DER BEWEIS, dass die Mainstream-Medien kontrolliert werden: Journalist wird für unbequeme Fragen gefeuert

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Das passiert, wenn man der Notenbank ein paar schwierige Fragen stellt… Ihr wisst schon, Fragen, die sie nicht schon Stunden vor der Pressekonferenz zu Gesicht bekommen; Fragen, die tatsächlich ans Eingemachte ihrer “Richtlinien” gehen und für die Menschen wichtig sind.

Pedro Da Costa war einer der unverblümt sprechenden Journalisten, der über das Fed genannte US-Notenbanksystem (Federal Reserve) berichtete. Schon bald nachdem er eine ganze Reihe an unbequemen Fragen gestellt hatte, war er seinen Job los. Die Fragen hatte er der Vorsitzenden Yellen gestellt, die kaum dazu in der Lage war, mit den üblichen bedeutungslosen Politiker-Floskeln zu antworten. Insbesondere stellte er Fragen zu dem kürzlich erfolgten Leak von streng geheimen Informationen des Fed an die Beratungsfirma Medley Global — ein derartiger Leak könnte  Insider-Informationen beinhalten, mit denen Zuständige bei Medley Global und deren Kunden Handel betreiben oder davon profitieren könnten — und das auf Kosten aller anderen. Die Treffen von Miss Yellon mit Medley Global sind deshalb vielfach kritisch hinterfragt worden. Das komplette Video findet ihr hier; nachfolgend das übersetzte Transkript dieses schicksalhaften Vorfalls:

PEDRO DA COSTA: Pedro da Costa für Dow Jones Newswires. Ich glaube, ich muss an zwei Punkten nachhaken, einer bezieht sich auf Craigs Frage. Also, vor der IG-Untersuchung und in dem Brief des republikanischen Kongressabgeordneten Hensarling an ihr Büro hieß es: “Soweit mir bekannt ist, wurde die Untersuchung auf Basis der Anfrage von mehreren Mitgliedern des FOMC (Federal Open Market Committee, Offenmarktausschuss des Fed) fallengelassen, obwohl der allgemeine Rat der Notenbank zunächst in die Untersuchung involviert gewesen war.” Also, das war vor der IG. Ich möchte wissen, ob Sie uns sagen können, wer diese Mitglieder des FOMC sind, die diese Untersuchung stillgelegt haben? Und geht es nicht direkt gegen die Auffassung von Transparenz und Verantwortlichkeit, die Sie mit der Zentralbank vermitteln möchten, wenn Sie diese Tatsachen geheim halten?

VORSITZENDE YELLEN: Das ist eine Behauptung, von der ich glaube, dass sie auf keinerlei Fakten beruht. Ich werde jetzt nicht auf die Details eingehen, aber ich weiß nicht, wo diese Information überhaupt hätte herkommen sollen.

PEDRO DA COSTA: Wenn ich bei dieser Frage nachhaken dürfte… Ich denke, wenn man Sie zu Finanzkriminalität befragt und die Öffentlichkeit hört nur, wie Sie über Compliance sprechen, dann bekommt man das Gefühl, dass hinter diesen Aktionen nicht genug Durchsetzungsvermögen steckt und, dass es einfach nur so ist, dass man im Nachhinein eine Einigung erzielen will. Ist es für den Regulierungsausschuss vorstellbar, dass Finanzverbrechen in gewisser Weise härter bestraft werden müssen, damit sie – damit es tatsächlich eine Abschreckung gegen unethisches Verhalten ist?

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VORSITZENDE YELLEN: Also, die – Sie meinen innerhalb von Bankorganisationen? Also, der Schwerpunkt der Regulierungsbehörden – der Bankenregulierung – liegt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Wir wollen, dass Änderungen so schnell wie möglich durchgesetzt werden, die Praktiken eliminieren, die unsicher und unzuverlässig sind.

Wir können das nicht – nur das Justizministerium kann Klage für Strafverfahren einreichen und sie haben Fälle aufgegriffen, in denen sie denken, dass das angemessen ist. In einigen Situationen, wenn wir in der Lage dazu sind, Individuen zu identifizieren, die für Missetaten verantwortlich waren, dann können wir Verbote aussprechen, die sie davon abhalten, am Bankgeschäft teilzunehmen und wir haben das beretis getan und werden es auch weiterhin tun.

Das Video zu den Fragen und ihre Antworten: Yellen hat unbequeme Fragen gestellt

Schon bald nach dem angenehmen Austausch hat das Justizministerium tatsächlich eine strafrechtliche Untersuchung zu den Leaks initiiert. Pedro hat auch ausgesagt, dass er nicht zur nächsten FOMC-Pressekonferenz eingeladen wurde; und seitdem hat kein anderer Journalist sich getraut, Yellen zu dem Leak zu befragen oder andere unbequeme Fragen zu stellen, die vorab nicht genehmigt worden waren… um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat Pedro in der Zwischenzeit seinen Job beim Wall Street Journal verloren. Braucht ihr noch einen weiteren Beweis dafür, dass die Mainstream-Medien kontrolliert werden?

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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