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52.369 Menschen im Irak getötet in 2016

in Welt von

Mindestens 52.369 Menschen wurden im Irak getötet im Laufe des vergangenen Jahres. Weitere 21.795 Menschen wurden verletzt.

Nach den von Antiwar.com zusammengestellten Zahlen sind mindestens 9.148 Zivilisten, 6.430 Sicherheitskräfte und 36.661 Kämpfer getötet worden. Außerdem wurden drei US-Soldaten im Kampfeinsatz im Irak getötet. (Ein vierter kam beim Kampf gegen die Aktivisten des Islamischen Staates in Syrien ums Leben.) Ein britischer Bombenräumexperte und 125 Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans wurden ebenfalls getötet. Zwei französische Soldaten, ein britischer Bombenräumexperte und ein australischer Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation wurden verletzt.

Diese Zahlen ähneln denen des Jahres 2015, in dem 52.045 Menschen getötet und 19.651 verwundet worden waren. Im vergangenen  Dezember sind mindestens  3.174 Menschen getötet und 1.939 verletzt wurden. Unter den Getöteten waren 798 Zivilisten. Weitere 1.658 Zivilisten wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte verloren 154 Mitarbeiter, während 177 weitere verwundet wurden. Mindestens 2.181 Kämpfer wurden getötet und 104 verletzt. Desweiteren sind mindestens 41 Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bei türkischen Luftangriffen innerhalb irakischen Territoriums getötet worden. Dabei sind diese Zahlen wahrscheinlich noch niedrig geschätzt.

Aufgrund der Natur des Konflikts und der irakischen Regierung, welche die Veröffentlichung der tatsächlichen Zahlen beschränkt, ist es unmöglich, korrekte Angaben zu erlangen. Als im letzten Monat 5.719 Todesopfer und weitere 1.734 Verletzte gemeldet wurden, kamen die Vereinten Nationen für ihre angemessenen Schätzungen unter Kritik seitens der irakischen Regierung.

Anschließend hieß es von Seiten der UN, man werde künftig keine Schätzungen im Hinblick auf Sicherheitsräfte mehr veröffentlichen. Gelegentlich wird dennoch ein Einblick in das Ausmaß des Blutvergießens möglich. Zum Beispiel sagte der Leiter der Gesundheitsbehörde in Erbil, Saman Barzinji, am 22. Dezember, dass man während der militärischen Operationen in Mosul etwa 7.595 Verletzte, einschließlich Sicherheitspersonal, in Krankenhäuser in Erbil aufgenommen habe.

Gleichwohl, selbst wenn man davon ausgeht, dass die Zahl zu diesem Zeitpunkt zutreffend war, sagt sie nur darüber etwas aus, wie viele Verwundete in Krankenhäuser innerhalb Barzinji’s Bezirk kamen. Viele der Verletzten wurden indes in Feldlazaretten oder Kliniken, die näher an den Kampfstätten liegen, behandelt und später von dort entlassen. Angaben über die Anzahl getöteter Kämpfer könnten ebenfalls fehlerhaft sein.

Bagdad hat die Zahlen zu Propagandazwecken möglicherweise übertrieben. Oder es könnte sogar sein, dass sie Zivilisten als Kämpfer zählen, wenngleich eventuell nur aus Versehen. Ohne eine unabhängige Bestätigung aus den Kampfgebieten werden die wirklichen Zahlen wahrscheinlich niemals vollständig bekannt werden.

Weitere Nachrichten –

Der französische Staatspräsident Francois Hollande ist in  den Irak gereist, um die französischen Truppen zu besuchen und sich mit irakischen Regierungsvertretern zu treffen. Mindestens 342 Menschen wurden getötet und 31 verletzt bei neuerlichen Gewaltausbrüchen: Fünf Selbstmordattentäter schlugen an einem Polizeikontrollpunkt in Qadisiya zu und töteten dabei sieben Menschen und verwundeten 15 weitere. Unter den Toten waren fünf Polizisten.

Eine mit einer Sprengfalle versehene Flagge hat in Abu Garma einen Armeeoffizier getötet und drei Soldaten verwundet. Bei einem Angriff auf Mtabijh sind zwei Milizionäre getötet und drei verwundet worden. In Mosul sind bei einem Selbstmordanschlag in Karama zwei Zivilisten getötet und 10 verwundet worden. Eine Drohne hat 20 Kämpfer in einem westlichen Viertel getötet.

Mindestens 302 Kämpfer wurden bei Auseinandersetzungen getötet. Sicherheitskräfte töteten einen Oberbefehlshaber und seinen Begleiter auf dem  See Hamrin. Mindestens ein weiterer Kämpfer wurde als gefallen gemeldet. Zusammenstösse gehen weiter in der Nähe von Bakuba. Kämpfer des Islamischen Staats haben ein Dorf in der Abu Saida Region erobert.

Verweise:

 

Übersetzt aus dem Englischen von  AntiWar.com


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8 herzzerreißende Fotos, die Zoos als Tier-Gefängnisse offenbaren

in Welt von

Nur wenige Tierarten in Zoos sind tatsächlich gefährdet; die anderen sind lediglich dort, um der Öffentlichkeit zum Zwecke der Unterhaltung präsentiert zu werden. Gaston Lacombe’s Serie ‘Captive’ zielt darauf ab, dies aufzudecken.

Zwar mag die ursprüngliche Absicht hinter der Schaffung von Zoos durchaus ehrenwert gewesen sein, doch haben viele leider mehr mit einer Autosammlung gemeinsam als dass es etwa um Arten- und Tierschutz ginge. Der Tierschutzorganisation PETA zufolge, verbringen Wildtiere in Gefangenschaft häufig “die meiste Zeit damit, herumzugehen, sich in engen Kreisen zu bewegen, stereotyp mit den Köpfen zu schwanken oder zu rollen, oder zeigen andere Symptome für psychischen Stress.”

Offensichtlich werden Tiere sich in Freiheit immer am Wohlsten fühlen, wo sie sich in ihrer natürlichen Umgebung bewegen können, anstatt in schlecht eingerichteten und künstlich beleuchteten Behausungen untergebracht zu sein. Selbst das Argument der Arterhaltung ist nicht besonders stichhaltig.

Nur wenige in Gefangenschaft gehaltene Tiere gehören Arten an, die vom Aussterben bedroht sind, jedoch lieben Zoos es, exotische Arten zu präsentieren, um die Öffentlichkeit zu beeindrucken. Dies ist zwar unterhaltsam für den Menschen, aber nicht von Vorteil für die Tiere.

Der Fairness halber muss man sagen, dass es durchaus Organisationen gibt, die zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten beitragen. Der Zoo von San Diego zum Beispiel kümmert sich um Nola, eines der letzten vier Breitmaulnashorn-Exemplare in der Welt.

Ohne diese Hilfe würde das Tier wahrscheinlich von Wilderern innerhalb weniger Tage getötet werden. Aber alles in allem scheint nur eine Minderheit in das Wohlbefinden der Tiere langfristig zu investieren, und wahrscheinlich deshalb ist das Leben der meisten Tiere in Gefangenschaft kürzer, als es in der freien Natur wäre. Das genau wollte der Fotograf Gaston Lacombe vermitteln als er die Bilder zu seiner Serie ‘Captive’ schoss. Die nachfolgenden Bilder enthüllen die Bedingungen, unter dene viele Tiere, ihrem natürlichen Ursprung entrissen, zu leben haben.

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/8-heartbreaking-photos-exposing-zoos-animal-prisons-2/


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Syrien: Die Wahrheit hinter ‘Verzweifelten “Letzten Mitteilungen” von Aleppo-Einwohnern

in Welt von

Es gibt wenig Anhaltspunkte dafür, daß die “letzten Mitteilungen” wirklich von Zivilisten stammen, welche die überdrehte russische und syrische Beschießung erlebten; tatsächlich sehen diese “Schlussbotschaften” von Aleppo eher wie eine koordinierte Social Media-Kampagne aus denn als ein Hilferuf.

Anfang Dezember 2016 überfluteteten verzweifelte und herzzerreißende “letzte Mitteilungen” von “Tausenden von Zivilisten” die sozialen Medien, vor allem Twitter, während die Bewohner auf den “Tod durch Assads Bomben”warteten, inmitten eines “vollständigen Versagen jeglicher Humanität” in den belagerten östlichen Bezirken des syrischen Aleppo:

– Für alle, die mich hören können!

“Dies könnte mein letztes Video sein. Mehr als 50.000 Zivilisten, die gegen den Diktator [Syriens Präsident Bashar] al-Assad rebellierten, drohen Hinrichtungen, oder sie sterben durch Bombardierungen”, sagte Lina Shamy in einem Video, das auf Twitter veröffentlicht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.periscope.tv/Mr_Alhamdo/1YpKkqXYjbNJj?t=29s

“Wir können nirgendwo hingehen. Es ist unsere letzte Zuflucht. Russland will nicht, dass wir hier lebendig herauskommen. Sie wollen, dass wir tot sind. Assad ist genauso. Gestern gab es viele Feiern im anderen Teil von Aleppo. Sie feierten auf unseren Tod”, sagte Abdulkafi al-Hamdo in einem Periscope-Video auf Twitter.

“Bitte, lassen Sie sie nicht schlafen. Tun Sie es, tun Sie es, tun Sie es, tun Sie das jetzt. Es darf keine Minute vergeudet werden. Bitte, bitte, stehen Sie zu Aleppo”sagte Salah Ashkar in einer letzten Bitte, wonach Menschen in Solidarität mit Aleppo bei der UNO protestieren sollten

“Das ist nahe daran, die letzte Kommunikation zu sein, und ist es womöglich auch. Ich möchte der muslimischen Gemeinde da draußen sagen … Jungs, ihr habt den Ball verloren “, sagte Bilal Abdul Kareem in einem Twitter-Video.

Dann ist da dieses 7-jährige Mädchen namens Bana Alabed:

Dabei gibt es allerdings eine Fragwürdigkeit: Diese “letzten Mitteilungen” stammten nicht nur von irgendwelchen Zivilisten, sondern auch von Aktivisten mit Spots in Primetime-TV und Titelseiten in den Massenmedien – von CNN und The Washington Post bis hin zu Mirror und Al Jazeera.

Für die Uneingeweihten, Lina Shamy, Abdulkafi al-Hamdo, Salah Ashkar und Rami Zien sind Aktivisten im östlichen Aleppo, während Bilal Abdul Kareem ein US-amerikanischer Journalist und Dokumentarfilmer ist, der westliche Propaganda aus der Konfliktzone verbreitet.Überraschenderweise gibt es keine “letzten Mitteilungen” abgesehen von dieser Gruppe von “Zivilisten”, die noch am Leben sind und sich auf Twitter bewegen!

‚In the Now‘-Gastgeber Anissa Naouai sagt, es gebe wenig Anhaltspunkte dafür, daß die “letzten Mitteilungen” wirklich von Zivilisten stammen, welche die überdrehte russische und syrische Beschießung erlebten; tatsächlich, so argumentiert sie, sehen diese “Schlussbotschaften” von Aleppo eher wie eine koordinierte Social Media-Kampagne aus denn als ein Hilferuf.

Sie weist darauf hin, daß die Erzählung jedesmal dieselbe war: dass ein totaler Völkermord stattfindet; dass Assad-Truppen von Stadt zu Stadt ziehen, um ihre eigenen Leute zu töten und keine Gefangenen nehmen; und dass Aleppos Rebellen tapfer dem Tod im Gesicht sehen während sie angebliche russische Bombardierungen aushalten.

Final messages are flying out of Aleppo, Syria.

Those “final messages” from Aleppo Syria look more like a coordinated social media campaign than a cry for help

Posted by In the NOW on Mittwoch, 14. Dezember 2016

Können diese “Tausende von Zivilisten”, die “auf den Tod warten” jetzt erklären, warum diese sogenannten “Aktivisten” und die Massenmedien schweigen, wenn die befreiten Syrer sich auf den Straßen von Aleppo freuen?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 


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Frauen in Aleppo ziehen Freitod einer Vergewaltigung vor

in Welt von

Die Menschen sind dabei, die Stadt Aleppo zu verlassen, und derweil haben Massen-Ausgrabungen begonnen. Viele Kinder und Familien sind unter den Trümmern im Land begraben während die Armee in Aleppo eindringt, aber eine Sache hat die Bürger in Angst ergriffen und führt zu Massen-Selbstmorden.

Die Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad übernahmen in der vergangenen Woche die Kontrolle über die östlichen Teile von Aleppo – für viele Frauen in der Stadt Anlass, sich vor möglicher Vergewaltigung zu fürchten; viele haben sich bereits für den Tod als ihr geringeres Übel entschieden.

Abdullah Usman, Mitglied einer der in Aleppo kämpfenden Rebellengruppen, erklärte, dass zahlreiche Menschen unter dem schweren Beton gefangen sind, und dass viele von ihnen durch von Fassbomben ausgelösten Brände zu Tode gekommen sind. Er fügte hinzu, dass viele der Bewohner sich in Lager geflüchtet hätten, während viele Frauen sich selbst töteten – eine Option, in der sie mehr Freiheit sähen als etwa von den Armeeangehörigen in der Stadt vergewaltigt zu werden. Zwanzig Frauen begingen bereits Selbstmord, um einer Vergewaltigung zu entgehen.

Bildquelle: The Daily Beast – Eine verletzte Frau geht auf den Trümmern und bittet um Hilfe.

Abdullah Lateef Khalid, der Gründer von ‘One Solid Ummah’, einer Organisation, die sich der Hilfe und Unterstützung für das syrische Volk verschrieben hat, aktualisierte ihre Facebook-Seite mit einem äußerst traurigen Abschiedsbrief.

Der Hinweistext beschreibt die Furcht, die ihren Verstand einnimmmt, während sie beschreibt, dass sie in jedem Augenblick mit ihrer Vergewaltigung rechnen muss. “Ich bin eine der Frauen in Aleppo, die bald vergewaltigt werden. Es gibt  keine weiteren Waffen oder Männer, die zwischen uns und diesen Tieren stehen, welche hierher kommen und sich die Armee der Nation nennen” sagte das Mädchen, welches Selbstmord beging.

 

(Bitte klicken Sie  , um auf die die Facebook-Seite mit der vollen englischen Übersetzung zu gehen.)

Laut einer von Amnesty International durchgeführten Studie ist organisierte Vergewaltigung zu einem Werkzeug geworden, das im Krieg eingesetzt wird. Leider geht das Mittel der Vergewaltigung mit der Eroberung des Landes einher, die somit auch zur Eroberung weiblicher Körper führt.

“Einvernehmliche Vergewaltigung, und auch Vergewaltigung im Stile der Kriegsbeutepraxis vergangener Zeiten haben sich im gegenwärtigen Konflikt zu einem koordinierten Kampfmittel verändert” wie ein von Amnesty International und der BBC veröffentlichter Untersuchungsbericht feststellt.

Bildquelle: Daily Mail – Die herzzerreißende Notiz tauchte auf während der Waffenstillstand, welcher                             die  sichere Evakuierung von Tausenden von Zivilisten und Rebellen aus Aleppo hatte ermöglichen                                 sollen, zu einem tödlichen Ende kam. Im Bild sind Bewohner bei ihrer Flucht aus der Stadt zu sehen.

Gita Sahgal, Journalist und ehemaliger Leiter von Amnesty’s Abteilung für Fragen des Sozialen Geschlechts, erklärte, dass die Frauen, die gestorben sind oder die sonstwie während des Krieges leiden, keine Aufmerksamkeit in den Medien haben, in vielen Fällen diese Probleme jedoch bereits seit langer Zeit bestanden. Es gibt Hunderte von Frauen, die in Syrien getötet worden sind, viele von ihnen als Kriegsgefangene.

                                      Bildquelle: Facebook – Ein Mann im belagerten Aleppo umarmt seine Frau vor einem der vielen                                       Gebäude, die in der Stadt zerstört wurden, als ihre Evakuierung bevorsteht. An der Wand steht                                         geschrieben: “Wir kommen zurück”.

Rowaida Yousef, die den Alptraum selbst erlebt hat, erzählt ihre Geschichte, wie sie im Gefängnis vergewaltigt wurde und entkommen konnte.Sie sagt, dass sie Frauen, die wie sie gelitten haben, dabei helfen will, sich erholen, und dass sie ihre Stimme in der Dunkelheit sein möchte.

Das Mädchen, das den tiefühlenden Brief geschrieben hatte, bevor sie Selbstmord, sagte, dass sie dieses Schritt tat, um nicht eine Gelegenheit für Assad’s Truppen zu werden. Sie schrieb sogar, dass ihre Handlung, den Tod dem Leben vorzuziehen, in Zeiten des syrischen Konflikts etwas Symbolhaftes ist.

 

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 

 


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Die grausame Realität hinter dem teuersten Kaffee der Welt

in Umwelt/Welt von

Die scheuen waldbewohnenden wilden Zibetkatzen werden unter schrecklichen Bedingungen in Gefangenschaft gehalten, in Käfigen eingesperrt ähnlich wie Hühner in Legebatterien, um die wachsende Nachfrage nach dem seltensten und teuersten Kaffee der Welt zu decken.

Der seltenste und teuerste Kaffee der Welt – Zibet-Kaffee, der Preise von $ 300 pro Pfund und bis zu $ ​​100 pro Tasse erreicht – wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die von indonesischen Zibetkatzen teilweise verdaut und ausgeschieden werden.

Die Verdauungsenzyme der Zibetkatzen fermentieren die Bohnen, und nachdem sie aus dem Kot extrahiert wurden, ergeben sie einen weniger säuerlichen, dunklen und geschmeidigen Kaffee mit Karamell-ähnlichem Geschmack. Im Grunde genommen kommt dieser kostspieligste Kaffee der Welt von Exkrementen, aber das ist noch nicht der eigentliche Teil der hässlichen Wahrheit.

Diese Wahrheit ist, dass Zibetkatzen-Kaffee – mit seinem idonesischen Namen auch als Kopi Luwak bekannt – von kleinen, Mungo-ähnlichen Kreaturen stammt, die mit einer schwächenden Diät in kleinen engen Käfigen zwangsernährt werden.

Chris Shepherd, stellvertretender Regionaldirektor der Naturschutzorganisation NGO Traffic Südostasien, erklärte dem Guardian:

“Die Zustände sind schrecklich, ähnlich wie bei Käfig-Hühnern. Die Zibetkatzen sind aus der freien Natur entrissen und müssen schreckliche Bedingungen ertragen. Sie möchten zusammenbleiben, werden aber getrennt und müssen eine sehr schlechte Ernährung in winzigen Käfigen erleiden. Die Sterblichkeitsrate ist hoch, und einige Arten der Zibetkatze sind gar ernsthaft vom Aussterben bedroht. ”

“Es gerät allmählich außer Kontrolle. Indes gibt es kein nennenswertes öffentliches Bewusstsein dafür, wie ist es tatsächlich aussieht. Die Menschen sollten sich bewusst machen, dass Zehntausende von Zibetkatzen unter diesen Zuständen gehalten werden. Es würde die Leute von ihrem Kaffee abbringen, wenn sie das wüßten.”

Die scheuen katzenartigen Nachttiere, die in der Regel hoch in den Wäldern leben, nehmen nur gelegentlich Kaffeebohnen zu sich. Sie sind eigentlich Fleischfresser, die normalerweise Ratten, Vogeleier und Eidechsen fressen. In Zibetkatzen-Farmen werden sie jedoch fast ausschließlich mit Kaffeebohnen gefüttert, was zu Infektionen, Tumoren, extremen Verdauungsproblemen und sogar zum Tod führt.

Ursprünglich wurde Kopi Luwak aus in der Wildnis geerntetem Zibetkatzen-Kot gewonnen. Doch um der wachsenden Nachfrage nach dem teuersten Kaffee der Welt gerecht zu werden (schätzungsweise 50 Tonnen massenproduzierten Zibetkaffees aus Indonesien, Vietnam, den Philippinen und China überschwemmen den internationalen Markt jedes Jahr), werden die Zibetkatzen nun in Käfigen unter fürchterlichen Lebensbedingungen gefangengehalten.

Im Jahr 2013 wies eine verdeckte BBC-Untersuchung auf, wie Kaffee von unter unmenschlichen Bedigungen gehaltenen Käfig-Zibetkatzen in Europa als Produkt von freilebenden Tieren deklariert wird.Viele Einzelhändler verkaufen das Produkt als “Natürlich”, gewonnen im Dschungel aus dem Kot von freilebenden Tieren. Jedoch bezeugten Reporter Legebatterie-ähnliche Zustände, Tiere in engen Käfigen und eine schwer verletzte Zibetkatze, was in Widerspruch zu dem Etikett “Natürlich” steht, mit dem Verbraucher umworben werden.

Im selben Jahr untersuchte auch die Organisation People for Ethical Treatment of Animals (PETA) Asien einige der Zibetkatzen-Kaffeefarmen in Indonesien und auf den Philippinen – zwei der Haupt-Produzenten von Kopi Luwak weltweit – und zeigte Aufnahmen von kranken, depressiven Zibetkatzen, die unter Infektionen leiden und Anzeichen von Zoochosis zeigen, einer stressbedingten neurotischen Erkrankung, die Tiere in Gefangenschaft dazu bringt, durchzudrehen, herumzurennen, und ständig aus Frustration stereotypisch mit dem Kopf zu nicken.

Im Jahr 2015 startete der ehemalige Kaffeehändler Tony Wild und Autor von “Coffee: A Dark History”, der Kopi Luwak 1991 in der westlichen Welt bekanntgemacht hatte, eine Online-Petition und eine Facebook-Kampagne ‘Kopi Luwak: Stoppen Sie den Unsinn’, um Konsumenten und Zibet-Kaffeehersteller zu zwingen, das Produkt zu meiden.

Er sagte gegenüber Time:

“Der Kaffeeindustrie hat sich verschworen, die Leiden der Tiere zu ignorieren, um dieses Geschäft in Gang zu halten. Ich habe gesehen, wie 100 Tiere auf einer Kaffeefarm auf einem halben Hektar gehalten wurden. Es ist eine Art von ein Gefangenenlager, wo sie sich gegenseitig bekämpfen.”

Forscher von der Wildlife Conservation Research Unit der Oxford-Universität und der in London ansässigen gemeinnützigen Organisation ‘World Animal Protection’ bewerteten vor kurzem die Lebensbedingungen von 48 ehemals wilden Zibetkatzen, die nun in kleinen Käfigen in 16 Farmen in Bali gehalten werden, und sie beschrieben die Produktionsmethoden für Zibet-Kaffee in Süd-Ost-Asien als eine “Versklavungsindustrie”.

Neil D’Cruze, einer der Forscher, weihte The National Geographic in die düsteren Ergebnisse ein:

Einige dieser Käfige waren buchstäblich winzig – man könnte sie als Kaninchenställe bezeichnen.Sie sind überall mit Urin und Kot durchtränkt. Einige der Zibetkatzen waren sehr abgemagert, was von der einseitigen Ernährung mit lediglich Kaffeekirschen herrührt – die Frucht, welche die Kaffeebohne umgibt. Andere waren fettleibig, da sie sich niemals frei bewegen können. Und einige waren durch Koffein aufgeputscht.

“Am bestürzendsten war indes der Drahtboden, auf dem viele der Tiere permanent stehen, sitzen und schlafen müssen, rund um die Uhr. Wenn Sie selbst auf dieser Art von Drahtgeflecht die ganze Zeit stehen müssten, würde es Wunden und Abschürfungen bewirken. Sie haben keinerlei Gelegenheit, von diesem Untergrund wegzukommen. Es ist eine ständige, intensive Quelle von Schmerzen und Beschwerden.”

Kann der exotischste Kaffee der Welt, der die Bestände der freilebenden Zibetkatzen-Population in Asien gefährdet, nachhaltig und ohne irgendwelche Grausamkeiten produziert werden?

Bitte lassen Sie uns Ihre Meinung als Kommentar unten wissen, und geben Sie diese Informationen weiter…

Verweise:

 

  • Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com, http://anonhq.com/the-cruel-reality-behind-the-most-expensive-coffee-in-the-world/


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Künstliche Intelligenz ersetzt Management bei weltgrößtem Hedge-Fonds

in Welt/Wirtschaft von

(ANTIMEDIA) – Das bevorstehende Ausweiden des globalen Arbeitsmarktes durch künstliche Intelligenz und roboterhafte Automatisierung ist wohlbekannt. Verschiedene Schätzungen deuten darauf hin, dass der amerikanische Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2025 um 30% schrumpfen könnte. Die Einschätzung der Vereinten Nationen ist gar noch düsterer. Sie prognostizieren, dass zwei Drittel der menschlichen Arbeitskräfte innerhalb der nächsten zehn Jahre ersetzt werden. Normalerweise sind die hauptsächlich betroffenen Sektoren in solchen Verlustberichten die Bereiche Herstellung, Handel und Jobs als Arbeiter. Indes sind gemäß einer neuen Analyse auch Büro-Arbeitsplätze nicht immun, und der größte Hedge-Fonds der Welt ist im Begriff, seine Manager durch künstliche Intelligenz zu ersetzen.

Die Firma Bridgewater Associates, die Vermögenswerte im Umfange von 160 Milliarden US Dollar verwaltet, hat ein Ingenieurteam damit beauftragt, KI-Software zu erstellen, welche die Entscheidungsfindung automatisiert und Emotionen aus der Finanzanalyse heraushält. Das Vorhaben leitet der gleiche Mann, David Ferrucci, der hinter IBM’s Supercomputer Watson stand, welcher im Jahr dafür 2011 berühmt wurde, Menschen bei Jeopardy geschlagen zu haben!

Nun entwickelt Ferrucci die ehrgeizige PRIOS-Management-Software, die nach Bridgewater’s Erwartungen innerhalb von nur fünf Jahren drei Viertel ihrer Entscheidungen treffen wird. Laut Devin Fidler, einem Forschungsleiter, der für das Institute of the Future an einem ähnlichen Projekt arbeitet, ist Bridgewater’s Zielsetzung durchaus vertretbar.

“Menschen können einen schlechten Tag haben, und das beinflusst dann ihre Wahrnehmung der Welt und die Entscheidungen, die sie treffen. In einem Hedge-Fonds kann das enorme Auswirkung haben” sagt Fidler. Er geht davon aus, dass eine der größten Herausforderungen darin bestehen wird, die im Unternehmen arbeitenden Menschen dazu zu bewegen, das Wort einer Maschine zu akzeptieren.

Er erklärt:

“Die Leute neigen nicht dazu, eine von einer Maschine kommende Nachricht zu akzeptieren.

In Unternehmen, die wirklich gut in der Datenanalyse sind, werden Entscheidungen sehr oft von einem statistischen Algorithmus getroffen, aber die Entscheidung wird sodann von jemandem vermittelt, der sie möglicherweise in einen emotionalen Kontext setzt.”

Futurist Zoltan Istvan sagte zuvor gegenüber Anti-Media, dass die Automatisierung den Arbeitsmarkt so wesentlich dezimieren werde, dass ein Allgemeines Grundeinkommen erforderlich wird. Er teilt Fidler’s Einschätzung nicht und weist darauf hin, dass die Menschen der Führung durch Maschinen bereits seit Jahren folgen, wenn es besipielsweise um Autopilot- und GPS-Systeme geht. Menschen haben durchaus Vertrauen in algorithmische künstliche Intelligenz gefasst, genau jenen Mechanismus, der die Automatisierung für Unternehmen so finanziell lukrativ macht.

Istvan empfiehlt, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass Arbeitsplätze verschwinden werden, und zwar nicht nur Stellen im gewerblichen Bereich.

“Die Fakten sind sehr einfach: Künstliche Intelligenz wird jeden Job besser machen.

Die einzige Ausnahme mag die Karriere als Künstler sein, da diese Tätigkeiten subjektiv angelegt sind, indes werden sämtliche Arbeitsplätze mit manuellen und ausführenden Tätigkeiten demnächst zur Diposition stehen, und KI und Roboter-Hersteller können zuschlagen. ”

Für eine Untersuchung von Accenture, einem digitalen Beratungsunternehmen, sind 1.770 Manager in 14 Ländern gebeten worden, die Auswirkungen künstlicher Intelligenz einzuschätzen.

Die Autoren kamen zu folgendem Ergebnis:

“Künstliche Intelligenz wird sich letztlich erweisen, billiger, effizienter und möglicherweise unparteiischer in ihrem Handeln zu sein als Menschen.”

Es sieht so aus, als dass Arbeitsplätze von Angestellten ebenso sehr betroffen sind, wie diejenigen von Arbeitern.

“Banker werden aussterben wie zuvor die Dinosaurier”, sagt Istvan.

Gibt es irgendwelche Arbeitsplätze, die sicher sind? Istvan glaubt, dass Künstler und Kreative auf einzigartige Weise der Übernahme durch Automatisierung widerstehen können sollten. Angesichts der Übernahme der Arbeitsplätze von Hedge-Fonds-Managern und Bankern, muss man sich jedoch fragen, wie lange Kreativität noch das Hoheitsgebiet des Menschen bleiben wird. Ein Schriftstellerraum mit Robotern könnte Netzwerken und Studios Milliarden an Geld sparen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von Anti-Media http://theantimedia.org/artificial-intelligence-management-hedge-fund/


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Erste Solar-Straße der Welt offiziell eröffnet in Frankreich [Video]

in Welt von

Rund 2.800 Quadratmeter Solarmodule wurden auf einer Straße in einer kleinen Stadt in der Normandie installiert.

Es gibt so Einiges, das man an Frankreich schätzen mag, vor allem etwa sein Gesetz, das Supermärkten vorsätzliches Verschwenden von Nahrung untersagt, das Verbot von Plastikbesteck, -Tassen und -Tellern, und der jährlich in Paris stattfindende 24-Stunden Autofreie Tag. In dem kleinen Dorf Tourouvre-au-Perche wird man nun auch eine Route finden, welche die erste Solar-Straße der Welt ist.

In der vergangenen Woche weihte Frankreichs Umweltminister, Ségolène Royal, offiziell in der normannischen Stadt eine Straße ein, die ca. 2.800 Quadratmeter Sonnenkollektoren in der Oberfläche trägt. Obwohl die Module eigentlich am effektivsten sind, wenn sie angewinkelt anstatt flach montiert sind, werden sie dennoch genügend Energie für die Straßenbeleuchtung in der 3.400-Einwohner-Stadt in den nächsten zwei Jahren liefern, laut The Guardian.

Nun wartet das Land darauf, zu sehen, ob das Projekt Wattway, das von der Energiefirma Colas angeführt wurde, dem dieses Experiment umgebenden Rummel gerecht wird. Wenn die zweijährige Studie erfolgreich ist, hat das Energieunternehmen Ambitionen, Solarmodule auf einer Länge von einem Kilometer pro jeweils 1.000 Kilometer Straße in Frankreich zu installieren. Das Land hat derzeit insgesamt 1 Million Kilometer Straße.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 5 Millionen Euro – ein Preis, der nicht jedem gefällt. Um sicherzustellen, dass die Module dem Gewicht der Fahrzeuge standhalten und strapazierfähig bleiben, bedeckt ein Harz mit fünf Schichten Silizium die Einheiten.

Die Solar-Straße soll pro Jahr 28 Megawattstunden Strom erzeugen; die tägliche Produktion wird je nach Wetter variieren. Wenn Wattway erfolgreich ist, rechnet das Unternehmen mit rund 767 Kilowattstunden (kWh) pro Tag, und mit einer elektrischen Leistung von sogar 1.500 kWh täglich während der Sommerzeit.

Das sagt Jean-Charles Broizat, der Direktor von Wattway :

“WIR SIND IMMER NOCH IN EINER EXPERIMENTIER-PHASE. EIN VERSUCHSPROJEKT DIESEN AUSMASSES IST EINE WIRKLICHE CHANCE FÜR UNSERE INNOVATION. DIESES VERSUCHSPROJEKT HAT UNS IN DIE LAGE VERSETZT, SOWOHL DEN INSTALLATIONSPROZESS UNSERER PHOTOVOLTAIKMODULE ALS AUCH IHRE HERSTELLUNG ZU VERBESSERN, UM UNSERE INNOVATION WEITERZUOPTIMIEREN. “

Während auf einer Route in den Niederlanden Sonnenkollektoren auf einem Radweg installiert wurden, kann Tourouvre-au-Perche sich dessen berühmen, die erste Solar-Straße für Autos in der Welt zu haben.
Bitte teilen Sie diese monumentalen Nachrichten und Ihre Gedanken unten mit uns!

 

Verweise:

 

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/first-solar-road-world-officially-opens-france-watch/

 

 


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Jemen im Chaos: 1.000 Kinder sterben jede Woche während die Welt den US-unterstützten Krieg ignoriert

in Welt von

(MEE Jemen steht am Rande des Zusammenbruchs, da Armut und Krankheit, durch Krieg und einen Mangel an Ressourcen noch weiter verschärft, das Land verwüstet haben.

Die Organisation ‘Save the Children‘ warnte unlängst, dass Zehntausende von Kindern sterben, da das Gesundheitssystem als Folge knapper Mittel und von Flucht des medizinischen Personals zerfällt.

Mindestens 1.219 Kinder sind bisher als direkte Folge der Kämpfe zwischen einer von Saudi-Arabien angeführten Koalition und Houthi-Rebellen gestorben, und der Mangel an medizinischer Versorgung sowie fehlendes Personal sind derzeit dabei, weitere 10.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr auszulösen.

“Schon vor dem Krieg starben bereits Zehntausende von jemenitischen Kindern an eigentlich abwendbaren Ursachen”, sagte Edward Santiago, Direktor von ‘Save the Children’ in Jemen. “Indes ist die Situation mittlerweile noch viel schlimmer, und schätzungsweise 1.000 Kinder sterben jede Woche durch vermeidbare todbringende Ursachen wie Durchfall, Unterernährung und Infektionen der Atemwege.”

“Während viele Eltern ihren Arbeitsplatz und ihre Lebensgrundlagen im Chaos des Krieges verlieren, sagten uns gegenüber viele Menschen, dass sie ihre Habseligkeiten wie etwa Schmuck, Fahrzeuge, Gaskanister und Land verkaufen müssen, nur um sich die Reise zum Krankenhaus leisten zu können, während andere Kredite aufgenommen haben. Selbst wenn sie dort angekommen sind, können sie oftmals die Kosten für die Medikamente, die ihre Kinder dringend benötigen, nicht aufbringen, während viele andere Eltern feststellen müssen, dass die Einrichtung über die lebensrettenden Medikamente einfach nicht verfügt. ”

Man geht davon aus, dass 86 Prozent der Menschen im Jemen humanitäre Hilfe benötigen, ein Staat, der sich laut einem neuen Bericht des Europäischen Rates für Auswärtige Beziehungen (ECFR) an der “Grenze zur Hungersnot“ bewegt.

Der Bericht sagt, dass die Kinder von Jemen aufgrund von Krankheit, Armut und Mangel an Bildung möglicherweise eine “verlorene Generation” seien und einen geeigneten Nährboden für militante Gruppen wie al-Qaida und den Islamischen Staat (IS) darstellten, die beide ein Standbein im Jemen haben.

19 Millionen Menschen leben ohne brauchbares Trinkwasser, und 14,1 Millionen sind ohne gesicherte Nahrungsmittel-Versorung. Die seitens der EU zugesagten 56 Millionen Dollar schließen nicht annähernd die Lücke von 1,63 Mrd. US-Dollar, die überbrückt werden muss, um dem Jemen tatsächlich zu helfen.

“Jemen hat einen Bruchteil der internationalen Aufmerksamkeit erhalten, die Syrien zugesprochen wird”, so der Autor des Berichts, Adam Baron. “Aber in vielerlei Hinsicht ist es jetzt schlimmer als in Syrien, sowohl hinsichtlich der humanitären Situation als auch wegen mangelnder staatlicher Kontrolle, was extremistischen Gruppen Raum gibt.”

“Das Land steuert rasch auf einen Punkt der totalen Anarchie und des Staatsversagens zu, was Europa kaum ignorieren können wird, nicht zuletzt wegen der möglichen Welle von jemenitischen Flüchtlingen, die an europäischen Küsten Zuflucht suchen könnten.”

Der Konflikt im Jemen hat während seiner 20-monatigen Dauer nach Angaben der Vereinten Nationen direkt mehr als 7.000 Menschen getötet und fast 37.000 verwundet.

Die Houthis hatten die Hauptstadt Sanaa und andere Teile des verarmten Landes im September 2014 überrannt und dadurch eine von Saudi-Arabien geführte und durch die USA unterstützte arabische Militärkoalition veranlaßt, sechs Monate später zur Unterstützung des Präsidenten einzugreifen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von:  Anti-Media Radio  http://theantimedia.org/yemen-children-us-backed-war/

 

 

 


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Der WWF warnte kürzlich, dass die weltweiten Fischbestände schnell zurückgehen und bis 2048 vollständig zusammenbrechen könnten.

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Im Laufe eines Jahres konsumieren beispielsweise die Amerikaner durchschnittlich etwa 7 Millionen Tonnen Meeresfrüchte. Meeresfrüchte sind weltweit zunehmend populär geworden und haben zu einer riesigen 370-Milliarden-Dollar Industrie geführt. Während die aus Meeresfrüchten gewonnenen Profite wachsen, treibt die gestiegene Nachfrage die weltweite Fischereiwirtschaft an den Rand des Abgrunds. Heutzutage ist die weltweite Fischereiflotte 2 und 3 mal größer als die Fischbestände es eigentlich nachhaltig verkraften können, ein Problem, das laut den Warnungen des World Wildlife Fund (WWF) zum Aussterben sämtlicher Fische innerhalb der nächsten 30 Jahre führen könnte.

Der WWF deutete die Überfischung als Hauptursache für den markanten Rückgang der weltweiten Fischgründe heraus. Tatsächlich werden 53% aller weltweiten Fischgründe voll ausgeschöpft, während 32% überbeansprucht oder gar bereits erschöpft sind. Darüber hinaus werden die Top-10-Fischgründe vollständig oder überbeansprucht. Viele gefährliche Praktiken in Entwicklungsländern tragen ebenfalls zum Zusammenbruch der Fischbestände bei.

Zum Beispiel, die Cyanid-Fischerei, bei der die Fischer Natriumcyanid (Neurotoxin) im Wasser verspritzen, um den Fisch zubetäuben, tötet Korallen und Algen ab, von denen viele Fische und andere Meerestiere als Nahrungsquelle abhängen. Schätzungen zufolge wird für jeden lebenden Fisch, der mit dieser Methode gefangen wird, ein gesamter Quadratmeter Korallenriff zerstört. Milliarden von anderen Meerestieren – nämlich unerwünschte Fischarten und “Beifang”-Tiere wie Delfine und Schildkröten – werden jedes Jahr aufgrund ineffizienter, illegaler und zerstörerischer Fangmethoden getötet.

Eine in der Fachzeitschrift Science 2006 veröffentlichte Studie, die vom WWF zitiert wurde, schätzte, dass die weltweiten Fischbestände bei Fortsetzung dieses Trends bis zum Jahr 2048 vollständig zusammenbrechen könnten. Forscher stellten seinerzeit fest, dass die Verringerung der Artenvielfalt durch von Menschen gesetzte Ursachen das Vermögen der Bestände, sich wieder zu erholen, sowie die Stabilität des Ökosystems und die Wasserqualität reduzieren. Sie fanden heraus, dass der extreme Verlust der biologischen Meeresvielfalt die Fähigkeit der Ozeane beeinträchtigt, Nahrung zu liefern, obschon sie – damals – sagten, dass diese Trends immer noch umkehrbar seien. Hoffentlich sind sie es immer noch.

337 tote Wale wurden an der Küste von Südchile gefunden. Dieses massive Absterben war nicht das Ergebnis einer Überfischung, sondern einer von Menschen verursachten Verschmutzung der Meeresumwelt. | Quelle – quasarex.com

Indes berücksichtigt diese vor einem Jahrzehnt geschriebene Studie weder massive ozeanische Desaster wie Fukushima (2011) und die BP Deepwater Horizon Ölkatastrophe (2010), noch das schier unglaubliche Ausmaß fortgesetzter Meeresverschmutzung durch Unternehmen, Regierungen und Militärs. Darüber hinaus haben riesige Mengen an Müll ihren Weg in die Ozeane gefunden, genug, um zum Beispiel im Pazifischen Ozean daraus eine schwimmende Müll-Insel von der Größe des States Texas zu bilden. Über Jahre hinweg haben unerklärliche Massensterben von Meereslebewesen stattgefunden haben, und ihre Kadaver werden an die Strände rund um die Welt gespült. Dieses Absterben, wenngleich ohne “offizielle” Erklärung, beweist offensichtlich, dass etwas sehr, sehr ernsthaft nicht stimmt in den Weltmeeren, und das nicht nur aufgrund von Überfischung. Obwohl dem WWF darin zuzustimmen ist, dass die Überfischung und schädliche Fischereipraktiken einen großen Teil des Problems ausmachen, ist der Schaden an den Ozeanen und am Meeresleben so gewaltig, dass er den Rahmen dieses Artikels übersteigt. Wenn die Menschen ihren Fisch und ihre Meeresfrüchte wirklich so sehr genießen wie ihre Kaufgewohnheiten nahelegen, würden sie gut daran tun, sich deutlich einzuschränken bevor jegliches Meeresleben möglicherweise verschwunden sein wird.

Verweise:

 

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com


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Schein-US-Botschaft in Ghana stellte bis zu Ihrer Schließung zehn Jahre lang Reisedokumente aus

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Ghana (Sputnik) – Eine Schein-US-Botschaft in Ghana war über 10 Jahre hinweg betrieben worden bevor sie im vergangenen Monat geschlossen wurde, wie das US-Außenministerium berichtet.

Obwohl die “Botschaft” in Ghanas Hauptstadt, Accra, ein völliger Schwindel war, stellte sie real aussehende, wenngleich betrügerisch erlangte US-Visa und andere Dokumente aus, ebenso gefälschte Bankbelege, Ausbildungsnachweise, Geburtsurkunden und mehr für $ 6.000, so berichtete das US-Außenministerium am 2. November.

Über ungefähr ein Jahrzehnt lang funktionierte es ungehindert; den Kriminellen, welche die Operation betrieben, gelang es, korrupte Beamte gegen Zahlung zu veranlassen, einfach wegzuschauen, sowie legitime Blanko-Dokumente zu erhalten, um sie dann zu verfälschen”, erklärte der Bericht des Außenministeriums.

Das heruntergekommene, ungesicherte zweistöckige Gebäude hisste scheinbar an jedem Montag, Dienstag und Freitag Morgen die US-Flagge. Innen hing ein Foto von US-Präsident Barack Obama.

Die Schein-Botschaft bewarb ihre Dienste mit Werbezetteln und Plakaten und zielte auf Bürger von Ghana, der Elfenbeinküste und Togo ab, so das Außenministerium. Man konnte nicht einfach ohne Termin reingehen; “Stattdessen fuhren sie zu den entlegensten Teilen Westafrikas, um Kunden zu finden”, erklärte das Außenministerium.

“Sie brachten die Kunden nach Accra und mieteten ein Zimmer in einem nahegelegenen Hotel. Der ghanaische organisierte Verbrecherring brachte die Opfer zu der Schein-Botschaft hin und wieder zurück.”

Opfer begegneten “Konsularbeamten”, die in Wahrheit türkische Staatsbürger waren, die sowohl Englisch als auch Niederländisch sprachen. (Eine Niederländische Schein-Botschaft flog ebenfalls auf in Accra, wie die Deutsche Welle berichtet, was Beamte in den Niederlanden indes noch nicht bestätigt haben.) Ein ghanaischer Immigrationsanwalt und Angehörige von ghanaischen und türkischen organisierten Verbrecherringen waren laut dem Außeneministerium ebenfalls beteiligt.

Den 10 Jahre langen Botschafts-Schwindel hat die Operation Spartan Vanguard aufgedeckt, die vom Regionalen Sicherheitsbüro der tatsächlichen US-Botschaft in Ghana entwickelt wurde, um Menschenhandel und Betrügerein innerhalb der Botschaft und in der Region anzugehen, berichtete das Außenministerium. Die Untersuchung geht auf den Hinweis eines Informanten in einer anderen Untersuchung von Betrugsfällen zurück, der auch Ermittler im Falle der niederländischen Schein-Botschaft alarmiert hatte.  Mehrere Verdächtige wurden während eines Zugriffs in der Schein-Botschaft und an anderen Aufenthaltsorten verhaftet, die dem langjährigen Schwindel dienten. Botschafts- und Vollzugsbeamte fanden dabei 150 Pässe von 10 Ländern, legitime und gefälschte Visa der USA, der Schengen-Zone, Indien und Südafrika. sowie gefälschte Ausweisdokumente.

Wie viele Menschen mit von der Schein-Botschaft ausgestellten Dokumenten in die USA gereist sind, ist ebenso unklar wie ihre Beweggründe. Die Deutsche Welle berichtet, dass westliche Botschaften in Afrika davor warnen, dass dort kriminelle Netzwerke am Markt mit Visa aktiv sind.

Die echte US-Botschaft befindet  sich in einem gesicherten Komplex in einem der exklusivsten Viertel von Accra.Nach Angaben des Außenministeriums hat die Operation Spartan Vanguard bewirkt, dass die Ausgabe von betrügerischen Dokumenten um 70% reduziert wurde, jedoch mag dies nur der Anfang sein, da weitere Untersuchungen laufen.

Verweise:

  • https://sputniknews.com/

Übersetzt aus dem Englischen von The Fifth Column

 


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