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Krass: Ekelerregendes Video enthüllt, wie Gummi-Süßigkeiten tatsächlich hergestellt werden

in Welt

WARNUNG: Nachdem Sie dieses höchst verstörende und erschütternde grafische 2-minütige Video gesehen haben, werden Sie nie wieder gummiartige Süßigkeiten essen wollen.

Wenn Sie Gummi-Bärchen lieben, eine der beliebtesten Gummi-Süßigkeiten in der Welt, werden sie vielleicht wissen, dass Ihre süßen Lieblings-Leckereien Gelatine enthalten. Möglichwerweise wissen Sie dann auch, dass Gelatine – ein lichtdurchlässiges, farbloses, geruchloses und geschmackloses Geliermittel in gummiartigen Süßigkeiten – aus tierischen Nebenprodukten wie Schweinehaut, Rinderhäuten und Nutztierknochen hergestellt wird. Im Wesentlichen ist Gelatine ein Lebensmittelprodukt, das durch längeres Kochen von übriggebliebener Haut, Knorpel und Knochen – Überbleibsel in der Fleischindustrie – gewonnen wird, also aus Abfällen, die bei der Tierschlachtung und -verarbeitung entstanden sind.

Aber vielleicht ist diese äußere Erkenntnis nicht genug für Sie, um von Ihrer Vorliebe zu gummiartigen Süßigkeiten abzulassen.

Deshalb hat ein belgischer Filmemacher, Alina Kneepkens, ein kurzes, erschreckendes Video geschaffen, um die krasse Wahrheit zu vermitteln, wie gummiartige Süßigkeiten hergestellt werden. Produziert von der flämischen TV-Show Over Eten (übersetzt etwa: Über unser Essen) führt das Video uns rückwärts durch die Produktionslinie der Gummi-Süßigkeiten. Beginnend damit, wie die gummiartigen Bonbons gegessen werden, dreht Kneepkens die Zeit zurück, um ihren blutige Anfang zu zeigen.

Vielleicht möchten Sie es sich zuerst einmal selbst ansehen, da das Sprichwot besagt „erst Sehen, dann Glauben“:

Das ekelerregende Video zeigt Aufnahmen von einem Schweineleib, der auf einem Förderband transportiert wird, eine Maschine, welche die Haut vom Kadaver des Schweines abzieht, während eine andere Maschine das Fleisch mit einer maschinellen Schneidevorrichtung teilt. Während Musik im Hintergrund spielt, werden Schweine an ihren Hinterbeinen durch die Fabrik gezogen, nachdem Ihre Haut durch Behandlung in Wannen mit kochendem Wasser und durch spezielle Flammenwerfer abgelöst wurde.  Das grafische Video endet mit der herzzerreißenden Aufnahme von einem traurigen Schwein, das seinen rosa Kopf hebt, um kurz in die Kamera zu blinzeln.

Die Schöpfer des Videos erläutern:

Dieses „Gelatine“-Video erzählt die Geschichte in umgekehrter Reihenfolge, wie Gelatine-Süßigkeiten tatsächlich produziert werden. Ausgehend von den verpackten Süßigkeiten, den ganzen Weg zurück bis zum lebenden Schwein. Durch eine Reihe von umgekehrten Bildern zeigt es einfach eine detaillierte und wahrheitsgemäße Geschichte über unsere täglichen Nahrungsmittel und ihre Herkunft. Dieses Video ‚Gelatine‘ ist eines in einer Reihe von umgekehrten Geschichten über Zucker, Chips, Blutwurst, Kaninchen-Eintopf, Lamm-Burger, Blätterteig-Gebäck und Mozzarella-Käse.

Kneepkens‘ Filme über Kaninchen mit Pflaumen – ein typisch belgisches Gericht – und Blutwurst sind nichts für zaghafte Gemüter. Sie schreibt auf ihrer Webseite:

„Ich erhielt den Auftrag, einige umgekehrte audiovisuelle Geschichten zu inszenieren, welche die Produktion von einigen unserer Nahrungsmittel zeigen. Ich sah eine ganze Reihe von Schlachthöfen und Beispiele für die industrielle und handwerkliche Lebensmittelproduktion. Das öffnet einem wirklich die Augen. Gelee bedeutet Süßigkeiten. Aber nur wenige Leute wissen, dass sie aus Gelatine aus der Haut von Schweinen gemacht werden. Süß?

Die US-Gesunsheitsbehörde sagt, dass „es keine dokumentierten Beweise einer für den Menschen schädlichen Auswirkung der Einnahme von Gelatine gebe, außer einer seltenen allergischen Reaktion.“ Aber werden Sie nach dem Anschauen des abschreckenden Videos oben immer noch Ihren Lieblings-Süßigkeiten erliegen, auch wenn sie nicht schädlich für Sie sind? Oder würden Sie Gelatine-freie gummiartige Süßigkeiten probieren, oder sich für andere vegane Gelatineersatzstoffe entscheiden? Die Huffington Post berichtete:

Agar (auch Agar-Agar genannt) ist ein beliebter Ersatz für Gelatine und wird aus Algen gewonnen – vielleicht erinnern Sie sich noch an Agar aus Ihren Laborschalen im Chemie-Unterricht. Agar wurde auch verwendet, um die beliebten Regentropfen-Kuchen herzustellen, die im vorigen Jahr so populär geworden sind.

Kantha Shelke, ein Lebensmittelwissenschaftler und Sprecher des Instituts der Lebensmitteltechnologen in den USA erzählt:

„Die Nahrungsmittel-, Pharma- und Nahrungsergänzungsindustrien haben nach Gelatine-Alternativen oder Ersatz gesucht. Es gibt Anreize, einen Gelatine-Ersatz für lukrative vegetarische, und islam-orientierte Halal- und koschere Märkte zu schaffen. Aber noch konnte kein Ersatz die Funktionalität von Gelatine replizieren. Pektin und Stärken werden für Gelatine-Pudding und andere Desserts nichts erreichen, weil die Textur entweder zu klebrig oder zu gummiartig sein wird.“

Aber es gibt Fortschritt … Sie haben die Wahl …

 

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/mindbogglingly-gross-nauseating-video-exposes-how-gummy-candies-are-actually-made/


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Grafisches Video: Irakische Soldaten nehmen Rache, foltern und exekutieren flehenden ISIS-Militanten

in Geopolitik/Welt

Die Aufnahmen zeigen die Hinrichtung von mindestens zwei ISIS-Kämpfern am hellichten Tag, von denen einer verzweifelt versucht, seinen Fängern zu entkommen.

Das Blatt hat sich gegen die verheerende Organisation gewendet, die unter dem Namen Islamischer Staat von Irak und Syrien (ISIS) bekannt ist. So jedenfalls hat es den Anschein.

Von einem dem Irak verbundenen Selbstmordattentäter, der versehentlich 12 Kameraden tötete, dem Verlust der Hälfte ihres sogenannten Kalifats, der Vertreibung der Militanten aus ihrer irakischen de-facto-Hauptstadt Mosul, den Gewinnen seitens US-unterstützter Kräfte gegen ihre letzte Hochburg in Syrien, bis hin zu Gerüchten, dass ihr Führer Abu Bakr al-Baghdadi getötet worden sei, gibt es keinen Zweifel, dass ISIS sich mittlerweile mehreren militärischen und ideologischen Rückschlägen ausgesetzt sieht.

Um ihre Misere noch zu vertiefen, haben Soldaten damit begonnen, sich zu rächen, indem sie ISIS-Militanten hinrichten, wobei sie eine Methode verwenden, die an die Art erinnert, in welcher ISIS seine Hinrichtungen verübt hat.

Ein soeben veröffentlichtes grafisches Video zeigt angeblich eine Gruppe von irakischen Soldaten, wie sie ISIS-Militanten ihre eigene Medizin zu schmecken geben – indem sie sie von einer Klippe werfen und ihre Körper mit Kugeln vollpumpen, sobald sie auf dem Boden aufschlagen.

Die irakische Regierung ist dem Vernehmen nach dabei, das grafische Video zu untersuchen, das mehrere gewehrschwenkende irakische Soldaten zeigt, die einen flehenden ISIS-Kämpfer von einer Klippe werfen, bevor sie mehrmals auf ihn schießen.

Die BBC, das Innenministerium des Irak und mehrere Medien sind nicht in der Lage, die Echtheit des Videos festzustellen oder zu bestätigen, wann und wo es gedreht wurde, aber Human Rights Watch behauptet, dass es den Standort mithilfe von Satellitenbildern verifiziert habe. Belkis Wille, leitender Irak-Forscher bei Human Rights Watch, sagte gegenüber der BBC:

„In den letzten Wochen des Kampfes um West-Mosul war die allgegenwärtige Haltung, die ich bei den Streitkräften beobachtet habe, von Dynamik geprägt, dem Wunsch, die Schlacht so schnell wie möglich abzuschließen, und von einem Zusammenbruch der Einhaltung des Kriegsvölkerrechts.“

„Zahlreiche Zeugen haben nicht nur über eine deutliche Zunahme der Fälle von Folterung und außergerichtlicher Tötung von ISIS-Verdächtigen durch Streitkräfte berichtet, sondern auch über ein Gefühl innerhalb des Militärpersonals, dass sie solche Handlungen nicht mehr verbergen müssen. Diese Berichte zogen Siegesglückwünsche aus Bagdad nach sich, die wohl das Gefühl der Straflosigkeit unter den Streitkräften in Mosul weiter gefördert haben dürften.“

Ein Sprecher des irakischen Innenministeriums sagte, dass, wenn das befremdliche Video, welches im kürzlich befreiten Mosul gefilmt worden sein soll, echt sei, dann würden die beteiligten Soldaten vor Gericht gestellt.

Das Video mit Bildern, wie der ISIS-Kämpfer von einer Klippe gestoßen wird, taucht nur wenige Tage später auf, nachdem eine US-unterstützte Koalition der irakischen Streitkräfte die Befreiung Mosuls bekanntgegeben hatte – die Stadt, in der ISIS im Jahr 2014 sein Kalifat verkündet hatte.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/graphic-video-iraqi-soldiers-take-revenge-torture-execute-pleading-isis-militant/

 

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Was passiert nach dem Untergang von ISIS? Hier steht das, was Ihnen sonst nicht gesagt wird

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52.369 Menschen im Irak getötet in 2016

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Der Bumerang des Westens – Wie der Westen noch mehr Terror erzeugt statt ihn zu bekämpfen

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Video: 80 Leute bilden Menschenkette, um Familie vor dem Ertrinken am Strand zu retten

in Welt

Panama City Beach – Am Wochenende ist in Panama City Beach in Florida etwas Außergewöhnliches passiert. Um eine Familie vor dem Ertrinken zu retten, bildeten Strandbesucher eine aus 80 Personen bestehende Menschenkette, um die hilflosen Menschen zurück zur Küste zu bringen.

Neun Mitglieder der Familie Ursrey vergnügten sich einen Tag am Strand als Roberta Ursrey bemerkte, dass ihre Söhne zu weit draußen im Wasser waren. Als sie begann, am Strand entlang auf sie zuzugehen, konnte sie ihre Schreie hören.

Roberta und ihre Familie schwammen hinaus, um zu versuchen, ihre Söhne zu retten, wodurch sie aber nur selbst in die reißenden Fluten gerieten. Alles was sämtliche neun Mitglieder der Familie Ursrey tun konnten, war im Wasser zu strampeln, aber die daraus resultierende Erschöpfung wurde unweigerlich zu viel für sie.

„Ich dachte ernsthaft, an diesem Tag meine Familie zu verlieren“, erzählte Roberta Ursrey dem Panama City News Herald. „Es war wie: ‘Oh Gott, das ist mein Ende.’“

Zum Glück für die Ursreys, sah die Strandbesucherin Jessica Simmons, was passierte, schnappte sich ein Boogiebrett und machte sich auf in Richtung der reißenden Strömung. Während sie dies tat, fingen ihr Ehemann und einige andere an, eine Menschenkette zu bilden.

„Diese Leute werden heute nicht ertrinken“, sagte Simmons nach ihren eigenen Worten zu sich selbst, als sie raus aufs Meer paddelte. „Es wird nicht passieren. Wir werden sie rausbekommen.“

Als Simmons näher an die Familie herankam, wurde die Kette immer länger. Als sie schließlich dazu in der Lage war, die Ursreys einen nach dem anderen wegzubefördern – die Kinder zuerst –, erstreckte sich eine Verbindung von 80 Menschen mehr als 100 Yards (ca. 90 Meter) weit in den Ozean.

Erstaunlicherweise wurden alle neun Mitglieder der Familie Ursrey gerettet – selbst die Großmutter, die während des traumatischen Erlebnisses einen schweren Herzinfarkt erlitt, sich nun aber im Krankenhaus davon erholt.

„Diese Leute waren Gottes Engel, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren“, sagte Roberta Ursrey nach der Tortur. „Ich verdanke ihnen mein Leben und das meiner Familie. Ohne sie wären wir nicht mehr hier.“

Jessica Simmons sagt, dass es ihr darum ging, dass die Leute zusammenhalten.

„Es ist so cool zu sehen, wie wir zwar unser eigenes Leben haben und dauernd in einem schnellen Tempo unterwegs sind, aber wenn jemand Hilfe braucht, lässt jeder sofort alles stehen und liegen und hilft“, sagte sie zum Panama City News Herald.

Indem sie davon sprach, dass die ganze Erfahrung „inspirierend“ sei, sagt sie, dass dies besonders deswegen so sei, wenn man bedenkt, in welchem Zustand die Welt sich derzeit befindet:

„Trotz alledem, was in der Welt vor sich geht, gibt es immer noch Menschlichkeit.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/video-80-people-form-human-chain-save-family-drowning-beach/


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Ansteckende Krankheiten – Nur ein Mythos ?

in Gesundheit

Artikel stammt aus FRIEDA ONLINE – vielen Dank für die freundliche Bereitstellung.

 
Wie schon in dem Beitrag „Gesundheitsrisiko Impfungen“ erwähnt, stützen sich Impfempfehlungen seit Jahrhunderten auf die Hypothesen von Edward Jenner, Louis Pasteur und Robert Koch. Diese Männer waren es nicht allein, die das Impfen auf den Weg brachten, doch ihre Namen tauchen regelmäßig auf, recherchiert man zur Historie des Impfens.

Jenner, der rund hundert Jahre vor Pasteur lebte, war von seinem Ehrgeiz getrieben, eine Lösung für die damalige Pockenepidemie in Europa zu finden. Bei seinen Impfversuchen war er nicht gerade zimperlich. Einer Magd entnahm er Sekret aus einer Pockenpustel und ritzte es in die Haut einiger Probanden. An den kontaminierten Hautstellen entstanden Eiterbläschen. Aus denen entnahm Jenner wiederum Sekret für weitere Versuche. Für seine Experimente benutzte er auch tierischen Eiter aus Kuhpockenblasen. Damit infizierte er seinen Sohn, der zu dem Zeitpunkt erst zehn Monate alt und gesund war. Die Folge: Eine Gehirnerkrankung mit bleibender schwerer geistiger Behinderung bis zu dessen Tod im Alter von 21 Jahren. Eine schwangere Frau, die Jenner ebenfalls für seine Versuchsreihe missbrauchte, bekam ein totes Kind, das bei der Geburt mit einem blasenartigen Ekzem bedeckt war. Ob die Reduzierung der Pocken schließlich auf sich sukzessive verbessernde hygienische Maßnahmen zurückzuführen war oder tatsächlich auf das sich zunehmend etablierende Impfsystem, ist auch heute noch umstritten.

Im Jahre 1993 tauchten etwa hundert private Tagebücher von Pasteur auf, die belegten, dass er sich „die Wahrheit“ viele Male passend gemacht hatte. Der Historiker Dr. Gerald L. Geison machte diese Aufzeichnungen der Öffentlichkeit zugänglich.

Die einschlägige Aufklärungsliteratur zum Thema Impfen bietet heute jede Menge Material für all jene, die der „Geschichte des Impfens“ nachgehen und einmal eine andere als die konventionelle Argumentation zu Rate ziehen wollen. Daher verzichtet FRIEDA an dieser Stelle auf weitere Details und befragt stattdessen Carsten Pötter, nicht zuletzt deshalb, weil das kürzlich veröffentlichte Interview mit ihm zum Thema „Emanzipation“ auf große positive Resonanz stieß. Also, dachte FRIEDA sich, wäre der querdenkende Apotheker aus Visbek vielleicht auch ein Kandidat für das Thema Infektionshypothese.


FRIEDA im Gespräch mit Carsten Pötter

FRIEDA: Vorweg: Warum sind Sie eigentlich Apotheker geworden?

Carsten Pötter: Das Chemiestudium dauerte mir zu lange und Arzt wollte ich nicht werden; daher beschritt ich den Mittelweg. In der gymnasialen Oberstufe belegte ich neben Geschichte den Chemie-Leistungskurs und hatte einen guten Draht zum Apotheker gegenüber meines Elternhauses, der meine Fragen beantwortete, mir Zugang zu seinem Labor gewährte und mich mit Literatur versorgte. Auf meine Anregung hin stellten wir im Leistungskurs Chemie unter anderem Acetylsalicylsäure (Aspirin) her. Ich las als Schüler populäre Bücher zum Thema Arzneimittel und war von der Vorstellung fasziniert, dass es ausreichen sollte, die molekulare Wechselbeziehung zwischen einem Rezeptor im Körper und einem Wirkstoff zu verstehen, um dann entsprechend eingreifen zu können. Ich war noch bei der Bundeswehr, als ich die Zulassung zum Studium in Marburg erhielt. Zu meiner Zeit war Marburg eine Universität mit einer Stadt drum herum. Das erste Buch, das ich mir kaufte, war „Mutschler-Arzneimittelwirkungen“, also die Pharmakologie-Bibel schlechthin, die für das 7. Semester gedacht war. Ich habe das Pferd also von hinten aufgezäumt, da ich wissen wollte, wie diese Pillen funktionieren. Bevor ich im Wintersemester zu studieren begann, hatte ich den Mutschler durchgearbeitet. Ich wollte es jetzt schon wissen und nicht noch drei Jahre warten. Nach der Approbation lernte ich den Philosophen Ulrich Jürgen Heinz kennen, der einen Apotheker suchte, um im Rahmen der Offizin-Individualrezepturen Mittel nach spagyrischen Prinzipien herzustellen. Statt zu promovieren, widmete ich mich somit den Lehren von UJ Heinz. Er lehrte mich das vernetzte Denken und ich war zehn Jahre Schüler der ClusterMedizin, die erste philosophisch getragene praktische Heilkunst, die sich mit Wandlungsprozessen beschäftigt.

Angesichts der Erfahrungen, die ich in der Apotheke mit der klassischen Pharmazie machte, drängte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass die Universitäts-Medizin im Bereich der chronischen Erkrankungen keine sinnvollen Angebote liefert. In der Akut- und Notfallmedizin kann das Schulwissen zwar aus dem Vollen schöpfen, aber der Rest dient nur der Verwaltung von Störungen, da letztlich keine Idee von Heilung existiert. Was Heilung ist, wird in seiner Wesenheit weder erfasst noch verstanden. Sinnigerweise ist Heilung im Rahmen der kurativen Medizin auch nicht erlaubt. Wer als Therapeut ein Heilungsversprechen abgibt, macht sich strafbar. Das Sozialgesetzbuch spricht auch nicht von Heilung, sondern ausschließlich von der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Ein Krankenkassen-Mann hat mir einmal auf die Frage geantwortet, was der Sinn der Krankenkasse sei. „Sicherlich nicht, die Menschen wieder gesund zu machen, sondern ein System zu unterhalten und aufrechtzuhalten.“ Ganz nebenbei sind die Juristen die Einzigen, die von Heilung sprechen, wenn sie zum Ausdruck bringen, dass ein Umstand oder Sachstand verbessert werden könne. Das ist mehr als des Merkens würdig.

FRIEDA: Ich gehe davon aus, dass die Infektionshypothese auch im Pharmaziestudium gelehrt wird? Auf welche historischen und wissenschaftlichen Daten stützt man sich dabei an den Universitäten?

Carsten Pötter: Die Studenten lasen im 5. Semester den Brandis-Otte und wurden so mit den Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie vertraut gemacht. Darin wurde die klassische Erregertheorie vorgestellt, die wir auch nicht in Frage stellten. Das Konzept Infektion durch Erreger war ja auch schlüssig. Wir durften Keimkulturen in Petrischalen ansetzen, deren Nährmedium wir selbst aus Agar-Agar herstellten und wurden mit der Vorstellung geimpft, dass Keime gefährliche Wesen seien, die es zu bekämpfen gelte. Erst später beschäftigte mich die Frage, wo sich Mikroorganismen aufhalten, wenn sie nicht gerade einen Körper okkupieren und ihr Unwesen treiben. Fliegen sie umher, leben sie auf Bäumen oder in der Erde? Es gab immer nur den Hinweis auf Überträger durch Mensch oder Tier, aber über die Ausgangsbasis haben wir nie etwas erfahren.

FRIEDA: Ihr Studium liegt nun schon über drei Jahrzehnte zurück und womöglich hat sich seitdem auch in Teilen etwas an den Studieninhalten verändert. Im Großen und Ganzen dürften die Lehrinhalte aber sicher damals wie heute ähnlich sein. Welche Rolle spielten traditionelle Heilmittel im Studium?

Carsten Pötter: So gut wie keine. Im Fach Pharmazeutische Biologie haben wir zwar viel über Botanik gelernt, aber nichts über Wirkmechanismen von Pflanzen als Ganzheit. Das Augenmerk lag stets auf dem isolierten Wirkstoff. Das, worin er eingebettet ist, kam nicht zur Sprache. Homöopathie, Spagyrik oder gar Alchemie wurden nur als Name erwähnt. Das galt als veraltet und unwissenschaftlich.

FRIEDA: Sie forschen inzwischen schon lange in Bereichen, die jenseits des etablierten Pharmazie- bzw. Medizinwissens angesiedelt sind. Welche Fragen stellten Sie sich ursprünglich, die schließlich zu der Kehrwende führten?

Carsten Pötter: Die wichtigste Frage war: Was motiviert die Zelle, sich zu teilen? Warum macht die das? Wir haben gelernt, wie die Mitose im Detail abläuft, aber nicht warum. Wer sich mit Lebensprozessen beschäftigt, wird zwangsläufig mit zwei Phänomenen konfrontiert. Er erkennt bei genauer Betrachtung, dass die Gesetze der Thermodynamik völlig untauglich sind, um Leben zu verstehen oder nachzuvollziehen. Dennoch beruhen die Sichtweisen der Naturwissenschaften nach wie vor auf dem Weltbild von Isaak Newton, der in der Welt eine gigantische Mechanik am Werk glaubte, die wie ein Uhrwerk funktioniert. Dieses mechanistische Denken dominiert die Wissenschaft bis in die Gegenwart. Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass der Vater der modernen Naturwissenschaften sich nicht nur mit Mathematik, Physik und Philosophie beschäftigte, sondern neben den bekannten Dokumenten auch eine sehr umfangreiche Sammlung an sehr persönlichen Dingen hinterlassen hat, aus denen hervorgeht, dass er sich sehr intensiv mit der Alchemie auseinandersetzte. Das heißt, dass nicht nur Pasteur und Koch zweigleisig operierten.

FRIEDA: Zwischenfrage: Was ist Thermodynamik?

Carsten Pötter: Bei der Thermodynamik geht es um Ausgleichsprozesse innerhalb von energetischen Systemen, insbesondere beim 2. Hauptsatz, der Prozesse zwischen Ordnung und Chaos beschreibt. Die Physiker nennen das Entropie. Reaktionen laufen immer dann freiwillig ab, wenn der Energiegehalt der Endprodukte geringer ist als die Summe der Ausgangsstoffe. Beispiel: Nehmen sie ein offenes Gefäß, in dem rauchende Salzsäure enthalten ist und stellen ein offenes Gefäß mit Ammoniak in seine Nähe. Dann vermischen sich die beiden Rauchphasen und es entsteht ein weißes Salz: Ammoniumchlorid. Dieses Salz wird sich freiwillig nicht mehr in seine Ausgangsstoffe zurückbilden, da dessen Energiegehalt höher ist als der des Produktes.

FRIEDA: Wie geht es nun von der Thermodynamik weiter zum Leben?

Carsten Pötter: Die Thermodynamik ist ein Modell für geschlossene Systeme. Hier gelten die Prinzipien des Massenwirkungsgesetzes. Das Massenwirkungsgesetz ist für die Chemie das, was in der Astronomie die Gravitationsgesetze sind. Ganz nebenbei sind die Auswirkungen der Schwerkraft zwar beschreibar, aber nicht erklärbar. Was es mit der Gravitation auf sich hat, weiß kein Mensch. Biologische Systeme sind grundsätzlich durchlässig. Sie sind zwar umhüllt von einer Membran oder einer Haut, die aber nicht wirklich dicht ist, sondern semipermeabel, also teildurchlässig. Sie dient der Abgrenzung und dennoch stehen diese Organismen mit anderen Organismen in Verbindung und tauschen sich aus. Dieser Austausch ist lebenswichtig, da die Organismen allein nur bedingt lebensfähig sind und der Hilfe und der Unterstützung immer dann bedürfen, wenn ihre eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, um voranzukommen.

Biochemische Prozesse, insbesondere die, die in der Zelle ablaufen, werden mechanisch erklärt, obwohl das Modell dazu untauglich ist. Sie können nicht annähernd beschreiben, wie ca. 100.000 Stoffwechselprozesse, die in jeder Zelle gleichzeitig ablaufen, koordiniert werden. Betrachten wir dazu exemplarisch die Glykolyse, also den simplen Abbau von Zucker zu Brenztraubensäure bzw. seines Salzes Pyruvat. Dazu sind zehn Enzyme notwendig, an denen die jeweiligen Zwischenprodukte andocken müssen, um verändert und wieder freigesetzt zu werden. Woher wissen die Substrate, welches Enzym gerade darauf wartet, und wie gelangen diese dorthin? Das Schlüssel-Schloss-Modell ist dazu nicht geeignet. Sollte ein Biochemiker dieses Interview lesen, möge er einmal folgenden Versuch durchführen: Die besagten zehn Enzyme zusammen mit einem Gramm Zucker in Wasser lösen und bei 37 Grad mittels Rührer in Bewegung halten. Wieviel Pyruvat kann am Ende des Prozesses nachgewiesen werden? Das ist nur ein einziger Umsetzungsprozess von 100.000.

Dieses Beispiel möge illustrieren, dass biochemische Abläufe nicht mit mechanischen Modellen erklärt werden können, denn die Frage, wer diese steuert, ist nicht einmal ansatzweise erklärt. Es deutet also darauf hin, dass biochemische Prozesse durch andere Prinzipien gesteuert und kontrolliert werden, und das sind höchstwahrscheinlich elektromagnetische, die über eine Matrix verbunden sind. Ich möchte das Interview nicht überfrachten und empfehle daher die Ausführungen, die ich zum Thema Schöpfung an anderer Stelle vorgetragen habe. Dort wird das In-die-Welt-treten aus sich SELBST heraus und seine Steuerung in einem Modell beschrieben.

FRIEDA: So langsam wird deutlich, dass diese Dinge alle irgendwie zusammenhängen. Was lässt sich vor diesem Hintergrund nun zur Infektionshypothese sagen? Was haben Sie zu diesem Thema herausgefunden?

Carsten Pötter: Die Haupterkenntnis lautet, dass es keinen Sinn macht, Mikro- und Makroorganismen getrennt voneinander zu betrachten und umgekehrt, da beide Erscheinungsformen einander bedingen und voneinander abhängen. Ein komplexer Organismus, wie der eines Menschen, ist formal gesehen nichts anderes als ein Konglomerat von koordinierten Einzellern, die sich in dieser Form organisiert haben. Einzeller und Mehrzeller drücken letzten Endes immer dasselbe aus. Wer vernetzt denken kann, erkennt die gegenseitige Repräsentanz ihrer Ausdrucksform. Die interessante Frage lautet, was drückt sich über wen aus und was bedeutet das schließlich? Mit der Infektion als Primärereignis geht eine Entzündung einher und dieser Begriff lässt darauf schließen, dass da etwas brennt oder der Prozess des Brennens initialisiert wird. Die Infektion ist also ein Zustand, der etwas über das infizierte Lebewesen verrät, nämlich ein Konflikt, der in ihm wirksam ist, und der Ort der Infektion gibt Aufschluss über den Inhalt des Konfliktes. Wer das Wesen von Infektionen verstehen will, muss sich mit dem Nährboden auseinandersetzen, auf dem dieser Prozess abläuft. Dieser Nährboden besteht aus geschichteten Erinnerungen und Ereignissen, die der Klärung bedürfen, weil sie unerledigt sind. Es reicht dann ein einziger zündender Funke, um diesen Humus zu entflammen und er brennt solange, bis sein Wesen erkannt wird. Wird nur das Feuer gelöscht, der Humus aber weder erkannt noch verändert, flammt derselbe Prozess zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Das Problem besteht nun darin, dass die Aufmerksamkeit auf das Feuer und nicht auf den Humus gerichtet wird, der die Flammen füttert. Hier wirkt das schon oft erwähnte Trennungs- und Spaltungsbewusstsein, denen die meisten Menschen unterworfen sind. Dieses verhindert das Erkennen von Zusammenhängen.

Das Bild des Verbrennens liefert darüber hinaus noch einen weiteren interessanten Aspekt der Entzündung. Am Ende des Brandes verbleibt die Asche, die selbst nicht brennbar ist. Und was ist Asche? Die besteht aus Mineralien. Das sind Salze, die die Essenz des Humus auf der kristallinen Ebene repräsentieren, und bei der Betrachtung der Kristalle unter dem Mikroskop wird ihr Wesenszweck erkennbar: Es sind geometrische Grundformen, in der Regel platonische Körper, die wiederum Vektoren, also als Richtungsgeber von Prozessen verstanden werden können. Darauf beruht die Wirkung der Schüsslersalze, indem sie gespeicherte Inhalte als Impuls anbieten.

FRIEDA: Es ist schon erstaunlich, wie anschaulich unsere Sprache ist. Können Sie uns in diesem Zusammenhang noch etwas Interessantes mitteilen?

Carsten Pötter: Sprachbetrachtungen sind, historisch gesehen, seminarfüllend, weil sie Fährten in Gebiete legen, die ihrerseits das Verständnis für andere grundlegende Prinzipien wecken. Im Kern geht es darum, dass alle Sprachen letztlich Bildsprachen sind. Sprache übersetzt eidale Informationen, also Bildinhalte, Vorstellungen und Assoziationen in Worte, in denen die Bedeutung sichtbar wird. In der Bibel steht, dass am Anfang das Wort stehe. Diese Behauptung gehört nach meinem Kenntnisstand zu den zentralen Täuschungen und Irreführungen überhaupt, weil über diese Aussage das Fundament für die rationale Dominanz des Denkens gegenüber der Intuition und dem Gefühl gelegt wurde. Vor dem Wort (Logos) steht nämlich das Bild (Eidos) und das damit verbundene Staunen über das Bild, was zunächst zur Vokalbildung führte und dann schließlich im Wort mündet. Die Selbstlaute A, O, U usw., sind ja unmittelbare Ausdrucksformen des emotionellen Erstaunens, die übrigens Platon als die Urmutter aller Philosophie betrachte. Wer den Prozess von Eindruck und Ausdruck am Grunde verstehen will, kommt an der deutschen Sprache nicht vorbei, denn unsere Sprache ist die einzige Präzisionssprache auf diesem Planeten. Sie steht aus den geschilderten Gründen jenen Interessen im Wege, die eine neue Ordnung zu errichten gedenken, in der alles gleichgemacht wird. Deshalb wird die deutsche Sprache allmählich entkernt. Der zurückbleibende Sprachtorso wird dann mit anderen Inhalten, insbesondere falschen Bildern, gefüllt. So lässt sich über Sprachkontrolle letzten Endes Gedankenkontrolle über die Deutungshoheit organisieren.

FRIEDA: Vielen Dank für diesen kleinen Exkurs. Um den Faden der Mikroben wieder aufzunehmen – möchten Sie diese Geschichte nun weiter ausführen?

Carsten Pötter: Über den Einzeller wird also deutlich, was dem Mehrzeller fehlt bzw., was in ihm vorgeht. Der Einzeller ist quasi der Botschafter einer bestimmten Nachricht, die dem Betreffenden etwas über seine eigene Lebenssituation erzählt. Es ist daher naheliegend, das der Botschafter aus demselben System stammt wie der Träger des Systems. Dann sind Infektionserreger nicht die Ursache, sondern das Ergebnis eines Mitteilungsprozesses und das würde bedeuten, dass dem kein Eindringen von außen vorausgeht, sondern dass der Körper diese Einzeller selbst produziert, um die Prozesse anzuschieben, die dem Träger etwas deutlich machen sollen. Wenn ein solcher Mensch seine „Botschafter“ zum Beispiel über „Tröpfchenstreuung“ absondert, werden nur die Menschen davon „infiziert“, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden und mit der Botschaft in Resonanz gehen.

Wer sich vor diesem Hintergrund einmal mit Pandemien oder Epidemien beschäftigt, wird feststellen, dass sich die Betroffenen in derselben Konfliktsituation befinden. Wenn wir uns mit der Erregertheorie auseinandersetzen, fällt eine Besonderheit ins Auge, nämlich die oftmals begrenzte Topographie der Infektion. Warum wirkt der Keim nicht generalisiert? Obwohl er aufgrund seiner Abmessungen ungehindert in jeden Körperteil eindringen kann, bevorzugt er seltsamer Weise in einem Menschen häufig eine bestimmte Region. Warum beschränkt er sich auf ein begrenztes Areal? Warum drückt sich der Tuberkulose-Erreger überwiegend in den Atmungsorganen aus? Warum wirken Pneumokokken in der Lunge oder im Gehirn, aber nicht im Nagelbett vom „Großen Onkel“ des linken Fußes? Diese Ungereimtheit wird dann geklärt, wenn die Organanalogien Anwendung finden und das betreffende Areal mit seinem spezifischen Wesensinhalt verknüpft wird. Wenn sich eine Infektion über die Bronchien ausdrückt, wird ein Konflikt bezüglich des nicht vorhandenen oder begrenzten Lebensraums sichtbar. Manifestiert sich eine Entzündung an den Mandeln, geht es darum, dass sich der Betreffende nicht mehr richtig zur Wehr setzen kann und gezwungen wird, klaglos zu schlucken, was ihm vorgesetzt wird. Über diese Analog-Brücken lassen sich ursächliche Konfliktthemen erkennen.

FRIEDA: Ihre Ausführungen decken sich mit der Beobachtung, dass selbst während der Pockenepidemie nicht alle Menschen infiziert wurden. Wäre es da nicht interessanter gewesen herauszufinden, wieso manche Menschen erkrankten und manche nicht, statt Experimente mit Impfstoffen zu machen?

Carsten Pötter: Interessant für wen? Edward Jenner war ein großer Naturbeobachter und wirkte in einer Zeit, in der die Humoralpathologie seinen Zenit längst überschritten hatte. Die therapeutischen Ansätze der „Säftelehre“ beschränkten sich weitestgehend auf Ernährungskonzepte, um dem jeweiligen körperlichen und Gemütsausdruck entgegenzuwirken. Ende des 18. Jahrhunderts verlangten medizinische Probleme pragmatische Lösungen. Neue Wege zu beschreiten war nur wenigen Menschen vorbehalten. Nicht zufällig arbeiteten Jenner und Hahnemann an unterschiedlichen Konzepten, die auf Beobachtungen beruhten, die vorher niemand machte. Beide wussten aber nichts von Keimen und Erregern, die dann hundert Jahre später den Anfang der Zellularpathologie markierten.

FRIEDA: Jenner und später Pasteur sowie Koch wurden bereits zu Lebzeiten von einigen anderen Wissenschaftlern kritisiert. Die Kontroverse „pro und contra Impfungen“ hat demnach Tradition. Scheinbar gibt es keine „moderate Mitte“ in der Diskussion, sondern es scheint so (gewesen) zu sein, dass jede Seite an den eigenen Argumenten festhält und die Fronten sich verhärten. Warum ist es – auch heute noch – Ihrer Ansicht nach so schwer, in dieser Angelegenheit eine neutrale und sachliche Diskussion, auch beispielsweise öffentlich in den etablierten Medien, führen zu können?

Carsten Pötter: Weil es im Grunde genommen um Glaubenskonzepte geht, die nicht bewiesen werden müssen, sondern den Charakter der Offenkundigkeit besitzen. Dass Impfungen hinsichtlich Immunität wirklich nützlich sind, ist bis heute nicht belegt, weil in diesem Bereich noch nie randomisierte Doppelblindstudien durchgeführt wurden. Diese verbieten sich nach Angaben der Verantwortlichen aus ethischen Gründen. Als Robert Koch am 23.03.1883 den „Tuberkulose-Erreger“ vorstellte, wurde eine Wendung in der Medizingeschichte eingeleitet. Sein berühmter Vortrag vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft half den Verfechtern der Zellularpathologie einen entscheidenden Etappensieg davonzutragen. Seit diesem Datum sind die Menschen nicht mehr für ihre eigene Gesunderhaltung verantwortlich, sondern können diese an äußere Umstände abwälzen. Als Koch diese Wende einleitete, distanzierte sich Pasteur bereits wieder von seiner Theorie. Auf seinem Sterbebett gab er seinen Vertrauten zu verstehen: „Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles.“ Wenn wir konstatieren, dass eben dieses Milieu die Brutstätte für den Keim ist, entsteht ein widerspruchsfreies Modell.

FRIEDA: Prof. Dr. Pierre Jacques Antoine Béchamp war zu Zeiten von Pasteur und Koch schon ein Wissenschaftler, der die Situation des Körpermilieus entscheidend für dessen „Infektionsbereitschaft“ verantwortlich machte. Auch Prof. Enderlein, ein weiterer Zeitgenosse von Louis Pasteur und Robert Koch, entwickelte eine völlig andere als die Infektionshypothese, nämlich die Pleomorphismushypothese. In dem Artikel* in diesem Magazin wurde bereits kurz auf den Pleomorphismus eingegangen. Welche Theorie bzw. Hypothese vertreten Sie in dieser Hinsicht?

Carsten Pötter: Das Monomorphismus-Konzept ist aus den bisherigen Darlegungen nicht schlüssig. Wenn Keime aus dem Wirt stammen, macht es durchaus Sinn, dass diese je nach Inhalt in einer speziellen Form auftreten, die ihrem Auftrag Rechnung trägt. Auch hier hilft die Analogie, um den Inhalt zu verstehen. Viren sind vom Aufbau die einfachsten Vertreter. Sie bestehen aus einer in einer Hülle verpackten DNA oder RNA. Reduzieren wir die Chromosomen auf ihr Wesen, finden wir im Kern ein Programm. Bei viralen Prozessen geht es also um Programmierung des Wirtes auf eine bestimmte Art und Weise. Das kann entweder ein Lernprogramm oder ein Manipulationsprogramm sein, je nachdem, wer das Virus kontrolliert.

Das Hauptmerkmal von Bakterien ist die Kommunikation. Innerhalb von Bakterienverbänden ist der Austausch untereinander lebenswichtig. Eine „Bakterieninfektion“ deutet beim Infizierten darauf hin, dass sein Austausch mit seiner sozialen Umwelt nicht intakt ist. Dann findet die Kommunikation intern statt und wird durch Bakterien dargestellt.

Myceten, also Pilze, tauchen immer dort auf, wo etwas stirbt. Da es in der Natur keinen Abfall gibt, werden alle Dinge wiederverwertet. Der Zerfall bildet einen Prozess ab, bei denen biologische Systeme in seine Bausteine abgebaut werden, die wiederum die Grundlage für etwas Neues darstellen. Im Herbst fallen im Wald die Blätter von den Bäumen und Pilze sprießen aus dem Boden. Wer Vollkornbrot in Plastik kauft und den Einkauf vergisst, wird nach Wochen beim Wiederauffinden der Packung feststellen, dass sich ein weißer Rasen aus Schimmelpilz in der ungeöffneten Packung ausbreitet. Der Zerfallsprozess ist im Korn bereits angelegt und wandelt Zellen in Pilze um, die den Abbau organisieren.

Bleiben zum Schluss die Parasiten. Wo fühlen sich Würmer wohl? In einem Umfeld, das parasitäre Eigenschaften in sich zum Ausdruck bringt. Entweder wird der Betroffene ausgenutzt oder er nutzt andere aus. Hier kommt Opportunismus zum Tragen.

Unbestritten ist die Existenz von Mikroorgansimen im Darm. Der Mensch beherbergt nominell mehr Bakterien, als er Zellen besitzt. Sie sind unsere lebenswichtigen „Untermieter“, die uns im Grunde am Leben erhalten, da sie unsere Nahrung verdauen, Enzyme produzieren, Vitamine herstellen und vieles andere mehr. Die Einteilung der Mikroorganismen in Kategorien wie wichtig und unbedeutend, dominierend und unterlegen, schädlich und, findet sich in der Natur nicht wieder; sie ist das Ergebnis menschlichen Denkens. Mikroben gehören zu den ältesten Lebensformen auf der Erde, aus denen sich letztlich alle höher entwickelten Lebewesen entwickelt haben.

FRIEDA: Wie ist es eigentlich aus Sicht der Epigenetik bzw. mit Blick auf das Zellbewusstsein zu sehen, wenn dem Körper artfremdes Eiweiß in Form von Impfseren zugeführt wird?

Carsten Pötter: Wenn wir davon ausgehen, dass Bewusstsein und Energie gleichbedeutend sind, lässt sich daraus folgern, dass diese weder hergestellt bzw. zerstört, sondern nur von einer Erscheinungsform in eine andere umgewandelt werden kann. Das Zellbewusstsein all dessen, was einem Lebewesen zugeführt wird, bleibt so, wie es ist, wenn es nicht transformiert wird. Wenn ein Mensch Fleisch oder Fisch zu sich nimmt, wird sein Körper zwar mit artfremdem Eiweiß konfrontiert, doch wird dieses über den Verdauungstrakt so aufgeschlossen, dass es resorbiert und genutzt werden kann. Im Unterschied dazu werden bei der intramuskulären Applikation mittels Injektion diese Verwandlungsprozesse umgangen. Wer seine Nahrung nicht bewusst zu sich nimmt, wird das Zellbewusstsein auch nicht transformieren. Im Laufe der Zeit werden Parallelen zwischen dem Konsumenten und der Quelle deutlich, aus der die Nahrungsmittel hergestellt werden. Wir sollten unser Augenmerk nicht nur auf das Fremdeiweiß im Impfstoff lenken, sondern auf die vielen Zusatzstoffe, die dem Impfstoff beigefügt werden. Zu nennen sind die quecksilberhaltigen Zusatzstoffe, wie das Thiomersal, das für sich genommen bereits hochtoxisch ist. Dieser Themenbereich ist von Hans Tolzin in seinen Büchern und Periodika anschaulich und allgemeinverständlich aufgearbeitet worden. Es sei mir gestattet, auf diesen fleißigen Geist zu verweisen und zu, sich mit seinen Thesen zu beschäftigen. Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dass sich seine Beschreibungen nahtlos an die hier vorgetragenen Modelle anfügen lassen.

Ich möchte zum Schluss auf einen Umstand aufmerksam machen, über den Impfbefürworter nachdenken sollten: Wer in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde und Kinderkrankheiten im Bett erlebte, die durch die zuverlässige Anwesenheit von der Mutter oder Großmutter begleitet wurden, wird feststellen, dass er sich als Kind immer nur mit einem Thema (immunologisch) auseinandersetzen musste. Die Kinderkrankheiten wurden darüber hinaus in einem Zeitraum absolviert, die das Kind selten überforderten. Im Unterschied dazu werden heute immunologisch inkompetente Säuglinge mit einem Cocktail konfrontiert, in dem bis zu sechs Themen gleichzeitig abgearbeitet werden müssen. Zu diesem therapeutischen Ansatz gibt es in der Natur keine Entsprechung. Wie kann und soll ein Säugling mit dieser Konfrontation umgehen?

FRIEDA: Wie jüngste Studien* ergaben, wurden in Impfstoffen wiederum Metalle, darunter in einem großen Umfang Aluminium, nachgewiesen, sowie sogar – von den Herstellern nicht deklarierte (!) – Nano-Partikel. Elektromagnetische Vorgänge spielen im Stoffwechsel eine entscheidende Rolle. Bei Aluminium ist der Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen bekannt. Worin sehen Sie die Gefahr von Metallen und besonders von Nano-Partikeln für den Organismus?

Carsten Pötter: Wenn wir unterstellen, das Impfungen nichts mit Schutz zu tun haben, sondern mit Programmierung, machen Implementierungen mit Kleinstkörpern Sinn, die eine externe Kontrolle erlauben. Dazu gehören Nanopartikel.

FRIEDA: Welche Rückschlüsse lassen sich auf die Methoden und Sichtweisen der Biologie ziehen?

Carsten Pötter: Wer sich mit Biologie beschäftigt, kommt an Philosophie nicht vorbei, weil der klassisch deterministische Ansatz auf einem stark verengten Blickwinkel beruht und daher keine Antworten liefert. Er wirft nur weitere Fragen auf. Heidegger hat das in seiner Ontologie einmal auf die Frage zugespitzt, warum ist das Sein und nicht das Nichtsein? Welt im Allgemeinen ist nur nachvollziehbar, wenn das Schöpfungsprinzip verstanden ist, denn nur so lassen sich die Lebensausdrücke begreifen. Die Biologie im Allgemeinen und die Mikrobiologie im Besonderen beschränken sich allerdings auf die Analyse der Lebens- und Stoffwechselprozesse. Vielen Menschen ist nicht klar, was durch das Leben zum Ausdruck kommt, weil seit Jahrhunderten ein wirksamer Spaltungsprozess wirkt, der formal in der Renaissance seinen Anfang nahm. Vor dem großen Schisma (Trennung/Spaltung) wurde an den Universitäten ein zusammengehöriges Weltbild vermittelt. Jeder Student musste sich zunächst mit Philosophie auseinandersetzen, bevor er sich seiner eigentlichen Profession widmen konnte. Nach dem Schisma wurden die Lehrinhalte in Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften getrennt.

Die Auswirkungen dieser Trennung sind bis in die Gegenwart spürbar. Das Credo der aktuell herrschenden Naturwissenschaften lautet, dass nur das real sei, was gemessen, gewogen und gezählt werden könne. Die Methoden werden immer ausgefeilter. Je mehr vermeintliches Verständnis für die Details entdeckt wird, desto weniger werden Zusammenhänge erkannt und verstanden. Ihr wesentlicher Teil innerhalb des analytischen Denkens wird von dem Modell getragen, dass komplexe Prozesse oder Erscheinungen in kleinere Untereinheiten aufgespalten werden müssen, um sie untersuchen zu können. Das ist soweit sinnvoll. Was am Ende allerdings fehlt, ist die Synthese der Einzelergebnisse und Aspekte. Selbst wenn die isolierten Ergebnisse für sich genommen schlüssig sein sollten, sagt das noch nichts darüber aus, was das im Kontext bedeutet, weil die Summe mehr ist, als die einfache Addition der Einzelwerte. Bis heute fehlt ein Bewusstsein für kohärente Systeme.

Wer Zusammenhänge erkennen will, muss in der Lage sein, vernetzt zu denken. Dazu ist ein horizontales und vertikales Abbildungsvermögen erforderlich, denn nur so können die Prinzipien erkannt und verstanden werden, auf denen die Dinge beruhen. Das ist mit einem in Kategorien getrennten Bewusstsein nicht möglich. Aus diesem Grund funktionieren auch die meisten interdisziplinären Ansätze nicht, weil damit die Frage der Deutungshoheit aufgeworfen wird. Es führt nicht viel weiter, wenn Internisten mit Gynäkologen interdisziplinär arbeiten. Sinnvoll wäre, wenn Ärzte und Biologen mit Philosophen und Theologen in einen dauerhaften Dialog treten würden. Weiterentwicklung setzt eine Erweiterung des Blickwinkels voraus.

FRIEDA: Möchten Sie nach diesen aufschlussreichen Ausführungen noch ein Schlusswort anfügen?

Carsten Pötter: Ich will es versuchen. Wer sich mit dem Thema Impfen und Infektionskrankheiten tiefer auseinandersetzen möchte, braucht gründliche historische Kenntnisse, um die Motive zu verstehen, bei denen es vor allem um Deutungshoheit geht, denn nur so lassen sich Machtansprüche wirksam begründbar durchsetzen. Wenn eine Säule instabil wird, bedeutet das den Zusammenbruch des gesamten Gebäudes. Wenn dieses Gedankengebäude zusammenfällt, wird es dazu führen, dass das universitär geprägte Konzept seines Fundaments beraubt wird. Das kann aus verständlichen Gründen nicht zugelassen werden. Die derzeitige Situation ist mit der des 16. Jahrhunderts vergleichbar, in dessen Mitte Nikolaus Kopernikus seine Hauptschrift „De revolutionibus orbium coelestium“ (Über die Umschwünge der himmlischen Kreise) publizierte und damit die Axt an das geozentrische Weltbild von Claudius Ptolemäus legte, das fast 2000 Jahre Bestand hatte. Vor hundert Jahren hatte Herr Einstein eine neue Theorie postuliert, die unser Weltbild bis heute maßgeblich prägt. Herrn Einstein haben wir zu danken, dass er die Wissenschaft vom Geist (Äther) befreit hat. Im Zeitalter der geistlosen Wissenschaften ist erneut ein Mensch vom Format von Kopernikus nötig, der das Bewusstsein wieder integriert und damit das Schisma von Philosophie und Naturwissenschaft zu beenden hilft. Auf dieser Grundlage ist dem Menschen vermittelbar, dass er kein wirbelloser Konsument, sondern ein geistig, spirituelles Lebewesen ist, durch das göttliches Bewusstsein individuell zum Ausdruck kommt.

FRIEDA: Vielen Dank erneut für das Gespräch und die interessanten Informationen!

*Diese Studien sind in dem Beitrag „Risiko Impfungen“ zu finden und stehen zum Herunterladen bereit. Stand 20.02.17

Ganz neu ist der Film: „The Greater Good – Zum Wohle aller

Filme auf youtube für ergänzende Informationen:

Impfzwang – Anfang vom Ende der Menschenrechte

Wir impfen nicht – Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen

Weitere Filme dazu sind zudem auf dem Videoportal von „Welt im Wandel“ zu finden

Hier noch eine Arbeit mit dem Titel „Korrupte Medizin und kollaborierende Behörden!“ als pdf


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‚Landkarten werden neu gezeichnet werden‘: Riesiger Eisberg bricht weg in der Antarktis

in Umwelt/Welt

Einer der größten verzeichneten Eisberge – mit einem Gewicht von etwa einer Billion Tonnen und einer Fläche, die mit dem US-Bundesstaat Delaware vergleichbar ist – ist endgültig aus dem Larsen C Eisschelf weggebrochen, ein Ereignis, das Wissenschaftler, welche die West-Antarktis durch Satellitenbilder überwachen, seit langen erwartet hatten.

„Das Abbrechen ist irgendwann zwischen Montag, 10. Juli, und Mittwoch, 12. Juli 2017 passiert, als ein 5.800 Quadratkilometer großer Abschnitt von Larsen C schließlich wegbrach“, so berichtete Project Midas, eine in Großbritannien ansässige Forschungsgruppe, welche die Auswirkungen des Klimawandels auf das antarktische Eis wissenschaftlich untersucht, am Mittwoch.

Brenda Ekwurzel, Klimaforschungs-Direktorin und Seniorwissenschaftlerin bei der Union of Concerned Scientists, (übersetzt etwa: „Vereinigung Besorgter Wissenschaftler“), griff das Argument des früheren UNO-Generelasekretärs Ban Ki-moon auf  und bemerkte in einer Erklärung: „Das ist wahrscheinlich ein Vorbote für das Tempo und die Größe zukünftiger Eisschelf-Wegbrüche auf der Antarktischen Halbinsel.“

„Es ist besorgniserregend, dass die Ozean- und Lufttemperaturen um das Larsen C Eisschelf herum so hoch sind“, stellte Ekwurzel fest. „Die Wärme des Ozeans könnte andere Eisschelfe in der Antarktis beeinflussen, die riesige Inlandeismassen zusammenhalten. Die Wissenschaftler, die sich dieser Prozesse bewusst sind, dürften die Berechnungen des Meeresspiegels anpassen, um die gestiegenen Pegel wiederzugeben, die offensichtlich früher als bislang projiziert eintreten.“

In Anbetracht des Wegbrechens dieses Eisbergs haben die Klimaaktivisten in den vergangenen Tagen eindringlich darauf hingwiesen, dass das Ereignis mit den Aktivitäten der fossilen Brennstoffunternehmen in Zusammenhang gesehen werden muss. Wie die unabhängige Nachrichtenwebseite Common Dreams berichteten, hat die Klimaschutzbewegung 350.org das US National Ice Center dazu aufgerufen, „den Larsen C Eisberg #ExxonKnew zu nennen“ (übersetzt etwa: „Exxon hat es kommen sehen“).

„Während einer der größten Eisberge der Welt wegbricht, sollte diese Zerstörung den Namen des größten Täters tragen: Exxon,“ sagte Aaron Packard, der Klimafolgenkoordinator von 350.org in einer Erklärung.

Nach der Nachricht, dass sich der Eisberg schließlich vom Larsen C Eisschelf losgelöst hatte, spiegelten die Kommentatoren die Bemerkungen von Packard wieder und nutzten das Ereignis als Gelegenheit, Präsident Donald Trump dafür zu schelten, dass er die USA aus dem am 22. April 2016 unterzeichneten Pariser Klimaschutzabkommen herausgezogen hat.

                                       

 

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/maps-will-redrawn-massive-exxonknew-iceberg-breaks-antarctica/

 

Verwandter Artikel:

 

NASA entdeckt 70 Meilen langen und 300 Fuß breiten Riss im antarktischen Schelfeis

http://derwaechter.net/nasa-entdeckt-70-meilen-langen-und-300-fus-breiten-riss-im-antarktischen-schelfeis


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Schönheitskönigin trägt Handschuhe beim Besuch schwarzer Waisenkinder – Nutzer Sozialer Medien reagieren sofort

in Welt

Es ist auf der ganzen Welt üblich, dass sich Gewinner von Schönheitswettbewerben bei Auftritten im Bereich sozialer Verantwortlichkeiten zeigen und dabei Unterprivilegierte der Gesellschaft besuchen und etwas spenden.

Neulich traf ‚Miss Südafrika‘, die 22-jährige Demi-Leigh Nel-Peters, eine Gruppe von schwarzen Waisen, die, mit HIV infiziert, in einer Suppenküche in Johannesburg leben, wobei sie Handschuhe trug als sie Essen im Ikageng Gemeinde-Zemtrum austeilte.

Leigh selbst hat ein Foto af Twitter gestellt, das sie dabei zeigt, wie sie mit den Kindern isst, während sie weiter ihre Handschuhe trägt.

Einige beschuldigten Leigh, rassistisch zu sein, oder Angst zu haben, die Kinder zu berühren, weil sie HIV-positiv waren.

„Ich möchte gern wissen, warum sie Latex-Handschuhe anzieht, um schwarze Kinder zu berühren“, verlangte ein Twitter-User.

Ein anderer sagte: „Ich kann wirklich nicht glauben, dass ‚unsere‘ Miss Südafrika Latex trägt, damit sie diese Kinder berühren kann! “

Ein dritter vermutete, dass Leigh Handschuhe trug, „um sich vor schwarzen Kindern zu schützen“, weil sie befürchtete, dass die Kinder sie aufgrund ihrer Hautfarbe „verunreinigen“ würden.

Der Hashtag #MissSAChallenge verbreitete sich rasch wie ein Lauffeuer auf Twitter. Tausende von Südafrikanern posteten Fotos von sich selbst um die Aktion ihrer Schönheitskönigin zu verurteilen und lächerlich zu machen. Einige haben Fotos von sich selbst gepostet, in denen sie Handschuhe tragen, um an einem Schreibtisch zu schreiben, einen Drink zu machen und ein Buch zu lesen.

Nach weit verbreiteter Kritik veröffentlichte Leigh eine Video-Erklärung, warum sie die Handschuhe trug, um das Essen an die Kinder zu verteilen

„Es war nur, um so hygienisch wie möglich zu sein. Ich habe wirklich das Gefühl, dass meine Absicht eigentlich falsch verstanden wurde, aber ich möchte mich entschuldigen, wenn ich jemanden beleidigt haben sollte.“

Südafrika wurde einst von der weißen Minderheit regiert. Das unter dem Begriff ‚Apartheid‘ bekannte System isolierte und beschränkte die Rechte und Freiheit der schwarzen Mehrheit. Dies führte zu vielen hässlichen Vorfällen, einschließlich Todesopfern und Zerstörung. Die Apartheid endete im Jahre 1994, aber die Rasse ist nach wie vor ein heikles Thema in Südafrika.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/beauty-queen-wears-gloves-meet-black-orphans-hiv-gets-instant-reply-social-media-users/


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Apple „umgeht“ Milliarden an Steuern, und so funktioniert es

in Welt

Apple hat Tochtergesellschaften an Standorten gegründet, die niedrige Steuersätze oder gar überhaupt keine Steuerpflicht bieten, und hat Unternehmensstrategien entwickelt, in denen Steuerlücken eindeutig ausgenutzt werden. 

Wir alle wissen, dass Apple das weltweit erfolgreichste und profitabelste Technologieunternehmen mit Sitz in Reno im US-Staat Nevada ist. Allerdings entwirft das Unternehmen sein iPhone nicht dort, und weder betreibt die Firma ihren AppleCare Kundenservice von der Stadt aus, noch fertigt dieser Technologie-Riese seine MacBooks, iPads, iAnything auch nur irgendwo in der Nähe von Reno.

Doch mit nur wenigen Mitarbeitern, die am Standort dort arbeiten, hat der Techno-Riese etwas Entscheidendes für den Betrieb des Unternehmens erreicht. Und zwar hat Apple es geschafft, die Zahlung von mehreren Millionen Dollar an Steuern in Kalifornien, sowie in 20 anderen Staaten, zu vermeiden.

Apples Hauptquartier ist in Cupertino, Kalifornien, und indem sie ein Büro nur 200 Meilen davon entfernt in Reno schufen, ist dieses Nebenbüro für das Erfassen und Investieren der Unternehmens-Gewinne zuständig. Auf diese Weise wird es für Apple möglich, die staatlichen Einkommenssteuern auf einige seiner Gewinne zu umgehen.

Während Kaliforniens Unternehmenssteuersatz 8,84% beträgt, hat Reno einen Steuersatz von 0,0%. Auf der ganzen Welt hat Apple Tochtergesellschaften an Standorten gegründet, die niedrige Steuersätze oder gar überhaupt keine Steuerpflicht bieten. In der Liste enthaltene Standorte umfassen beispielsweise Irland, die Niederlande, Luxemburg und die Britischen Jungferninseln.

Natürlich tun alle Unternehmen ihr Bestes, um ihre Steuern möglichst gering zu halten. Das ist die menschliche Natur. Allerdings sind für unsere Freunde bei Apple die Einsparquoten auf ihre Steuern alarmierend angesichts ihrer extrem hohen Ertragsausbeuten. Wall-Street-Analysten und verffentlichten Ergebnissen zufolge war Apple in der Lage, einen Ertrag von 45,6 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr zu verbuchen. Das hat einen neuen Rekord in der amerikanischen Geschäftswelt gesetzt.

Apple dient als Lehrmeister dafür, wie große Technologie-Unternehmen sich Steuersätze zunutze machen können. Einige Gewinne großer Unternehmen – darunter Apple, Google, Amazon, HP und Microsoft – werden tatsächlich nicht mit physischen Waren erzielt, sondern aus Lizenzgebühren für ihr geistiges Eigentum. Dieses umfasst Patente auf Programmen, mit denen verschiedene Geräte betrieben werden.

Selbst beim Vergleich mit anderen Tech-Unternehmen sind Apples Steuerbeträge lächerlich niedrig. Ja, Apple hat mehrere Branchen neu geschaffen, zu Wirtschaftswachstum beigetragen und hat seine Kunden erleuchtet. Aber sie haben auch Unternehmensstrategien entwickelt, in denen Steuerlücken eindeutig ausgenutzt werden. Mit einer speziellen Art von Buchhaltungsmethode bzw. Steuervermeidungstechnik, auch bekannt unter dem Begriff „Double Irish With a Dutch Sandwich“, umgeht das Unternehmen hohe Steuern, indem es seine Gewinne durch seine irischen Tochtergesellschaften an Firmen in den Niederlanden weiterleitet, bevor es über eine zweite irische Firma, die in einem Steuerparadies ansässig ist, schließlich in der Karibik seine „Steuern“ zahlt. Just dieselbe Taktik wird heutzutage von mehreren Großkonzernen genutzt.

 

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/apple-sidesteps-billions-in-taxes-heres-how/

 

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Die zehn größten Konzerne sind reicher als die meisten Staaten zusammen

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Paukenschlag: Österreichischer Bundeskanzler enthüllt, dass Wurstverkäufer mehr Steuern bezahlen als Amazon und andere Konzerngiganten

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Zuvor unübersetzte Schriften des islamischen Propheten Mohammed widersprechen Christenverfolgung durch ISIS

in Welt

Es gibt Indizien dafür, dass Terroristen, die im Namen des Islam operieren – und wozu auch ISIS gehört -, keine Ahnung von der Religion haben. Muslimische Beobachter sagen, dass Mitglieder von ISIS nicht einmal das erste Kapitel des Koran, des heiligen Buches des Islam, zitieren können.

Das grundsätzliche Ziel dieser Terroristen ist es, bei den Leuten Angst und Schrecken zu verbreiten und diejenigen zu unterdrücken, die nicht ihre diabolische Ideologie teilen. Seit dem Aufkommen von ISIS haben Christen und andere religiöse Minderheiten im Nahen Osten unter der von diesen Terroristen ausgehenden Brutalität zu leiden.

Bildtext: „ISIS tötet koptische Christen“

Bei einer kürzlichen Studie hat Dr. Craig Considine, ein Forscher von der Rice University in Texas, unübersetzte Schriften des Propheten Mohammed entdeckt, die unmittelbar dem widersprechen, was ISIS im Namen der Religion tut.

Laut Dr. Considine können diese zuvor unübersetzten Schriften des Propheten Mohammed als eine Art Gegenmittel fungieren, um das Übel in Form des islamischen Extremismus unter terroristischen Gruppierungen zu heilen, die sich selbst am Islam orientieren, sowie der Islamophobie und der negativen Wahrnehmung des Islam im Westen.

Die Schriften offenbaren, dass Prophet Mohammed niemals seine Nachfolger dazu ermutigt hat, auf der Grundlage ihres Glaubens Christen zu unterdrücken oder Gewalt gegen sie oder andere religiöse Gruppierungen einzusetzen.

Die Schriften, die für die Zeit zwischen 622 und 632 n.Chr. dokumentiert sind, waren direkte Botschaften des Propheten Mohammed, der Christen und andere religiöse Gruppierungen verteidigt und geschützt haben soll, die in der arabischen Gemeinschaft leben. Er hielt auch seine Nachfolger dazu an, dieselbe Linie zu verfolgen, wenn er einmal nicht mehr unter ihnen weilt.

Dr. Considine betrachtet die Vision des Propheten Mohammeds einer muslimischen Nation als gleichbedeutend mit Pluralismus und Bürgerrechten, während er erklärt, dass die Wiederentdeckung dieser Dokumente eine antimuslimische Gesinnung im Westen eindämmen könne.

Die Forschung weist eindeutig nach, dass die Misshandlung und Diskriminierung von Christen in zeitgenössischen islamischen Staaten nicht vor dem Hintergrund der Zusicherungen des Propheten Mohammed gerechtfertigt werden können.

Er bemerkte, dass das zentrale Thema von Mohammeds Botschaft Frieden sei und dass er niemals Gewalt befürwortet hat, indem er sagte: „Seine Botschaft strahlt Mitgefühl und Frieden aus. Das ist das, was die amerikanische Gesellschaft – und freilich die ganze Welt – mehr als je zuvor braucht.“

Dr. Considine erklärte, dass die Dokumente, die in Klöstern auf der ganzen Welt sowie in Büchern aufgefunden wurden, die jahrhundertelang nicht mehr gedruckt wurden, die friedvolle Botschaft Mohammeds in einem neuen Glanz erstrahlen lassen.

Er enthüllte, dass die Schriften nie zuvor für ein größeres Publikum übersetzt wurden, während er erklärte dass islamische Gelehrte nun den Dokumenten ihre Aufmerksamkeit widmen, weil terroristische Organisationen zunehmend Gewalt einsetzen, um das Bild des Islam zu trüben.

Gelehrte und Gläubige wenden sich ihnen nun aufgrund der weit verbreiteten Gewalt gegen Christen an Orten wie Irak und Syrien zu. Der Prophet Mohammed wollte weder Christen Schaden zufügen noch sich in ihre Privatsphäre oder ihren privaten Besitz einmischen oder Missbrauch betreiben. Wenn der Staat eine oder mehrere Gruppen bevorzugt, bedeutet dies eine Abwertung der Bürger auf der Grundlage ihres ethnischen oder kulturellen Hintergrundes.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/previous-untranslated-writings-of-islamic-prophet-muhammad-contradict-isis-persecution-of-christians/


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Wie Südkoreas Videospiel-Sucht seine Zukunft zerstört

in Welt

In einer der weltweit am intensivsten verkabelten Nationen auf der Erde hat sich e-Sport – Südkoreas nationaler Zeitvertreib – in eine nationale Krise verwandelt, in der mindestens 680.000 Kinder im Alter von 10 bis 19 Jahren süchtig nach Online-Gaming sind. Man sagt, dass Kinder die Zukunft eines Landes sind, aber während fast 1 von 10 Kindern (das sind 10%, wobei  Schätzungen gar bis  50% gehen) 7 bis 20 Stunden pro Tag mit Videospielen verbringen, ist die Zukunft von Südkorea so gut wie verloren.

Die Besessenheit

StarCraft, ein von Blizzard Entertainment im Jahr 1998 veröffentlichtes Spiel, ist ein Standbein der professionellen Gaming-Ligen des Landes (der südkoreanische Gaming-Markt ist insgesamt 9,16 Milliarden US Dollar wert). Lee Young-ho, ein StarCraft-Spieler für KT Rolster – der südkoreanische Profi StarCraft: Brood War und StarCraft II Team – ist einer der ‚Profis‘, die ihr Leben und ihre Körper durch Online-Spiele wie Starcraft und League of Legends zerstören.

Nachdem die ständige Belastung durch das Spielen seit über 10 Jahren Lee’s Muskeln verletzt und verformt hat, bezahlte KT Rolster für seine Operation, um seine illustre Karriere als ‚Sportler‘ zu retten. Lee nennt die fast zwei Zentimeter breite postoperative Narbe – von knapp über dem Ellenbogen bis über seine rechte Schulter – ein „Ehrenzeichen“. Kang Doh Kyung, Lee’s Trainer, erzählt BBC:

Sie sind Athleten, und Verletzungen passieren halt… Ich glaube, dass e-Sport viel Potenzial hat [als ein richtiger Sport angesehen zu werden], obwohl vielleicht nicht ganz so sehr wie physische Spiele. Mittlerweile ist e-Sport tatsächlich dabei, zu einem Mentalsport wie Schach zu werden… Wenn die Leute in etwas eintauchen und süchtig werden, dann überqueren sie die Linie. Unsere Körper könnten sehr müde oder in schlechtem Zustand sein. Diese Dinge passieren nicht nur beim Spielen. Sogar wenn Leute trainieren, können manche Menschen einen Herzinfarkt erleiden.“

Als der BBC News Reporter Dave Lee KT Rolster’s Starcraft- und League of Legends-Trainingsräume für Spieler besuchte, sah er gesunde und glückliche Spieler, die hart trainierten, um wie Lee zu werden. Während sie nach Dave’s Eindruck gut versorgt aussahen, erleiden die gleichen Spieler karrierebedingte chronische Verletzungen – genau wie Athleten – und fallen wie Fliegen aufgrund dae ständigen Zeigens und Klickens.

Der Unglücksfall

Im Jahr 2005 brach ein 28-jähriger Gamer zusammen und starb an Organversagen, nachdem er 50 Stunden ununterbrochen gespielt hatte. Im Jahr 2010 wurde ein Ehepaar aus Suwon wegen fahrlässigen Mordes angeklagt und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie ihre dreimonatige Tochter verhunern ließen, während sie ein virtuelles Kind in einem Online-Spiel „aufzogen“. Im selben Jahr wurde ein 22-jähriger Spieler wegen Tötung seiner Mutter verhaftet, die ihn angemeckert hatte, da er zuviel Zeit mit Spielen verbringe. Nachdem er den Mord begangen hatte, ging er in ein nahe gelegenes Internetcafe, um sich weiter seiner Obsession hinzugeben. Im Jahr 2011 wurde ein 21-jähriger Online-Gaming-Süchtiger anscheinend tot in seiner Wohnung in Inchon vorgefunden. Diese Aufstellung ließe sich endlos fortsetzen.

Nachdem junge Spieler anfingen, an Schlafentzug, Stimmungsschwankungen und Krampfanfällen zu leiden, verabschiedete die Regierung Ende 2011 den „Cinderella Act“ oder auch „Shutdown Law“ genannt, um Kinder unter 16 Jahren davon abzuhalten, Online-Spiele zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens zu spielen.

Gleichwohl hat sich auch nach fünf Jahren nichts geändert. Millionen von Nicht-Profis – Kinder, Jugendliche und Heranwachsende – verwandeln sich in Zombies wie Profi-Spieler: bis zu 18 Stunden am Tag in winzigen Kabinen bei PC Bangs – Südkoreanische Internet-Cafes mit hochleistungsfähigen Spiel-Computern. In einem Interview mit dem kanadischen Magazin VICE im Jahr 2015 gab ein Teenager zu, im Durchschnitt 88 Stunden pro Woche mit Videospielen zuzubringen.

Ausblick

Jun Byung-hun, ein Mitglied der südkoreanischen Nationalversammlung und Leiter des e-Sport-Kontrollgremiums des Landes (KeSPA), sagt, dass Mäßigung der Schlüssel ist:

„In Korea sind Spiele das Barometer der Generationslücke. Eltern betrachten Spiele als Ablenkungen vom Studieren, während Kinder sie als einen wichtigen Teil ihrer sozialen Existenz sehen. Der beste Weg für Familien, um Sucht zu vermeiden, ist Spiele gemeinsam zu spielen.“

Aber ist Spielen an sich ein Problem, oder ist Spielsucht eine Manifestation tiefergehender Probleme? In Südkorea ist die Schule sehr anspruchsvoll. Eine Studie von 2011 fand heraus, dass Jugendliche mehr als 2 Stunden täglich nach der Schule Videospiele spielen. Wenn die jungen Köpfe Spieler wie Jung Myung-hoon und Yo Hwan-lim dabei sehen, wie sie annähernd 400.000 Dollar im Jahr verdienen und in professionellen StarCraft-Ligen kämpfen, die von Millionen von Fans auf zwei der großen Fernsehsender in Korea beobachtet werden, passiert es leicht, dass sie in die Irre geraten.

 

„Ein kleiner Prozentsatz von Heranwachsenden, welche die Schule verlassen und in die Internet-Cafes stürmen wegen eines Internet-Suchtproblems, bekommen von niemandem Aufmerksamkeit, was für die Gesellschaft in der Zukunft eine ernsthafte Bedrohung sein kann“, sagt Jung-Hye Kwon, Professor für Psychologie an der Korea University.

In der Hoffnung, die Sucht zu bekämpfen und die wachsende Zahl von Jugendlichen zu behandeln, welche dem Online-Spielen verfallen sind, hat die Regierung Rehabilitationszentren im ganzen Land eingerichtet. Südkorea diskutiert auch das bevorstehende Gesetz gegen Spielsucht, das darauf abzielen wird, Videospiele als suchtauslösend zu klassifizieren, ähnlich wie Drogen und Alkohol.

Doch erhebt sich angesichts der Tatsache, dass professionelles Spielen oder e-Sport eine Multi-Millionen-Dollar-Industrie in Korea ist, die größere Frage: Werden die Spiel-Unternehmen überhaupt ein Gesetz zulassen – das ihr Produkt als süchtigmachend kennzeichnet – oder irgendwelche Bemühungen – die ihre Gewinne beinträchtigen – Wirklichkeit werden lassen?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von   AnonHQ.com  http://anonhq.com/south-koreas-video-games-addiction-destroying-future/


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Der wirkliche Grund, warum ein knallharter Deutscher sich weigerte, vor Hitler bei einem Nazi-Treffen im Jahre 1936 zu kuschen

in Welt

Eines der ikonischsten Fotos des Zweiten Weltkrieges war vor nunmehr 81 Jahren in Hamburg geschossen worden, wurde aber erst 1991 zum Symbol zivilen Ungehorsams, als es zum ersten Mal in der deutschen Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ erschien. Das Bild zeigt August Landmesser – den Mann, der den Nazis trotzte, indem er sich weigerte, den „Sieg Heil“-Gruß an Adolf Hitler beim Stapellauf des Marinetrainingsschiffs Horst Wessel am 13. Juni zu entbieten.

Während niemand, absolut niemand, den Mut hatte, seine Mißbilligung zu zeigen, indem er nicht seine Loyalität für Adolf Hitler demonstrierte – den deutschen Diktator, der für den Völkermord von mindestens 5,5 Millionen Juden verantwortlich ist – stand ein Mann in Trotz da, stark und furchtlos, mit steinernem Gesicht und gekreuzten Armen. So verweigerte er den obligatorischen Gruß an einem Ort, an dem sein kühner Akt ihm leicht den Tod eingebracht haben könnte.

Aber während mittlerweile die ganze Welt die Tapferkeit von Landmesser würdigt, kennen nicht viele die [Liebes-] Geschichte hinter dem ikonischen Foto.

Nun, Landmesser hatte einen persönlichen Grund, inmitten einer großen öffentlichen Versammlung von Nazi-Befürwortern und Anhängern von Adolf Hitlers teilnahmslos zu bleiben.

Als 21-jähriger war Landmesser 1931 in die Reihen der Nazipartei eingetreten und hoffte, dass es ihm dabei helfen würde, einen Job zu bekommen. Dann lernte Landmesser Irma Eckler kennen, eine jüdische Frau, und die beiden verliebten sich sehr ineinander. Ein Jahr später verlobten die beiden sich. Aber nicht nur, dass man sein Eheschließungsgesuch unter den neu verordneten rassistischen Nürnberger Gesetzen ablehnte, wurde er vielmehr prompt auch aus der Partei ausgeschlossen, da er sich „in den Feind“ verliebt hatte. Die erste Tochter des Paares wurde am 29. Oktober 1935 geboren.

Die Folge von Ereignissen erklärt, warum dieser Arbeiter auf der Blohm + Voss-Werft in Hamburg öffentlich einen Mangel an Respekt gegenüber dem Nazi-Regime zeigte.

Doch die Geschichte war damit noch nicht zuende..

Die Familie versuchte, 1937 nach Dänemark zu fliehen, aber sie wurden an der Grenze festgenommen. Landmesser wurde verhaftet und wegen „Rassenschande“ angeklagt. Er wurde im Mai 1938 aus Mangel an Beweisen freigesprochen, nachdem er vorgebracht hatte, dass weder er noch seine Frau wussten, dass sie voll jüdisch war.
Trotz der Warnung, dass ein wiederholtes Vergehen zu einer mehrjährigen Haftstrafe führen würde, setzte das Paar seine Beziehung öffentlich fort. Im Juni 1938 brachte Irma Eckler ihre zweite Tochter zur Welt. Nicht einmal zwei Monate nach seinem Freispruch wurde Landmesser erneut verhaftet und zu zweieinhalb Jahren im KZ Börgermoor verurteilt. Eckler wurde von der Gestapo in das Gefängnis Fuhlsbüttel gebracht.

Landmesser wurde 1941 aus dem Gefängnis entlassen, aber bald darauf wurde er zum Kriegsdienst einberufen. Im Jahr 1944 wurde er als im Feld vermisst  erklärt, und fünf Jahre später wurde er rechtlich für tot erklärt.

Man geht davon aus, dass Irma Eckler von Fuhlsbüttel aus in das Konzentrationslager Oranienburg, später ins Frauen-Konzentrationslager Lichtenburg und dann in das Frauen-KZ in Ravensbrück geschickt wurde, bevor sie 1942 im Bernburger Euthanasie-Zentrum landete. Genau wie Landmesser wurde auch sie 1949 gesetzlich für tot erklärt.

Ironischerweise erkannte der Senat von Hamburg die Ehe von August Landmesser und Irma Eckler im Jahre 1951 an. Ihre Töchter teilten sich die Namen ihrer Eltern, und seine ältere Tochter Ingrid nahm den Nachnamen Landmesser an, während die jüngere Tochter Irene den Nachnamen Eckler der Mutter beibehielt.

Die Landmesser-Töchter wurden zunächst in das städtische Waisenhaus gebracht. Doch während Ingrid später mit ihrer Großmutter mütterlicherseits leben durfte, wurde Irene 1941 bei Pflegeeltern untergebracht. Nach dem Tod ihrer Großmutter im Jahr 1953 wurde indes auch Ingrid in die Hände von Pflegeeltern gegeben.

Im Jahre 1996 veröffentlichte Irene Eckler das Buch ‚Die Vormundschaftsakte 1935-1958: Verfolgung einer Familie wegen „Rassenschande“ ‚, welches die Geschichte erzählt, wie ihre Familie auseinandergerissen worden ist. Das Buch enthält eine große Anzahl von Originaldokumenten, einschließlich Briefen von ihrer Mutter und Dokumente von staatlichen Institutionen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/real-reason-one-badass-german-refused-obey-hitler-nazi-meet-1936/


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