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Julian Assange

WikiLeaks verknüpft US-Regierung mit Erschaffung von ISIS

in Geopolitik
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Neue WikiLeaks-E-Mails enthüllen, dass Saudi-Arabien und die Finanzierung durch die USA, Mudschahedin-Kämpfern dabei geholfen haben, die radikale islamistische Organisation aufzubauen.

Diese Woche veröffentlichte WikiLeaks über 500.000 diplomatische Depeschen, zusätzlich zu den Carter-Depeschen, die bereits 2014 veröffentlicht wurden. In diesen neuen Depeschen, so WikiLeaks-Gründer Julian Assange, gebe es definitive Beweise dafür, dass die CIA “maßgeblich für die Entstehung von ISIS” verantwortlich sei.

Assange sagt, die neuen Depeschen enthüllen, dass die Ereignisse von 1979 eine Reihe von weiteren Ereignissen nach sich zogen, die letztendlich für die Entstehung von ISIS verantwortlich sind.

Wenn irgendein Jahr das “Jahr Null” unserer modernen Zeit genannt werden kann, dann ist es 1979″, sagte Assange in einer Presseeklärung vom Montag.

Im Wesentlichen steckten die CIA und die saudische Regierung Milliarden von Dollars in die Erschaffung der Milizengruppe der Mudschahedin, die in Afghanistan als Fortsetzung der Stellvertreterkriege anstelle der USA gegen die Sowjetunion kämpften. Diese Gruppe wurde schließlich unter dem Namen ISIS bekannt.

Im Nahen Osten führten die iranische Revolution, der saudisch-islamische Aufstand und das ägyptisch-israelische Camp-David-Abkommen nicht nur zur gegenwärtigen regionalen Machtdynamik, sondern sie trugen entschieden zur Änderung des Verhältnisses zwischen Öl, militantem Islam und der Welt bei.

Der Aufstand in Mekka verschob dauerhaft Saudi-Arabien in Richtung Wahabismus, was zur transnationalen Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus und der amerikanisch-saudischen Destablisierung Afghanistans führte, sagte Assange.

Die Invasion Afghanistans durch die UdSSR führte dazu, dass Saudi-Arabien und die CIA im Rahmen von Operation Cyclone Milliarden von Dollars für die Mudschahedin-Kämpfer ausgaben, wodurch der Aufstieg Al-Qaidas ausgelöst wurde, und damit letztendlich der Zusammenbruch der Sowjetunion.

Die Welle der Islamisierung von 1979 dehnte sich nach Pakistan aus, wo die US-Botschaft bis auf die Grundmauern niedergebrannt und der pakistanische Premierminister Zulfikar Ali Bhutto hingerichtet wurde. Das iranische Geiseldrama besiegelte schließlich Jimmy Carters Schicksal als Präsident, was zur Wahl von Ronald Reagan führte.

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Der Aufstieg von Al-Qaida brachte in den USA schließlich die Anschläge des 11. September hervor, wodurch die US-Invasionen Afghanistans und des Irak ermöglicht wurden, und was nach über einem Jahrzehnt des Krieges letztendlich ISIS die ideologische, finanzielle und geografische Basis bereitete, sagte Assange.

DIE SAUDISCHE FINANZIERUNG DES CLINTON-WAHLKAMPFS

In einem Interview mit Dartmouth Files und RT erwähnte Assange auch Hillary Clintons Beteiligung. Assange erklärt, dass während Zahlungen aus Saudi-Arabien und Katar “allerorten Beachtung gefunden haben, einschließlich allzu vieler Medieninstitutionen” und dass “sogar die US-Regierung davon gesprochen hat oder zustimmte, dass einige saudische Persönlichkeiten ISIS unterstützt haben”, er davon ausgehe, dass es sich dabei um einen Winkelzug handele, um vom wahren Ausmaß und den dahinter steckenden Absichten abzulenken, weswegen die saudische Regierung ISIS unterstützt. Er ist der Ansicht, diese Depeschen zeigen, dass dieselben Regierungen, die Hillary Clintons Wahlkampf finanzierten, gleichzeitig auch ISIS und anderen radikalen Gruppen in der Region auf die Beine halfen.

Wie man jedoch anhand der geleakten E-Mails zwischen Hillary Clinton und ihrem Wahlkampfleiter John Podesta erkennen kann, besteht Clintons Militärstrategie darin, ISIS durch die Einbeziehung lokaler Verbündeter zu besiegen. Laut der E-Mails bestätigt Podesta, dass Saudi-Arabien und Katar “ISIS heimlich finanzielle und logistische Unterstützung gewähren”.

In einem Neun-Punkte-Plan für Hillary Clinton bemerkt Podesta:

[I]m Irak ist es wichtig, dass wir ISIS angreifen, indem wird die Ressourcen der Peschmerga-Kämpfer der kurdischen Regionalregierung (KRG) nutzen, sowie das, was an zuverlässigen Einheiten in der irakischen Armee – wenn überhaupt – existiert. Die Peschmerga-Kommandeure sind aggressive, hart kämpfende Soldaten, die über seit Langem bestehende Verbindungen mit CIA-Offizieren und Führern von Spezialkräften verfügen. Jedoch werden sie auf anhaltendes Engagement von US-Personal angewiesen sein, das mit ihnen als Berater und strategische Planer zusammenarbeitet, da die neue Generation von Peschmerga-Kommandeuren weitgehend unerfahren im traditionellen Kampf ist. Abgesehen davon, können die kurdischen Truppen ISIS mit dieser US-Hilfe eine wirkliche Niederlage bereiten.

Podesta bemerkt auch, dass ISIS zurückgedrängt werden muss, indem es zu einer “beherrschbaren Niederwerfung” kommt, damit lokale Kämpfer in der Region nicht glauben, dass es sich bei der Niederwerfung um das Verdienst der Amerikaner handele. Weder John Podesta noch Hillary Clinton haben jedoch die Echtheit der geleakten E-Mails bestätigt.

Was denkt ihr darüber? Bitte hinterlasst unten eure Kommentare und teilt diese Nachricht!

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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WikiLeaks veröffentlicht 500 Dokumente, die “Bewaffnung und Finanzierung” jemenitischer Truppen durch USA nachweisen

in Geopolitik
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Am Freitag ließ Julian Assanges Enthüllungsplattform WikiLeaks mehr als 500 Dokumente von der US-Botschaft in Sanaa (Jemen) an die Öffentlichkeit durchsickern.

Die Dokumente erstrecken sich über einen Zeitraum von 2009 bis zu den Ursprüngen des jemenitischen Bürgerkriegs im Jahre 2015, indem sie Hillary Clintons Jahre als Außenministerin sowie einen Teil von John Kerrys Amtszeit umfassen.

cygueuexgaa6mxfVon WikiLeaks:

25. November 2016

Heute, am Freitag, dem 25. November, veröffentlicht WikiLeaks die Jemen-Dateien…

Die Jemen-Dateien sind eine Sammlung von mehr als 500 Dokumenten, die von der Botschaft der Vereinigten Staaten in Sanaa, Jemen, stammen. Die Sammlung umfasst mehr als 200 E-Mails und 300 PDFs und beschreibt ausführlich offizielle Dokumente und Korrespondenzen, die das Amt für militärische Kooperation (OMC) betreffen, welches sich in der US-Botschaft befindet. Die Sammlung erstreckt sich über die Periode von 2009 bis kurz bevor im März 2015 in Jemen der Krieg ausbrach. Diese Zeitspanne deckt sowohl Hillary Clintons Amtszeit als Außenministerim (2009-2013) ab, als auch die ersten beiden Jahre der Amtszeit von Minister John Kerry.

Julian Assange sagte: “Der Krieg in Jemen hat dazu geführt, dass innerhlab des Landes 3,15 Millionen Personen vertrieben wurden. Obwohl die Regierung der Vereinigten Staaten die meisten der Bomben zur Verfügung gestellt hat und tief in die eigentliche Kriegsführung verwickelt ist, sind englischsprachige Berichte über den Krieg auffällig selten.”

Jemen ist von erheblichem strategischem Interesse, indem Jemen einen schmalen Engpass zum Roten Meer sowie zum Suez-Kanal kontrolliert, den täglich 11% des weltweiten Erdöls passieren. Zusätzlich grenzt Jemen (nach Norden) an Saudi-Arabien und (nach Osten) an Oman, und es hat Zugang zum Arabischen Meer, durch das weitere 20% des weltweiten Erdöls von der Straße von Hormus passieren (einschließlich des Öls von Saudi-Arabien und Iran). Saudi-Arabien versucht einen Hafen in Jemen zu kontrollieren, um die mögliche Beschränkung seiner Öl-Verschiffungen durch den Iran entlang der Straße von Hormus zu vermeiden, oder durch Länder, die seine anderen Öl-Verschiffungen entlang des Roten Meeres kontrollieren.

Die Jemen-Dateien bieten eine dokumentarische Beweisführung, dass die USA jemenitische Truppen in den Jahren bewaffneten, ausbildeten und finanzierten, die dem Krieg vorausgingen. Die Dokumente enthüllen unter anderem die Beschaffung von vielen verschiedenen Waffentypen wie Flugzeugen, Schiffen, Fahrzeugen sowie Vorschläge für Sicherheitskontrollen der Seegrenzen und die Beschaffung von amerikanischen Biometrie-Systemen durch Jemen.

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Eine US-Präsenz verblieb bis Februar 2015 in dem Land, als die USA ihre Botschaft aufgrund der anhaltenden Unruhen zwischen verschiedenen Parteien des Landes schlossen. Der Krieg brach nur einen Monat später aus.

Mit anderen Worten: Clinton und Kerry verfolgten in Jemen eigennützige Interessen. Wenn sie Republikaner wären, würden die liberalen Medien selbstverständlich diese “Krieg-für-Öl”-Geschichte ausschlachten.

Darauf könnt ihr wetten.

Zweistellige Milliardenbeträge an Dollars wurden dafür ausgegeben, um jemenitischen Truppen “500-1000 Flyer Advanced Light Strike Vehicles”-Fahrzeuge bereitzustellen, die allein bereits 30 Milliarden Dollar kosteten.

Schaut euch hier noch weitere Beschaffungen für jemenitische Truppen an, wo die Enthüllungen sogar noch schlimmer werden.

Via thefederalistpaper.com

Verweise:

https://wikileaks.org/yemen-files/?saudi

https://wikileaks.org/saudi-cables/buying-silence

http://www.middleeasteye.net/essays/saudi-war-yemen-oil-pipeline-empowering-al-qaeda-1386143996

https://wikileaks.org/yemen-files/document/2014-OMC/OMC-123-14_Response_to_Biometrics_LOR_%28MoD%29/OMC-123-14_Response_to_Biometrics_LOR_%28MoD%29.pdf

https://wikileaks.org/yemen-files/document/2014-OMC/OMC-037-14_Response_to_Procurement_Dept_Letters_%28MoD%29/

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Ecuador gibt zu, dass Assange zum Schweigen gebracht wurde, weil die Clinton-Leaks in die US-Wahl “eingreifen”

in Politik
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Julian Assanges Verbindung zur Außenwelt wurde am Montag vorsätzlich unterbrochen, als – wie WikiLeaks auf Twitter bekannt gab – seine “Internetverbindung absichtlich von staatlicher Seite getrennt wurde.”

Einige Stunden später fügte WikiLeaks hinzu:

“Wir können bestätigen, dass Ecuador am Samstag um 17 Uhr Greenwich-Zeit, kurz nach der Veröffentlichung von Clintons Goldman Sachs-Reden, Assanges Internetzugang unterbrochen hat.”

WikiLeaks bezieht sich selbstverständlich auf den anhaltenden, massiven Stapel an Dokumenten, der aus dem E-Mail-Konto von Hillary Clintons Wahlkampfleiter John Podesta entwendet wurde – und Assanges Absicht unter Beweis stellt, im Rahmen seiner sogenannten “October Suprise” (Oktober-Überraschung) in den verbleibenden Tagen, bevor die Amerikaner bei einer der umstrittensten Wahlen in der US-Geschichte ihre Stimme abgeben, für Transparenz zu sorgen.

Spekulationen und Beschuldigungen folgten auf dem Fuß – insbesondere von der US-Regierung aufgestellte Theorien, indem durch eine mehr oder weniger heimliche Cyber-Attacke auf lächerliche Weise die öffentliche Meinung gegen Russland negativ beeinflusst werden sollte – entweder direkt oder indirekt durch Manipulation von Bediensteten der in einen Zufluchtsort umgewandelten ecuadorianischen Botschaft, wo sich Assange seit Jahren aufhält.

WikiLeaks verlieh daraufhin in einem Tweet dieser Theorie zusätzliche Glaubwürdigkeit, der wie folgt lautet:

Tweet: “EILMELDUNG: Mehrere US-Quellen berichten uns, dass John Kerry Ecuador dazu aufforderte, Assange davon abzuhalten, während der FARC-Friedensverhandlungen Clinton-Dokumente zu veröffentlichen.”

Im Kontext der Tweets, die Assanges getrennter Internetverbindung vorausgingen – und welche die Schlussfolgerung nahelegten, dass es sich bei allen drei aufeinander folgenden “Pre-Commitment[s]” über “John Kerry”, “Ecuador” und “UK FCO” um verschlüsselte Codes handelte – sorgte diese Bekanntgabe für weitergehende Spekulationen, ohne hierfür jedoch handfeste Beweise zu liefern.

Tatsächlich befand The Free Thought Project den Zeitpunkt der Internetunterbrechung in Bezug auf WikiLeaks’ Veröffentlichung der aufrührerischen Goldman Sachs-Protokolle so dubios, dass wir davon ausgingen, dass die Maßnahme einer eklatanten staatlich finanzierten Pressezensur gleichkommt.

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Wie sich nun herausstellt, traf diese Spekulation ins Schwarze – denn am Donnerstag Abend gab Ecuador der Welt bekannt, dass es tatsächlich die Internetverbindung des WikiLeaks-Gründers unterbrochen habe, weil Veröffentlichungen der Podesta-Dateien in den US-Wahlkampf eingreifen würden. Hier der Wortlaut der offiziellen Erklärung Ecuadors (mit hinzugefügten Hervorhebungen):

Ecuador gewährte Julian Assange 2012 politisches Asyl aufgrund seiner berechtigten Sorgen vor politischer Verfolgung wegen seiner journalistischen Tätigkeiten als WikiLeaks-Editor.

In den letzten Wochen hat WikiLeaks eine Fülle von Dokumenten veröffentlicht, die Auswirkungen auf den US-Wahlkampf haben. Diese Entscheidung wurde ausschließlich von dieser Organisation getroffen.

Die Regierung Ecuadors respektiert die Prinzipien der Nichteinmischung in die internen Angelegenheiten anderer Staaten. Sie greift nicht in externe Wahlprozesse ein noch bevorzugt sie irgendeinen bestimmten Kandidaten.

Entsprechend hat Ecuador sein souverändes Recht ausgeübt, zeitweilig den Zugang zu einigen seiner privaten Kommunikationsnetzwerke innerhalb seiner Botschaft im Vereinigten Königreich zu beschränken. Diese vorrübergehende Beschränkung hält die WikiLeaks-Organisation nicht davon ab, ihren journalistischen Tätigkeiten nachzugehen.

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Während sich dieser Punkt zwar als wahr herausstellte – denn nach der frühmorgendlichen Erklärung von WikiLeaks über Assanges abgeschnittene Verbindung wurde ein weiterer Dokumentenfund der Podesta-Dateien veröffentlicht – läuft die Entscheidung aber aus zwei Gründen immer noch auf staatliche Zensur hinaus:

Zum einen, stellt die Unterbrechung von Assanges Internetverbindung eine Sanktion durch die Regierung dar, ohne dass ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, entweder seine Position zu verteidigen, oder Ecuadors Annahmen anzufechten, dass er eine Einmischung in die US-Wahl beabsichtige.

Zweitens kommt durch die Tatsache, dass Assange über keine anderen durchführbaren Kommunikationsmöglichkeiten mit der Welt verfügt, die abrupte Unterbrechung des Internetzugangs einer unverhohlenen Unterdrückung durch ein lupenreines autoritäres Regime gleich.

Außerdem erscheinen angesichts der Tatsache, dass sich die ecuadorianische Regierung für eine bedingungslose Anerkennung von Assanges Pressefreheit ausgesprochen hat, Verdächtigungen an Legitimation hinzuzugewinnen, dass die US-Regierung tatsächlich eine direktere Rolle bei dieser Entscheidung spielte als zugegeben, indem der plötzliche Entzug seiner Kommunikationsmöglichkeit im Zusammenhang mit den anhaltenden Verhandlungen des US-Außenministers John Kerry in Ecuador über die Auswirkungen der “Oktober-Überraschung” auf den Clinton-Wahlkampf  zu stehen scheint.

Obwohl der letzte Punkt sich möglicherweise als unbegründet herausstellen kann – oder niemals ans Licht kommen wird – sieht es so oder so danach aus, dass der Presse- und Redefreiheit ein schwerer Schlag versetzt wurde.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Hillary Clinton schlug bei Sitzung des US-Außenministeriums 2010 Ermordung Assanges durch Drohne vor

in Menschenrechte
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Quellen des US-Außenministeriums behaupten, dass andere, die an dem Treffen teilnahmen, zuerst über ihren Vorschlag lachten, bis sie merkten, dass es ihr todernst damit war.

Als Hillary Clinton US-Außenministerin war, wollte sie Berichten zufolge den WikiLeaks-Gründer Julian Assange bei einem Drohnenangriff ermorden lassen, so Insiderquellen des Ministeriums. Clinton und das Außenministerium wurden in den Monaten, die dem CableGate vorausgingen, unter enormen Druck gesetzt, WikiLeaks zum Schweigen zu bringen, als ein massiver Speicherausdruck an Dokumenten von über 250.000 diplomatischen “Drahtberichten” [verschlüsselte Telegramme zur Übermittlung geheimer diplomatischer Nachrichten im Wirkungsbereich des Auswärtigen Amts] aus der Zeit von 1966 bis 2010 durchsickerte. Clinton und ihre Mitarbeiter des US-Außenministeriums hielten verschiedene Sitzungen darüber ab, wie die WikiLeaks-“Situation” gelöst werden könne, indem WikiLeaks zuvor kriminelle Militäraktionen und – geheimnisse in Bezug auf die Kriege in Afghanistan und Irak enthüllt hatte.

Laut Quellen des US-Außenministeriums, fand Clintons Vorschlag, einen Drohnenangriff einzusetzen, am 23. November 2010 statt. Während der Diskussion darüber, wie man die negativen Auswirkungen der bevorstehenden WikiLeaks-Veröffentlichungen zurechtrücken, verlangsamen oder unter Kontrolle bringen könne, platzte Clinton an einer Stelle mit dem Satz heraus: “Können wir diesen Kerl nicht einfach mit einer Drohne umbringen?”. Angeblich lachten die Leute, die sich in dem Raum befanden, über ihren Kommentar, bis sie realisierten, dass sie es ernst damit meinte. Clinton soll wegen des australischen Journalisten/Publizisten und der durch ihn 2006 gegründeten Organisation vor Wut geschäumt haben. Sie bezeichnete Assange als ein “weiches” Ziel, indem er “frei herum lief” und ihnen eine lange Nase machte, ohne irgendwelche Repressalien durch die USA befürchten zu müssen.

Um die Situation zu entschärfen, schlug ein anderer Teilnehmer an der Versammlung eine Belohnung in Höhe von 10 Millionen Dollar für jemanden vor, der dazu in der Lage sei, Assanges Auslieferung an die USA sicherzustellen. Der tatsächliche Ausgang dieser Sitzung ist unbekannt, obwohl angenommen wird, dass das Ergebnis laut veröffentlichter E-Mails, die sich einst auf Clintons privatem Server befanden, aus einem Anhang über “legale und illegale Strategien bezüglich WikiLeaks” hervorgeht. WikiLeaks selbst ist zwar im Besitz der E-Mail, nicht aber des Anhangs, der, so können wir annehmen, sich mit dem Wesen besagter Strategien auseinadersetzt. Ungeachtet dessen, was entschieden worden ist, ereignete sich CableGate ungehindert fünf Tage nach der Sitzung.

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Der Vorschlag, eine Drohne dafür zu benutzen, um Assange umzubringen, war während ihrer Zeit als Außenministerin offenbar typisch für Clinton. Die FBI-Untersuchung ihres privaten E-Mail-Servers förderte zahlreiche Diskussionen zutage, die Clinton hinsichtlich der “Nominierung” von Einzelpersonen für Drohenangriffe führte. Später befand man, dass sie mit ihrem Handy Drohnenangriffen zugestimmt hatte, denen tausende von Zivilisten zum Opfer fielen, einschließlich bis zu 200 Kinder allein in Pakistan. Hierzu der mittlerweile veröffentlichte FBI-Bericht:

Clinton konnte sich nicht an einen bestimmten Vorgang zur Nominierung eines Ziels für einen Drohnenangriff erinnern, dafür jedoch an einen Großteil der Debatte, der über den Prozess der Übereinstimmung geführt wurde. Clinton wusste, dass das Verteidigungs- und Außenministerium sowie die CIA eine Rolle dabei spielten, konnte aber keine Einzelheiten darüber nennen, um welche es sich dabei handelte. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zwischen diesen Behörden, erinnerte sich Clinton daran, viele Diskussionen in Bezug auf die Nominierung einer Einzelperson für einen Drohnenangriff geführt zu haben.

Sechs Jahre später hat Julian Assange erneut den Zorn Hillary Clintons auf sich gezogen, insbesondere infolge der DNC-Leaks Anfang dieses Jahres, wozu Enthüllungen darüber gehören, wie die Vorwahl der Demokraten zu ihren Gunsten manipuliert wurde, als auch Leaks ihrer privaten E-Mails. Es war geplant, dass Assange eine groß angelegte Erklärung über die nächste mit Spannung erwartete Runde an Enthüllungen in Bezug auf Clinton abgab, die er aber aufgrund von “Sicherheitsbedenken” absagte. Es scheint äußerst wahrscheinlich zu sein, dass diese Sicherheitsbedenken in Zusammenhang mit Clintons Neigung stehen, diejenigen heimlich “zu beseitigen”, die wiederholt gegen ihre Interessen arbeiten. Wenn die ecuadorianische Botschaft in nächster Zeit bombardiert wird, wissen wir wenigstens, wem wir das zu verdanken haben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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