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Propaganda

Dokumentation enthüllt, dass der frühere nordkoreanische Präsident Kim Jong-Il zu Propagandazwecken Hollywood-ähnliche Filme produzierte

in Welt von

Nordkorea und der Westen sind seit dem Ende des 2. Weltkriegs uneins. Die politischen Differenzen, seitdem der 38. Breitengrad in den sprichwörtlichen Sand gezeichnet wurde, und der Kampf um Koreas Unabhängigkeit, führten zu einem der schrecklichsten und brutalsten Bürgerkriege, die die Welt je gesehen hat. Nach dem Waffenstillstand, der im Wesentlichen den Beginn des Kalten Krieges zwischen den USA und Russland – der damaligen Union der Sowjetrepubliken – markierte, nahmen die Spannungen überall auf der Welt erneut zu.

Grafik: dunkelblau = Südkorea & UNO-Truppen, hellblau = verbündete Kolonien, rot = Nordkorea und Verbündete

Obwohl der Krieg in einer Pattsituation endete (die Uneinigkeit zwischen Nordkorea und den USA ist unübersehbar), befürchten einige Beobachter, dass bald ein Krieg zwischen Nord- und Südkorea ausbrechen wird, mit Beteiligung der USA, wodurch die blutige Realität des Konflikts der 1950er wiederaufleben würde.

Aber trotz der brodelnden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea scheint es, dass die zwei Länder sich gegenseitig genau beobachtet haben, indem sie die Geheimnisse des anderen zu erforschen versuchten, um ihren jeweiligen Interessen zu dienen.

Nordkorea ist eine abgeschlossene Gesellschaft. Die kommunistische Regierung kontrolliert beinahe alle Aspekte des alltäglichen Lebens seiner Bürger. Ausländer, denen Einlass in das Land gewährt wird, unterliegen starken Einschränkungen. Diese Kluft zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt hat dazu geführt, dass sich die Bürger einzig und allein auf das politische Establishment verlassen (müssen), um sich zu informieren.

Es hat sich nun herausgestellt, dass während der Herrschaft von Kim Jong-il ein staatlich finanziertes Filmprogramm eingeführt wurde, das den Stil der US-Filmindustrie Hollywoods mit der Absicht kopierte, Filme für die Bevölkerung des Landes zu produzieren. Kim Jong-il führte Nordkorea von 1994 bis zu seinem Tod im Jahre 2011. Nach seinem Tod folgte ihm sein Sohn Kim Jong-un als Führer des Landes nach.

In einer kurzen Dokumentation, die durch Seeker Network veröffentlicht wurde, deuten die Enthüllungen darauf hin, dass Kim Jong-il eine spezielle Liebe zu in Hollywood produzierten Filmen hatte. Es heißt, dass Kim Jong-il viele Hollywood-Filme besaß. Kim Jong-il hatte Berichten zufolge in den 1960ern Pläne, in Nordkorea Hollywood-ähnliche Filme zu produzieren.

Aus dem politischen Establishment des Landes kommend, hatte Kim Jong-il die Unterstützung seines Vaters Kim Il-sung, der der oberste Führer des Landes war. Kim Jong-il leitete die Gründung von Hollywood-ähnlichen Filmstudios in der Hauptstadt Pjöngjang, wo er persönlich an der Regieführung einiger der Filme beteiligt gewesen sein soll.

Tatsächlich war Kim Jong-il fest entschlossen, die Filmindustrie seines Landes auf der ganzen Welt populär zu machen. Er soll dabei sogar so weit gegangen sein, populäre Schauspieler und Schauspielerinnen aus dem Feind seines Landes, Südkorea, import zu haben, um sein Ziel zu erreichen. 1978 schaffte er es Berichten zufolge, die berühmteste Schauspielerin und den berühmtesten Regisseur in Südkorea zu dieser Zeit, Choi Eun-hee und Shin Sang-ok, nach Nordkorea zu bringen.

Laut Menschen, die mit Kim Jong-il vertraut waren, ging es bei seiner Liebe zu Hollywood nicht nur um Kino. Er wollte verstehen, wie die Amerikaner dazu in der Lage waren, die Kameras so zu manipulieren, dass sie ihre militärische Macht in den Filmen zeigen. Kim Jong-il verstand die Macht der Kameras. Natürlich werden diejenigen von uns, die mit Hollywood-Filmen vertraut sind, besonders den Action-Filmen, bestätigen, dass bei solchen Filmen meistens die militärische Dominanz und der Einfluss Amerikas zur Schau gestellt werden. Darum bestand sein Hauptziel darin, Propagandafilme abzuliefern, die die Macht und Überlegenheit Nordkoreas über seine Feinde zeigen, genauso wie es die Amerikaner in Hollywood getan haben und immer noch tun.

Einige Beobachter glauben, dass sich King Jong-ils Bemühungen auszahlten, mithilfe von Filmen Unterstützung für die kommunistische Regierung seines Landes zu gewinnen, indem sie dabei halfen, die Bevölkerung des Landes glauben zu machen, dass sie mächtig sind, trotz ihrer Isolation vom Westen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/documentary-reveals-late-north-koreas-leader-produced-hollywood-like-movies-propaganda-purpose/


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Social Media-Giganten erstellen Datenbank, um ‚Terroristen-Propaganda‘ stillzulegen

in Medien/Onlinewelt von

(ANTIWAR) Laut einer neuen Erklärung auf Facebook hat sich die Firma mit YouTube, Microsoft und Twitter zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Datenbank mit „terroristischen Inhalten“ aufzubauen. Die Datenbank sollen sie alle gemeinsam nutzen können, um weitere Versuche des Postens von derartigen verbotenen Inhalten zu identifizieren.

Die Datenbank wird Hashs mit Videos und Bildern erstellen, über die bereits entschieden wurde, dass sie mit Terrorismus zu tun haben. Dann wird die Datenbank es ihnen ermöglichen, weitere Inhalte auszusortieren, die mit diesen Hashs übereinstimmen. Facebook sagt, dass es ihnen damit möglich sein wird, derartige Inhalte schneller zu entfernen.

Dieser Schachzug ist ein Versuch, auf die Forderungen der US-amerikanischen Regierung einzugehen. Diese nämlich fordert, dass „etwas getan werden muss“ gegen die terroristische Propaganda. Die Firmen wiederum hoffen augenscheinlich, dass dieses freiwillige Durchgreifen genug sein wird, um jedwede formale Bemühungen der Regierung für ihre Regulierung zu unterbinden.

Es ist noch unklar, wie groß genau der Umfang dieses Programms letzten Endes genau sein wird und wie breit die Definition von „terroristischer Propaganda“ ausgelegt sein wird. Sprecher der Firmen spielen Bedenken der Zensur herunter; sie insistieren jedoch, dass schnell gehandelt werden muss, um derartige Inhalte zu entfernen, bevor jemand sie sehen kann.

Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.

Quellen:


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Die aktuelle Cover-Story vom TIME Magazine ist randvoll mit Propaganda

in Medien/Politik von

Die Muttergesellschaft des Time-Magazins ist einer der größten Spendengeber für die Präsidentschaftskampagne von Hillary Clinton – dieser Faktor mag mit erklären, warum das Printmagazin eine richtiggehende Obsession dafür entwickelt hat, den russischen Präsidenten Vladimir Putin der „Wahlmanipulation“ im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zu bezichtigen.

Allein dieses Jahr hat die Time Inc. – die Organisation, die hinter dem Time-Magazin steht, das wiederum eines der wöchentlich erscheinenden amerikanischen Nachrichtenmagazine mit dem höchsten Grad an Prestige in der gesamten Pressegeschichte ist – der Kampagne von Hillary Clinton beinahe 15.000 US-Dollar (etwa 13.670 Euro) spendiert. Eine zweite Organisation, die ebenfalls ein großer Fan von Clinton ist: Time Warner, die bis zum Jahr 2014 tief verbunden mit Time war. Allein im Jahr 2016 gab die Firma für ihren Wahlkampf Zuwendungen in Einzelbeträgen im Gesamtwert von 327.308 US-Dollar (298.328 Euro).

Doch die vielleicht aussagekräftigste Zurschaustellung der politischen Präferenz dieser Organisation ist die Position von Nancy Gibbs als Redaktionsleiterin des Time-Magazins. Im Alter von 53 Jahren hat sie das gläserne Dach durchbrochen, indem sie den Job für Richard Stengel übernahm, der im Jahr 2013 „[zurücktrat] von seinen Aufgaben bei dem Magazin, um für die Obama-Regierung im Außenministerium zu arbeiten“, berichtete das Magazin Politico.

Gibbs ist eine fachkundige Redakteurin, in deren beeindruckenden Lebenslauf unter anderem nachzulesen ist, dass sie seit 28 Jahren für Time schreibt. Damit ist sie „eine der am häufigsten veröffentlichten Autorinnen in der Geschichte des Magazins. Sie war eine Essayistin und führende Autorin bei quasi allen wichtigen Nachrichtenereignissen während der letzten zwei Jahrzehnte“, heißt es auf der Website Magazine.org.

Aber die Lobpreisungen von Time für Clinton seitdem Gibbs zur Redaktionsleiterin befördert wurde, ist ebenfalls ein Teil ihres Vermächtnisses – ganz ähnlich wie auch ihr ehemaliger Kollege Stengel sich für Präsident Obama engagiert hat in seiner Position als Unterstaatssekretär für öffentliche Diplomatie und öffentliche Angelegenheiten. Gibbs selbst hat Clinton in ihren Artikeln hochgelobt. Bei einer Gelegenheit nahm sie auch an einem jährlichen Treffen der Clinton-Stiftung teil.

Wenn man das im Hinterkopf hat, ist es offensichtlich, dass die Redakteure unter ihren Fittichen sehr wahrscheinlich dahingehend gesteuert werden, dass sie Stücke schreiben, die ihre Chefin für angemessen hält; dass dabei Fakten ignoriert werden und dass trotz mangelnder Beweise vom Hörensagen wie von Wahrheiten berichtet wird.

Die jüngsten Bemühungen des Magazins, Clinton und die DNC-Führungsspitze (das DNC ist das Democratic National Committee, die nationale Organisation der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten) als Opfer der voreingenommenen Medienberichterstattung zu positionieren, manifestiert sich in Form von einer Titelgeschichte mit Titelbild, deren Überschrift lautet: „Wie Russland die US-amerikanischen Wahlen unterminieren will.

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Russland will den Glauben an die US-Wahlen untergraben. Fallen Sie nicht darauf herein.

Inmitten der Berichte über Wahlbetrug, die von der Demokratischen Partei verübt werden, von denen hauptsächlich Clinton profitiert, wird in der Story angedeutet, dass die Obama-Regierung zusammen mit dem US-amerikanischen Geheimdienst und Strafverfolgungsbehörden „Kenntnis genommen von einer steigenden Anzahl Beweise dafür, dass Russland mit einer Mission zur Einflussnahme aktiv die Präsidentschaftswahl anvisiert.“ Der Artikel räumt mit keinem Wort ein, dass die DNC sich selbst einmischt und manipuliert.

Obwohl er einräumt, dass „die Russen“ große Probleme damit haben würden „die tatsächlichen Stimmzahlen [ins Wanken zu bringen], weil die Infrastruktur unserer Wahlen dezentralisiert ist und auf Wahlmaschinen nicht über das Internet zugegriffen werden kann“, argumentiert Massimo Calabresi von der Time dennoch, dass sie immer noch „Störungen und Instabilität bis zum und am Wahltag verursachen können.“

Der gesamte Bericht basiert auf Stellungnahmen, die der Time von „einem Dutzend hochrangiger US-amerikanischer Beamten“ vorliegen, deren Namen ungenannt blieben. Das Stück verweilt zum Großteil in metaphysischem „Hokuspokus“ und behauptet, dass die gefährlichen Russen „das Vertrauen in das Ergebnis [der Wahlen] und in die Demokratie an sich [unterminieren] könnten.“ [Betonung hinzugefügt]

Calabresi fügt weiterhin hinzu, dass die US-amerikanischen Beamten über keinerlei Beweise zur Stützung ihrer Unterstellungen hinsichtlich der Rolle Russlands bei einer „Wahlmanipulation“. Stattdessen deutet der Artikel an: „Während US-Beamte ‚sehr davon überzeugt sind‘, dass Russland hinter dem steckt, was sie als eine erhebliche Einflussnahme-Operation bezeichnen, räumen hochrangige US-Beamte gegenüber Time ein, dass ihre Beweise vor Gericht nicht standhalten würden.“ Er fügte hinzu, dass die zwei wichtigsten Hackergruppen, denen Verbindungen zum russischen Geheimdienst nachgesagt werden, beweisen, dass Russland an Wahlmanipulation beteiligt ist.

Trotz der Wunschvorstellungen von Time sind die einzigen drei Merkmale, die laut den Beamten auf eine Verbindung zwischen den Hackern und Russland hindeuten:

„[T]eure digitale Werkzeuge, die auf staatliche Förderung hindeuten; ein Interesse an der Nachverfolgung heikler, bloßstellender oder strategisch signifikanter Informationen anstelle von Daten mit einem finanziellen Vorteil; und eine Wahl der Ziele, die mit den politischen Zielen Russlands übereinstimmt.“

Calabresi fügt dann noch hinzu: „Die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden drängeln, um das Ausmaß der russischen Operationen aufzudecken, sie zu kontern und die Infrastruktur des Landes für die Wahlen stärker abzusichern.“ All das geschieht, während „ein finsteres Netzwerk aus russischen Hackern und ihren Partnern“ daran arbeitet, „die Veröffentlichung von Leaks von gestohlenen Dokumenten [zu beschleunigen], die dazu dienen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und den Eindruck zu vermitteln, dass die Wahl angreifbar ist; und damit auch E-Mails von den Computern des Democratic National Committee (DNC).“ Hier zieht er äußerst effektiv, wenngleich subtil, eine Verbindung zwischen Julian Assange – der australische Computerprogrammierer, Herausgeber, Journalist und Chefredaktion der Organisation WikiLeaks, die er gegründet hat – und „den Russen“.

In einem Interview, das er im August gegeben hat, präsentiert Assange eine überzeugende Erklärung dafür, warum Teile der US-amerikanischen Mainstream-Medien, die oftmals Unterstützer der nominierten Präsidentschaftskandidaten der demokratischen Partei sind, ihn wiederholt dessen angeklagt haben, ein Spitzel des russischen Geheimdienstes zu sein.

„Jeder akzeptiert, dass diese E-Mails, die wir veröffentlicht haben – die 20.000 geleakten DNC-E-Mails – richtig sind. Niemand sagt, dass er etwas von dem nicht gesagt hat, was in diesen E-Mails auftaucht.“ Das erzählte er RT.com. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre, fügte Assange hinzu, „hat WikiLeaks eine makellose (…) Bilanz [gehabt], dass wir nie falsch lagen – das ist eine beeindruckende Bilanz und das ist der Grund, warum es eine Weile dauert, bevor wir Informationen veröffentlichen – weil wir diesen Rekord nicht unterbrechen wollen.“

Er fügte ebenfalls hinzu:

„Da die echte Quelle bekannt ist – in diesem Fall handelt es sich um das DNC, handelt es sich um Debbie Wasserman Schultz, handelt es sich um den Kommunikationsdirektor Luis Miranda – wir wissen, dass das ihre E-Mails sind, also ist es ziemlich schwierig für das Wahlkampfteam von Clinton, zu versuchen WikiLeaks auszumanövrieren. Die Inhalte an sich sind unbestritten, also muss man stattdessen einen anderen Akteur mit ins Spiel bringen, also mussten sie den russischen Geheimdienst ins Spiel bringen.“

Unglücklicher ist daran für Time und die Redaktionsleiterin, dass diese E-Mails, die vom DNC und ihren hochrangigen Vertretern stammen, zeigen, wie das DNC die Vorwahl der Demokraten zu Gunsten von Hillary Clinton verfälscht und manipuliert hat und das ist ein Problem für den Wahlkampf Clintons und das dahinterstehende Narrativ.

Anstatt diese Angelegenheiten zu diskutieren – die alle an das große Hauptthema der Wahl namens „Wahlmanipulation“ angeknüpft wären, entscheidet sich Calabresi von der Time stattdessen dafür, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump für die Kommentare zu verreißen, die dieser von sich gegeben hatte, nachdem der DNC-Leak öffentlich gemacht worden war.

Nachdem er an einem geheimen Briefing des Geheimdienstes zur russischen „Bedrohung“ teilgenommen hatte, räumt Calabresi ein, dass Trump sagte: „Niemand weiß mit absoluter Sicherheit, dass [die Hacker hinter dem DNC-Leak] tatsächlich [aus] Russland [waren]. Das könnte sein, aber sie könnten auch aus China kommen, aus einem anderen Land oder es könnte sich um einen Einzeltäter handeln.“

Calabresi von der Time ignoriert die Tatsache, dass der Präsidentschaftskandidat an einem geheimen Briefing zu diesem Thema teilgenommen hat und verurteilt den Kandidaten trotzdem noch dafür, dass er sich dafür entschieden hat, Russland nicht ohne Beweise die Schuld zuzuschieben – wiederum ignoriert er dabei Tatsachen und verwendet stattdessen nur spekulative Argumente zur Verteidigung seiner Geschichte.

Präsident Obama hatte einmal im Jahr 2012 den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Matt Romney dafür aufgezogen, dass er gesagt hatte, Russland sei die größte geopolitische Bedrohung für Amerika. Zu diesem Zeitpunkt schlug Obama den Kandidaten, indem er sagte:

„Die 1980er haben gerade angerufen und wollen ihre Außenpolitik zurück, weil der Kalte Krieg seit über 20 Jahren vorbei ist.“

Nun, Präsident Obama, was ist jetzt damit? Ronald Reagan hat angerufen und gebeten, dass die Mauer abgerissen wird und damit auch das Grinsen aus Ihrem Gesicht. Sie sind jetzt ein Anstifter des Kalten Kriegs und ihre Sprachrohre können es kaum erwarten, dass Clinton gewinnt. Schließlich hat sie in ihrem Wahlkampf bereits versprochen, mit aller Macht gegen Syrien vorzugehen. Damit veranlasst sie den Beginn einer Konfliktperiode, welche dafür sorgen könnte, dass die Vereinigten Staaten und Russland wieder auf Kriegsfuß sein werden.

Wenn nicht belastbare Beweise auftauchen, die diese Hacks mit dem russischen Geheimdienst in Verbindung bringen, dann ist es schwer zu glauben, dass Russland hinter all dem steckt – das twitterte der ehemalige Auftragnehmer der National Security Agency (NSA) und Informant Edward Snowden einmal. Wenn der Kreml hinter all dem stecken würde, dann würde es die NSA schließlich wissen. Und wenn die NSA es weiß, warum zeigt sie uns dann nicht die Beweise dafür?

Von Alice Salles. Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.org.


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Die neue Weltordnung: Ihr habt die Version des Westens gehört, jetzt hört euch die Version von allen anderen an

in Politik von

In den USA und in beinahe allen Nationen des Westens existiert eine von den Vereinigten Staaten geführte Propaganda-Kampagne, die derzeit als “Krieg gegen den Terrorismus” verkleidet daherkommt. Da sie von den westlichen Mainstream-Medien so geschickt verschleiert wurde, fangen die Bürger erst seit einigen Jahren an, das wahre Wesen dieses fiktiven Krieges zu erahnen, sowie den ultimativen Zweck, dem er dient.

Im März veranstaltete die Antikriegsinitiative Perdana Global Peace Foundation die International Conference on the New World Order (Internationale Konferenz zur Weltordnung), um zu erörtern, ob die globalen Pläne der Vereinigten Staaten mit einem “Rezept für Krieg oder Frieden” gleichzusetzen sind. Die auf eine Vielzahl unterschiedlicher Felder spezialisierten Sprecher auf der Tagung kamen aus allen Ecken der Welt zusammen. Die Aufnahme der gesamten Konferenz ist etwas mehr als sieben Stunden lang. Sie ist es allerdings wert,  bis zum Ende angesehen zu werden, auch in einzelnen Segmenten. Nachfolgend ist die erste Session der Konferenz zur Verfügung gestellt, die etwas länger als eine Stunde dauert und auf die sich dieser Bericht hauptsächlich bezieht.

Dr. Thomas P.M. Barnett, der Teil des Beraterstabs von Donald Rumsfeld war (ein Kriegsverbrecher), eröffnete mit einer selbstgefälligen Rede. Treu der amerikanischen Redetradition war sie aggressiv, herablassend und schmierig vor Sarkasmus:

“Anhand zu vieler Maßnahmen, als dass ich sie zählen könnte, kann ich Ihnen beweisen, dass die Welt heute friedlicher ist als sie es jemals in der Geschichte der Menschheit war. Dass sie stabiler ist…

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Instabilität im Mittleren Osteni. Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von PressTV, 2013.

“… dass die Menschen länger leben als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit…

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Kinder in Pakistan und Afghanistan, die von US-Drohnen getötet wurden. Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von The Asian Tribune, 2013.

“… Sie nehmen immer mehr Kalorien zu sich…

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Allein im südlichen Sudan verhungern dreißigtausend Menschen. Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Echo Net Daily/AFP Photo Albert Gonzales Farran, 2015.

“Deshalb ist die Aussage, dass die Welt im Chaos versinkt, für mich ein kompletter Mythos. Wir erleben tatsächlich die friedlichste, ertragsreichste Zeit in der Geschichte der Menschheit. Dieses Konzept jedoch verkaufen uns die Medien die ganze Zeit und auch die Akademiker einer bestimmten Couleur, die uns verkaufen wollen, dass wir in einer Welt des andauernden Kriegstreibens leben, die ganze Zeit in Gefahr, Chaos… ohne die Möglichkeit zur Kontrolle.

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Das Resultat eines israelischen Luftangriffs auf Gaza (Stadt). Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von REUTERS/Mohammed Salem, 2012.

“… Kriege werden immer seltener…

Die Vereinigten Staaten war in 222 von 239 in Kriege involviert und führte 4 Kriege im Mittleren Osten seit 9/11.

“… kürzer und fordern weniger Todesopfer…

US-amerikanische Drohnenangriffe allein haben Schätzungen zufolge tausende Zivilbürger getötet, in Summe viel mehr als die Regierung zugibt. Barnett haben sie das augenscheinlich auch  nicht erzählt.

“… So sieht die Realität aus.”

Und so lautet die Definition des Wortes Idiot im Merriam-Webster-Wörterbuch.

Nach Barnetts Argumentation sollten wir so tun als existierte das oben dargestellte Chaos nicht und sollten einfach nur dankbar dafür sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben. Ganz ungeachtet all derer, die tatsächlich immer noch im Chaos sterben, denn hey, die Zahl der Todesopfer ist nicht so hoch wie sie vor 500 Jahren noch war. Er fährt in einem herrischen Tonfall fort:

“Die größte Gefahr ist die eigene Geisteshaltung… Die Welt ist also ungefährlicher, sicherer, vorhersagbarer [und] ertragreicher. Das ist es, was die vermeintlich amerikanisch geführte U.S.-Weltordnung geschaffen hat – mehr Reichtum als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit…

Pew Research-Institut: Ungerechtigkeit und Arbeitslosigkeit sind die größten Bedrohungen im Jahr 2015, sagen Experten des World Economic Forum

“… mehr Freiheit als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit, mehr Frauen, die immer mehr fordern als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit, deshalb verstehe ich, dass die Männer auf der ganzen Welt Angst haben. Ich verstehe es vollkommen.

Damit hast du sie überzeugt, Barnett – du hast jeden Mann und jede Frau im Publikum in einem einzigen Satz beleidigt.

“Ich sage Ihnen, dass es heute ein dominierendes Thema im Pentagon gibt, wo ich an unterschiedlichen Punkten in meiner Karriere gearbeitet habe, also spreche ich nicht von Verschwörungen, wenn ich Sachen lese. Ich kenne die Realität, weil ich dort war… Da haben Sie Ihre amerikanische Verschwörung: den Rest der Welt reicher zu machen… 70 Millionen Menschen steigen jedes Jahr in die globale Mittelschicht auf… Das ist also der Schaden, den das US-amerikanische Empire angerichtet hat, eine Verdopplung der globalen Mittelklasse – bitte vergeben Sie uns.”

Vielen Dank, Dr. Thomas P.M. Barnett, für Ihren arroganten, äußerst beleidigenden und beinahe nutzlosen Beitrag. Als Nächstes hören wir, Dr. Michel Chossudovsky, ein kanadischer Ökonom und Professor für Wirtschaftswissenschaften in Ottowa, der die Debatte mit einer ganz anderen Meinung fortsetzte und mit einer Antwort auf Barnetts Rede einleitete:

“Es handelt sich hierbei um eine kriminelle Unternehmung auf globaler Ebene. Mit allem Respekt für Dr. Barnett, der übrigens im Beraterstab von Donald Rumsfeld tätig war, der vom Kriegsverbrecher-Tribunal in Kuala Lumpur wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde – die Gefahr eines Atomkriegs besteht.

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“… und es herrscht Krieg, er wird von den Vereinigten Staaten geführt. Er mag sich zwar in stellvertretenden Staaten abspielen, die auf Befehle aus Washington hören… Der globale Krieg gegen den Terrorismus ist eine US-Unternehmung und sie ist ein Schwindel, denn sie basiert auf fingierten Voraussetzungen. Man erzählt uns, dass Amerika und die westliche Welt einen erfundenen Gegner bekämpfen, den Islamischen Staat, wenn doch in der Tat der Islamische Staat vollständig vom westlichen Militärbündnis unterstützt und finanziert wird und von den Alliierten Amerikas im persischen Golf. … Sie sagen, dass Moslems Terroristen sind, aber es stellt sich zufälligerweise heraus, dass die Terroristen in Amerika gemacht werden. Sie sind kein Produkt der muslimischen Gesellschaft und das sollte allen hier im Raum mehr als klar sein. … Der weltweite Krieg gegen den Terrorismus ist eine Fabrikation, eine große Lüge und ein Verbrechen gegen die Menschheit.”

Dr. Din Syamsuddin, ein indonesischer Professor des islamischen politischen Ideengeschichte an der Nationalen Islamischen Universität in Jakarta, hatte Folgendes zu sagen:

“Was wir heute brauchen, ist in der Tat ein Paradigmenwechsel der Weltsysteme, wenn was heute passiert, wurde vom internationalen Interaktionsrat von Staatsoberhaupt und Regierung mit dem  Begriff kumulativer globaler Schaden betitelt. Kumulativer globaler Schaden – das ist die Realität unserer heutigen Welt.”

Dr. Chandra Muzaffar, der Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt, hielt diese zündende Rede:

“Als der US-amerikanische Präsident George Bush senior die neue Weltordnung im Jahr 1991 ausrief, verkündete er in Wahrheit den Beginn einer neuen Ära der globalen Hegemonie. Der Kalte Krieg endete im Jahr 1989, die Sovietunion war im Jahr 1991 zusammengebrochen [und] die USA waren die einzige militärische Supermacht der Welt. Die Vereinigten Staaten saßen am Ruder einer ihrer Ansicht nach unipolaren Welt. Das war die neue Weltordnung für George Bush senior. Er würde diese neue Weltordnung mit den Instrumenten aufrechterhalten, die die Machtposition der Vereinigten Staaten eine ganze Weile lang aufrechterhalten hatten. Und wie hießen diese Instrumente? Nummer eins: Militärmacht, denn selbst zu dieser Zeit verfügten die Vereinigten Staaten über mehr als 800 Militärstützpunkte, wie ein Gürtel auf der gesamten Welt verteilt, und innerhalb von wenigen Jahren sprachen die Vereinigten Staaten über die Art von Militärmacht, die von den Tiefen des Ozeans bis zum äußersten Rand des Weltalls reichen. Dominanz auf dem gesamten Spektrum.

“…Die Vereinigten Staaten werden sich auf ihre Kontrolle über die Gedanken und Herzen der Menschen verlassen, die vielleicht noch wichtiger ist als militärische oder wirtschaftliche Macht – ihre Kontrolle über die globalen Medien, ihre Kontrolle über Kultur, Unterhaltung, die für Dominanz in einer Hegemonie essenziell sind; und die Vereinigten Staaten wussten, dass sie sich auch weiterhin auf diese Machtquellen verlassen konnten, um ihre Dominanz aufrechtzuerhalten und zu bewahren.

“Die Vereinigten Staaten waren sich auch sehr wohl darüber im Klaren, wie wichtig Regimewechsel als vierte Dimension der Hegemonie waren – sicherstellen, dass man in unterschiedlichen Teilen der Welt unterwürfige Anführer und Regierungen sitzen hat. Die gehorsam sind. Wenn man sich die Situation nach dem 2. Weltkrieg ansieht, gibt es zahlreiche Regimewechsel, die ich jetzt hier nicht erläutern werde, aber einen davon werde ich herausgreifen, weil wir ihm in diesem Teil der Welt nicht viel Aufmerksamkeit widmen: Der Regierungswechsel, der am 11. September 1973 in Chile stattfand. Der Sturz der des demokratisch gewählten Anführers Dr. Salvador Allende und die letzendliche Enstehung einer militärischen Diktator. Das haben die Vereinigten Staaten wieder und wieder und wieder getan: ein weiterer Mechanismus der Kontrolle und Dominanz.”

Im Verlauf der Ansprache von Dr. Chandra Muzaffar werden all die Argumente angesprochen, die Dr. Thomas P.M. Barnett zu Beginn vorbrachte, gefolgt von einem deutlichen Umriss der wahren Agenda der US-amerikanischen Regierung. Wir empfehlen, diese Ansprache zur Gänze anzusehen.

Der russische Präsident Vladimir Putin hat die US-amerikanisch geführte neue Weltordnung ebenfalls offen vor Publikum diskutiert. Er stellte eine ganz andere Perspektive auf die aktuellen Entwicklungen und Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland dar als jene, die den westlichen Mainstream-Medien vermittelt wird. Die nachfolgende Diskussion ist eine Antwort auf die Rede, die Obama 2014 gehalten hatte, in der er Russland neben dem IS und Ebola als eine hochgradige Bedrohung nannte:

In Putins oben dargestellter Rede bat er darum, dass US-amerikanische Journalisten seine Botschaft an die US-amerikanische Regierung weiterleiten, an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, an den Vizepräsidenten und an alle weiteren zuständigen Personen:

Sagen Sie ihnen, dass wir keine Konfrontation jedweder Art wollen oder danach suchen. Wenn Sie damit beginnen, unsere nationalen Interessen in Ihren Aktionen zu berücksichtigen, dann werden sich jedwede andere Uneinigkeiten, die zwischen uns bestehen mögen, sich selbst regulieren. Dies muss getan werden, es darf nicht nur darüber gesprochen werden.

“Sie müssen die Interessen der anderen berücksichtigen und Sie müssen andere Menschen respektieren. Sie können andere nicht ‘auspressen’, indem Sie nur die Vorteile betrachten, die Sie sich woraus auch immer versprechen… In der Wirtschaft, in Ihren militärischen Aktivitäten, überall. Sehen Sie sich den Irak an, die Situation dort ist furchtbar. Sehen Sie sich Libyen an und was Sie dort getan haben, woraufhin Ihr Botschafter ermodet wurde. Haben wir das getan?

“Es gab dafür sogar eine Entscheidung des Sicherheitsrates, um eine Flugverbotszone einzurichten. Wozu? So dass Gaddafis Luftwaffe nicht dorthin fliegen konnte, um die Rebellen zu bombardieren. Das war nicht gerade die cleverste Entscheidung, aber gut. Was habt ihr dann selbst getan? Ihr habt damit begonnen, das Gebiet zu bombardieren. Das geht eindeutig gegen den Beschluss des Sicherheitsrates. Es ist sogar ein glatter Angriff auf einen Staat. Haben wir das getan?

“Sie haben da mit Ihren bloßen Händen angerichtet und am Ende wurde Ihr Botschafter ermordet. Wessen Schuld ist das? Es ist Ihre Schuld. Ist das ein gutes Ergebnis, dass Ihr Botschafter ermordet wurde? Es ist eigentlich eine schreckliche Katastrophe, aber sehen Sie sich nicht nach einem anderen für Schuldzuweisungen um, wenn Sie es sind, die diese Fehler begehen. Sie müssen das Gegenteil tun: sich über den schier unendlichen Wunsch der Dominanz erheben. Sie müssen damit aufhören, aufgrund von imperialistischen Ambitionen zu handeln. Vergiften Sie nicht das Bewusstsein von Millionen Menschen, so als gäbe es keinen anderen Weg als die imperialistische Politik.

“Wir werden niemals vergessen, wie unsere Beziehung war, als wir die Vereinigten Staaten im Unabhängigkeitskrieg unterstützten. Wir werden niemals vergessen, dass wir in beiden Weltkriegen als Alliierte zusammenarbeiteten. Ich presönlich glaube, dass die geostrategischen Interessen von Russland und den Vereinigten Staaten ident sind. Wir müssen uns auf diese Zusammenhänge konzentrieren.”

Für all jene, die bezüglich globaler Probleme auf dem Laufenden sind und sich ihre Informationen von ungefilterten Quellen holen, sind die Themen, die auf der Internationalen Konferenz der neuen Weltordnung debattiert wurden, sowie Putins Ausblick hinsichlich der US-amerikanischen/russischen Beziehungen vielleicht keine neuen Informationen, sondern vielmehr eine Bestätitung. Die Bürger haben ziemlich lange gebraucht, bis das Aufwachen einsetzte. Wir können die aktuellen Entwicklungen nicht richtig beurteilen, wenn wir nicht in der Lage dazu sind, sie aus allen Perspektiven objektiv zu betrachten.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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