Abholzung bringt hungrige Pythonschlange dazu, einen indonesischen Bauern als Ganzes zu verschlingen [Video]

in Umwelt/Welt

Professor Stephen Hawking sagte einmal, dass Dummheit und Gier die Menschheit früher zur Ausrottung treiben würden als erwartet. Unser Streben nach Geld ist derart ausgeprägt. dass wir darüber vergessen, unseren Planeten mit Würde zu behandeln. Wir vergessen, dass wir ein Teil von „Mutter Erde“ sind. Wenn wir sie zerstören, zerstören wir uns selbst.

Derzeit stehen Menschen ernsten Gefahren gegenüber durch globale Erwärmung, Wasserknappheit, Artensterben, und Atombomben, unter anderem. Die Zahl sowohl auf dem Land lebender als auch von Meeres-Arten sind stark rückläufig. Im November 2016 enthüllte ein Bericht der Umweltschutzorganiation World Wildlife Foundation (WWF), dass die Menschen bereits viele Tierarten ausgerottet haben. Der Bericht warnte davor, dass unser Planet am Rande des ersten massenhaften Artensterbens seit dem Ende des Dinosaurierzeitalters steht. Dem Bericht zufolge werden bis zum Ende des Jahrzehnts sieben von zehn der Säugetierarten der Welt, Fische, Amphibien, Reptilien und Vögel durch menschliche Handlungen vernichtet worden sein.

Tatsächlich ist dieser drohende Untergang das Ergebnis unserer eigenen Handlungen. Wir holzen Urwälder auf der ganzen Welt ab für kommerzielle Zwecke, ohne über die Folgen nachzudenken. Eine dieser Folgen hat sich soeben gezeigt.

Ein Palmöl-Farmer ist von einer riesigen Pythonschlange in Indonesien, Südostasien, verschlungen worden. Der traurige Vorfall ereignete sich im Dorf Salubiro auf der Insel Sulawesi, etwa 1.483 km östlich der Landeshauptstadt Jakarta.

Von dem Verstorbenen, einem 25-jährigen Mann namens Akbar, fehlte, so der Bericht, seit dem 26. März zunächst jede Spur. Akbar soll dem Vernehmen nach seine Nachbarn darüber informiert haben, dass er Palmnüsse von seiner Farm ernten gehe. Als er nach vielen Stunden noch nicht zurückgekehrt war, beganen die Nachbarn, sich wegen seiner Abwesenheit Sorgen zu machen.

Örtliche Anwohner sagten gegenüber den Medien, dass sie Schmerzensschreie in der Nacht seines Verschwindens gehört hätten. Am folgenden Tag meldeten Dorfführer ihn bei der Polizei als vermisst. Die Polizei beauftragte einen Suchtrupp, nach Akbar zu suchen.

Am dritten Tag der Suche, stießen sie auf eine 23 Meter lange Pythonschlange mit einem geschwollenen Bauch, die unfähig war, sich fortzubewegen. Akbar’s Freunde, die ein Teil des Suchteams waren, identifizierten den Körper anhand des Umrisses seiner Gummistiefel im Magen der Schlange. Sie fanden die Schlange in der Nähe von Akbar’s Familien-Palmenplantage, wohin er gegangen war, um zu ernten.

Rasch töteten sie das Reptil und öffneten seinen Bauch mit einem Messer. Akbar#s Körper war völlig intakt, was bedeutet, dass die Schlange ihn zuerst erdrosselt haben muss. Aufgrund der Ethikprinzipien verantwortungsbewusster Redaktionspolitik sind wir nicht in der Lage, Ihnen das Video über dem Vorfall hier direkt zu zeigen. Wenn sie sich die Aufnahmen jedoch ansehen möchten, können Sie das Video auf diesem Youtube Kanal finden. Wir raten Betrachtern aufgrund der bestürzenden Art des Vorfalls zur Vorsicht.

„Sie haben ihn (Akbar) nicht gefunden, aber die Dorfbewohner sahen eine bewegungsunfähige Python im Graben. Schnell kam in ihnen der Verdacht auf, dass vielleicht die Schlange Akbar hatte. Als sie die Schlange aufgeschnitten hatten, war Akbar tatsächlich in deren Leib“ sagte ein Polizeisprecher namens Mashura, der den Vorfall bestätigte.

Experten sagen, dass Pythons typischerweise keine Menschen fressen. Ein örtlicher Landwirtschafts-Dozent, Rahmansyah von der Hasanuddin Universität in Makassar ist überzeugt, dass der Verlust von Lebensraum durch Indonesiens lukrative Palmkernindustrie wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass die Schlange einen Menschen als Opfer gewählt hat.

„Da der Lebensraum zerstört ist, sind die natürlichen Nahrungsquellen der Schlange ebenfalls betroffen. So kroch die Schlange auf die Palmölplantage hinaus, um nach Beute zu suchen“, sagte Rahmansyah gegenüber der Jakarta Post.

Indonesien ist der größte Produzent von Palmnüssen auf der Welt, die für die Herstellung von Palmöl verwendet werden. Die Palmnussgeschäft hat zum Verlust großer Regenwaldbestände des Landes geführt, was wiederum zur Folge hat, dass die Tierwelt betroffen ist. Die indonesische Regierung hat ein fünfjähriges Moratorium für neue Palmkernplantagen verfügt, um die drohende Krise abzuwenden. Aufgrund dessen, was mit Akbar passiert ist, haben viele Palmnuss-Bauern jetzt Angst, in ihre Plantagen zu gehen.

Dass die Tierwelt ihren natürlichen Lebensraum aufgrund menschlicher Aktivitäten verliert, ist kein spezifisches Problem nur in Indonesien, es ist vielmehr ein beklagenswertes weltweites Phänomen. Im Jahr 2016 hat der britische Fotograf Nick Brandt in seiner Fotoserie ‚Inherit the Dust‘ („Den Staub Erben“) Aufschluss darüber gegeben, wie die wilden Tiere in Afrika ihren natürlichen Lebensraum durch menschliche Aktivitäten verloren haben.  Sie können diese Fotos hier aufrufen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/deforestation-drives-python-swallow-palm-nuts-farmer-death-indonesia-video/

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