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Spionage

Nordkoreanische Hacker entwenden US-amerikanisch-südkoreanische Pläne zur Ermordung Kim Jong-uns

in Geopolitik/Onlinewelt/Welt
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Hacker aus Nordkorea haben Berichten zufolge ein großes Cache geheimer Militärdokumente von Südkorea entwendet, einschließlich detaillierter Einsatzpläne in Kriegszeiten unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und Plänen zur Ermordung des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un.

Rhee Cheol-hee, ein Abgeordneter der südkoreanischen Regierungspartei, sagt, die Hacker seien im September 2016 in das Defense Integrated Data Centre in Seoul eingedrungen und hätten sich Zugang zu 235 Gigabyte an sensiblen Daten verschafft. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hat sich bisher geweigert, die Behauptung zu kommentieren.

 

Obwohl Rhee sagte, dass 80% der durchgesickerten Dokumente noch identifiziert werden müssten, bestätigte er, dass das Notfallkonzept für die südkoreanischen Einsatzkräfte, Einzelheiten über gemeinsame Militärübungen mit den USA sowie Informationen über wichtige militärische Einrichtungen und Kraftwerke gestohlen wurden.

Unter den Dateien befand sich auch der Einsatzplan 5015, der sich auf „den jüngsten Seoul-Washington-Plan zur Bewältigung eines uneingeschränkten Krieges mit Pjöngjang” bezieht, “der Berichten zufolge detaillierte Vorgehensweisen zur ‚Enthauptung‘ der nordkoreanischen Staatsführung“ beinhaltet, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

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Im Mai erhob Südkorea Vorwürfe gegenüber Nordkorea, einen Cyberangriff im Schilde zu führen und eine große Menge an Daten zu stehlen. Obwohl man davon ausgeht, dass Nordkorea über speziell ausgebildete Hacker im Ausland verfügt, einschließlich in China, bestreitet das Land, es auf Internetseiten und Einrichtungen der südkoreanischen Regierung abgesehen zu haben und beschuldigt stattdessen Südkorea, die Behauptungen „zu erfinden“, um einen neuen Krieg anzuzuetteln.

 

Verweise:

 

 

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WikiLeaks veröffentlicht “CIA-Spionage-Anweisungen für die französischen Präsidentschaftswahlen von 2012”

in Geopolitik/Politik/Welt
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WikiLeaks hat Einzelheiten eines CIA-Spionageprogramms veröffentlicht, das vor der französischen Präsidentschaftswahl von 2012 durchgeführt wurde, bei dem alle wichtigen politischen Parteien Frankreichs ins Visier menschlicher (“HUMINT”) und elektronischer (“SIGINT”) Spione gerieten.

Drei geheime CIA-Spionageanweisungen (insgesamt sieben Dokumente) wurden am Mittwoch durch WikiLeaks veröffentlicht, wodurch Einzelheiten eines Spionageprogramms zur Verfügung gestellt wurden, die vor der französischen Präsidentschaftswahl von 2012 durchgeführt wurden (Quelle). Laut den Dokumenten, gerieten alle wichtigen Parteien in Frankreich ins Visier menschlicher (“HUMINT”) und elektronischer (“SIGINT”) Spione.

Die Rechtfertigung für das Spionageprogramm war, “einer Beurteilung und Vorbereitung von zentralen US-Entscheidungsträgern” für die politische Landschaft nach der Wahl zu assistieren, mit einer Betonung auf den US-amerikanisch-französischen Beziehungen. Neben dem abzielen auf Präsident François Hollande, die führende Kandidatin Marine Le Pen und die früheren Kandidaten Dominique Strauss-Khan und Martine Aubry, hatte die betrügerische Behörde ein besonderes Interesse an Ex-Präsident Nikolas Sarkozy, dessen Partei UMP sich nicht ihrer Wiederwahl sicher war. Die Agenten wurden angewiesen, sowohl Sarkozys private Überlegungen “über die anderen Kandidaten” herauszufinden als auch, wie er mit seinen Beratern interagierte, wie RT berichtete:

Die gesuchten Informationen rangierten von Parteistrategien, Meinungen über die USA und Bemühungen, auf andere Länder zuzugehen, einschließlich Deutschland, Großbritannien, Libyen, Israel, Palästina, Syrien und Elfenbeinküste.

Zusätzliche von der CIA gesuchte Informationen beinhalteten Einzelheiten über die Finanzierung von Kandidaten, die französische Wirtschaft, die Griechenland-Krise und politische Meinungen über “das deutsche Modell eines durch Exporte angeführten Wachstums und irgendwelche spezifischen Vorschläge, die dabei helfen würden, die Krise der Eurozone zu lösen”.

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WikiLeaks erklärte in einer Presseveröffentlichung Folgendes:

Die Spionageanweisung für ‘nicht-regierende politische Parteien und Kandidaten strategischer Wahlpläne’, die auf François Hollande, Marine Le Pen und andere Figuren der Opposition abzielten, erfordern die Erlangung von Wahlstrategien der Oppositionsparteien, Informationen über interne Parteidynamiken und hochkommende Führungspersönlichkeiten; Bemühungen, politische Entscheidungen zu beeinflussen und umzusetzen; Unterstützung von lokalen Regierungsbeamten, Regierungseliten oder Geschäftseliten; Ansichten über die Vereinigten Staaten; Bemühungen, auf andere Länder zuzugehen, einschließlich Deutschland, Großbritannien, Libyen, Israel, Palästina, Syrien und Elfenbeinküste; als auch Informationen über die Finanzierung von Parteien und Kandidaten.

Hollande erklärte bereits im Juni 2016, dass die französische Regierung keine Bedrohung ihrer Sicherheit tolerieren würde – nach der vorherigen Veröffentlichung von Dokumenten durch WikiLeaks, die enthüllten, dass die NSA Sarkozy, Hollande und Jacques Chirac ausspionierte. Es wurde noch kein Wort dazu geäußert, wie Frankreich auf diese neue Enthüllung reagieren wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/wikileaks-releases-cia-espionage-orders-for-the-2012-french-presidential-election/

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Trump verspricht, Edward Snowden nach Hause zu holen und sich bei ihm zu entschuldigen

in Politik
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Der Druck auf Donald Trump, den designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten, beginnt schon jetzt zu steigen – lange bevor er den Eid der Präsidentschaft abgelegt hat, um der nächste Präsident des Landes zu werden.

Edward Snowden ist ein amerikanischer Computerexperte, der in der Vergangenheit als Auftragnehmer für die National Security Agency (NSA) und davor sogar für die Central Intelligence Agency (CIA) gearbeitet hat. Snowden schaffte es im Jahr 2013 in die Schlagzeilen auf der ganzen Welt, nachdem er streng geheime Informationen von der NSA kopiert und geleakt hat, die der Regierung der Vereinigten Staaten gehören. Seine Enthüllungen zeigten, wie die amerikanische Regierung heimlich ihre Bürger ausgespäht hat – und den Rest der Welt – und zwar im Namen der so genannten nationalen Sicherheit.

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Diese belastenden Enthüllungen haben die amerikanische Regierung bloßgestellt, sogar vor ihren Verbündeten. Das Justizministerium hat daraufhin später Anklage gegen Snowden erhoben. Damit war er dazu gezwungen, Asyl in Russland zu suchen. Derzeit lebt Snowden an einem unbekannten Ort in Russland und hat bislang drei Jahre im Exil verbracht.

Demonstrators hold signs supporting Edward Snowden in New York's Union Square Park, Monday, June 10, 2013. Snowden, who says he worked as a contractor at the National Security Agency and the CIA, gave classified documents to reporters, making public two sweeping U.S. surveillance programs and touching off a national debate on privacy versus security. (AP Photo/Richard Drew)

Seit den Enthüllungen fordern westliche Datenschutz-Aktivisten schärfere Anti-Spionage-Gesetze. In den Vereinigten Staaten hat der US-Kongress zum Beispiel verordnet, dass die NSA die massenhafte Sammlung von Metadaten von Telefonen einstellt, die von einem bestimmten Absatz – Sektion 2015 – des Patriot Act autorisiert wird. Gemäß den neuen Richtlinien des Kongresses darf die NSA nicht länger Daten über die inländischen Telefonverbindungen der US-amerikanischen Bürger direkt sammeln oder aufbewahren.

Im Jahr 2013, als Snowden diese Enthüllungen an die Öffentlichkeit weitergab, teilten sowohl die amerikanische Öffentlichkeit als auch Menschen von anderswo aus anderen Ländern ihre Meinung zu dieser Angelegenheit mit. Wenngleich einige Menschen, insbesondere jene im Stab der Obama-Regierung, glaubten, dass Snowden bestraft werden sollte, betrachteten Datenschutzaktivisten Snowden als einen Helden.

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Zu diesem Zeitpunkt bereitete sich Trump natürlich schon darauf vor, als Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten anzutreten. Er teilte ebenfalls seine Meinung zu den Enthüllungen mit, die Snowden an die Öffentlichkeit getragen hatte und die das Land bis ins Innerste erschüttert hatten. Der Milliardär hatte damals gesagt, er werde Snowden zurück in die Vereinigten Staaten bringen und sich bei ihm entschuldigen, wenn er nur der Präsident des Landes werden würde. Hier seht ihr den Tweet zu dieser Angelegenheit von Trump, den er am 18. Juni 2013 abgesetzt hatte:

@realDonaldTrump: Ich kann nur sagen: Wenn ich Präsident wäre, dann wäre Snowden längst in die USA zurückgeholt worden (mit dem schnellsten Jet) und mit einer Entschuldigung!

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Als Trump diesen Tweet veröffentlichte, machten sich viele über ihn lustig und sagten, dass er niemals der Präsident der Vereinigten Staaten werden würde. Da er jetzt allerdings gerade tatsächlich zum Präsident gewählt worden ist, nehmen ihn einige Leute beim Wort und verlangen, dass er Snowden sofort zurückbringt, wie er es einst versprochen hatte.

In einem anderen Tweet, den er am 19. April 2016 abgesetzt hat, sagte Trump, dass Snowden nichts außer der Todesstrafe dafür verdienen würde, dass er den Ruf des Landes mit seinen Enthüllungen beschädigt hat. Snowden hatte darauf ebenfalls geantwortet und gesagt, dass er den Tod nicht fürchtet – und dass er nichts Falsches getan hat, sondern lediglich den Menschen auf der ganzen Welt geholfen hat.

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Vor den Wahlen war Trump von den Demokraten – und sogar von einigen Republikanern – dessen beschuldigt worden, dass er angeblich Verbindungen zur russischen Regierung hatte. Hillary Clinton unterstellte, dass der von Vladimir Putin angeführte Kremlin versuchen würde, die Wahl zugunsten von Trump zu beeinflussen. Besorgnis erregt dies aus dem folgenden Grund: Wenn es wahr ist und Trump also wirklich Verbindungen zu den Russen hat, dann könnte er möglicherweise über die Rückführung von Snowden verhandeln. Natürlich kann Trump die Hinrichtung von Snowden nicht anordnen, aber er kann ihn natürlich ins Gefängnis stecken.

Snowden selbst scheint Trump seiner Konkurrentin Clinton während der Wahl vorgezogen zu haben. Vor der Wahl setzte er einen Tweet ab, dass man die Wahl zwischen Trump und Goldman Sachs habe – und mit Goldman Sachs meinte er Clinton.

@Snowden: 2016: eine Wahl zwischen Donald Trump und Goldman Sachs.

Für Aktivisten könnte Trump das Ruder herumreißen, indem er Snowden begnadigt. Abgesehen von Snowden gibt es auch die Aufforderung an Trump, er möge eingreifen und Chelsea Manning sowie Julian Assange befreien. WikiLeaks hatte gesagt, dass es für Obama einen entscheidenden politischen Moment gebe, Manning und Snowden zu begnadigen – und wenn er es nicht täte, dann würde er Trump die Präsidentschaft mit der Freiheit geben, den Preis einzuheimsen.

Wikileaks: Präsident Obama hat einen politischen Moment, um Manning & Snowden zu begnadigen. Wenn nicht, dann übergibt er Trump eine Präsidentschaft mit der Freiheit, den Preis einzuheimsen.

Assange und seine Organisation WikiLeaks sind von der demokratischen Partei heftig deshalb kritisiert worden, dass sie Trump dabei geholfen haben die Wahl zu gewinnen. WikiLeaks hat viele gehackte E-Mails der Partei veröffentlicht und dabei Korruption sowie Amtsmissbrauch zugunsten dessen aufgedeckt, dass Clinton von der Partei nominiert wird. Das hat die Einheit der Partei aus dem Gleichgewicht gebracht und viele haben dadurch zur Entscheidung der Wähler zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des Präsidenten beigetragen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Edward Snowden warnte soeben alle davor, Googles neue Messaging App zu benutzen

in Onlinewelt
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Wenn Sie nicht wollen, dass die Strafermittlungsbehörden in der Lage sind, Ihre gesamte Kommunikation zu druchkämmen, benutzen Sie unter keinen Umständen Googles neueste Messaging App Allo, wie soeben Edward Snowden warnte:

Was ist #Allo? Eine Google-App, die jede Nachricht speichert, die Sie je senden und die sie der Polizei auf Anfrage zur Verfügung stellt,

klärte der Whistleblower in einem Tweet auf.

Google hatte zuvor behauptet, dass eine durchgängige Verschlüsselung integriert wäre, indem “Nachrichten vorübergehend und in nicht-identifizierbarer Form gespeichert werden”, ähnlich wie bei seinem voraussichtlich in Zukunft größten Konkurrenten WhatsApp. Jedoch kündigte das Unternehmen am Mittwoch drastische Anti-Piraterie-Veränderungen an – genau am gleichen Tag, an dem es die App einführte.

Wenn die User daran denken, eine Unterhaltung im “anonymen Modus” zu beginnen, wie es bei den Google-Suchen getan werden kann, werden ihre Unterhaltungen nicht unbeschränkt gespeichert, indem immer noch eine durchgängige Verschlüsselung bereitgestellt wird. Aber Konversationen, die nicht ausdrücklich auf diese Weise begonnen werden, werden für immer gespeichert, wodurch sie für sämtliche Strafermittlungsbehörden verfügbar sind, die um die Informationen ersuchen.

Wie Snowdon betont, sollte jeder umdenken, der glaubt, dass es für die Polizei, den Bundesnachrichtendienst oder die NSA schwierig sei, auf diese Komunikationen zuzugreifen:

Was man von #Allo halten soll? Letztes Jahr hat unser geheimer Gerichtshof entschieden, 100% der Anfragen zur Überwachung zuzustimmen. Dazu gehörte auch Allo.

Wie Guardian diesen April berichtete, lehnte der U.S. Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) (US-Außenspionagedienst) – der geheime Gerichtshof, der vordergründig die Inlandsspionage kontrolliert, und der über die Rechtmäßigkeit von Anfragen des FBI und anderer Behörden entscheidet, um Zugang zu den Daten der Leute zu bekommen – 2015 nicht ein einziges von beinahe 1.500 Ersuchen ab.

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“Der Gerichtshof erhielt laut eines Vermerks des Justizministeriums letztes Jahr 1.457 Anfragen wegen der NSA und des FBI, um die Berechtigung zum Abfangen von Kommunikationen zu erhalten, einschließlich E-Mails und Telefonanrufen […] Der Gerichtshof lehnte keinen der Anträge zur Gänze oder auch nur in Teilen ab, besagte der Eintrag”, so Guardian.

Zu Allo gehört, dass die Benutzer eine zusätzliche Hilfestellung von Big Brother erhalten – wozu Features wie “Smart Reply”und “Google Assistant” gehören. Während Letzteres “Fragen beantwortet und Ihnen bei der Suche nach bestimmten Dingen hilft, die direkt in Ihrem Chat vorkommen”, so ein RT-Bericht, setzt Ersteres künstliche Intelligenz dafür ein, um Antworten vorherzusagen, wodurch die Reaktion derart vereinfacht wird, dass sie wie auf Knopfdruck erfolgen kann.

Jedoch liegen hierin teilweise die Bedenken über die Privatsphäre begründet – dass Bequemlichkeit eben auch ihren Preis hat.

“Wie ist Allo in der Lage, jedes beliebige Wort und jedes witzige Emoji vorauszusagen? ‘Je mehr Sie es nutzen, umso mehr wird es sich im Laufe der Zeit verbessern’, was im Grunde bedeutet, dass sie möglichst viele Ihrer Daten sammeln und speichern und dann künstliche Intelligenz dafür benutzen, um ihre Antworten zu erraten”, schreibt Zero Hedge.

Wie The Verge letzte Woche berichtete, entschied sich Google dafür, (unsere ohnehin schon zunehmend schwindende) Privatsphäre zugunsten eines verbesserten Smart Reply-Features zu übergehen, da künstliche Intelligenz besser funktioniert, wenn ihr mehr Daten zur Verfügung stehen.

Und das ist natürlich der entscheidende Punkt bei den Bedenken Snowdens und anderer Befürworter der Privatsphäre. Je mehr Daten Google sammelt, desto mehr stehen der zunehmend unkontrollierten und paranoiden Regierung zur Verfügung, die Sie andererseits glauben machen will,  dass Sie nichts zu befürchten haben, wenn Sie sich nichts zu Schulden kommen lassen.

Nur weil Sie nicht in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind oder keinen Terroranschlag planen, heißt das noch lange nicht, dass die Regierung nicht gerne alles über Sie wissen würde. Als nur eines von vielen Beispielen sei darauf hingewiesen, dass Umweltschutzaktivisten auf den bekanntermaßen umfassenden Beobachtungslisten des Staates so gefährlich wie Radikale eingestuft werden, die für den Islamischen Staat kämpfen.

Selbst diejenigen, die sich nicht als politisch oder anderweitig engagiert einschätzen, könnten sich dafür interessieren, wer in ihrem Leben herumschnüffelt. Man darf bezweifeln, dass irgendjemand einen Google-Technikfreak oder Polizisten dazu einladen würde, sich neben einen hinzusetzen und alles mitanzuschauen, was man tut – aber wenn man vorhat, Allo zu benutzen, ist es im Prinzip genau das, was man im Begriff ist zu tun.

Übersetzt aus dem Englischen von UndergroundReporter.org

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So findest du heraus, welche Regierungsbehörde dich auf deinem Smartphone ausspioniert

in Onlinewelt
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Mittlerweile ist es wohl für niemanden mehr überraschend, dass unser “Großer Bruder” – also die Regierung – uns tatsächlich ausspioniert. Mit Hilfe unserer Computer und elektronischer Gerätschaften, unter anderem auch Handy und Smartphone, kann die Regierung Informationen über euch lesen, so als hättet ihr sie in einem Tagebuch niedergeschrieben, welches ihr unter eurem Kopfkissen versteckt.

Aber welche Regierungsbehörde spioniert euch tatsächlich auf eurem Mobiltelefon aus? Um diese Information zu ergattern, müsst ihr zunächst in eure Einstellungen gehen und dort eine Sektion namens “Status” oder “Über dieses Gerät” finden. Vergewissert euch, dass eure WLAN-Verbindung (WiFi) währenddessen abgeschaltet ist. Sobald ihr dort seid, solltet ihr hier die IP-Adresse eures Telefons finden.

Cell-Phone-Status[1]

Falls ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons nicht findet, könnt ihr auch wie folgt vorgehen: Deaktiviert die WLAN-Funktion (WiFi) und geht mit dem Mobiltelefon auf die Seite Whatismyip.com. Dort wird euch dann direkt die IP-Adresse angezeigt.

Sobald ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons gefunden habt, könnt ihr jetzt einen Browser öffnen (entweder auf eurem Telefon oder auf einem Laptop / Computer) und die Seite Who.is ansteuern.

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Wenn ihr die Website aufgerufen habt, könnt ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons oben in die Suchleiste eingeben. Gebt sie dort ein; auf einer neuen Seite erhaltet ihr dann die folgende Anzeige. Dort könnt ihr alle Informationen über das Netzwerk und den Betreiber (Carrier) eures Telefons abrufen.

Who-Is[1]

Wie ihr auf dem oben abgebildeten Screenshot sehen könnt, wird die IP-Adresse unseres Mobiltelefons derzeit vom DoD (Department of Defense) Network Information Center (etwa: Netzwerk-Informationszentrum des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums) überwacht.

Wenn mehrere von euch jetzt versuchen, die IP-Adresse eurer Mobiltelefone zu tracken um herauszufinden, welche Regierungsbehörde eure Telefonnummer gerade überwacht, dann seid nicht überrascht, wenn viele von euch bei derselben Regierungsorganisation landen. Es gibt wenige andere Regierungsstellen, die solche Aktionen durchführen.

Ihr könnt euch davor schützen, indem ihr eure IP-Adresse “verschleiert”. Das gelingt, indem ihr euch mit gesicherten WLAN-Netzwerken verbindet und einen bezahlten VPN-Service verwendet. Das hilft sehr dabei, die Schnüffelei von eurer Regierungsorganisation zu reduzieren.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Skynet – das neue NSA-Spionage Programm

in Onlinewelt
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Laut einer Untersuchung der Website “The Intercept”, von Glenn Greenwald (“No place to hide”) soll sich die National Security Agency ein weiteres geheimes Programm, bekannt als “Skynet”, angeeignet haben. Vergleicht man es mit der Terminator Version – einem Computer mit künstlicher Intelligenz, der durchdreht und versucht die Menschheit auszuradieren – so soll das Skynet Programm der NSA hingegen Metadaten auswerten, um Individuen mit radikalen Verbindungen zu finden.

Es gibt eine dokumentierte Situation, in der das System Aktivitäten diverser Männer und Frauen innerhalb Pakistans mithilfe Mobilfunkdaten aufzeichnete und markierte, nachdem diese mit den Aktivitäten vermuteter Al-Qaida Mitglieder übereinstimmte. Laut Aussage der NSA wäre es möglich, wenn diese Personen identifiziert werden könnten, hochrangige Al-Qaida Führungsschichten ausfindig zu machen.

Ungeklärt bleibt allerdings, ob das Programm tatsächlich Erfolg hatte; durch die Algorhythmen wurde allerdings die Person Ahmad Muaffaq Zaidan herausgefiltert, ein Journalist, der bei Al Jazeera (arabischer Nachrichten-sender) tätig ist. Zaidan bestritt die Beschuldigungen allerdings. Dem Chef der Niederlassung des Senders in Islamabad wird nachgesagt, Kontakte zu Al-Qaida und den Taliban zu pflegen. Tatsächlich interviewte er im Verlauf der letzten Jahre einige wichtige Persönlichkeiten dieser Organisationen – darunter auch den ehemaligen Leiter Al-Qaidas, Osama Bin Laden. Da es nicht unüblich ist, dass ein guter Reporter ein breitgefächertes Netzwerk an Quellen unterhält, wäre es kaum überraschend, wenn Skyet durch Zaidans Aktivitäten auf ihn aufmerksam geworden wäre.

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Die Präsentation bezieht sich auf von Edward Snowden veröffentlichten Aufnahmen. Die meisten Akten befassen sich mit der Art von Handlungen, nach denen Skynet Ausschau hält. Bezieht man sich auf Aussagen von The Intercept, nutzte das System Verbindungsinformationen großer pakistanischer Mobilfunkanbieter, um die oben erwähnten Personen zu finden. Das Programm überwachte beispielsweise über einen Zeitraum eines Monats Personen, die nach Peschawar und anschließend nach Lahore oder Faisalabad – und umgekehrt – reisten. Wenn eine dieser Personen sich an einer bestimmten vorgemerkten Position aufhielt, überprüfte Skynet, wen diese Person bei ihrer Ankunft kontaktierte. Überdies sucht Skynet nach weiteren verdächtigen Aktivitäten, dazu zählt es beispielsweise, wenn die Person ihr Handy nur für eingehende Telefonate nutzt, die Nummer oder das Gerät wechselt, oder es gar ausschaltet.


Verfasst von Anon.Dos @AnonHQ (Quelle: The Intercept)

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

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