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Japan

Japan: Frau stirbt nach 159 Überstunden an Überarbeitung

in Medien/Wirtschaft
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(Truth Theory) Japan ist als eines der Länder mit den meisten Überstunden bekannt. Der kürzliche Tod einer 31-jährigen japanischen Journalistin hat die Behörden dazu gezwungen, sich mit der großen Anzahl an Todesfällen auseinanderzusetzen, die mit Arbeitspraktiken in Verbindung stehen. Miwa Sado arbeitete als Journalistin bei NHK, einem öffentlichen Rundfunkunternehmen mit Sitz in Tokio.

Sado hatte 159 Überstunden registriert und nahm im Monat nur zwei Tage frei, was 2013 zu ihrem Tod durch Herzversagen führte. Ihr Tod wurde erst in der ersten Oktoberwoche 2017 öffentlich bekanntgegeben. Die Bekanntgabe hat eine landesweite Debatte über Japans Haltung gegenüber der Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und Freizeit entzündet.

Viele japanische Unternehmen haben eine Arbeitskultur, die die Angestellten dazu zwingt, lange Überstunden abzuleisten. Obwohl es wenig Beweise dafür gibt, die darauf hindeuten, dass lange Arbeitszeiten die Produktivität erhöhen, sind die Überstunden dazu gedacht, Engagement zu demonstrieren. Angestellte sind sich dessen überaus bewusst, dass die Chefs sie jederzeit aktiv arbeiten sehen müssen, um innerhalb des Unternehmens befördert zu werden.

Aufgrund der Tatsache, dass Leistung oft anhand der Zahl der geleisteten Überstunden bemessen wird, fühlen sich die Angestellten unter Druck gesetzt, viele Überstunden anzusammeln, was dazu tendiert, ein ernsthaftes Gesundheitsproblem für sie darzustellen.

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Im ersten White Paper über “Karoshi” (Tod durch Überarbeitung), gab die Regierung einige alarmierende Statistiken bekannt. Sie sagte, dass einer von fünf Angestellten dem Risiko ausgesetzt sei, an Überarbeitung zu sterben.

Sie erklärte auch, dass sich mehr als 2.000 Japaner aufgrund von Stress im Zusammenhang mit ihrer Arbeit innerhalb des Jahres bis März 2016 umgebracht hatten. Das White Paper berichtete auch, dass eine von fünf Firmen in Japan Angestellte hatte, die mehr als 80 Überstunden pro Monat eingetragen hatten.

Um die Work-Life-Balance in Japan zu verbessern, braucht das Land eine Neubewertung darüber, was es bedeutet, ein “guter Arbeiter” zu sein. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Angestellten, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten, um fünf Prozent zu verringern.

Sie plant auch, monatliche Überstunden auf 100 Stunden zu deckeln und wird Strafen für Unternehmen einführen, die ihren Angestellten erlauben, das Limit zu überschreiten.

Verweise:

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Japan entsorgt radioaktiven Abfall der Fukushima-Katastrophe im Pazifischen Ozean

in Umwelt
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Obwohl es bestens bekannt ist, dass die Nachwirkungen der Nuklearkatastrophe von Fukushima einen Schaden für die menschliche Gesundheit, Wildtiere und die Umwelt darstellen, beabsichtigt die für den sauberen Betrieb von Fukushima hauptsächlich verantwortliche Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power Company (TEPCO), mit Tritium – einer radioaktiven Form von Wasserstoff – belastetes Wasser im Pazifischen Ozean zu verklappen. Zurzeit gibt es ungefähr 580 Fässer des radioaktiven Wassers, das dazu benutzt wurde, die beschädigten Reaktoren des Kernkraftwerks zu kühlen.

Radioaktiv verseuchter Lachs aus Kanada mit blutigen Krebstumoren – Bald auch in deutschen Regalen, dank dem Freihandelsabkommen mit Kanada, welches dieses Jahr beschlossen wurde.

Laut The Independent hat die Entscheidung des Unternehmens, belastetes Wasser von der dreifachen Kernschmelze im Meer zu entsorgen, Einheimische und Bürger auf der ganzen Welt erzürnt. Trotz des heftigen Aufschreis erklärte der TEPCO-Chef Takashi Kawamura: „Die Entscheidung steht bereits fest.“ Allerdings ist es TEPCO gesetzlich nicht erlaubt, beinahe 777.000 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifischen Ozean freizusetzen, bis die Regierung die letzte Zustimmung erteilt hat. „Wir können nicht weitermachen, wenn wir nicht die Unterstützung des Staates haben“, sagte Kawamura.

Zu jenen, die durch den Vorschlag aufgebracht sind, mit Tritium kontaminiertes Wasser im Ozean zu entsorgen, gehören Fischer, die sagen, dass die Entscheidung einen Einfluss auf ihre Lebensgrundlage haben werde. Kanji Tachiya, der Vorsitzende der einheimischen Fischer-Kooperative, erklärte zum Beispiel gegenüber der Presse: „(Tritium) im Meer freizusetzen, wird eine neue Welle unbegründeter Gerüchte hervorrufen, die all unsere Anstrengungen zunichte macht.“

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TEPCO behauptet, Tritium sei für Menschen kaum gefährlich, außer wenn man ihm in hohen Mengen ausgesetzt ist. Der NRA-Vorsitzende Tanaka sagte, die Chemikalie sei „in ihrer Radioaktivität so schwach, dass sie keine Plastikumhüllung durchdringen wird“. Der Ozeanograph Simon Boxall, der an der Universität von Southampton arbeitet, stimmt dem zu. Er sagte zu The Guardian: „Im Großen und Ganzen, wird es am Maßstab des Ozeanbeckens gemessen nur minimale Auswirkungen haben, wenn sie letzten Endes den Stoff in den Pazifik gießen.“

Ob das Wasser die Wildtiere beeinträchtigt, ist fraglich, aber noch bedenklicher für Umweltaktivisten ist das Potenzial, dass ähnliche Praktiken üblicher werden könnten. „Sie sagen, dass es sicher sein wird, weil der Ozean groß ist, und es daher verdünnt wird, aber das schafft einen Präzedenzfall, der nachgeahmt werden kann, indem grundsätzlich jedem erlaubt wird, nukleare Abfälle in unseren Meeren zu entsorgen“, sagte Aileen Mioko-Smith von Green Action Japan. Angesichts dessen, dass die von Fukushima ausgehende Strahlung in der Vergangengheit bereits zwei Roboter lahm gelegt hat, glauben manche, dass es gute Gründe dafür gibt, sich Sorgen zu machen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/japan-dump-radioactive-waste-fukushima-disaster-pacific-ocean/

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Nordkorea feuert Rakete ins Japanische Meer und versetzt Tokio in Alarmbereitschaft

in Welt
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Laut einer Eilmeldung hat Nordkorea eine weitere Rakete abgefeuert, wodurch es keinerlei Anzeichen zu erkennen gibt, von seinen Drohungen gegenüber den Vereinigten Staaten vom Januar abzurücken, dass es in der Lage ist, zu jeder Zeit und an jeden Ort eine Rakete abzufeuern.

Aufgrund russischer Regierungsbeamter gravierender Bedenken haben sie alle Nationen zur Zusammenarbeit aufgefordert, um eine Deeskalation der sich abzeichnenden Spannungen mit Nordkorea zu erreichen, indem sie sogar für eine mögliche russisch-amerikanische Zusammenarbeit plädieren, “ungeachtet dessen, wie utopisch dies zum jetzigen Zeitpunkt erscheinen möge”.

Obwohl der neuerliche Abschuss keine direkte Bedrohung für Nordamerika darstellt, ist die abgefeuerte Rakete – bei der er es sich nach einer Einschätzung um eine ballistische Mittelstreckenrakete handelt – dennoch besorgniserregend.

Der japanische Premierminister, Shinzo Abe, nannte die jüngste Tat Nordkoreas “absolut untragbar” und sagte, dass er fest hinter den Vereinigten Staaten und Trump stehe, nachdem beide Staatschefs infolge des Raketenstarts eine gemeinsame Erklärung abgaben.

Die Erklärung, die am Samstag um 13 Uhr auf Trumps Anwesen in Florida verlautbart wurde, verlangte von Nordkorea eine Einhaltung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

Auch Südkorea hat den Start verurteilt, indem es erklärte, dass seine nationale Sicherheit nun “ernsthaft bedroht” sei.

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Die Vereinigten Staaten haben sich mit Japan, Russland und der Europäischen Union zusammengeschlossen, um Sanktionen gegen Nordkorea in die Tat umzusetzen, die sicherstellen sollen, damit Kim Jong-un verstehe, dass die Nation “niemals überlebensfähig sein” werde, wenn es sein Atom- und Waffenprogramm nicht einstelle.

Nichtsdestotrotz erklärt Südkorea nun, dass es Nordkorea für seinen letzten Start einer Rakete bestrafen werde, deren Landung nach einem Weg von 500 Kilometern in das Japanische Meer kurz vor zu japanischem Territorium gehörenden Gewässern bestätigt wurde, die auch als Ostmeer bekannt sind und sich zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan befinden.

Laut des Strategischen Kommandos der USA wurden ursprünglich zwei Raketen entdeckt, von denen offenbar eine kurz nach dem Start explodiert ist.

Die Vereinigten Staaten halten an ihrem Entschluss fest, nicht zulassen zu wollen, dass der jüngste Raketenstart die für Ende des Monats geplanten Militärmanöver mit Südkorea ins Wanken bringt, von denen sie behaupten, dass sie defensiv und nicht provokativ seien, wie Nordkorea vermute.

Regierungsbeamte sind dabei, die [militärischen] Fähigkeiten Nordkoreas zu analysieren, indem die Veröffentlichung eines detaillierten Berichts über den Start derzeit noch aussteht.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von: http://anonhq.com/north-korea-fires-missile-into-sea-of-japan-alarms-tokyo/

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Ein Drittel der weltweiten Ozeane sind durch die Fukushima-Katastrophe radioaktiv verseucht

in Umwelt
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Die Nuklear-Katastrophe hat den weltgrößten Ozean in nur fünf Tagen verseucht, und es gelangen immer noch täglich 300 Tonnen kontaminiertes Wasser hinein.

An energy map provided by the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) shows the intensity of the tsunami in the Pacific Ocean caused by the magnitude 8.9 earthquake which struck Japan on March 11, 2011. Thousands of people fled their homes along the Pacific coast of North and South America on Friday as a tsunami triggered by Japan's massive earthquake reached the region but appeared to spare it from major damage. REUTERS/NOAA/Center for Tsunami Research/Handout (UNITED STATES - Tags: DISASTER ENVIRONMENT) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Eine Energie-Karte, die von der “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) zur Verfügung gestellt wurde, zeigt die Intensität des Tsunamis im Pazifischen Ozean, die durch ein Erdbeben der Stärke 8,9 ausgelöst wurde, das am 11. März 2011 Japan traf. Tausende von Leuten flohen am Freitag aus ihren Häusern entlang der Pazifikküste Nord- und Südamerikas, als der Tsunami das massive japanische Erdbeben die Region erreichte, aber sie vor größeren Schäden verschonte. REUTERS/NOAA/Center for Tsunami Research/Handout.

Am 11. März 2011 unterbrach in Japan ein durch ein Erdbeben ausgelöster Tsunami die Stromversorgung und Kühlung von drei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Dies hatte zur Folge, dass eine große Menge radioaktiven Materials in den Pazifischen Ozean gelangte.

Seit der Katastrophe haben viele Beobachter und Forscher ihre Bedenken über die Sicherheit der Region geäußert, in der sich das Unglück ereignete. Die japanische Regierung musste sich viele Male gegen Behauptungen von Aktivisten rechtfertigen, dass große Teile des Landes gefährlichen radioaktiven Materialien ausgesetzt wurden.

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Jedoch ist der letzte Stand der Dinge über das Unglück, dass Bedienstete der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nun zugegeben haben, dass fast ein Drittel der Welt (d.h. der Pazifik) durch Atommüll kontaminiert sind, der aus den Fukushima-Reaktoren ausgetreten ist.

Als die Katastrophe passierte, waren die Länder der Pazifik-Region aufgrund der potenziellen Auswirkungen auf die Wirtschaft und Umwelt in höchster Alarmbereitschaft. Dies veranlasste die IAEA zur technischen Zusammenarbeit (TC) mit den Mitgliedsstaaten des Regional Cooperative Agreement (RCA), um das Vorhandesein radioaktiver Substanzen in der Meeresumgebung zu überwachen. Die technische Zusammenarbeit soll angesichts seiner schwerwiegenden Auswirkungen auch sicherstellen, dass Meeresfrüchte aus der Region zum Verzehr geeignet sind, und einen umfassenden Überblick sowie umfangreiche Daten des Unfalls liefern.

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Das erste jährliche Treffen zur technischen Zusammenarbeit wurde im August 2012 abgehalten, um vorausschauende Modelle zur Hydrodynamik vorzulegen. Experten sagten daraufhin vorher, dass die starke Strömung die Fähigkeit besitze, die radioaktiven Substanzen in östlicher Richtung über den Pazifik zu transportieren. Während des Treffens war die Konzentration der Radioaktivität nicht so hoch wie ursprünglich angenommen.

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Jedoch zeigte sich anhand zweier Meerwasserproben einer im Juli 2014 durch die technische Zusammenarbeit durchgeführten Feldstudie, dass zwei Filterkartuschen mit radioaktiven Substanzen – Caesium-Elementen – überzogen waren.

2015 tauchten wieder Spuren von Caesium 134 und Caesium 137 in Proben auf, die in der Nähe von Vancouver Island im kanadischen British Columbia entnommen wurden. Die Proben wurden von einem unabhängigen Kontrollorgan gesammelt. Tatsächlich war dies das erste Mal, dass Spuren von Caesium 134 in der Nähe von nordamerikanischen Gewässern nachgewiesen wurden. Das Integrated Fukushima Ocean Radionuclide Monitoring Network sagte, die einzige mögliche Quelle dieses radioaktiven Elements sei die Fukushima-Katastrophe. Die IAEA realisierte das Ausmaß des Unfalls, indem sie zugab, dass die pazifischen Gewässer kontaminiert wurden.

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Als dies entdeckt wurde, schürte dies Ängste und Bedenken. Obwohl Experten später versuchten, die Wogen zu glätten, indem sie sagten, dass die Menge der Substanzen nicht hoch gewesen sei, wissen wir mit Sicherheit, dass die von radioaktivem Material ausgehende Gefahr auch bei geringer Menge nicht unterschätzt werden darf.

Laut Ken Buesseler, einem Meereschemiker am Woods Hole Oceanographic Institute in Falmouth, Massachusetts, besteht das Problem mit Atomenergie und Atomstaub darin, dass Strahlung und radioaktive Materialien mit Hilfe von Wind und Meer große Distanzen überwinden können.

Buessler sagte, dass IAEA-Funktionäre weltweit darauf hinarbeiten sollten, dass die Messwerte bei null liegen. Er sagte auch, dass die Überwachung der Ozeane durch die Funktionäre nötig sei, um eine großere menschliche Tragödie zu verhindern.

Die Ozeane müssen bereits allemögliche Arten von Abfällen aufnehmen. Sogar die IAEA empfiehlt, dass kontaminiertes Wasser ins Meer geleitet werden soll. Abgesehen von ins Meer gelangendem Atommüll gibt es andere industrielle Abfälle, die ebenfalls ins Meer geleitet werden. Wenn wir uns nicht darum kümmern, werden wir einen Punkt erreichen, an dem jeder einzelne Fisch aus dem Meer auf Radioaktivität oder ähnlich giftige Subastanzen hin untersucht werden muss.

Unser Leben hängt stark vom Meer ab. Wenn es vergiftet ist, könnte dies die Lebensgrundlage vieler gefährden als auch die langfristige Gesundheit der Weltgemeinschaft als Ganzes. Sämtliche Einleitungen ins Meer müssen kontrolliert werden und eine kontinuierliche Überwachung ist erforderlich. Die Regierungen sollten auch sichere Investitionen wie erneuerbare anstatt nukleare Energietechnologien fördern. Wir können es uns keine Technologien leisten, die uns langfristig Schaden zufügen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Das asiatische Auschwitz: Die Gräueltaten von Einheit 731

in Menschenrechte
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Wir sind alle mit den Horrorgeschichten des Holocaust, von Auschwitz und den Folterszenarien vertraut, die sich hinter dem Stacheldrahtzaun vieler anderer Konzentrationslager in Deutschland während des 2. Weltkriegs abgespielt haben. Aber haben Sie auch von der nicht minder schrecklichen Einheit 731 gehört?

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Einheit 731 war das Äquivalent zu Auschwitz, zwar nicht was die Anzahl der Todesopfer betrifft, aber dafür was die Foltermethoden angeht, die bei den zivilen und militärischen Gefangenen angewandt wurden. Nicht nur die Folter, sondern die Gründe dafür, warum die Japaner zu der Zeit solch eine Brutalität an den Tag legten, sind ebenfalls schockierend.

Shiro Ishii – der nie für irgendwelche Kriegsverbrechen angeklagt wurde – war der Kommandant von Einheit 731 der kaiserlichen japanischen Armee. Dieses gut gehütete Geheimnis wurde noch bis in die Mitte der 1980er Jahre nicht allgemein anerkannt, bis schließlich das Ausmaß der Menschenexperimente an die Oberfläche zu dringen begann.

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Shiro Ishii, der Mann, der Einheit 731 befehligte

Cholera, Milzbrand, Beulenpest und andere Krankheitserreger wurden benutzt, um absichtlich Chinesen, Koreaner und Kriegsgefangene zu infizieren. Darüber hinaus wurden an menschlichen Körpern routinemäßig bestimmte Prozeduren ohne Betäubungsmittel durchgeführt – nur um zu sehen, was er aushalten konnte. Dazu gehörten üblicherweise Vivisektionen, Erfrierungen, das Schlagen von Armen, um sie brechen zu sehen, Waffentests und Druckkammern…um zu sehen “wieviel ein Mensch aushalten kann, bevor seine Augen herausfielen”.

Ganze Dörfer wurden Berichten zufolge mit Pest und Cholera infiziert, als die Japaner versuchten, die Forschungsergebnisse solcher Experimente zu beschleunigen, indem sie infizierte Ratten in den Gebieten freiließen.

Laut eines Dokuments, das den Einsatz von Einheit 731 skizziert, wurden die Menschen oft als “Maruta, oder Holzklötze” bezeichnet.

Laut vielen Quellen entstand die Einrichtung 1938 zur Entwicklung biologischer Waffen im Falle bakteriologischer Kriegsführung. Durch die Unterstützung von Universitäten und Forschung, gab es immer eine Fülle an Ärzten, um die Gräueltaten auszuführen, indem sie im Wesentlichen die Personen als Versuchskaninchen einsetzten. Berichten zufolge wurden zwischen 3.000 und 10.000 Menschen für Experimente missbraucht – abhängig von den jeweiligen Dokumenten. Weitere 250.000 kamen ums Leben – möglicherweise bei “Feldversuchen” durch Experimente mit biologischer Kriegsführung.

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Die Auswirkungen eines Tages in der Einheit 731

Einer der Gründe, warum es so lange gedauert hat, bis die Existenz von Einheit 731 ans Licht kam, war das Ausmaß, in dem die Gebäude vor der japanischen Kapitulation zerstört wurden, wodurch keine Spur davon übrig blieb, was sich dort zugetragen hatte.

In einem Bericht von Morioka, einem 72-jährigen Bauern, der als medizinischer Assistent in der japanischen Armee diente, erinnert er sich an einen jungen Mann, der zur Vorbereitung für eine Sezierung bei lebendigem Leibe nackt an ein Bett gebunden wurde.

“Der Bursche wusste, dass es aus mit ihm war und so kämpfter er nicht, als sie ihn in das Zimmer brachten und ihn festbanden”, erinnert sich Morioka, “Aber als ich das Skalpell in die Hand nahm, begann er zu schreien”.

“Ich schnitt ihn von der Brust bis zum Magen auf und er schrie entsetzlich und sein Gesicht war ganz schmerzverzerrt. Er machte dieses unvorstellbare Geräusch, er schrie so schrecklich. Aber dann hörte es schließlich auf. Das war für die Chirurgen nichts Ungewöhnliches, aber es hinterließ bei mir einen starken Eindruck, weil es für mich das erste Mal war.”

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Niemand wurde verschont, einschließlich der Kinder

So albtraumhaft sich Einheit 731 auch anhört, bis heute wird denjenigen immer noch Straffreiheit gewährt, die in Einheit 731 arbeiteten; hierzu gehören Ärzte, die nach dem Krieg in die Mehrheitsgesellschaft zurückkehrten, einschließlich Ishiis Nachfolger Dr. Masaji Kitano, der zum Chef des größten pharmazeutischen Unternehmens Japans wurde, dem Grünen Kreuz.

Wie die australische Zeitung The Age berichtet, weigerten sich die Gerichte, 180 Chinesen – Opfer oder Verwandte der Opfer – Entschädigung für das Unheil zuzusprechen, das die Experimente von Einheit 731 anrichteten. Was sogar noch weit schlimmer als die Weigerung zur Wiedergutmachung ist, ist das Wissen darüber, dass die US-Regierung, anstatt solche barbarischen Taten zu verurteilen, diese deckte und über die dunkle Geschichte der Einheit “im Austausch für medizinische Daten” Stillschweigen bewahrte.

Das folgende Video enthält Szenen, die Ihr sittliches Empfinden verletzen könnten.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Panik bei USA und ihren Alliierten in Fernost durch Nordkoreas Zündung seiner größten Bombe

in Geopolitik
North Korea Confirms Conducting its Fifth, Biggest Nuclear Test Successfully
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Die USA und ihre Alliierten im Fernen Osten sind in höchster Alarmbereitschaft. Die Spannung entsteht, nachdem die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) am 9. September 2016 ihren bisher größten Atombombentest durchführte.

Die südkoreanische Regierung sagte, sie registrierte eine Erschütterung mit einer Stärke von 5,3 in der Nähe des Gebietes, wo der Norden seinen beispiellosen Atomtest ausführte. Regierungsbeamte des Südens haben eingestanden, dass ihr Land auf glühenden Kohlen sitzt, indem es fürchtet, dass Nordkorea deutliche Fortschritte bei seiner Atomtechnologie gemacht hat.

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Die südkoreanische Präsidentin, Park Geun-hye, beschrieb den Test als einen Akt der Selbstzerstörung und wahnsinnigen Rücksichtslosigkeit durch den nordkoreanischen Führer, Kim Jong-un.

Nordkorea ist es von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft untersagt, irgendwelche Atom- oder Raketentechnologie zu testen. Gegen das Land wurden von Seiten der Vereinten Nationen fünf Sanktionen verhängt, seit es erstmals 2006 einen Atombombentest durchführte, was jedoch auf das Land allem Anschein nach kaum eine abschreckende Wirkung ausgeübt hat.

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Nordkorea hat darauf beharrt, dass es die Tests nur zu Selbstverteidigungszwecken durchführt. Insbesondere in diesem Jahr hat das Land viele seiner tödlichen Waffen getestet. Vor diesem kürzlichen Atomtest Ende August bestätigten sowohl US-amerikanische als auch südkoreanische Verteidigungsbedienstete Nordkoreas erfolgreichen Abschuss einer ballistischen Rakete von einem U-Boot aus in Richtung Japan, das als Submarine Launched Ballistic Missile (SLMB) bekannt ist.

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Die vereinigten Generalstabschefs und das Verteidigungsministerium Südkoreas gaben bekannt, dass das Projektil in der Nähe der Küstenstadt Sinpoi unweit der U-Boot-Basis Nordkoreas abgefeuert wurde. Japan, ein scheinbarer Verbündeter der USA, verurteilte den Test, indem es einen offiziellen Protest gegen Nordkorea einreichte.

Die USA und Süddkorea führen zurzeit ihre jährlichen Militärmanöver auf der koreanischen Halbinsel durch. Die gemeinsame Militärübung erhielt den Codenamen Ulchi Freedom. Sie beinhaltet über 80.000 US-amerikanische und südkoreanische Soldaten, die an einer großteils computersimulierten Verteidigung Südkoreas gegenüber einer fiktiven Invasion Nordkoreas teilnehmen. Abgesehen davon sind die USA auch im Begriff, Vorbereitungen abzuschließen, um in Südkorea ein Terminal High Altitude Area Defense (THAAD)-Raketenabwehrsystem zu stationieren.

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Bildüberschrift: Korea und der 38. Breitengrad

Nordkorea hat wiederholt die Militärpräsenz auf der Halbinsel verurteilt und erklärt, dass die USA und Südkorea eine Invasion planen. Dies hat zu Nordkoreas Militärvorbereitungen für den Fall eines realen Angriffs geführt. Die geplante Stationierung von THAAD in Südkorea durch die USA, hat die Situation sogar noch weiter verschärft.

China ist der stärkste Verbündete des nordkoreanischen Regimes. Die USA hatten gehofft, China dafür gewinnen zu können, Druck auf Nordkorea auszuüben, um seine Waffentests einzustellen. Jedoch hat sich dieser amerikanische “Traum” nicht erfüllt. Unangenehme Spannungen zwischen den USA und China wegen des Südchinesischen Meeres gießen ebenfalls zusätzlich Öl ins Feuer. China hat Japan bereits ermahnt, sich niemals den USA im Rahmen der sogenannten Freedom of Navigation-Position in Bezug auf die umstrittenen Gewässer anzuschließen.

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Bei dem gerade beendeten Treffen der G20-Staaten, das in der ostchinesischen Stadt Hangzhou stattfand, wurde US-Präsident Obama durch die Chinesen ein freundlicher Empfang verwehrt. Obama musste sein Flugzeug über den Notausstieg verlassen, nachdem sich chinesische Regierungsvertreter weigerten, ihm eine Gangway zur Verfügung zu stellen.

Chinas Schritt scheint strategisch begründet zu sein. Diese Entwicklung demonstriert gegenüber den USA, dass China nicht länger gewillt ist, Nordkorea zu bändigen. Tatsächlich ist es wahrscheinlich, dass China im Stillen (d. h. hinter den Kulissen) weitere nordkoreanische Tests erwartet, um die USA und ihre Verbündeten in der Region einzuschüchtern.

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In Zusammenhang mit diesem letzten Test berichtete das nordkoreanische Staatsfernsehen, dass es sich um einen Atomsprengkopf handelte, der standardmäßig konzipiert sei, um auf eine strategische ballistische Rakete montiert zu werden. Die getestete Waffe wird auf 20 Kilotonnen oder mehr veranschlagt, was ungefähr dem Doppelten der Bombe entspricht, die 1945 von den USA auf Hiroshima abgeworfen wurde.

Park verkürzte ihren Besuch in Übersee, indem sie als Konsequenz des Tests für ein Sicherheitsbriefing nach Hause zurückkehrte. Japans Premierminister Shinzo Abe sagte, dass Nordkoreas nukleare Entwicklung zu einer Bedrohung der Sicherheit Japans werde.

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Das Weiße Haus erklärte in einer Stellungnahme, dass Obama sowohl mit Frau Park als auch Herrn Abe gesprochen habe, und gestand dabei ein, dass die Situation in der Region instabil und spannungsgeladen geworden sei.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Neuer Fukushima-Bericht gibt Verschwörungstheoretikern Recht

in Umwelt
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Vereinigte Staaten Aus einem neuen Bericht geht hervor, dass die japanische Regierung in Übereinstimmung mit TEPCO agiert hat, um die Kernschmelze in Fukushima im Jahr 2011 zu vertuschen.

“Ich würde sagen, dass Spuren verwischt wurden”, verkündete die Präsidentin von TEPCO (Tokyo Electric Power Company) Naomi Hirose während einer Pressekonferenz. “Das ist extrem bedauerlich.”

Masataka Shimizu war der Präsident von TEPCO zu der Zeit, als nacheinander ein Erdbeben, ein Tsunami und die darauf folgende Atomkatastrophe passierten. Er wies seine Mitarbeiter an, den Begriff “Kernschmelze” in der Öffentlichkeit nicht zu verwenden angeblich hatte er vor dem Druck aus dem Büro des Premierministers kapituliert.

Zwei Monate lang beschönigten TEPCO-Sprecher die Kernschmelze in öffentlichen Erklärungen als “Brandschaden”; sogar dann noch, als sie vollumfänglich über die wahren Ausmaße der Katastrophe Bescheid wussten. Obwohl einige wenige Firmenmitarbeiter den Begriff “Kernschmelze” verwendeten, verschwand das Wort nur drei Tage nach dem Einschlag der Katastrophe abrupt aus dem öffentlichen Diskurs.

Dem Bericht zufolge sandte Shimizu dem Vizepräsidenten Sakae Muto eine Eilnachricht, während dieser eine Pressekonferenz abhielt. Die darin enthaltene Botschaft war eine Warnung davor, den Begriff Kernschmelze zu verwenden.

“Auf Basis dieser Tatsache können wir davon ausgehen, dass das Büro des Premierministers von Shimizu forderte, mit dem Eingeständnis einer Kernschmelze in der Öffentlichkeit vorsichtig zu sein”, wird laut der Japan Times in diesem Bericht erklärt.

Obwohl die drei Anwälte, die diesen Bericht verfassten, dafür keine unmittelbaren Beweise fanden, vermuten sie, dass “sehr wahrscheinlich” staatlicher Druck der Grund für die Beschönigung der Informationen über das Ausmaß der Katastrophe war.

Wie CBS News berichtete, leugneten ehemalige Mitarbeiter aus dem Büro des Premierministers jegliche Unterstellung, dass eine Vertuschung stattgefunden habe. Tatsächlich verurteilte der ehemalige Regierungssprecher und aktuelle Generalsekretär der oppositionellen Demokratischen Partei als “unzureichend und einseitig” — insbesondere deshalb, da die Verfasser und Anwälte mit der aktuell herrschenden Partei verbündet sind.

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Der Rechtsanwalt Yasuhisa Tanaka, der dem Untersuchungsgremium vorstand, gab zu, dass TEPCO wahrscheinlich nicht mit Absicht verschleiert hat, dass eine Kernschmelze stattgefunden hatte. Er sagte:

“Wenn wir auf die Situation zurückblicken, dann denken wir, dass es zu brisant für TEPCO war, den Begriff Kernschmelze zu verwenden, denn nicht einmal die Japanische Atomaufsichtsbehörde konnte ihn verwenden”; und zwar aufgrund des Drucks von der Regierung, wie die Japan Times anmerkt.

Diese Behörde war im März 2011 der atomare Wachhund in Japan gewesen, als sich die Katastrophe ereignete.

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Bemerkenswert ist, dass TEPCO fünf Jahre nach der Katastrophe die Existenz eines Unternehmenshandbuchs bekanntgab, in dem eine Kernschmelze ‘offiziell’ dann stattfindet, sobald 5 Prozent oder mehr der Brennstäbe Schaden genommen haben. Dazu erklärt die Japan Times:

“Am 14. März 2011 schätzte TEPCO, dass 55 Prozent der Brennstabelemente in Reaktor Nummer 1 und 25 Prozent der Brennstabelemente in Reaktor Nummer 3 Schaden genommen hatten. Allerdings gaben sie erst im Mai in diesem Jahr bekannt, dass sie beschädigt waren.”

Indem sie die Kernschmelze beschönigt haben, setzten TEPCO und die japanische Regierung zahllose Zivilbürger großer Gefahr aus. Denn trotz der Evakuierungen hatten viele Anwohner nur widerwillig ihre Häuser verlassen. Wenn sie über das volle Ausmaß der Kernschmelze informiert gewesen wären, dann hätten sie es vielleicht früher getan.

TEPCO ist weiterhin in Kontroversen verwickelt aufgrund von Verschwiegenheit und der vermeintlichen Inkompetenz bei der Bewältigung der Säuberung von Fukushima. Im Februar dieses Jahres wurden drei ehemalige TEPCO-Manager mit dem Vorwurf der Fahrlässigkeit im Umgang mit der Katastrophe belastet.

Von Claire Bernish für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Diese acht Hauptstädte werden schneller unter Wassermangel leiden, als ihr euch vorstellen könnt [Bilder]

in Umwelt
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Im März 2015 berichtete AnonHQ (hier unsere deutsche Übersetzung), dass laut aktuellen Vorhersagen mehr als 2,9 Milliarden Menschen in den nächsten 10 Jahren ohne Wasser sein werden. Diese Prognose ging aus dem letzten Bericht der Vereinten Nationen zum Wasser hervor, in dem festgestellt wurde, dass Menschen in ungefähr 48 Ländern weltweit mit akuter Wasserknappheit konfrontiert werden.

Aber laut Marc Herman, Autor von “Searching for El Dorado” (Auf der Suche nach El Dorado; bislang nicht auf Deutsch erschienen) und “Ein libyscher Sommer: Sechs Wochen unter Rebellen” wird die Wassersituation acht Städte härter treffen als die anderen. Herman hat den World Water Development Report (etwa: Bericht zur Entwicklung des Wassers weltweit – nur auf Englisch verfügbar) der Vereinten Nationen genau untersucht; er erläutert, wie den acht größten Städten der Welt das Wasser ausgeht und wie sie versuchen, es zu konservieren. Auf Platz eins seiner Liste landete die japanische Hauptstadt Tokio:

Tokio, Japan

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Laut Herman profitiert Tokio von einer durchschnittlichen Niederschlagsrate ähnlich der in Seattle oder London. Aber der gesamte Regen fällt in nur vier Monaten des Jahres und deshalb ist es eine große Herausforderung, so viel Wasser in einer so kurzen Zeit aufzufangen und zu speichern, noch dazu in einer so dicht besiedelten Stadt. Er sagte, dass 70 Prozent des 16.000 Meilen (etwa 25.749,5 Kilometer) langen Wasserleitungssystems von oberirdischen Gewässern abhängen (Flüsse, Seen und weit entfernte Schneedecken), die restlichen 30 Prozent stammen von unterirdischen Bewässerungssystemen und Brunnen. Abgesehen davon gibt es nicht genügen alternative Quellen für Wasser im Falle neuer zyklischer Dürreperioden. Herman sagt jedoch, dass die japanische Regierung sich bislang als vorausdenkend erwiesen hat, indem sie eines der weltweit offensivsten Programme zum Einfangen von Regenwasser. In Sumida, einem Distrikt von Tokio, der oftmals mit Wasserknappheit konfrontiert ist, wurde das 90.000 Quadratfuß (etwa 8361,27 Quadratmeter) messende Dach der Ryogoku Kokugikan-Arena so gestaltet, dass es die Niederschlagsmenge in einen Tank weiterleitet, von dem aus es in das Stadium eingespeist wird. Es wird dort für alles außer als Trinkwasser genutzt.

Miami, Florida (USA)

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Die nächste Stadt auf Hermans Radar ist Miami, Florida in den Vereinigten Staaten. Im Bericht der US Geological Survey (USGS – US-Behörde u.a. für die amtliche Kartografie) steht, dass das wichtige Biscayne-Bewässerungssystem, welches das Gebiet des Miami – Dade County mit Wasser versorgt, dem Eindringen von Salzwasser aus dem Atlantischen Ozean zum Opfer fällt. Trotz heftiger Regenfälle, die das Bewässerungssystem das ganze Jahr über wieder auffüllen, wird das gesamte Wasser unbenutzbar werden, wenn zu viel Salzwasser eindringt. Der Bericht besagt, dass das Problem bereits im frühen 20. Jahrhundert auftrat, nachdem die Sumpfgebiete um die Stadt herum ausgetrocknet worden waren. Osmose bewirkte im Wesentlichen einen gigantischen Saugeffekt, der den Atlantik in das Erdreich der Küstenregion zog. Das Meerwasser umgeht nun die eigens installierten Kontrollstrukturen und entweicht in das Bewässerungssystem. Die USGS hat Fortschritte bei der Kartierung der Verläufe des eindringenden Meerwassers gemacht, aber eine Verbesserung ist scheinbar noch lange nicht in Sicht. “Mit dem fortdauernden Anstieg des Meeresspiegels und dem steigenden Bedarf an Frischwasser könnten die Maßnahmen, die zur Verhinderung des Eindringens vonnöten sind, aufwändiger [zu implementieren] sind”, zitiert Herman die USGS.

London, England

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Hermans Meinung nach ist London mit einer schnell wachsenden Bevölkerung konfrontiert, die jeden letzten Tropfen aus den jahrhundertealten Rohren wringt. Er sagte, dass die Wasserverwaltung der Stadt festgestellt hatte, sie könne den Bedarf der Stadt das nächste Jahrzehnt lang decken, dass aber bis 2025 neue Quellen gefunden werden müssen. Nach den Erhebungen der Vereinten Nationen untersuchte man das Recycling des Wassers aus der Themse, Londons Wasserader. Wasser-Recycling erweist sich jedoch als problematisch und nicht nur aufgrund des ‘Ekel-Faktors’, den das Trinken von aufbereitetem Abwasser erzeugt. Herman sagte: “Der Ekel-Faktor könnte ein Hindernis dafür sein, dass diese Lösung des Wasserproblems sich in London und anderswo ausbreitet.”

Kairo, Ägypten

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Die ägyptische Hauptstadt Kairo hängt stark vom Wasser des Nils ab. Laut Herman befindet sich Kairo flussabwärts unterhalb von mindestens 50 dürftig geregelten Fabriken, Landwirtschaftsabfällen und städtischen Abwassersystemen, die in den Nil entwässern. Er sagte, dass eine Studie von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, ergab, dass die ländlichen Gebiete südlich der Stadt, in denen mehr als die Hälfte der Ägypter leben, nicht nur für Bewässerung und Trinkwasser vom Nil abhängig sind, sondern auch zur Müllbeseitigung. Die enorme Größe des Flusses reichte bislang dafür aus, um die Abfalldichte bis auf ein ungefährliches Maß zu verdünnen. Doch nun steigt die Müllbelastung an, da mittlerweile 20 Millionen Menschen ihren Müll in den Nil entsorgen. Somit wird diese Art der Müllentsorgung nicht länger möglich sein. Die Afrikanische Entwicklungsbank finanzierte jüngst Pläne zum Chloren des Abfallwassers, bevor es in den Fluss gepumpt wird.

São Paolo, Brasilien

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In der brasilianischen Stadt São Paolo gilt das Cantareira-Reservoir als eines der wichtigsten Wasserreservoirs für die Stadt. Der Wasserpegel von Cantareira ist jedoch kürzlich auf sechs Prozent des gesamten Fassungsvermögens abgesunken. Herman schrieb dazu: “Nachdem die schlimmste Dürre des Jahrhunderts nun bereits das zweite Jahr andauert, sind die Reservoirs von São Paolo nur bei knapp einem Viertel ihres Fassungsvermögens. Vor einem Jahr betrug die Füllmenge noch 40 Prozent. Die Reservoirs außerhalb der Stadt sind oft verschmutzt und sogar bei optimaler Füllmenge zu klein, um die Metropolenregion mit ihren 20 Millionen Menschen zu versorgen. Der Asphalt, der die Böden der Stadt bedeckt und die schlechte Wasserableitung führen zu starker Überflutung der städtischen Straßen, selbst wenn der gemessene Niederschlagswert weniger als einen Zentimeter beträgt.”

Beijing, China 

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Man geht davon aus, dass das zweitgrößte Reservoir in der chinesischen Hauptstadt Beijing 1997 aufgrund von der Verschmutzung durch die umliegenden Fabriken und die Landwirtschaft geschlossen wurde. Seitdem ist es nicht wieder geöffnet worden. In China leben rund 21 Prozent der Weltbevölkerung, doch das Land verfügt nur über rund 6 Prozent des Süßwassers. Die Wasserreserven des Miyun-Reservoirs, das Beijing derzeit versorgt, wurden um beinahe zwei Drittel reduziert, da die Nachfrage der Landwirte nach Bewässerung gestiegen ist. Das Reservoir ist ebenfalls verschmutzt aufgrund von in den Wasserlauf eingespeisten Agrarabfällen.

Bangalore, Indien

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Man geht davon aus, dass in Bangalore (Indien) der Wohnbau immer schneller voranschreitet. Das heißt, dass auch immer mehr Wasser benötigt werden wird, aber das Wassersystem zerfällt. Berichten zufolge verliert der Süden der Stadt mehr als die Hälfte des Trinkwassers aufgrund der antiquierten Wasserleitungen. Ebenso wird berichtet, dass die Pläne zur Reparatur des bestehenden Systems und zur Rückgewinnung der fehlenden Hälfte des Süßwassers der Stadt noch nicht umgesetzt wurden. Einer Studie der weltweit agierenden Beratungsfirma McKinsey zufolge wird die Stadtbevölkerung in Indien bis zum Jahr 2030 von 340 Millionen auf 590 Millionen ansteigen. Um den Bedarf an sauberem Wasser all dieser neuen Stadtbewohner zu decken, wird die Regierung rund 196 Milliarden Dollar aufwenden müssen.

Mexiko Stadt, Mexiko

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Die Behörden in Mexiko Stadt haben ausgesagt, dass die Stadt bis zu 260 US-Gallonen (etwa 984 Liter) Wasser pro Sekunde aufgrund von undichten Rohren verliert. Mexiko Stadt liegt auf einer Höhe von mehr als 2130 Metern über dem Meeresspiegel und bezieht all sein Trinkwasser, indem es mühsam bergauf gepumpt wird – aus Grundwasserspeichern, die bis zu 150 Meilen (etwa 241 Kilometer) weit entfernt liegen. Die technische Herausforderung, so viel Wasser aufwärts zu pumpen, kommt erschwerend zu der Tatsache hinzu, dass mehr als 20 Millionen Einwohner mit Hilfe eines veralteten Systems versorgt werden müssen. Herman zitierte die Wasser-Kommission Mexikos, die sagt, dass zwischen 30 und 40 Prozent des Trinkwassers der Stadt aufgrund von Leckagen und Überläufen verloren gehen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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#OPWHALES: Anonymous hackt 97 Seiten in Japan aus Protest gegen Walfang

in Onlinewelt
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Die Hacktivisten-Gruppe Anonymous hat seit September mindestens 97 Websites in Japan angegriffen. Damit protestiert die Gruppe gegen die Entscheidung des Landes, sein Walfangprogramm im Südlichen Ozean weiterzuführen. Die persönliche Website des japanischen Premierministers Shinzo Abe wurde im Zuge der Hack-Angriffe lahmgelegt.

Laut Aussage des japanischen Nationalsenders NHK waren die Websites von Regierungsstellen, an Delfinjagd und Walfang beteiligten Gruppen, Aquarienbetreibern, Nachrichtendiensten und  Flughäfen Ziele der Gruppe.

Obwohl kommerzieller Walfang von der Internationalen Walfangkommission (IWC) 1986 verboten wurde, jagt das Land weiterhin regelmäßig Wale. Das Land behauptet, dass Walfang für wissenschaftliche Forschung notwendig ist; im Jahr 2014 entschied der Internationale Gerichtshof jedoch, dass Japans Beweisführung zur Begründung des wissenschaftlichen Nutzens der jährlichen Tötung mehrerer Hundert Wale in der Antarktis unzureichend war und forderte das Land dazu auf, den Walfang einzustellen. Nach lediglich einem Jahr Pause fuhr Japan mit dem Walfang fort.

Obwohl Tierschützer und Regierungen weltweit das Vorgehen verurteilen, jagt Japan weiterhin die Cetaceen. Anfang Dezember verließ Japans Walfang-Flotte den Hafen in Richtung Antarktis, wo sie ihre “tödliche Forschung” durchzuführen plant. Diese Aktion führte zu internationalen Protesten gegen das Schlachten im Südlichen Ozean, die von Australien und Neuseeland angeführt wurden.

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Verschiedenen Beichten zufolge wurde der japanischen Regierung ein “aussagekräftiger” und von 33 Ländern, darunter die Vereinigten Staaten und Mitgliedstaaten der Europäischen Union, unterschriebener Protestbrief zugestellt.

In einem Statement sagte Key: “Wir gehen davon aus, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für das Abschlachten von Walen gibt und fordern die japanische Regierung dringend dazu auf, es nicht länger zu erlauben.”

Anonymous veröffentlichte eine Nachricht auf Twitter, mit der die Gruppe sich zu Dutzenden vorangegangener Angriffe auf japanische Websites bekennt. Ebenso warnt die Gruppe davor, dass sie die Website des Premierministers Shinzo Abe lahmlegen werde, sollten die japanischen Behörden weiterhin Walfang betreiben.

Bild: Wikimedia Commons / Nflfantasytest. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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