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Geopolitik - page 2

Wenn George Soros die Antwort auf die EU-Krise ist – Was in aller Welt ist dann die Frage?

in Geopolitik
Von John Wight von rt.com
 

Wie eine stehengebliebene Uhr zwei Mal am Tag richtig geht, hat George Soros in seiner Behauptung recht, dass die EU in der Krise ist. Er ist ein Mann, der Länder mit einem Scheckbuch destabilisiert, wie es sonst nur Armeen mit Panzern und Raketen können.
 

Herr Soros hat in einer Rede vor dem Brüsseler Wirtschaftsforum am 1. Juni die Krise angesprochen, die die EU ereilt hat. Es war eine ehrgeizige Rede, bei der der ungarische Milliardär einen gedanklichen Ausflug in die Geschichte der EU unternahm und detailliert an die Vision der Europäischen Integration des französischen Geschäftsmannes und Diplomaten Jean Monnet erinnerte. Er sah die Notwendigkeit, vor allem Frankreich und Deutschland zu einer Wirtschaftsunion zu verpflichten, und mit der Zeit eine politische Vereinigung zu erreichen. Dies soll verhindern, dass diese beiden Länder nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg noch einmal in verheerendere Konflikte verwickelt werden.

Wo Herr Soros sich allerdings bereits von der Wahrheit loslöst, ist seine Darstellung der Sowjetunion als Bedrohung für Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg:

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Westeuropa mit Hilfe des Marshall-Plans wieder aufgebaut , aber es war immer noch durch die Sowjetunion bedroht, die den östlichen Teil des Kontinents besetzte.

Wohlfeile Geschichtsklitterung zum Nachteil der Sowjetunion

Die Wahrheit an dieser Angelegenheit ist, dass die Sowjetunion Europa vom Faschismus befreite, dass Hitler es ohne die unermessliche Hartnäckigkeit und das Opfer des sowjetisch-russischen Volkes und der Roten Armee geschafft hätte, den Kontinent zu kolonisieren.

Wie der US-Historiker Peter Kuznick schreibt:

Bis zum [D-Day im Juni 1944] kämpfte die Sowjetunion fast eigenhändig gegen das deutsche Militär. Bis zur Invasion in der Normandie kämpfte die Rote Armee gegen mehr als zweihundert feindliche Divisionen, während die US-Amerikaner und Briten zusammen selten mit mehr als zehn konfrontiert waren. Deutschland verlor über sechs Millionen Männer an der Ostfront und etwa eine Million an der Westfront und im Mittelmeer.

Kehren wir nun zu der Rede von Herrn Soros und der Behauptung zurück, dass die EU „von feindlichen Mächten umgeben ist: Putins Russland, Erdogans Türkei, Sisis Ägypten und die USA, die Trump gerne schaffen würde, aber nicht kann“.

Auch hier verkauft uns der Milliardär-Investor eine bequeme Verdrehung der Wahrheit – denn die Wahrheit ist, dass Russland von der EU bedroht wird und nicht umgekehrt. Das passiert durch die zunehmende Rolle der EU, die als politischer Arm der NATO-Militärallianz agiert, zu deren Mitgliedern übrigens, um Herrn Soros zu erinnern, auch die Türkei gehört.

Nicht Russland bedroht die EU, sondern umgekehrt

Es ist nicht so, dass Russland der EU aktiv feindlich gesinnt wäre, sondern dass Russland sich vor der Feindseligkeit der EU verteidigen muss. In dieser Hinsicht sind die Sanktionen, die Russland auferlegt wurden, nachdem die EU und ihre Beamten aktiv einen blutigen Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 aktiv unterstützt hatten, eine doppelte Ungerechtigkeit, die George Soros‘ glatte Behauptung, dass Russland der „Böse“ ist, mehr denn je in Verruf bringt.

Herr Soros liegt allerdings mit einem Hinweis richtig, nämlich wenn er sagt, dass, wenn

die Europäische Union in ihrem Handeln so weitermacht wie bisher, es wenig Hoffnung auf eine Verbesserung gibt. Deshalb muss die Europäische Union radikal neu erfunden werden.

Lesen Sie außerdem: Merkels „Hunnen“-Rede und der freie Fall westlicher Strukturen

Die Krise, die die EU verschlungen hat, ist das Produkt eines Fundamentalismus des freien Markte, der sonst als Neoliberalismus bekannt ist und von den liberalen Eliten in den letzten Jahrzehnten gleichsam als weltliche Religion praktiziert wird.

Es ist genau die Fähigkeit des Kapitals, sich über die ganze Welt hin und her zu bewegen, um die beste Investitionsrendite zu suchen, die so viel Chaos und Instabilität zum offensichtlichen Schaden für Millionen von Werktätigen führte. Es ist diese ökonomische Instabilität, die in der gleichen Zeit der wichtigste „Push-Faktor“ hinter der Masseneinwanderung war. George Soros und seinesgleichen haben sich durch diesen Sachverhalt bereichert und tragen zu den ungeheuerlichen Auswirkungen dieses Prozesses auf die Volkswirtschaften sowie den sozialen Zusammenhalt bei.

Europa der Eliten ist kein zukunftsfähiges Europa

Die europäische Integration als Konzept ist unmöglich infrage zu stellen. Allerdings ist die EU, wie sie derzeit existiert, eindeutig dysfunktional und entspricht nicht in gleicher Weise den Bedürfnissen der überwiegenden Mehrheit ihrer Bürger. Sie wird im Interesse einer neoliberalen Elite geführt, die die nationale Souveränität und politische Stabilität als Fluch für ihre Prioritäten sehen, Renditegelegenheiten durch kurzfristige Investitionen zu erzielen. Es ist diese perverse und groteske Interpretation von „Freiheit“ und „Libertät“, die die Institutionen der EU dominierte und diese im Zuge der Weltwirtschaftskrise von 2007/08 in die Krise stürzte.

Das Ergebnis der Krise im Neoliberalismus war das Wachstum der Anti-Politik, oder genauer gesagt der „Politik gegen das Übliche“, die sich in der Entscheidung des britischen Volkes im Jahr 2016, die EU zu verlassen (Brexit) sowie bei der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten im selben Jahr wiederfindet.

Auch interessant: US-Milliardär George Soros wettet knapp 800 Millionen Dollar auf ein Scheitern Donald Trumps

Eine europäische Integration ohne Russland ist ein politisches Oxymoron. Es ist ein Oxymoron, das die EU in ihrem Vorgehen untermauert, da sie nicht auf die ökonomischen oder politischen Bedürfnisse der Bürger Europas, sondern vielmehr auf die Bedürfnisse Washingtons und der unipolaren Welt eingeht, die seit dem Untergang der Sowjetunion im Jahre 1991 existiert.

Soros ist Teil des Problems und nicht der Lösung

Die europäischen Regierungen, die sich dazu entschieden haben, sich Washingtons Willen zu fügen, werden sich mit allen entsprechenden Konsequenzen konfrontiert sehen. In Wahrheit werden sie zum größten Opfer der Konsequenzen sein, zu denen es kommen wird, wenn sie unter den Slogans des Friedens und der Sicherheit Russland als die Bedrohung derselben angreifen werden.

George Soros und alles, was er vertritt, könnte niemals Teil der Lösung der Krise in der EU sein. Im Gegenteil: Soros ist Teil des Problems. Bis die europäischen Regierungen dies erkennen und merken, dass die Misserfolge der EU nicht von den Fehlern des Neoliberalismus unterscheidbar sind, beschäftigen sie sich mit einer Krise, die sich nur weiter vertiefen wird.


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Putin warnt vor „Heißem Krieg“ und Nuklear-Holocaust: „Ich denke nicht, dass jemand überleben würde“

in Geopolitik/Welt

Während Spannungen unter den Supermächten der Welt an Orten wie der Ukraine, Syrien, Nordkorea und zuletzt Katar und Iran sich verschärfen, kann es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bevor jemand den roten Knopf drückt.

Wenn sie es tun, kann für nichts mehr garantiert werden, und wie wir aus der Ermordung von Erzherzog Ferdinand im Juni 1914 gelernt haben, sobald der Abzug betätigt ist, gibt es kein Zurück mehr, und Hunderte von Millionen von Leben, vielleicht Milliarden, werden auf dem Spiel stehen.

In Anbetracht dessen, dass Russland mit dem syrischen Präsidenten Assad eng verbunden ist, ein direktes Interesse daran hat, die Kontrolle über die ehemalige Krimregion der Ukraine zu behalten, sowie seiner Beziehungen zum Iran, könnte es ein schlimmes Versäumnis sein, wenn man die Möglichkeit eines globalen Krieges in den kommenden Jahren ignorierte.

Wir befinden uns in der Tat augenblicklich bereits im Krieg. Aber genau wie in den 1960’er Jahren bis Ende der ’80er Jahre, ist es ein „Kalter Krieg“. Es gibt unseres Wissens keine direkten Truppeneinsätze zwischen den Russen und den Vereinigten Staaten. Aber man muss sich nur in der Welt des Internet umschauen, und es sollte klar sein, dass es eine Schlacht gibt, die täglich stattfindet. Darüber hinaus, wie wir bereits berichtet haben, könnte der Atomkrieg wirklich am Horizont lauern, denn die auf der geopolitischen Bühne stattfindenden Konfrontationen sind nicht mehr nur Gerede.

Es wurden bereits von beiden Seiten Handlungen getätigt:

Putin und die russische Bevölkerung glauben, dass die Aktionen der USA zu einem von den Vereinigten Staaten initiierten Atomkonflikt führen werden. Die Führung der USA besteht aus Politikern, die ihre Karriere einst als Marxist-Sozialisten begonnen haben. Verräter haben nun ihre Finger an den Auslösern der Atomsprengköpfe, unterstützt von „Ja-Sagern“ der Generalstäbe, die sich nicht an ihren Eid auf die Verfassung der Vereinigten Staaten und das amerikanische Volk erinnern werden. Sie werden ignorieren, dass dies eigentlich Vorrang hat vor irgendwelchen Anordnungen, die von einem kleinlichen, unter Aufputschmitteln stehenden, marxistischen Gemeinschaftsorganisator mit zweifelhafter Staatsbürgerschaft gegeben wurden, der in das Amt hinein-„inszeniert“ wurde, um das Land zu zerstören.

Anstelle von Staatsmännern und Diplomaten haben die USA nun selbstinteressierte, politisch motivierte Kämpfer, die Russland und andere Nationen in die Ecke und in den Krieg drängen. Wie lange der Krieg der Worte fortgesetzt wird, ist unbekannt. Wenn jedoch die Raketen zu fliegen anfangen, ist etwas gewiss.: Sie können sicher sein, dass die Männer, die diese Worte sprachen, in Bunkern und an anderen sicheren Orten Schaden aus dem Wege gehen werden … bezahlt durch den amerikanischen Steuerzahler.

Tatsächlich werden diejenigen, welche die Auslöseknöpfe drücken, wohl bereits im Bunker sein, bevor die Raketen ihre Ziele treffen. Das wird wahrscheinlich auf beiden Seiten der Fall sein.

Und für den Rest von uns?

Vladimir Putin hat deutlich gemacht, wie es sich entwickeln wird:

Die Putin-Interviews zwischen dem russischen Führer und dem Oscar-preisgekrönten Regisseur, die auf Showtime gezeigt werden, wurden zwischen Sommer 2015 und Februar dieses Jahres geführt und geben einen außergewöhnlichen Einblick in einen der mächtigsten Männer der Welt.

Oliver Stone fragte Putin, ob die USA im Falle eines „Heißen Krieges“ zwischen den beiden Atommächten „dominant“ sein würden.

‚Ich glaube nicht, dass jemand einen solchen Konflikt überleben würde‘, sagte Putin.

Unlängst hat die Hacker-Gruppierung Anonymous eine erschreckende Warnung über den Dritten Weltkrieg veröffentlicht, welche die Tatsache betont, dass, während wir alle damit beschäftigt sind, die guten Zeiten zu genießen, die Eliten im Staat hinter dem Staate bereits planen, was als nächstes kommt:

Alle Anzeichen eines drohenden Krieges auf der koreanischen Halbinsel kommen zum Vorschein… wir können beobachten, wie jedes Land strategische Ausrüstung in Stellung bringt…. aber im Gegensatz zu den vergangenen Weltkriegen… obwohl es Bodentruppen geben wird, wird der Kampf wahrscheinlich heftig, brutal und schnell sein.

Er wird zudem weltweit sowohl ökologisch als auch ökonomisch verheerende Auswirkungen haben.

Das ist ein wirklicher Krieg mit wirklichen globalen Konsequenzen… Während gleich drei Supermächte hineingezogen sind… werden andere Nationen sich gezwungen sehen, ihre Seite zu wählen.

Der Bürger wird der letzte sein, der etwas erfährt…

Und weil der Bürger der letzte sein wird, der etwas erfährt, könnte jetzt eine günstige Zeit sein, um Ihre persönliche Nuklearkriegs-Vorsorgestrategie zu überprüfen und sich mit überlebenswichtigen Dingen zu bevorraten, einschließlich von den Gesundheitsbehörden bestätigten Anti-Strahlungspillen und geprüften taktischen Gasmasken,

Die Elite wird gewiss viel in ihren Bunkern haben, aber man kann zu 100% sicher sein, dass nichts von den Vorräten, die sie während des vergangenen Jahrzehnts angelegt haben, jemals die allgemeine Bevölkerung erreichen wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://www.zerohedge.com/news/2017-06-09/putin-warns-hot-war-and-nuclear-holocaust-i-dont-think-anyone-would-survive

 

Verwandte Artikel:

 

Anonymous – Sie bereiten sich darauf vor, was als nächstes kommt… (Dritter Weltkrieg 2017-2018)

http://derwaechter.net/anonymous-sie-bereiten-sich-darauf-vor-was-als-naechstes-kommt-dritter-weltkrieg-2017-2018

 

„Dritter Weltkrieg“ ist meistgesuchter Begriff bei Google in über einem Jahrzehnt

http://derwaechter.net/dritter-weltkrieg-ist-meistgesuchter-begriff-bei-google-uber-einem-jahrzehnt

 

Rothenstein bei Jena: In diesem Luxusbunker können Eliten den Dritten Weltkrieg überleben

http://derwaechter.net/rothenstein-bei-jena-diesem-luxusbunker-konnen-eliten-den-dritten-weltkrieg-uberleben

 


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„Niemand würde überleben“ – Putin zu Oliver Stone über „heißen Krieg“ zwischen Russland und USA

in Geopolitik
Von rt.com
 

Kein Land auf der Erde würde überleben, würden die mächtigsten Atomstaaten der Welt ihre Atomwaffen entfesseln. Dies machte Wladimir Putin während eines Interviews im Rahmen einer Gesprächsreihe mit dem US-amerikanischen Filmregisseur Oliver Stone deutlich.
 

Die Frage, ob die Menschheit einen möglichen globalen Atomkrieg überleben würde, hat den Geist von Generationen geplagt. Nun warf auch Oliver Stone die Frage auf, ob der russische Präsident glaube, dass die USA als Sieger aus einem solchen Konflikt hervorgehen könnten, sollte er ausbrechen.

„Würden die USA einen heißen Krieg dominieren?“, fragte der amerikanische Regisseur den russischen Präsidenten.

„Ich glaube nicht, dass jemand einen solchen Konflikt überleben würde“, erwiderte Putin in einem kurzen Showtime-Teaser. Bei diesem handelt es sich um die Vorschau zu einem Dokumentarfilm mit dem Titel „The Putin Interviews“, der nächste Woche ausgestrahlt wird.

 

Putin beweist anschließend, dass er bezüglich der militärischen Strategie und Taktik Russlands auf dem Laufenden ist. Als Teil der Vorschau zeigt der Clip Stone und Putin in eine Lagezentrum, in dem der russische Präsident offenbart, dass er über die Entwicklung des syrischen Militärgeschehens auf dem Laufenden ist.

„Der Pilot sagt, dass er einen weiteren Versuch machen wird“, erklärt Putin dem US-Regisseur, während er ihm einen Live-Feed von einem Militärjet auf einem Smartphone zeigt.

Stone fragt anschließend, ob es „irgendeine Hoffnung auf Wandel“ in den amerikanisch-russischen Beziehungen gibt, die beide Länder auf dem tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg sehen.

„Es gibt immer Hoffnung. Bis sie bereit sind, uns auf den Friedhof zu bringen und uns zu begraben“, antwortete Putin.

 

 

Abgesehen von der Vorschau hat Showtime auch zwei getrennte Interviewsegmente hochgeladen, die die Beziehungen zwischen Russland und der NATO sowie zahlreiche Attentatsversuche auf den russischen Präsidenten betreffen.

Russland darf Bedrohung durch die NATO nicht unterschätzen

Putin beschrieb darin die NATO als ein Instrument der US-amerikanischen Außenpolitik und sagte, dass die Mitglieder der Allianz unvermeidlich zu US-Vasallen geworden sind.

Sobald ein Land NATO-Mitglied wird, ist es schwer, dem Druck der USA zu widerstehen. Und plötzlich kann jedes Waffensystem in diesem Land platziert werden. Ein anti-ballistisches Raketensystem, neue Militärbasen und gegebenenfalls neue Offensivsysteme“, erklärte Putin.

Russland, sagt Putin, ist gezwungen, Gegenmaßnahmen zu der ständig wachsenden NATO-Bedrohung und der militärischen Aufrüstung an den Grenzen Russlands zu ergreifen.

„Wir müssen unsere Raketensysteme auf Einrichtungen richten, die uns bedrohen. Die Situation spannt sich weiter an“, erklärte Putin.

 

 

„Mein Sicherheitsteam leistet gute Arbeit“

Im dritten Clip, den Showtime am Dienstag veröffentlichte, behauptete Stone, er habe glaubwürdige Informationen darüber, dass der russische Staatschef mindestens fünf Attentatsversuche überlebt habe. Putin deutete an, dass sie alle erfolgreich von seinem Sicherheitsteam vereitelt wurden.

Ich mache meine Arbeit und die Sicherheitsbeamten machen ihre, und sie sind immer noch sehr erfolgreich“, sagte Putin und fügte hinzu: „Ich vertraue ihnen.“

In Anspielung auf ein russisches Sprichwort sagte Putin zu Stone, dass „diejenigen, die dazu bestimmt sind, gehängt zu werden, nicht ertrinken werden“.

„Was ist denn Ihr Schicksal, Herr [Putin], wissen Sie das?“, wollte der Regisseur anschließend wissen.

Nur Gott kennt unser Schicksal – Ihres und meins“, antwortete der Präsident. „Eines Tages wird es jeden von uns ereilen. Die Frage ist, was wir bis dahin in dieser vergänglichen Welt vollbracht haben und ob wir unser Leben genossen haben.“


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Putin: Russland wird nicht Däumchen drehen, während USA globales Raketensystem aufbauen

in Geopolitik

 
Im Rahmen des heute beginnenden Internationalen Petersburger Wirtschaftsforum hat der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Vertretern internationaler Nachrichtenagenturen erklärt, dass Russland nicht hilflos zusehen werde, wie die USA weltweit ein Anti-Raketensystem aufbauen.
 

Nach der Meinung des russischen Staatschefs treibe die Erweiterung der US-Raketenabwehr ein Wettrüsten an. Im Fall des US-Raketenschildes in Europa habe der Westen immer wieder auf den Iran verwiesen, indem die Maßnahme das iranische Atomprogramm und die angeblich von Teheran ausgehende Gefahr unterbinden solle. Trotz des Atomdeals mit dem Iran werde das US-Raketensystem auf Hochtouren weiterhin aufgebaut, betonte Wladimir Putin.
 
„Wenn Nordkorea morgen erklären sollte, dass es alle seine Atomtests und sein Raketenprogramm einstelle, würde der Aufbau der US-Raketenabwehrsysteme unter einem anderen Vorwand fortgesetzt werden. Oder überhaupt ohne jeden Vorwand, wie dies momentan in Europa gemacht wird. Und wir müssen natürlich darüber nachdenken“, so der russische Staatschef und betonte, dass Russland entsprechend reagieren werde. „

Weiter führte er aus, dass das US-amerikanische Vorgehen das strategische Gleichgewicht in der Welt zerstört.

Am Donnerstagmorgen begann in Sankt Petersburg das 21. Internationale Petersburger Wirtschaftsforum. Die Veranstaltung wird bis zum 3. Juni dauern. Das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin traf sich im Rahmen des Forums traditionsgemäß mit Vertretern internationaler Nachrichtenagenturen und antwortete auf ihre Fragen.


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Gegen den Petro-Dollar: Russland will Iran für Erdöl Lebensmittel liefern

in Geopolitik/Wirtschaft

Von deutsche-wirtschafts-nachrichten – Titelbild: Der russische Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im Jahr 2016 in Baku. (Foto: dpa)

 

Russland und Iran wollen dazu übergehen, Erdöl gegen Waren zu tauschen.

Russland und der Iran stehen offenbar kurz davor, einen Teil des Handelsverkehrs zwischen beiden Ländern auf den Tauschhandel umzustellen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS meldet, dass sich beide Seiten darüber einig seien, iranisches Erdöl in Zukunft teilweise in russische Lebensmittel einzutauschen. Die Maßnahme käme einer Umgehung des US-Dollars gleich, welcher weltweit am häufigsten zur Abwicklung von Erdölkäufen zwischen Ländern genutzt wird.

„Das Abkommen ist beschlossene Sache. Wir warten nur noch auf die Implementierung durch die russische Seite. Es gibt keine Schwierigkeiten – wir haben den Vertrag unterschrieben und zwischen den beiden Parteien ist alles koordiniert. Wir erwarten, dass die russischen Ölfirmen bald Tanker schicken“, wird Irans Ölminister Bijan Zanganeh zitiert.

Weiterlesen auf: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/05/30/gegen-den-petrodollar-russland-und-iran-tauschen-erdoel-gegen-waren/

 


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USA üben Atombombenabwurf über Nordkorea

in Geopolitik/Welt
Von rt.com

 

Die USA und Südkorea proben den Atomwaffenabwurf auf Nordkorea. Der eingesetzte Bomber des Typs B-1B ist noch schwerer als frühere Modelle. Der Überschall-Bomber kann zudem eine deutlich höhere Bombenlast transportieren als die B-52-Langstreckenbomber.
 

Nach einem erneuten nordkoreanischen Raketentest verschärfen sich die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Südkorea bestätigte am Dienstag eine gemeinsame Übung mit den USA, bei der ein US-Langstreckenbomber des Typs B-1B eingesetzt wurde. Nordkoreanische Medien hatten zuvor berichtet, die USA übten den Abwurf von Atomwaffen auf ihr Land. Der Überschall-Bomber kann eine noch deutlich höhere Bombenlast transportieren als die B-52-Langstreckenbomber. Damit werden zum ersten Mal Bomber eingesetzt, die über die Fähigkeit verfügen, Atombomben abzuwerfen.

Was von den USA und Südkorea als ein Zeichen der Stärke gesehen wird, empfindet Pjöngjang als eine Provokation. Zudem haben die USA angekündigt, am Dienstag erstmals den Abschuss einer Langstreckenrakete durch ihr nationales Abwehrsystem testen. Die Erfolgsbilanz der vorangegangenen Tests war eher mäßig. Der große Erfolg der nordkoreanischen Anstrengungen bei der Raketenentwicklung bereite den „Yankees“ große Sorgen und entmutige „die Gangster ihrer südkoreanischen Marionettenarmee“, zitierte Nordkoreas Nachrichtenagentur KCNA Staatschef Kim Jong Un.

Man werde den USA künftig noch „größere Geschenkpakete“ als Vergeltung für ihre militärischen Provokationen zustellen. Er habe dafür die Entwicklung noch stärkerer strategischer Waffen angeordnet. Bei dem aktuellen Raketentest wurde, den nordkoreanischen Berichten zufolge, ein neues Steuerungssystem sowie auch die Zuverlässigkeit einer neuen mobilen Startrampe überprüft. Die Rakete habe das Ziel mit einer Abweichung von sieben Metern korrekt getroffen. Für diese Angaben gibt es allerdings keine unabhängigen Bestätigungen.

Die Rakete war nach einem Flug von etwa 450 Kilometern ins Japanische Meer gestürzt. Japan und Südkorea warfen dem Nachbarland eine erneute Provokation vor. Mehrere UN-Resolutionen verbieten der Führung in Pjöngjang den Test ballistischer Raketen. In der Regel handelt es sich um Boden-Boden-Raketen, die je nach Bauart konventionelle, biologische, chemische oder auch atomare Sprengköpfe ins Ziel befördern können.

(rt deutsch/dpa)


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US Militär verbrennt Frauen und Kinder bei lebendigem Leibe in ihren Häusern – in derselben Woche des Bombenattentats in Manchester

in Geopolitik/Kriminalität/Welt

Machen Sie sich Gedanken über Menschlichkeit?

Ein Mann in Syrien ist tief erschüttert, während er unter den Trümmern nach seinen Liebsten sucht.

Informationen über die zivilen Opfer während des Krieges „abstrakt zu halten“, ist eines der Werkzeuge, welche Regierungen verwenden, um die öffentliche Wahrnehmung des durch die westlichen Militärs angerichteten Schadens abzumildern.

Der Exzeptionalismus des Westens hat beispielloses Elend, Trauma und Blutvergießen verursacht. Die Rolle zu ignorieren, welche die USA und andere westliche Nationen dabei gespielt haben, Krieg im Nahen Osten zu provozieren, und Terrorismus, führt lediglich zu noch mehr Verwüstung und überhaupt keiner Verantwortlichkeit.

Rafi Ahmed Mahmoud Al Rashidi (Facebook) starb zusammen mit seinen 2 Schwestern und seiner Großmutter im Jahr 2017 bei Luftangriffen der Militärkoalition in Mosul, während sie in ihren Betten schliefen.

Zakariah Thahir (Facebook) verlor sein Leben bei den Koalitions-Luftangriffen im Januar 2017 nachdem eine Rakete ihr Haus getroffen hatte.

Ohne den persönlichen Hintergrund eines im Krieg getöteten Zivilisten zu kennen, wird die öffentliche Meinung in Neutralität, oder noch schlimmer, in Apathie hineingedrängt. In scharfem Gegensatz dazu melden die Medien bei jedem Terroranschlag auf westlichem Boden detailliert jeden zivilen Toten, ihre Namen, ihre Träume, ihre Zukunft, die soeben zerstört wurde.

Ausgeglichene Berichterstattung – wo die Hauptverantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit liegt – sollte das tote irakische oder syrische Kind, das nach dem Luftangriff des US- oder saudischen Militärs blutverschmiert unter Trümmern begraben liegt, dem toten Kind in Manchester gleichbehandeln.

Aber das ist es, was die Regierungen gern vermeiden möchten. Denn sollten wir plötzlich beginnen, mit der Familie zu sympathisieren, die den Verlust ihrer Lieben in einer Nahost-Nation betrauert, würde der Krieg plötzlich auf mehr Fragen als Antworten reduziert. Der Öffentlichkeit fiele es schwer, eine Rechtfertigung für irgendeinen Krieg zu finden.

Erst vor kurzem berichtete ein irakischer Journalist, dass US-Bombardierungen „den Tod von mehr als zwanzig Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder, die in ihren Häusern in den Flammen starben“. verursacht hätten.

Anders ausgedrückt: Unschuldige Frauen und Kinder verbrannten bei lebendigem Leibe in ihren Häusern wegen der Bombenangriffe seitens des US-Militärs.

Wie Glenn Greenwald und Jeremy Scahill, die Gründer der Online-Publikation The Intercept, im US-Fernsehen  mit Amy Goodman und Juan Gonzalez in der Sendung Democracy Now! („Demokratie Jetzt!“) diskutierten: „Was wäre, wenn alle Opfer des Krieges die [gleiche] Medienaufmerksamkeit erhielten wie die Manchester-Opfer?“ Ja, die Opfer von Manchester haben einen erschüttert. Aber das Verbrennen von Kindern bei lebendigem Leibe in ihren Häusern ist ebenso erschütternd – ganz egal, wo sie sind. Wo ist das Mitgefühl?

Die Regierung will wieder einmal nicht, dass wir überhaupt etwas empfinden. Ihre Aufgabe ist es, die westlichen Zivilisten taub zu halten.

Das syrische Beobachtergruppe für Rechte ‚Airwars‘  und die Menschenrechtsgruppe ‚Reprieve‘ haben berichten, dass US-Luftangriffe innerhalb der vergangenen zwei Monate alleine über 265 Zivilisten getötet haben, ein Viertel davon Kinder. Der Großteil dieser Todesfälle geschah im selben Zwei-Wochen-Zeitraum wie das Bombenattentat von Manchester.

Wir kennen die Namen der Kinder nicht, die in diesen Provinzen im Nahen Osten sterben. Stellen Sie sich vor, die Diskrepanz zwischen der detaillierten Berichterstattung über einerseits den Zivilisten in Manchester, und andererseit über eines der Opfer von Gewalt, die durch die westlichen Regierungen und US-Koalitionen begangen wurde, hörte auf, argumentiert Greenwald. Unsere Wahrnehmung würde sich ändern. Kriegsopfer werden indes ständig „abstrakt“ und „unpersönlich“ gehalten.

Das wirkliche Bild nach den Luftangriffen der US-Luft-Koalition in Mosul im Januar 2017.

„Wenn es auch nur ein wenig Aufmerksamkeit für die Geschichten der Opfer unserer eigenen Regierungsgewalt gäbe, denke ich, dass es eine radikale Verschiebung gäbe, wie wir es selbst wahrnehmen, die Rolle, die wir in der Welt spielen und wer in diesem Konflikt verantwortlich ist“, erklärt Greenwald.

Um es in den Kontext zu stellen, US-PräsidentTrump’s neuer Waffen-Deal mit den Saudis (mit einem Wert von geschätzten sofortigen 110 Milliarden Dollar) wird bedeuten, dass die ärmste Nation im Nahen Osten durch einen Stellvertreterkrieg dem Erdboden gleichgemacht wird. Die größte humanitäre Krise besteht nicht in den Flüchtlingen, die Europa überschwemmen, es sind vielmehr jene im Jemen, die durch die US-unterstützte saudische Koalition verursacht werden.

Aber wo ist die Stimme der Presse bei der Dokmentation dessen? Wo ist die Ausgewogenheit?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/us-military-burn-woman-children-alive-in-homes-same-week-as-manchester-bombing/

 

Verwandte Artikel:

 

Manchester: Selbstmordattentäter wollte Rache nehmen für Großbritanniens Bomben auf Kinder

http://derwaechter.net/manchester-selbstmordattentaeter-wollte-rache-nehmen-fuer-amerikas-bomben-auf-kinder-in-syrien

 

Was die Medien Ihnen nicht über den Angriff mit chemischen Waffen in Syrien berichten

http://derwaechter.net/die-medien-ihnen-nicht-uber-den-angriff-mit-chemischen-waffen-syrien-berichten

 

US-geführte Koalition verschont  ISIS-Ölförderanlagen in Syrien, tötet indes mehr als 300 Zivilisten

http://derwaechter.net/us-gefuhrte-koalition-verschont-isis-olforderanlagen-in-syrien-totet-indes-mehr-als-300-zivilisten

 


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Manchester: Selbstmordattentäter wollte Rache nehmen für Großbritanniens Bomben auf Kinder

in Geopolitik/Kriminalität/Welt

Salman Abedi, der 22-jährige Selbstmordattentäter, der in Manchester 22 Menschen mit sich in den Tod gerissen hatte, war anscheinend „wütend“ über die aktuellen und vom Westen unterstützten Kriege im Nahen Osten.

Salman Abedi’s tödliches Selbstmordattentat in Manchester hat Großbritannien und auch andere westliche Nationen schockiert – viele davon führen Krieg gegen „Terroristen“ im Nahen Osten.

Als der Angriff passierte, fiel der Verdacht auf ISIS. Die extremistische Gruppe erklärte auch sogleich ihre Verantwortung für das abscheuliche Attentat, bei dem 22 Menschen ihr Leben verloren, die meisten von ihnen Kinder.

Natürlich war Manchester nicht das erste Mal in Europa, bei dem die Brutalität von ISIS großes Leid auslöste. Paris, Brüssel und Nizza sind nur einige der Städte in Europa, die in der Vergangenheit durch die Brutalität von ISIS schwer getroffen wurden. Nach jedem dieser Angriffe wurden Kerzen angezündet, und Botschaften mit Beileid und Verurteilung überfluteten die Medien. Die westlichen politischen Führer argumentieren, dass diese Rituale nötig seien, um den Terroristen zu zeigen, dass die Westler vereinter sind als je zuvor.

Doch in der Diskussion haben die Führer die eigentliche, harte und schwierige Frage bewusst vermieden: Warum eigentlich attackieren die Terroristen jetzt westliche Bürger auf ihrem eigenen Boden? Der Führer der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn, und der ehemalige amerikanische Politiker Ron Paul können leicht eine Antwort darauf geben: Unnötige Kriege im Nahen Osten nach den Anschlägen des 11. September 2001 in New York.

Seit dem Angriff von Abedi sind einige Journalisten etwas weitergegangen, um zu verstehen, was zu dem verheerenden Ereignis inspiriert hat. Das Wallstreet Journal berichtet, dass ein paar Tage bevor Abedi sich in Manchester in die Luft sprengte, er zu seinen Eltern gesagt hatte, dass er ihr Haus in Libyen verlasse, um eine Pilgerfahrt zur muslimischen heiligen Stadt Mekka zu machen.

Abedi war 1994 in Manchester am Silvesterabend geboren worden. Im Jahr 2011, als Abedi noch ein Teenager war, reiste er nach Libyen und kämpfte neben seinem Vater in einer Miliz, die als Tripoli-Brigade bekannt war, gegen Muammar Gaddafi. Die Tripoli-Brigade hatte aktive Unterstützung von Großbritannien und den USA

Drei Jahre nachdem die NATO den Rebellen geholfen hatte, Gaddafi zu töten, kehrten Abedi und seine Mutter nach Großbritannien zurück. Er schrieb sich im Jahr 2015 an der Universität von Salford ein, um Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Nach nur einem Jahr wurde er verstört und brach ab. Libyen war nach der Tötung Gaddafi’s ins totale Chaos gestürzt. Das Land ist zu einem gescheiterten Staat geworden. Das Versprechen der westlichen Führer, den Libyern dabei zu helfen, eine sogenannte Demokratie zu schaffen, erwies sich als Lüge. Stattdessen begann der Westen, Libyens Ressourcen zu plündern.

Um die Sache noch zu verschlimmern, machten die westlichen Führer damit weiter, in Jemen, Syrien, Irak und an anderen Orten im Nahen Osten Gewalt anzufachen. Viele unschuldige Menschen sind bereits gestorben und weitere werden sterben durch diese rücksichtslosen Handlungen des Westens.

Als Zeuge des vom Westen gesponserten Gemetzels an diesen Orten gelobte Abedi dem Westen Rache.

Laut Abedi’s Schwester, Jomana Abedi, war ihr Bruder ein freundlicher und liebevoller Mensch. Sie sagte, obwohl sie schockiert darüber war, was in Manchester geschah, sei es nicht ein besonders großer Schock, denn es habe Hinweise darauf gegeben, dass ihr Bruder über die gegenwärtigen westlich unterstützten Kriege im Nahen Osten wütend geworden war.

„Ich glaube, er sah Kinder – muslimische Kinder – überall sterben, und dass er Rache bekommen wollte. Er sah die Sprengstoffe, die  Amerika auf Kinder in Syrien herabregnen ließ, und er wollte Rache. Ob er das erreicht hat, wird ein Geheimnis zwischen ihm und Gott bleiben, “ so Jomana.

Im Jahr 2016 soll Abedi eine persönliche Tragödie erlitten haben, als sein Freund Abdul Wahab Hafidah, ebenfalls ein Brite mit libyscher Abstammung, in Manchester von nicht identifizierten Bandenmitgliedern erstochen worden war.

„Abedi sah den Angriff als Hasskriminalität an“, sagte ein ungenannter Familienfreund, „und er ist immer wütender über das geworden, was er als Misshandlung von Muslimen in Großbritannien betrachtete. Wir wussten, dass er Ärger machen würde. Man konnte sehen, dass früher oder später etwas passieren würde.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/manchester-suicide-bomber-wanted-revenge-for-bombs-america-dropped-on-children-in-syria/

 

Verwandter Artikel:

ISIS Anschlag auf dem Ariana Grande Konzert in England – 22 Tote, darunter viele Kinder

http://derwaechter.net/isis-anschlag-auf-dem-ariana-grande-konzert-in-england-22-tote-darunter-viele-kinder

 


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Der Krieg geht los: Nordkorea feuerte einen Flugkörper ab – Südkorea greift nuklear-bewaffnete Drohne an seiner Grenze an

in Geopolitik/Welt

Südkoreas Militär feuerte Warnschüsse auf Nordkoreas Drohnen ab, die man verdächtigt, biologische und chemische Waffen zu tragen, die Seoul innerhalb von einer Stunde treffen könnten…

Die Yonhap News Agency berichtete über südkoreanische Truppen, die Warnschüsse über die Grenze zu Nordkorea feuerten. Die Schüsse sollen demnach speziell auf ein noch unbekanntes Flugobjekt über die befestigte militärische Demarkationslinie hinweg abgefeuert worden sein.

Das Objekt, bei dem es sich vermutlich um eine Drohne handelte, soll dem Bericht zufolge „in südlicher Richtung gekreuzt sein“,  um ca. 16:00, so der Stab des Militärischen Oberkommandos. Das Objekt wurde über der Gangwon-Provinz entdeckt, lediglich 45 Meilen von Seoul. Das südkoreanische Militär feuerte Warnschüsse ab, und Yonhap berichtete von der Ausstrahlung einer Warnung.

Maschinengewehrsalven wurden abgegeben, was die bereits erhöhten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea noch verschärfte. Yonhap kennzeichnete diesen Bericht an seine lokalen Leser als „Dringend“.

Die militärische Demarkationslinie, im Westen besser bekannt als die Waffenstillstandslinie, ist die Trennlinie zwischen Nord- und Südkorea. Auf beiden Seiten der Linie ist die Koreanische Demilitarisierte Zone (DMZ). Jede militärische Aktion, die über die 1953 eingerichtete Linie hinaus erfolgt, kann als feindselig und eine Verletzung des Waffenstillstandes betrachtet werden.

 

Die Südseite wird von Patrouillen der südkoreanischen und UN-Truppen bewacht, während der Norden seine Seite mit dem eigenen Militär, nämlich dem der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) bewacht.

Beobachtern zufolge bedeutet die jüngste Aktion, dass sich Pyongyang für einen Krieg rüstet. Nach Südkoreas Warnschüssen auf das Objekt reagierte der Norden ebenso mit über 90 Schüssen zurück. Die Drohne soll laut dem Bericht in den Norden zurückgekehrt sind, und es ist weiterhin nicht klar, ob sie bewaffnet war.

„Ausgehend von den Ergebnissen der Analyse glauben wir, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Objekte Drohnen waren“, sagte Ministeriumsprecher Moon Sang-gyun.

Allerdings kommen auch widersprüchliche Nachrichten auf, wonach es sich bei der vermeintlichen Drohne tatsächlich um eine Gruppe von Ballons gehandelt haben soll, die Propaganda-Flugblätter verteilten.

Dies ist indes nicht das erste Mal, dass eine mutmaßliche Drohne die Waffenstillstandslinie überquert hat, wobei der Süden Anfang letzten Jahres unter ähnlichen Umständen ebenfalls das Feuer eröffnet hat.

Was diese Aktion jedoch noch feindseliger erscheinen lässt, ist, wie Nordkoreas sich der in der letzten Woche aufeinanderfolgender Raketentests berühmt hat. Noch am vergangenen Sonntag war ein weiterer Raketentest erfolgt, über den Nordkorea am Folgetag triumphierte.

Rex Tillerson, US-Außenminister, nannte die laufenden nordkoreanischen Tests „enttäuschend“ und „verstörend“.

Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, sagte über die jüngsten Provokationen „die aktuelle Situation auf der Halbinsel ist gereizt, und wir fordern erneut alle beteiligten Parteien auf, ruhig zu bleiben, sich in Selbstbeherrschung zu üben und Provokationen zu vermeiden, welche die Spannungen eskalieren würden.“

Nordkorea soll, so glaubt man, im Besitz von mindestens 1.000 Drohnen sein.

Während einer Anhörung im US-Senat am Dienstag, erklärte der Direktor des Geheimdienstes der Armee, General-Leutnant Vincent, dass Nordkorea, „wenn es beim aktuellen Kurs des Regimes bleibt, letztlich in der Lage sein wird, einen atomaren Flugkörper abzufeuern, der das Territorium der Vereinigten Staaten erreichen kann“.

„Während es fast unmöglich ist, vorherzusagen, wann genau diese Funktion einsatzfähig sein wird, ist das nordkoreanische Regime jedenfalls entschlossen und befindet auf einem Kurs, auf dem diese Fähigkeit sich unweigerlich ergeben wird.“

Die neuesten Spannungen über das unbekannte Objekt, welches die Waffenstillstandslinie überquerte, zeigt einmal mehr die Zerbrechlichkeit des Friedens auf der koreanischen Halbinsel.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/the-war-is-on-north-korea-fires-missile-south-korea-attacks-nuclear-armed-drone-at-border/

 

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Chaos in Südamerika: USA und Großbritannien bereiten „Latein-Amerikanischen Frühling“ vor

in Geopolitik/Welt

Die Sorge in Latein-Amerika wächst: Die USA und GB bereiten dort einen „Frühling“ nach dem Modell des „Arabischen Frühlings“ vor. Natürlich wird es sich diesmal nicht darum handeln Krieg zu verbreiten, indem die Völker über einen religiösen Leisten geschoren werden – die Latein-Amerikaner sind fast alle Christen – , sondern Elemente lokaler Identifikation zu benutzen. Das Ziel wäre trotzdem dasselbe: Nicht Regierungen durch andere zu ersetzen, sondern die Staaten in ihren Grundfesten zu zerstören um jeden Möglichkeit des Widerstandes gegen den Imperialismus auszuradieren.

Inzwischen haben weltweit zahlreiche politische Lenker den „Arabischen Frühling“ wiederholt ausgedeutet. Was zunächst als spontane Revolutionen gegen autoritäre Regierungen erschien, wird heute als das wahrgenommen, was es ist: Ein Angelsächsischer Plan zur Destabilisierung einer ganzen Weltregion um dort die Muslimbrüder an die Macht zu bringen. Die Erinnerung an den „Arabischen Aufstand von 1916“ in dessen Verlauf Lawrence von Arabien eine ganze Region in Aufruhr gegen das Ottomanische Reich versetzte, indem er die Völker von Freiheit träumen ließ, um sie schlußendlich der Sklaverei des Britischen Empires zu unterwerfen, beweist, dass London das Know-How dazu hat.

Es scheint, dass die Angelsachsen eine neue Welle von Pseudo-Revolutionen in Latein-Amerika vorbereiten. Alles beginnt mit einem Dekret von Barack Obama am 9. März 2015, welches, aufgrund der außerordentlich Bedrohung durch welche die Situation in Venezuela die USA belastete. Dieses Dokument löste auf dem Kontinent eine Welle der Empörung aus, welche den US-Präsident zwang, sich bei einem internationalen Gipfel zu entschuldigen. Aber das Dekret wurde nicht widerrufen und die Vorbereitungen eines neuen Krieges werden weiter verfolgt.

Im Unterschied zum Syrian Accountabilty Act von George W. Bush (2003) handelt es sich bei Obama’s Text zu Venezuela um ein Präsidenten-Dekret und nicht um ein Gesetz. In Folge dessen muss die Exekutive der Legislative über die Vorbereitungen keinerlei Rechenschaft ablegen. Wenn die Angelsachsen auch bis zur Umsetzung in der arabischen Welt generell und der Syrischen im Besonderen acht Jahre gebraucht haben, so deuten zahlreiche Elemente darauf hin, dass sie weniger Zeit benötigen werden, um mit einem Zerstörungsprogramm in Latein-Amerika an den Start zu gehen.

Aus Anlass der olympischen Spiele sind in Brasilien Unruhen ausgebrochen gegen Präsidentin Dilma Rousseff. Diese wurde mit einer parlamentarischen, zwar legalen, aber vollkommen gegen den Geist der Verfassung gerichteten Aktion abgesetzt. Der Staatsstreich wurde unter Kontrolle der Zentralbank – deren N° 2 ein Israelo-Brasilianer war – von Abgeordneten durchgeführt, von denen viele heute der Korruption überführt wurden. Die staatlichen Sicherheitsdienste sind während dieses Staatsstreiches eigenartig passiv geblieben. Denn sie waren während der olympischen Spiele der Koordination von israelischen Experten unterstellt worden. Der aktuelle, neue, Brasilianisch-Libanesische Präsident Michel Temer, seinerseits ist in weiten Kreisen umstritten.

Die Lage in Mexiko ist kaum besser. Das Land ist de facto bereits in vier Teile geteilt. Im Norden herrscht starkes Wachstum, während der Süden sich in tiefster Rezession befindet. Die politischen Führer haben die nationale Ölfördergesellschaft, Pemex, mit allen ihren Reserven an die USA verkauft (die daraufhin nun kein Öl mehr aus Mittelost benötigt). Nur die Armee scheint noch an das Vaterland zu glauben.

Indem sie wirtschaftliche Fehler der Regierung ausschlachtet ist es der venezuelanischen Opposition gelungen, einige große friedliche Demonstrationen zu organisieren. Simultan dazu hat sie einige winzige aber extrem gewalttätig ablaufende Versammlungen organisiert, im Laufe derer Polizisten und Demonstranten getötet wurden. Verwirrung stiftend, schüren die internationalen Presseagenturen den Eindruck, dass eine Revolution gegen die Chavisten begonnen hätte, was überhaupt nicht der Fall ist.

Auf diese Weise sind die drei bedeutendsten Latein-Amerikanischen Staaten im selben Augenblick destabilisiert. Es scheint, dass die US-Neo-Cons einen möglichen Frieden in Syrien voraussehen und nun ihre Projekte in Latein-Amerika beschleunigen.

Freitag hat der Venezuelanische Präsident, Nicolas Maduro, sein Volk, während einer Fernsehansprache, vor dem Angelsächsische Projekt eines “ printemps latino “ gewarnt. Er hat wiederholt und ausführlich, vor einem Parterre mit Intellektuellen der Region, zu welchen ich, als Syrer des Herzens, berufen worden war, die Vorbereitungen und Vorgänge in Libyen und Syrien zitiert.


 

Übersetzung
Ralf Hesse auf voltairenet.org

 

Quelle
Al-Watan (Syrien)


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