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Mainstream-Medien

Die zu den Mainstream-Medien gehörenden Presseagenturen AP und Reuters auf frischer Tat bei der Verbreitung von „Falsch Nachrichten“ ertappt

in Medien

Die Mainstream-Medien großer Konzerne wurden von alternativen Nachrichtenseiten auf frischer Tat dabei ertappt, wie sie fortgesetzt Propaganda betreiben und die „Fake-News“-Agenda im Nahen Osten vorantreiben.

Kürzlich haben die Mainstream-Konzernmedien und westliche Regierungen kräftig ausgeteilt, indem sie Internetseiten der alternativen Rechten als „gefälschte Nachrichten“ gebrandmarkt haben. Aber wie wäre es damit, wenn sie sich selbst einmal im Spiegel betrachten würden – auf die Nachrichten, die von den Mainstream-Giganten selbst gebetsmühlenartig wiederholt werden: unter anderem von New York Times, AP, Reuters, ABC und CNN.

Propaganda ist mittlerweile zu einem allzu vertrauteten Begriff geworden. Einerseits sind wir uns darüber bewusst, dass die Medien als ein Werkzeug zur absichtlichen Manipulation instrumentalisiert werden. Wir wissen, dass die Mainstream-Medien viele Geschehnisse so darstellen, wie wir sie ihrer Ansicht nach sehen sollen, indem sie die politische Agenda der Regierung auf die gleiche Weise stützen, wie sie selbst es tut, um die Meinung beeinflussen, wohlwissend, welche Konsequenzen das für uns alle bedeutet.

Oder wir betrachten es vom anderen Endpunkt des Auffassungsspektrums – denn man glaubt entweder vorbehaltlos den Mainstream-Medien, oder man distanziert sich davon, indem man erwartet, dass es sich bei allem was sie ausgespucken, um eine Lüge handelt.

Der unfaire Angriff gegen Facebook, indem ständig der Vorwurf erhoben wird, dass darüber „gefälschte Nachrichten“ verbreitet werden und (unter anderen) Zuckerberg daran die Schuld sei, dass Donald Trump wegen alternativen Nachrichten gewonnen hat, ist in etwa so klug, wie mit Steinen zu werfen, wenn man im Glashaus sitzt.

Bei einem Beispiel, das The Free Thought Project angeführt hat, wird die Propagandamaschinerie der Mainstream-Medien auf frischer Tat ertappt: ein Bericht über eine explodierende Autobombe in Bagdads nordwestlichem Stadtteil Hurriyah, der bei vielen der großen und „seriösen“ Medienagenturen auftauchte. Die Nachrichtenorganisationen – unter anderen AP, Reuters und Dailymail – berichteten über zehn Tote und mindestens 34 Verwundete. Zu der Zeit erhielt er Bericht breite Aufmerksamkeit und wurde als wichtige Nachricht angesehen.

Ohne an dieser Stelle weiter darauf einzugehen, muss man in der Tradition von The Free Thought Project zuerst die Videoausschnitte unten ansehen. Ohne es selbst gesehen zu haben, werden Sie mir einfach nicht glauben. (Achten Sie in den Videos auf die als Referenzpunkt eingekreisten Doppelflügeltore.)

Das belastende Video, das Sie gerade angesehen haben, demonstriert, wie sehr sich die Mainstream-Konzernmedien darum bemühen, fesselnde Schlagzeilen zu erschaffen sowie um eine anhaltende Brutalität im Nahen Osten aufrechtzuerhalten. Denn wie sonst könnten ohne diese Schlagzeilen die US-Interventionen gerechtfertigt werden?

Dies ist nur ein Beispiel der Propaganda, die uns Tag für Tag vorgesetzt wird, und der Grund dafür, warum die „Fake-News“-Agenda heraufbeschworen wird. Für den Moment zielt der „Fake News“-Vorwurf hauptsächlich auf einige extreme Ansichten ab, aber wo soll die Grenze gezogen werden? Wer wird das nächste Ziel sein? Jeder, der nicht mit einer Schlagzeile der Mainstream-Medien konform geht, der es wagt, nach der Wahrheit Ausschau zu halten und sie zu entdecken, könnte sich in der Zukunft selbst als Opfer wiederfinden.

Wir stehen am Rande eines bodenlosen Abgrundes der Zensur. Die ganze Zeit fabrizieren die Mainstream-Medien ihre eigenen Geschichten mit Krisenschauspielern, damit sie die Agendas der Regierungen vorantreiben können.

Krisenschauspieler in Bagdad simulieren Tod und Autobomben. Das ist keine Verschwörungstheorie, Leute, das ist es, was man angemessenerweise „Fake News“ nennt.

Verweis:

Video Exposes Crisis Actors Faking an ISIS Car Bombing — Media Reports it as REAL

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Nachdem die Mainstream-Medien „gefälschte Nachrichten“ scharf kritisiert haben, verbreiten sie selber falsches Gerücht über CNN-Porno

in Medien

Nachdem die Konzernmedien mit ihrer monatelangen Werbekampagne für Hillary Clintons Aufstieg als demokratische Kandidatin für das Weiße Haus gescheitert sind, üben sie sich nun in Schadensbegrenzung.

Die Mainstream-Nachrichtenportale haben eine konzertierte Aktion unternommen, um das Narrativ aufrechtzuerhalten, dass gefälschte Nachrichten Hillary Clinton den Wahlsieg gekostet hätten. Tatsächlich hat CNN ungewollt Werbung für uns gemacht, als sie kürzlich über den „Aufstieg der Anti-Medien“ berichteten.

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Bildtext: „@VERTRAUENSWÜRDIGEQUELLEN – DER AUFSTIEG DER ‚ANTI-MEDIEN'“

Aber die Nachrichtenriesen haben sich für alle Zeit dazu verschrieben, eine Schmierenkampagne gegen die anwachsenden unabhängigen Medien zu betreiben. Diese Woche stellten sie unter Beweis, dass sie wahrscheinlich ein bisschen mehr Mühe darauf verwenden sollten, ihre eigenen Arbeitsabläufe zu verbessern.

Am Donnerstag postete ein Twitter-Nutzer einen Screenshot, der von sich beanspruchte, den Beweis zu erbringen, dass CNN anstelle eines Teils seines Anthony Bourdain-Specials Parts Unknown [Unbekannte Teile] einen dreißigminütigen Hardcore-Porno ausstrahlte. The Independent war der erste Mainstream-Nachrichtenkanal, der das Gerücht als Tatsache darstellte:

Obwohol die Zuschauer einschalteten, um eine neue Episode von Anthony Bourdains „Parts Unknown“ zu sehen, nahm der Titel der Sendung eine ganz neue Bedeutung an, als das angesetzte Programm durch unzweideutiges Material ersetzt wurde, bei dem der transsexuelle Pornostar Riley Quinn die Hauptrolle spielte.

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Bildtext: „@RCNConnects uhhhh auf @CNN ist ungelogen gerade jetzt Porno dran… was ist mit @PartUnknownCNN passiert?“

Obwohl diese „Nachricht“ auf dem hochgeladenen Foto eines Twitter-Nutzers basiert (das Benutzerkonto von @solikearose ist nun privat) – und die Tatsache, dass es von CNN und dem Kabelanbieter RCN bestritten wurde – begannen Medienportale diese Geschichte in alarmierendem Maße wiederzukäuen.

Zuerst The Independent, dann Fox News, ABC, International Business Times, AOL, Esquire, Mashable, New York Daily News, Maxim, Daily Mail, News.com, Daily Caller, New York Post sowie viele andere „glaubwürdige“ Nachrichtenseiten, stellten das Gerücht als Tatsache dar. The Verge wies darauf hin, dass während es (laut einer Stellungnahme des Netzwerks) definitiv im Bereich des Möglichen sei, dass auf CNN Pornografie ausgestrahlt wurde, „bewahrheitet dies immer nocht nicht, dass irgendetwas dergleichen passiert ist“. Viele der Nachrichtenportale, die überstürzt die Geschichte verbreiteten, versäumten es, Kommentare von CNN oder RCN einzuholen – zumindest nachträglich.

Mashable (ein scharfer Kritiker sogenannter „Fake News“ auf Facebook), stellte wie viele andere Mainstream-Nachrichtenportale ursprünglich das Gerücht mit einer Klickfang-Schlagzeile als Wahrheit dar, änderte dann jedoch schnell die Überschrift auf ihrer Webseite, nachdem sich heraustellte, dass die Geschichte wahrscheinlich falsch ist.

mashable-cnnBildtext: „Gerade wurden offenbar 30 Minuten Hardcore-Pornografie auf CNN ausgestrahlt – Ein Thanksgiving-Leckerbissen!“

Ihre Schlagzeile wurde daraufhin geändert von „Gerade wurden offenbar 30 Minuten Hardcore-Pornografie auf CNN ausgestrahlt“ zu „Wurden Donnerstag Abend 30 Minuten Hardcore-Pornografie ausgestrahlt?“. Der ursprüngliche, falsche Bericht wurde offensichtlich von ihrer Facebook-Seite gelöscht, und die neue aktualisierte Version wurde an ihrer Stelle gepostet – ohne einen Widerruf oder eine Entschuldigung.

Die meisten Nachrichtenportale haben mittlerweile ihre Schlagzeilen geändert, die Artikel aktualisiert und ihre vorherigen Facebook-Posts über das Gerücht entfernt.

Ein heute früh von ABC veröffentlichter (unbegründeter) Artikel, in dem behauptet wird, die „Epedemie“ gefälschter Nachrichten sei Teil einer russischen Propaganda-Kampagne, ist ein anderes Beispiel der [Mainstream-]Medien-Heuchelei. Einige Stunden später veröffentlichte ein ABC-Partnerunternehmen die Geschichte über das CNN-Porno-Gerücht als Tatsache.

Ironischer weise haben zusätzlich zu Mashable und ABC viele der oben aufgelisteten Nachrichtenportale aggressiv das Mainstream-Narrativ, dass „Fake News“ eine Bedrohung der amerikanischen Demokratie seien, indem sie kontinuierlich Geschichten veröffentlichen, um Panikmache zu betreiben und in der Absicht, alternative Nachrichtenquellen zu diskreditieren.

Vielleicht werden diese Veröffentlichungen diese Meinung ändern, nachdem sie selbst Teil des so genannten „Fake News“-Rauschs geworden sind.

Oder wie Mashable kürzlich sagte:

Gefälschte Nachrichten sind die lebenden Toten der neuen Medien. Sie sind einfach nicht totzukriegen.

In der Tat.

Verweise:

https://theintercept.com/2016/02/25/tv-pundits-praise-hillary-clinton-on-air-fail-to-disclose-financial-ties-to-her-campaign/

http://www.usmagazine.com/celebrity-news/news/fake-news-outperformed-real-news-on-facebook-prior-to-election-day-w450999

https://www.washingtonpost.com/news/the-intersect/wp/2016/11/17/facebook-fake-news-writer-i-think-donald-trump-is-in-the-white-house-because-of-me/

http://www.latimes.com/nation/politics/trailguide/la-na-trailguide-updates-want-to-keep-fake-news-out-of-your-1479260297-htmlstory.html

http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/tv/news/cnn-accidentally-airs-30-minutes-of-non-stop-hardcore-porn-a7439371.html

http://www.theverge.com/2016/11/25/13748226/cnn-accidentally-airs-porn-fake-news-boston

http://mashable.com/2016/11/17/6-signs-of-fake-news/#pV_KNzenbSqw

No, Russian Agents Are Not Behind Every Piece of Fake News You See

http://abcnews.go.com/Technology/wireStory/report-russian-propaganda-effort-spread-fake-news-43778444

http://www.abc15.com/news/national/cable-provider-airs-porn-on-cnn-channel-for-30-minutes

http://www.ibtimes.co.uk/google-ban-fake-news-websites-using-its-advertising-network-adsense-1591552

http://www.aol.com/article/news/2016/11/16/how-to-know-if-you-are-reading-a-fake-news-article/21607749/

http://nypost.com/2016/11/17/i-fooled-america-with-fake-news-stories-and-got-trump-elected/

http://www.esquire.com/news-politics/politics/news/a50320/trump-misinformation-facebook-macedonia/

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Israel ruft zum Genozid an Palästinensern auf – und die Mainstream-Medien ignorieren es

in Medien/Menschenrechte

Es ist schier unglaublich: Die sozialen Medien und die Mainstream-Medien ignorieren den Aufruf Israels zum Genozid an Palästinensern. Massive Proteste und Facebook-Kampagnen, die zum Genozid an Palästinensern aufrufen, werden von den westlichen Mainstream-Medien und von Facebook selbst ignoriert – und das, obwohl es große Bedenken und Zusammenarbeit mit dem Ziel gibt, solche „Aufrufe zur Gewalt“ zu stoppen.

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Dieses auf Facebook hochgeladene Bild zeigt einen Israeli, der eine Waffe auf den Betrachter richtet. Der Text lautet: „Mäht sie nieder“. Bildquelle: Facebook-Seite von „Das Volk Israels verlangt Rache“.

Seit Oktober letzten Jahres hat die israelische Regierung Palästinenser und ihre Verbündeten dessen beschuldigt, dass sie gegen Israelis „zur Gewalt anstacheln“; völlig ungeachtet der Tatsache, dass seitdem 34 Israelis zu Tode gekommen sind – im Vergleich zu 230 Palästinensern. Die Erhöhung der Gewaltakte wird auf einen international scharf verurteilten israelischen Übergriff auf palästinensische Ländereien im Westjordanland zurückgeführt. Die Bedenken der israelischen Regierung hinsichtlich der jüngsten Gewalttaten hat dazu geführt, dass Palästinenser dafür verhaftet wurden, dass sie Inhalte in sozialen Medien geteilt haben, die möglicherweise zu Verbrechen führen könnten. Bislang wurden dieses Jahr 145 Palästinenser für „Vorstufen von Verbrechen (pre-crime)“ durch „Anstachelung“ in sozialen Medien verhaftet. Diese Vorgehensweise führte letztendlich zu einer Kollaboration zwischen Facebook und der israelischen Regierung. Deren gemeinsame Bestrebungen zur Eindämmung der „Anstachelung“ in sozialen Medien haben dazu geführt, dass mehrere Facebook-Accounts von palästinensischen Journalisten und Nachrichtenagenturen gesperrt wurden (darüber hat derwaechter.net hier auf Deutsch berichtet).

Jedoch haben es die sozialen Medien und die westlichen Mainstream-Medien bislang versäumt, die „Anstachelung“ der Israelis gegen die Palästinenser zu verurteilen. Derartige Gewaltaufrufe treten nämlich überraschenderweise sehr häufig auf – wenn man bedenkt, dass sie wenig bis gar keine Aufmerksamkeit erregen. Diese anti-palästinensischen Posts, Bilder und Proteste strotzen oft nur so vor Aufrufen zum Genozid. Dazu gehören Parolen wie „Tod der gesamten arabischen Nation“ oder „Tötet sie alle“, die verblüffend häufig auftauchen.

Sogar die Times of Israel veröffentlichte eine so genannten „Op-Ed“-Zeitungskolumne zum Thema „Wann Genozid zulässig ist“ und bezog sich darin auf die Art, wie Israel die Palästinenser behandelt. Obwohl der Post letztendlich wieder heruntergenommen wurde, deutet er auf eine allzu übliche und gefährliche Mentalität hin, die von den sozialen Medien, von der israelischen Regierung und von den westlichen Medien „aus Bequemlichkeit“ ignoriert wird. Eine israelische Nachrichtenagentur führte sogar einen Test in Bezug auf die damals nur mutmaßliche Vorzugsbehandlung durch: Sie fand heraus, dass Facebook und die israelischen Autoritäten mit den Forderungen nach Rache der Palästinenser und der Israelis sehr unterschiedlich umgingen.

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Ein auf Facebook gepostetes Bild zeigt zwei junge Frauen, die ein Schild hochhalten, auf dem steht: „Araber zu hassen ist nicht Rassismus; es ist Moral.“ Bildquelle: Facebook-Seite von „Das Volk Israels verlangt Rache“.

Sogar massive Proteste, die zum Genozid an den Palästinensern aufrufen, wurden vollständig von den sozialen Medien und den Presseunternehmen ignoriert. Im April dieses Jahres fand ein massiver anti-palästinensischer Protest in Tel Aviv statt. Dort forderten Tausende den Tod aller Araber. Der Protest war organisiert worden, um einen israelischen Soldaten zu unterstützen, der einen bereits verwundeten Palästinenser getötet hatte, indem er ihm in Exekutionsmanier in den Kopf schoss. Der Soldat namens Elor Azaria wurde für diesen Mord des Totschlags angeklagt. Der Vorfall hatte sich inmitten des palästinensischen Hoheitsgebiets in der Stadt Hebron ereignet. In Hebron befindet sich eine illegale jüdische Siedlung, die trotz ihrer unrechtmäßigen Existenz von den israelischen Verteidigungskräften (IDF) verteidigt wird. Das hat zu häufigen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern in dem Gebiet geführt.

An dem Protest in Tel Aviv nahmen ungefähr 2.000 Menschen teil und mehrere israelische Popikonen sorgten für die Unterhaltung der Teilnehmer. Dazu gehörten die Sänger Moshik Afia und Amos Elgali, sowie der Rapper Subliminal. Gesänge wie „Elor [der Soldat] ist ein Held“ und die Forderung nach der Freilassung des Soldaten waren regelmäßig zu hören. Eine Frau wurde mit einem Schild fotografiert, auf dem stand: „Tötet sie alle“. Ein jüdischer Reporter vor Ort merkte an, dass die Aktion „mehr ein Freudenfest des Mordes zu sein schien als alles andere“. Trotz der offensichtlichen Feindlichkeit und der Anstachelung, die bei dem Protest deutlich sichtbar waren, ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie die Reaktion gewesen wäre, wenn es ein pro-palästinensischer Protest gewesen wäre, in dem nach dem Tod der Juden verlangt wird. Der deutliche Unterschied zwischen dem, was den Palästinensern erlaubt ist und was den Israelis erlaubt ist, sollte uns alle beunruhigen. Denn die weitverbreitete Voreingenommenheit der sozialen Medien, der Presse und vieler Regierungen drohen uns blind zu machen für die Realitäten des israelisch-palästinensischen Konflikts.

Von Whitney Webb für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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DER BEWEIS, dass die Mainstream-Medien kontrolliert werden: Journalist wird für unbequeme Fragen gefeuert

in Medien

Das passiert, wenn man der Notenbank ein paar schwierige Fragen stellt… Ihr wisst schon, Fragen, die sie nicht schon Stunden vor der Pressekonferenz zu Gesicht bekommen; Fragen, die tatsächlich ans Eingemachte ihrer „Richtlinien“ gehen und für die Menschen wichtig sind.

Pedro Da Costa war einer der unverblümt sprechenden Journalisten, der über das Fed genannte US-Notenbanksystem (Federal Reserve) berichtete. Schon bald nachdem er eine ganze Reihe an unbequemen Fragen gestellt hatte, war er seinen Job los. Die Fragen hatte er der Vorsitzenden Yellen gestellt, die kaum dazu in der Lage war, mit den üblichen bedeutungslosen Politiker-Floskeln zu antworten. Insbesondere stellte er Fragen zu dem kürzlich erfolgten Leak von streng geheimen Informationen des Fed an die Beratungsfirma Medley Global — ein derartiger Leak könnte  Insider-Informationen beinhalten, mit denen Zuständige bei Medley Global und deren Kunden Handel betreiben oder davon profitieren könnten — und das auf Kosten aller anderen. Die Treffen von Miss Yellon mit Medley Global sind deshalb vielfach kritisch hinterfragt worden. Das komplette Video findet ihr hier; nachfolgend das übersetzte Transkript dieses schicksalhaften Vorfalls:

PEDRO DA COSTA: Pedro da Costa für Dow Jones Newswires. Ich glaube, ich muss an zwei Punkten nachhaken, einer bezieht sich auf Craigs Frage. Also, vor der IG-Untersuchung und in dem Brief des republikanischen Kongressabgeordneten Hensarling an ihr Büro hieß es: „Soweit mir bekannt ist, wurde die Untersuchung auf Basis der Anfrage von mehreren Mitgliedern des FOMC (Federal Open Market Committee, Offenmarktausschuss des Fed) fallengelassen, obwohl der allgemeine Rat der Notenbank zunächst in die Untersuchung involviert gewesen war.“ Also, das war vor der IG. Ich möchte wissen, ob Sie uns sagen können, wer diese Mitglieder des FOMC sind, die diese Untersuchung stillgelegt haben? Und geht es nicht direkt gegen die Auffassung von Transparenz und Verantwortlichkeit, die Sie mit der Zentralbank vermitteln möchten, wenn Sie diese Tatsachen geheim halten?

VORSITZENDE YELLEN: Das ist eine Behauptung, von der ich glaube, dass sie auf keinerlei Fakten beruht. Ich werde jetzt nicht auf die Details eingehen, aber ich weiß nicht, wo diese Information überhaupt hätte herkommen sollen.

PEDRO DA COSTA: Wenn ich bei dieser Frage nachhaken dürfte… Ich denke, wenn man Sie zu Finanzkriminalität befragt und die Öffentlichkeit hört nur, wie Sie über Compliance sprechen, dann bekommt man das Gefühl, dass hinter diesen Aktionen nicht genug Durchsetzungsvermögen steckt und, dass es einfach nur so ist, dass man im Nachhinein eine Einigung erzielen will. Ist es für den Regulierungsausschuss vorstellbar, dass Finanzverbrechen in gewisser Weise härter bestraft werden müssen, damit sie – damit es tatsächlich eine Abschreckung gegen unethisches Verhalten ist?

VORSITZENDE YELLEN: Also, die – Sie meinen innerhalb von Bankorganisationen? Also, der Schwerpunkt der Regulierungsbehörden – der Bankenregulierung – liegt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Wir wollen, dass Änderungen so schnell wie möglich durchgesetzt werden, die Praktiken eliminieren, die unsicher und unzuverlässig sind.

Wir können das nicht – nur das Justizministerium kann Klage für Strafverfahren einreichen und sie haben Fälle aufgegriffen, in denen sie denken, dass das angemessen ist. In einigen Situationen, wenn wir in der Lage dazu sind, Individuen zu identifizieren, die für Missetaten verantwortlich waren, dann können wir Verbote aussprechen, die sie davon abhalten, am Bankgeschäft teilzunehmen und wir haben das beretis getan und werden es auch weiterhin tun.

Das Video zu den Fragen und ihre Antworten: Yellen hat unbequeme Fragen gestellt

Schon bald nach dem angenehmen Austausch hat das Justizministerium tatsächlich eine strafrechtliche Untersuchung zu den Leaks initiiert. Pedro hat auch ausgesagt, dass er nicht zur nächsten FOMC-Pressekonferenz eingeladen wurde; und seitdem hat kein anderer Journalist sich getraut, Yellen zu dem Leak zu befragen oder andere unbequeme Fragen zu stellen, die vorab nicht genehmigt worden waren… um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat Pedro in der Zwischenzeit seinen Job beim Wall Street Journal verloren. Braucht ihr noch einen weiteren Beweis dafür, dass die Mainstream-Medien kontrolliert werden?

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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