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dritter Weltkrieg

Was passiert nach dem Untergang von ISIS? Hier steht das, was Ihnen sonst nicht gesagt wird

in Geopolitik

Amerikas Feldzug, um ISIS in Irak und Syrien zu bezwingen, nähert sich langsam dem Ende. ISIS wurde aus seinen wichtigsten irakischen Hochburgen vertrieben, während manchen Schätzungen zufolge in der Stadt Mossul noch 300 Kämpfer verblieben sind. Berichten zufolge sind sie innerhalb eines 500 Quadratmeter großen Gebietes versteckt. In Syrien wird letztendlich bald dasselbe über ar-Raqqa erzählt werden, welches de facto die Hauptstadt von ISIS in Syrien ist.

Obwohl manche Leute diese Entwicklungen mit Begeisterung aufnehmen, wird wenig beachtet, was auf die Niederlage von ISIS in Irak und Syrien folgt. Tatsächlich hat die Washington Post gerade die Frage gestellt: „ISIS wird Mossul und ar-Raqqa verlieren. Was passiert dann?“ – was nach einem Schritt in die richtige Richtung aussieht.

Bevor wir uns jedoch überhaupt über dieses Thema Gedanken machen können, lohnt es sich einmal, die Auswirkungen dieses von Amerika angeführten Feldzuges in Irak und Syrien auf genau die Leute zu analysieren, die das amerikanische Militär vermutlich befreien wird. In ar-Raqqa, einem Ort, den die Vereinigten Staaten zunächst einmal überhaupt nicht zu bombardieren berechtigt sind, werden zahllose Zivilisten in Stücke gerissen und in den Straßen verrotten gelassen.

Ein Syrer namens Abu Ahmad (jawohl, sie haben Namen), sagte gegenüber Reuters, dass er am Morgen nach einer Nacht schwerer Luftangriffe mehrere seiner Nachbarn tot auf der Straße liegen sah:

„Ich ging am nächsten morgen raus, nur um es mir anzusehen“, sagte er. „Ich schwöre bei Gott, dass Katzen die Leichen gefressen hatten.“

Es ist wichtig, die Realität des Konflikts auf dem Boden festzuhalten, weil dieser verheerende Horror unweigerlich das maßgeblich prägen wird, was danach kommt. Man löscht Terrorismus nicht aus, indem man tausende von Zivilisten ermordet; tatsächlich verschlimmert man ihn dadurch umso mehr. Man verewigt ihn dadurch. Man liefert Terrorismus eine Daseinsberechtigung und zahllose grimmig dreinblickende frische Rekruten.

Wir wollen nicht vergessen, dass ISIS weitgehend deswegen existiert, weil die USA einmarschiert sind und Saddam Hussein gestürzt haben, einen Mann, der sich dieser Art von islamistischen Bewegungen entgegenstellte. Das Machtvakuum, das nach seiner Entfernung entstand, ebnete den Weg dafür, dass Al-Qaida in dem Land Fuß fassen konnte, was wiederum Al-Qaida in Irak (AQI) den Weg ebnete, welche sich in ISIS verwandelte. Ein weiterer entscheidender Fehler war die rücksichtslose Entscheidung Amerikas, ungefähr 400.000 Soldaten zu feuern, und zwar nur deswegen, weil sie Saddam Husseins Baath-Partei angehörten. Diese Soldaten hatten keine Jobs mehr, und viele von ihnen gingen dazu über, leitende Positionen innerhalb den Reihen von ISIS zu besetzen.

„Wie ein leitender US-Regierungsbeamter zur damaligen Zeit sagte, war es der Tag, an dem wir im Irak eine Viertelmillion Feinde erschufen“, sagte der investigative Journalist Jeremy Scahill gegenüber Democracy Now!, als ISIS 2014 zum ersten Mal Schlagzeilen machte.

AQI und ISIS wurden als direkte Reaktion auf die US-Besetzung des Irak formiert. Also was ist diesmal die Reaktion der Koalition, um mit ISIS umzugehen?

Noch mehr Besetzung. Zum Beispiel hat selbst Kanada angekündigt, mindestens bis März 2019 im Irak zu bleiben. Generalleutnant Stephen Townsend hat ebenfalls dazu aufgerufen, dass US-Truppen lange Zeit weiterbleiben sollen, nachdem ISIS geschlagen wurde, ohne einen genauen Stichtag zu nennen.

Es wurde bereits berichtet, dass obwohl Gebiete des Irak von US-unterstützten Truppen befreit wurden, immer noch ISIS-Zellen existieren und in der Lage sind, Angriffe zu starten. Es spielt keine Rolle, wie lange die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten Irak besetzt halten – so lange sie zu tausenden Zivilisten unter die Erde bringen und fragwürdige Milizen auf dem Boden unterstützen, werden sich diese Art von Widerstandsbewegungen weiter ausdehnen. Ohne dass amerikanisch unterstützte Truppen ein spezifisches Territorium angreifen, werden sie nun noch schwerer zu besiegen sein.

Dadurch wird ein endloser Krieg perfekt. Leider ist ISIS noch unsere geringste Sorge, indem sich ein regionales Pulverfass zu entzünden droht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat offen erklärt, dass die Türkei dazu bereit sei, in Nordsyrien einzumarschieren, um die kurdischen Kämpfer anzugreifen, die zurzeit durch die USA unterstützt werden.

Bei dieser bevorstehenden Schlacht stehen sich ein NATO-Verbündeter und das größte NATO-Mitglied gegenüber. Die Türkei hat sich bei den letzten regionalen Streitigkeiten zwischen den Golfstaaten offenbar auch auf die Seite von Katar geschlagen, was diese beiden widerspenstigen Staaten direkt in die offenen Arme des Iran treibt.

Iran ist ebenfalls stark in Irak und Syrien verwickelt und ist drauf und dran, als einer der größten Sieger aus diesen beiden aufs Engste miteinander verknüpften Schlachtfeldern hervorzugehen. Jedoch kann die US-Regierung dies nicht zulassen, da Iran ihr größter Widersacher in der Region ist.

Obwohl die Medien versucht haben, diese bevorstehende Schlacht als ein zufälliges Missgeschick darzustellen – eines, durch das die USA in einen größeren regionalen Krieg mit Syrien stolpern, an dem es sich nicht beteiligen wollte – ist es die Realität, dass diese Entwicklungen seit langer Zeit geplant wurden und dass diese Pläne bis zum heutigen Tag formuliert werden.

Als er vor der Washingtoner Denkfabrik Center for a New American Security sprach, bestätigte Donald Trumps nationaler Sicherheitsberater General H.R. McMaster diese Tatsache:

„Iran schürt diesen Teufelskreis eines sektiererischen Konflikts, um die arabische Welt dauerhaft zu schwächen“, sagte McMaster einem Bericht der Los Angeles Times zufolge. McMaster deutete an, dass sich die US-Politik in Bezug auf Syrien und Irak nach der Niederlage von ISIS darauf konzentrieren werde, Teheran zu isolieren und die Ausdehnung seines Einflusses zu verhindern.

McMaster ist der Kriegstreiber, der Anfang des Jahres Michael Flynn ersetzte und Steven Bannon vom National Security Council ausbootete, bevor er Donald Trump Vorschläge für Angriffe auf das syrische Militär im April dieses Jahres unterbreitete. Eine dieser Angriffsoptionen beinhaltete laut einer Untersuchung des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Seymour Hersh einen uneingeschränkten Angriff auf die Paläste des syrischen Präsidenten, bis er getötet worden wäre.

Weiterhin wird, wie Anti-Media zuvor berichtete, das letzte Gefecht von ISIS in Syrien in einer ölreichen Region Syriens stattfinden und dazu führen, dass Russland, Iran und Syrien auf das US-Militär und die kurdischen Kämpfer auf dem Boden stoßen, indem beide Parteien um die Kontrolle des Gebietes kämpfen. Wenn man die türkische Drohung einer Intervention, Israels ununterbrochene Luftangriffe, die regimetreuen Truppen und die Infrastruktur unter Beschuss nehmen, sowie die Feindseligkeit Saudi-Arabiens gegenüber Iran und die gegenwärtige Katar-Krise berücksichtigt, braucht man kein Genie zu sein, um zu erkennen, dass dieser Konflikt das Potenzial dazu hat, komplett außer Kontrolle zu geraten.

Der Fall einer Gruppierung, die so eine Brutalität an den Tag legt wie ISIS, wäre unter normalen Umständen ein Grund zum Feiern, wenn es nicht um den Fahrplan ginge, dem wir gerade jetzt folgen. Es ist ganz klar, dass die USA und ihre Verbündeten keine Ideologie besiegen können, indem sie dieselbe Taktik anwenden, welche sie hervorgebracht hat. Weiterhin hat ein neuer Bericht ergeben, dass Saudi-Arabien eine „klare Verbindung“ zum Extremismus innerhalb des Vereinigten Königreichs unterhält, jedoch ist Saudi-Arabien weiterhin einer der wichtigsten Partner der US-geführten Koalition.

ISIS ist in Jemen, Libye, den Philippinen, Indonesien und Afghanistan präsent – um nur einige Länder zu benennen. Die Gruppierung ist dazu in der Lage, Angriffe in ganz Europa und sogar in der Islamischen Republik Iran anzustiften, einer mehrheitlich schiitischen Nation (ISIS stammt aus der sunnitischen Sektion des Islam). Ihr Kalifat in Irak und Syrien mag zwar in sich zusammenfallen, aber wir könnten miterleben, wie der Grundstein zu einem globalen Phänomen gelegt wird.

Diesbezüglich planen Elemente innerhalb der Trump-Regierung noch mehr Konfrontationen, um dem Iran und dessen Ambitionen in der Region entgegenzuwirken, was mit größter Wahrscheinlichkeit auch zu einer direkten kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland führen wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/whats-going-happen-fall-isis-arent-told/


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EILMELDUNG: Nordkorea feuert als Drohung gegen die USA eine neue unidentifizierte Rakete ab

in Politik

SEOUL, Südkorea (AP) – Wie das südkoreanische Militär erklärte, führte Nordkorea am Sonntag einen Raketentest mit einer ballistischen Trägerrakete durch, die ungefähr 700 Kilometer weit geflogen ist, und der eine mögliche Reaktion auf die Wahl eines neuen südkoreanischen Präsidenten vor vier Tagen darstellt sowie darauf, dass im Pazifik US-amerikanische, japanische und europäische Soldaten zu Militärübungen zusammentreffen.

Die Vereinigten Generalstabschefs Südkoreas bestätigten den Start am frühen Morgen, konnten aber mit wenig weiteren Einzelheiten aufwarten, wie etwa, welcher Typ einer ballistischen Rakete abgefeuert worden ist. In der Erklärung hieß es, dass die Rakete vom nahegelegenen Kusong in der Provinz Nord-Phyongan aus abgefeuert wurde, und dass südkoreanische und US-amerikanische Militärs die Einzelheiten analysieren würden.

Außenstehende sind besonders interessiert daran, welche Art von Flugkörper abgefeuert wurde. Während Nordkorea regelmäßig Kurzstreckenraketen testet, arbeitet es auch daran, die Technologie zu beherrschen, die benötigt wird, um mit atomaren Sprengköpfen bestückte Raketen einzusetzen, die das US-amerikanische Festland erreichen können.

Nordkoreas bisherigen Langstreckenraketentests wurden als geheime Tests der Interkontinental-Technologie bezeichnet, aber man geht nicht davon aus, dass bisher eine richtige Interkontinentalrakete getestet wurde. Die Trump-Regierung hat die ballistischen und nuklearen Bestrebungen Nordkoreas als inakzeptabel bezeichnet und ist bisher bei der Formulierung einer Strategie zwischen der Androhung militärischer Maßnahmen und Gesprächsangeboten hin und her gependelt.

Der Raketenstart geschieht auch zu einem Zeitpunkt, an dem Soldaten aus den USA, Japan und zwei europäischen Nationen auf abgelegenen Inseln im Pazifik zu Manövern zusammentreffen, die zum Teil ein Signal an Nordkorea aussenden sollen. Der Flugzeugträger USS Carl Vinson interagiert laut Seouls Verteidigungsministerium ebenfalls mit südkoreanischen Marineschiffen in Gewässern vor der koreanischen Halbinsel.

Letzte Woche wählten die Südkoreaner einen neuen Präsidenten, Moon Jae-in, der einen viel nachgiebigeren Ansatz verfolgt als seine konservative Vorgängerin, Park Geun-hye, die sich in Haft befindet, während sie einem Korruptionsverfahren entgegensieht. Nordkorea benötigt Tests, um sein Raketenprogramm zu perfektionieren, aber man geht auch davon aus, dass es seine Tests nach den Wahlen der neuen US-amerikanischen und südkoreanischen Präsidenten als Versuch in Szene setzt, um die Reaktion der neuen Regierungen einschätzen zu können.

Moon berief am Sonntag ein nationales Dringlichkeits-Sicherheitstreffen ein, aber er gab nicht unmittelbar eine Erklärung über den Raketenstart ab.

Moon, der erste liberale Staatschef in Seoul innerhalb beinahe eines Jahrzehnts, sagte während er seinen Amtseid ablegte, dass er willens sei, Nordkorea zu besuchen, wenn die Umstände günstig seien. US-Präsident Donald Trump hat ebenfalls gesagt, dass er sich „geehrt“ fühlen würde, unter günstigen Bedingungen mit dem Führer Kim Jong Un zu sprechen.

Während der Ära der sogenannten südkoreanischen „Sonnenscheinpolitik“ der späten 1990er und Anfang bis Mitte der 2000er Jahre, hielten zwei liberale südkoreanische Staatschefs zwei Gipfeltreffen mit Kim Jong Uns Vater, dem verstorbenen Kim Jong Il, ab, und lieferten riesige Mengen an Hilfsgütern nach Nordkorea. Kritiker sagen, dies habe nur der Elite in Pjöngjang dazu verholfen, ihr Raketen- und Atomprogramm aufzubauen, während Befürworter auf das Blutvergießen, die Kriegsdrohungen und die nukleare Entwicklung des letzten Jahrzehnts hinweisen, als Beweis dafür, dass der konservative Ansatz nicht besser sei.

Moon hat sich in Bezug auf die Wachstumsvorgaben der inländischen Wirtschaft schneller bewegt als in Bezug auf die Außenpolitik. Aber Analytiker erklären, dass das nordkoreanische Waffenprogramm für ihn wahrscheinlich zu weit fortgeschritten sei, um zu der Art von Sonnenscheinpolitik zurückkehren zu können, die seine liberalen Vorgänger bevorzugten.

Verweis: http://www.anonews.co/nk-launches-missile/

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/breaking-north-korea-launches-new-unidentified-missile-tensions-us-fester/


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„Dritter Weltkrieg“ ist meistgesuchter Begriff bei Google in über einem Jahrzehnt

in Onlinewelt

Google-Suchen nach „Dritter Weltkrieg“ nehmen laut der Lombardi Publishing Corp. weiter zu. Im Vergleich zu 2004 hat sich der weltweite Trend zur Suche nach dem Kriegsbegriff fast vervierfacht.

Es geht um die große Frage: Kann es zu einem Dritten Weltkrieg kommen? Die weltweite Instabilität hat ihren [bisherigen] Höhepunkt erreicht, die USA handeln auf eigene Faust und stellen ihre militärischen Fähigkeiten zur Schau. Aber die anderen Länder tun es auch. Was passiert, wenn Nordkorea ebenfalls seine Drohungen wahrmacht?

Grafik: „Google-Suchen nach „Dritter Weltkrieg“ auf der Grundlage weltweiter Trenddaten“

Wir befinden uns in einer misslichen Lage. Es gibt tatsächlich einen Kalten Krieg, der uns auf Schritt und Tritt verfolgt. Er klopft regelrecht an unsere Haustür. Es läuft uns genauso kalt den Rücken herunter wie unseren Eltern und Großeltern. Der kritische Moment könnte Tage oder Stunden entfernt sein, oder vielleicht nie eintreten – es ist wie eine Kubakrise unserer Tage, aber es steht viel mehr auf dem Spiel.

Kim Jong-un spuckt große Töne. Russland warnt, dass die USA keine weitere rote Linie überschreiten dürfen, da es sonst militärische Konsequenzen geben werde. Die USA setzen ihr Säbelrasseln fort und China wird mittendrin auf frischer Tat ertappt.

Es gibt keinen Zweifel, dass Nordkorea seine eigene Region destabilisiert. Das ist keine Aktion unter falscher Flagge. Leider kommt es auch einer Destabilisierung der Welt gleich – eine Bedrohung mit Atomwaffen tendiert dazu, diesen Effekt auf die Weltenlenker zu haben, und zwar zurecht. Und dann gibt es den Streit im Südchinesischen Meer. Sogar Napoleon Bonaparte sagte, dass man diesen schlafenden Drachen in Ruhe lassen soll.

Aber wenn nur schon Trump aus der Reihe tanzt, werden die Konsequenzen verheerend sein. Japan und Südkorea werden wahrscheinlich unter jedem Fehler zu leiden haben, den die USA machen, bevor die USA jemals die nukleare Bedrohung zu spüren bekommen.

Dazu Business Insider:

Nordkorea wird mit Artillerie eröffnen und Raketen von Stellungen an den Nordhängen der Berge abfeuern, direkt gegenüber der Grenze.

Der Norden hat die weltgrößte Artillerie-Streitkraft, in deren Arsenal sich 10.000 Stück befinden. Der größte Teil dieser Kräfte befindet sich an der Grenze, ein großer Teil der restlichen davon um Pjöngjang und bei Nampo, dem Ort wo sich sein Staudammkraftwerk befindet.

Es ist wahrscheinlich, dass die nur 35 Meilen von der Grenze entfernte südkoreanische Hauptstadt Seoul das erste Angriffsziel wäre und bei den Eröffnungssalven verwüstet werden würde.

Es stellt sich die Frage, ob Nordkorea nach den konventionellen Kämpfen seine Atomwaffen einsetzen wird. Es wird geschätzt, dass es über bis zu acht Waffen und ballistische Raketentechnologie verfügt, die imstande ist, die US-amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte auf der koreanischen Halbinsel, Japan und Guam zu erreichen.

Das Googeln nach „Dritter Weltkrieg“ verdeutlicht die weltweite Besorgnis. Die Frage zu stellen, ob diese Probleme zum Auslöser für den Dritten Weltkrieg werden können, ist legitim. Wenn es bei einem davon der Fall ist, wird es eine lange Zeit brauchen, bis die Welt sich wieder davon erholt – länger als irgendein Krieg, der sich in der Vergangenheit abgespielt hat. Aber was zwangsläufig auffällt, ist die Rhetorik, die um die ganze Welt die Runde macht, wie Lombardi aufzeigt. Alleine schon dadurch wird Ungewissheit hervorgerufen.

Kein vernünftiger Mensch will Krieg. Er zerstört Wohlstand, er zerstört Familien, er zerstört Vertrauen. China ist widerwillig, sich an irgendetwas außer Gesprächen und Verhandlungen zu beteiligen, weil es sich vollständig der ökonomischen Implikationen militärischer Handlungen bewusst ist. Es wird dadurch nicht geschwächt. Jeder, der von der chinesischen Wirtschaft abhängig ist, so wie Australien, ist sich voll und ganz des drohenden Rückgangs der Konjunktur bewusst, den ein Krieg nach sich ziehen würde.

Der Begriff wird gegoogelt, weil die Welt es nicht will. Bedauerlicherweise steht dadurch das Schicksal der Welt auf dem Spiel und hängt am seidenen Faden, weil eine handvoll Weltenlenker ihre Chancen abwägen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/google-search-world-war-3-highest-decade/


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Britische Trident-Atomrakete fliegt bei fehlgeschlagenem Test in falsche Richtung und steuert auf USA zu

in Welt

Als während eines Interviews mit der BBC Fragen bezüglich der gescheiterten Tests gestellt wurden, lehnte es die britische Premierministerin ab, diese zu beantworten. Das Unterhaus geht nun der Sache nach und fragt nach dem Grund für diese Geheimhaltung.

Theresa May, die Premierministerin der britischen Regierung, sagt, dass sie keine Informationen über den Test einer unbewaffneten Rakete habe, die nukleare Sprengköpfe mitführen kann. Der fragliche Test vom Juni 2016 ging gehörig schief, indem versehentlich in Richtung der Küste Floridas gefeuert wurde, und der Test vor der Öffentlichkeit geheimgehalten wurde.

Das Trident-Programm der britischen Regierung beinhaltet U-Boote, die mit Atomwaffen bestückt werden können, und war in den letzten 23 Jahren in Betrieb.

Bildquelle: The Guardian – Das ‚Trident‘-Atom-U-Boot ‚HMS Victorious‘ auf Patrouille vor der schottischen Westküste. Der fehlgeschlagene Test wirft kritische Fragen über die Sicherheit und Effektivität des britischen Atomwaffensystems auf.

Die Nachrüstung des U-Bootes, die den britischen Steuerzahler fast 40 Milliarden Dollar [ca. 37,38 Milliarden Euro] gekostet hat, wurde nur einen Monat nach dem fehlgeschlagenen Test bei einer Abstimmung des Parlaments im Juli 2016 verabschiedet und genehmigt.

Einzelheiten des Vorfalls wurden der Öffentlichkeit erst bekanntgegeben, nachdem Premierministerin May gebeten wurde, im Unterhaus darüber Rede und Antwort zu stehen, warum der Vorfall vertuscht wurde. Während eines BBC-Interviews lehnte Premierministerin May auch mehrmals eine Diskussion über die Situation ab.

Bildquelle: ‚The Telegraph‘ – Die britische Premierministerin Theresa May trifft führende lokale Wirtschaftsvertreter bei ‚Ski-Tech Daresbury‘ in Warrington.

Als während des BBC-Interviews Fragen zu den gescheiterten Tests gestellt wurden, lehnte es die britische Premierministerin ab, darauf zu antworten, und lenkte vielmehr von den Fragen zu den hinter dem Trident-System stehenden Absichten ab. Die Premierministerin sagte, sie habe vollstes Vertrauen in Trident und verlagerte den Schwerpunkt auf die Erneuerung des Trident-Systems auf vier U-Boote.

Nachdem jedoc, die Medienaufmerksamkeit einmal auf die Zuverlässigkeit des Trident-Systems gerichtet war, gab eine Sprecherin in Namen des Büros der Premierministerin zu, dass es sich nicht über dessen Versagen bewusst war.

Bildquelle: ‚The Telegraph‘ – Verteidigungsminister Michael Fallon an Bord von ‚HMS Vigilant‘ am Marinestützpunkt Faslane-on-Clyde.

Darüber hinaus streitet auch der britische Verteidigungsminister die gescheiterten Tests nicht ab, indem er Trident in Schutz nimmt, da seine Fähigkeiten und Effektivität uneingeschränkt sei.

Das Verteidigungsministerium bemerkte weiterhin, dass die britische Marine einen Monat vor dem gescheiterten Test mehrere unbewaffnete Trident-Routinetests von ihrem U-Boot HMS Vengeance aus durchgeführt habe, um die Fähigkeiten seiner Besatzung und des U-Bootes zu überprüfen. Der Test war erfolgreich, indem er die Fähigkeiten von Besatzung und HMS Vengeance bestätigte, wodurch es als seetauglich eingestuft wurde.

Die britische Regierung verfügt zurzeit über vier U-Boote, die Trident-Systeme beherbergen, wobei nur eines davon permanent und gefechtsbereit auf See unterwegs ist.

Quelle: http://www.anonews.co/uk-missile-us/

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/british-nuclear-missile-flies-in-wrong-direction-and-heads-to-the-united-states-in-a-failed-test/


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Israel bombardiert syrischen Militärflughafen in Damaskus – Syrien kündigt Vergeltung an

in Politik

Titelfoto: We Are Change (WRC)

Könnte dies der Funke sein, der den 3. Weltkrieg entfacht?

Seitdem 2011 offiziell der Syrienkonflikt begann, konzentrierten sich die Kämpfe weitgehend auf syrische Splittergruppen, die miteinander um die Macht konkurrieren. Obwohl diese Splittergruppen von ausländischen Regierungen gestützt werden, die entweder danach streben, den syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad zu stürzen oder zu unterstützen, haben es solche Regierungen vermieden, entweder offiziell die syrischen „Rebellen“ oder die syrische Armee direkt anzugreifen, abgesehen von gelegentlichen „versehentlichen“ Luftangriffen. Jedoch hat sich all das geändert, als Israel – das sowohl die syrischen „Rebellen“ als auch den Islamischen Staat unterstützt hat – vor kurzem einen direkten Angriff auf die syrische Regierung gestartet hat. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA hat berichtet, dass israelische Kampfflugzeuge um 00:00 Uhr Ortszeit den Militärflughafen Mezzeh direkt westlich der syrischen Hauptstadt Damaskus bombardierten. Die Berichte deuten darauf hin, dass der Flughafen von mehreren Explosionen erschüttert wurde, und dass ein Teil des Geländes der wichtigen militärischen Einrichtung beschädigt wurde. Der Flughafen befindet sich nur fünf Kilometer vom Präsidentenpalast entfernt, Assads offizieller Residenz.

Die syrische Armee reagierte schnell, indem sie die israelische Führung in Tel Aviv beschuldigte, den Terrorismus zu unterstützen und gelobte, den „abscheulichen Angriff“ auf eine syrische Militärbasis zu vergelten. Im Hinblick auf den Charakter des kürzlichen Angriffs, sind derzeit keine Angaben zur Zahl der Opfer verfügbar. Jedoch haben Berichte verzeichnet, dass der Militärflughafen die syrischen Eliteeinheiten der Republikanischen Garde sowie Spezialkräfte beherbergt. Laut der syrischen Armee wurden die für die Bombardierung verantwortlichen Raketen vom See Genezareth in Nordisrael aus abgefeuert. Seitdem sind auf sozialen Medien verschiedene Videoausschnitte aufgetaucht, in denen schwerer Beschuss und Explosionen zu sehen sind, die einen Eindruck von der Heftigkeit des Angriffs vermitteln.

Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb von zwei Monaten, dass Israel militärische Posten von israelischem Territorium aus angegriffen hat. Am 7. Dezember wurde Israel beschuldigt, Raketen von den Golanhöhen aus auf Syrien abgefeuert zu haben, einem Abschnitt Syriens, den Israel seit 1981 besetzt hält. Das Ziel war genau der gleiche Militärflughafen wie jetzt, obwohl nur minimaler Schaden angerichtet wurde. Jedoch markiert dieser letzte Versuch eine klare Eskalation auf Seiten Israels, indem das Ausmaß der Bombardierung wesentlich größer war.

Der Zeitpunkt der Bombardierung ist ebenfalls prekär und könnte einen Versuch Israels und seiner Verbündeten darstellen, ihre Agenda des Regimewechsels in Syrien durchzusetzen, bevor die Amtszeit des scheidenden US-Präsidenten Obama vorüber ist. Obama, dessen Ende der Amtszeit innerhalb weniger als einer Woche festgesetzt ist, war ein wichtiger Befürworter der Entmachtung Assads, während er auch die Rolle des US-Militärs in Syrien ausweitete. Indem sie nicht dazu in der Lage sind, direkte militärische Aktionen der USA gegen die syrische Regierung zu rechtfertigen – trotz einer erheblichen PR-Kampagne, die genau darauf abzielte – scheint es, dass diese Länder, die sich Assad entgegenstellen, sich dazu entschlossen haben, diesen Weg zu gehen, bevor Donald Trump innerhalb weniger Tage das Amt übernimmt. Trump hat wiederholt erklärt, sich einem Regimewechsel in Syrien entgegenzustellen als auch seinem Wunsch Ausdruck verliehen, mit Russland zusammenzuarbeiten – dem wichtigsten Verbündeten Syriens – um den Islamischen Staat zu besiegen. Jedoch läuft dies den Plänen der neoliberalen Weltordnung zuwider, dessen Teil die gegenwärtigen Regime sowohl Israels als auch der Vereinigten Staaten sind. Zusätzlich unterstrichen die kürzlichen Siege Assads in Aleppo und anderswo, dass die von den USA und Israel gestützten Splittergruppen, die gegen die syrische Regierung kämpfen, bald überrannt werden könnten und sich als ineffektiv bei der Destabiliserung des Assad-Regimes erweisen könnten. Israel, das sich über diese Situation im Klaren ist, entschied sich daher zu handeln.

Nun hängt das letztendliche Ergebnis der angespannten Situation von der Vergeltung der syrischen Armee gegen Israel ab. Obwohl Syrien dazu berechtigt ist, auf einen direkten Angriff seiner militärischen Infrastruktur zu reagieren, würde jedweder Angriff auf Israel prompt eine Kriegserklärung sowohl von Israel als auch seinem stets ergebenen Verbündeten USA provozieren. Solche Kriegserklärungen würden umgekehrt Russland, Iran und anscheinend auch China ins Getümmel stürzen, indem alle drei gelobt haben, Syrien für den Fall zu schützen, dass ein Krieg zwischen dem Assad-Regime und ausländischen Mächten ausbricht, die lange danach getrachtet haben, seine Herrschaft zu destabilisieren. Um eine Katastrophe zu verhindern, müssen die Menschen mehr denn je gegen die neoliberale Weltordnung aufbegehren, indem sie ein Ende der sinnlosen Kriege verlangen und sich weigern, Israels Versuche zu unterstützen, einen Krieg zu schüren, der verheerende weltweite Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Verweise:

Übersetzt aus den Emglischen von http://www.trueactivist.com/breaking-israel-bombs-syrian-military-airport-in-damascus-syria-promises-retaliation/


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