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Geopolitik - page 2

Israelischer Verteidigungsminister: ISIS „entschuldigte“ sich gegenüber Israel für Angriff auf israelische Soldaten

in Geopolitik/Welt

ISRAEL – ISIS hat sich bei Israel für den Angriff auf Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) entschuldigt, die in den syrischen Golanhöhen operierten. Der Schusswechsel zwischen den IDF-Streitkräften und ISIS fand in der Nähe der syrischen Grenze statt.

Der ehemalige Israelische Verteidigungsminister Moshe Ya’alon machte die schockierende Aussage unter Verwendung des arabischen Namens ‚Daesh‘ für ISIS. „Es gab einen Fall vor kurzem, wo Daesh das Feuer eröffnet hatte und sich danach entschuldigte“, sagte Ya’alon.

Er bezog sich dabei auf die Entschuldigung seitens ISIS an israelische Offiziere im November 2016. Bei einem Feuergefecht waren vier Terroristen getötet worden, nachdem das israelische Militär mit Luftangriffen und Panzerfeuer angegriffen hatte. Eigentlich ist die Kommunikation zwischen Israel und ISIS illegal, aber die Entschuldigung ist geschehen, sagte Ya’alon in einer Rede in Afula, einer Stadt im Norden Israels.

Der Kommentar erfolgte vor dem Hintergrund der syrisch-israelischen Beziehung. Israels Politik ist offiziell zum größten Teil darauf ausgerichtet, sich nicht in Syrien einzumischen.

Wie Ya’alon erklärte, reicht das militärische Feuer häufig bis zu den israelischen Golanhöhen. Im erwähnten Fall sprach der Islamische Staat eine Entschuldigung gegenüber Israel für den Angriff aus. Die Israelischen Verteidigungskräfte haben unterdessen jeglichen Kommentar abgelehnt.

Die angebliche Entschuldigung lässt Raum für Spekulationen darüber, dass ISIS und Israel womöglich eine offene Kommunikationslinie haben, was der syrische Präsident Baschar al-Assad seit langem vermutet. Die fragliche ISIS-Einheit ist als Khalid ibn al-Walid Armee bekannt und operiert innerhalb der annektierten Golanhöhen.

Präsident Assad sagte gegenüber YNet Nachrichten, er glaube, dass Israel den Militanten dabei hilft, in Syrien weiter vorzurücken.

„Sie können davon ausgehen, dass diese Terroristen für Israel kämpfen. Wenn sie nicht Teil der regulären israelischen Armee sind, kämpfen sie zumindest für Israel. Israel hat gemeinsame Ziele mit der Türkei, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Saudi-Arabien, Katar und anderen Ländern“, sagte Assad. „Israel arbeitet daran, diesen Terroristen zu helfen, wo immer die syrische Armee vorrückt. Es greift in der einen oder anderen Form an, um ihnen Hilfe zu leisten und das Momentum der syrischen Armee gegenüber den Terroristen zu stoppen.“

Im vergangenen Monat zielten IDF-Luftangriffe auf mehrere Standorte in Syrien. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu begründete die IDF-Aktionen als notwendig, da sie auf Hisbollah-Waffen gezielt hätten.

Assad fügte auf die Frage, ob er sich Sorgen wegen eines bevorstehenden syrisch-israelischen Krieges mache, hinzu, dass ein solcher bereits stattfinde, unabhängig davon, „ob er ausdrücklich als der syrisch-israelische Krieg definiert ist, oder nicht.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/israeli-defense-minister-isis-apologized-to-israel-for-attacking-idf-soldiers/

 


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Trotz brutaler Kriege: Merkel lässt saudische Kriegsverbrecher jetzt von Bundeswehr ausbilden

in Geopolitik

Von deutsche-wirtschafts-nachrichten.de – Foto: Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 30.04.2017 in Dschidda (Saudi-Arabien) von der Delegation des Kronprinzen und Innenminister des Königreichs Saudi-Arabiens empfangen. (Foto: dpa)

 

Deutschland will Saudi-Arabien künftig verstärkt „sicherheitspolitisch“ unterstützen, meldet Reuters. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in der Stadt Dschidda angekündigt. Im Beisein der Kanzlerin und des König Salman bin Abdelasis Al-Saud wurde vereinbart, dass die Bundeswehr in Deutschland saudiarabische Soldaten ausbildet. Das Innenministerium vereinbarte zudem die verstärkte Ausbildung von Grenzschützern, Bahnpolizisten und Experten für die Luftsicherheit. Dabei sollen künftig auch Frauen ausgebildet werden.

Merkel begründete ihre Politik: „Saudi-Arabien ist … ein wesentlicher Teil der Koalition im Kampf gegen IS.“ Auch Deutschland habe deshalb ein Interesse daran, dass Saudi-Arabien seine Grenzen gut schützen könne. Deutschland leiste seit Jahren dabei Hilfe. Die Ausbildung sei auch im deutschen Interesse. Denn wie in Afrika wolle man Ländern helfen, sich selbst zu verteidigen. „Wir können nicht überall auf der Welt deutsche Soldaten haben. Aber wir können sehr wohl unser Know-how weitergeben“, sagte sie.

Auch im Jemen will Merkel Saudi-Arabien unterstützen: Deutschland sei bereit, bei einer Konfliktlösung zu helfen. Sie habe mit dem saudischen König über das Thema gesprochen, sagte Merkel. „Wir können hier sicher unsere Expertise einbringen“, fügte sie hinzu. Deutschland habe Erfahrungen im Jemen. Jedes Engagement müsse aber unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN) geschehen.

Die Unterstützungserklärung ist bemerkenswert, weil die Saudis sowohl in Syrien als auch im Jemen die Kämpfe aktiv angefacht hat: In Syrien zählen die Saudis bei mehreren islamistischen Terror-Gruppen zu den wichtigsten Financiers.

Den völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen haben die Saudis entfesselt und kämpfen dort ohne Rücksicht auf zivile Opfer mit Unterstützung der Briten und Amerikaner. In beiden Kriegen geht es darum, die Vorherrschaft der Saudis über den Iran zu sichern. Die Juristen des Weißen Hauses hatten den damaligen US-Präsidenten Barack Obama gewarnt, er könne sich mit seiner Unterstützung der Beteiligung an Kriegsverbrechen schuldig machen. Obamas Nachfolger Donald Trump will eine breite Militär-Koalition gegen den Iran errichten, in der Saudi-Arabien eine Schüsselrolle zugedacht ist.

Die Bundesregierung war bereits vor Jahren vom Auslandsgeheimdienst BND vor dem Treiben der Saudis gewarnt worden. Der im Jahr 2016 in den einstweiligen Ruhestand versetzte BND-Chef Gerhard Schindler hatte der Königsfamilie im Jahr 2015 eine impulsive Interventionspolitik vorgeworfen. Er sah Saudi-Arabien als Urheber der Konflikte im Nahen Osten.

„Die bisherige vorsichtige diplomatische Haltung der älteren Führungsmitglieder der Königsfamilie wird durch eine impulsive Interventionspolitik ersetzt“, so der BND in einer Analyse, die von Schindler in Auftrag gegeben wurde. Die Führung in Riad konkurriere mit dem Iran um eine hegemoniale Rolle in der Region. Hauptschauplätze des Konfliktes sind demnach Syrien, der Libanon, Bahrain und der Irak. Auch wolle Saudi-Arabien mit dem Militäreinsatz im Jemen beweisen, dass es bereit sei, so große Risiken wie nie zuvor einzugehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Kritisch bewertete der BND unter Schindler auch die Machtkonzentration bei Salmans Sohn Mohammed. Damit bestehe die Gefahr, dass er den Unmut anderer Mitglieder des Königshauses und der Bevölkerung auf sich ziehe. Auch könnten die Beziehungen zu Alliierten in der Region überstrapaziert werden.

Merkel feuerte Schindler wenig später und ließ einen Sprecher eine Distanzierung von der BND-Analyse vermelden: „Die in diesem Fall öffentlich gemachte Bewertung spiegelt nicht die Haltung der Bundesregierung wider. Die Bundesregierung betrachtet Saudi-Arabien als wichtigen Partner in einer von Krisen geschüttelten Weltregion.“

Merkel selbst ließ sich mehrfach von den britischen Geheimdiensten informieren, ohne den deutschen Diensten von entsprechenden Reisen nach London Kenntnis zu geben. 

Zuvor hatte das ARD-Studio berichtet, dass Schindler im Mai 2013 zu Geheimgesprächen in Damaskus gewesen sein soll. Er wollte die Zusammenarbeit der Geheimdienste beider Länder wieder aufnehmen.

Die Vertauschung von Ursache und Wirkung spiegelt sich in einer Reuters-Meldung wider, wo die Lage im Jemen beschrieben wird: „Dort sind auch wegen des Bürgerkrieges zwischen der Regierung und den vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen derzeit Millionen Menschen von einer schweren Hungersnot bedroht.“ Die Hungersnot ist die Folge des unbarmherzigen Vorgehens der Saudis, Briten und Amerikaner. Es ist nicht klar, ob die von Reuters verwendete Sprachregelung einen Hinweis auf zukünftige Militäroperationen enthalten, dass nämlich der Westen gemeinsam mit den Saudis den Krieg im Jemen weiter zu eskalieren beabsichtigt.

Im Hinblick auf die Flüchtlinge ist festzuhalten, dass Saudi-Arabien im Herbst 2015 die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen zu stoppen: Die arabischen Monarchien haben die Einreise-Hürden für Syrer erheblich erhöht. Bestehende Aufenthaltsgenehmigungen für syrische Staatsbürger werden insbesondere in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht mehr verlängert.

Willkommen sind die Flüchtlinge lediglich in der Türkei, in Algerien, im Jemen, in Mauretanien und im Sudan.

Die arabische Zeitung al Diyar berichtete in diesem Zusammenhang, dass Saudi-Arabien stattdessen angeboten habe, 200 Moscheen für syrische Flüchtlinge in Deutschland zu bauen. Das Königreich hat demnach angeboten, Moscheen zu bauen, in denen der Wahhabismus, aus dem der Salafismus entspringt, gepredigt werden soll. Es handelt sich dabei um die religiöse Ideologie des IS, der derzeit im Irak und in Syrien wütet und gegen den die Saudis jetzt angeblich kämpfen wollen.

Der britische Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn hatte im November 2015 in einem Interview mit Sky News gesagt, man müsse ernsthaft fragen, woher der IS „Waffen und Geld bekommen hat, ..[wie sie] Öl verkaufen und exportieren konnten.“ Besonders Saudi-Arabien solle gefragt werden, wer ISIS finanziert und wer sie bewaffnet.

Bereits vor dem Ausbruch der Flüchtlingskrise in Europa hatten die Saudis ihre Schotten dichtgemacht und an der Grenze zum Irak mit dem Bau einer 600 Kilometer langen Hightech-Grenzmauer begonnen. Die Mauer besteht aus einem hochtechnologischen Zaun und einem Graben. Den Ausbau der Grenzsicherheit übernahm der europäische Rüstungskonzern Airbus Group.

 


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Es wird immer gefährlicher: USA, Russland und China lassen Muskeln spielen

in Geopolitik

Von freiewelt.net

Die USA haben ihre Flotte zwischen Japan und Korea verstärkt, China hat ersten selbst entwickelten Flugzeugträger vom Stapel laufen lassen und Wladimir Putin hat angekündigt, die nuklearen Streitkräfte seiner Marine aufzurüsten.

Die USA haben mit Abstand die größte Flotte der Welt. In den nächsten Tagen wird endlich der Flottenverband rund um den Flugzeugträger Carl Vinson in Richtung im Japanischen Meer eintreffen. Die Flottenbewegung war durch Manöver im Pazifik verzögert worden. Missverständnisse zwischen dem Weißen Haus und der Navy hatten die Flotte verspätet auf die Kursänderung reagieren lassen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der nordkoreanische Diktator Kim Yong Un hat schon angekündigt, dass seine Streitkräfte stark genug seien, den Flugzeugträger zu zerstören.

Die Volksrepublik China feiert unterdessen ihren ersten selbstentwickelten Flugzeugtträger, der in diesen Tagen in der Hafenstadt Dalian vom Stapel gelaufen ist. Insgesamt hat China nun zwei Flugzeugträger. Den anderen hatte China von Russland übernommen und umgebaut gehabt. Chinas Flotte kann nicht mit der US-amerikanischen weder qualitativ noch quantitativ mithalten. Doch während die USA auf allen Weltmeeren die Dominanz anstreben, reicht den Chinesen vorerst die Sicherung der Gewässer vor dem eigenen Territorium und im südchinesischen Meer.

Wladimir Putin hat inzwischen angekündigt, die nuklearen Teilstreitkräfte der russischen Marine aufzurüsten. Im Kreml erklärte er, dass in der weiteren Aufrüstung besonderer Wert auf die Marine gelegt werden. Diese soll weiter modernisiert und mit mehr taktischen Atomwaffen bestückt werden. Russlands Marine solle auch zukünftig in allen Weltmeeren eine strategische Rolle spielen.


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Ultimativer Beweis: ISIS & Al-Qaida sind Drogenkartelle – Geld motiviert sie, nicht Religion

in Geopolitik/Welt

Es sind weitere Beweise dafür aufgetaucht, dass terroristische Gruppierungen, die im Namen des Islams operieren, nichts mit der Religion zu tun haben.

Wir haben fortwährend darüber berichtet, dass alle extremistischen und terroristischen Gruppierungen, die sich selbst mit dem Islam in Verbindung bringen, dies unter einem Vorwand tun. Der Islam ist eine der vier abrahamitischen Religionen, die Ruhe und Frieden auf Erden repräsentieren.

Tatsächlich muss man nicht über das erste Kapitel des heiligen Koran (Sūrat al-Fātiḥah) hinausgehen, um die Lehre des Islam zu verstehen. Das Kapitel fordert speziell die Anhänger dazu auf, um göttliche Führung zu bitten, um im Leben nach dem Tode zu den rechtschaffenen Menschen gezählt zu werden.

Aber wenn man sich die Barbarei betrachtet, mit der Terrorgruppen wie ISIS, Al-Qaida, Boko Haram, Al-Shabaab, die Taliban und andere im Namen des Islam vorgehen, zeigt dies, dass sie weit von den Lehren des erhabenen Koran entfernt sind.

Besonders ISIS. Die schwarze Flagge der Gruppierung ist zum neuesten Symbol des islamischen Extremismus geworden. Die brutale Natur der Enthauptungen und des Abschlachtens von Opfern durch ISIS, während sie Aufnahmen davon im Internet verbreiten, um ihre Macht zu demonstrieren, ist nichts anderes als eine vollkommene Fehlinterpretation des Islam.

Die Handlungen von ISIS und all der anderen Terrorgruppen haben nichts mit Religion zu tun. Sie benutzen den Islam, um Geld und Macht hinterherzujagen. Das grundsätzliche Ziel dieser Terroristen ist es, Angst unter der Bevölkerung zu erzeugen, damit sie zusammen mit anderen eindeutig kriminellen Gruppierungen, wie etwa Drogenkartellen, weiterhin ihren schändlichen Aktivitäten nachgehen können, um durch illegale Geschäfte oder Schwarzmärkte Geld einzunehmen.

In den letzten 30 Jahren gab es eine Ausuferung an terroristischen Gruppierungen – die alle von sich behaupten, am islamischen Glauben festzuhalten. Jedoch gibt es Indizien, die darauf hindeuten, dass viele dieser Gruppierungen direkt mit dem Drogenhandel zu tun haben, indem sie Millionen an Dollars erwirtschaften, um ihre Aktivitäten zu finanzieren.

Zum Beispiel sagte einmal der damalige Haupteinsatzoffizier der [US-Drogenvollzugsbehörde] Drug Enforcement Agency, Michael Braun, im Jahre 2008, dass die organisatorische Perfektion, die die Taliban einsetzen, um mit Opium zu handeln, dieselbe sei wie bei der mittlerweile erloschenen Guerilla-Bewegung FARC, die zuvor Kokain schmuggelte.

Nun tauchen weitere Beweise auf. Es wird geschätzt, dass die Mehrheit der terroristischen Organisationen direkte Verbindungen mit dem illegalen Drogenhandel unterhalten. Ungefähr 40 Prozent des gesamten Kokains, das jedes Jahr nach Europa gelangt, kommt durch Afrika an. Afrika ist nur der Umschlagplatz. Die Droge wird in Kolumbien und Peru angebaut. Sie wird dann durch „Highway 10“ über den Atlantik transportiert – eine Route entlang des 10. Breitengrades – wodurch beim Erreichen der Sahara jährlich geschätzte 640 Millionen Britische Pfund [ca. 758 Millionen Euro] eingenommen werden.

Bildtext: „Geschätzte 18 Tonnen Kokain werden jedes Jahr durch Westafrika transportiert. Das meiste davon stammt aus Kolumbien, Peru und Bolivien, und wird entlang des berüchtigten Highway 10 – der kürzesten Route zwischen den beiden Kontinenten entlang des 10. Breitengrades verschifft.“

Aufgrund der politischen Instabilität in Mali und Niger in den letzten Jahren, haben unter anderem Al-Qaida-Verbündete wie Al-Qaida im Maghreb und die Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad direkte Kontrolle über die Route. Diese Gruppierungen verdienen große Geldsummen mit den Drogen, die durch dieses Gebiet transportiert werden.

Die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram soll ebenfalls die Kontrolle über alte Handelsrouten durch Niger Richtung Europa haben. Die Gruppierung verbindet Entführungen mit Drogenschmuggel, um ihre Operationen zu finanzieren. Hisbollah in Libanon und Al-Shabaab in Somalia sind ebenfalls bekannt dafür, von globalen Drogenrouten zu profitieren, indem das afghanische Opium Kenia und Äthiopien erreicht.

Was ISIS betrifft, ist die Situation erschreckend. Genau wie die USA ihre Soldaten in Vietnam absichtlich mit Drogen versorgten, um die Zahl der Tötungen zu erhöhen, sollen sich auch ISIS-Kämpfer selbst unter Drogen setzen, um ihre brutalen Verbrechen in die Tat umzusetzen. Letztes Jahr beschlagnahmten syrische Grenzbeamte über 11 Millionen Amphetamin-Pillen von ISIS-Kämpfern, die vom Schlachtfeld zurückkehrten.

„Schmuggler und Terroristen müssen die Bevölkerung durch Angst und Ausbeutung der Verletzlichsten kontrollieren. Die Ähnlichkeiten zwischen Taktiken südamerikanischer Kartelle und derjenigen von Islamisten, sind umfangreich, wie etwa die Nutzung sozialer Medien und des Internet für Propagandazwecke, um Enthauptungsvideos zu verbreiten, um sich selbst als mächtig darzustellen sowie eine größeres Ziel zu verfolgen, wodurch die unzufriedenen, verzweifelten Leute am Rand der Gesellschaft angezogen werden, denen ein früher Tod als akzeptabel erscheint. Kriminelle, Abhängige oder einfach verschuldete, verletztliche Leute werden in ein höllisches globales Netzwerk der Brutalität und Gier rekrutiert. Dies spiegelt sich wider in der gänzlich unislamischen, wiederkehrenden Vorgeschichte der kürzlichen terroristischen Angreifer, von Orlando bis London“, schrieb der Autor und Aktivist Hiba Khan in einem Kommentar für The Independent.

Es ist nicht möglich, eine Parallele zwischen dem Wahnsinn und der Sinnlosigkeit der Taten dieser Kriminellen und dem Namen des Islam zu ziehen. Der Koran verbietet die Verwendung bewusstseinsverändernder Substanzen. Mit Drogen zu handeln und dennoch zu behaupten, ein Muslim zu sein, bedeutet die Lehren des Korans in ihr Gegenteil zu verkehren.

Die Anführer dieser Terrorgruppen haben ihr abscheuliches Handwerk von den etablierten Politikern gelernt. Politiker betrügen uns, indem sie während Wahlkämpfen vorgeben, sich um drängende Probleme in unserer Gesellschaft zu kümmern. Wenn wir ihnen das Mandat dazu erteilen, plündern sie unsere Ressourcen aus und erschaffen gefälschte Realitäten. Diese Terrorgruppen machen sich in gleicher Weise den Isalm zunutze, um ihre Kämpfer zu umwerben. Aber sie wissen, dass ihre Sache nichts mit dem Islam zu tun hat. Es geht Ihnen nur um Drogen, Geld und Kontrolle.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/evidence-proves-isis-al-qaeda-and-other-terrorists-are-drug-cartels-money-motivates-them-not-religion/


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WikiLeaks: Bombardierter Tunnel in Afghanistan zuvor „von der CIA errichtet“

in Geopolitik/Welt

WikiLeaks postete seinen „von der CIA errichtet“-Tweet am 14. April, nachdem das Militär der Vereinigten Staaten die „Mutter aller Bomben“ (‚MOAB‘) auf einem Netzwerk von Tunnels und einem unteririschen Höhlen-Komplex in Afghanistan abgeworfen hatte.

„Die Tunnel, welche die USA in Afghanistan bombardieren? Sie wurden von der CIA errichtet.“

WikiLeaks postete seinen „von der CIA errichtet“-Tweet am 14. April, nachdem das Militär der Vereinigten Staaten die „Mutter aller Bomben“ (‚MOAB‘) auf einem Netzwerk von Tunnels und einem unteririschen Höhlen-Komplex in Afghanistan abgeworfen hatte.

Diese größte und leistungsfähigste jemals vom US-Militär eingesetzte nicht-nukleare Bombe kostet anscheinend 170.000 Dollar pro MOAB-Einheit, im Gegensatz zu den ersten Berichten, in denen von (weitgehend bestrittenen) 16 Millionen Dollar die Rede war – jedoch bedürfen jegliche Zahlen immer noch der Bestätigung durch die US Air Force. Das Ergebnis des Bombenabwurfs – welcher etwa 600 bis 800 Terroristen in der Anlage galt – ist laut dem afghanischen Verteidigungsministeriums der Tod von 90 bis 100 ISIS-Kämpfern.

Jenseits der Zahlen, ist die Ironie der Bombardierung eines „durch die CIA errichteten Tunnels“ jedenfalls WikiLeaks oder Edward Snowden nicht entgangen. NSA Whistleblower Snowden tweeted „Diese Mujahedeen Tunnel-Netzwerke, die wir in Afghanistan bombardieren? Wir haben sie bezahlt. “

 

Der im Tweet enthaltene Link zu einem Artikel der New York Times von September 2005 enthält die ausführliche Beschreibung eines ähnlichen Höhlenkomplexes. Bei dem „Tora Bora“-Komplex handelte es sich um „Meilen von Tunneln, Bunkern und Basislagern, die tief in die steilen Felswände hinein gegraben worden waren.“ Die „befestigten Höhlen“ waren von der CIA „für die Mujahedeen“ errichtet und finanziert sowie mit Hilfe von Osama Bin Ladens Familie gebaut worden

„Bin Laden hatte Dutzende von Bulldozern und anderes schweres Gerät aus dem Baufirmen-Imperium seines Vaters eingeflogen, der saudischen Binladin-Gruppe, eine der florierendsten Baufirmen in Saudi-Arabien und im ganzen Persischen Golf“, berichtete der New York Times-Artikel.

Der US-Geheimdienst hatte den Mudschaheddin diesen sicherer Zufluchtsort verschafft. Als ihr Hauptquartier eingerichtet, bekämpften und besiegten die afghanischen Rebellen von dort aus die Russen im Afghanistan-Krieg. Bis zum Jahr 2001 war der Tora Bora Höhlenkomplex gar mit einer eigenen Lüftungsanlage und Wasserkraft-Generatoren ausgestattet worden. Osama bin Laden, so berichtete die New York Times, hatte das Höhlensystem verfeinert und bis zu „350 Yards in den Granitberg hinein“ erweitert.

Nach den Attentaten des 11. September hatte Osama bin Laden Unterschlupf in Tora Bora genommen. Zu dieser Zeit, befehligte Brigadegeneral James Mattis 4.000 Marinesoldaten in Afghanistan – mittlerweile ist er US-Verteidigungsminister – und forderte die Erlaubnis zum Angreifen, der Höhlen an. „Mattis, zusammen mit einem anderen Offizier, mit dem die New York Times sprach, war überzeugt, dass er mit diesem Aufgebot Bin Ladens Versteck umgeben und abriegeln konnte,“ so berichtet die Zeitung, „[Mattis] sprach sich stark dafür aus, dass er Befugnis erhalten sollte, zu den Höhlen von Tora Bora vorzurücken,“ aber sein Antrag wurde eine Woche später abgelehnt.

Die Ablehnung dieses Antrags war ein großer Fehler seitens der Bush-Administration. Es war ein Ort, von dem man wusste, dass Bin Laden sich dort aufhielt, der Ende 2001 aus den Höhlen entkam.

„Ein amerikanischer Geheimdienstbeamter sagte gegenüber der Zeitung, die Bush-Regierung sei später selbst zu dem Schluss gekommen, dass die Ablehnung des miltärischen Zentralkommandos, die Soldaten zu entsenden – zusammen mit ihrem Versagen, überhaupt US-Bodenstreitkräfte in Afghanistan einzusetzen – der schwerste Fehler dieses Krieges war.“

Die WikiLeaks / Snowden Tweets zeigen die ganze Ironie und rufen der Öffentlichkeit in Erinnerung, was US-Geheimdienste alles finanzieren, das Chaos, welches sie hinterlassen und dann andere bereinigen müssen, und die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes. Obwohl es sich bei den unlängst bombardierten Höhlen möglichwerweise nicht um das vom CIA errichtete Tora Bora-Tunnelsystem handelt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit diesen verbunden sind, doch äußerst hoch.

Die MOAB traf vielleicht nicht den Tora Bora-Komplex. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass mehreren Medienunternehmen zufolge das getroffene Ziel einige Meilen von dem berüchtigten Höhlenkomplex entfernt liegt. Laut dem Guardian war das Ziel der MOAB im Achin Bezirk der Nangarhar Provinz, etwa 12 Meilen von Tora Bora entfernt.

Die Einheimischen, die in dem nahe gelegenen Dorf namens Shadel wohnen, sagen, dass Achin auch nach der MOAB-Bombardierung immer noch nicht sicher ist. Ein 30-jähriger Krieg bringt weiterhin Verwüstung in die Gegend und über die dort lebenden Einheimischen. Ein Kommandierender sagte gegenüber dem Guardian  dass die Aufständischen immer noch die Herrschaft innehaben.

„Jeder, der noch hier ist und nicht zu ISIS gehört, ist Taliban.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von   AnonHQ.com  http://anonhq.com/wikileaks-bombed-afghanistan-tunnels-built-by-the-cia/


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CIA ist wild entschlossen, Syrien wegen Öl-Interessen zu zerstören – freigegebenes Dokument verrät es

in Geopolitik/Welt

Ein mittlerweile freigegebenes CIA-Dokument von 1983 zeigt die wirklichen Gründe für die Destabilisierung von Syrien, und wie „die USA den Druck gegen Assad stark eskalieren sollten, indem sie verdeckt gleichzeitige militärische Bedrohungen gegen Syrien von drei angrenzenden Syrien feindlich gesinnten Staaten aus organisieren: Irak, Israel und die Türkei.

Am 11. April hat das saudische Regime sich wieder durch fortgesetzten Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten hervorgetan – mit Unterstützung der von den USA geführten Koalition. > (Achtung: unseren Artikel zitieren)  Im Kontext des Angriffes auf Syrien wurde ein jahrzehntealtes Komplott zum Sturz der syrischen Regierung durch Krieg unlängst enthüllt, nachdem WikiLeaks die Aufmerksamkeit auf ein freigegebenes CIA-Dokument aus dem Jahre 1983 gelenkt hat.

Während Saudi-Arabien eine lange Geschichte von Menschenrechtsverletzungen aufweist und die USA eine unerschütterliche Fähigkeit haben, vor den Gräueltaten der Saudis die Augen zu verschließen, scheint das Assad-Regime – obschon eine Verbindung zu jüngsten Chemiewaffenangriffen nicht bewiesen ist – das Ziel eines US-Militärangriffs zu sein.

Ein Tatort auf internationaler Verbrechensbene, der untersucht werden sollte – um die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen -, ist sehr schnell durch Tomahawk-Raketen zerstört worden. Was von dem Lager übrig geblieben war, das angeblich Chemikalien wie Sarin enthielt, wurde bei den vom US-Militär angezettelten Bränden und Explosionen völlig vernichtet. Dies macht eine schlüssige Untersuchung nahezu unmöglich.

Die CIA-Dokumente von 1983, verfasst vom ehemaligen CIA-Offizier Graham Fuller, betonen den anhaltenden Angriff gegen das Assad-Regime. In den 1970er Jahren, als der Vater des gegenwärtigen syrischen Präsidenten Bashir al-Assad das Amt innehielt, begann die CIA damit, plausible Möglichkeiten zu untersuchen, um die syrische Regierung zu stürzen. Die CIA skizzierte mögliche Verbündete – darunter Saddam Hussein und Iran -, um im Nahen Osten Spannungen wegen geopolitischer Pipelines zu schaffen.

Im zusammenfassenden Überblick des Berichts auf Seite 1 skizziert die CIA die Notwendigkeit, Krieg zu etablieren im „Interesse der USA“ in der Region. Die Diskussion weist auf die Pipeline hin, die durch den Irak läuft, und wie Syrien eine Herausforderung für „die US-Interessen im Libanon und im Golf“ darstellt. In der Zusammenfassung des Dokuments heißt es ganz offen:

„Die USA sollten erwägen, den Druck gegen Assad stark zu eskalieren, indem sie verdeckt gleichzeitige militärische Bedrohungen gegen Syrien von drei angrenzenden Syrien feindlich gesinnten Staaten aus organisieren: Irak, Israel und die Türkei.“

Die Argumentation hinter einem solchen „Arrangement“ war nach den eigenen Worten der CIA das „alleinige Ziel der Öffnung der Pipeline.“

Von diesem Punkt aus fährt das Dokument damit fort, zu behandlen, wie man eine solche Tätigkeit anlegt, und die Vorteile den Konsequenzen und möglichen Reaktionen der Nationen, die am Konflikt teilnehmen sollten, gegenüberzustellen

„Saddam Hussein“, so heißt es in dem Dokument, „kämpft um sein Überleben. Es ist nur die irakische Furcht vor einem zermürbenden Wirtschaftskrieg, der den Irak dazu veranlaßt hat, die äußerst riskante Möglichkeit der Internationalisierung des Krieges im Golf in Betracht zu ziehen, was möglicherweise zu einem Ende der Schifffahrt dort führt.“

Die Freigabe des Dokuments mit dem Titel ‚Wirkliche Muskeln zeigen gegenüber Syrien‚ zeigt die Arroganz einer Abteilung, die sich nicht scheut, auch mit dem Teufel zusammenzugehen. Nach der fortgesetzten antisyrischen Propaganda über drei Jahrzehnte hinweg scheinen die USA endlich – zumindest – einen kleinen Teil der Schlacht gewonnen zu haben.

Nach der Rhetorik des Dokuments zwischen den Zeilen war ein Mittel, um die Region zu destabilisieren, Israel zu schützen, eine stark dastehende Nation (Syrien) zu stürzen, und dem Westen seine Gelüste nach fossilen Brennstoffen zu erfüllen:

„Syrien steht weiterhin zwei der wichtigsten US-Interessen im Nahen Osten im Wege.

  • Die syrische Weigerung, seine Truppen aus dem Libanon zurückzuziehen, stellt die israelische Besetzung im Süden sicher.
  • Die syrische Schließung der irakischen Pipeline war ein wichtiger Faktor, um den Irak finanziell auf die Knie zu bringen und ihn in eine gefährliche Internationalisierung des Krieges im Golf zu treiben.“

Das Dokument beschreibt, wie diplomatische Anstrengungen mit dem Assad-Regime sehr wenig ergeben haben. Und wie das Imperium der Vereinigten Staaten seine Geduld verlor.

Fuller legte dar, dass der praktischste Schritt vorwärts sei, Syrien als eine böse Nation darzustellen und Assad in die Ecke zu zwingen, indem man den Groll benachbarter Länder manipuliere:

„Israel würde gleichzeitig die Spannungen an Syriens Libanon-Front erhöhen, ohne tatsächlich einen Krieg zu beginnen. Die Türkei, die über die syrische Unterstützung für den armenischen Terrorismus verärgert war, sowie für die irakischen Kurden in den Grenzgebieten der Türkei und für die türkischen Terroristen, die aus Nord-Syrien heraus operierten, hatte zuvor bereits oftmals einseitige militärische Operationen gegen Terroristenlager im Norden Syriens in Erwägung gezogen. Nahezu alle arabischen Staaten würden Sympathie für den Irak aufbringen. Konfrontiert mit drei kriegführenden Fronten, würde Assad wahrscheinlich gezwungen sein, seine Politik der Schließung der Pipeline aufgeben.“

Nur wenige Monate nach dem Bericht von Fuller, am 23. Oktober 1983, verursachte ein Selbstmord-Lkw mit Sprengstoffen den Tod von 241 US-Militärbediensteten in einer Marine-Kaserne am Beirut-Flughafen im neutralen Libanon. Ein gleichzeitiger Angriff in einigen Kilometern Entfernung tötete 58 französische Soldaten, und zwei Wochen später tötete ein Angriff gegen das israelische Militärhauptquartier in Tyre 60 Menschen.

Im Jahr 2012 schrieb der Politikwissenschaftler Micah Zenko ‚When America Attacked Syria‘ (‚Als Amerika Syrien angriff‘). Er erinnert sich an die Explosionen als Vorläufer für öffentliche Beschuldigung Syriens. Zenko schrieb:

„Laut einer Pentagon-Kommission, welche den Angriff untersuchen sollte, „kam es einem kriegerischen Akt gleich, das Medium des Terrorismus zu verwenden“. Innerhalb von Wochen stellte die CIA fest, dass „die Bombenanschläge … auf Hauptquartiere der Vereinigten Staaten und Frankreichs von Shia-Radikalen verübt worden seien, die von Syrien und Iran bewaffnet, geschult und geleitet wurden.“

Ähnlich wurden in den vergangenen Wochen chemische Angriffe mit Syriens Assad in Verbindung gebracht – ohne jegliche Untersuchung, und lediglich auf „Glauben“ basierend. Ein öffentlicher Aufschrei folgte sogleich dem Hype der Massenmedien, obschon Syrien und Russland heftig in Abrede stellten, dass der Angriff etwa von der syrischen Regierung autorisiert worden sei.

Für Assad wäre es nicht logisch, einen Chemiewaffeneinsatz anzuordnen, da es eine Art von Selbst-Sabotage für ihn wäre. Um eine „solch geringe“ Zahl an Menschen zu töten wie bei dem Agriff ums Leben gekommen sind, hätte Assad nur Bodentruppen-Soldaten gebraucht.

Es drängt sich auch die Frage auf, weshalb Assad einen Chemiewaffen-Angriff ausführen würde, nachdem Trump angekündigt hatte, er werde Assad dann fallenlassen. Warum sollte er eine US-Intervention riskieren?

Wie der Bericht von 1983 zeigt, haben die Vereinigten Staaten es seit mehr als drei Jahrzehnten auf Syrien abgesehen. Im Jahr 2013 erklärte die UNO, dass es genügend Hinweise darauf gebe, dass die syrischen Rebellen (mit Unterstützung der USA) für den Chemiewaffen-Angriff verantwortlich seien. Der Beweis wurde nun in diesem Jahr zerstört, bevor eine Untersuchung durchgeführt wurde. Diese Politik setzt sich anscheinend unvermindert fort, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich die aktuelle Situation von den früheren unterscheidet.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/cia-hell-bent-destroying-syria-oil-declassified-document-reveals/

 

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Wieso erwähnt eigentlich keiner die von den USA unterstützten Chemiewaffen-Angriffe des saudischen Regimes

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Russland legt Beweise vor: Giftgasangriff im syrischen Idlib war vom Westen inszeniert

in Geopolitik

Von rt.com

Russland hat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Beweise dafür vorgelegt, dass die angebliche Giftgasattacke in der syrischen Provinz Idlib Anfang April inszeniert wurde. Die Art und Weise, wie zurzeit die Ermittlungen laufen, wurde von russischen Experten mehrfach kritisiert.

Michail Uljanow, Ressortleiter für Non-Proliferation und Rüstungskontrolle im Außenministerium der Russischen Föderation, zeigte in der Sitzung des Exekutivrates der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag Fotos, die am Ort des Vorfalls vom 4. April im syrischen Idlib gemacht wurden. Die OPCW verkündete am Mittwoch ihren bisherigen Erkenntnisstand zu den Ereignissen jenes Tages. Die Fotos sollen veranschaulichen, dass es im Narrativ hinsichtlich der angeblichen Anwendung von C-Waffen durch die syrische Armee viele Unstimmigkeiten gebe.„Die Fotos waren zumindest in dem Sinne wichtig, dass sie auf den Inszenierungscharakter der angeblich auf frischer Tat im Zuge der Ereignisse vom 4. April aufgenommenen Videos hindeuten, die wir auf YouTube gesehen haben“, sagte der russische OPCW-Botschafter Alexander Schulgin.“

Bilder angezweifelt

Die Bilder zeigten demnach, dass verletzte Kinder erweiterte Pupillen hatten, was jedoch der Version eines Einsatzes von Sarin widerspricht: Die Verwendung dieses Giftstoffs verengt eher die Pupillen.

Der Trichter, der sich angeblich nach dem Bomben- oder Raketenangriff der syrischen Armee gebildet habe, sehe auf den von Russland vorgelegten Fotos eher wie eine Explosionsspur auf der Erde aus, so der russische Botschafter weiter.

Am Vortag hatte Russlands Premierminister Dmitri Medwedew die Giftgasattacke in der syrischen Provinz Idlib von Anfang April als eine große und gut geplante Provokation bezeichnet, die der US-Regierung in die Hände spielte. Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte zuvor mitgeteilt, dass es immer mehr Hinweise darauf gebe, dass der Zwischenfall inszeniert worden sei.

Angriff ohne Ermittlung

Syrische Oppositionskämpfer hatten Anfang April rund 80 Tote und 200 Verletzte nach einer angeblichen Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

Die USA hatten als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in der Nacht auf den 7. April von Schiffen der US Navy im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat abgefeuert. US-Präsident Donald Trump hatte den Militärschlag angeordnet, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen oder auch nur eine Untersuchung durchzuführen, ob Damaskus tatsächlich Schuld an den Ereignissen in Idlib trägt. Moskau bezeichnete den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

Sämtliche der syrischen Regierung zugängliche C-Waffenvorräte waren zwischen 2014 und 2016 unter internationaler Aufsicht und Kontrolle durch die OPCW sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens bekam die OPCW sogar den Nobelpreis.

Keine Inspekteure vor Ort

Die Nachrichtenagentur Sputnik sprach mit dem Ex-Mitglied der UN-Kommission zu Bio- und Chemiewaffen, Igor Nikulin, über die ersten Ergebnisse der OPCW-Sitzung. Dieser kritisierte eine voreingenommene und unprofessionelle Herangehensweise der Organisation.

„Es sieht danach aus, als ob die OPCW auf jeden Fall Regierungskräften die Schuld geben wollen“, so der Experte.“

Sie hätten aus der Ferne Sarin an drei Verstorbenen identifiziert. Analysen vor Ort machten sie aber nicht. Das sei wie die Diagnose eines Arztes, der den Kranken zuvor nicht gesehen hat.

„Dann sollte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen aber auch ihre Unterschrift unter dem Dokument zurückziehen, in dem sie bestätigt, dass Assad die gesamten syrischen Chemiewaffen an die UN-Inspekteure übergeben hatte. Sie müssen auch den Nobelpreis zurückgeben, denn es würde dann heißen, dass sie ihre Aufgabe nicht erfüllt hätte“, bemängelte der Experte eine, wie er meint, fehlende Objektivität der Ermittlungen.“

Ähnlich argumentierte auch der russische EU-Botschafter Wladimir Tschizhow in einem BBC-Interview im Rahmen des Programms Hard-Talk.

„Es interessiert mich, warum Ermittler noch nicht vor Ort sind, obwohl bereits zwei Wochen vergangen sind. Die syrische Regierung hat sie eingeladen, den Flughafen zu untersuchen, der Ziel des US-Angriffes war. Die bewaffneten Kräfte am Ort der mutmaßlichen Attacke haben die Sicherheit der Ermittler garantiert.“

Was eine unparteiische Untersuchung ausmacht

Michail Uljanow, der Russland bei der OPCW-Sitzung in Den Haag vertreten hatte, hat trotz seiner Kritik noch Hoffnung, dass eine ernsthafte Untersuchung der chemischen Attacke in Chan Scheichun noch möglich ist. Voraussetzung dafür wäre jedoch ein wirkliches Interesse aufseiten der USA.

Für eine seriöse Untersuchung seien drei Voraussetzungen unabdingbar, so Uljanow. Die Ermittlungen sollen unmittelbar vor Ort in Chan Scheichun und auf der Luftwaffenbais Schairat stattfinden; man sollte sicherstellen, dass die Ermittler aus verschiedenen geografischen Regionen kommen; man darf sich nicht nur auf Internetbilder und Angaben der oppositionellen Kräfte stützen.


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Wieso erwähnt eigentlich keiner die von den USA unterstützten Chemiewaffen-Angriffe des saudischen Regimes

in Geopolitik/Politik

Was geschah, als die Saudis ihren Chemiewaffenagriff gegen den Jemen ausübten? Nichts. Weder gab es eine Verurteilung durch den Rest der Welt, noch gab es nennenswerte Berichterstattung in den Medien.

In den vergangenen drei Wochen erlebte die Welt die wachsenden Spannungen, nachdem das US-Militär einen Angriff gegen Syrien gestartet und 59 Tomahawk-Raketen gegen einen strategischen syrischen Luftwaffenstützpunkt eingesetzt hatte. Die rasche Änderung in der US-Politik erfolgte laut Trump wegen der Bereitschaft von Syriens Präsident Assad, chemische Waffen gegen sein eigenes Volk zu benutzen.

Doch hatte vor dem Start der Raketen die Untersuchung darüber, wer wirklich für den Chemiewaffen-Angriff in der Provinz Idlib verantwortlich war, niemals eine Chance, zu beginnen. Assad verwahrte sich heftig gegen US-Vorwürfe, und Russland unterstützte ihn als seinen Verbündeten.

Obwohl der Einsatz von Chemiewaffen gegen Menschen (aus welchem Grund auch immer) eine abscheuliche Handlung darstellt, ist es nicht ungewöhnlich. Obwohl es sich bei einem Angriff auf Zivilisten mit jedweder Art von Chemikalien um ein Kriegsverbrechen handelt, ist es für andere Nationen nicht unüblich. Warum also hat Trump entschieden, das Assad-Regime herauszugreifen, anstatt beispielsweise die Saudis?

Saudi-Arabien hat eine lange Geschichte von Menschenrechtsverletzungen – und da kommen dann auch einige zusammen. Der heuchlerische Akt der Unterstützung für den US-Angriff auf Syrien seitens des saudischen Königreichs ist etwa so, als wenn ein Esel den anderen Langohr schimpft.

Im April 2015 berichtete die iranische Nachrichtenagentur Far darüber, wie die Zivilbevölkerung im Jemen unter den Chemie-/Gasangriffen durch Bomben erstickte, die von saudischen Kampfflugzeugen im südlichen Sana’a abgeworfen wurden. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition (mit US-Unterstützung) hinterließ Tausende von unschuldigen Zivilisten verletzt und tötete zahlreiche, und sie setzt ihre Angriffe im Jemen immer noch fort.

Bei ansonsten gleichen Bedingungen, wo sind die 59 Raketen, die dann eigentlich auch gegen das saudi-arabische Königreich abgefeuert werden sollten? Selbstverständlich sind die USA, und zwar aus zwei Gründen, nicht in der Lage, einen solchen Angriff zu starten. Erstens müssten die USA nämlich dann ihren Teil bei der Bereitstellung einer Plattform für solche Chemiewaffen-Angriffe zugeben, und zweitens geht es dabei auch um das schmutzige Wort namens ‚Petrodollar‘.

Was geschah, als die Saudis ihren Chemiewaffenagriff  gegen den Jemen ausübten? Nichts. Weder gab es eine Verurteilung durch den Rest der Welt, noch gab es nennenswerte Berichterstattung in den Medien.

Im August 2016 hat Saudi-Arabien es erneut getan. Einer jemenitischen militärischen Quelle zufolge sind „eine ganze Reihe von jemenitischen Menschen ums Leben gekommen als Folge des Einatmens giftiger Gase bei dem Chemiewaffen-Angriff.“ Granaten, die mit weißfarbigen Substanzen gefüllt waren, wurden eingesetzt, um mehr Druck „auf die Bewohner des neunten Bezirks auszuüben, sowie die Dörfer von Qoubareh, Qoul Ali, al-Ma’di, al-Asarat und al-Aqran“, sagte Generalmajor Abdel Sattar al-Sa’deh gegenüber einer lokalen Nachrichtenagentur.

Wo war der Aufschrei seitens des Rests der Welt vor gerade mal 9 Monaten? Wo waren die Berichte der Massenmedien? Wo waren die US-Raketenschläge damals?

Entsprechend einem Bericht über die syrischen Chemiewaffen-Angriffe, war es Ende 2012, als das US-Militär „Anti-Regierungs-Kämpfer in der Sicherung und dem Umgang mit chemischen Waffen trainierte“. Die in Rede stehenden Kämpfer wurden von der CIA ausgebildet und waren Israelis, Saudis und Jordanier.

Nach dem Chemiewaffen-Angriff im August 2013 ergab eine Untersuchung keine soliden Beweis für eine etwaige syrische Beteiligung. Es wurden keine Transkripte vorgelegt, die den entscheidenden Beweis für abgefangene syrische Regierungskommunikation hätten liefern können – welche Israels hartnäckigen Behauptungen zufolge existierten.

Ein ehemaliger ChemiewaffenIinspektor, der zuvor im Irak eingestzt war, sagte über die US-Geheimdienstberichte: „Eine Menge davon ist unwesentlich. Dieses Dokument rennt offene Türen mit Sebstverständlichem ein“, wobei er sich auf ein déjà vu-Gefühl aus der Erfahrung mit den vermeintlichen seinerzeitigen Massenvernichtungswaffen des Irak bezieht.

Ein Zeugnis besagte: „Bestimmte Rebellen erhielten chemische Waffen über den saudischen Geheimdienstchef, Prince Bandar bin Sultan, und waren verantwortlich für die Durchführung des Gasangriffs.“

Mit anderen Worten, die Verantwortlichen für die Chemiewaffen-Angriffe in Syrien waren in diesem Fall von den USA unterstützte Rebellen.

Angesichts dessen, ist es wirklich weit hergeholt, dasselbe im gegenwärtigen Kontext in Erwägung zu ziehen? Und es drängt sich wiederum die Frage auf, warum die USA – die angeblich so heftig gegen den Einsatz von chemischen Waffen sind – über diejenigen schweigen, die sie nachweislich bei Angriffen in jüngerer Vergangenheit verwendet haben?

Der Krieg gegen Syrien erfolgt nicht im Namen der Menschenrechte. Er findet nicht im Namen der nationalen Sicherheit statt. Wenn es so wäre, würden die Saudis und Israelis im selben Boot wie Assad sein. Hier geht es vielmehr um Assads Weigerung, den US-Dollar als Handelswährung zu benutzen (ähnlich wie der Iran, der in Gold, und Russland, das in Euro handeln will) und um Energiepipeline-Geopolitik sowie den Petrodollar – der inzwsichen nur noch an einem dünnen Faden hängt.

Wenn die BRICS-Nationen (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) dieses Rennen gewinnen (darunter auch China), dann wird der Petrodollar seinen Würgegriff über die internationale Wirtschaft verlieren. Wenn die USA gewinnen, ist für das nächste Jahrhundert ein amerikanisches Imperium garantiert.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  АnonHQ.com  http://anonhq.com/shhh-dont-mention-saudi-regimes-us-backed-chemical-attacks/


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US-Truppen wieder in Somalia im Einsatz

in Geopolitik/Politik

Im Oktober 1993 waren während der Schlacht von Mogadischu (der Black Hawk Down Vorfall) 18 US-Soldaten getötet und 73 verwundet, sowie zwei Black Hawk Hubschrauber abgeschossen worden. Die USA gaben daraufhin ihre militärischen Operationen auf und zogen innerhalb weniger Monate alle Truppen aus Somalia zurück. In der vergangenen Woche sind sie zurückgekehrt.

Der neue Einsatz, welchen das US African Command (AFRICOM) als einfachen Trainingsbetrieb darstellt, ist das erste Mal, dass US-Bodentruppen wieder offiziell in Somalia eingesetzt werden, obwohl die USA natürlich einige Spezialtruppen immer wieder mal auf dem Boden hatten, um gelegentliche Operationen auszuführen und um Aufklärung für US-Luftangriffe zu leisten.

AFRICOM besteht desweiteren darauf, dass der neue Einsatz auf Antrag der somalischen Regierung erfolge, obwohl Anzeichen in den letzten Wochen bereits darauf hindeuteten, dass Militärbeamte unbedingt auf eine Eskalation der US-Intervention in dem Land drängten, mit dem Ziel, al-Shabaab zu bekämpfen.

Wenn Kommandeure in Somalia kämpfen wollen, wird al-Shabaab entweder als ISIS oder zu al-Qaida gehörig präsentiert, obwohl in der Praxis die Gruppe eine weitgehend unabhängige islamistische Operation ist, halt nur mit einer ähnlichen Ideologie. Die Operationen der Gruppe sind fast ausschließlich auf Somalia beschränkt, obwohl sie einige Angriffe in den Nachbarländern gestartet haben, als Vergeltung dafür, dass diese Länder (insbesondere Kenia) an Interventionen gegen die Gruppe beteiligt waren.

In Somalia hat sich in den 24 Jahren zwischen den direkten US-Interventionen viel geändert, wobei das Land eine lange Zeit vergleichsweise stabiler Anarchie durchlaufen hat, gefolgt von einem langwierigen Krieg, mit dem Ziel, eine selbsternannte Regierung voranzutreiben. Es war dieser Krieg und die Interventionen der Afrikanischen Union um zu versuchen, Territorium für diese Regierung zu beanspruchen, die weitgehend das Entstehen von al-Shabaab angeheizt haben.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://theantimedia.org/us-troops-somalia-24-years/

 


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Die 10 befremdlichsten Fakten über Nordkorea, die Sie wahrscheinlich noch nicht kannten

in Geopolitik/Welt

Nordkorea – einer der repressivsten Staaten der Welt – ist viel gruseliger als Sie denken, schrecklicher als Sie wissen und viel bizarrer als Sie sich vorstellen können werden. Die Wahrheit über eine der isoliertesten und am rücksichtslosesten regierten Nationen auf der Erde wird Sie wahrscheinlich schockieren…

Was wissen Sie über Nordkorea – das wohl geheimnisvollste Land der Welt? Dass es die Vereinigten Staaten als die Wurzel allen Bösen in der westlichen Welt anprangert? Dass ist es dabei ist, Langstrecken-Nuklearraketen zu entwickeln, die in der Lage sind, das Weiße Haus zu erreichen, sollten die USA jemals seine Souveränität bedrohen?

Dass das Eremiten-Königreich von einem fetten Bengel mit einem lächerlichen Haarschnitt geführt wird? Dass Frisuren mit „stacheligem Haar“, Sarkasmus und der Besitz einer Bibel verboten sind, und Nachrichten über ökonomische Härte und Nahrungsmittelknappheit in dieser exzentrischen ostasiatischen Nation zensiert werden? Dass es absolut keine unabhängigen Medien, kein Satelliten-TV und keine ausländischen Zeitungen in Kim Jong-un’s totalitärem Staat gibt?

Genau. Indes ist Nordkorea – einer der repressivsten Staaten der Welt – viel gruseliger als Sie denken, schrecklicher als Sie wissen und viel bizarrer als Sie sich vorstellen können werden. Hier sind die Top 10 Fakten über eine der isoliertesten und am rücksichtslosesten regierten Nationen auf der Erde, welche Sie wahrscheinlich schockieren werden…

1. Nordkorea betreibt Konzentrationslager

Zwischen 80.000 und 120.000 Nordkoreaner sind in politischen Gefängnislagern eingesperrt, umgeben von Elektrozäunen. Ein Bericht von Amnesty International dokumentiert Vergewaltigung, Kindestötung, Folter, Verhungernlassen, Zwangsarbeit und Hinrichtungen an den bis zu 120.000 Männern, Frauen und Kindern, die wegen „Kollektiv-Schuld“ festgenommen wurden, einfach deshalb, weil sie mit Einzelpersonen verwandt sind, die das autokratische Regime als „Bedrohung“ betrachtet.

Diese Lager zeichnen sich durch systematischen Missbrauch der Insassen aus, darunter völlig unzureichende Ernährung, welche die Gesundheit gefährdet und zum Tod durch Verhungern führen kann, praktisch keinerlei medizinische Versorgung, Fehlen von ordentlicher Unterkunft und Kleidung, regelmäßige Misshandlungen, einschließlich sexueller Übergriffe und Folter durch Wachleute, sowie öffentliche Hinrichtungen.

2. Nordkoreas durch Sanktionen hart getroffene Wirtschaft betreibt einen Schwarzmarkt

Nordkoreas Regime bezieht einen Großteil seiner Einmahmen durch den Export von gefälschten Drogen wie Viagra, illegalen Narkotika wie Methamphetamin, gefälschten Waren, Menschenhandel, gefälschten Zigaretten und gefälschten 100-US-Dollarnoten.

Außer durch illegale Drogen und gefälschte Währung erlangt Nordkorea viel Geld aus dem Verkauf von Gewehren und Raketen an Terrorgruppen und Schurkenstaaten. Viele dieser illegalen Aktivitäten werden auf Anweisung von Kim Jong-un unternommen, wobei ihre Erlöse zur Weiterentwicklung der nuklearen und konventionellen Waffenproduktion des Landes verwendet werden.

3. Nordkorea verwendet zum Betrieb seiner Militärfahrzeuge Bäume

Die Einsiedler-Nation funktioniert fast ganz ohne Benzin und Erdölprodukte. Fahrzeuge wurden umgerüstet, um mit sogenanntem „Holzgas“ zu laufen, Kohlenmonoxid und Wasserstoffgas, das aus Holz oder Kohle hergestellt wird. Der Mirror Berichtet:

Die von Armut gebeutelten Untertanen des nordkoreanischen Despoten Kim Jong-un fahren tatsächlich in Lkws herum, die von HOLZ angetrieben werden. Die alten Fahrzeuge – wie man sie im Westen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zu Gesicht bekommt – verwenden Brenner, die durch Holzkohle und sogar in Altöl getränkte Maiskolben befeuert werden. Sie werden selten für Kontrollen gestoppt, weil sie riesige Wolken des stinkenden, scharfen Rauches produzieren, während sie bewegt werden.

4. Nordkorea wird nachts dunkel

Nordkorea hat nicht genügend Energie. Die gesamte elektrische Leistung pro Jahr beträgt im Durchschnitt 15 Terawattstunden für 24 Millionen Bürger. Zum Vergleich: Amerikas Energieproduktion im Jahr 2013 lag bei über 4.000 Terawattstunden. Die Elektrizitätsmenge, die Nordkoreanern in einem Jahr zur Verfügung steht, könnte die südkoreanische Hauptstadt Seoul für nicht einmal vier Monate versorgen. Aber der Staat argumentiert, dass das Land nicht durch seinen Mangel an Elektrizität geschwächt sei und „das Wesen der Gesellschaft nicht auf auffälligen Lichtern basiert.“

Nordkorea erscheint als eine schwarze Ausdehnung des Meeres zwischen China (links) und Südkorea (rechts). Foto: NASA/Reuters

5. Um zu überleben, essen Nordkoreaner Gras

Die Hälfte der 24 Millionen Einwohner leben in extremer Armut. Im Jahr 2016 wurden Nordkoreaner gewarnt, sich darauf vorzubereiten, wieder Wurzeln von Pflanzen zu essen, da dem Land eine weitere verheerende Hungersnot bevorstehe. Lähmende Nahrungsmittelknappheit hat weit verbreitet Krankheiten verursacht, da Tausende gezwungen sind, mit sogenannten „wilden Nahrungsmitteln“ wie Gras und Baumrinde zu überleben, so Amnesty International:

Die chronische Nahrungsmittelknappheit hat Nordkoreaner gezwungen, kaum verdauliche oder sogar giftige Pflanzen zu essen, welche die Bedürftigsten dem Hunger und Krankheiten ausliefern. Sie haben Gras oder Wurzeln den vorhandenen Nahrungsmitteln hinzugefügt, um Nahrung zu „strecken, wie z. B. Mischen von Gras mit gemahlenem Mais, um Mais-Grütze zu kochen.

6. Nordkoreanische Kinder müssen ihre eigenen Schreibtische und Stühle mitbringen.

7. Nordkorea hat ein „kostenfreies“ medizinisches System, aber Patienten müssen für ihre Medikamente selbst bezahlen, die Heizkosten tragen und ihre Mahlzeiten zu Hause vorbereitet bekommen.

8. Nordkorea hat 28 staatlich anerkannte Frisuren …

… 18 für Frauen und 10 für Männer. Im Jahr 2015 befahl der kommunistische Staat jungen Männern, ihre Frisur nach der von Kim Jong-un zu modellieren, während jungen Frauen gesagt wurde, dass sie ihre Haare wie Kims Frau Ri Sol-ju als Bob-Frisur tragen sollten.

9. Nordkorea übt eine Politik der „Bestrafung über drei Generationen hinweg“ aus…

… was bedeutet, wenn jemand ein Verbrechen begeht oder versucht, den brutalen Gefängnislagern des Landes zu entkommen, dann werden seine Großeltern, Eltern und Kinder bestraft.

10. Es ist das Jahr 106, nicht 2017, in Nordkorea, weil das Land seinen Kalender nach dem Geburtstag seines Gründers Kim Il-Sung ausrichtet: 15. April 1912.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com http://anonhq.com/top-10-terrifying-facts-you-probably-never-knew-about-north-korea/

 

Verwandter Artikel:

Nordkoreas Kim will nicht, dass ihr diese 20 Fotos seht

http://derwaechter.net/nordkoreas-kim-will-nicht-dass-ihr-diese-20-fotos-seht

 


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