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Kim Jong-Un

30 (illegale) Fotos aus Nordkorea, von denen Kim Jong-un nicht will, dass Sie sie sehen…

in Welt

Ein wagemutiger Fotograf riskierte seine Verhaftung, um eine Serie erstaunlicher Bilder aus dem verschlossenen Nordkorea zu schmuggeln.

Letztes Jahr reiste der Fotograf Michal Huniewicz von China nach Nordkorea, um sowohl das verschlossene Land zu erforschen als auch in groben Zügen den Zustand seiner armutsgeplagten Gesellschaft unter der Diktatur von Kim Jong-un einzufangen.

Die erstaunlichen Fotos, die er Daily Mail zur Verfügung stellte, waren laut Huniewicz „sehr anstrengend“ herauszuschmuggeln. Viele Male warnten ihn seine Führer – die zum Reisen obligatorisch sind: „Sie haben zuviele Fotos gemacht. Zu viele.“ Sie deuteten seine wahrscheinliche Verhaftung an, da die meisten Schnappschüsse unerlaubt waren.

Ungeachtet dessen hatte er das Gefühl, dass das Risiko es wert sei, da die Bilder „einen ungestellteren Einblick in das mysteriöseste Land des Planeten“ gewähren.

Diese Fotos sind anders als alles, was Sie bisher gesehen haben, da sie einen großen Kontrast zu den geschönten Fotografien darstellen, die durch die staatlich betriebene Nachrichtenagentur feilgeboten werden.

Huniewicz war darauf bedacht, dem wachsamen Auge seines Aufpassers zu entgehen, als er diese Fotos machte. Manche beinhalten Arbeiter auf den Feldern und andere zeigen die blitzsaubere Hauptstadt Pjöngjang.

Scrollen Sie unten durch die Fotos, die er aus dem Land schmuggeln konnte:

Straßenreiniger fegen in einem der Parks der Hauptstadt Pjöngjang unter den scharfen Augen eines Soldaten Staub vom Straßenbelag.

Eine Kellnerin arbeitet in einem Restaurant, während im Fernsehen 24 Stunden am Tag/7 Tage die Woche Propaganda läuft.

Leute warten darauf, um menschliche Ausscheidungen als Dünger zu verkaufen.

Ländlich: Einheimische warten auf einen vorbeifahrenden Zug, was Michal einen Moment verschafft, um diesen Schnappschuss vom Leben auf dem nordkoreanischen Land zu machen.

Laut des Fotografen war die Szene gestellt, da es an diesem Tag keine anderen Züge gab.

Alltägliches Leben.

Nordkoreanische Arbeiter tragen ihre Ausrüstung auf einer Hauptstraße.

Dieses Zollerklärungsformular enthüllt, dass es illegal ist, Laptops in das Land zu bringen. Und natürlich südkoreanische Filme, Pornografie und sogar Reiseführer.

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Einer der wenigen Grenzübergänge für ausländische Touristen nach Nordkorea; er war verlassen als Michal dort war.

Eine realistischere Seite des Lebens in der Hauptstadt?

Riskant: Ein Foto von nordkoreanischen Soldaten, die ins Gespräch vertieft sind.

Ein ramponierter weißer Kleinlaster bringt nordkoreanische Soldaten über eine staubige Straße.

In ländlichen Teilen Nordkoreas sind kilometerweit ununterbrochene grüne Felder zu sehen.

Trostlose graue Architektur…

Die chinesisch-koreanische Freundschaftsbrücke ist für Touristen, die Nordkorea von Südostchina her betreten, einer der letzten verbliebenen Glanzpunkte.

„Ich hatte 15 Sekunden, um dieses Foto zu machen. Dieses Geschäft ist nur für die Einheimischen, und ich wurde von meinem Führer hinausgeworfen, kurz nachdem ich dieses Foto gemacht hatte, aber er hatte mich nicht dabei gesehen.“

Wachleute werden in Aussichtstürmen postiert, um zu verhindern, dass irgendjemand abhanden kommt.

Leute fahren auf Fahrrädern und benutzen Karren, anstatt Autos und LKWs zu fahren.

„Wir wurden von unseren Führern abgehört, die wir während unseres gesamten Aufenthalts nicht loswerden konnten, und die uns sagten, wann wir zu schlafen und aufzustehen hatten.“

„Es ist einem nur erlaubt, diese Statuen zu fotografieren, wenn beide Körper in ihrer Gesamtheit zu sehen sind. Es gab einen endlosen Zustrom an Nordkoreanern, die Blumen hinbrachten und sich verbeugten.“

Nordkoreaner können nur mit einer Genehmigung innerhalb des Landes reisen.

Drei junge Mädchen spielen neben Feldfrüchten, die in der Nähe von einem zerfallenen pinfarbenen Betonsilo angepflanzt wurden.

Die Straßen der Hauptstadt Pjöngjang.

In Nordkorea Fotos zu machen, bleibt eine schwierige und riskante Aufgabe, indem die Aufpasser der Regierung genau darauf achten, dass keine ausländischen Touristen vom Weg abkommen.

Taxifahrer in der Hauptstadt.

Eine Gruppe von Frauen in adretten Röcken, Hemden und roten Schals sind porträtiert, wie sie in der nordkoreanischen Hauptstadt einen bereits makellosen Weg fegen.

Schließlich: zur Arbeit pendelnde Leute.

Folgen Sie Michals Arbeit, indem Sie ihn auf Twitter besuchen (https://twitter.com/m_huniewicz).

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/30-illegal-photos-north-korea-kim-jong-un-doesnt-want-see/


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Nordkoreas Kim will nicht, dass ihr diese 20 Fotos seht

in Menschenrechte/Welt

Der Fotograf Eric Lafforgue hat die andere Seite von Nordkorea eingefangen – das schockierende Ausmaß der Entbehrungen, welche die Einheimischen erleiden müssen – und der Fotograf hat auch einen Preis dafür gezahlt. Nordkoreas Anführer Kim Jong-Un war entschieden dagegen, dass irgendjemand diese Fotos zu Gesicht bekommt. Also hat er Eric angewiesen, die ‚anstößigen‘ Bilder zu löschen, die die Realität des Lebens in dem Land enthüllen – das brutale Leben, das zu führen die Menschen gezwungen werden, die isolierten Städte und die weit verbreitete Armut sowie Unterernährung. Als Eric sich weigerte und die Fotos veröffentlichte, die auch die menschliche Seite der Nordkoreaner zeigen, sowie das autokratische Wesen des kommunistischen Staates, wurde er mit einem lebenslangen Einreiseverbot in das Land belegt. Schaut euch hier einige der mit am meisten ‚anstößigen‘ Bilder an:

Eine Frau steht inmitten einer Menge von Soldaten. Dieses Bild hätte nie geschossen werden sollen, da die Behörden keine Fotos von der Armee erlauben.

„Die nordkoreanischen Behörden hassen es, wenn man diese Art von Foto schießt. Auch als ich ihnen erklärte, das diese Art von Armut überall auf der Welt existiert – und auch in meinem eigenen Heimatland – haben sie es mir verboten, Bilder von den Armen zu schießen.“

Wenn harte Zeiten anbrechen (wie es dort üblicherweise Normalzustand ist), sieht man Kinder, die für die kollektiven Farmgemeinschaften arbeiten.

Eine lange Zeit wurden Verbote von Verkäufen auf dem Schwarzmarkt rigoros durchgesetzt. Verkäufer auf dem Graumarkt sind weitaus üblicher. Sie verdienen ein kleines bisschen Geld damit, dass sie Zigaretten oder Süßigkeiten verkaufen.

„Es ist verboten, die Armut zu zeigen – aber das Zurschaustellen von Reichtum ist auch ein großes Tabu in Nordkorea. In einem Parkt habe ich an einem Sonntagnachmittag dieses Auto gefunden, das zu einem der Mitglieder der Elite von Pjöngjang gehört. Die Besitzer haben dort gegrillt.“

Es ist verboten, Bilder von Soldaten zu schießen, die sich gerade entspannen.

Das ist kein Zirkus – sondern das sind Arbeiter in einem Land mit niedrigen Sicherheitsstandards.

Die Paranoia ist im nordkoreanischen Denken fest verhaftet. Ich habe dieses Bild auf einem Volksfest aufgenommen, es zeigt eine erschöpfte Mutter und ein Kind, die sich auf einer Bank ausruhen. Ich wurde darum gebeten, dieses Bild zu löschen, da die Wächter sich dessen sicher waren, ich würde von diesem Bild sagen, dass darauf Obdachlose abgebildet seien.

Das ist etwas, das eigentlich nie passieren darf: Ein Besen steht am Fuß der Statue von Kim Il Sung in Mansudae in Pjöngjang.

Wenn man Familien besucht, dann lieben es die Wächter, wenn man Bilder schießt, die der Welt zeigen sollen, dass die Kids Zugriff auf Computer haben. Aber wenn sie sehen, dass es keinen Strom gibt, dann fordern sie einen dazu auf, die Bilder zu löschen.

„Im Kunstzentrum von Pjöngjang erlebten wir einen Stromausfall, ein tägliches Ereignis, das zu zeigen die Nordkoreaner hassen. Wenn es passiert, dann erzählen sie dir, es sei wegen des amerikanischen Embargos.“

Es heißt, dass die nordkoreanische Armee eine der wichtigsten Armeen der Welt sei. Aber wenn man dorthin fährt, dann sieht man oft, dass die Soldaten niedrige Arbeiten durchführen, wie etwa den Bauern helfen.

Außerhalb der städtischen Gebiete sind solche Szenen ziemlich alltäglich.

„Das U-Bahn-System von Pjöngjang ist das tiefste der Welt, da es auch als Luftschutzbunkeranlage dient. Jemand hat gesehen, wie ich dieses Bild gemacht habe und hat mir gesagt, ich soll es löschen, da es auch den Tunnel mit abbildet.“

Ein Besuch in einem Haus auf dem Land. Diese Häuser und die Familien, die darin leben, werden sorgfältig von der Regierung ausgewählt. Aber manchmal zeigen Details, wie etwa hier die Nutzung des Badezimmers als Zisterne, dass die Zeiten hart sind.

Öffentliche Verkehrsmittel, die die großen Städte mit einander verbinden, existieren praktisch nicht. Bürger benötigen die Erlaubnis, um von einem Ort zum nächsten zu reisen. Auf den Autobahnen kann man Soldaten sehen, die per Anhalter fahren.

Es ist auch verboten, die Unterernährung bildlich zu dokumentieren.

Wenn man das Delfinarium in Pjöngjang besucht, dann darf man die Tiere fotografieren – nicht aber die Soldaten, die 99 Prozent des Publikums ausmachen.

In einer christlichen Kirche ist dieser Beamte auf einer Bank eingenickt. Man darf die Beamten niemals in einem schlechten Licht zeigen.

„Dieser Soldat hat auf einem Feld geschlafen. Dieses Bild hat wirklich dazu beigetragen, dass ich aus dem Land verbannt wurde.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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