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Donald Trump bezeichnet CNN als „Fake News“

in Medien/Politik
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CNN betreibt Schadensbegrenzung, nachdem der gewählte Präsident Donald Trump den Medienkonzern-Giganten als eine Organisation für ‚Fake News‘ bezeichnet hat.

Donald Trump hat CNN als Produzent von ‚Fake News‘ eingestuft, nachdem der Sender einen unbegründeten und nicht verifizierten Bericht veröffentlicht hat, in dem ein Dossier ausführlich beschrieben wird, das der russische Geheimdienst über den gewählten Präsidenten zusammengestellt hat.

Bei der Pressekonferenz in den Trump Towers wurde auch BuzzNews denunziert. Trump nannte den Medienkanal einen „versagenden Haufen Müll“. Diese Reaktion erfolgte, nachdem BuzzNews eine Kopie des gesamten Dossiers veröffentlicht hatte.

Obwohl Trump in der Pressekonferenz in New York zugegeben hat, dass Russland etwas mit den DNC-Leaks während des Wahlkampfs zu tun gehabt haben könnte, streitet er immer noch ab, dass diese Vorgänge ihm dabei helfen sollten, zum Präsidenten gewählt zu werden. Er behauptete außerdem: Wenn Russland wirklich so schädigende Informationen über ihn besäße, wie das veröffentlichte BuzzFeed-Nachrichtendossier andeutet, dann hätte Russland wahrscheinlich bereits damit gearbeitet. Zur selben Zeit hat der Kreml seinerseits abgestritten, dass derartige Geheiminformationen überhaupt vorliegen.

„Es ist eine Schande, dass solche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen können“, sagte Trump. „Ich habe die Informationen gesehen; ich habe die Informationen abseits des Treffens gelesen. Es handelt sich dabei durchgängig um Fake News – erfundene Sachen. Das ist nie passiert.“

Trump hat sich nicht zurückgehalten, als der CNN-Reporter Jim Acosta versuchte, eine Frage zu stellen. „Ihr produziert Fake News“, sagte Trump und lehnte die Anfrage ab.

Offizielle Stellen des Geheimdienstes müssen die Anschuldigungen noch untermauern, die in dem Dossier vorgebracht werden. Berichten zufolge wurden diese Daten trotzdem bereits in einen „Bericht der höchsten Geheimhaltungsstufe“ einbezogen.

Des Weiteren haben die Berater von Präsident Vladimir Putin das Dossier nach seiner Veröffentlichung als „absolute Fantasie“ bezeichnet.

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Präsident Barack Obama hat sich in einem Interview mit NBC News geweigert, einen Kommentar zu der Angelegenheit abzugeben. Er sagte jedoch: „Wenn sie [die Nachrichten] einen schlechten Job machen, dann würde ich sagen: ‚Ihr seid gefeuert‘.“

CNN war eine der treibenden Kräfte, die den Begriff ‚Fake News‘ geprägt haben. In den vergangenen Wochen stand CNN im Zentrum scharfer Kritik für die Verbreitung von irreführender Nachrichten über die Wahlen in Ghana, Afrika; und weil dort eine Hetzkampagne gegen Julian Assange versucht wurde, indem ein Interview ausgestrahlt wurde, das Assange fälschlicherweise beschuldigt, pädophil zu sein. CNN wurde jüngst auch dabei ertappt einen Screenshot aus dem Computerspiel Fallout 4 zu verwenden, bei dem sie behaupteten, er illustriere den russischen Hackerangriff.

Ende Dezember 2016 beschuldigte CNN den alternativen Medienkanal AWDNews und andere Organisationen, sie hätten reale Ereignisse mit ihren Fake News beeinflusst.

Fox News eilte CNN zu Hilfe und der Nachrichtensprecher Shepard Smith von Fox News behauptete: „Weder sie noch jeder andere Journalist sollte der Herabwürdigung und der Delegitimierung durch den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgesetzt sein.“

Während CNN die Anschuldigungen von Trump nachdrücklich bestreitet, wurde eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt: „Wir sind voll und ganz überzeugt von unserer Berichterstattung… Sie repräsentiert das Herzstück dessen, was die erste Gesetzesänderung („First Amendment“) beschützt und die Menschen über die inneren Vorgänge ihrer Regierung informiert. In diesem Fall geht es um Material für Briefings, die für Präsident Obama und den gewählten Präsidenten Trump letzte Woche vorbereitet wurden. Wir haben klargestellt, dass wir keine der Details des 35-seitigen Dokuments veröffentlichen werden, weil wir die Vorwürfe des Berichts nicht erhärtet haben.“

CNN ist zum wichtigsten Anwärter im Kampf gegen die ‚Fake News‘ geworden. Das geht so weit, dass sie sogar eine Facebook-Seite eingerichtet haben, in der steht, wie man im eigenen Newsfeed „Fake News überlistet“.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Trump verweigert Geheimdienst- und Sicherheitsbriefings zu Iran und Russland

in Politik/Welt
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Obwohl Geheimdienst-Briefings kein Muss sind, haben designierte Präsidenten sie in der Vergangenheit begrüßt, so eine Anmerkung von Reuters. (Foto: Getty Images)

Der designierte nächste Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, weigert sich Berichten zufolge mehr als ein Geheimdienst-Briefing pro Woche anzuhören – das heißt, dass er die meisten davon ausfallen lässt, berichtete Reuters am vergangenen Freitag.

Die Gründe sind unklar, warum der gerade ankommende Oberbefehlshaber, der niemals zuvor ein gewähltes Amt innegehalten hat, sich dafür entschieden hat, die so genannten President‘s Daily Brief (PDF) – etwa: tägliche Lagebesprechungsberichte für den Präsidenten – nicht häufiger anhören will. Eines anonymen US-Beamten zufolge, der mit Reuters gesprochen hat, hat Trump angefordert, dass die Briefings zur nationalen Sicherheit die „routinemäßigen“ PDBs und andere spezifische Berichte zu bestimmten Themen mit beinhalten sollen.

Keines davon befasst sich mit Russland oder Iran, sagte der Beamte.

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Trump scheint es egal zu sein, was die Geheimdienste oder die Welt von ihm hält – ganz nach seinen Vorbildern Putin und Erdogan.

Der Vertreter Adam Schiff (D-Calif., also ein Demokrat aus Kalifornien), Mitglied auf dem zweithöchsten Rang des House Intelligence Committee (Heimatschutz-Ausschuss), verriss Trumps desinteressierte Haltung. Er sagte: „Es ist zutiefst verstörend, dass der designierte Präsident Zeit für Kundgebungen hat – aber nicht für regelmäßige Geheimdienst-Briefings.“

In einem Op-Ed (Kolumnte) für USA Today warnten Senatorin Dianne Feinstein (D-Calif.) und Senator Ben Cardin (D-Md. aus Maryland), die Mitglieder auf dem zweithöchsten Rang des Geheimdienstausschusses für den Senat (Senate Intelligence Committee) und des Ausschusses für internationale Beziehungen (Foreign Relations Committee) davor, dass Trump die Sicherheit des Landes gefährden könnte, indem er nicht an den Briefings teilnimmt.

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„Die Kosten einer fehlgeschlagenen Präsidentschaft von Trump wären tiefgreifend für die Sicherheit der Vereinigten Staaten und für die Sicherheit von Ländern auf der ganzen Welt“, schreiben die Senatoren. „Mit jedem Tag, der vergeht, machen wir uns immer mehr Sorgen darüber, dass der designierte Präsident Trump die förmlichen und zutiefst ernsthaften Verantwortlichkeiten nicht begreift, die damit einhergehen, wenn man der Oberbefehlshaber dieser Nation ist.“

Der designierte Vizepräsident Mike Pence erhält wöchentlich etwa sechs Geheimdienst-Briefings, sagt die Quelle Reuters gegenüber aus. Die Berichte sind dieselben, die auch für Präsident Barack Obama verfügbar sind – und obwohl sie nicht verpflichtend sind, haben die gewählten Präsidenten sie in der Vergangenheit begrüßt, merkte Reuters an.

Leon Panetta, der ehemalige Leiter des CIA, trat am vergangenen Sonntag bei CBS Face the Nation (etwa: CBS-Sendung Stell‘ dich der Nation) auf. Auch er äußerte Bedenken hinsichtlich Trumps Vorgehen in Bezug auf die Briefings.

„Um ganz ehrlich zu sein: Eine meiner großen Sorgen ist momentan, dass der Präsident seine Geheimdienst-Briefings momentan nicht bekommt“, sagte er. „Er hat sich ein paar davon angehört, aber er bekommt sie nicht jeden Tag.“

„Wenn Sie der Präsident der Vereinigten Staaten sind, dann sollten Sie besser tagtäglich in Kontakt mit Ihren Geheimdienst-Berichterstattern sein“, sagte er, „so dass Sie ein Verständnis dafür entwickeln, in Bezug auf… was in der Welt passiert, welchen Krisen Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken müssen und welche Schritte Sie unternehmen müssen, um mit diesen Krisen umzugehen?“

Von Nadia Prupis für commondreams.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. Dieser Artikel wurde unter einer Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0-Lizenz veröffentlicht (CC BY-SA 3.0).

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Trump verspricht, Edward Snowden nach Hause zu holen und sich bei ihm zu entschuldigen

in Politik
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Der Druck auf Donald Trump, den designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten, beginnt schon jetzt zu steigen – lange bevor er den Eid der Präsidentschaft abgelegt hat, um der nächste Präsident des Landes zu werden.

Edward Snowden ist ein amerikanischer Computerexperte, der in der Vergangenheit als Auftragnehmer für die National Security Agency (NSA) und davor sogar für die Central Intelligence Agency (CIA) gearbeitet hat. Snowden schaffte es im Jahr 2013 in die Schlagzeilen auf der ganzen Welt, nachdem er streng geheime Informationen von der NSA kopiert und geleakt hat, die der Regierung der Vereinigten Staaten gehören. Seine Enthüllungen zeigten, wie die amerikanische Regierung heimlich ihre Bürger ausgespäht hat – und den Rest der Welt – und zwar im Namen der so genannten nationalen Sicherheit.

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Diese belastenden Enthüllungen haben die amerikanische Regierung bloßgestellt, sogar vor ihren Verbündeten. Das Justizministerium hat daraufhin später Anklage gegen Snowden erhoben. Damit war er dazu gezwungen, Asyl in Russland zu suchen. Derzeit lebt Snowden an einem unbekannten Ort in Russland und hat bislang drei Jahre im Exil verbracht.

Demonstrators hold signs supporting Edward Snowden in New York's Union Square Park, Monday, June 10, 2013. Snowden, who says he worked as a contractor at the National Security Agency and the CIA, gave classified documents to reporters, making public two sweeping U.S. surveillance programs and touching off a national debate on privacy versus security. (AP Photo/Richard Drew)

Seit den Enthüllungen fordern westliche Datenschutz-Aktivisten schärfere Anti-Spionage-Gesetze. In den Vereinigten Staaten hat der US-Kongress zum Beispiel verordnet, dass die NSA die massenhafte Sammlung von Metadaten von Telefonen einstellt, die von einem bestimmten Absatz – Sektion 2015 – des Patriot Act autorisiert wird. Gemäß den neuen Richtlinien des Kongresses darf die NSA nicht länger Daten über die inländischen Telefonverbindungen der US-amerikanischen Bürger direkt sammeln oder aufbewahren.

Im Jahr 2013, als Snowden diese Enthüllungen an die Öffentlichkeit weitergab, teilten sowohl die amerikanische Öffentlichkeit als auch Menschen von anderswo aus anderen Ländern ihre Meinung zu dieser Angelegenheit mit. Wenngleich einige Menschen, insbesondere jene im Stab der Obama-Regierung, glaubten, dass Snowden bestraft werden sollte, betrachteten Datenschutzaktivisten Snowden als einen Helden.

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Zu diesem Zeitpunkt bereitete sich Trump natürlich schon darauf vor, als Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten anzutreten. Er teilte ebenfalls seine Meinung zu den Enthüllungen mit, die Snowden an die Öffentlichkeit getragen hatte und die das Land bis ins Innerste erschüttert hatten. Der Milliardär hatte damals gesagt, er werde Snowden zurück in die Vereinigten Staaten bringen und sich bei ihm entschuldigen, wenn er nur der Präsident des Landes werden würde. Hier seht ihr den Tweet zu dieser Angelegenheit von Trump, den er am 18. Juni 2013 abgesetzt hatte:

@realDonaldTrump: Ich kann nur sagen: Wenn ich Präsident wäre, dann wäre Snowden längst in die USA zurückgeholt worden (mit dem schnellsten Jet) und mit einer Entschuldigung!

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Als Trump diesen Tweet veröffentlichte, machten sich viele über ihn lustig und sagten, dass er niemals der Präsident der Vereinigten Staaten werden würde. Da er jetzt allerdings gerade tatsächlich zum Präsident gewählt worden ist, nehmen ihn einige Leute beim Wort und verlangen, dass er Snowden sofort zurückbringt, wie er es einst versprochen hatte.

In einem anderen Tweet, den er am 19. April 2016 abgesetzt hat, sagte Trump, dass Snowden nichts außer der Todesstrafe dafür verdienen würde, dass er den Ruf des Landes mit seinen Enthüllungen beschädigt hat. Snowden hatte darauf ebenfalls geantwortet und gesagt, dass er den Tod nicht fürchtet – und dass er nichts Falsches getan hat, sondern lediglich den Menschen auf der ganzen Welt geholfen hat.

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Vor den Wahlen war Trump von den Demokraten – und sogar von einigen Republikanern – dessen beschuldigt worden, dass er angeblich Verbindungen zur russischen Regierung hatte. Hillary Clinton unterstellte, dass der von Vladimir Putin angeführte Kremlin versuchen würde, die Wahl zugunsten von Trump zu beeinflussen. Besorgnis erregt dies aus dem folgenden Grund: Wenn es wahr ist und Trump also wirklich Verbindungen zu den Russen hat, dann könnte er möglicherweise über die Rückführung von Snowden verhandeln. Natürlich kann Trump die Hinrichtung von Snowden nicht anordnen, aber er kann ihn natürlich ins Gefängnis stecken.

Snowden selbst scheint Trump seiner Konkurrentin Clinton während der Wahl vorgezogen zu haben. Vor der Wahl setzte er einen Tweet ab, dass man die Wahl zwischen Trump und Goldman Sachs habe – und mit Goldman Sachs meinte er Clinton.

@Snowden: 2016: eine Wahl zwischen Donald Trump und Goldman Sachs.

Für Aktivisten könnte Trump das Ruder herumreißen, indem er Snowden begnadigt. Abgesehen von Snowden gibt es auch die Aufforderung an Trump, er möge eingreifen und Chelsea Manning sowie Julian Assange befreien. WikiLeaks hatte gesagt, dass es für Obama einen entscheidenden politischen Moment gebe, Manning und Snowden zu begnadigen – und wenn er es nicht täte, dann würde er Trump die Präsidentschaft mit der Freiheit geben, den Preis einzuheimsen.

Wikileaks: Präsident Obama hat einen politischen Moment, um Manning & Snowden zu begnadigen. Wenn nicht, dann übergibt er Trump eine Präsidentschaft mit der Freiheit, den Preis einzuheimsen.

Assange und seine Organisation WikiLeaks sind von der demokratischen Partei heftig deshalb kritisiert worden, dass sie Trump dabei geholfen haben die Wahl zu gewinnen. WikiLeaks hat viele gehackte E-Mails der Partei veröffentlicht und dabei Korruption sowie Amtsmissbrauch zugunsten dessen aufgedeckt, dass Clinton von der Partei nominiert wird. Das hat die Einheit der Partei aus dem Gleichgewicht gebracht und viele haben dadurch zur Entscheidung der Wähler zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des Präsidenten beigetragen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Amerika Brennt: Riesige Proteste im ganzen Land wegen Trump-Präsidentschaft

in Politik
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Es fing in der Wahlnacht an und setzte sich bis Mittwoch fort: Zehntausende von zumeist junge Amerikanern protestierten überall in großen US-Städten bis Mittwoch Nacht und Donnerstag Morgen gegen die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten, während sich die Proteste manchmal zu kontrollierten Aufständen ausweiteten. Einige Demonstranten verbrannten Flaggen und warfen Schaufenster ein. Dutzende wurden infolge der Massenversammlungen festgenommen.

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Oakland, USA: Ein Bürger versucht die Schmiererei “Tötet Trump” zu entfernen

Oder wie Bloomberg es formulierte, brach sich die “tiefe Spaltung, die durch den Präsidentschaftswahlkampf zutage trat… am Mittwoch überall vollends Bahn, als Demonstranten die Straßen der Städte überschwemmten, um Donald Trumps Wahl bei Protesten zu verdammen, von denen die Polizei sagte, dass sie meistens friedlich verliefen”, obwohl Videobeweise etwas anderes zeigen.

Von Neuengland bis zu Städten im Kerngebiet wie Kansas City und entlang der Westküste, trugen viele Tausende von Demonstranten Fahnen und Anti-Trump-Schilder, während sie den Verkehr behinderten und erklärten, dass sie sich weigerten, Trumps Sieg zu akzeptieren.

In Chicago, wo kürzlich Tausende auf die Straßen strömten, um den ersten World Series [Finale der US-amerikanischen Baseball-Profiliga]-Sieg von Chicagos Club seit über einem Jahrhundert zu feiern, marschierten mehrere Tausend Leute über die Ringstraße. Sie versammelten sich beim Trump Tower, während sie “Nicht mein Präsident!” skandierten.

In Manhattan, zog ein Protestzug ungefähr 1.000 Leute an. Beim Trump Tower auf der Fifth Avenue im Stadtzentrum errichtete die Polizei Barrikaden, um die Demonstranten im Zaum zu halten.

In Washington DC, kam es zu einem Aufmarsch gegen Trumps Wahl, bei dem die Demonstranten Plakate vor dem Trump International Hotel trugen. Die Medien sendeten Mittwoch Nacht ein Video, das eine friedliche Menschenmenge vor dem neuen Innenstadthotel zeigte. Viele riefen “Keine rassistische USA, kein Trump, kein KKK [Ku Klux Klan].”

In Philadelphia versammelten sich trotz des nasskalten Wetters Protestierende in der Nähe des Rathauses. Die Teilnehmer – zu denen sowohl Unterstützer der Kandidatin Hillary Clinton als auch des unabhängigen Senators von Vermont, Bernie Sanders, gehörten, der bei der innerparteilichen Vorwahl gegen Clinton verlor – verliehen sowohl gegenüber den Republikanern als auch den Demokraten ihrem Unmut über das Wahlergebnis Ausdruck.

In Boston drängten sich Tausende von Anti-Trump-Demonstranten durch die Innenstadt, indem sie “Trump ist ein Rassist” skandierten und Plakate hochhielten, auf denen “Stürzt Trump” und “Schafft das Wahlmännerkollegium ab” stand. Clinton hat offenbar die Mehrheit der Stimmen gewonnen, obwohl sie die Wahlauszählung verloren hat, die über den Ausgang des Wettrennens um die Präsidentschaft entscheidet.

In Minnesota schwoll ein Protest, der Dienstag Nacht am Staatskapitol mit ungefähr 100 Leuten begann, auf seinem Weg in die Innenstadt St. Paul weiter an, wie Minneapolis Star Tribune berichtete. Die Protestierer blockierten die Staßen der Innenstadt und zogen weiter Richtung Westen auf die University Avenue, wo sie Trump auf Englisch und Spanisch beschimpften.

In Des Moines (Iowa) verließen Hunderte von Studenten um 10:30 Uhr das Hochschulgebiet, um gegen Trumps Sieg zu protestieren, wie Des Moines Register berichtete. Die Proteste, die über soziale Medien koordiniert wurden, dauerten zwischen 15 und 45 Minuten an.

In Dallas versammelten sich Dutzende von Aktivisten beim American Airlines Center, der Sportarena der Stadt.

In Oregon blockierten Dutzende von Leuten den Verkehr in der Innenstadt von Portland, verbrannten amerikanische Flaggen und erzwangen auf zwei Stadtbahnlinien Zugverspätungen. Vorher zog der Protest in der Innenstadt mehrere Trump-Unterstützer an, welche die Demonstranten mit Plakaten verspotteten. Ein einzelner Trump-Anhänger wurde über den Pioneer Courthouse Square gejagt und mit einem Skateboard auf den Rücken geschlagen, bevor andere eingeschritten sind.

In Oakland (Kalifornien) versammelten sich mehrere skandierende, Plakate hochhaltende Leute auf dem Frank Ogawa Plaza, wo sie abermals Fenster zerschlugen und an öffentlichem und privatem Eigentum Schäden anrichteten, wie bereits in der Nacht zuvor.

In San Francisco marschierten Hunderte entlang der Market Avenue, einer der Hauptverkehrsstraßen der Stadt, um sich einer Nachtwache im Castro District anzuschließen, einem vorwiegend von homosexuellen bewohnten Stadtviertel.

In Los Angeles verbrannten Demonstranten auf den Treppenstufen des Rathauses aus Protest einen aus Papiermaché nachgebildeten Trump-Kopf, und später prügelten sie in den Straßen auf eine Trump-Piñata ein.

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In Seattle hielten viele Anti-Trump- sowie Black Lives Matter-Plakate hoch und skandierten Slogans, wie “Frauenfeindlichkeit muss verschwinden” und “Das vereinte Volk wird sich niemals geschlagen geben”. In einem Gebiet in der Nähe des Protestes, wurden fünf Leute angeschossen und verletzt, aber die Polizei sagte, dass die Schießereien und die Demonstration nichts miteinander zu tun hätten.

***

Freundlicherweise hat uns RT das folgende Videomaterial von den Protesten in Amerika zur Verfügung gestellt:

— Aleah J-N (@ajn_dc) November 10, 2016

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Oxford-Studie ergibt: Beide US-Präsidentschaftskandidaten – Donald Trump und Hillary Clinton – sind Psychopathen

in Politik/Welt
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Die Universität von Oxford ist weltweit dafür bekannt, dass sie der Menschheit mit ihrer Forschung hilft: von der Entdeckung, dass das Stillen gut für das Wachstum des Herzens bei einem Frühchen ist, bis hin zu der Behauptung, dass das Verringern des Bauchumfangs das Risiko verringert, an Prostatakrebs zu erkranken. Mit dieser kürzlich veröffentlichten Studie können die Wissenschaftler von Oxford sich mit einer weiteren Feder schmücken und ihre Glaubwürdigkeit erhöht.

Der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump besitzt mehr Charakterzüge eines Psychopathen als der Nazi-Diktator Adolf Hitler – das fand der Psychologe Kevin Dutton von der Oxford University heraus. Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton übertrifft den römischen Kaiser Nero und den Despoten Napoleon Bonaparte bei weitem; zumindest wenn es um Charakterzüge wie die machiavellistische (skrupellose) Egozentrizität geht, wie Durron behauptet. Diese Schlussfolgerungen zog er, nachdem er die psychopathischen Charakterzüge der beiden US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten, sowie jene der Ausgeschiedenen Ted Cruz und Bernie Sanders zusammen mit 16 historischen Figuren der Weltgeschichte mittels eines standardmäßigen psychometrischen Werkzeugs ausgewertet hatte – mit dem überarbeiteten „Psychopathic Personality Inventory – Revised“ (PPI-R, etwa: Psychopathisches Persönlichkeitsinventar – revidiert).

@ninatypewriter: Nun, Trump hat immer gesagt, er sei der Beste… In diesem Fall: der beste Psychopath. (…)

Im Prinzip kommt Dutton zu dem Schluss, dass beide US-amerikanische Präsidentschaftsanwärter Psychopathen sind – und dass das gut so ist. Sekunde, wie bitte? Obwohl psychopathische Charakterzüge (etwa ein hohes Selbstwertgefühl und impulsives Verhalten) oft als negativ wahrgenommen werden – immerhin kommen Jesus und der Apostel Paulus beide auf 157 Punkte – sagt Dutton, dass einige dieser Charakterzüge dazu beitragen, dass man ein guter Mensch wird:

„Das PPI-R sagt nichts darüber aus, ob jemand ein Psychopath ist oder nicht. Es weist ihnen Punkte in Bezug auf acht Charakterzüge zu, die zu einer psychopathischen Persönlichkeit beitragen. Einige dieser Charakterzüge, etwa Furchtlosigkeit oder Immunität gegen Stress, können positiv sein. Andere, etwa die Auslagerung von Schuld oder sich nicht um die Zukunft Gedanken zu machen, sind mit größerer Wahrscheinlichkeit negativ. Eine, nämlich Kaltherzigkeit, kann sowohl einen guten als auch einen schlechten Führer ausmachen.

Sowohl großartige als auch furchtbare Anführer erlangen eine höhere Punktzahl als die Normalbevölkerung hinsichtlich der psychopathischen Charakterzüge. Es ist allerdings die Mischung dieser Charakterzüge, die über den Erfolg entscheidet. Jemand, der zum Beispiel eine hohe Punktzahl dafür erhält, dass er einflussreich, furchtlos und kaltherzig ist, könnte ein entschlossener Anführer sein, der objektive Entscheidungen treffen kann. Wenn diese Charakterzüge allerdings zusammen mit einer hohen Punktzahl dafür auftreten, dass anderen die Schuld zugewiesen wird, könnte der Anführer ein völkermörderischer Demagoge sein.

Es ist interessant, dass diese Punktezahlen sowohl das Lob als auch die Kritik reflektieren, die Trump und Clinton erhalten. Obwohl beide ziemlich hohe Punktzahlen erreichen, liegt es am Ende an den Wählern zu entscheiden, ob ihre Mischung aus positiven und negativen Charakterzügen sie am Ende ins Oval Office des Weißen Hauses schicken wird oder zum Psychiater.“

Top 20 Prozent: angstlose Dominanz, egozentrische Impulsivität, Kaltherzigkeit

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Experten, die sich mit den Anführern der Welt beschäftigen, sollten 56 Fragen aus dem PPI-R-Test beantworten, die acht Charakterzüge messen. Dazu gehören Furchtlosigkeit, Kaltherzigkeit, Egozentrismus, Ruchlosigkeit, Selbstbewusstsein, Charisma, Unehrlichkeit und Defizite hinsichtlich Empathie und Gewissen.

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Während er sich mit diesen Charakterzügen befasste, untersuchte Dutton auch, welche davon von Vorteil sein können und welche davon zu Zerstörung führen. Drei Charakterzüge – sozialer Einfluss (social influence, SI), Furchtlosigkeit (fearlessness, F) und Stressresistenz (stress immunity, STI), die gemeinhin als Charakterzüge der furchtlosen Dominanz (Fearless Dominance) bekannt sind – sorgen dafür, dass Anführer erfolgreicher sind.

Vier Charakterzüge – machiavellistische Egozentrizität (machiavellian egocentricity, ME), rebellische Nichtkonformität (rebellious nonconformity, RN), Schuldauslagerung (blame externalization, BE) und sorglose Planlosigkeit (carefree nonplanfulness, CN), die gemeinhin als selbstzentrierte Impulsivität (Self-Centered Impulsivity) bekannt sind – können zerstörerisch sein.

Der achte Charakterzug – Kaltherzigkeit (cold-heartedness, C) – hilft Anführern dabei, schwere Entscheidungen zu treffen; etwa wenn Truppen in den Krieg entsandt werden müssen.

@Independent: Sind Sie ein größerer Psychopath als Donald Trump? Machen Sie den Test (…)

Saddam Hussein führt die Rangliste der Psychopathen mit einer Punktezahl von 189 an; Trump machte satte 171 Punkte – das sind zwei mehr als Adolf Hitler. Hillary Clinton erreichte einen Punktestand von 152. Trump übertraf Hitler bei Faktoren wie dem sozialen Einfluss und der Furchtlosigkeit, wohingegen der Nazi-Diktator bei der machiavellistischen Egozentrizität und bei der Kaltherzigkeit mehr Punkte erhielt. Trump und Clinton haben beide einen hohen Wert bei der selbstzentrierten Impulsivität erreicht. Clinton hat jedoch den höchsten Punktestand bei der machiavellistischen Egozentrizität. Das deutet darauf hin, dass ihr Empathie fehlt und dass sie sich von anderen loslöst, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Rangliste der Menschen mit psychopathischen Charakterzügen

@edwest: Trump ist jetzt ein größerer Psychopath als Hitler (…) Lustig, dass sie Jesus mit aufgenommen haben und nicht noch eine weitere abrahamitische Figur

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Wie Anonymous mal eben Donald Trump, den Geheimdienst und das FBI zum Narren hielt

in Onlinewelt
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Vereinigte Staaten — Anonymous hat gerade eben Donald Trump, seine Wahlkampfhelfer, den Geheimdienst und das FBI aufs Kreuz gelegt mit einem einzigen brillanten Schachzug.

Um die White Rose Society und die White Rose Revolt zu unterstützen, die sich in Reaktion auf die faschistischen Neigungen von Trump und seinen Unterstützung formierten, lancierte Anonymous #OpWhiteRose und der milliardenschwere Präsidentschaftsanwärter tappte direkt in die ‘Falle‘.

Am Freitag verkündete Anonymous, sie hätten Trumps persönliche Informationen online veröffentlicht inklusive solcher Details wie seine Handynummer und seine Sozialversicherungsnummer. Die Gegenreaktion von der Trump-Front erfolgte prompt; ebenso eine Ankündigung des Geheimdienstes und des FBI, dass eine Untersuchung diesbezüglich eingeleitet worden sei.

Die Informationen waren jedoch weder gehackt noch geleakt worden. Tatsächlich war alles, das Anonymous gepostet hatte bereits seit Jahren online — und auch für alle sichtbar gewesen.

Anonymous RedCult veröffentlichten ein zweites Video, in dem sie die Finte erklärten. Der Sprecher der Gruppe erklärt darin, dass diese Informationen “bereits seit 2013 online sind”. Weiterhin heißt es dort: “Die Regierung und die Vollzugsbehörden haben es sich zum Ziel gesetzt, diejenigen zu verhaften, die verantwortlich für den Versuch zeichnen, Mr. Trumps Accounts und Telefoninformationen illegal zu hacken.”

Dass die Strafvollzugsbehörden auf jeder Ebene so vorschnell auf dieses Nicht-Verbrechen ansprangen und die dafür Verantwortlichen verhaften wollten — ohne überhaupt zu hinterfragen, ob überhaupt ein Verbrechen begangen worden war — zeichnet ein lebhaftes Bild von genau den faschistischen Tendenzen, die Anonymous damit beweisen wollte.

RedCult zeigte einen Ausschnitt der ABC News-Berichterstattung über den Nicht-Hack. In den Medien wird darüber berichtet, als habe es sich dabei um ein ernsthaftes Verbrechen gehandelt. Um es noch einmal zu wiederholen: Die Informationen über Trump waren vorgeblich bereits seit Jahren im Internet verfügbar — und der Sprecher weist darauf hin: “Trump will Amerika in eine faschistische Diktatur verwandeln, in der jeder dafür verhaftet werden kann, weil er einfach nur Informationen online veröffentlicht.”

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Das ist zugegebenermaßen gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt.

Denn Trump richtet seinen Hass willkürlich und wahllos gegen die Presse, gegen Demonstranten, Aktivisten und überhaupt gegen jeden, der nicht seine verdrehte Vision für die Zukunft teilt. Anonymous könnte also einen wichtigen Beweis dafür geliefert haben.

“Unser Dank geht an Trump und die Trump-Wahlkampfhelfer. Unser Dank geht an die Polizei, das FBI und den Geheimdienst dafür, dass sie alle Teil unseres kleinen Experiments waren. Es zeigt, wie wir uns das so genannte Neue Amerika vorstellen können”, stellt der Sprecher fest.

Wie auch immer ihr zu dem Kollektiv namens Anonymous steht: Dieses Experiment war ein erschreckender und einfacher ‘Erfolg’ — in gewissem Sinne.

Obwohl der Lacher diesmal auf Kosten von Trump ging, wird deutlich, dass seine faschistischen Neigungen nichts sind, über das man einfach so hinweglachen sollte.

Von Claire Bernish bei theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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