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Künstliche Intelligenz

Ominöses Video zeigt Schwarm von Drohnen künstlicher Intelligenz, die ohne menschliche Anordnung Massenmord ausführen

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Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Leute, die eine bestimmte politische Ideologie vertreten, ausfindig gemacht und kurzerhand mit chirurgischer Präzision und ohne Begleitschäden mithilfe autonomer Mikro-Drohnen hingerichtet werden können. Während dies wie eine großartige Möglichkeit erscheinen mag, um terroristische Organisationen wie ISIS oder Al-Qaida zu eliminieren, könnte sie aber auch dazu eingesetzt werden, um Sie auszulöschen.

Wie das Future of Live Institute aufzeigt, wählen autonome Waffensysteme Ziele ohne menschliche Einmischung aus und greifen sie an. Dazu könnten zum Beispiel bewaffnete Quadrokopter gehören, die nach bestimmten Leute ausfindig machen und sie eliminieren können, indem sie bestimmte vordefinierte Kriterien erfüllen, aber ohne dass Marschflugkörper oder ferngesteuerte Drohnen dazu gehören, für die Menschen alle Angriffsentscheidungen treffen.

Künstliche-Intelligenz-Technologie hat einen Punkt erreicht, an dem der Einsatz solcher Systeme – wenn auch nicht gesetzlich, so doch praktisch – innerhalb von wenigen  Jahren umsetzbar ist, und nicht etwa erst innerhalb von Jahrzehnten, und es steht viel auf dem Spiel: Autonome Waffen wurden  als die dritte Revolution der Kriegsführung beschrieben, nach Schießpulver und atomaren Waffen.

All die Technologie, um diese Maschinen zu versammeln, die autonome Ermordungen ausführen könnten, existiert bereits in diesem Moment. Was jedoch die Öffentlichkeit angeht, ist sie noch nicht bis zu dem Punkt umgesetzt worden, den wir in dem ominösen Video weiter unten sehen, das vom Future of Life Institute erschaffen wurde, um das Bewusstsein für diese sich unkontrolliert ausbreitende dystopische Realität zu schärfen.

Wenn Ihnen das obige Video ein beunruhigendes Gefühl vermittelt, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Die schrecklichen Anstrengungen, die Regierungs- und Terrororganisationen unternehmen, um ihren Willen durchzusetzen, die Vorstellung, einfach seine politischen Widersacher auszulöschen, ist für die Krieg schürende Elite wie ein feuchter Traum.

Tatsächlich waren diese Waffen der feuchte Traum von Kriegstreibern und werden in ihren eigenen Dokumenten skizziert, die Einzelheiten über Roboter-Geschwader anführen, die “in die Tasche eines Soldaten passen können”, und Waffen, die “spezifische Genotypen ins Visier nehmen” können. Das Project for the New American Century [Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert], die neokonservative Denkfabrik, die 1997 von William Kristol und Robert Kagan gegründet wurde, beschrieb diese Waffen in ihrem im September 2000 verfassten Bericht mit dem Titel Rebuilding America’s Defenses [Wiederherstellung der Verteidigung Amerikas].

Zu Lande könnte das Zusammentreffen massiver, bewaffneter Truppen mit kombinierten Waffen durch die Einstreuung viel leichterer, unmerklicherer und informationsintensiverer Streitkräfte ersetzt werden, erweitert durch Geschwader an Robotern, die klein genug sind, um in die Tasche eines Soldaten zu passen…Und fortgeschrittene Formen biologischer Kriegsführung, die spezifische Genotypen “ins Visier nehmen” können, könnten die biologische Kriegsführung aus dem Reich des Terrors zu einem politisch nützlichen Werkzeug transformieren.

Die im Schwarm auftauchenden Drohnen – so fiktiv sie in dem obigen Video auch dargestellt wurden – sind real. Tatsächlich enthüllte der US-Verteidigungsminister Ashton Carter letztes Jahr die Existenz von Mikrodrohnen, die von den Leuchtgeschossvorrichtungen von F-16 und F/A-18-Kampfflugzeugen gestartet werden können, die mit Schallgeschwindigkeit fliegen, wie TFTP berichetete. Indem die Drohnen freigesetzt werden, liefern ihnen winzige Propeller den Antrieb, den sie brauchen, um sich gegenseitig zu finden und einen Schwarm zu bilden.

Während die Idee bewaffneter, im Schwarm auftretender Mikro-Roboter, die von einer der zerstörerischsten Regierungen in der Geschichte der Welt nichts Gutes ahnen lässt und schrecklich ist, klopfen sich die kriegstreiberischen Bürokraten in Washington D.C. tatsächlich gegenseitig auf die Schultern und veröffentlichen ein Video ihrer Roboter, als Rechtfertigung dafür, noch mehr Gelder von den Steuerzahlern dafür zu stehlen, um sie zu bauen.

Nach der Veröffentlichung des Videos forderte der US-Verteidigungsminister Ashton Carter 2017 lautstark 902 Millionen Dollar [ca. 760 Millionen Euro] zur Finanzierung für SCO – beinahe das Doppelte von dem, was es dieses Jahr erhalten hat, und das 18-fache dessen, womit es angefangen – und er hat es bekommen.

Wenn Sie dachten, das fiktive Video weiter oben, sei bereits furchterregend, dann warten Sie nur ab, bis Sie dieses sehr reale Video weiter unten gesehen haben.

Angesichts dessen, dass die US-Regierung nie alles preisgibt, woran sie arbeitet, können wir – angesichts der Informationen, die sie bereits veröffentlich haben – mit Sicherheit annehmen, dass eine Version dieser Killer-Roboter bereits jetzt existiert. Dem muss Einhalt geboten werden.

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Die gute Nachricht ist, dass der Rest der Welt darin übereinstimmt, dass es generell eine schlechte Idee ist, es der Regierung zu erlauben, Steuergelder dafür zu verbraten, um autonome Killer-Roboter zu entwickeln, die potenziell die Menschheit auslöschen könnten, und sie ergreifen Maßnahmen, um dies aufzuhalten.

Das International Committee for Robot Arms Control [Internationales Komitee zur Kontrolle von Roboterwaffen] ruft die internationale Gemeinschaft zu einem Vertrag gegen autonome Waffensysteme auf.

Angesichts des rapiden Entwicklungstempos militärischer Roboter und der drängenden Gefahren, die diese für den Frieden und die internationale Sicherheit für Zivilisten in Konflikten darstellen, rufen wir die internationale Gemeinschaft zu gesetzlich verbindlichen Verträgen auf, um die Entwicklung, Tests, Produktion und den Gebrauch autonomer Waffensysteme unter allen Umständen zu verbieten.

Human Rights Watch ist eine weitere Organisation, die zu präventiven Maßnahmen aufruft, um die Maschinen zu stoppen…

Die Entwicklung voll autonomer Waffen – “Killer-Robotern” -, die Ziele ohne menschliches Zutun auswählen und angreifen könnten, muss aufgehalten werden, um eine künftige Kriegsführung und Überwachung außerhalb menschlicher Kontrolle und Verantwortung zu verhindern.

Human Rights Watch untersucht diese und andere problematische Waffensysteme und arbeitet daran, internationale Standards zu entwickeln und zu überwachen, um Zivilisten vor Waffengewalt zu schützen.

Wenn Sie dabei mithelfen wollen, diesen Wahnsinn aufzuhalten, leiten Sie bitte diesen Artikel weiter und sagen Sie es weiter.

Sagen Sie der Welt, warum Sie denken, wir sollten #bankillerrobots [Killer-Roboter verbieten].

Fügen Sie Ihren Namen der Liste von über 20.000 anderen hinzu, die sich gegen autonome Waffensysteme aussprechen.

Wenden Sie sich an Ihren gewählten Vertreter in den USA, Großbritannien, oder wo auch immer Sie leben.

Besuchen Sie die Kampagne Stop Killer Robots, um weiter aktiv zu werden oder für diese Angelegenheit zu spenden.

Traurigerweise haben die Amerikaner Dwight D. Eisenhowers Warnungen vor solchen Dingen vor über fünf Jahrzehnten keine Beachtung geschenkt:

In den Institutionen der Regierung müssen wir uns vor unbefugtem Einfluss – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potenzial für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen.

Verweise:

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Künstliche Intelligenz produziert kurze Horrorgeschichten – und die sind verdammt gruselig

in Onlinewelt/Welt
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Es sollte nicht überraschen, dass eine Computerprogramm mit künstlicher Intelligenz Horror-Prosa schreibt.

Künstliche-Intelligenz-Bots haben sich in den letzten Jahren soweit verselbständigt, dass sie die Prämisse herausfordern, wonach sich automatisierte Technologien künstlicher Intelligenz auf Schach, Analysetools oder Zahlenverarbeitung beschränken werden. Tatsächlich hat sie bereits Musik aufgenommen, Drehbücher geschrieben und sich in visueller Kunst versucht. Dies alles stimmt perfekt mit der Vorhersage von Ray Kurzweil überein, wonach künstliche Intelligenz – und transhumanistische Erweiterungen durch künstliche Intelligenz – exponentielle Verbesserungen auf jedem erdenklichen Gebiet menschlicher Bestrebungen erleichtern würden, einschließlich der Erschaffung besserer Kunst.

Nun tauchte gerade zur rechten Zeit für das diesjährige Halloween die Nachricht auf, dass ein Algorithmus für tiefgehendes Lernen namens Shelley AI (benannt nach der Frankenstein-Autorin Mary Shelley) kurze Horrorgeschichten produziert – und die sind verdammt gruselig. Shelley AI verwendet Ideen, die über Twitter und einen subreddit eingereicht werden, der kurzen Horrorgeschichten gewidmet ist und aus solchen Textschnipseln Prosa erstellt. Laut Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT), die den Algorithmus entwickelten, Shelley AIs Schreibprozess “bezieht ein bisschen Inspiration in Form eines Anfangswertes eines Zufallsgenerators oder eines kurzen Textschnipsels, und fängt an, daraus Geschichten zu erschaffen, die dessen unheimlichen kreativen Geist entspringen.”

Eine Passage lautet:

Ich bewegte langsam meinen Kopf vom Duschvorhang weg und sah den Widerschein des Gesichts eines großgewachsenen Mannes, der so aussah, als ob er in den Spiegel in meinem Zimmer schaute. Ich konnte immer noch nicht sein Gesicht sehen, sondern nur seine Reflexion im Spiegel. Er bewegte sich im Spiegel auf mich zu und er war größer als jeder, den ich je zuvor zu Gesicht bekommen hatte. Seine Haut war blaß und er hatte einen langen Bart.

Shelley setzte die Geschichte mithilfe einer Twitter-Einreichung fort:

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“Bitte, haben Sie keine Angst, ich bin nur auf der Suche nach ihr”, sagte er, indem er auf den Spiegel zeigte. Ich nickte, erstarrt, weil mich etwas berührte. Ich erinnere mich, dass er zu mir herunter blickte und gequält aufschrie. Er sagte nichts, aber sah mit diesem unnatürlichen Ausdruck zu mir herüber.

Wie die Internetseite von Shelley AI beschreibt, scheint das Funktionsprinzip auf einer Zusammenarbeit von Mensch und künstlicher Intelligenz zu beruhen. Vor dem letztjährigen Halloween entwickelte das hinter dem Algorithmus stehende Team ein von künstlicher Intelligenz generiertes Horrorszenario namens Nightmare Machine, das dazu angelegt ist, sowohl extreme Emotionen bei menschlichen Beobachtern zu analysieren als auch hervorzurufen. Dieses Jahr stellten sie eine prophetische Frage in Bezug auf künstliche Intelligenz, die einem im Kopf herumspukt: “Können Maschinen lernen, uns Angst einzujagen?”

Sagen Sie es uns. Andere Fragmente von Shelley AIs Schriften beinhalten Folgendes:

Ich konnte fühlen, wie mich etwas beobachtete und ich konnte diesen dunklen Schatten sehen, der dort mit einem hasserfüllten Gesicht stand. Ich war derart verängstigt, dass ich meine Augen nicht von dem Ding abwenden konnte und mich zurück zum Spiegel drehte, um zu sehen, was hinter mir war!

Ein weiterer Ausschnitt aus einer Geschichte, geht hier unten weiter:

Sie fiel von ihren Schreien zu Boden und murmelte ein sanftes “Komm zu miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiir”. Er stand vor Angst wie angewurzelt da, sie kriechte langsam wie eine Spinne auf ihn zu, und begann zu kreischen “es gibt kein Entkommen, es gibt nichts zum Verstecken”.

Diese Geschichten scheinen mit einem beinahe perfekt abgestimmten Gruselfaktor ausgestattet zu sein. Vor Jahren, kurz bevor irgendwelche Algorithmen für tiefgehendes Lernen tatsächlich Kunst produzierten, schrieb ich eine fingierte Kritik über den ersten Horrorfilm, bei dem künstliche Intelligenz Regie geführt hat. In der Kritik stufte ich den Spielfilm als einen gefloppten Blockbuster ein, und den Regisseur, Art 5, als einen Studio-Schreiberling, der im Buch jedes Klischee benutzt, um einen langweiligen Film über eine Zombie-Apokalypse fabrizieren. Vielleicht konnte ich mir weder vorstellen, wie sehr künstliche Intelligenz dazu in der Lage sein wird, sich in unser Unterbewusstsein hineinzuversetzen noch wie gut Maschinen über unsere Ängste Bescheid wissen werden.

Verweise:

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Nigeria: Mann baut aus stromführenden Nervenzellen von Mäusen Gerät zum Aufspüren von Bomben und Krebs

in Welt
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Oshiorenoya Agabi, ein in Silicon Valley ansässiger Neurotechnologie-Ingenieur hat ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Gerät entwickelt, das dazu in der Lage ist, explosive Stoffe und Krebszellen aufzuspüren.

Agabi stellte das Gerät von der Größe eines Modems, das als Koniku Kore bekannt ist, bei TEDGlobal in Arusha (Tansania) vor, was 700 Forscher, Erfinder und Akademiker aus der ganzen Welt versammelte, um über Afrikas nächsten großen Sprung auf dem Gebiet der Technologie, Wissenschaft und Politik zu diskutieren.

Agabi hat Koniku gegründet, ein Start-up-Unternehmen, durch das er hofft, Koniku Kore in großem Stil zu produzieren und zu vermarkten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden Geräte, die dazu benutzt werden, um explosive Stoffe an Flughäfen und anderen Sicherheitszonen aufzuspüren, aus Silizium hergestellt. Technikexperten sagen, dass wenn Agabis Gerät im großen Stil produziert wird, es in der Zukunft mit langen Warteschlangen an Flughäfen und anderen Sicherheits-Checkpoints Schluss machen könnte.

Agabis Erfindung basiert auf unter Strom stehenden Nervenzellen von Mäusen. Anstatt ein neuronales Netzwerk zu erschaffen, indem die Nervenzellenverbindungen des menschlichen Gehirns simuliert werden, griff er auf im Labor gezüchtete Nervenzellen zurück und fusionierte sie mit elektronischen Schaltkreisen.

Die Rechenleistung einer Sammlung von nur 240 Nervenzellen zu simulieren, würde einen Supercomputer erfordern. [Daher dachte er:] Warum nicht einfach die biologische Zelle selbst nehmen und sie benutzen, wie sie ist, anstatt eine Nervenzelle zu simulieren? Dieser Gedanke ist radikal. Die Konsequenz daraus ist verblüffend.

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Koniku Kore entdeckt als weltweit erstes Gerät dieser Art flüchtige Chemikalien und explosive Stoffe. Siliziumchips sind sehr gut dazu in der Lage, mit komplexen mathematischen Gleichungen zurechtzukommen, aber sie dazu zu trainieren, Gerüche zu erkennen, nimmt riesige Mengen an Rechenleistung in Anspruch. Agabis im Labor gezüchtete Nervenzellen sind dazu in der Lage, Anweisungen anzunehmen und einen Geruchsrezeptor zur Verfügung zu stellen, während die Elektronik dann die eingehenden Daten verarbeiten kann.

Die Nervenzellen innerhalb des Gerätes können zum jetzigen Zeitpunkt zwei Monate lang am Leben erhalten werden, was bedeutet, dass eine Massenproduktion für sie immer noch keine machbare Option ist. Jedoch erwartet Agabi, sie in großen Mengen herzustellen, wenn sich die Kapitalbasis seines Start-up-Unternehmens vergrößert hat. Es wird erwartet, dass sich die gegenwärtigen 8 Millionen Dollar Umsatz 2018 auf 30 Millionen Dollar erhöhen.

Die Welt sollte so viele Ressourcen wie möglich nutzen, um globale Probleme wie Terrorismus oder Krebs zu lösen. Koniku baut bereits ein Fließband, um biologische Maschinen mit Siliziumgeräten zusammenzufügen und eine ganz neue Klasse von Geräten auf einem neuen Markt einzuführen. Das letztendliche Ziel ist es, innerhalb von fünf bis sieben Jahren ein kognitives System aufzubauen, das auf lebendigen Nervenzellen basiert.

Verweise:

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Dieses Unternehmen behauptet, dass es erkennen kann, ob Sie ein Terrorist sind, indem es sich einfach Ihr Gesicht ansieht

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Kann man vorhersehen, wer zum Mörder wird, indem man sich nur das Gesicht betrachtet? Wie ist es mit einem Pädophilen? Ein Software-Unternehmen sagt, dass es dazu in der Lage sei und behauptet, es könne Terroristen nur anhand ihrer Gesichtszüge identifizieren. Indem es die alte Redewendung umdreht, dass man ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen kann, beauptet die seit zwei Jahren existierende Firma, dass ihre Algorithmen künstlicher Intelligenz ein Gesicht untersuchen und erkennen können, ob es sich dabei wahrscheinlich um das eines Terroristen, Pädophilen und, warten Sie einen Moment…professionellen Pokerspielers handelt.

Die kühnen Behauptungen stammen vom israelischen Start-up-Unternehmen Faception, welches sich seiner bahnbrechenden Computervision- und Lerntechnologie rühmt, die das Bild vom Gesicht einer Person analysieren und automatisch ein Persönlichkeitsprofil entwickeln kann. Während es behauptet, dass seine Technologie Sicherheitsfirmen ermöglichen wird, Terroristen und Kriminelle zu erkennen und zu erfassen, bevor sie überhaupt die Gelegenheit dazu hatten, Schaden anzurichten, hat das Unternehmen laut Washington Post bereits einen Vertrag mit dem US-Heimatschutzministerium abgeschlossen. The Mirror berichtet, dass die Technologie von Faception 9 der 11 Dschihadisten richtig identifizierte, die am Massaker in Paris beteiligt waren, ohne vorherige Informationen über ihre Beteiligung erhalten zu haben.

Bildtext: “Terrorist: Neigt dazu, aggressiv, aktiv, Nervenkitzel suchend, grausam und psychisch unausgeglichen zu sein. Leidet üblicherweise unter Stimmungsschwankungen, einem Minderwertigkeitsgefühl und unbeständigem Selbstbewusstsein. Pädophiler: “Leidet hochgradig an Angstzuständen und Depression. Introvertiert, emotionslos, berechnend, neigt zu Pessimismus, mit geringem Selbstwertgefühl, geringe Selbsteinschätzung und Stimmungsschwankungen.”

“Wir verstehen die Menschen viel besser als andere Menschen sich gegenseitig verstehen”, sagt der Faception-Geschäftsführer. “Unsere Persönlichkeit wird von unserer DNA bestimmt und drückt sich in unserem Gesicht aus. Es ist eine Art von Signal.”

Faception benutzt 15 Klassifikatoren, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind, einschließlich Extrovertierter, Genie, professioneller Pokerspieler, Pädophiler und Terrorist. Die Klassifikatoren repräsentieren angeblich eine bestimmte Rolle mit einem einzigartigen Persönlichkeitstypus oder einer Ansammlung von Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen. Algorithmen bewerten daraufhin das Individuum gemäß der Übereinstimmung mit den Klassifikatoren.

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Die Behauptungen des neugegründeten Unternehmens wurden bei einem Poker-Turnier überprüft, wo die Technologie korrekt vorhersagte, dass vier Spieler aus 50 Amateuren die besten sein würden.

Abgesehen davon gab Gilboa eine besorgniserregende Lücke bei der Genauigkeit des Systems zu, indem es in nur 80% der Fälle richtig liegt. Grob übersetzt bedeutet dies, dass eine von fünf Personen fälschlicherweise als Pädophiler oder Terrorist eingestuft werden könnte.

Wie nicht anders zu erwarten, haben Experten auf ethische Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz der verzwickten Technologie hingewiesen. Pedros Domingos, ein Professor der Computerwissenschaften an der Universität von Washington sagte zu Washington Post, dass der Beweis der Genauigkeit bei den Beurteilungen extrem schwach sei, während ein Psychologie-Professor von der Universität Princeton, Alexander Todorov, feststellte, dass Faception “genau zu dem Zeitpunkt antritt, als wir dachten, dass die [Lehre von der] Physiognomie vor 100 Jahren geendet ist.”

Die neue Technologie stößt auf Vorbehalte, dass wenn wir uns auf sie verlassen, wir dadurch einen unsicheren Weg einschlagen, indem dubiosen Vorurteilen darüber Vorschub geleistet wird, wer ein Terrorist ist und wodurch. Wenn die unheimliche Erstellung von Persönlichkeitsprofilen jedoch präzise ist, sollte sie vielleicht zuerst in den Führungsetagen der Macht und der Filmindustrie zum Einsatz kommen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/company-claims-can-tell-youre-terrorist-simply-looking-face/

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Googles künstliche Intelligenz lernt hochaggressives Verhalten und Konzept des Betrugs

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Stephen Hawking warnte uns vor den Fortschritten bei künstlicher Intelligenz, indem Sie nicht nur Gutes für die Menschheit bereithält, sondern auch Schlechtes. Nun scheint es, dass Google die Grenzen künstlicher Intelligenz (KI) übertreten hat.

Es wurde eine ebenso verstörende wie unumstößliche Entdeckung gemacht; Stephen Hawking warnte uns vor den Fortschritten bei künstlicher Intelligenz, indem Sie nicht nur Gutes für die Menschheit bereithält, sondern auch Schlechtes. Nun scheint es, dass Google die Grenzen künstlicher Intelligenz übertreten hat.

Der Technikgigant hat DeepMind erworben, ein Unternehmen, das mit Hilfe von “Spieltheorieprinzipen” untersucht, wie künstliche Intelligenz innerhalb eines sozialen Umfeldes interagiert. Das Maschinenlernsystem hat sich nun selbst beigebracht, mit Zorn zu reagieren.

Die Maschine von DeepMind war die einzige, die den unangefochteten Titel einnahm, menschliche Go-Spieler zu besiegen. Kürzlich haben Wissenschaftler beschlossen, sie für die Spieltheorie zu benutzen und zu erforschen – ein Teilgebiet der Psychologie, bei dem Experten das Verhalten von Menschen in kooperativen und kompetitiven Umgebungen studieren. Die Experten entdeckten, dass wenn die KI-Maschine bei einem Spiel verlor, sie auf eine Vorgehensweise umschaltete, bei der sie das Spiel auf eine sehr wettbewerbsorientierte Weise spielte, um entweder zu gewinnnen, oder ihrem Gegener möglichst viel zu schaden.

Bildquelle: “Google Image” – “DeepMind”-Gründer Demis Hassabis darüber, wie künstliche Intelligenz die Zukunft gestalten wird.

Um sie weiter zu untersuchen, erfanden die Wissenschaftler ein einfaches Spiel, bei dem Äpfel gesammelt werden müssen. Die Regeln waren einfach: Die Maschine, die die meisten Äpfel sammelte, gewinnt. Darüber hinaus waren die Experten nach ein paar Runden erstaunt zu entdecken, dass solange beide KI-Maschinen genug Äpfel hatten, die Dinge in Ordnung waren. Sobald jedoch nur noch wenige übrig waren, versuchte die KI-Maschinen zu gewinnen, indem sie alle Äpfel stahlen.

Die Maschinen wurden erst aggressiv, wenn Google leistungsfähigere Systeme einsetzte – je größer die Zahl der Computer, die die Algorithmen der KI-Maschinen erarbeiten, desto aggressiver wurde die Logik, um das Spiel zu gewinnen.

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Laut Joel Leibo, einem der an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler, “demonstriert diese Version der künstlichen Intelligenz dass sich einige wenige Elemente menschenähnlichen Verhaltens als Ziel des Umfeldes und des Verstehens herausstellen. Beim Lernen treten in ziemlich vielen Fällen weniger feindliche Strategien treten auf, wenn eine geringere Wahrscheinlichkeit einer unverschämten Handlungsweise vorherrscht. Die triebhafte Gier demonstriert den Drang, einen Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen und selbst all die Äpfel einzusammeln.”

Als die Experten jedoch ein anderes Spiel einführten, zeigte die künstliche Intelligenz von DeepMind eine sozialere Reaktion auf seine Gegenüber, indem sie eine KI-Maschine zu erkennen gaben, die nicht nur feindselig ist, sondern eine, die sich ihrer Umgebung anpassen und die beste Strategie anwenden kann, um ihr Überleben sicherzustellen.

Bildquelle: “Google Image” – Ein Bildschirmfoto von “DeepMinds” Künstliche-Intelligenz-Maschine gegen Lee Sedol.

Auf vielfältige Weise reflektiert dies die reale Welt. Laut den Experten sind Schimpansen und Bonobos die beiden Spezies, die mit uns menschenähnliche Charakterzüge teilen. Jedoch sind Bonobos gelassen und lösen viele ihrer Angelegenheiten, indem sie miteinander Geschlechtsverkehr haben. Hingegen sind die Schimpansen andererseits aggressivere und rücksichtslosere Kreaturen, die bekannt dafür sind, sich gegenseitig zu töten und Kannibalismus zu praktizieren, und viele der Top-Anthropologen stimmen darin überein, dass sich beide Spezies an ihre Umgebung angepasst haben. Diese Vorgehensweise ist auffallend ähnlich mit der künstlichen Intelligenz von DeepMind, indem sie bei verschiedenen Spielen verschiedene Vorgehensweisen wählten, um zu überleben.

Weiterhin erklärt Google, die wichtigste Lehre, die bei der Forschung gewonnen wurde, sei, dass künstliche Intelligenz ihre Strategie aus der Umgebung ableitet. Dies deutet darauf hin, dass wenn künstliche Intelligenz angemessen angeleitet wird, wir in der Lage wären, ihre Entscheidungsprozesse zu kontrollieren, und sie somit in die Lage zu versetzen, mit uns friedlich zu koexistieren. Wenn sie jedoch einem komplett verschiedenen Umfeld ausgesetzt wird – so wie etwa dem Kapitalismus – in welchem sie zu böswilligen und ausbeuterischen Taktiken motiviert wird, wird eine feindlichere Vorgehensweise eingesetzt.

Letzten Endes liegt es gänzlich an uns, ob wir uns dazu entscheiden, uns selbst zum Besseren zu verändern oder weiterhin die künstliche Intelligenz in rigorose, kriegsähnliche Bedingungen hineintreiben, wodurch sie lernt, uns zu manipulieren und zu vernichten.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/googles-artificial-intelligence-learns-highly-aggressive-behaviour-and-concept-of-betrayal/

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Innerhalb von zwei Jahrzehnten wird die Mittelschicht ausgestorben sein: Studie ergibt, dass künstliche Intelligenz 47% unserer Jobs ersetzen wird

in Wirtschaft
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In den kommenden Jahren könnten wir das langsame Aussterben der Mittelschicht erleben, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um unsere Arbeitsplätze abzusichern. Die sich auf dem Vormarsch befindliche künstliche Intelligenz verheißt nicht nur die Überflüssigkeit der Arbeiterklasse, sondern auch Profite für die Eliten.

Machen Sie sich auf etwas gefasst. Unsere Welt steuert in eine Richtung, die sicherlich schlimme Konsequenzen für unsere zukünftige soziale Stabilität haben wird.

Unser Wahrsager ist der britische theoretische Physiker, Professor Stephen Hawking. Hawking hat in der Vergangenheit gesagt, dass aufgrund der Art und Weise wie die Menschen nach künstlicher Intelligenz streben, die Zukunft der Menschheit auf der Kippe steht.

Zitat: “Die Entwicklung einer umfassenden künstlichen Intelligenz könnte das Ende der menschlichen Rasse bedeuten.”

Wenn Professor Hawking in der Vergangenheit ein religiöser Priester gewesen wäre, hätten ihn seine Anhänger wahrscheinlich als einen großen Seher verehrt. Dies liegt lediglich daran, dass das, was der Physiker in der Vergangenheit gesagt hat, sich zu manifestieren begonnen hat.

Eine Studie durch die britische Universität Oxford warnt uns vor einer ähnlich düsteren Zukunft, die aufgrund der rapiden technologischen Fortschritte überfällig ist, besonders bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz.

Die Studie geht davon aus, dass bis zum Ende der nächsten zwei Jahrzehnte die enorme Zahl von 47% der Jobs verschwunden sein wird. Mit anderen Worten: diese Jobs werden von Maschinen übernommen. Die Oxford-Studie konzentrierte sich vorrangig auf die USA, aber die Analytiker haben sie so standardisiert, dass sie alle Industrienationen einschließt.

Grafik: “Wahrscheinlichkeit, dass Roboter Ihren Job in den nächsten 20 Jahren übernehmen werden, 1 = sicher. (Größte Wahrscheinlichkeit von oben nach unten:) Telefonverkäufer, Buchhalter und Rechnungsprüfer, Verkäufer im Einzelhandel, technische Redakteure, Immobilienmakler, Textverarbeiter und Schreibkräfte, Mechaniker, Berufspiloten, Ökonomen, Gesundheitstechnologen, Schauspieler, Feuerwehrmänner, Redakteure, Chemieingenieure, Kleriker, Sporttrainer, Zahnärzte, Erholungstherapeuten.”

“Wir untersuchen, wie anfällig Jobs für eine Computerisierung sind. Um dies zu bestimmen, beginnen wir mit der Einführung einer neuen Methodologie, um die Wahrscheinlichkeit der Computerisierung für 702 detaillierte Beschäftigungen einzuschätzen, indem wir zur Klassifizierung einen Gaußschen Prozess benutzen. Auf der Grundlage dieser Schätzungen untersuchen wir die erwarteten Auswirkungen auf die künftige Computerisierung auf dem US-Arbeitsmarkt, mit dem vorrangigen Ziel, die Zahl der risikoanfälligen Jobs und das Verhältnis zwischen Computerisierungswahrscheinlichkeit, Löhnen und Bildungsabschluss einer Beschäftigung zu analysieren. Laut unseren Schätzungen sind ungefähr 47 Prozent der gesamten Beschäftigung in den USA gefährdet”, schrieben die Forscher in der Zusammenfassung der Studie.

Die Studie offenbarte, dass nicht nur das ganze Beschäftigungskonzept auf eine dramatische Weise im Wandel begriffen ist, sondern auch, dass der Trend unumkehrbar ist. Dies ist die bedenkliche Seite dessen, was passiert.

Viele Beobachter und Analytiker haben sich zu der Studie geäußert. Tatschlich sagen Ökonomen quer durch die Bank ähnliche Arbeitsplatzverluste in den Industrienationen als ein Ergebnis der zunehmenden künstlichen Intelligenz voraus. Computer führen zunehmend billiger und effektiver komplizierte Aufgaben durch als Menschen, wozu auch kleine industrielle Roboter gehören, die schnell eine Abfolge menschlicher Handlungen lernen. Jobs in Bezug auf Dienstleistungen sind ebenfalls anfällig. Computer können bereits zuverlässiger Eindringlinge in eine Überwachungskamera aufspüren als Menschen dazu in der Lage sind. Durch den Vergleich von Unmengen an finanziellen und biometrischen Daten, können Computer Betrug oder Krankheiten genauer diagnostizieren als jede noch so hohe Anzahl an Buchhaltern oder Ärzten. Diese zunehmenden technologischen Veränderungen drohen die ganze Mittelschicht der Arbeiterklasse zum Verschwinden zu bringen.

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All diese Veränderungen entstehen durch den Aufstieg künstlicher Intelligenz. Wir können darum ahnen, was Hawking über diese Entwicklung sagte.

Grafik: “Computerisierbare Jobs (Größte Wahrscheinlichkeit von oben nach unten): Darlehensberater, Empfangs- und Informationspersonal, Anwaltsgehilfen und Kanzleiassistenten, Einzelhandelsverkäufer(innen), Taxifahrer und Chauffeure, Sicherheitspersonal, Köche/Fast Food, Barkeeper, persönliche Finanzberater, Computer-Programmierer, Reporter und Korrespondenten, Musiker und Sänger, Rechtsanwälte, Grundschullehrer, Ärzte und Chirurgen.”

Art Bilger, ein Experte an der Wharton School of Business an der Universität von Pennsylvania (USA) sagte, alle Industrieländer der Welt werden in den nächsten 25 Jahren eine Jobverlustrate von bis zu 47% erfahren. Bilger ist ein Risiko-Kapitalanleger und auch ein Vorstandsmitglied an der Wirtschaftsschule der Universtität von Pennsylvania.

Sowohl handwerkliche Jobs als auch Bürojobs sind bedroht. Jedoch werden in der unmittelbaren Zukunft die handwerklichen Berufe, besonders im Produktionssektor, stark von dieser Entwicklung betroffen sein. Es heißt, dass die Arbeitslosigkeit in vielen Teilen der industrialisierten Welt bereits alarmierende Ausmaße angenommen hat. Im Jahr 2000 waren 65% der US-Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter beschäftigt. Aber seitdem ist der Anteil gesunken. Das aktuelle Niveau wird auf ungefähr 59% geschätzt.

Am beunruhigendsten an dieser Analyse ist die Aussage, dass keine Regierung in der industrialisierten Welt darauf vorbereitet ist – oder sich überhaupt darauf vorbereitet -, sich dieser systemimmanenten Krise zu stellen. Die Regierungen haben ihre Köpfe in den Sand gesteckt, während das Schicksal vieler Bürger aus der Arbeiterklasse auf dem Spiel steht.

Laut The Economist haben die letzten drei Jahrzehnte ein weltweites Schrumpfen des Anteils an der Produktionsleistung der Arbeiterschaft von 64% auf 59% erfahren. Indem sich mittlerweile diese Bedrohung für die Arbeiterklasse abzeichnet, sind die Eliten (1%) diejenigen, die davon profitieren. In den USA soll der Anteil am Gesamteinkommen, der auf das Konto des 1% geht, von ungefähr 9% in den 1970ern auf heute 22% gestiegen sein. Dies ist mehr als ernst.

Indem die nutzlosen Regierungen tatenlos zusehen und sich den Kopf kratzen, sind besorgte Beobachter auf den Plan getreten, um zu helfen. Einer von ihnen ist Bilger. Er hat eine Nonprofit-Organisation namens Working Nation ins Leben gerufen, deren Mission darin besteht, die Öffentlichkeit zu warnen und dabei zu helfen, Pläne zu schmieden, um sie vor diesem beunruhigenden Trend zu bewahren. Der Risiko-Kapitalanleger rief Konzerne, Akademien, Regierungen und Nonprofit-Organisationen dazu auf, bei der Modernisierung der Arbeitskräfte zusammenzuarbeiten.

In einem kürzlichen Radio-Interview schlug Bilger eine Restrukturierung des ganzen Bildungssystems in den USA vor. Er sagte, das Bildungssystem solle Fähigkeiten vermitteln, die die Arbeiter für die verfügbaren Jobs brauchen. Bilger glaubt auch, dass es eine Notwendigkeit gibt, um Arbeiter mittleren Alters umzuschulen, damit sie wettbewerbsfähig sind, anstatt dass sie den Anschluss zu verlieren drohen, so wie es derzeit passiert.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Homo roboticus: Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändern wird

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Jahrzehnte lang gab es einen Stillstand in beiden Disziplinen, doch nun endlich ist ihre Zeit angebrochen und jetzt starten sie richtig durch: die Rede ist von der Robotik einerseits und ihr „kleines“ Teilgebiet, der Künstlichen Intelligenz (KI) andererseits. Seit Jahren übernehmen zwar schon Roboter in Fertigungshallen die Zusammensetzung von Autoteilen (etwa beim Schweißen), doch mittlerweile dringen die Blechgefährten auch immer stärker in unseren Alltag vor und werden langfristig auch unsere Gesellschaft verändern. Dieser Artikel möchte unseren Lesern einen Überblick über die neuesten Entwicklungen geben.

 

Die (fast) menschenleere Fabrik: Industrie 4.0

Da wäre zum Einen die vielgerühmte „Industrie 4.0“, ein Begriff, der derzeit in aller Munde ist. Als „vierte industrielle Revolution“ macht sie überall Schlagzeilen (die erste industrielle Revolution ereignete sich infolge der Erfindung der Dampfmaschine, die zweite industrielle Revolution durch die Entwicklung der Fließbandarbeit und die dritte industrielle Revolution nach dem Aufkommen der Elektronik und der Erfindung des Computers). Zu verstehen ist darunter eine digitalisierte Industrie, die laut Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bmbf) gekennzeichnet ist durch „eine starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten (Großserien-)Produktion“. Ziel ist es, „Kunden und Geschäftspartner […] direkt in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse“ einzubinden, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung weiter. Antriebsmotoren für diese Entwicklung sind beispielsweise das „Internet der Dinge“ oder die „hybride Produktion“, ein Produktionstypus, der eine Mischform aus Produktion einerseits und Dienstleistungen andererseits darstellt. Die dabei entstehenden „hybriden Produkte“ – Kombinationen aus Sach- und Dienstleistungen also – bzw. die hybride Wertschöpfung bietet dabei diverse Vorteile, wie z.B. die Standortsicherung, die Sicherung der Wettbewerbsposition und natürlich auch die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Generell muss man sich die Industrie 4.0 als etwas denken, bei dem in Fabriken Güter erzeugt werden und dabei die Maschinen und Werkstücke miteinander vernetzt sind und permanent Informationen miteinander austauschen. Die Steuerung verläuft dabei in Echtzeit und in der gesamten Fabrik wimmelt es nur so von Sensoren, Stecker, Barcodes und Chips. Im Zuge dieser Industrie 4.0 werden sich für den einzelnen Kunden ganz neue Möglichkeiten ergeben – etwa dann, wenn der Kunde in Zukunft ein Autohaus betritt und er sich sein gewünschtes Automodell quasi „maßgeschneidert“ anfertigen lassen kann. Ein 3D-Drucker übernimmt dann den „Ausdruck“ des gewünschten Modells. Gerade der Einsatz von 3D-Druckern wird die Produktion und Fertigung aus Billiglohnländern zurück in die heimische Wirtschaft holen und somit natürlich der Entwicklung des hiesigen Bruttosozialproduktes zugutekommen, welches sehr wahrscheinlich negative Folgen für die Billiglohnländer haben wird, aber das ist auch nicht der Fokus dieses Artikels. Und was schon bei Fahrzeugen funktionieren wird, das wird sich im Hinblick auf die Schuhproduktion erst recht bewähren: Im Schuhgeschäft der Zukunft wird die Damenwelt in Verzückung geraten, denn 3D-Hologramme werden ein passgenaues Abbild des weiblichen Fußes wiedergeben und den 3D-Druckern genau sagen, welches Schuhmodell sie in welcher Größe anzufertigen haben.

 

Bedeutet die Zukunft der Robotik auch das Ende der Arbeit?

Im Jahre 2013 sorgte eine Studie der beiden Ökonomen Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne für einiges Aufsehen (unsere Leser finden diese berühmt gewordene Studie in den Quellenangaben am Ende dieses Artikels). Die beiden Forscher haben die Auswirkungen der Robotik auf den US-amerikanischen Arbeitsmarkt untersucht und kommen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass in den kommenden 20 Jahren fast die Hälfte aller Arbeitsplätze bedroht sei. 702 Berufsgruppen wurden auf das Risiko hin untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie von Robotern und künstlich intelligenten Maschinen ersetzt werden können. 47 % des amerikanischen Arbeitsmarktes seien demnach bedroht. Ähnliche Ergebnisse lieferte für Deutschland eine Studie der London School of Economics, wobei man hier noch berücksichtigen muss, dass den amerikanischen Berufssparten die deutschen Berufsarten nicht immer 1:1 entsprechen. Eines ist jedoch sicher: Die Robotisierung wird die Arbeitswelt nachhaltig und für immer verändern.

 

Grundsätzlich gibt es derzeit zwei Lager, die im Clinch miteinander liegen und sich die Haare raufen angesichts der Frage, wie die nächste Robotergeneration unsere Arbeitswelt denn nun genau beeinflussen wird. Das erste Lager behauptet, die Arbeit werde schon nicht ausgehen, denn schließlich habe jede industrielle Revolution auch wieder neue Arbeitsplätze geschaffen. Man müsse sich also überhaupt keine Sorgen vor Massenarbeitslosigkeit, steigender Armut und einer noch größeren Schere zwischen Arm und Reich machen. Es werde sich alles zum Guten wenden, so die Optimisten.

 

Das zweite Lager – die unverbesserlichen Pessimisten – warnen hingegen davor, dass uns Menschen bald die Arbeit ausgehen könnte. Roboter übernehmen immer mehr Aufgaben, die zuvor noch von Menschen ausgeführt wurde. Waren es früher noch einfache Routineaufgaben, sind heutzutage nicht mal mehr intellektuellere Arbeiten sicher. Aus diesem Grunde meinen die Pessimisten, dass uns bald eine Zukunft ohne Arbeit bevorstünde – mit einer im wahrsten Sinne des Wortes „arbeitslosen“ Menschheit also.

 

Gibt es zwischen diesen beiden Positionen auch eine Mittlerposition, die einige Zwischentöne zulässt? Die gibt es durchaus. Ein drittes Lager, wenn man so will, betrachtet den möglichen „Tod der Arbeitswelt“ als etwas grundsätzlich Positives, denn wenn es keinen Berufsalltag mehr gäbe, könne sich die Menschheit endlich anderen Tätigkeiten zuwenden und ihr Potential voll entwickeln. Der einzelne Bürger könne sich dann endlich solchen Dingen wie Kunst, Kultur, Bildung oder Wissenschaft zuwenden. Dieses dritte Lager erhebt im Zusammenhang mit der Roboterthematik auch oft die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, das der Staat jedem Bürger zahlen solle und das an keinerlei Bedingungen – wie zum Beispiel die Suche nach einem Arbeitsplatz – geknüpft sei. Ob sich ein solches bedingungsloses Grundeinkommen auch in Deutschland irgendwann in ferner Zukunft einmal durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Vorerst bleibt es noch Zukunftsmusik. Finnland plant bereits den ersten Testlauf damit und experimentiert mit diesem durchaus gewagtem (aber deshalb ja nicht unbedingt schlechtem) Gesellschaftsexperiment.

 

The Future of Robots: Wie wird die Zukunft mit Robotern wohl aussehen?

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Wie genau unser Alltag aussehen wird, wenn die Robotik Einzug in unser aller Leben gehalten haben, dass kann bisher natürlich noch niemand wirklich genau sagen. Es gibt aber durchaus schon einige Überlegungen, wie genau die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte ausschauen könnten. Eine der bizzarsten (und für manch einen wohl auch verstörendsten) Gedanken ist die Vorstellung, Sex mit Robotern zu haben.

 

Lebensechte Puppen, die sozial isolierte Männer über ihre Einsamkeit hinwegtrösten sollen, gibt es schon länger: Die sogenannten „Real Dolls“ können auf einschlägigen Webseiten für teures Geld erworben werden und versprechen ihrem Besitzer ein paar pseudoromantische Stunden zu zweit. Doch in Zukunft könnten diese Puppen, die bereits schon jetzt beängstigend lebendig wirken, noch ein gutes Stück menschlicher wirken – Künstliche Intelligenz macht’s möglich! Ob man sich dann als männlicher Junggeselle auch wirklich so eine Robo-Braut ans Bein binden will, liegt sicherlich in der Verantwortung jedes Einzelnen und muss auch jeder für sich entscheiden.

 

Ein anderer Trend, der sich durchsetzen wird, ist das „Smart House“. Das intelligent vernetzte Eigenheim wird mit einem wahren Wust an Sensoren, Algorithmen und Mikrochips nichts unversucht lassen, um uns das Leben so einfach und komfortabel wie nur möglich zu machen. Früh morgens werden uns unsere eigenen vier Wände mit unserem Lieblingssong wecken; nach der Arbeit wird das mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Badezimmer, dem wir auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bereits Bescheid gegeben haben, uns das Badewasser einlassen – und wenn wir am Wochenende endlich ausschlafen können, umsorgt uns die mitdenkende Robo-Küche liebevoll, indem sie die Kaffeemaschine wie von Zauberhand selbst anschmeißt und uns mit dem wundervollen Geruch frisch gekochten Kaffees verwöhnt.

 

Noch abgefahrener wird es dann, wenn die ersten, wie ich sie nenne, „Neurochips“ auf den Markt kommen – oder, wie sie bekannter heißen: „Hirn-Implantate“. Man stelle sich nur vor: Mühsam sprachen lernen? Daran verzweifeln, dass man kein Mathe-Genie ist? Endlich mal ein Talent wie Malen oder Komponieren haben? – Mit Hirn-Implantaten wird all das kein Problem mehr sein. Man wird sich einfach ein passendes Implantat in den Denkapparat einpflanzen lassen und danach – je nach Belieben – entweder zu einem grandiosen Musiker, einem herausragenden Philosophen, einem brillanten Rock-Star oder einem exzellenten Künstler werden. Jahrelanges Sprachenlernen wird dann hoffentlich auch endlich einmal der Vergangenheit angehören: Einmal ein Japanisch-Chip in den Kopf gesetzt und – zack! – ist man von einem Muttersprachler aus dem Land des Lächelns nicht mehr zu unterscheiden.

 

Vorläufiges Fazit: Robotik – Fluch oder Segen?

 

Die Robotiker werden mir diesen etwas polemischen Abschnittstitel hoffentlich verzeihen – ich habe, soviel sei gesagt, durchaus den größten Respekt vor ihrer wissenschaftlichen Arbeit! Dennoch müssen wir uns als Gesellschaft genauestens überlegen, wohin die Reise gehen soll. Wenn wir es geschickt anstellen, können wir alle von den Segnungen der Künstlichen Intelligenz profitieren. Unser Leben wird dann komfortabler, sorgenfreier und insgesamt schöner werden. Wir werden deutlich mehr an Lebensqualität hinzugewinnen. Wenn wir aber nicht die potentiellen Gefahren im Blick behalten, drohen uns im schlimmsten Falle vielleicht sogar militärische Killer-Roboter, Mörder-Drohnen und Kampfmaschinen á la Terminator, die in der Menschheit eventuell eine Bedrohung sehen und ihr Möglichstes tun, um uns auszumerzen. Dazu darf es nicht kommen. Wir sollten bedenken, dass letztlich wir es sind, die es in der Hand haben.

 

Quellen:

https://www.bmbf.de/de/zukunftsprojekt-industrie-4-0-848.html

http://www.oxfordmartin.ox.ac.uk/downloads/academic/The_Future_of_Employment.pdf

The computerisation of European jobs

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