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anonymous

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Berliner Polizei reagiert mit emotionaler Botschaft auf Steinwürfe

in Kriminalität von

Mit einer emotionalen Botschaft im Internet hat die Berliner Polizei auf eine Stein-Attacke gegen Polizeiwagen reagiert. “In unseren Fahrzeugen befinden sich Menschen”, schrieb das Social-Media-Team am Sonntag auf Facebook und postete ein Video mit Bildern der demolierten Wagen.

Emotionale Botschaft der Polizei auf Facebook: Unbekannte hatten in Berlin-Mitte mehrere Polizeiwagen mit Steinen beworfen. Dabei wurden fünf Fahrzeuge stark beschädigt. Ein Polizist wurde am Auge und im Gesicht verletzt, wie die Sicherheitskräfte mitteilten. Die Polizei reagierte mit einem Facebook-Post und den Worten: “In unseren Fahrzeugen befinden sich Menschen.”

+++ In unseren Fahrzeugen befinden sich Menschen +++Unbekannte haben vergangene Nacht mehrfach Steine auf Polizeiautos geworfen. Das stellt einen Angriff dar, zu dem wir den Tätern aber auch der Öffentlichkeit etwas zu sagen haben…Unsere Kolleginnen und Kollegen sind auf der Straße für jeden von Ihnen rund um die Uhr da. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Um nur einige Beispiele zu nennen: Sie helfen, trösten, trauern, (be-)schützen, passen auf und hören zu. Aber sie schlichten auch Streits, sorgen Nachts für Ruhe, überprüfen, kontrollieren, finden klare Worte, wo diese angebracht sind und nehmen fest.Natürlich machen sie sich dabei auch bei dem Einen oder Anderen unbeliebt. Das ist quasi Berufsrisiko und gehört ebenso wie der Dank vieler Berlinerinnen und Berliner zum Dienst dazu.Was jedoch gar nicht geht, sind feige Übergriffe, wie in der letzten Nacht.Dort wurde zunächst gegen 2 Uhr ein Fahrzeug unseres Zentralen Objektschutzes während einer Streifenfahrt in der Köpenicker Straße in Höhe der Adalbertstraße mit Steinen beworfen. Als wenige Minuten später die alarmierten Funkwagen eintrafen, prasselten erneut Steine nieder und trafen die Autos unserer Kolleginnen und Kollegen. Ein Angestellter des Objektschutzes wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Täter flüchteten anschließend und blieben bislang unerkannt. Insgesamt wurden fünf Polizeiautos stark beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz unseres #LKA ermittelt.Wir wünschen dem Kollegen des Objektschutzes gute Besserung und möchten noch eines mit auf den Weg geben:Die Polizistinnen und Polizisten leisten eine harte Arbeit. Sie haben es nicht leicht. Die vielen Überstunden, wechselnde Dienste – auch an Wochenenden und in der Nacht, unvorhersehbare Alarmierungen, von all dem können auch die Familien und Angehörigen zur Genüge berichten. Ja richtig. Angehörige. Die zuhause darauf hoffen, dass Sie gesund nach Hause kommen. Denen Sie in die Augen sehen müssen und erklären, weshalb Sie es „mal wieder nicht rechtzeitig zum Abendbrot schaffen“ oder „warum sie auf der Geburtstagsfeier von XY mal wieder fehlen werden“. Polizistinnen und Polizisten sind Männer und Frauen, Väter und Mütter, Freundinnen und Freunde, die sich für diese Entbehrungen bei der Berufswahl entschieden haben. Wofür Sie sich jedoch nicht entschieden haben – und was sie sich auch nicht gefallen lassen müssen, sind solche feigen Angriffe. Sorry für diesen langen Text.Kommen Sie gut und sicher durch den Sonntag. Wenn was ist – unsere Kolleginnen und Kollegen sind für Sie da.LG vom Social Media Team der Polizei Berlin

Posted by Polizei Berlin on Sonntag, 22. Januar 2017

“Die Polizistinnen und Polizisten leisten eine harte Arbeit. Sie haben es nicht leicht”, heißt es in dem Text. “Die vielen Überstunden, wechselnde Dienste – auch an Wochenenden und in der Nacht, unvorhersehbare Alarmierungen, von all dem können auch die Familien und Angehörigen zur Genüge berichten.”

Polizistinnen und Polizisten seien Männer und Frauen, Väter und Mütter, Freundinnen und Freunde, die sich für diese Entbehrungen bei der Berufswahl entschieden hätten. “Wofür sie sich jedoch nicht entschieden haben – und was sie sich auch nicht gefallen lassen müssen, sind solche feigen Angriffe.” Bis Montagmorgen unterstützten Tausende Menschen die Botschaft bei Facebook mit “Likes”. Unterstützung kam auch vom Bundesinnenministerium via Twitter: Es sei “eine Botschaft, die wir wichtig finden und gerne teilen”.

Laut Polizei wurde gegen 2.00 Uhr ein Streifenwagen des Objektschutzes angegriffen. Als wenig später vier Polizeiwagen zur Unterstützung eintrafen, wurden auch diese mit Steinen beworfen. Die Täter entkamen unerkannt. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund, der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: dpa


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Terroranschlag in Wien verhindert – Verdächtiger aus Deutschland festgenommen

in Welt von

Titelbild: Großübung der Polizei bei simuliertem Terroranschlag in Wien

Österreichs Hauptstadt soll in das Visier eines Attentäters geraten sein: Die Polizei nahm am Freitag einen Mann fest. Er habe einen Anschlag geplant. Die Bevölkerung wurde zur Vorsicht aufgerufen.

Ein 18-jähriger Österreicher ist am Freitag als Terrorverdächtiger in Wien festgenommen worden. Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) sagte am Freitagabend weiter, der junge Mann mit Migrationshintergrund habe einen Anschlag in Wien geplant. Wegen laufender Ermittlungen wollte der Minister bei einer Pressekonferenz zunächst keine weiteren Details nennen. “Der heutige Fall zeigt einmal mehr, dass Österreich keine Insel der Seligen ist”, sagte Sobotka.

Die Alpenrepublik und ganz Europa müssten in diesen Zeiten stets mit einer Bedrohung durch Terror rechnen. Deshalb seien “stärkere polizeiliche Instrumente” nötig, betonte Sobotka.

Die Polizei teilte am Freitag mit, dass sich in den vergangenen Tagen Hinweise auf einen geplanten Anschlag verdichtet hätten. Ausländische Geheimdienste hätten die Behörden darüber informiert. Am späten Freitagnachmittag sei der Verdächtige von einer Sondereinheit der Polizei festgenommen worden.

Er habe ein Attentat in Österreichs Hauptstadt geplant, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei. Zuvor hatte die Online-Ausgabe der “Kronen Zeitung” entsprechend berichtet. “Es haben sich in den vergangenen Tagen Hinweise auf einen geplanten Anschlag in der Bundeshauptstadt verdichtet”, sagte der Polizeisprecher.

Ausländische Geheimdienste hätten die Behörden über einen möglichen Anschlag informiert, teilte die Polizeiweiter mit. Der Mann sei überwacht und in einer Wiener Wohnung von einer Spezialeinheit der Polizei festgenommen worden. “Wir haben den Mann seit einer Stunde in Gewahrsam, da sind noch viele Dinge zu klären”, sagte der Polizeisprecher. Zu näheren Hintergründen und dem Motiv des Mannes wollte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Mann plant Sprengstoffanschlag

Die “Kronen Zeitung” berichtete, der Mann habe in der zweiten Januarhälfte einen Sprengstoffanschlag verüben wollen. Den Sprengsatz soll der Verdächtige in Deutschland selbst gebaut haben. Der Mann sei laut dem Bericht der Tageszeitung Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Polizei wollte dazu keinen Kommentar abgeben.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) bedankte sich auf Twitter bei den Beamten für ihre Arbeit.

Die Behörden mahnten die Bevölkerung dennoch zu verstärkter Vorsicht. Vor allem an stark frequentierten Orten sollten die Menschen besonders aufmerksam sein. Wenn jemand herrenlose Gegenstände – etwa Gepäckstücke – sieht, müsse sofort die Polizei alarmiert werden.

Die Behörden wurden in Alarmbereitschaft gesetzt. Beamte in Uniform und in zivil seien verstärkt in der ganzen Stadt unterwegs, hieß es von der Polizei.

 

Quelle: dpa


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ENDLICH: Bundestag gibt Cannabis auf Rezept frei!

in Gesundheit/Politik von
Von rt.com

 

Am Donnerstag hat der Bundestag einstimmig die Freigabe von Cannabis für Schwerkranke verabschiedet. Der entsprechende Gesetzentwurf war von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eingereicht worden. Demnach können Patienten künftig Cannabis auf Rezept in der Apotheke bekommen. Dafür muss die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernehmen.

Diese Entscheidung des Bundestags betrifft allerdings nur diejenigen Schwerkranken, bei denen andere Therapien nicht helfen können. Künftig können die Betroffenen eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabisblüten oder –Extrakten bei der Bundesopiumsstelle am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beantragen. Nach Angaben des Instituts verfügen bereits 1.020 Kranke über eine solche Genehmigung. Der Eigenanbau von Cannabispflanzen durch Patienten bleibt jedoch verboten.


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Correctiv.org wird zur Fake-News-Polizei in Deutschland auf Facebook ernannt

in Medien von

Von rt.com

 

Das selbsternannte Recherchezentrum Correctiv soll von Nutzern gemeldete Inhalte prüfen und gegebenenfalls als zweifelhaft kennzeichnen. Für die Kontrollfunktion verlangt das Recherchezentrum von Facebook kein Geld. Doch wer steckt eigentlich hinter Correctiv und der sehr fragwürdigen Finanzierungsstruktur?

Der politische Druck auf Facebook zeigt Wirkung. Nachdem schon im Dezember letzten Jahres Bundesjustizminister Heiko Maas im Zusammenhang mit Hassbotschaften Facebook mit Bußgeldern gedroht hatte, zog der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann weniger später bei dem Thema Fake News nach.

Der SPD-Politiker forderte im “Spiegel”, dass “marktbeherrschende Plattformen” wie Facebook gesetzlich verpflichtet werden, auf deutschem Boden eine an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbare Rechtsschutzstelle einrichten müssen. Dort könnten sich Opfer von Hass, Häme und gefälschten Nachrichten melden.

Wenn Facebook nach entsprechender Prüfung die betroffene Meldung nicht unverzüglich binnen 24 Stunden löscht, muss Facebook mit empfindlichen Bußgeldern bis zu 500.000 Euro rechnen”, so Oppermann.

Auch wurde gefordert, soziale Netzwerke unter das Presserecht zu stellen. Der medienpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz (CDU), unterstütze im “Handelsblatt” einen Vorstoß seines Parteifreundes Ruprecht Polenz, Facebook bei der Haftung für Inhalte wie Presseverlage zu behandeln.

“Der Vorschlag, das Presserecht auf soziale Medien auszudehnen, bedarf ebenso gründlicher Prüfung wie anderweitige Regulierungsansätze und gegebenenfalls Ansätze im Strafrecht”, äußerte Wanderwitz gegenüber der Zeitung. Der Handlungsbedarf sei in den letzten Monaten “offensichtlich” geworden. Doch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) lehnt eine Ausdehnung des Presserechts auf Online-Netzwerke strikt ab.

Facebook und andere Dienste seien keine Medien, sondern technologiegetriebene Plattformen. “Sie sollten betrachtet und reguliert werden wie beispielsweise Telekom-Firmen, die auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was die Leute am Hörer erzählen”, betonte eine Sprecherin.

Auch der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Frank Überall, positionierte sich gegen den Vorstoß:

Ganz klar ist: Facebook, Twitter und andere Plattformen im Digitalen sind keine Medien. Deshalb kann für sie nicht das Presserecht gelten.

Er ergänzte: “Aber es gibt längst die sogenannte Verbreiterhaftung, nach der der Betreiber eines Forums zu belangen ist, wenn strafrechtlich relevante Inhalte verbreitet werden.” Nötig seien daher keine neuen Gesetze, sondern eine konsequente Anwendung der bestehenden.

Nun kommt es im Zusammenhang mit Facebook und Fake News zu einer ähnlichen Lösung wie in den USA. Dort hatte Facebook nach scharfer Kritik eine Zusammenarbeit mit externen Fakten-Check-Spezialisten aus der Medienbranche angekündigt. Facebook wurde in den USA während des Präsidentschaftswahlkampfs vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen Falschmeldungen vorgegangen zu sein.

In Deutschland soll nun eine kostenlose Kooperation mit dem „ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum“, Correctiv, die Lösung bringen. Correctiv nimmt für sich in Anspruch, „eine von vielen Antworten auf die Medienkrise“ zu sein. Doch wenn man sich die Zusammensetzung des Ethikrates von Correctiv genauer anschaut, können einen leise Zweifel beschleichen.

Es finden sich unter anderem Nikolaus Bender, früherer Chefredakteur des ZDF, Ulrich Reitz, Chefredakteur von Focus, Cordt Schnibben, Redakteur beim Spiegel, Oliver Schröm, Leiter Investigative Recherche Stern, Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit-Online und Stefan Willeke, Chefreporter bei der Zeit. Gründungs-Vorsitzender des Ethikrates ist Bodo Hombach, stellvertretender Vorsitzender der Brost Stiftung und ehemaliger Kanzleramtschef von Gerhard Schröder.

Die Im Jahr 2011 gegründete Brost Stiftung ist auch gleichzeitig der mit Abstand größte Geldgeber von Correctiv, das sich laut Selbstdarstellung durch Spenden von Bürgern und Zuwendungen von Stiftungen finanziert. Hinzukommen Zuwendungen von der Deutschen Bank, der Open Society Foundation von George Soros, RTL, Google, dem ZDF, der Heinrich Böll- und der Konrad Adenauer Stiftung.

Mit anderen Worten: der Teil der deutschen Leitmedien, die mitverantwortlich sind für den grassierenden Vertrauensverlust in die Medien, soll jetzt bei Facebook darüber entscheiden, welche Nachrichten vertrauenswürdig sind.

Wie journalistisch unsauber Correctiv selber arbeitet, zeigt ein Beitrag aus der Correctiv Serie „über die Medien der Neuen Rechten.“ RT Deutsch wird in diesem Beitrag ohne weitere Belege der „Neuen Rechten“ zugeordnet, obwohl beispielsweise das Verhältnis bei RT Deutsch von interviewten Politikern der Linkspartei zu denen mit AfD-Vertretern bei ungefähr 8:1 liegt. Die an RT Deutsch gestellte Anfrage der Correctiv-Autorin Camilla Kohrs entsprach eben sowenig journalistischen Standards: “Ich schreibe für Correctiv und arbeite an einer Aufstellung alternativer Medien in Deutschland”. Kein Wort darüber, dass sie explizit an einer Reihe zu “Medien der Neuen Rechten” arbeitete.

Noch fragwürdiger wird das Agieren von Correctiv, wenn in dem Artikel über RT Deutsch unter der Zwischenüberschrift “Fehler und Manipulationen” auf Beiträge verlinkt wird, die allesamt weder, wie von Correctiv suggeriert, von RT Deutsch produziert, noch jemals von RT Deutsch ausgestrahlt wurden.

Fake News?


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Und die nächste Verschwörungstheorie: “Berlin-Terror: – Polizei beim Legen falscher Spuren gefilmt”

in Welt von

Es gibt zwar immer bei einem Anschlag viele Ungereimtheiten, die sich auch oft zu einem Puzzle zusammenfügen, wie z.B. beim 11. September oder beim Orlando Shooting in den USA, jedoch hat sich diesmal eine Verschwörungstheorie als Artikel und Video des sehr kontroversen alternativen Medienportals anonymousnews.ru wie Laubfeuer verbreitet. In dem Artikel heißt es:

“Was ist beim vermeintlichen Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin wirklich passiert? Der russische Sender RT hat jetzt Videomaterial veröffentlicht, dass die Szenerie am Morgen nach dem Anschlag zeigt. Darauf sind mehrere deutsche Polizisten zu erkennen, die am Tatort nachträglich falsche Spuren legen. Im Hintergrund sind offenbar die Stimmen der Ermittler zu hören. Möglicherweise wurden diese über ein zusätzlich angebrachtes Mikrofon aufgezeichnet. Die offizielle Theorie ist damit widerlegt.”

Dazu wird ein von anonymousnews.ru kommentiertes Videomaterial des russischen Senders rt.com ausgestrahlt, welches die Spurensicherung nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin dokumentiert. Jegliche Hintergrundgesprächsfetzen der Kameramänner bzw. Journalisten werden von anonymousnews.ru misinterpretiert und den Spurenermittlern wird unterstellt, dass diese selber Beweise am Tatort legen bzw. “falsche Spuren” legen würden. Jedoch wissen die Autoren von anonymousnews.ru (sehr wahrscheinlich) nicht, wie man Spuren an einem Tatort richtig sichert. Sonst wüssten diese nämlich, dass die Spurenermittler immer zuerst Nummernkarten am Tatort aufstellen, diese dann fotografieren und erst dann, zum Schluss die Beweise einsammeln.

Wie Spuren nummeriert werden sieht man am Beispiel eines Verkehrsunfalls hier:

Alle Spuren sind zu nummerieren. Hierbei bieten sich Spurentafeln an; es können aber auch die Nummern mit Kreide gleich neben die Spur geschrieben werden.

Mit diesem Wissen, könnt ihr nun das kommentierte Video unten selber angucken und “beurteilen”:

 

Quellen:

http://www.unfallaufnahme.info/content/markieren-von-unfallspuren/

http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/kriminalistik/kriminalistik-wie-ermittler-nach-spuren-suchen100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Spurensicherung


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Militär-Jet bombardiert “versehentlich” Flüchtlinge – Mehr als 50 Tote

in Welt von

Ein nigerianisches Kampfflugzeug hat “versehentlich” ein Flüchtlingslager bombardiert und dabei mindestens 50 Menschen getötet.

In dem Lager Rann nahe der Stadt Maiduguri im nordöstlichen Bundesstaat Borno seien zudem weitere 120 Menschen verletzt worden, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) in Paris mit Verweis auf örtliche Mitarbeiter. Das nigerianische Militär hatte zuvor von «Dutzenden Toten» gesprochen.

Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, mehrere Tote – AFP / Ärzte ohne Grenzen

Das Rote Kreuz erklärte, sechs örtliche Mitarbeiter der Hilfsorganisation seien getötet und mindestens 13 weitere verletzt worden. Sie gehörten zu den Teams, die in dem Lager rund 25 000 Binnenflüchtlinge versorgen, wie die Organisation auf Twitter erklärte.

Der Luftangriff hatte dem Militär zufolge einer Versammlung von Mitgliedern der islamistischen Terrororganisation Boko Haram gelten sollen, wie Generalmajor Lucky Irabor erklärte. Die Streitkräfte hätten Hubschrauber geschickt, um die Verletzten zu bergen. Wie viele Menschen genau getötet oder verletzt worden seien, sei noch unklar.

Die Helfer vor Ort seien schockiert, erklärte MSF. Die Mitarbeiter der Organisation seien bereit, Erste Hilfe zu leisten. Dafür müssten die Behörden allerdings dafür sorgen, dass Verletzte in Sicherheit gebracht werden könnten – das gelte für den Land- und den Luftweg. Teams von MSF im Tschad und in Kamerun stünden bereit, die Verletzten zu behandeln.

Die sunnitischen Fundamentalisten der Boko Haram haben seit 2009 bei Angriffen und Anschlägen im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten mindestens 14 000 Menschen getötet. Rund 2,7 Millionen Menschen sind UN-Angaben zufolge vor der Gewalt geflohen. Auch die Menschen im Lager Rann haben zum Großteil Schutz vor dem Terror der Boko Haram gesucht.

Quelle: dpa


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Suche nach Essen im Müll: Merkel-Regime verurteilt hungerleidenden Rentner

in Welt von

Unser Justizsystem ist zwar sehr gut, sehr streng durchdacht, doch hat es auch seine Fehler und Macken. Jetzt traf es mit einen Rentner mal wieder einen der Schwächsten unserer Gesellschaft. Der 78-Jährige aus Oberbayern hat es nicht leicht. Nach der Scheidung von seiner Frau plagen ihn psychische Probleme. Dazu kommt, dass der Pensionär mit 300 € monatlich noch weniger als ein Hartz-IV-Empfänger zum Leben hat. Allein die Tatsache, dass jemand, der sein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, nun von 300 € leben muss, ist ein Skandal.

Dass man von 300 € keine großen Sprünge machen kann, ist klar. Und da in der BRD jährlich über 20 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden,ein Großteil davon von Supermärkten, ist es wenig verwunderlich, dass der Rentner in einem Müllcontainer nach Verwertbarem suchte. Das sogenannte „Containern“, also die Suche nach noch genießbaren Lebensmitteln in Supermarktabfällen, ist seit Jahren insbesondere bei Studenten schon fast zum Volkssport geworden.

Doch dem Rentner wurde das Stöbern in Supermarktabfällen nun zum Verhängnis. Als er wieder einmal nach verwertbaren Lebensmitteln in einem Container eines Supermarktes suchte, wurde dies durch einen Passanten bemerkt. Dieser handelte ganz im Sinne des Denunziationsaufrufs von Innenminister Thomas De Maiziere und verständigte die Polizei. Die Bediensteten rückten sofort an, natürlich ohne Verständnis, da sie ja dem Gesetz folgen müssen, egal wie sehr es gegen Moral und Ethik verstößt. Auch die herbeigerufene Filialleiterin des Supermarktes zeigte wenig Verständnis für die Situation des Rentners und erstattete prompt Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls.

Nun kam es zur Gerichtsverhandlung und der Mann wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 € verurteilt. 200 € sind 2/3 des monatlichen Einkommens des Rentners. Und das, weil er sich etwas zum Überleben nehmen wollte, was ein anderer weggeworfen hatte. Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigt dem Rentner Anzeichen von Altersdemenz. Doch auch das ließ die Justiz kalt.

Update: Nach Informationen der OVB-Heimatzeitungen ist die angespannte finanzielle Lage des Mannes vor allem das Ergebnis eines über Jahrzehnte andauernden Rechtsstreits mit seiner Ex-Frau. Dabei geht es unter anderem um einen hohen sechsstelligen Betrag, den beide Seiten für sich beanspruchen.

Quelle: https://www.ovb-online.de/rosenheim/kein-obdachloser-7250760.html


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Spiegel-Journalistin bejubelt den Tod von Udo Ulfkotte: „Hahahaha! Darauf einen Schnaps!“

in Medien von

 
Bestsellerautor und Establishment-Kritiker Udo Ulfkotte ist am vergangenen Freitag im Alter von 56 Jahren überraschend verstorben. Neben Bestürzung und Anteilnahme über seinen frühen Tod, zeigten so manche wenig bis gar keine Empathie. Als der plötzliche Tod am Samstagmorgen von seiner Familie bestätigt wurde, brach ein regelrechter Jubelsturm auf Twitter aus. »Hahahaha! Darauf ein Schnaps!», twitterte die türkischstämmige Spiegel-Redakteurin Hatice Ince. Ihre Geschmacklosigkeit wurde sodann von der ARD-Journalistin Julia Rehkopf auf Twitter mit »Gefällt mir« markiert.

von Christian Jung

Mit seinen politisch-inkorrekten Publikationen schafte es Udo Ulfkotte mehrfach auf die Spiegel-Bestsellerliste. Seine Lieblingsthemen waren Einwanderung, Islam, Nachrichtendienste und Medien. Als der plötzliche Tod am Samstagmorgen von seiner Familie bestätigt wurde, brach ein regelrechter Jubelsturm auf Twitter aus. Der Kurznachrichtendienst wird in Deutschland überwiegend von Journalisten und anderen linksradikalen Extremisten genutzt.

Jubelsturm auf Twitter: Linksextremisten freuen sich über den Tod von Udo Ulfkotte

 

»Hate-Ince« stößt auf Ulfkottes Tod an – ARD-Journalistin »Gefällt« das

Dass Ulfkotte nicht nur Bewunderer, nicht nur Freunde und somit Zustimmung für seine publizierten Ansichten erntete, muss angesichts mehrfacher Morddrohungen gegen ihn nicht erwähnt werden. Mit Ausnahme des Spiegels, der es offensichtlich nicht über sich brachte, sich in einem journalistisch sauberen Nachruf von Ulfkotte zu verabschieden, verhielt sich die Mehrheit des Mainstreams ob ihren Berichterstattungen geradezu »fair«.

Zu dieser journalistisch »fairen« Mehrheit darf sich indes Hatice Ince nicht zählen. In abstoßender Weise feierte Ince den Tod des ihr offensichtlich missliebigen Autors: »Hahahaha! Darauf ein Schnaps!«, so das Gezwitscher der türkischstämmigen Autorin, die für die Spiegel-Seite »Bento« schreibt. Ihr Twitter-Account ist inzwischen »geschützt«.

Die ARD-Journalistin Julia Rehkopf, offensichtliche Freundin im Geiste, markierte daraufhin den Tweet mit »Gefällt mir«. Rehkopf scheint die Facebook-Markierung wieder entfernt zu haben und schreibt auf ihrer Facebook-Seite relativierend, sie habe sich »nur darüber gefreut, Ulfkottes Bücher jetzt nicht mehr lesen müssen«.

Menschen wie Rehkopf sollten realisieren, dass sie- bislang zumindest – nicht gezwungen werden können, bestimmte Bücher von bestimmten Autoren lesen zu müssen. Menschen wie Rehkopf scheinen mutmaßlich aber nichts dagegen zu haben, wenn bestimmte Bücher von bestimmten Autoren nicht mehr gelesen werden dürften. Nach Ausfällen von Ince, Rehkopf und Co. bekommen die Bücher des Autors Dr. Udo Ulfkotte über seinen Tod hinaus mehr Brisanz denn jemals zuvor.


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Kritik unerwünscht: Merkel-Regierung verlangt Gefängnisstrafen für unzufriedene Bürger

in Politik von

 

In diesem Jahr ist Bundestagswahl und die totalitäre Junta von Angela Merkel (CDU) legt bereits den Grundstein für einen „erfolgreichen Wahlkampf“. Bis zum Urnengang muss man unliebsame Stimmen zum Schweigen bringen. Bundestagspräsident Norbert Lammert weiß auch schon wie. Er will möglichst viele kritische Bürger in Gefängnissen verschwinden lassen. Helfen soll dabei eine rasche Überarbeitung des bundesdeutschen Strafrechts. Für Gedankenverbrechen, wie Kritik an der Obrigkeit, soll es zukünftig ein Mindeststrafmaß geben.

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat zunehmende Hass-Angriffe auf Politiker im Internet beklagt und eine Gesetzesverschärfung gefordert. Es gebe „eine Verrohung von Kommunikationsformen in den sogenannten sozialen Medien, die jeder Beschreibung spottet“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der „Funke-Mediengruppe“. „Die Mindestvoraussetzungen eines zivilisierten Umgangs miteinander werden zunehmend konterkariert.“

Was Politiker an Verleumdungen, Beschimpfungen und unmittelbarer Gewaltandrohung erlebten, sei in keiner Weise hinnehmbar. „Besonders empörend finde ich, dass solche Aktivitäten regelmäßig folgenlos bleiben – selbst wenn der Absender namentlich bekannt ist“, sagte Lammert.

Der Parlamentspräsident forderte „einen konsequenten Umgang mit Hass-Kommentaren“. Für solche Delikte solle es „ein Mindeststrafmaß geben, um Staatsanwaltschaften und Richtern die Möglichkeit zu nehmen, Strafverfahren wegen vermeintlicher Unerheblichkeit gleich niederzuschlagen“, verlangte er.

Er habe jüngst Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sowie die Vorsitzenden der Landesinnenminister- und der Landesjustizministerkonferenz angeschrieben mit der Bitte, das Thema aufzugreifen. Lammert warnte vor einem dramatischen Verlust der Bereitschaft, sich in der Politik zu engagieren.

„Es gibt immer mehr Politiker gerade auf kommunaler Ebene, die es sich und ihrer Familie nicht mehr zumuten wollen, zumindest verbal `zum Abschuss freigegeben` zu werden“, sagte er. „Das gilt besonders, wenn Staatsanwaltschaften entsprechende Strafverfahren einstellen mit dem Hinweis, es handele sich um eine virtuelle Bedrohung.“

Er forderte: „Wir müssen dieses Problem in einer gemeinsamen Kraftanstrengung überzeugend in den Griff bekommen.“ Lammert kritisierte indirekt auch die Wortwahl von Politikern wie des gewählten US-Präsidenten Donald Trump. „Über den Verlauf und das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahlen bin ich immer noch fassungslos“, sagte er. „Ich hätte das ist der ältesten funktionierenden Demokratie der Welt nicht für möglich gehalten.“ Dass auch Angela Merkel keine Probleme damit hat, kritische Bürger in bundesdeutschen Gefängnissen verrotten zu lassen, machte die Kanzlerin beim zurückliegenden CDU-Parteitag in Essen deutlich.


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Lügenpresse light: Wie das COMPACT-Magazin seine Leser betrügt

in Medien von

 

COMPACT und Mario Rönsch – das war lange Zeit eine Erfolgsgeschichte. Durch die Vermittlung von zehntausenden neuen Abonnenten führte der Bürgerrechtler und Werbefachmann das COMPACT-Magazin in den Jahren 2015 und 2016 aus den roten Zahlen und verhinderte so die Insolvenz des alternativen Mediums. Als im vergangenen Jahr aus Ermittlungsakten des BKA Berlins bekannt wurde, dass COMPACT-Verantwortliche, namentlich Chefredakteur Jürgen Elsässer und Verleger Kai Homilius, ihren ehemaligen Mitstreiter gegenüber deutschen Strafermittlungsbehörden denunzierten, kam es zum Bruch. Rönsch machte daraufhin die Kontakte von Jürgen Elsässer zum Verfassungsschutz öffentlich und überführte die gesamte Führungsriege von COMPACT der systematischen Lüge. Im ersten Interview 2017 spricht Mario Rönsch mit aonymousnews.ru über die Verbindungen von COMPACT zur Israel-Connection und deckt auf, mit welchen perfiden Methoden das Magazin seine Leser betrügt.

Sehr geehrter Herr Rönsch. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben. Sie haben im vergangenen Jahr den Geheimdienst-Klüngel um COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer öffentlich gemacht. In einer Stellungnahme von COMPACT wurde daraufhin mit rechtlichen Schritten gedroht. Wie ist der aktuelle Stand?

Auch ich danke für das Interview und wünsche den Lesern an dieser Stelle zunächst erstmal ein gesundes neues Jahr. Die Ankündigung von COMPACT, gegen meine Aussagen vom Sommer 2016 gerichtlich vorzugehen, entpuppte sich als heiße Luft. Obwohl den COMPACT Verantwortlichen meine ladungsfähige Anschrift in Ungarn bekannt ist, erreichte mich bis heute weder Post vom Anwalt, noch eine irgendeine gerichtliche Aufforderung, die getätigten Aussagen zu unterlassen. Ehrlich gesagt habe auch nichts anderes erwartet. Da ich meine Anschuldigungen durch meine jahrelange Tätigkeit für COMPACT detailliert belegen kann, war ich mir ziemlich sicher, dass die Ankündigung, rechtlich gegen diese vorzugehen, ein schlechter Bluff war, aus dem man schlussendlich noch Kapital geschlagen hat. Immerhin sprach COMPACT nach den Enthüllungen von einem „Infomationskrieg“ und bettelte bei Lesern in bester Jutta-Ditfurth-Manier um Spenden, um Zitat „anstehende Prozesskosten“ bestreiten zu können. Was Chefredakteur Jürgen Elsässer und der Verleger Kai Homilius mit diesen Geldern angestellt haben, ist mir nicht bekannt. Spender sollten dies aber mal genauer hinterfragen.

Im Vorgespräch zu diesem Interview gaben Sie an, dass Sie für COMPACT nicht nur als Abo-Vermittler, sondern auch als Autor tätig waren. In diesem Zusammenhang sprechen Sie von einem Betrug, den COMPACT an seinen Lesern begeht. Können Sie das genauer erläutern?

Ich schrieb in den Jahren 2015 und 2016 nicht nur zahlreiche Artikel für die Online-Ausgabe von COMPACT, sondern auch diverse Kolumnen für die Heftausgabe. Exemplarisch für den systematischen Betrug, den COMPACT am Leser verübt, möchte ich ein Kurzbericht erwähnen, den ich auf Wunsch von Jürgen Elsässer für das April-Heft 2016 „Merkel im Erdowahn“ verfasste. Ich berichtete damals über die aktuelle Situation in Ungarn, ging auf die IWF-Kredite ein, die das Land vollständig zurückgezahlt hat und auf die Politik der ungarischen Regierung. In einem Absatz machte ich darauf aufmerksam, dass Ministerpräsident Viktor Orbán zwar im deutschsprachigen Ausland hohes Ansehen genießt, unter der eigenen Bevölkerung aber höchst umstritten ist, da er in Ungarn im Grunde genommen dieselbe neoliberale Politik vertritt wie Angela Merkel in Deutschland. Mein Artikel war außerdem mit einem Hinweis versehen, dass die Idee zur vollständigen Grenzschließung in Ungarn nicht auf die Orbán-Partei Fidesz zurückzuführen ist, sondern auf eine Initiative der Oppositionspartei Jobbik. Als ich das gedruckte COMPACT-Heft in den Händen hielt, traf mich der Schlag. Der von mir eingereichte und genehmigte Artikel wurde eigenständig und ohne Rückfrage abgeändert. Die kritischen Absätze zu Viktor Orbán und der Verweis auf Jobbik wurden vollständig gestrichen und durch wohlwollende, Orbán-freundliche Formulierungen, ersetzt. Eine Nachfrage bei COMPACT-Verleger Kai Homilius ergab, dass dies auf Veranlassung von Chefredakteur Jürgen Elsässer geschah. Weiter hieß es, ich solle mir darüber keine Sorgen machen. Jürgen Elsässer handhabe das mit allen Artikeln so, die im Heft erscheinen. Ich setzte mich daraufhin mit anderen Autoren in Verbindung, die mir diese dreiste Vorgehensweise bestätigten. Eingereichte Artikel wurden nicht nur bei mir redigiert und völlig sinnentfremdet im Heft wiedergegeben. Mir ist beispielsweise bekannt, dass es Bestseller-Autor Oliver Janich (Das Kapitalismus-KomplottDie Vereinigten Staaten von Europa) genauso erging. Leider hatte Oliver, den ich persönlich für seine Arbeit und seine Verdienste als Autor sehr schätze, nie den Mut, dies öffentlich zu machen.

Das ist starker Tobak. Diese Methoden erwartet man von staatlich korrumpierten Mainstream-Medien, aber nicht von einem alternativen Nachrichtenmagazin, dass unter dem Motto „Mut zur Wahrheit“ publiziert. Gibt es weitere Anhaltspunkte für systematischen Betrug an der Leserschaft?

Ja, in diesem Zusammenhang gibt es drei weitere Punkte, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Genau wie bei der BILD-Zeitung, die Redakteure dazu verpflichtet, Kritik an den USA und der Politik Israels zu unterlassen, existiert auch ein Redaktionsstatut bei COMPACT. Redakteure, die für COMPACT schreiben, sind unter anderem dazu verpflichtet, keine Artikel und Inhalte zu veröffentlichen, die sich thematisch im Zeitraum zwischen 1933 und 1945 ansiedeln. Obwohl die Zeit vor Geschichtsrevisionismus nur so trotzt und es für ehrliche Journalisten mit redlichen Absichten viel aufzuarbeiten und zu recherchieren gäbe, bleibt dieses Themengebiet gänzlich unangetastet. Grund hierfür ist das erwähnte Schreibverbot, das die COMPACT-Chefredaktion und der Verlag den Autoren auferlegt. Leser und Abonnenten können dies sehr leicht nachprüfen, indem sie einfach mal ihre Hefte aufschlagen und nach solchen Artikel suchen.

Ein weiterer Aspekt, der den gutgläubigen Lesern unbekannt sein dürfte, sind sogenannte Scheinautoren. Das COMPACT-Magazin nutzt massenhaft Pseudonyme und frei erfundene Autoren-Biografien von Personen, die es im wirklichen Leben gar nicht gibt. So schreibt Jürgen Elsässer nicht nur unter seinem Klarnamen, sondern auch als „Federico Bischoff“, einem Autor, der angeblich im schweizerischen Tessin lebt. COMPACT-Verleger Kai Homilius tritt online und im Heft unter dem Namen Karel Meissner, einem angeblichen IT-Fachmann aus Birmingham, in Erscheinung. Michael Richter, Paula Varga, Max Kowalsky, Valentina Schacht. Alles Namen von Personen, die nicht existieren. Ich könnte diese Liste noch um gut um 20 weitere Pseudonyme ergänzen. Jeder COMPACT Redakteur verfügt über mindestens eine zurecht gefälschte Tarnidentität. Damit macht sich das COMPACT-Magazin nicht nur größer als es tatsächlich ist, sondern suggeriert dem Leser auch eine nicht existente Autoren- und Meinungsvielfalt. Die gut ein Dutzend Leitartikel, die jeden Monat unter verschiedensten Namen, im Heft erscheinen werden im Endeffekt immer von den selben 3-4 Personen geschrieben. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen werden die Leser somit vorsätzlich um ihr Geld betrogen.

Interessant dürfte auch die Tatsache sein, dass COMPACT mit Martin Müller-Mertens, dem Chef vom Dienst, einen ehemaligen informellen STASI-Mitarbeiter und mit Peter Feist sogar den Neffen von Erich und Margot Honecker, auf der Gehaltsliste stehen hat. Da könnte man auch Anetta Kahane von Amadeu Antonio Stiftung einstellen. Das ist zwar etwas überspitzt dargestellt, kommt aber aufs Gleiche raus. Peter Feist saß 2009 zudem für längere Zeit im Gefängnis. Nach seiner Entlassung aus der Haftanstalt heuerte er bei seinem Kumpel Elsässer an. Als sogenannter Haus-Philosoph von COMPACT darf Knast-Bruder Feist seitdem regelmäßig Leser und Zuschauer über Ethik und Moral belehren. Beschämend, aber bezeichnend für die verkommenen Doppelstandards, die das Magazin mittlerweile an den Tag legt.

Erich Honecker war der erste Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und einst der mächtigste Politiker der Deutschen Demokratischen Republik. Wie passt das mit der patriotischen Haltung zusammen, die Elsässer heute vorgibt zu haben?

Gar nicht! Jürgen  Elsässer engagierte sich Jahrzehntelang im Kommunistischen Bund, dessen Ziel es war, in der Bundesrepublik einen Arbeiter- und Bauernstaat nach DDR-Vorbild zu errichten. In den 1980er Jahren schrieb er zudem für das kommunistische Blatt „Arbeiterkampf“. Zwischen Elsässer und ehemaligen Profiteuren des DDR-Systems gibt es auch heute noch große ideologische Schnittmengen. Das belegen doch die aktuellen Arbeitsverhältnisse mit Ex-STASI-IM Martin Müller-Mertens und Honecker-Neffe Peter Feist. Elsässer ist nach wie vor bekennender Kommunist, der Gefallen an einigen Vorzügen der kapitalistischen Welt gefunden hat. Wenn Merkel die Grenzen nicht aufgemacht hätte, könnte er der gegenwärtigen CDU-Politik und dem angestrebten NWO-Kurs durchaus etwas Positives abgewinnen. Vom sozialistischen Grundgedanken, dass alle Menschen gleich sind, konnte er sich nie verabschieden. Auch die STASI-Vergangenheit von COMPACT-Verleger Kai Homilius lohnt es zu recherchieren. Ich hatte damit leider keinen Erfolg. Große Teile seiner Akte sind nicht mehr vorhanden oder gesperrt.

Jürgen Elsässer trat Ende letzten Jahres regelmäßig als Redner bei PEGIDA auf. Wie bewerten Sie diesen Schritt?

Kurz und bündig: Taktisch nachvollziehbar, aber verlogen! In der COMPACT-Ausgabe im Dezember 2010 schreibt Elsässer noch: Wer den Islam als unser Hauptproblem sehe, begebe sich auf eine „glitschige Rutschbahn“, die ihn in „die weltweite Front gegen den Islam führe“. Wie diese Aussage mit PEGIDA (Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes) zusammenpasst bleibt in diesem Kontext genauso schleierhaft wie die linksradikale Gruppierung der Antideutschen, die Jürgen Elsässer Anfang der 90er nicht nur ideologisch begleitete, sondern maßgeblich mitbegründete. Aber um die Frage vollumfänglich zu beantworten, muss man eigentlich weiter ausholen. Wir schreiben das Jahr 2017. Die Montagsdemos, die Elsässer mit niederen Absichten missbrauchte, um sein Magazin zu vermarkten existieren schon lange nicht mehr. Die Facebookseite von Anonymous mit über 2 Millionen Nutzern, die COMPACT zu zehntausenden neuen Abonnenten verhalf, ebenso wenig. Als öffentliche Plattform bleibt dem COMPACT-Camelon also nur noch die PEGIDA-Bewegung von Lutz Bachmann. Ich finde das belustigend.

Warum?

Ich kann mich an eine Situation im Jahre 2015 erinnern. Ich sollte im Auftrag von COMPACT Lutz Bachmann interviewen. Nachdem ich mit Bachmann mehrfach telefonisch Kontakt hatte und einen Termin vereinbarte, fuhr ich von Erfurt nach Dresden. In Dresden angekommen, konnte sich Bachmann plötzlich an keine Terminabsprache und die vorangegangenen Telefonate erinnern. Bachmann ließ mich stehen und gab stattdessen CNN und der Jerusalem Times ein Interview. Aufgrund dieses Vorfalls fertige COMPACT-Chef Jürgen Elsässer im Nachgang ein Dossier über Bachmann an, dass zum internen Gebrauch in Redaktionskreisen verteilt wurde. Das Dossier brandmarkte Lutz Bachmann im Tenor richtigerweise als V-Mann und PEGIDA als gesteuerte Opposition. Dass man jetzt dennoch den Schulterschluss mit Bachmann vollzogen hat, verdeutlicht die notorische Verlogenheit, die COMPACT an den Tag legt, wenn es um geschäftliche Interessen geht. Da wird die eigene Glaubwürdigkeit kurzerhand dem Profit geopfert.

Die V-Mann-Tätigkeit von Lutz Bachmann ist genauso bekannt, wie die Geheimdienst-Verbindungen von Jürgen Elsässer, die Sie im vergangenen Jahr aufdeckten. Beide dienen augenscheinlich der patriotischen Bewegung in Deutschland. Wiegt das eine das andere nicht auf?

Ich hätte damit kein Problem, wenn sich beide öffentlich auch dazu bekennen würden, dass sie mit ihrer Tätigkeit primär den geopolitischen Zielen Israels dienen und erst sekundär den Interessen der deutschen Bevölkerung. Entgegen der landläufigen Meinung vertrete ich nicht die Ansicht, dass Israel ein geopolitisches Interesse daran hat, Europa mit Millionen von kriminellen Migranten zu fluten. Die tatsächlichen Initiatoren und Profiteure der vorsätzlich herbei geführten Massenmigration sind im anglo-amerikanischen Raum und in der Obama-Administration zu suchen. Damit würde sich die faschistische Regierung von Benjamin Netanjahu auch keinen Gefallen tun. Mit der vollständigen Islamisierung Europas würde man den zweitwichtigsten Verbündeten nach den USA verlieren. Also unterstützt man die sogenannten patriotischen Bewegungen in Europa. Der israelische Staat finanziert nicht nur den Front National von Marine Le Pen, große Teile der österreichischen FPÖ und der deutschen AfD, sondern auch Graswurzelbewegungen wie die Identitären und eben PEGIDA.

Besonders deutlich wird das, wenn man sich den publizistischen Arm von PEGIDA und Lutz Bachmann anschaut. Die Internetseite pi-news.net verantworten mit Michael Stürzenberger und Ester Seitz von zwei bekennende Zionisten. Man macht bei PI-News auch keinen Hehl daraus, dass man sich durch israelisches Geld finanziert. Mehr noch: Man organisiert mittlerweile sogar Leserreisen ins gelobte Land. Lutz Bachmann spricht bei PEGIDA immer davon, dass man das „christlich-jüdische Abendland“ erhalten müsse. Ein weiterer Hinweis auf die Israel-Connection, der nun auch Elsässer und COMPACT angehören. Der niederländische Politiker Geert Wilders ist mit einer Jüdin verheiratet und pflegt über seine Ehefrau beste Kontakte zum israelischen Geheimdienst Mossad. Das ist keine Behauptung die ich aufstelle, sondern kann jeder mit einigen Mausklicks auf Mainstream-Seiten im Internet nachlesen. Dass sich Wilders zu einer Zeit als Redner nach Dresden „verirrt“ hat, als PEGIDA noch in den Kinderschuhen steckte, war genauso wenig Zufall, wie die COMPACT-Heftvorstellungen per Video, die der israelische Publizist Michael Stürzenberger neuerdings gemeinsam mit Jürgen Elsässer abhält. Bevor Elsässer COMPACT gründete schrieb dieser im Übrigen als leitender Redakteur für die „Jüdische Allgemeine“, dem Propagandaorgan des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Elsässer war auch in leitender Position bei der sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“ beschäftigt. Die Zeitung gab es bereits zur DDR-Zeiten und war der STASI und dem SED-Politbüro unterstellt. Bis zu seinem Rauswurf im Jahr 2008 hetzte Jürgen Elsässer dort gegen alles und jeden was auch nur im Ansatz Patriotismus vermuten ließe. Also genau gegen das Klientel, für das er heute vorgibt zu stehen. Die Zeitung „Neues Deutschland“ und der spätere COMPACT-Gründer trennten sich nur, weil das Blatt dem bekennenden Stalinisten Jürgen Elsässer nicht mehr linksradikal genug war. Elsässer stand nach dem Rauswurf vor den Scherben seiner Existenz. Kein linkes Medium wollte den Journalisten, der selbst unter Anhängern der terroristischen ANTIFA als Ultra-Radikaler geschätzt wurde, noch beschäftigen. Die Gründung von COMPACT hatte folglich auch keine ideologischen, sondern ausschließlich finanzielle Beweggründe. Um sein Leben nicht als Landstreicher unter irgendeiner Brücke zu beenden, war Elsässer gezwungen sich eine neue Einnahmequelle zu suchen und das ging nur mit einem neuen Leserkreis, am anderen Ende des politischen Spektrums.

Das Nachrichtenportal anonymousnews.ru ist momentan das einzige alternative Medium, dass die Umtriebe und die dubiosen Machenschaften von COMPACT und seinen Protagonisten, öffentlich macht. Wie erklären Sie sich das?

Ich möchte ganz deutlich betonen, dass auch in der alternativen Medienszene eine Menge Geld umgesetzt wird. Ich habe allein durch die Abo-Vermittlungen für COMPACT über 100.000 Euro verdient. Die COMPACT-Gesellschafter Jürgen Elsässer, Kai Homilius und Jörgen-Arne Fischer-van Diepenbrock haben es in den vergangenen zwei Jahren sehr gut verstanden, unter allen namhaften alternativen Medien große Abhängigkeiten zu schaffen. Das funktioniert bildlich gesprochen nach dem Motto:

„Ich schreib für dich, du schreibst für mich. Ich verlinke deine Seite, du verlinkst meine Seite. Ich spreche auf deiner Konferenz, du sprichst auf meiner Konferenz. Wir alle verdienen viel Geld und tun uns untereinander nichts Böses!“

Und genau das ist der Punkt, der alternativen Medien irgendwann das Genick brechen wird, sollte da nicht schleunigst ein Umdenken stattfinden. Die Aufgabe von Medien und Blogs, die dem Mainstream mit ihrer publizistischen Arbeit entgegenstehen, ist es nicht nur über Missstände und Unwahrheiten aufzuklären. Sie haben haben vor allem die Pflicht, sich gegenseitig zu kontrollieren und bei Bedarf auch einzugreifen. Bleibt diese Kontrolle aus, haben wir irgendwann die selbe Situation wie im korrupten Mainstream. Einige wenige alternative Oligopolisten teilen sich den Kuchen und hacken sich untereinander kein Auge aus. Ich möchte jetzt keine Namen nennen. Aber alle großen alternativen Medien, die über entsprechende Reichweite verfügen, sind über den Fall COMPACT bestens informiert. Unter der Hand ernte ich für meine deutlichen Worte und mein Vorgehen viel Zustimmung. Doch keines dieser alternativen Medien traut sich dem Beispiel von anonymousnews.ru zu folgen. Ich halte diese Entwicklung für bedenklich und sehr gefährlich. Da scheint die bezahlte Rechnung am Ende des Monats und der Frieden in der Kommentarspalte des YouTube-Kanals dann doch wichtiger zu sein, als die moralische Verpflichtung, die man gegenüber seinen Lesern und Abonnenten hat.

Wir bedanken uns für das Gespräch.


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