Soros half bei der Finanzierung innerstaatlicher Proteste – und warum wir deshalb SEHR besorgt sein sollten. Teil 3: Serbien und Georgien.

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Der nachfolgende Beitrag gehört zu einer vierteiligen Serie darüber, wie Soros Revolutionen weltweit finanziert; manche verlaufen friedlich, andere mit Gewalt. Wenn die Protestler (oder Provokateure?) in Aktion treten, sind sie fast immer erfolgreich.

Teil 3:

Andere Revolutionen:

Fakt ist, dass Soros so viele Revolutionen finanziell unterstützt hat, dass es unmöglich ist, sie hier alle gebührend zu nennen. Wir versuchen an dieser Stelle, zwei weitere davon zusammenzufassen und die anderen zumindest aufzuführen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass einige ohne Blutvergießen verliefen und dass andere sich gegen legitime Gewaltherrscher richteten. Soros‘ Absichten sind jedoch selten eindeutig erkennbar und er scheint sich wenig um Schaden oder Nutzen der beteiligten Personen zu kümmern, wie man anhand der blutigeren und eher… kontroversen Revolutionen feststellen kann. Stattdessen steht seine eigene Agenda im Vordergrund, die rein gewinnorientiert sein könnte – oder nicht.

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Die serbische Bulldozer-Revolution:

Die so genannte ‘Bulldozer-Revolution‘ entstand aus einer Bewegung heraus, die teilweise von Soros finanziert wurde und den Präsidenten Slobodan Milošević zu Fall brachte. Die LA Times berichtete, dass Soros dabei ‚eine Rolle spielte‘ und wies darauf hin, dass Probleme auftreten würden, wenn man seinen Aktivitäten zu viel Gewicht beimessen würde. Indem er angeschlagenen Gruppen Finanzhilfe leistete, von denen Soros glaubte, sie handelten im Sinne seiner Agenda – dazu gehörte auch die Studentengruppe Otpor – gelang es Soros, die Regierung des Landes zu stürzen.

“Es ist bemerkenswert, dass der in Ungarn geborene Finanzgeber George Soros nicht protzt. Damit zu prahlen würde seine globale Mission der Demokratiebildung letztendlich nur erschweren.

Aber der milliardenschwere Philanthrop spielte im Verborgenen eine tragende Rolle, als Präsident Slobodan Milošević im Jahr 2000 gestürzt wurde. Sein Soros-Stiftungsnetzwerk half bei der Finanzierung verschiedener prodemokratischer Gruppen, unter anderem auch der Studentenorganisation Otpor, die als Speerspitze den Widerstand von der Basis gegen den autoritären jugoslawischen Herrscher anführte.”

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Jahr 2003 bekannte sich Soros zu seiner Beteiligung, nicht nur an der Revolte in Jugoslawien, sondern auch in anderen Ländern.

“Es ist notwendig, die Zivilgesellschaft zu mobilisieren, um freie und faire Wahlen zu gewährleisten. Denn viele Kräfte streben danach, die Wahlen zu verfälschen oder zu verhindern, dass sie frei und fair sind”, sagte Soros. “Das haben wir in der Slowakei zur Zeit von [Vladimir] Meciar getan, in Kroatien zur Zeit von [Franjo] Tudjman und in Jugoslawien zur Zeit von Milošević.”

In einem Artikel aus dem Jahr 2004 erklärte Richard Poe von Velvet Revolution in den USA, dass Soros eine sieben Schritte umfassende Strategie hatte, die umgesetzt wurde, um Milošević zu stürzen. Die Strategie beruht auf einer ‚Blaupause‘, die in mehreren anderen Ländern angewandt wurde:

  • Eine Schattenregierung bilden
  • Den Äther kontrollieren
  • Den Staat ausbluten
  • Unfrieden säen
  • Eine Wahlkrise provozieren
  • Auf die Straße gehen
  • Und vor allem: den Gegner überdauern

Im passenden Kontext gesehen mutet der letzte Schritt tatsächlich morbid an. ‚Überdauern‘ scheint manchmal nichts anderes zu bedeuten, als den Amtsinhaber zu ermorden, wie es bei Gaddafi der Fall war. Das suggeriert außerdem, dass der Gegenspieler früher oder später zu Fall gebracht wird.

Die georgische Rosenrevolution:

Bald nach Jugoslawien visierte Soros Georgien als Ziel an. Obwohl er ursprünglich den amtierenden Präsidenten Eduard Shevardnadze unterstütze, änderte er seine Meinung und strebte dessen sofortigen Austausch an. Es begann damit, dass er einen jungen Aktivisten nach Serbien entsenden ließ, wo er von den Männern geschult wurde, die den Präsidenten Milošević erfolgreich gestürzt hatten.

“Gelder von seinem Open Society-Institut brachten einen 31 Jahre alten Tbilisi-Aktivisten namens Giga Bokeria nach Serbien, der sich dort mit Mitgliedern der Otpor-(Widerstands)-Bewegung treffen sollte, um zu lernen, wie sie die Straßendemonstrationen als Mittel eingesetzt hatten, um den Diktator Slobodan Milošević zu stürzen. Im Sommer zahlte Soros‘ Stiftung dann eine Rückreise nach Georgien für Otpor-Aktivisten, die dreitägige Kurse abhielten, um  mehr als 1.000 Studenten beizubringen, wie man eine friedliche Revolution inszeniert.”

Die Melbourne Herald-Sun veröffentlichte ein Interview über den Einfluss von George Soros‘ Open Society Institute (OSI) in der georgischen Rosenrevolution (Radio Islam). Im Dezember 2003 stand dort:

“[…] [Soros] unterstützte Mikhail Saakashvili, den ehemaligen Justizminister von Georgien. Er gab in etwa 4 Millionen Dollar für eine Protestbewegung gegen den Präsidenten aus. Seine Organisationen zogen Experten für ‚gewaltlose Revolutionen‘ aus Serbien hinzu, gaben einer Aktivistengruppe 700.000$, die Protestler herankarrte. Außerdem finanzierte er einen regierungsfeindlichen Fernsehsender und eine ebensolche Zeitung.

Die Rechnung ging auf. Letzten Monat stürmten die Demonstranten das Parlament von Georgien und deklarierten – wahrscheinlich korrekterweise – dass Shevardnadze die Wahlen einen Monat zuvor durch Betrug gewonnen hatte und den Posten räumen müsse. Shevardnadze floh und Saakashvili scheint bereit, die Führung zu übernehmen.”

Soros‘ Einfluss auf die georgische Politik war offensichtlich und Soros stellte seine Rolle offen zur Schau. Sein Einfluss war sogar so groß, dass ein Analyst sogar den Begriff ‚Sorosistan‘ dafür verwendete. 2004 kündigten Soros, Saakshvili und Mark Malloch Brown, der Verwaltungsleiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Program, UNDP), ihren Vorstoß für ‚Regierungsreformen‚ in Georgien öffentlich an, die die Soros-Version einer ‚offenen Gesellschaft‚ wiederspiegeln würden. 2005 hatte sich eine Anti-Soros-Gruppe formiert, die gegen den ‚westlichen‘ Einfluss protestierte, der ihre Regierung an die Marionettenfäden von Soros gefesselt hatte.

“Die ‘Anti-Soros-Bewegung’plant zudem, Saakashvilis Regierung zu stürzen, aber auf eine verfassungsrechtliche Weise. Die Anti-Soros-Gruppe behauptet, dass Saakashvilis Regierung Anweisungen von Soros über die georgische Verfassung stellt.”

Im Oktober des Jahres 2010, beschuldigten Kritiker Saakashvili, er habe versucht, das politische System zu seinen Gunsten zu manipulieren. Tatsächlich war die neue Verfassung Georgiens so strukturiert, dass sie es Saakashvili ermöglichte, Macht beizubehalten.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Ankündigung aus dem Jahr 2004 keinesfalls die erste gemeinsame Unternehmung von Soros und Mark Malloch Brown war. Im Jahr 1993 diente Brown im Fachbeirat von Soros in Bosnien. Im Jahr 2002 arbeiteten Soros und Brown zusammen, um Finanzmittel der Vereinten Nationen zu akquirieren, die für Menschen in Ländern mit ’schlechten Regierungen‘ eingesetzt werden sollten. Im Jahr 2005 mietete Brown Immobilien von Soros in New York im Wert von jährlich 120.000$, obwohl sein jährliches Salär bei den Vereinten Nationen nicht viel mehr betrug, nämlich 125.000$. Im Jahr 2007 wurde Brown dann schlussendlich zum Vizepräsidenten von Soros Fund Management und des OSI ernannt. Das ist in der Tat eine kuschelige Beziehung.

Andere erwähnenswerte Revolutionen:

Soros’ Finanzierung spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Förderung anderer Umwälzungen im ehemaligen Sowjetblock. “Meine Stiftungen haben den demokratischen Regierungswechsel in der Slowakei im Jahr 1998 unterstützt, in Kroatien im Jahr 1999 und in Jugoslawien im Jahr 2000; wir mobilisierten die Zivilgesellschaft, so dass sie sich jeweils der Herrscher Vladimir Meciar, Franjo Tudjman und Slobodan Milošević entledigen konnte”, verkündet Soros mit Stolz.

In Teil 4 widmen wir uns der Untersuchung von Soros‘ Plänen, die aktuell noch im Gange sind. Wir beleuchten auch seinen medialen Einfluss und ziehen ein Fazit dieser Berichtreihe.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com.

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