Also was hat all das zu bedeuten?

Die Auflistung, die ich hier gemacht habe, ist weit davon entfernt, vollständig zu sein und es hat Wochen gedauert, sie zusammenzutragen. Und das ist die Absicht der Regierung. Das Wort „Petrodollarsystem“ führt schnell dazu, dass man davon glasige Augen bekommt, aber wenn man sich überhaupt dafür interessiert, was sich derzeit auf dem internationalen Parkett abspielt – von Russland über Israel, Iran, Syrien, zum Nahen Osten, China und Nordkorea -, dann informiert man sich am besten über den Petrodollar.

Wenn der Petrodollar morgen scheitert, würden die USA höchstwahrscheinlich zusammenbrechen, jedenfalls ökonomisch gesehen, und die Hyperinflation würde mit solch einer niedagewesenen Wucht dafür sorgen, dass der Zusammenbruch unaufhaltsam wäre. Diejenigen die nicht in US-Dollars handeln, würden sehr wahrscheinlich aufblühen. Die Supermächte würden sich wandeln, die Welt wäre ein anderer Ort. Die USA würden ihre Vormachtstellung verlieren. Es wäre der utlimative Fall eines Imperiums, wie aus dem Lehrbuch, und die Geschichte hat dies bereits in der Vergangenheit demonstriert.

Die Petrodollarkriege – ein Begriff den Sie sehr wahrscheinlich schon einmal gehört haben – könnten gut möglich auch den heutigen Syrien-Krieg mit einschließen. Syrien und der Iran sind meines Wissens nach die beiden einzigen Länder, die keine US-Dollars für ihr Öl annehmen – daher sind sie eine Bedrohung, so klein sie auch sein mag. Obama hat sein Veto gegen jede Möglichkeit eingelegt, Saudi-Arabien für die Beteiligung an den Anschlägen des 11. September zur Rechenschaft zu ziehen…

An dieser Stelle überlasse ich jedem selbst, sich dazu seinen eigenen Reim darauf zu machen…

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Iran verkauft Öl an BP, nimmt lieber Euro statt Dollar

in Wirtschaft

Es ist ein Schachzug, der Washington und die US-amerikanischen Petrodollar-Deals der Nixon-Ära in den 1970er Jahren brüskieren soll: Der Iran, der wieder mit dem Verkauf von Öl begonnen hat, hat darum gebeten, in Euro bezahlt zu werden – nicht in US-Dollar.

 

Kurze Lageanalyse:

Die Frage lautet: Wieso haben die USA überhaupt die globale Handelssanktion auf den Iran aufgehoben? Gerade da, wo die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton doch versprochen hat, dass, falls sie zur Präsidentin gewählt wird, eine ihrer ersten Amtshandlungen darin bestehen wird, den Iran militärisch anzugreifen. An dieser Stelle kann man nur Vermutungen anstellen.

Geopolitisch gedacht, macht aber nur eines Sinn: Um den Erzfeind Russland zu schwächen. Gerade jetzt wo die USA seit Monaten schon etliche Waffen, Munition, Militärfahrzeuge, Raketenstellungen, Soldaten in Europa und vor allem nah und in Richtung der russischen Grenzen positioniert hat und Russland daraufhin mit eigenen Militärmanövern daraufhin geantwortet, ist es von zentraler Bedeutung die ohnehin finanziell angeschlagenen Russen (durch den Ölpreisverfall 2016) noch mehr finanziell zu schwächen. Das größte Dorn im Auge für die USA ist aber der Militäreingriff Russlands in Syrien, um den verbündeten und demokratisch gewählten syrischen Präsidenten Bashar Al Assad  zu beschützen und ISIS und alle Gegner von Assad militärisch zu bekämpfen. Ob Russlands Behauptungen der Wahrheit entsprechen, dass die USA absichtlich keine ISIS Stellungen bombardiert und wissentlich syrische Stellungen bombardiert, die gegen ISIS kämpfen, um die ISIS zu stärken und als Waffe gegen Assad zu benutzen, sei mal dahingestellt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, wem er glauben schenken mag.

Das was Fakt ist, ist, dass die USA zur Zeit des Afghanistankriegs gegen Russland, die Terrororganisation Al-Kaida aufgebaut und sowohl militärisch als auch finanziell unterstützt haben.

Und da wir wissen, dass die USA offiziell Assad als den Feind Nr.1 in Syrien einstuft, also weit vor ISIS, macht es aus geostrategischer Sicht sinn, dass die USA die ISIS und weitere Jihadistengruppen als Söldner gegen den „unkooperativen“ Assad einsetzt.

Folglich war es also zwar ein geschickter Schachzug, die Sanktionen aufzuheben, sodass der Iran wieder Öl verkaufen darf und somit als Konkurrenz zu Saudi Arabien und vor allem Russland, die russische Wirtschaft noch weiter schwächt, jedoch war die strategisch kluge Wahl des Irans, Euro – statt wie üblich US-Dollar – für den Ölhandel zu benutzen, ein unerwarteter Schachzug für die USA. Dazu muss man wissen: Der Wert und die Stabilität des US-Dollars sind größtenteils vom Ölhandel abhängig, da dieser fast ausschliesslich in US-Dollar erfolgen muss (OPEC-Vertrag).

Iran verkauft wieder Öl – Aber nicht mit US-Dollar

Die Berichte dazu sind bereits früher dieses Jahr eingegangen, doch vergangene Woche hat der Iran damit begonnen, sein Kondensat an BP zu verkaufen. Dies geschieht in Folge auf Handelsabkommen, die Mitte des Jahres mit der Firma für ihr Rohöl abgeschlossen wurden. Es heißt weiterhin, dass Iran im Begriff dazu ist, über Rohöl-Verkäufe mit britischen Firmen zu verhandeln – und möglicherweise dadurch international für Tumult zu sorgen.

Die Verkäufe erfolgen nach einer vor kurzem erfolgten Aufhebung der Sanktionen. Damit ist es der Nation nun erneut möglich, wieder auf den Weltmarkt zuzugreifen und möglicherweise den Weg dafür zu ebnen, dass der Iran wieder eine Spitzenposition als Ölproduzent einnimmt.

Einige sagen, dass die Beteiligung des Iran rund 600.000 bis zu einer Million Fässer (Barrels) pro Tag ausmachen könnte.

Wenn der Iran – ein schwaches Mitglied der OPEC-Staaten –weiterhin darauf besteht, bevorzugt Euro statt Dollar als Bezahlung zu nehmen, dann werden sich die Spannungen mit Saudi-Arabien, sowie die Spannungen in der Beziehung zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten wahrscheinlich weiter verstärken.

Iran ist nicht das einzige Land, das Öl verkauft und eine andere Währung anstatt des Dollars vorzieht. Syrien war das andere Land. „Iran hat seit Langem aus mehreren Gründen versucht, für seine Exporte zum Euro anstelle von anderen örtlichen Währungen zu wechseln. Dazu gehört auch die in Teheran tief verwurzelte Feindseligkeit gegenüber den Vereinigten Staaten.“, sagt Majid Rafizadeh, ein in Harvard ansässiger Wissenschaftler für den Nahen Osten.

An dieser Stelle soll noch angemerkt werden, dass es keinen Mangel an Interesse von anderen Nationen gibt, die nur allzu gerne mit Euro statt mit US-Dollar handeln würden; darunter auch Länder aus Europa und Asien. Die Ölpreise werden nun von den Verkäufen des Iran abhängen. Was Saudi-Arabien und Amerika in naher Zukunft zu tun gedenken, ist an dieser Stelle reine Vermutung.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Venezuela: Die Wirtschaftskrise, über die niemand sprechen will

in Medien/Wirtschaft

Venezuela befindet sich derzeit in der Agonie einer ökonomischen Zerstörung. Doch nur wenig wurde berichtet über den Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten, über die explodierende Inflation und die Verknappung der grundlegenden Notwendigkeiten für die Bevölkerung.

Der zerbröckelnde, sozialistisch geführte Staat erlebt unter anderem deshalb den Niedergang, weil die turbulenten Ölpreise kürzlich gefallen sind. Venezuela ist sehr stark von der Ölproduktion abhängig und hat sonst wenig, womit es die Wirtschaft unterstützen könnte. Seit des Ölpreisverfalls ist Venezuela deshalb ins Straucheln geraten und scheitert sogar daran, die grundlegend für das Überleben notwendige Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Es wird erwartet, dass die Ölproduktion noch weiter zurückgehen wird und man geht davon aus, dass ein totaler Zusammenbruch bevorsteht.

Die Inflation liegt Berichten zufolge „im dreistelligen Bereich und man geht davon aus, dass die Geldreserven erschöpft sind. Im Mai wiesen Prognosen darauf hin, dass Venezuela aufgrund des fallenden Rohöl-Preises „5 Milliarden Dollar Umsatz“ einbüßen wird. Damit wird das Land in die „schlimmste Rezession“ seit Jahrzehnten getrieben.

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Leute, lasst mich euch mit ein paar Bildern erklären, was jetzt gerade in Venezuela los ist; die Spitze vom Eisberg.

Seltsam ist die Stille der Mainstream-Medien

Schon im März/April litt Venezuela unter einer gewaltigen Stromkrise. Nick Cunningham von Oil Price.com berichtete, dass die anhaltende Dürre die Nation dazu gezwungen hatte, nur noch an vier Tagen pro Woche zu arbeiten. Das entwickelte sich rasch zu einer Arbeitswoche mit nur zwei Tagen, um den Rückgang des Wasserstands in den hydroelektrischen Staudämmen und die Krise in der Stromversorgung auffangen zu können.

Das Land ist weiterhin von Stromausfällen betroffen. Zusammen mit dem Rückgang der Ölproduktion und der Zwei-Tage-Arbeitswoche hat die Regierung nun einen militärischen Status ausgerufen – allerdings inoffiziell – um jedweden Aufstand im Keim zu ersticken, der sich entwickeln könnte, weil die Regale in den Supermärkten leer bleiben und die massive Inflation den Kauf von Basisgegenständen fast unmöglich macht.

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So sieht unser normaler Supermarkt jetzt gerade aus. Seitdem die Regierung die Verteilung von Primärerzeugnissen kontrolliert, sehen viele Supermärkte so aus.

(Offizielle Berichte von den Stromausfällen, die von AP via CNBC erfolgten, sind seitdem entfernt worden.)

Aufgrund der Informationen, die wir zusammentragen konnten, scheint die venezolanische Wirtschaft vor 18 Monaten zusammengebrochen zu sein und braucht nach wie vor dringend Hilfe, insbesondere um die Nahrungsmittelknappheit zu bekämpfen. Die Inflation erlebte ein Hoch von 60 Prozent im Jahr 2014 und ist bis zu diesem Jahr auf eine mittlere dreistellige Rate angestiegen.

Katastrophenhilfe wurde angefordert

Die BBC und Reuters haben im April von einer Anfrage der venezolanischen Regierung an die Vereinten Nationen berichtet, in der sie um dringende Hilfe bat.

„Wir benötigen internationale Hilfe, technische und finanzielle Unterstützung, um bei der Umkehr dieser Situation zu helfen“, sagte Präsident Nicolas Maduro. „Wir gehen mit der Situation auf die bestmögliche Weise um, während wir darauf warten, dass der Regen zurückkehrt.“

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Auf Anordnung der Regierung hin wird jede Warteschlange von der Nationalgarde „überwacht“. Und sie haben die Befugnis, diese Schlangen mit allen Mitteln zu kontrollieren, ja, sogar indem sie das Feuer gegen die Menschen eröffnen.

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Und warum machen wir keinen Aufstand, das denkt ihr vielleicht, obwohl wir in der Vergangenheit häufiger marschiert sind und viele Unterstützer hatten. Die Nationalgarde wurde in einem Gesetz aus dem Jahr 2014 dazu ermächtigt, uneingeschränkt das Feuer gegen die Protestierenden zu eröffnen.

Die Bitte um Hilfe – von einem Land, das sich einst der Unterstützung von Somalia mit 5 Millionen Dollar im Jahr 2011 rühmen konnte und den Vereinigten Staaten bei der Unterstützung von Bolivien Konkurrenz machte – scheint jedoch auf taube Ohren gestoßen zu sein.

Was jetzt?

Aufgrund der Tatsache, dass die Mainstream-Medien es für einen alten Hut halten, dass Venezuela zum Polizeistaat und zum gescheiterten Staat wird, ist es schwierig, das Ausmaß der Krise einzuschätzen, unter der die Bevölkerung leidet. Wenn man jedoch aufgrund von diesem einen Beitrag Schlüsse ziehen kann, dann ist die derzeitige Situation der einst ölreichen Exportnation katastrophal, kritisch und wird weitgehend ignoriert.

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Oder einfach das Volk angreifen. Ah… und du kannst ins Gefängnis dafür wandern, sogar für 8 Jahre, wenn man dich dabei erwischt, wie du Bilder von diesen Taten machst.

Der The Guardian berichtete vor kurzem, dass die Wachstumszahlen im negativen Bereich liegen, nämlich bei -8 Prozent. Die Inflation liegt nun bei 482 Prozent. Die Arbeitslosenrate bei 17 Prozent. Es ist zu erwarten, dass diese Zahlen in den kommenden Monaten noch ansteigen werden.

Der erklärte Ausnahmezustand hat erst kürzlich Reaktionen hervorgerufen – die im besten Fall als dubios zu bezeichnen sind – als Scharen von Zivilbürgern leere Supermärkte plünderten. Folglich floriert der Handel auf dem Schwarzmarkt, da die Grundnahrungsmittel bis zu „22-mal so viel kosten wie staatliche Mindestlohn“.

In diesem Artikel geht es nicht um das „wie und warum“ der Situation. Warum betrifft hauptsächlich die fehlenden Berichte zu einer Situation, die sich in den letzten 18 bis 24 Monaten exponentiell entwickelt hat. Wie bezieht sich auf die Hilferufe, die niemals beantwortet wurden, bis es zu spät war.

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Das hier bedarf keiner weiteren Erklärung. Das sind übrigens keine Platzpatronen.

Zugegeben: Die Präsidentschaft von Chávez und dann Maduro ließen viel zu wünschen übrig; es ist offensichtlich, dass die einst ölreiche Nation freudig sich selbst überlassen wurde, um sich selbst zu vernichten. Dabei ist völlig egal, dass die unschuldigen Bürger darunter leiden und im Chaos versinken.

Quellen: Yahoo Finance, OilPrice, AP, BBC, Global Policy Forum, Venezuelanalysis.com, The Guardian, Miami Herald.

Alle Bilder stammen von dieser Quelle: Das hier ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie es sich jetzt gerade anfühlt in Venezuela zu leben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Die Flüsse im Amazonas tragen schwarzes Wasser nach mehreren Ölkatastrophen

in Umwelt

“Wo sind sie, die Verantwortlichen?” Die Wasserversorgung und das fragile Ökosystem sind nach einer Reihe von Ölkatastrophen im Amazonas verseucht.

(COMMONDREAMS) Eine verheerende Aneinanderreihung von Ölkatastrophen im peruanischen Amazonas ist den letzten Tagen schlimm und schlimmer geworden. Die Eingeborenenstämme werden mit der Aufgabe im Stich gelassen, die nun in aller Hast versuchen, das Chaos zu bereinigen, das die staatseigenen Ölkonzerne des Landes verursacht haben.

Die katastrophalen Risse in der nordperuanischen Ölleitung von PetroPeru ereigneten sich am 25. Januar und am 3. Februar und bedrohten die Wasserversorgung von beinahe 10.000 Eingeborenen, wie Amazon Watch berichtet.

Am Montag bestätigten Sprecher von PetroPeru gegenüber Reuters, dass das Öl in zwei wichtige Nebenflüsse des Amazonas übergelaufen ist, von deren Wasser acht Achuar-Stämme abhängig sind. Laut Aussagen der Nachrichtenagentur sind diese beiden Nebenflüsse des Amazonas, die Flüsse Chiriaco und Morona, nun mit 3.000 Fässern Öl verseucht.

Kritiker beklagen, dass sich die Leckagen weiter ausbreiten und weitaus schlimmeren Schaden verursachten, nachdem es dem verantwortlichen PetroPeru-Konzern nicht gelungen war, das aus den Rohrbrüchen herausgetretene Öl aufzufangen.

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Gerüchten zufolge ereignete sich ein dritter Riss in der Ölleitung am 19. Februar, wie Amazon Watch berichtet, aber der staatliche Ölkonzern nutzte Twitter, um diese Meldungen abzustreiten.

Die verheerenden Lecks ereigneten sich nur Monate nachdem indigene Aktivisten großangelegte Proteste gegen die Ölindustrie Perus im September durchgeführt hatten.

Am Wochenende veröffentlichte der lokale Aktivist Marco Arana Zegarra entsetzliche Bilder der Ausbreitung des Öls im Chrriaco-Nebenfluss:

“Wo sind sie, die Verantwortlichen?”, appellierte Zegarra.

Die Wasserstraßen sind verseucht mit schwarzem Schleim; Bäume und Blumen sind beinahe bis zur Unkenntlichkeit von einer dicken Ölschicht bedeckt, wie Videoaufnahmen von den Öl-Leckagen zeigen:

„Eine Ölmenge, die Tausende von Fässer umfasst, schwappen aus zwei Lecks in einer peruanischen Ölleitung und in die Wasserstraßen des Amazonas. Laut den örtlichen Nachrichtenquellen verursachte ein Erdrutsch das erste Austreten von Öl am 25. Januar. Zum zweiten Mal trat Öl am 3. Februar aus und die Ursache dafür wird noch ermittelt. PetroPeru, der Konzern, der für die Ölunfälle verantwortlich ist, arbeitet laut eigener Aussage am Auffangen des Öls.
Otoniel Danducho Akintui, Bürgermeister des Imaza-Distrikts: ‚Ich weiß, dass das Wasser verseucht ist und dass niemand es trinken kann. Das ist einer jener Schäden, die wir nicht kontrollieren können.‘
Rund 8.000 Menschen leben in dem betroffenen Gebiet und Berichten zufolge kontaminiert das Öl Kakaobäume flussabwärts. PetroPeru könnte mit einer Geldstrafe von nicht weniger als 17 Millionen Dollar belegt werden.“

“Diesmal zumindest”, beobachtete Zegarra, “hat PetroPero den Eingeborenen Anzüge zur Verfügung gestellt, die sie bei der Säuberung der mit Öl verseuchten Stellen tragen können.”

German Velasquez, der Präsident von PetroPeru, “stritt Berichte ab, denen zufolge die Firma Kinder dafür bezahlte, die vom Öl verschmutzen Stellen zu säubern,” berichtet der Guardian, aber dann fuhr er fort, vielleicht um andere zu belasten, dass “er in Erwägung zog, vier Beamte zu entlassen, unter anderem einen, der es möglicherweise Kindern erlaubt hat, das Rohöl einzusammeln.”

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“Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Lecks… keine Einzelfälle sind. Ähnliche Notfälle sind aufgrund von Defekten in weiteren Sektionen der Ölleitungen vorgekommen”, so die Aussage eines Vertreters staatlichen Umweltaufsichtsbehörde gemäß des Guardian.

Der Beamte “forderte PetroPero dazu auf, Teile der Ölleitung zu ersetzen und die Instandhaltung zu verbessern”, erklärt Reuters. Der Guardian berichtet, dass PetroPeru mit Gelstrafen von bis zu 17 Millionen Dollar belegt werden könnte, wenn bewiesen werden kann, dass die Öl-Lecks die Gesundheit der Anwohner beeinträchtigt haben.

“Diese Umweltkatastrophe ist nur das neueste Ereignis in einer langen Geschichte von Öl- und Gas-Leckagen in diesem Gebiet”, beklagt Survival International, die sich für die Rechte indigener Gruppen einsetzt. Beobachtungen zufolge wurden “[m]ehr als 70% des peruanischen Amazonas wurden von der Regierung an Ölkonzerne verpachtet.”

Die Gruppe übersetzt einen Aufruf zum Handeln von AIDESEP, eine Organisation, die für die indigenen Völker des peruanischen Amazonas kämpft. Darin plädiert die Organisation dafür, dass “die internationale öffentliche Meinung, die Medien, NROs und die Zivilbevölkerung diesem schwerwiegenden Ereignis ihre Aufmerksamkeit schenken, das die Leben von Tausenden von Menschen gefährdet, die in diesem Gebiet leben und seit jeher vernachlässigt wurden.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Angebliche Beweise Verbinden Israel und Türkei mit dem IS

in Kriminalität/Politik

Das westliche Lügengebilde fällt in sich zusammen: Russland enthüllt brisante Beweise, die alles in Syrien ändern.

Euch mögen diese Wochen Anschuldigungen in der Presse zu Ohren gekommen sein, dass der Islamische Staat Öl nach Russland verkauft. Offenbar behauptet der türkische Präsident Reccep Tayyip Erdogan, dass Putin einer der wichtigsten Käufer im schmutzigen illegalen Ölhandel Syriens ist. Aber fallt darauf nicht rein: Die Story, mit der die westliche Presse bei uns jetzt hausieren geht, ist eine panische Antwort auf ein wichtiges russisches Schriftstück, das zum ersten Mal letzte Woche zutage getreten ist. Tatsächich ist es unsere Freundin die Türkei, die dabei ertappt wurde, Öl von der terroristischen Organisation gekauft zu haben… Und das ist längst nicht alles. Jüngsten Veröffentlichungen zufolge deutet alles darauf hin:

  • Erdogans Sohn handelt mit illegalen Waffen und Öl mit dem Islamischen Staat
  • Russische Satellitenbilder zeigen drei wichtige Öl-Schmuggler-Routen in die Türkei und aus der Türkei heraus
  • Die Türkei hat den russischen Jet abgeschlossen, weil sie den IS bezwingen will und deshalb Erdogans lukrative Handelsgeschäfte stört
  • Irgendwie haben die USA trotz des Ausmaßes der Operation das alles übersehen
  • Neue Behauptungen über ein irakisches Sicherheitsteam werden bekannt, das Zeuge davon wurde, wie sich ein israelischer Spitzen-Militärsoffizier mit Mitgliedern des IS verbrüderte
  • Ein Journalist hat Belege dafür aufgedeckt, dass die USA Mittäter in einer türkischen Terrorkampagne gegen ein kurdisches Dorf im letzten März waren. Er behauptet, dass die türkische Armee in diesem Krieg gegen Zivilisten neben islamistischen Dschihadisten kämpfte

Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass Putin die USA beschuldigte, den Islamischen Staat erschaffen und ausgerüstet zu haben. In diesem Interview, über das wir hier berichteten, behauptete der russische Präsident, dass das Weiße Haus ganz genau weiß, welches seiner Alliierten das Öl kaufen, das es dem IS ermöglicht, weiterhin zu wachsen.

Wir mussten eine Weile darauf warten um zu erfahren, auf wen er sich bezog – und das sind bahnbrechende Neuigkeiten. Aber diese Enthüllungen laufen Gefahr, in einem Lügensumpf verloren zu gehen, da Erdogan mit der Unterstützung von westlichen Geheimdiensten und ihren Medien-Schoßhündchen die Wahrheit verdreht und die Öffentlichkeit verwirrt hat.

Als ein russischer Jet spät im November von der Türkei abgeschossen wurde, sagte Putin:

„Wir haben allen Grund zu der Annahme, dass die Entscheidung unser Flugzeug abzuschießen von dem Bestreben bestimmt war, die Öl-Versorgungswege auf das türkische Territorium zu beschützen.“

Vor zwei Tagen veranstaltete das russische Verteidigungsministerium eine großangelegte Einsatzbesprechung in Moskau zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich der IS-Finanzierung (siehe Video). Laut des stellvertretenden russischen Verteidigungsministers Anatoly Antonow, wurden bis zu 2.000 Kämpfer, 120 Tonnen Munition und 250 Vehikel von türkischem Territorium aus an den Islamischen Staat und an Al-Nusra-Kämpfer geliefert.

We’ve had to wait a while to find out who he was referring to, and this is big news. But these revelations are at risk of being lost in a quagmire of lies, as Erdogan, backed by Western intelligence agencies and their media lapdogs, has inverted the truth to distract and confuse the public.

„Terrorismus ohne Geld ist wie ein Tier ohne Zähne“, erklärte Antonov und sagte, dass Russland sich dem Kampf gegen den Islamischen Staat verschrieben hat. Er betonte, dass ein Angriff auf die Quelle senes Reichtums der logische Schlüssel dafür sei, ihn zu besiegen. Antonov zeigte Satellitenbilder als Beweis dafür, dass die Türkei in eine großangelegte, illegale Schmuggelaktion involviert ist uns sagte:

„Heute zeigen wir nur einige der Fakten, die bestätigen, dass ein ganzes Team aus Banditen und der türkischen Elite, die Öl von ihren Nachbarn stehlen, in der Region operiert.“

Er behauptete, dass tausende Trucks und aktive Öl-Pipelines involviert sind.

„Unseren Daten zufolge ist die Spitze der politischen Führung des Landes – Präsident Erdogan mitsamt seiner Familie – an diesen kriminellen Geschäften beteiligt.“

„Diese [Luftangriffe] haben dazu beigetragen, den Handel mit dem Öl, das illegal auf dem syrischen Hoheitsgebiet gewonnen wurde, um beinahe 50 Prozent zu reduzieren“, sagte Anntonov und fügte hinzu: „Der Gewinn dieser terroristischen Organisation betrug ungefähr 3 Millionen Dollar pro Tag. Nach zwei Monaten russischer Luftangriffe betrug ihr Gewinn nur noch rund 1,5 Millionen Dollar pro Tag.“

Die Türkei erhält natürlich viel Aufmerksamkeit, aber andere wichtige Nachrichten wurden davon überschattet. Laut einer Behauptung der irakischen Sicherheitskräfte steht Israel im Verdacht hinsichtlich der Ausbildungs- und Operationsbefehle der Terroristengruppe. Im Rahmen einer weiteren gewaltigen Offenbarung berichtet die FARS-Nachrichtenagentur, dass irakische Sicherheitskräfte vor Kurzem einen israelischen Oberst als Geisel nahmen, zusammen mit den IS-Militanten, die er begleitet hatte. Der irakische Kommandant berichtete der Agentur, dass der israelische Militant „an den terroristischen Operationen der ISIL-Gruppe teilgenommen hatte.“

Der Oberst wurde zusammen mit den Dschihadisten verhaftet und der irakische Kommandant nannte sogar den Namen und die Nummer auf dem Halsband des Verräters:

„Der Name des israelischen Kommandanten lautet Yusi Oulen Shahak und er bekleidet den Rand eines Oberst in der Golani-Brigade, mit dem Sicherheits- und Militärcode Re34356578765az231434.”

Der irakische Kommandant sagte, dies sei nicht das Erste Mal gewesen, dass Israelis mit Militanten des Islamischen Staates gefasst wurden, aber sie hatten niemals zuvor einen hochrangigen Offizier aufgegriffen. Der Irak behauptet ebenfalls, dass IS-Drohnen mit in Israel hergestellten Labels bei zwei Gelegenheiten niedergeschossen wurden.

Zusammen mit Israely Netanyahu ist Reccep Tayyip Erdogan weitaus mehr ein Tyrann als Vladimir Putin. Sein Militär agiert gezielt gegen Kurden, eine ethnische Gruppe mit eigener Sprache, die von den anderen Türken entfremdet sind. Die meisten anti-kurdischen Grausamkeiten im Namen der türkischen Regierung sind von den Mainstream-Medien ignoriert worden, obwohl einige unabhängige Journalisten Hinweise darauf aufgedeckt haben, dass das türkische Handeln (wie auch der Abschuss des russischen Jets) mit dem Einverständnis der USA geschah.

Präsident Erdogan hat bürgerliche Rechte während seiner Herrschaft gebrochen und mit extremer Gewalt auf die türkischen Proteste gegen seine Führung reagiert. Andere westliche Verbündete, so wie Katar, Israel und SaudiArabien, sind auch für ihre entsetzlichen Repressionen und Verstöße gegen die Menschenrechte bekannt, trotzdem erhält Putin – der einzige Führer, der tatsächlich etwas dafür tut, die Terroristenzellen zu vernichten – stets die meiste Kritik von der westlichen Presse.

Erdogan weist alle russischen Vorwürfe weit von sich und kündigte seinen Rücktritt an, falls bewiesen werden könne, dass er lügt. Wenn man nach dem folgenden Bild und Antonovs vollständigem Statement urteilt, dann sollte der korrupte Präsident bereits jetzt seine Koffer packen.

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Russische Satellitenbilder des IS-Öl-Drehkreuzes, von dem aus 3.000 Tanklaster Öl in die Türkei transportieren. Seltsamerweise haben die USA diesen Ort nicht entdeckt.

Quelle: RT/Russisches Militär

Bitte teilt diese Neuigkeiten, um die unglaublichen Lügen zu kontern, die von den westlichen Medien verbreitet werden.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com. Ebenfalls nachzulesen auf anohq.com.

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Die Türkei als Geschäftspartner von ISIS? Kontroverse um Putins Vorwürfe gegen Erdoğan entbrannt

in Politik

Auch nach mehr als zwei Wochen seit dem Abschuss einer Suchoi SU-24 der russischen Luftwaffe durch türkische Luftstreitkräfte am 24. November 2015 bleibt das Verhältnis des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan angespannt. Diesen Mittwoch, der 02. Dezember 2015, hatte der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow in Moskau vor rund 300 Journalisten erklärt, Erdoğan und seine Familie seien tief in die Ölgeschäfte des Islamischen Staates verwickelt. So sei die Türkei der Hauptabnehmer des von der Terrororganisation gestohlenen Öls. Doch stimmen die Vorwürfe überhaupt? Es scheint, dass nun einige Bewegung in die Sache kommen könnte, denn die Behauptungen des russischen Präsidenten fehlt es an Glaubwürdigkeit.

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Sturrköpfe, die nicht mit sich ’spaßen‘ lassen: Sultan Erdogan und Zar Putin

Mit markigen Worten hatte Antonow gegenüber der türkischen Regierung schwere Vorwürfe erhoben: „Laut den verfügbaren Informationen ist die führende politische Klasse, darunter Präsident Erdoğan und seine Familie, in diesen illegalen Handel verstrickt“, sagte er auf der Pressekonferenz. Nun hat Moskau auch Satellitenaufnahmen präsentiert, die die Behauptung von Antonow belegen und damit zeigen sollen, dass die Türkei den russischen Jet deshalb abgeschossen habe, um die Lieferrouten des IS zu schützen.

 

Doch die an diesem Donnerstag gezeigten Satellitenaufnahmen entpuppten sich als Luftnummer und können nicht dazu dienen, die Thesen des Kremls zu untermauern. Zwei Nahaufnahmen – Fotos, die am 14. November 2015 gemacht worden sein sollen – wurden präsentiert, von denen die erste einen Stau elf Kilometer südöstlich der türkischen Stadt Silopi und die zweite die benachbarte irakisch-kurdische Stadt Zakho zeigen soll. Doch sind beide Aufnahmen nur wenig aussagekräftig: Die beiden gezeigten Orte sind rund 500 Kilometer von der Absturzstelle des russischen Jets entfernt und können daher auch nicht die vermeintlichen Schmuggelrouten des IS nicht belegen. Außerdem gibt es in den gezeigten Regionen keine Aktivitäten des IS, die Gebiete werden also gar nicht von der islamistischen Miliz kontrolliert, sondern von den mit ISIS verfeindeten irakisch-kurdischen Peschmerga.

 

Gezeigt wurden noch zwei weitere Satellitenaufnahmen mit Orts- und Zeitangaben, die angeblich auf den 18. Oktober 2015 datieren und östlich der syrischen Stadt Deir al-Sor entstanden sein sollen – eine Stadt, die ebenfalls weit von der Absturzstelle entfernt liegt. Laut Angaben des Kremls würden die Aufnahmen „390 Tank-LKWs“ zeigen, doch stellt sich hier die Frage, wem diese gehören und in welche Richtung diese fahren (vorausgesetzt natürlich, die Aufnahmen sind überhaupt authentisch). Diese Fragen sind nicht unbedeutend. Zwar ist es richtig, dass der Islamische Staat die Ölreserven östlich von Deir al-Sor unter Kontrolle hat, allerdings verkauft die Terrororganisation von dort aus das Öl weiter an Händler aus dem Irak und Syrien. Diese wiederum handeln mit dem schwarzen Gold in Irak und Syrien. Die Tanklaster könnten daher also auch das Eigentum dieser syrischen und irakischen Händler sein. Und auch wenn es wahr sein sollte, dass die Tanklaster tatsächlich mit Öl betankt werden, dann muss das noch lange nicht heißen, dass die Händler das Öl auch tatsächlich an die Türkei verkaufen. Putins angebliche „Beweise“ sind also nichts als heiße Luft bzw. beweisen nicht die Behauptungen, Erdoğan und seine Familie sei in Ölgeschäfte mit der islamistischen Miliz verwickelt. Der Streit um die Satellitenaufnahmen zeigt nur einmal mehr, zu welchen Tricks Regierungschefs greifen, wenn es um den Erhalt und den Ausbau ihrer eigenen Macht geht – ein zugegeben schmutziges, aber leider nur allzu übliches Spiel auf den Bühnen der internationalen Politik.

 

Quellen:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/islamischer-staat-russland-tuerkei-streit-nach-jet-abschuss

http://www.focus.de/politik/ausland/oelhandel-mit-der-terror-miliz-moskau-wirft-erdogan-persoenliche-verstrickung-mit-is-vor_id_5128892.html

http://www.gmx.net/magazine/politik/moskau-bleibt-beweise-oelhandel-tuerkei-is-schuldig-31185206

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