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Berliner Lehrer suspendiert: Er soll rechte Verschwörungstheorien verbreiten

in Welt

Von rt.com

Die Senats-Bildungsverwaltung hat gegen den umstrittenen Berliner Grundschullehrer Nikolai N. Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung gestellt. Der Pädagoge soll auf seinem Youtube-Kanal rechtsextremes Gedankengut und Verschwörungstheorien verbreiten.

Vineta-Grundschule in Gesundbrunnen: In dieser Berliner Bildungseinrichtung unterrichtet Nikolai N. seit zwei Jahren Musik, Sport und Englisch. Seit Montag ist er freigestellt. Der Grund dafür liegt in den Videos, die der 37-Jährige im Internet verbreitet. „Gegen die Lehrkraft hat die Schulaufsicht eine Anzeige erstellt“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gegenüber RT.

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, bestehe der Verdacht, dass Teile von Videos, die er im Internet veröffentlicht habe, volksverhetzende Inhalte umfassten. Dies müsse nun geprüft werden, teilte eine Sprecherin gegenüber der Berliner Tageszeitung.

Unter dem Namen „Volkslehrer“ betreibt der Pädagoge seit einigen Monaten einen YouTube-Kanal. Der Berliner Tagesspiegel hatte am Wochenende berichtet, dass der Mann dort Verschwörungstheorien und möglicherweise rechtsextremes Gedankengut verbreitete. „Ich habe mich nach den Presseberichten entschlossen, N. vom Unterricht vorerst freizustellen bis eine Klärung des Sachverhaltes erfolgt“, teilteSchulrätin Antonia Pienkny, verantwortlich für die Schulaufsicht an Grundschulen, am Montag der Berliner Tageszeitung B.Z. mit.

Die Behörden gehen in dem Zusammenhang auch dem Verdacht nach, dass der 37-Jährige den sogenannten „Reichsbürgern“ nahesteht, berichtet der Tagespiegel. Die Gruppierung erkennt die Bundesrepublik sowie deren Behörden und Gesetze nicht an, sie wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

Der kommissarische Schulleiter der Vineta-Grundschule wusste von den Aktivitäten des Lehrers im Netz. „Er hat sich dienstlich nichts zu schulden kommen lassen und das politische Neutralitätsgebot nicht missachtet“, sagte Harry Könnecke dem Tagesspiegel. Beschwerden von Eltern oder Schülern habe es ebenfalls nicht gegeben. Die Eltern würden nun in einem Brief über den Fall informiert werden. Die Videos von N. mit Tafel im Hintergrund seien definitiv nicht in der Vineta-Grundschule aufgenommen worden.

Mehr zum Thema – Tweet über Muslime: Hunderte von Anzeigen gegen AfD-Fraktionsvize von Storch

Der Berliner Chef der Lehrergewerkschaft GEW, Tom Erdmann, sagte im Tagesspiegel-Bericht am Wochenende, dass die Entfernung von N. aus dem Schuldienst schwierig sei. Bislang habe es noch keine Beschwerden der Grundschule gegen N. gegeben. Es gelte die freie Meinungsäußerung, solange diese nicht gegen geltendes Recht verstoße. Dienstrechtlich könne er für seine Äußerungen nur dann belangt werden, wenn er sie im Klassenzimmer wiederholt.

In seinem neuesten Video auf YouTube bestätigt der Pädagoge, dass er vom Dienst freigestellt wurde. Er bedankte sich bei den Medien über die Berichterstattung, denn die würde seine Abonnentenzahlen (derzeit rund 2.500) und die Klicks auf seine Beiträge in die Höhe treiben. Und er beruft sich auf den Artikel 5. des Grundgesetzes – freie Meinungsäußerung. Im Klassenzimmer würde er aber seine Äußerungen nicht wiederholen.

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Experte: Goldreserven von Russland und China könnten US-Dominanz der Weltwirtschaft erschüttern

in Welt

Von rt.com

Die gesammelten Goldreserven beider Staaten könnten darauf abzielen, die Dominanz des US-Dollars im internationalen Handel zu brechen. Dies erklärte der singapurische Edelmetallexperte Ronan Manly. Stehen uns dramatische Veränderungen bevor?

Im RT-Exklusiv-Interview sagte der Experte, dass China und Russland zum Goldstandard zurückkehren könnten. Dadurch würden sie sich von der globalen Dominanz des US-Dollars befreien. Seit Anfang der 1970er Jahre ist der Dollar nicht mehr durch Goldreserven gedeckt.

„Sowohl China als auch Russland haben ihre Goldreserven in den letzten 10 bis 15 Jahren aggressiv angehäuft“, erläutert Manly und betont, dass noch vor einem Jahrzehnt beide Staaten 400 Tonnen Gold oder weniger besaßen. „Aber jetzt besitzen diese beiden Nationen zusammen 3.670 Tonnen Gold.“

Abschließend verweist Manly auf die unterschiedlichen strategischen Einschätzungen hinsichtlich der Relevanz von Gold:

Interessanterweise veröffentlichen und fördern sowohl Russland als auch China ihre Anhäufungen von Gold und verweisen öffentlich auf Gold als strategisches Geldvermögen. Sie machen kein Geheimnis daraus. Aber auf der anderen Seite tun die USA das Gegenteil und spielen die strategische Rolle des Goldes ständig herunter.

Laut Manly ist Gold für Russland und China der einzige strategische Geldwert, der die Unabhängigkeit vom US-Dollar gewährleisten könnte.

Der Goldexperte erklärte, dass Russland und China möglicherweise viel mehr Gold besitzen könnten, als sie in ihren offiziellen Statistiken deklarieren, aufgrund der vielen Kanäle, über die sie das Edelmetall kaufen können.

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Trump will schnelleren Einsatz von Atomwaffen möglich machen – Moskau warnt vor Konsequenzen

in Welt

US-Präsident Donald Trump will den flexibleren Einsatz von Atomwaffen ermöglichen und das Arsenal erneuern – wegen der Bedrohung durch Nordkorea und eines möglichen Konflikts zwischen Russland und der NATO.

Im Februar will die US-Regierung den neuen „Nuclear Posture Review“ (NPR) veröffentlichen. Seit dem Ende des so Kalten Krieges hat es drei Überarbeitungen davon gegeben. Der neueste Update soll „sicherstellen, dass das US-Arsenal an Atomwaffen „modern, robust und flexibel“ und „auf die Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zugeschnitten“ ist. Auch ist eine technische Überholung der ballistischen Raketenabwehrsysteme geplant.

Es ist zu erwarten, dass US-Präsident Donald Trump am 30. Januar im Zuge einer Rede zu seinen Präferenzen im Bereich der nationalen Sicherheit Stellung bezieht. Ohne eine Budget-Aufstockung, so das Pentagon, wird es nicht möglich sein, die Bestände an Atomwaffen zu modernisieren. Zu den Kosten gibt es bisher nur Schätzungen.

Abmilderung gegenüber erstem Konzept

Gegenüber dem Guardian beschreibt Jon Wolfsthal, ein ehemaliger Assistent des Trump-Vorgängers Barack Obama für Waffenkontrolle und Nichtverbreitung von Atomwaffen, den Inhalt des Dokuments als aus seiner Sicht zwar immer noch schlimm, aber nicht so schlimm wie im Zuge der ersten Änderungen vonseiten der neuen US-Regierung:

Meinem Verständnis nach ist es eine Rücknahme von Extremen, wie sie zu Beginn [der Überarbeitung] enthalten waren. Es beinhaltet nicht so viele furchtbare Dinge wie zuvor. Es ist aber immer noch schlimm.

Eine der Hauptänderungen ist die Ausweitung der Fälle, in welchen Atomangriffe in Erwägung gezogen werden könnten. Dem neuen NPR zufolge würde ein konventioneller Angriff, der Massen an Opfern fordert und auf kritische Infrastrukturen abzielt, einen nuklearen Angriff der USA nach sich ziehen. Auch neue Arten von Nuklearwaffen sollen unter der Trump-Regierung entwickelt werden, die kleinformatiger sind. Wolfsthal sieht die Entwicklung neuer kleiner Atomwaffensprengköpfe für die Amerikaner als unsinnig an, da diese bereits über solche in Form der B61-Bomben verfügen, von denen einige auch in Europa gelagert werden.

Der leichtere Weg zu einem US-Angriff mit Atomwaffen stützt sich auch auf die gewagte These, es könnte zu einem Konflikt zwischen Russland und einem NATO-Mitglied kommen. Sobald sich Russland in einen Konflikt mit einem NATO-Mitglied in Osteuropa begibt, würde es nach diesem Szenario seine taktischen Nuklearwaffen einsetzen in der Hoffnung, dass die USA nicht mit ihren Atomwaffen antworten, da sie eine Eskalation fürchten. Daher müsse Trump sein Arsenal erneuern.

Moskauer Experte warnt vor Mainstreaming der nuklearen Option

Tatsächlich würde Russland aber nur dann einen Angriff mit Atomwaffen durchführen, wenn zuvor ein Angriff mit Massenvernichtungswaffen, nuklearer oder nicht-nuklearer Art, auf Russland stattgefunden hätte, oder ein Angriff, der die Existenz Russlands als eigenständiger Staat bedroht. Sicherer werden die USA durch die geplanten Änderungen nicht, so Adlan Margoew, Experte für die Nichtverbreitung von Atomwaffen am Moskauer Think-Tank für weltweite Sicherheit:

Die Nutzung von Nuklearwaffen wurde von der Öffentlichkeit lange als etwas Undenkbares bewertet, weder russische noch amerikanische Regierungen sahen einen Nuklearangriff mit einem einzelnen Sprengkopf als eine Option. Die Menschen, die den eingeschränkten Einsatz von Nuklearwaffen propagieren, beseitigen die Angst vor Nuklearwaffen und der weltweiten Zerstörung, die diese verursachen könnten.

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Deutsche Verkehrspolizei stoppt US-Panzertransport auf A4

in Welt

Von rt.com

Am Dienstagabend hat die Verkehrspolizei auf der A4 im sächsischen Bautzen einen US-Panzertransport gestoppt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine polnische Spedition, die im Auftrag der US-Armee sechs Haubitzen vom Typ M109 nach Deutschland transportieren sollte.

Im Zuge einer Kontrolle bei der Rastanlage Oberlausitz-Nord hat sich herausgestellt, dass die erforderlichen Dokumente und Ausnahmegenehmigungen nicht vorhanden waren. Außerdem hat die Spedition die Beförderungsrichtlinien nicht eingehalten: Die Ladung war zu breit und zu schwer.

Ebenso haben die Fahrer gegen gesetzliche Bestimmungen zur Lenk- und Ruhezeit verstoßen. Der Polizei zufolge müssen die Spedition und die Fahrer nun mit einer Strafe rechnen.

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„Totaler Verlust“ – Milliardenteurer US-Spionagesatellit Zuma vermutlich mit SpaceX-Rakete verbrannt

in Welt

Von rt.com

Der als geheim und extrem teuer eingeschätzte US-Spionagesatellit, der mit einer SpaceX Falcon 9-Rakete von Cape Canaveral aus ins All geschossen wurde, ist laut Medienberichten abgestürzt. SpaceX kommentiert die offenbar gescheiterte Mission bisher nicht.

Trotz des geheimnisumwitterten Starts schien die SpaceX am Sonntag von der Cape Canaveral Air-Force-Station in Florida erfolgreich einen mysteriösen und milliardenteuren Regierungssatelliten getragen zu haben. SpaceX gelang es, die erste Stufe des Boosters zu landen, während die zweite Stufe die geheimnisvolle Zuma-Nutzlast im niedrigen Erdorbit näher an ihr Ziel brachte.

Das Unternehmen SpaceX hat bis jetzt insgesamt 21 Mal Falcon 9-Booster gelandet. Allerdings hat SpaceX den Erfolg der Mission nie offiziell bestätigt.

Am Montag wurden Politiker darüber  informiert, dass die Mission „ein totaler Verlust“ war und die Nutzlast zurück in die Atmosphäre stürzte, da sie sich nicht von der Rakete lösen konnte, erklärten Eingeweihte demWall Street Journal.

Während offiziell die Details weiterhin unbekannt sind, wird in Berichten behauptet, dass sich die Nutzlast nicht richtig von der zweiten Stufe lösen konnte. Der Zuma-Satellit wurde an der zweiten Stufe der Falcon 9-Rakete befestigt, die darauf ausgelegt ist, zur Erde zurückzufallen und beim Wiedereintritt zu verbrennen.

Auch interessant:  Erster Flug im neuen Jahr: SpaceX bringt Geheimsatelliten auf Umlaufbahn

Quellen wie TechCrunch und Ars Technica berichteten, dass die Nutzlast, die an der zweiten Stufe des Falcon 9 befestigt war, auf die Erde zurückfiel.

Am Montag zitierte Peter de Selding, der Herausgeber des Space Intel Report, Quellen, die ihm sagten, dass der Satellit „tot im Orbit sein könnte“, nachdem er sich von der SpaceX-Rakete getrennt hat.

Das Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen Northrop Grumman wurde von der Regierung beauftragt, den Satelliten zu bauen, der laut des Wall Street Journals Milliarden Dollar wert ist. Northrop Grumman entschied sich dann für SpaceX als Start- bzw. Transportanbieter.

Auf die Frage nach dem gemeldeten Misserfolg antwortete ein Sprecher von Northrop Grumman dem Wall Street Journal, dass sie „geheime Missionen“ nicht kommentieren könnten.

Ein SpaceX-Sprecher sagte gegenüber Selding auch, dass eine Überprüfung der Daten darauf hindeutet, dass der Falcon 9 „nominell durchgeführt“ wurde. Die Terminologie bedeutet in der Regel, dass die Triebwerke und Navigationssysteme der Rakete störungsfrei arbeiten, was darauf hindeutet, dass der Satellit nach der Trennung von der zweiten Stufe versagt hat. Es gibt jedoch keine offizielle Bestätigung, dass der Start überhaupt fehlgeschlagen ist.

Selding fügte hinzu, dass es eine „lange Geschichte“ von Startanbietern und Satellitenbauern gibt, die sich darüber streiten, wer während der Trennung einen Fehler verursacht hat.

Der Start von Zuma war ursprünglich für Mitte November geplant, aber SpaceX hat den Starttermin verschoben, damit das Unternehmen Daten aus einem früheren Nutzlasttest, den es für einen anderen Partner durchgeführt hat, studieren konnte.

SpaceX hat in der Vergangenheit zwei Starts durchgeführt, die die „nationale Sicherheit“ betreffen. Im Mai 2017 entsandte sie einen Satelliten vom Nationalen Aufklärungsbüro und im September startete sie ein robotergestütztes Raumflugzeug X-37B für die US-Luftwaffe. Zuma wurde von einem unbekannten Zweig der US-Regierung finanziert und seine Nutzlast ist geheim.

Die gescheiterte Mission könnte verheerend für SpaceX sein, das im Wettbewerb um Regierungsstarts von United Launch Alliance steht, einem bestehenden Startanbieter, der gemeinsam von Boeing und Lockheed Martin betrieben wird.

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Israelische Regierung genehmigt mehr als 1.100 neue Siedlerwohnungen

in Welt

Von rt.com

Israel hat nach Angaben einer israelischen Menschenrechtsorganisation 1.122 neue Wohnungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Das zuständige Komitee habe den Bauplänen in 20 Siedlungen und Außenposten zugestimmt, teilte Peace Now am Donnerstag mit.
Der Bau weiterer 651 Wohnungen sei ausgeschrieben worden. Das Verteidigungsministerium äußerte sich zunächst nicht dazu.

Der Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hatte am Dienstag mitgeteilt, den Bau von 1.285 Wohnungen zur Genehmigung vorzubringen und die Planung weiterer 2.500 vorantreiben zu wollen. „Wir haben versprochen, eine bestimmte Zahl von Baugenehmigungen in Judäa und Samaria (Westjordanland) pro Jahr zu bestätigen, und wir stehen zu unserem Wort“, sagte Lieberman.

Nach der US-Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt hatten im Dezember israelische Medien von einem geplanten massiven Siedlungsausbau berichtet. (dpa)

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Russische Militärbasen mit amerikanischen Drohnen angegriffen

in Geopolitik/Welt

Der Luftstützpunkt Hmeimim und die maritime Logistikbasis in der Stadt Tartus wurden am Samstag von einem raffinierten Angriff heimgesucht, bei dem Terroristen zum ersten Mal modernste Drohnentechnologie einsetzten, um die Einrichtungen anzugreifen, berichtete das russische Verteidigungsministerium am Montag.

Der Angriff, an dem 13 Drohnen beteiligt waren, wurde erfolgreich von russischen Flugabwehrsystemen und Spezialisten für elektronische Kriegsführung abgewehrt. Sie schafften es, die Betriebssysteme von sechs der Drohnen zu kapern und drei davon zu landen. Erste Einschätzungen ergaben, dass die Drohnen „nur aus einem Land stammen konnten, das über modernste Technologien verfügt, einschließlich Satellitennavigation und Fernsteuerung von Sprengkörpern, die an bestimmten Koordinaten ausgeklinkt werden“.

Obwohl das russische Verteidigungsministerium nicht erwähnte, um welchen „technologisch fortgeschrittene Staat“ es sich handeln könnte, schien der Sprecher des Pentagons Adrian Rankin-Galloway jede mögliche Kritik prophylaktisch ablenken zu wollen. Er argumentierte, dass „diese Geräte und Technologien leicht auf dem freien Markt erhältlich sind“.

Wir haben gesehen, dass diese Art von kommerzieller UAV-Technologie [Drohnentechnologie] zur Durchführung von Missionen durch ISIS verwendet wird“,

sagte er gegenüber der Sputnik und fügte hinzu, dass die Militarisierung solcher Geräte durch die Terroristen „Anlass zur Sorge gibt“.

Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass US-Militärgüter, die darauf abzielen, die sogenannten „gemäßigten“ Rebellen in Syrien zu unterstützen, letztendlich in die Hände von Terroristen gelangen.

Während die von den USA unterstützten syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) darauf drängten, die frühere IS-Hochburg Rakka zurückzuerobern, sollen die USA ihre Waffen- und Munitionslieferungen an die Rebellen erhöht haben, obwohl bekannt ist, dass sie von Terroristen beschlagnahmt wurden.

#СИРИЯСистемой обеспечения безопасности российской авиабазы «Хмеймим» и пункта материально-технического обеспечения ВМФ…

Posted by Минобороны России on Montag, 8. Januar 2018

Während die USA versprechen, dass sie Waffen nur an solche syrische Oppositionsgruppen liefern, die überprüft wurden und als „gemäßigte Rebellen“ gelten, ist die Loyalität und Treue dieser Kämpfer oft höchst fragwürdig. Im September sagte ein Überläufer von der durch die USA unterstützten Maghawir al-Thawra-Gruppe, dass seine Einheit die von den USA gelieferten Waffen mit den Terroristen handelte, während ihre amerikanischen Ausbilder scheinbar die Augen vor den illegalen Geschäften verschließen.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der in London ansässigen Organisation, Conflict Armament Research (CAR) über von IS-Terroristen in Syrien verwendete Waffen kommt zu dem Schluss, dass Waffen, die an die Oppositionsgruppen abgegeben wurden, „die Quantität und Qualität der Waffen, die den Streitkräften des IS zur Verfügung stehen, signifikant erhöht haben, und zwar in einer Zahl, die weit über die Anzahl der Waffen hinausgeht, die der Gruppe allein durch die Gefangennahme auf dem Schlachtfeld zur Verfügung gestanden hätten“.

Während mehr als die Hälfte der von dem IS verwendeten Waffen zwischen den Jahren 1960 und 1989 von Russland und China hergestellt wurden, stellte die Studie fest, dass die von den Terroristen beschlagnahmten fortschrittlicheren Waffen aus der Europäischen Union von den USA und Saudi-Arabien gekauft wurden, um sie an die syrischen Rebellen zu liefern.

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Israel: „Kein Fehlverhalten“ durch Tötung eines beidseitig Amputierten in Gaza

in Welt

Als Antwort auf zunehmende Fragen über ihr hartes Durchgreifen gegen palästinensische Protestierende, eröffnete das israelische Militär eine Untersuchung über die Tötung des 29-jährigen Ibrahim Abu Thraya, einen beidseitig Amputierten, dem während der Proteste in den Kopf geschossen wurde, und schloss die Untersuchung praktisch unmittelbar danach wieder ab.

Wie nicht anders zu erwarten, segnete das israelische Militär den Vorfall ab, indem es darauf beharrte, dass es „kein Fehlverhalten“ bei der Tötung von Abu Thraya gebe, und „kein moralisches oder professionelles Versagen“ unter israelischen Soldaten, die damit konfrontiert waren, was sie als einen „extrem gewalttätigen“ Protest darstellten.

Tatsächlich beharrte das Militär darauf, dass es „unmöglich“ sei, die Todesursache von Abu Thraya zu bestimmen, obwohl die Sanitäter, die ihn behandelten, keinen Zweifel daran ließen, dass ihm mit scharfer Munition in den Kopf geschossen wurde.

Abu Thraya verlor 2008 bei einem israelischen Luftangriff im Gaza-Krieg seine beiden Beine. Er war auf Fotos zu sehen, wie er eine palästinensische Flagge hielt, bevor er getötet wurde. Israel hat darauf beharrt, dass die Menschen, die sie in Gaza erschossen haben, „Organisatoren“ oder bewaffnete Leute waren, obwohl in diesem Fall beides offenbar nicht der Fall ist.

Verweise:

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Venezuelas Präsident kündigt auf Öl basierende Krypto-Währung als Lösung gegen US-Sanktionen an

in Geopolitik/Welt/Wirtschaft

Es ist wahrscheinlich mittlerweile allgemein bekannt, dass Venezuela sich in einer Wirtschaftskrise gewaltigen Ausmaßes befindet. Die Ursache dieser Krise ist jedoch weiterhin strittig. Könnte es Venezuelas sozialistische Wirtschaft sein? Sind die Ölpreise niedriger als sie aushalten können? Die Inflation, welche den Wert des venezolanischen Bolivar im vergangenen Monat um die Hälfte reduziert hat? Oder könnte es alles damit begonnen haben, dass die USA im Jahr 2015 Sanktionen gegen das Land verhängten und es zu einer Bedrohung seiner nationalen Sicherheit erklärten – Sanktionen die bis heute andauern? Für jede einzelne dieser Ursachen wird die Schuld jemand anderem angelastet.

Doch jetzt hat sich der venezolanische Präsident Nicolas Maduro eine neue Methode einfallen lassen, diesen letzten Grund zu umgehen – zumindest teilweise. Während Krypto-Währungen in aller Munde sind, könnte er vielleicht einige dieser  Investoren über eine Krypto-Währung gewinnen, die etwas anders ist, denn er versprach einen realen Wertbezug zu Venezuelas riesigen Öl- und Gasreserven.

„Venezuela kündigt die Schaffung einer eigenen Kryptowährung an. Sie wird Petro heißen. Es wird Innovationen im Sinne neuer Formen internationaler Finanzierung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes ermöglichen“, sagte Maduro in einer Erklärung.

Theoretisch zumindest sollte Maduro tatsächlich in der Lage sein, mit seiner Kryptowährung erfolgreich zu werden – vorausgesetzt, sie funktioniert genauso wie Bitcoin.

In seiner wöchentlichen Fernsehshow „Sonntags mit Maduro“ beteuerte er, dass der Petro zum Wert natürlicher Ressourcen in Beziehung gesetzt werde, einschließlich Venezuelas Öl- und Gasreserven. Das eingenommene Geld werde „dazu verwendet werden, die monetäre Souveränität des Landes zu stärken, finanzielle Transaktionen durchzuführen und die Finanzblockade gegen das Land zu überkommen“.

„Wir stehen vor einem finanziellen Krieg gegen unser Land, den wir, im Gegensatz zur Opposition, verurteilt haben. Es gibt Geschäftsleute, die von Donald Trumps Blockade nicht betroffen sind. Mit denen werden wir wie im 21. Jahrhundert agieren“ , sagte Maduro.

Venezuela hat sich bereits geweigert, Zahlungen für sein Öl im allmächtigen US-Dollar zu akzeptieren, ein Akt des Widerstands, der zu verheerenden Folgen für einige Nationen im Nahen Osten geführt hat. Seine alternativen Finanzierungswege dürften Venezuelas Beziehungen mit den USA weiter belasten.

Eine Hauptkritik an bisherigen Kryptowährungen ist das Fehlen von Sachwerten als Grundlage zur Wertbestimmung. Wenn Maduro Glück hat, könnte der Petro eines Tages sehr viel wert sein.

 

Verweise:

 

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Venezuela: Die Wirtschaftskrise, über die niemand sprechen will

http://derwaechter.net/wip-venezuela-die-wirtschaftskrise-ueber-die-niemand-sprechen-will

 

Warum die Welt nicht zur Ruhe kommt: Der Petrodollar

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Russland und China erklären uneingeschränkten Krieg gegen US-Petrodollar – stellen Sie sich auf exklusiven Handel mit Gold ein

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Putins Rache: Petro-Yuan beendet die Ära des Petrodollars

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Israel veröffentlicht schwarze Liste von Boykott-Organisationen

in Welt

Israel will Aktivisten von Organisationen, die zu einem Israel-Boykott aufrufen, künftig die Einreise verweigern. Das Ministerium für strategische Angelegenheiten veröffentlichte am Sonntag eine Liste von rund 20 Organisationen, die der Boykottbewegung BDS gegen Israel angehören, wie israelische Medien berichteten.

Den Berichten zufolge ist auch die deutsche BDS-Kampagne unter den genannten Organisationen. Außerdem sind die Friends of Al-Aqsa (FOA) aus Europa und aus den USA Code Pink und die Jewish Voice for Peace (JVP) aufgelistet.

„Wir sind von der Defensive in die Offensive gegangen“, erklärte Gilad Erdan, Minister für strategische Angelegenheiten und innere Sicherheit, den Angaben zufolge. „Die Boykott-Organisationen müssen wissen, dass der Staat Israel sie stoppen und ihre Vertreter daran hindern wird, in das Land einzureisen und den Bürgern zu schaden.“

Mehr lesen –Nach Boykottaufruf gegen Israel: Keine Auftritte von Pink Floyd-Legende Roger Waters bei ARD

Pink-Floyd-Star Roger Waters gilt als einer der zentralen Unterstützer der BDS-Bewegung. Zuletzt hatte die neuseeländische Popsängerin Lorde auf Druck pro-palästinensischer Aktivisten ein im Sommer geplantes Konzert in Tel Aviv abgesagt. (dpa)

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