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Und eine weitere Mediengruppe stirbt aus: “Sie haben jede Relevanz verloren” – Wann sterben Spiegel, Stern & co?

in Medien
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Von rt.com

Die neuesten Auflagezahlen zeigen, dass Deutschlands Verlage in der Printkrise stecken. Der größte Verlierer ist die DuMont Mediengruppe. Auch ihr Internet-Geschäft ist schwach. RT hat mit einem ehemaligen leitenden Redakteur über die Gründe gesprochen.

Sie ist eines der größten und wichtigsten Medienhäuser Deutschlands – die DuMont Mediengruppe. Dem Zeitungsverlag gehören Blätter wie der Kölner Stadt-AnzeigerKölner Express, der Berliner Kurier, die Berliner Zeitung oder die Hamburger Morgenpost. Seit einigen Jahren wird das Medienhaus von einem angestellten Management und nicht mehr von der Familie DuMont geleitet. Die Entwicklung des Hauses lässt nichts Gutes für die Mitarbeiter ahnen: sinkende Auflagenzahlen, Auslagerung der Berichterstattung, Entlassungen…

RT Deutsch hat mit einem ehemaligen leitenden Redakteur des Hauses, Matthias Bothe, über die Lage in diesem Verlag gesprochen, die man durchaus als symptomatisch für die gesamte Branche in Deutschland betrachten könnte.

Herr Bothe, Sie waren viele Jahre (1990-1997) Lokalchef und später stellvertretender Chefredakteur beim Berliner Kurier. Sie haben auch kurzfristig für den Kölner Express gearbeitet. Wie würden Sie die Zeitungen heute beschreiben? 

Sie sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Berliner Kurier und Kölner Express haben jede Relevanz verloren. Der Express war in Köln über Jahrzehnte eine Institution, der Kurier wurde es nach 1990 in Berlin – durch eine Redaktion, die für heutige Verhältnisse unvorstellbar hart gearbeitet und dadurch das Vertrauen ihrer Leser gewonnen hat. Jetzt stehen beide Objekte vor der Einstellung.

Was sind die Gründe dafür und wer trägt die Verantwortung?

Das Internet trägt sie garantiert nicht. Verantwortlich sind inkompetente Verlagsleiter und unfähige Chefredakteure. Es geht nicht um die EINE Geschichte, die in den Sand gesetzt wird. Das verzeihen treue Leser. Auch nicht um zwei, 30 oder 40. Aber wenn über Jahre hinweg am Leser vorbeigeschrieben wird, wenn man beispielsweise jede Presseerklärung so hinnimmt, wie sie ist, die Herrschenden bejubelt, anstatt sie permanent zu hinterfragen – dann wenden sich die Leser irgendwann angewidert ab. Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, wenn sie dauerhaft veralbert werden sollen.

Laut dem Jahresabschluss für 2017 geht es dem Haus eigentlich recht gut. Der Umsatz legte demzufolge um etwa vier Prozent auf 615 Millionen Euro zu. Der Jahresüberschuss stieg von 3,2 Millionen auf 6,5 Millionen Euro. Aber in der Mitteilung des Hauses im Bundesanzeiger steht auch, dass das Stammgeschäft des Verlags allerdings schwächeln würde. Die Umsätze der Tageszeitungen gingen zurück. Wie bewerten Sie das? Liegt es an den Erfolgen im Internetbereich?

Machen Sie Witze? Wissen Sie, was DuMont früher verdient hat? Als Geschäftsmann alter Schule hat Alfred Neven DuMont den Neubau seines Verlags in der Amsterdamer Straße in der 90er Jahren – damals mit rund 500 Millionen Mark – ohne jeden Kredit finanziert. Weil er sich nicht von Banken erpressen lassen und damit an journalistischer Unabhängigkeit verlieren wollte. Und was heißt ´Erfolge im Internet´? Aus journalistischer Sicht hat Mediengruppe DuMont da gar nichts vorzuweisen – keine User, keine Anzeigen. Der Berliner Kurier ist nicht mal unter den Top 50 der Klickschleudern.

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Die Boulevard-Titel von DuMont sind das größte Problem der Gruppe. In etwa zwei bis drei Jahren werden sie nach dem heutigen Auflagentrend keinen Einzelverkauf mehr haben. Warum verlieren sie ihre Käufer?

Sie zahlen jetzt den Preis für eine seit vielen Jahren verfehlte Personalpolitik. Unten wurden die Falschen entlassen, oben die Falschen hofiert: Sie haben Egomanen, Scharlatane und Blender zu Chefredakteuren gemacht, denen die Interessen ihrer Leser völlig egal sind. Diese Chefredakteure nutzen ihre Position ausschließlich zur Selbstdarstellung, kennen nur drei Dinge: Ich! Ich! Ich!

Ein Verleger wie Alfred Neven DuMont konnte einen schlechten sehr schnell von einem guten Chefredakteur unterscheiden – was in der Regel die Entlassung des schlechten zur Folge hatte. Das alles fehlt heute. Die Verlagsmanager sind Betriebswirte oder Juristen, die nicht den Hauch einer Ahnung von Journalismus haben und sich nicht die Bohne dafür interessieren, sondern ausschließlich für kurzfristigen Profit.

Wie bewerten Sie die Entwicklung beim Berliner Kurier? Das Blatt hat jetzt eine Auflage von 53.430 verkauften Exemplaren täglich. Vor drei Jahren beispielsweise waren es noch rund 72.000.

Die Themen werden immer belangloser, immer stümperhafter geschrieben und immer schlechter oder einfach gar nicht mehr recherchiert. Die drei klassischen Säulen des Boulevard-Journalismus: Information in klarer und kurzer Sprache, Unterhaltung und Nutzwert – finden Sie im Kurier von heute nicht mehr. Stattdessen Schlagzeilen eines Chefredakteurs, dessen Oeuvre zwischen Slapstick und Zote oszilliert. Wer Schlagzeilen macht wie ´Okay. Die Welt ist also doch eine Scheibe´ (nach der Trump-Wahl zum US-Präsidenten) oder ´Minister lässt einen fahren´ (über den Diesel-Skandal), gehört nicht in einen Chefsessel, sondern in eine Gummizelle.

BerlinerKurier und BerlinerZeitung haben ihre Redaktionen 2016 zusamengelegt. Alte Redakteure mussten sich in der neu gegründeten GmbH neu bewerben. Haben Sie Kontakt zu ehemaligen Kollegen? Was sagen die dazu?

Sie haben resigniert, können nicht begreifen, dass ihr Lebenswerk nach mehr als 25 Jahren in Scherben liegt. Viele haben sich deshalb gesagt: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Das heißt, sie haben die Abfindungen genommen und sind gegangen. Das ist bitter. Aber noch bitterer wäre es für diese Kolleginnen und Kollegen geworden, wenn sie bis zum Tag der Einstellung des Geschäfts in ihren Büros ausgeharrt hätten. Dann lieber so.

Was sagen Sie dazu, dass die DuMont Mediengruppe die überregionalen Themen Politik und Wirtschaft auslagert und sich künftig vom Konkurrenten Madsack, also über dessen neues Tochterunternehmen RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), beliefern lässt?

Bei Berliner Kurier oder Kölner Express kommt es darauf schon gar nicht mehr an. Sie haben den Point of no Return längst überschritten, das heißt: Sie könnten jetzt eine ganze Armee von Pulitzerpreisträgern für sich schreiben lassen – es würde am Niedergang nichts mehr ändern. Für immer noch ernstzunehmende Zeitungen wie den Kölner Stadtanzeiger ist es dagegen eine Katastrophe. Der Leser bekommt einen politischen Einheitsbrei vorgesetzt, der in Berlin spielt und in Hannover zusammengerührt wird.

Kaufen sie selbst überhaupt noch Zeitungen oder Zeitschriften?
Ja, obwohl es eine Qual ist. Denn jedesmal sage ich mir: Moment mal, das hast du doch schon irgendwo gelesen oder gehört. Wenn eine Tageszeitung oder ein Magazin nicht mehr bieten, als man schon gratis aus dem Internet oder dem Fernsehen weiß, wenn sie nicht mal mehr an der Oberfläche kratzen, sondern bereitwillig jede Form von Fake News verbreiten, nur weil es billig ist und ihre Spalten füllt – dann haben sie ihre Existenzberechtigung verloren. Und das ist auch gut so.

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USA bereitet sich darauf vor, Irans angebliche “Nuklearanlagen” nächsten Monat zu bombardieren

in Geopolitik
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Das Weiße Haus plant am Donnerstag ein politisches Treffen mit dem Iran, an dem hochrangige Vertreter des Pentagon und Berater des Kabinetts unter dem Sicherheitsberater John Bolton teilnehmen. Nach einer Woche intensiven Säbelrasselns von Präsident Donald Trump und seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani ist ein neuer Bericht von Australiens ABC erschienen, welches besagt, dass das Weiße Haus plant bereits im nächsten Monat Irans angebliche “Nuklearanlagen” anzugreifen.

“Vertreter der Regierung haben ABC mitgeteilt, dass sie glauben, dass die USA die Atomkapazitäten Irans bereits nächsten Monat angreifen werden” teilte das australische Staatsfernsehen ABC mit.

Entscheidend ist, dass Australien Teil der so genannten “Five Eyes” (globale Geheimdienstpartner) ist, zu denen die USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland gehören, und spielt eine Schlüsselrolle bei der Unterbringung von streng geheimen Einrichtungen, die amerikanische Spionagesatelliten leiten.

Laut dem Breaking Report hat ABC (Australian Broadcasting Corporation) das Folgende auf der Grundlage von Aussagen von wichtigen Verteidigungs- und Geheimdienstmitarbeitern mitbekommen:

  • Hochrangige Regierungsvertreter haben dem ABC mitgeteilt, dass die Trump-Regierung bereit sei, den Iran zu bombardieren
  • Das australische Verteidigungseinrichtungen würde wahrscheinlich eine Rolle bei der Identifizierung möglicher Ziele spielen
  • Aber eine andere ältere Quelle betont, dass es einen Unterschied gibt zwischen Sicherheitsdienst und “aktivem Targeting”

Der Bericht zitiert hochrangige australische Regierungsbeamte, die sagen, dass die geheimen australische Verteidigungs- und Geheimdiensteinrichtungen wahrscheinlich mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien bei der Identifizierung von Zielen in einem Angriff auf den Iran kooperieren würden.

Eine besondere Einrichtung, und zwar die gemeinsame Verteidigungsanlage in Pine Gap im Northern Territory, würde eine wichtige Rolle bei den gemeinsamen US-geführten Angriffen auf den Iran spielen. In dem Bericht heißt weiterhin, dass Australien “unter den so genannten ‘Five Eyes’ Geheimdienstpartnern von entscheidender Bedeutung ist… für seine Rolle bei der Ausrichtung amerikanischer Spionagesatelliten. “

Darüber hinaus wird erwartet, dass andere Agenturen eine Rolle spielen:

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“Analysten von der eher unbekannten australischen Spionageagentur “Geospatial-Intelligence” werden höchstwahrscheinlich auch wieder eine entscheidende Rolle spielen”. “Kanada wird während keiner militärischen Maßnahme im Iran eine Rolle spielen, auch der kleinste Partner der Five Eyes, Neuseeland, wird wahrscheinlich ebenfalls keine Rolle spielen.”

Obwohl Beamte, die mit ABC unter der Bedingung der Anonymität sprechen, sagen, dass Geheimdienstpläne für die gezielten Angriffe auf mutmaßliche iranische Atombomben-Websites begonnen haben, versucht das australische Außenministerium immer noch, den Krieg durch intensive diplomatische Bemühungen zu vermeiden.

“Australien drängt den Iran, eine Kraft für Frieden und Stabilität in der Region zu sein”, sagte Außenministerin Julie Bishop im AM-Programm von ABC am Donnerstag.

Der Bericht kommt nach Präsident Trumps Großbuchstaben-Twitter-Tirade am Sonntag, die den Iran warnte: “BEDROHT NIE WIEDER DIE USA, SONST WERDET IHR DIE SCHLIMMSTE KONSEQUENZ ERLEIDEN, WIE NUR WENIGE IN DER MENSCHHEITSGESCHICHTE JEMALS ERLEBT HABEN …”

 

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Die EU hat sich gerade der USA ausgeliefert – Riesiger Sieg für die USA – Riesige Niederlage für Russland

in Geopolitik
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Vor wenigen Augenblicken trottete Präsident Donald Trump mit Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, in den Rosengarten, wo sie gemeinsam die Abschaffung der Zölle auf industrialisierte Waren ankündigten.

Darüber hinaus erhielt Trump die Zusage von Junker, den Einkauf von Sojabohnen aus amerikanischen Farmen zu erhöhen und große Mengen verflüssigtes Erdgas zu kaufen.

Trump – Putins Schoßhündchen?

Im Gegenteil. Nach seinem letzten Treffen mit Putin letzte Woche hegelte auf Trump, vor allem in seinem eigenen Land, immense Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, die Interessen und die Sicherheit der USA an Russland verkauft zu haben. Doch mit dem heutigen Deal mit Europa, ist ein langer Herzenswunsch der US-Regierung endlich in erfüllung gegangen: Die EU wird in Zukunft flüssiges Gas aus der USA importieren, vermutlich durch Untersee-Pipelines, die noch gebaut werden müssen.

Der Kauf von LNG bedeutet, dass der Verkauf von russischem Gas innerhalb der EU stark reduziert wird. Die Haupteinnahmequelle Russlands sind die Gaslieferungen in die EU.

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Während die Welt also dachte, dass Trump unter Putins Kontrolle sei bzw. sich diesem untergeben würde, wie die westlichen Medien immer wieder darauf pochten, bewies Trump nun, dass er mindestens genauso ausgeklügelte Schachzüge durchführen kann wie Putin und somit Russland ins sein Verderben gesteuert hat, etwas was kein Präsident zuvor geschafft hat.

Russlands Ende? Was wird Russland machen?

Russlands größte Einnahmequelle sind die Gaslieferungen nach Europa. Sobald die Untersee-Gas-Pipeline zwischen USA und Europa fertig gestellt wird, wird Russland ein großer Teil seiner Einnahmen einbrechen. Russland exportiert keine anderen nennenswerten Güter außer Gas und Öl. Tourismus ist auch eher ein “Nischengeschäft” der russischen Wirtschaft, somit steckt Russland in der Bredouille. Wenn nun auch diplomatische Mittel wie Gespräche mit der EU nichts mehr bewirken können, auf welche Mittel wird Russland dann zurückgreifen? Auf Sanktionen kann Russland nicht mehr zurückgreifen, seitdem Russland selber unter den Sanktionen der EU steht, hat es auch selber welche verhängt. Viel mehr Sanktionen gibt es auch nicht mehr als Option zur Verfügung. Einen Krieg kann sich Russland nicht leisten, allein die russische Grenze ist von zig US-Militärbasen umgeben, und weltweit besitzt die USA mehr als 800 Militärbasen, während Russland nur 1 außerhalb seiner Grenzen besitzt. Die EU ist auch auszuschliessen, Russland hat noch nie Europa angegriffen und es wäre auch das Ende von beiden Kontinenten, zum Vorteil der USA – Und das ist wirklich das letzte, was im Interesse Russlands liegt. Das strategisch vorteilhafteste Manöver wäre es, mit U-Booten bzw. umbemannten Unterwasser-Drohnen den Pipeline-Bau zu sabotieren. Denn auch mit vereinten Kräften wird es recht schwierig, die tausende Kilometer lange Pipeline zwischen USA und Europa komplett zu überwachen. Russlands Stärke ist – wie in Krim demonstriert – der verdeckte Einsatz ohne Spuren zu hinterlassen, und da dürfte es ein leichtes Satz eine Pipeline zu sabotieren.

 

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Regierungspressekonferenz: Syrische-Terroristen dürfen “als politische Maßnahme” mit Familien nach Deutschland

in Kriminalität/Menschenrechte/Politik
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Titelbild: Die “Weißhelme” – Von den westlichen Medien als Menschenrechtler und Menschenretter angepriesen – In Wahrheit jedoch sind es ISIS-Jihadisten oder Anhänger anderer syrischer Terrororganisationen, die auch gerne mal ihre Widersacher, verstümmeln und auf Müllhaufen “entsorgen” (wir berichteten darüber  – Infos am Ende des Artikels)

Wir berichteten so oft wie kein anderes deutschsprachiges Medium über die Weißhelme und wer sie in Wirklichkeit sind. Eine Dokumentation über die Weißhelme wurde in Hollywood sogar mit dem Oscar ausgezeichnet. Nach der Meinung des Westens sind die Weißhelme also die “Guten”, weil sie gegen Assad kämpfen nach dem Motto der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Auch dass die Weißhelme dabei erwischt wurden, wie sie einige Giftgasangriffe inszeniert haben, wird trotz Bild- und Videobeweis gern von westlichen Medien ignoriert – weitere Infos am Ende des Artikels)

“So weit so gut” könnte man sich als ignoranter Bürger jetzt denken, solange die in Syrien bleiben, interessiert mich es nicht. Doch jetzt sollen auf Befehl der USA  800 Weißhelme samt ihren Familien nach Deutschland

Bundespressekonferenz: Weißhelme dürfen mit Familien nach Deutschland

Die Sprecher der Bundesregierung gaben dabei erstaunliche Antworten und zeigten teilweise erschreckende Wissenslücken über das weitere Vorgehen bundesdeutscher Behörden mit den Weißhelmen und deren “Kernfamilien”.

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GEZ-Urteil: Verfassungsrichter und Urheber des Rundfunkbeitrags sind Brüder

in Politik
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Titelbild: Die Brüder Paul (l.) und Ferdinand Kirchhof. 

Am Freitag (18. März 2016) entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass der Rundfunkbeitrag von der Gebühreneinzugszentrale GEZ ohne ein Empfängsgerät  rechtens ist, wie Berlin Journal berichtete. Den abgeschmetterten Bürgern bleibt nur noch, Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einlegen.

Aber da stoßen sie auf einen Familienbetrieb.

Schon im Mai 2013 (Aktenzeichen 1BvR 1700/12) hat der dortige Vizepräsident das GEZ-Gesetz über den Zwangs-Rundfunkbeitrag seines Bruders durchgewunken. Verfassungsrichter Professor Ferdinand Kirchhof (65), der bereits 2013 über Klagen von Bürgern über die Rechtmäßigkeit der GEZ-Gebühren mitzuentscheiden hatte, ist der jüngere Bruder von Professor Paul Kirchhof (73) – dem Vater der neuen Rundfunksteuer.

Auf diese geburtsrechtliche Befangenheit des Verfassungsrichters wies Gerhard Wisnewski vom Rottenburger Kopp Verlag hin und spricht hier nach Schwabenart von einem “Geschmäckle”. In anderen Regionen Deutschlands sagt der Volksmund: Das stinkt zum Himmel.

Es ist wohl nicht von der Hand zu wischen, dass Ferdinand Kirchhof und Paul Kirchhof nicht nur einander kennen, sie sind zusammen aufgewachsen. Wie jedermann weiß, ist Blut dicker als Wasser.

Und nun suchen Bürger Schutz vor einem vermeintlich ungerechten Gesetz des Steuerrechtlers Kirchhof und landen wieder bei einem Kirchhof, der über das Steuerrecht richtet. Kopp-Autor Wisnewski vergleicht das mit der Geschichte vom Hasen und Igel: “Kaum rennt der Bürger mit hängender Zunge zu einem Gericht, um sein Recht zu bekommen, sitzt da schon wieder der Igel und schmettert die Klage ab. Oder zumindest der Bruder des Igels.”

Aber die Brüder sind sich auch beruflich sehr nah. Ferdinand folgte dem älteren Paul in die Fußstapfen.

Paul Kirchhof (73) wurde 1981 als Professor und Inhaber eines Lehrstuhls für Staatsrecht an die Universität Heidelberg berufen und war zeitgleich bis 2013 Direktor des dortigen Instituts für Finanz- und Steuerrecht. Seit 2013 ist er an der Uni Heidelberg Seniorprofessor distinctus und war bis letztes Jahr Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Die Uni Heidelberg gehört dem Land Baden-Württemberg, ist also öffentlich-rechtlich – genauso wie ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Kirchhof gilt als Übervater des Staats- und Steuerrechts; von 1987 bis 1999 war er sogar selbst Bundesverfassungsrichter. 2005 wurde der parteilose Finanzexperte von Angela Merkel für die Bundestagswahl in ihr Schattenkabinett berufen – als Bundesfinanzminister, also als Deutschlands oberster Steuereintreiber.

Die öffentlich-rechtlichen Sender bestellten über sich ein Gutachten von einem öffentlich-rechtlichen Professor

Paul Kirchhof (73), der ältere Bruder des Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts Ferdinand Kirchhof (65), hat das Befürwortungs-Gutachten der GEZ-Gebühren von heute 17,50 Euro für jeden Haushalt im Monat verfasst (Foto: 1.bp.blogsport.com)

Derselbe Steuerexperte fertigte 2010 ein Gutachten über “Die Finanzierung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks” an, auf das die Ablösung der GEZ-Gebühr durch eine Haushaltsabgabe (“Rundfunksteuer”) zurückgeht.

Der Kopp Verlag schreibt: “Mit der Expertise wurde das neue Finanzierungssystem der Anstalten quasi aus der Taufe gehoben und von berufener Stelle abgesegnet. Dieses Gutachten gilt bis heute als Grundlage eines unabhängigen Experten für die neue Haushaltsabgabe der öffentlich-rechtlichen Sender. Was man dem Publikum natürlich nicht erzählt, ist, dass das Gutachten bestellt wurde. Auftraggeber waren niemand andere als die öffentlich-rechtlichen Anstalten selber, nämlich ARD, ZDF und Deutschlandradio.”

Kopp-Autor Wisnewski spricht von einem Treppenwitz der Geschichte:

“Vielleicht wäre es gut gewesen, in dem Gutachten das Honorar zu erwähnen, das Kirchhof für diese Auftragsarbeit erhalten hatte. Allerdings sucht man solche Angaben dort vergebens. Oder hat er für das 85-Seiten-Werk etwa kein Geld erhalten? In jedem Fall bleibt es ein Treppenwitz der Geschichte, dass sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten selbst ein Gutachten über ihre eigene Finanzierung schreiben lassen und die Länder dies umgehend im Dezember 2010 in einen neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag gießen, in dem diese Finanzierung der Sender genehmigt wird.

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Damit ist die neue Haushaltsabgabe quasi ein “Auftragsgesetz” der öffentlich-rechtlichen Sender selber. Der nächste Witz besteht darin, dass uns dieses Gutachten bis heute als über jeden Zweifel erhabenes Wort eines unabhängigen Experten verkauft wird.”

Und nun zum amtierenden Verfassungsgerichts-Vize Richter Ferdinand Kirchhof junior

Das junior ist wichtig, weil der gemeinsame Vater von Paul und Ferdinand Kirchhof, also Ferdinand Kirchhof senior, von 1959 bis 1979 Richter am Bundesgerichtshof war.

Ferdinand Kirchhof junior wurde 2007 vom Wahlausschuss des Deutschen Bundestages zum Richter in den Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts berufen; sein Amt trat er am 1. Oktober 2007 an. Am 5. März 2010 wurde er zum Vorsitzenden des Ersten Senates des Bundesverfassungsgerichtes und Vizepräsidenten des Gerichtes gewählt. Er amtiert in dieser Funktion seit der Ernennung durch den Bundespräsidenten am 16. März 2010. Als Richter des Bundesverfassungsgerichts bereitete er als zuständiger Berichterstatter das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 9. Februar 2010 zu Hartz IV vor,  wonach die Bundesregierung die zu niedrigen Hartz-IV-Sätze neu berechnen musste. Sie wurden um lediglich 5 Euro angehoben.

Kopp-Autor Wisnewski fragt die Leser: “Haben Sie sich nicht schon mal darüber gewundert, dass praktisch jede Klage gegen die neue Haushaltsabgabe vor dem Bundesverfassungsgericht scheitert? Ja, dass das Bundesverfassungsgericht manche Klagen erst gar nicht zur Entscheidung annimmt?”

Und gibt darauf folgende Antwort: “Nun, das könnte eben unter anderem daran liegen, dass dort nicht nur Paul Kirchhof selbst Verfassungsrichter war (bis 1999). Sondern möglicherweise auch daran, dass just im Jahr 2010 Kirchhofs ‘kleiner Bruder’ Ferdinand dort Vorsitzender des Ersten Senats und Vizepräsident wurde und prompt an Entscheidungen über die neue Haushaltsabgabe beteiligt war. Befangener geht’s eigentlich kaum noch.”

Betroffene zeigen sich denn auch entsetzt:

“Diese Ablehnung ist unfassbar, zumal schon eine erste Verfassungsbeschwerde unseres Verbandes gegen den neuen Rundfunkbeitrag auf gleiche Weise im Februar 2013 abgewimmelt worden ist”, schimpfte beispielsweise der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Peter Ohm, dessen zweite Beschwerde gegen die Haushaltsabgabe ebenfalls nicht einmal zur Entscheidung angenommen wurde.

Darin monierte der VDGN “vor allem die Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung durch die umfangreichen Datenerhebungen, die von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bei den Meldebehörden durchgeführt werden”.

“Es sieht so aus, als wenn sich das Bundesverfassungsgericht mit dem neuen Rundfunkbeitrag nicht inhaltlich beschäftigen will”, beobachtete der Verbandspräsident. Dabei sei man sich sicher, “alle formalen Anforderungen an eine Verfassungsbeschwerde erfüllt zu haben”.

Und: “Was wir nicht für möglich gehalten haben, ist die Mitwirkung des Vizepräsidenten Ferdinand Kirchhof an diesem Beschluss. Er ist der Bruder des früheren Verfassungsrichters Paul Kirchhof, der wegen seines Gutachtens im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio aus dem Jahre 2010 als Vater des Rundfunkbeitrags gilt.”

Gefasst wurde der Beschluss laut Ohm “von der 3. Kammer des Ersten Senats, konkret vom Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts Ferdinand Kirchhof und den Richtern Susanne Baer und Johannes Masing”. Laut Ohm sahen die Richter “allesamt von einer weiteren Begründung” ihrer Entscheidung ab.

Professor Paul Kirchhof: “Was ist Gerechtigkeit?”

Mit der grundlegenden Frage “Was ist Gerechtigkeit?” hat sich der ehemalige Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Paul Kirchhof am Mittwoch (2. April 2014) in der Reihe der Geistlichen Themenabende in der Fastenzeit 2014 im St.-Paulus-Dom Münster beschäftigt. Kirchhof nahm Gerechtigkeit als “unerfüllbaren Auftrag und alltäglichen Maßstab” in den Blick und sagte, dass “Justitia mit Waage und Schwert die Augen verbunden hält, damit wir etwas Menschliches nehmen, nämlich die Ansehung der Person, die zu Befangenheit und Parteilichkeit führen kann.”

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Israel nimmt Al-Kaida-nahe “Weißhelme” auf – Sie sollen nach Deutschland kommen

in Menschenrechte
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Israel hat Mitglieder der umstrittenen syrischen Organisation “Weißhelme” und deren Familien aus einem Kampfgebiet im Süden Syriens aufgenommen. Die israelische Armee teilte am Sonntag mit, die Menschen seien in unmittelbarer Lebensgefahr gewesen. Ihre Rettung sei auf Anweisung der israelischen Regierung und auf Bitten der USA und mehrerer europäischer Länder erfolgt.

“Der Transfer der syrischen Flüchtlinge durch Israel ist eine außergewöhnliche humanitäre Geste”, hieß es in der Mitteilung der Armee. “Die Zivilisten sind in ein Nachbarland Israels gebracht worden.”

Die jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtete, es handele sich um 800 syrische Mitglieder und Angehörige der “Weißhelme”. Jordanien habe ihre Durchreise genehmigt. Sie sollten binnen drei Monaten von Deutschland, Großbritannien und Kanada aufgenommen werden. Die Betroffenen hätten in der Organisation “Weißhelme” gearbeitet. Bei den “Weißhelmen” handelt es sich um eine umstrittene Aktivistengruppe, die in der Vergangenheit wiederholt mit Falschmeldungen und der mangelnden Distanz zu islamistischen Terrororganisationen in Syrien aufgefallen ist.

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Syrische Regierungstruppen hatten im Juni im Süden des Landes eine Offensive begonnen und in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Orte befreit. Viele Rebellen und ihre Sympathisanten flohen in das Gebiet nahe der israelischen Grenzlinie auf den besetzten Golanhöhen. (dpa/rt deutsch)

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Lübeck: Messerattacke in Linienbus – Täteridentität teilweise geklärt (Update)

in Kriminalität/Welt
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Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind am Freitag in Lübeck mehrere Menschen verletzt worden. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei am Nachmittag noch keine Angaben machen. Ein Polizeisprecher sagte aber, es habe definitiv keine Toten gegeben.

Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind am Freitag im Lübecker Stadtteil Kücknitz mehrere Menschen verletzt worden. Bei der Attacke auf die Fahrgäste sind nach Angaben von Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) insgesamt neun Menschen verletzt worden. Sechs Menschen seien durch Messerstiche, drei auf andere Weise verletzt worden. Der Busfahrer habe einen Faustschlag abbekommen, sagte Grote.

Ein Polizeisprecher sagte, es habe definitiv keine Toten gegeben. Nähere Einzelheiten nannte der Sprecher zunächst nicht. Die Umgebung an einer Bushaltestelle in Kücknitz wurde weiträumig abgesperrt.

Die Lübecker Nachrichten berichteten ferner unter Berufung auf einen Augenzeugen, dass der Bus voll besetzt in Richtung Travemünde unterwegs war, als plötzlich ein Passagier einen Rucksack habe fallen lassen. Der Mann soll danach eine Waffe gezogen und Menschen angegriffen haben. Der Fahrer habe den Bus sofort gestoppt und geistesgegenwärtig die Türen geöffnet. So konnten Passagiere flüchten.

Wie die Polizei von Schleswig-Holstein auf ihrem Twitter-Profil mitteilte, wurde der Täter überwältigt und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Nach der Messerattacke in einem voll besetzten Lübecker Linienbus verweigert der mutmaßliche Täter bislang die Aussage zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. «Der Tatverdächtige hat sich bisher zu den Vorwürfen nicht eingelassen», sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck, Ulla Hingst, am Freitag. Der Mann sollte voraussichtlich am Samstagvormittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft will einen Haftbefehl wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Körperverletzung gegen den 34-Jährigen erwirken.

Laut Hingst ist der Mann im Iran geboren, hat aber schon seit vielen Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft. Er lebt in Lübeck. Weitere Angaben zu seinem Werdegang machte sie zunächst nicht.

Nähere Angaben zum Geburtsort des 34-Jährigen machte Oberstaatsanwältin Hingst nicht. Es gebe keine Hinweise auf eine Radikalisierung des Mannes. Er sollte noch am Freitag vernommen werden. Die Motivlage sei nicht geklärt, sagte Innenminister Grote am Tatort. Dies müssten jetzt die Vernehmungen ergeben.

Mit Blick auf die Travemünder Woche, die nur wenige Kilometer entfernt am Abend eröffnet werden sollte, sprach Grote von Verunsicherung. Im Zusammenhang mit einem so großen Fest dürften keine Spekulationen offen bleiben. «Mir ist allerdings auch mitgeteilt worden, dass man keinerlei Bedenken hat, was die Durchführung der Travemünder Woche angeht», sagte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD).

Die Umgebung der betroffenen Bushaltestelle im Stadtteil Kücknitz war nach der Tat weiträumig abgesperrt. Experten des Kampfmittelräumdienstes rückten an, weil der 34-Jährige einen qualmenden Rucksack zurückgelassen hatte. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich Brandbeschleuniger darin befanden, sagte Grote. Es habe keine Hinweise auf einen Sprengsatz gegeben. Damit könne ein terroristischer Anschlag mit Sprengstoff ausgeschlossen werden.

Ein Anwohner des Tatortes sagte den «Lübecker Nachrichten»: «Die Passagiere sprangen aus dem Bus und schrien. Es war furchtbar. Dann wurden die Verletzten abtransportiert. Der Täter hatte ein Küchenmesser.»

(dpa/ RT deutsch)

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Wirtschaftlicher Staatsterror: Das Hartz-IV-System

in Welt
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In den letzten Jahren soll es in Deutschland einen Wirtschaftsaufschwung gegeben haben. Bei der Bevölkerung kam der nicht an. Stattdessen werden die Unterschichten in Deutschland mit einem wirtschaftlichen Terrorregime sondergleichen geknechtet: Hartz IV.

“Deutschland ist wieder einmal Exportweltmeister. In unserem Land brummt die Konjunktur. Es gibt ein neues Wirtschaftswunder”: Das sind die Nachrichten, die die herrschenden Kreise verbreiten wollen. Ob bei den Massen von Arbeitenden davon etwas ankommt, ist fraglich. Doch während die Großkonzerne unvorstellbare Summen kassieren, beschäftigt sich die Staatsmaschinerie derweil damit, den Ärmsten der Armen mit einem gewaltigen bürokratischen Terrorsystem einzuschüchtern.

80.000-mal im Monat bestrafen die antisozialen Armutsbehörden, genannt Jobcenter, Hartz-IV-Bezieher mit Sanktionen, wie die Junge Welt berichtete. Die jährliche Zahl belief sich auf fast eine Million Fälle. Die Strafmaßnahme kann bis zur Vollsanktion verschärft werden. Die Armutscenter begründen die Repressalien oft mit den kleinsten Verstößen. Abgesehen von der Absurdität dieses Verfahrens erweist sich im Nachhinein oft, dass dabei die Behörden gravierende Fehler begingen.

“Vollsanktion”: Das bedeutet, dass sämtliche Zahlungen eingestellt werden. Diese Menschen haben dann kein Geld mehr, um sich Nahrungsmittel oder sonstige lebenswichtige Güter zu kaufen, etwa Medikamente. Nicht einmal die Miete wird überwiesen.

Einen Rechtsanspruch auf Lebensmittelgutscheine – die unterste Form der staatlichen Armenspeisung – besteht nicht. Vielmehr obliegt die Gewährung jener Gutscheine dem Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters, der durch diese Regelung zum Richter über Leben und Tod wird. Die Hartz-IV-Berechtigten sind während der Vollsanktion auch nicht mehr krankenversichert. Der Staat erklärt die vollsanktionierten Hilfebedürftigen praktisch für vogelfrei.

Juristisch gegen diesen Wahnsinn vorzugehen, ist äußerst schwer, da ein Einspruch die Vollsanktion nicht vorläufig stoppt. Im Gegenteil: Bis zu einem endgültigen Urteil bleibt sie in Kraft. Wem nutzt die Rechtssicherheit, dass eine Vollsanktion rechtswidrig ist, wenn man bis zu dem Beschluss möglicherweise verhungert, an einer Krankheit stirbt oder obdachlos wird?

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Durch die menschenverachtenden Sanktionen erwirtschaftet der Staat abstoßenderweise Profite. In den vergangenen zehn Jahren beliefen sich diese auf über zwei Milliarden Euro, so das Portal “gegen-hartz.de“. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Ersparnisse auf fast 180 Millionen Euro. Statt bei den Steuerhinterziehern im Umfeld der spätrömisch-dekadenten Superreichen und Megakonzernen die Milliarden verschwundener Euros aufzuspüren, erpresst der Staat die völlig ausgelieferten Hartz-IV-Berechtigten.

Ein weiteres Feld, auf dem der Staat sich auf Kosten der Bedürftigen ein finanzielles Polster erwirtschaftet, sind die Wohnkosten der Hartz-IV-Empfänger. Laut “gegen-hartz.de” kürzten die Jobcenter fast 20 Prozent der Bedarfsgemeinschaften die Gelder für Mieten und Heizung. Pro Fall belaufen sich die Kürzungen auf etwa 80 Euro. Im Jahr 2017 belief sich der “Profit” der Jobcenter durch diese widersinnigen Maßnahmen auf etwa 560 Millionen Euro.

Die Behörden versuchen, die Kürzungen damit zu begründen, dass die Mieten der Hartz-IV-Bezieher nicht angemessen seien. Dafür gibt es jedoch keine rechtliche Grundlage, denn die Angemessenheit der Mietkosten ist in keinem Gesetz genau definiert. Stattdessen bewertet jedes Jobcenter die Grenzen unterschiedlich.

Kürzlich hat die Bundesregierung eine neue perfide Form des Schikanierens der Unterschichten erdacht. Das sogenannte Teilhabechancengesetz sieht vor, dass Personen, die mehr als sechs Jahre Hartz IV beziehen, auch gegen ihren Willen zu einer Tätigkeit verdonnert werden können. Dabei sind nur Aufstocker ausgenommen, die trotz einer Vollzeitarbeit (!!) auf Hartz IV angewiesen sind. Hingegen sollen alle anderen die neue Form der Zwangsarbeit verrichten müssen. Das umfasst, so “gegen-hartz.de“, auch jene Personen, die bereits in Teilzeit arbeiten oder etwa selbständig sind.

Der Staat soll die Löhne der Zwangsarbeiter in den ersten 24 Monaten zu hundert Prozent subventionieren. Anschließend verringert sich die Niedriglohnsubvention jährlich um zehn Prozent. Insgesamt soll die Förderung einer Beschäftigung maximal fünf Jahre dauern.

Diese absurden Facetten des menschenunwürdigen Hartz-IV-Systems zeigen das wahre Gesicht der von der antisozialen SPD und den Grünen mit Unterstützung der anderen neoliberal-bürgerlichen Parteien eingeführten Agenda 2010: Die BRD hat sich ein ausgeklügeltes System des wirtschaftlichen Staatsterrors geschaffen, mit dem die Beschäftigten eingeschüchtert werden sollen, niedrige Löhne und miserable Arbeitsbedingungen zu akzeptieren.

Im Kern geht es gar nicht um die Hartz-IV-Bezieher. Die Gelder, die sich der Staat durch die Sanktionen oder sonstigen Kürzungen einspart, sind nichts im Vergleich zu den völlig unnötig hohen Militärausgaben von bereits fast 40 Milliarden Euro jährlich. Angesichts der angekündigten Erhöhungen auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes dürften die Ausgaben für Hartz IV proportional noch geringer werden. Denn dann würden weitere 30 Milliarden Euro für Flinten-Uschis Spielzeug anfallen. Nein, das System Hartz IV dient einzig und allein dazu, die arbeitende Bevölkerung in Schach zu halten.

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Historisch hohe Abgaben für Steuerzahler – Interview mit dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses

in Politik/Wirtschaft
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Von rt.com

Laut Berechnung des Steuerzahlerbundes haben die Deutschen in diesem Jahr bis zum 18. Juli für den Fiskus gearbeitet. Demnach bleiben von jedem verdienten Euro nur noch 45,7 Cent zur freien Verfügung. RT Deutsch sprach mit dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Dr. Peter Böhringer (AfD).

Am Mittwoch war der diesjährige Steuerzahlergedenktag fällig und er war historisch, denn die Belastung der Einkünfte von Bürgern und Betrieben in Deutschland war laut Bund der Steuerzahler nie höher.

Verstehen Sie die Empörung über die Entwicklung und wenn ja, welche Änderungen werden Sie in Ihrer Funktion aktiv verfolgen?

Wir verstehen diese Empörung: Über alle Ebenen (Bund, Ländern, Gemeinden) zahlt der Deutsche mehr als 700 Milliarden Euro pro Jahr an Steuern. Ein Steuerzahlergedenktag erst im zweiten Halbjahr ist ein Skandal – denn es bedeutet ja, dass bis heute die Menschen nur für die Steuern gearbeitet haben.

Mehr zum Thema –  Große Koalition will staatliche Zuschüsse für Parteien erhöhen – Kritik von Opposition

Die Ausgaben werden vom Bundestag mitbestimmt, daher müssten sich die Bürger doch eigentlich in ihren Anliegen vertreten fühlen?

Die Hälfte der Steuern sind Bundessteuern (350 Mrd. Euro) und werden theoretisch vom Bundestag mitbestimmt. In der Praxis war es seit 1949 immer eine CDU/CSU- oder SPD-geführte Bundesregierung, die diesen Marsch in den Steuerstaat verursacht hat. Die AfD hat weder im Bund noch in den Ländern jemals diesem permanenten Aufwuchs zugestimmt.

Der größ­te Einzel­etat des Jahres 2018 wurde mit 139 Milliarden Euro für Arbeit und Soziales beschlossen. Woran liegt es, dass die Bürger sich dennoch gegen die hohen Ausgaben stellen, schließlich scheint dieser Posten der Gemeinschaft zugute zu kommen?

Niemand zahlt gerne Steuern. Hinzu kommt, dass diese Zuschüsse sehr asymmetrisch verteilt sind – und zunehmend auch Zuschüsse erforderlich werden, weil die Empfänger nie etwas oder nicht genug in die Sozialsysteme eingezahlt haben, diese Systeme damit Staatszuschüsse bekommen müssen. Die größte Einzelposition im Bundeshaushalt ist der Zuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung (98 Mrd. Euro), den zwar auch die AfD im Kern nicht in Frage stellt, denn Rentenversprechen müssen eingehalten und die Renten natürlich ausgezahlt werden. Aber auch hier werden immer mehr versicherungsfremde Leistungen mitgezahlt – und in Zukunft ebenso wie heute schon bei der Krankenversicherung extrem hohe Zuschüsse an migrantische Neubürgerrenten.

Die Linke hat einen Änderungsantrag gegen Druck durch Lobbys eingebracht, der jedoch von keiner anderen Fraktion als Grünen und Linken unterstützt wurde. Was war der Grund für Ihre Ablehnung?

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Die AfD hat hier abgelehnt, ich persönlich wäre für Enthaltung gewesen. Auch wir wollen die Lobbyistenmacht massiv einschränken – das steht schon seit 2015 im Grundsatzprogramm der AfD. Der von den Linken eingebrachte Schaufensterantrag ging aber derart weit, dass er in der Praxis nicht umsetzbar gewesen wäre. So wären zum Beispiel auch nicht aktuelle Werkverträge von Mitarbeitern mit praktisch beliebigen anderen Unternehmen schädlich für eine Einstellung beim Bund gewesen. Gleichzeitig wären sogar aktuelle Lobbytätigkeiten bei staatlichen Gesellschaften aus Sicht der Linken unschädlich gewesen – obwohl auch hier durchaus viele Lobbyisten hin- und herwechseln zwischen staatlichen Stellen. Dieser Antrag ging darum in die richtige Richtung – war aber nicht voll zustimmungsfähig.

Vielen Dank für das Interview.

Mehr zum Thema –  Geldschleuder Arbeitsamt: Wie der Staat Steuermittel für sinnlose Maßnahmen verschwendet

Anmerkung der Redaktion

RT Deutsch hat zu diesem Thema Mitglieder des Haushaltsausschusses aller Parteien angefragt. Leider konnten oder wollten andere Abgeordnete uns nicht antworten.

Bei der SPD wurden wir freundlich darauf hingewiesen, dass die angefragten Abgeordneten derzeit im Urlaub sind und aufgrund der sitzungsfreien Woche nicht zeitnah antworten könnten.

Von der CDU ist uns – teils trotz anderslautender telefonischer Absprache – keine Antwort und keine begründete Absage zugekommen. Ein Referent von von vier angefragten Abgeordneten bat uns ab dem 30. Juli wieder anzurufen.

Von einem Abgeordneten der FDP wurde mitgeteilt, dass die Anfrage weitergeleitet wird, eine Antwort erfolgte jedoch nicht.

Bei einem Abgeordneten von vier angefragten der LINKEN wurde uns mitgeteilt, er könne sich im August melden, sicher würden uns Parteikollegen antworten (bisher leider nicht).

Bei den Grünen haben wir größtenteils keine Antwort erhalten, bis auf das Büro von Herrn Christian Kindler, welches mitteilte, er habe und werde keine Zeit für unsere Anfrage haben. Auf Rückfrage, warum und ob es im Sinne der Grünen sei, dass auf unsere Anfragen an alle Parteien lediglich von einer im Bundestag vertretenen eine Antwort kam, sagte der Pressereferent sinngemäß, dass das ja sicherlich für RT Deutsch nicht anders zu erwarten sei, und legte unvermittelt auf.

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Utopia, das Umweltmagazin behauptet mit 100€ monatlich “wie ein Kaiser” zu speisen – Und mit 200€ sogar Bio

in Gesundheit/Wirtschaft
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Das beliebte Umweltmagazin utopia.de behauptet in einem ihrer aktuellen Artikel, dass man “wie ein Kaiser“ speist. Und wenn man es Bio haben will, soll es auch nur maximal 200€ kosten. Es scheint aber tatsächlich möglich zu sein. 

Von utopia.de

Günstiges Essen muss nicht gleichbedeutend mit schlechten oder ungesunden Lebensmitteln sein. Wie Du günstig kochst und dabei trotzdem dinierst wie ein Adeliger, erfährst Du von mir in diesem Artikel.

Die Grundlagen für gesundes, aber günstiges Essen

Der Durchschnittsdeutsche gab 2013 statistisch rund 300 Euro monatlich für Lebensmittel aus. Wenn du aber wie ich, bereits mit günstigen 100 Euro pro Monat über die Runden kommen willst, solltest du dir ein paar simple Grundprinzipien aneignen.

  1. Koche und backe selbst: Das 1×1 für günstiges Essen ist simpel. Erstelle deine Gerichte selbst aus einfachen und unverarbeiteten Basis-Zutaten und verzichte auf Fertiggerichte. Denn diese sind nicht nur teurer, sondern enthalten auch nur wenig gesunde Vitamine, dafür umso mehr Fett, Zucker und Salz. Außerdem schmeckt selbst gekocht um einiges besser und dauert kaum länger.
  2. Reduziere deine Lebensmittelverschwendung: Durchschnittlich wird ein Viertel der eingekauften Lebensmittel weggeworfen. Ein besserer Einkaufsplan und die richtige Aufbewahrung können hier gezielt entgegenwirken.
  3. Organisiere und strukturiere deinen Lebensmittelbedarf: Zeit ist Geld. Und das trifft auch auf nicht genommene Zeit für die Selbstreflexion des Umgangs mit Lebensmitteln zu. Mit einer einfachen monatlichen Analyse deines Einkaufsverhaltens (Was hast du gekauft? Wie viel hat es gekostet? Was hast du weggeschmissen?) kannst du deine Ausgaben deutlich reduzieren.
  4. Trinke Leitungswasser und Tees: Wasser aus dem eigenen Hahn ist nicht nur günstiger, sondern laut der Stiftung Warentest auch gesünder als Mineralwasser aus der Flasche. Für Abwechslung im Geschmack sorgen Tee und Saft. Außerdem reduzierst du somit auch deinen Verbrauch an Plastik und tust der Umwelt etwas Gutes.

Aus diesen günstigen Grundzutaten zauberst du schmackhafte und gesunde Gerichte

Günstiges Essen kann man aus einfachen Basiszutaten beliebig kombinieren (Foto: CC0/ Pixabay / jacquisosa)

Die für mich wichtigsten Faktoren für meine Gerichte sind:

  1. Der Geschmack
  2. Die Nährstoffe
  3. Der Preis
  4. Und die Zubereitungszeit

Das Schöne ist: diese Anforderungen stellen grundsätzlich keine Gegensätze dar. Denn leckere und gesunde Lebensmittel sind im Vergleich zu Industrienahrung meist extrem günstig.

Daher besteht die Basis meiner Ernährung aus Kartoffeln, Reis, Quinoa, Nudeln, Vollkornmehl, Eiern, Zwiebeln, Tomaten, Möhren, Bohnen, Linsen und weiteren gesunden und nährstoffreichen Zutaten, die man beliebig kombinieren kann.

Das gewisse Etwas an Geschmack verleihe ich meinen Gerichten mit selbstgepflanzten Küchenkräutern, Nüssen, Olivenöl und anderen etwas kostspieligeren Zutaten, die aber in ihrer Menge an den Gerichten, kostentechnisch nicht ins Gewicht fallen.

Diese simplen Prinzipien ermöglichen dir köstliche Speisen herzustellen, die dich zwischen 50 Cent und 1,50 Euro kosten mit konventionellen Lebensmitteln. Mit Bio-Zutaten zahlst du zwischen ein und drei Euro. Mein Durchschnitt pro Gericht liegt bei einem Euro, der multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl an Tagen im Monat (30,4), monatliche Ausgaben von knapp 100 Euro ergibt. Aber auch mit Bio-Produkten muss dein monatliches Budget nicht größer als 200 Euro liegen.

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Als Inspiration für günstiges Essen, habe ich dir folgend mein typisches Frühstück, ein leckeres und schnelles Gericht für Mittag sowie ein einfaches, aber köstliches Abendessen inklusive Rezept vorbereitet.

Günstiges Frühstück mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten

Nährstoffreich, lecker & günstig - das selbstgemachte Müsli
Nährstoffreich, lecker & günstig – das selbstgemachte Müsli
(Foto: Krystian Manthey / Utopia)

Mein Frühstück ist fast immer ein selbst gemachtes Müsli, das mich in der Zubereitungszeit etwa fünf Minuten kostet und sich geschmacklich zu den Porsches der Zerealien-Mischungen reihen kann. Die Zutaten dafür sind [in Klammern der ungefähre Preis pro Kilogramm und pro Müsliportion, variiert je nach Marke und Menge]:

  • 60 Gramm Getreideflocken-Mischung oder auch nur Haferflocken [3€/kg ≙ 0,18€ | BIO 4€/kg ≙ 0,24€]
  • 20 Gramm Nüsse (Mandeln und/oder Walnüsse) [12€/kg ≙ 0,24€ | BIO 17€/kg ≙ 0,34€]
  • 100 Gramm Obst (z.B. Banane, Apfel oder Birne) [1,5€/kg ≙ 0,15€ | BIO 2€/kg ≙ 0,20€]
  • 15 Gramm Kakao (reiner Backkakao) [8€/kg ≙ 0,12€ | BIO 14€/kg ≙ 0,21€]
  • 10 Gramm Honig [6€/kg ≙ 0,06€ | BIO 9€/kg ≙ 0,09€]
  • 150 Gramm Wahlweise Quark, Naturjoghurt, Milch oder pflanzliche Alternativen wie Sojamilch [1,5€/kg ≙ 0,23€ | BIO 2€/kg ≙ 0,30€]

Dieser nährstoffreiche Start in den Tag kostet gerade einmal 0,98 Euro beziehungsweise 1,38 Euro für Bio-Zutaten.

Möchtest du bei den biologischen Produkten noch weiter sparen, empfiehlt es sich auf saisonale Lebensmittel zurückzugreifen. In vielen Ortschaften gibt es außerdem Obst- sowie Nussbäume und Beerensträucher. Auf dieser Karte von Mundraub sind viele auch städtische, frei zugängliche Obstbäume markiert.

Mittags günstig kochen: Meine Leibspeise Vollkornnudeln mit Pesto-Gemüsepfanne

Du fragst dich vermutlich, was dieses Gericht so besonders macht? Es dauert circa 30 Minuten in der Vorbereitung für insgesamt vier Portionen (7,5 Minuten pro Mahlzeit). Es enthält alle wichtigen Vitamine von A bis E sowie reichlich Spurenelemente wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink und Phosphor. Außerdem liefert es ungefähr Zehn Gramm Eiweiß pro Portion und kann sich geschmacklich mit Pasta aus der Restaurantküche messen.

Im Speziellen habe ich hier verwendet: zwei Zwiebeln, zwei große Möhren, eine Zucchini, drei Eier, 200 Gramm Tofu, frische Kräuter, Pfeffer, einen Esslöffel Pesto und 500 Gramm Vollkornnudeln im Wert von in etwa 1,40 Euro pro Mahlzeit. Mit Bio-Produkten bist du bei etwa 2 Euro.

Auch ohne Garten kannst du Kräuter und eigenes Gemüse anbauen, z. B. auf dem Balkon oder an einem hellen Fenster. So finden biologische Lebensmittel auf auch mit geringem Budget ihren Weg auf deinen Teller.

Zubereitung: Das geschnittene Gemüse und Tofu in der Pfanne anbraten und sobald es leicht braun ist, die Eier hinzugeben. Mit abgeschaltetem Herd unter Resthitze kannst du die Kräuter, etwas Pfeffer und das Pesto unterrühren. Die nebenbei gekochten Nudeln auf einen Teller geben und darauf das Gemüse – et voilá!

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