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Welt - page 49

Propaganda und der Islam: Was dir nicht gesagt wird

in Welt von

Propaganda ist das Rad, mit dem die Regierung den Wagen der Nation lenkt; Üblicherweise fährt sie geradezu in einen Krieg oder die über Klippe der Menschlichkeit. Es ist erstaunlich, wie viele normalerweise rational denkende Menschen blind der Herde folgen, wenn es darum geht, wie unmenschlich der Staatsfeind wahrgenommen wird.

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Der neue Sündenbock ist gefunden.

Die westlichen Medien stellen den Islam als Todeskult mit Weltherrschaftsfantasien dar. Immer und immer wieder wird der amerikanischen und europäischen Bevölkerung Bildmaterial gezeigt, auf dem man die von islamischen Fanatikern begangenen Schrecken sieht, oder von arabischen Männern, die amerikanische oder europäische Flaggen verbrennen. Das Problem dabei ist, dass dies für die für die islamische Bevölkerung, nicht einmal ansatzweise repräsentativ ist. Gibt es Muslime die sich dem Terror verschreiben? Natürlich. Gibt es Christen, die sich dem Terror verschreiben? Natürlich. Es gibt sogar Buddhisten, die sich dem Terror verschreiben

Einige grundsätzliche Fakten zum Islam, könnten helfen, dass die westliche Welt seinen Kopf aus der Schlinge der Kriegspropaganda zu ziehen. Es folgt eine Liste von Aussagen, die auf den sozialen Netzwerken oft verbreitet werden, und eine Faktenanalyse, ob sie wahr oder falsch sind:

Alle (oder die meisten) Muslime sind Terroristen.“

Es gibt 1,6 Milliarden Muslime auf der Welt. Die viel diskutierte Organisation IS (Islamischer Staat), die als reichste Terrororganisation der Welt gilt, kann nur ca. 15.000 – 50.000 Truppen in ihrem Kampf für ein fundamentalistisches Heimatland aufweisen. Selbst, wenn man die höchsten Schätzungen ihrer Truppenstärke nimmt, ist weltweit weniger als 1 aus 106.000 Muslimen gewillt, zu den Waffen zu greifen und für den fundamentalistischen Traum zu kämpfen, also knappe 0,003125% % aller Muslime. Die islamische irakische Armee kann jedoch 250.000 Soldaten aufweisen, um gegen den fundamentalistischen Traum zu kämpfen. Die Aussage, dass alle Muslime Terroristen sind, hält also den bloßen Zahlen nicht stand.

Es sind nicht die Mehrheit der Muslime. Es sind nicht mal 0.01% der Muslime.

Muslime wollen die Scharia.“

Obwohl viele Muslime sich an die Scharia halten, gibt es kein einheitliches Schariagesetz. Im Libanon, der seit den Bombenanschlägen auf die US-Botschaft in Beirut auch als Brutstätte des islamischen Terrors bezeichnet wird, glauben 38% nicht, dass sie das Wort Gottes ist. Unter denen die glauben, dass sie das unmittelbare Wort Gottes ist, glauben nur 29%, dass man es zum Rechtssystem eines Landes machen sollte. Die Mehrheit der libanesischen Muslime sind nicht der Meinung, dass die Scharia auf Nichtmuslime angewendet werden sollte. Selbst unter denen, die mit ganzem Herzen an die Scharia glauben, glauben die meisten nicht notwendigerweise auch an die gewalttätigeren Aspekte. Ehebruch wird unter einigen Auslegungen der Scharia mit Steinigung bestraft. Eine kurze und einfache Rechnung zeigt, dass im Libanon weniger als 3% der Muslime glauben, dass die Bestrafung auf die gesamte Bevölkerung angewendet werden sollte. Währenddessen im Herzen Amerikas, ein hochrangiger Politiker auf die Idee kam Homosexuelle zu steinigen. Die große Mehrheit der Muslime glaubt, dass die Scharia genutzt werden sollte, um Familienoder Eigentumsstreitigkeiten unter Muslimen zu regeln.

Einige Länder haben niedrigere oder höhere Glaubensraten an die Anwendung der Scharia. Der Libanon wurde ausgewählt, weil es durchschnittlich im Mittel liegt.

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Ein weiteres Hetzbeispiel gegen Muslime, die aktiv auf Facebook weiterverbreitet wird. Man nehme ein Plakat aus dem 2.Weltkrieg aus Deutschland und tausche einfach das Wort “Juden” durch “Muselmanen” und oder “Moslems” aus, fertig ist das aktualisierte Plakat!

Sie schlagen ihre Frauen.“

Erst einmal suggeriert die Formulierung „ihre Frauen“, dass das Individuum mehr den radikalen Elementen des Islams verfällt, in denen Frauen Eigentum sind. Ja, einige muslimische Männer schlagen „ihre Frauen“. In den Vereinigte Staaten werden 25% der Frauen in ihrem Leben von „ihren Männern“ geschlagen, in Deutschland sind es immerhin “nur” 15%. Das ist also kein islamisches Problem, es ist leider ein Allerweltsproblem. Dieses Problem entsteht durch die Idee, Frauen seien Eigentum und gehören dem Mann. Wenn das Grund genug für einen Krieg ist, sollten die Vereinigen Staaten darüber nachdenken in Belfast einzufallen, wo täglich 60 Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet werden.

Sie sind im Steinzeitalter stehen geblieben und wollen dort bleiben.“

Diese Aussage erklärt Tausende männliche und weibliche Muslime, die für den Versuch ihre Regierung zu ändern, im Gefängnis sitzen oder dafür gestorben sind, für unwichtig. Politische Gefangene in der arabischen Welt verrotten für den Versuch, Veränderung in ihre Länder zu bringen. Sie sind Muslime. Vier saudische Prinzessinnen werden durch den König zu Tode gehungert, weil sie sich positiv zu Frauenrechten geäußert haben. Zahllose muslimische Reporter und Blogger in islamischen Ländern sitzen hinter Gittern, weil sie ihre Regierungen in Frage gestellt haben. Die westlichen Regierungen (vor allem USA und Deutschland) unterstützen diese brutalen Diktaturen mit millionenschweren Waffengeschäften und halten so die Macht so in den Händen derer, die keine Veränderung wollen. Heuchelei? Im politischen Fachjargon heisst es “eigene Interessen verfolgen”.

Mohammed war ein Pädophiler und seine Frau war erst 6 (oder 7).“

Die meisten Historiker sind sich darin einig, dass Aischa und Mohammed heirateten, nachdem sie in die Pubertät kam. Sie sind der Meinung, dass sie zum Zeitpunkt der Heirat etwa 13 Jahre alt war, wobei sie wohl schon in jüngeren Jahren mit ihm verlobt wurde. Vor allem Amerikaner sollten bedenken, auch wenn sie vor dem 11. September noch nie vom Islam gehört haben, dass Mohammed etwa 600 n. Chr. gelebt hat, und damals Heirat in solch jungem Alter nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in der westlichen Welt üblich war. König Johann von England heiratete etwa 1198, eine 12 jährige. Romeos Liebe Julia, war erst 13. Kein Typ von Mensch ist in der westlichen Welt mehr verhasst als Pädophile. Ein Versuch, den Gründer des “Feindes” als Pädophilen darzustellen, würde sehr wohl den Kriegsanstrengungen helfen.

Muslime heiraten und vergewaltigen Kinder.“

Kommt so etwas in der muslimischen Welt vor? Sicherlich. Es kommt überall in der Welt vor, auch mitten in den USA. Und die katholische Kirche ist auch hinlänglich bekannt für ihren Missbrauch von Jugendlichen. Nochmals, das ist nicht ein islamisches Problem, sonder ein weltweites. Unter den top 20 Ländern mit der höchsten Häufigkeit von Kinderbräuten befindet sich kein einziges Land aus dem mittleren und nahen Osten.

Fazit:

Die meisten Informationen, die über soziale Medien verteilt werden sind einfach nicht korrekt. Sie dienen nur dazu, die westliche Welt glauben zu lassen, der Westen müsste irgendwie die Muslime vor sich selbst retten. Das Ziel dieser Propaganda ist es, die westliche Welt glauben zulassen, Muslime seien weniger Wert als andere Menschen. Schließlich ist es einfacher Menschen dazu zu verdammen, bei Luftangriffen zu sterben, wenn sie nicht wirklich als Menschen gelten. Erinnern wir uns an die Propaganda gegen Juden im 2. Weltkrieg: Nur so war es möglich 6 Millionen Juden “ohne weiteres” umzubringen. Bevor man einen aufrührerischen Artikel mit anderen teilt oder retweetet, sollte man versuchen herauszufinden, ob die Information darin ein akkurates Bild der muslimischen Welt wiedergeben, oder ob man einfach nur der Regierung den Weg zum Krieg ebnet.

Die islamische Welt ist nicht ohne Probleme. Dem Kampf für Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen werden in den Straßen von Amman, Damaskus, Riad und Teheran immer wieder Steine auf den Weg gelegt; falls das jedoch ein Grund für eine Intervention ist, sollten vor allem die USA vielleicht in Mississippi oder Arkansas einfallen, oder in Russland.


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IS-“Vorzeigemädchen” totgeprügelt, als es ihren Fängen entkommen wollte

in Kriminalität/Welt von

Groß, dunkelhaarig und gutaussehend. Ein Mann, der für seinen Glauben gekämpft hat, der Leib und Leben riskierte und dieses feurige Glühen in den Augen hatte…

Natürlich hat jede Geschichte zwei Seiten. Sein Glaube steht nämlich zufälligerweise auch für das Enthaupten und das Vergewaltigen (in beliebiger Reihenfolge) von Frauen und Kindern, die ihm im Wege stehen. Klar, er riskiert Leib und Leben, aber dieses feurige Glühen in seinen Augen wird befeuert von 50% purem Wahn und 50% medikamenteninduzierten Größenwahn-Illusionen.

Ich bin eindeutig kein Romanschriftsteller.

Leider lesen Teenager selten das entscheidend wichtige Kleingedruckte, bevor sie sich aus dem Staub machen für ein Leben als Sexsklave und Kanonenfutter… Äh, ich meine für den “Dschihad”.

Insider-Zitaten in den österreichischen Boulevardblättern Kronen Zeitung und Österreich zufolge, ist eine österreichische Teenagerin ist von zuhause weggerannt, um dem Islamischen Staat beizutreten.

Samra Kesinovic, 17 Jahre alt, ist offenbar mit ihrer Freundin auf das Territorium des IS vorgedrungen. Für Kesinovic fand die Reise kein märchenhaftes Ende, denn die Boulevardblätter behaupten, dass sie zu Tode geprügelt wurde, als sie dem IS entkommen wollte.

Der UN-Anti-Terrorismus-Experte David Scharia sagte letztes Jahr aus, dass eines der Mädchen im Kampf getötet wurde, wohingegen das Schicksal des anderen weiterhin im Unklaren lag; eine Unklarheit, die gerade eben beseitigt worden ist, wenn die Boulevardblätter Recht behalten sollten.

Die österreichischen Innen- und Außenministerien konnten die Nachricht weder bestätigen noch dementieren.

“Wir können keine Aussagen zu Einzelfällen machen”, erklärte der Sprecher des Außenministeriums Thomas Schöll der Austria Presse Agentur. Der Sprecher des Innenministeriums Karl-Heinz Grundböck sagte ebenfalls, er könne die Situation nicht kommentieren.

Als Kesinovic und Selimovic über die Türkei nach Syrien gelangten (wie üblich. Diese verdammten “durchlässigen” Grenzen!), wurden die zwei schnell zu “Vorzeigemädchen” für den IS (besser gesagt: Köder). Sie lebten ihren Teenager-Traum und posierten von Männern umringt mit Kalaschnikows.

“Sucht nicht nach uns. Wir werden Allah dienen und wir werden für ihn sterben”, so lauteten die Worte einer Notiz an ihre Eltern. Kurz nachdem sie Syrien im April 2014 erreicht hatten, wurden sie an IS-Kämpfer verheiratet.

Dazu ist übrigens noch ein Fun-Fact: Dem UN-Abgesandten für sexuelle Gewalt zufolge wurden vom IS entführte Teenagerinnen bereits ‘zum Preis von nur einer Schachtel Zigaretten’ verkauft.

Als sich ihr Wert vom “Vorzeigemädchen” auf den Wert einer “Schachtel Kippen” reduziert hatte, trat bei ihnen ein Sinneswandel hinsichtlich der ganzen Allah-dienen-und-sterben-Sache ein; Berichten zufolge wollten sie nur ein halbes Jahr später im Oktober 2014 nach Hause zurückkehren. Leider scheint es, als seien sie wirklich für Allah gestorben… Durch die Hände des IS und jener, die sie über die türkische Grenze gelassen haben, um genau zu sein.

130 Österreicher sind bislang nach Syrien gezogen, um dem IS zu dienen; ziemlich viele offene Stellen, 365 Tage Sonnenschein, Zusatzleistungen wie komplette zahnärztliche Versorgung und eine Enthauptung inklusive…

Quelle: RT

Autor: CoNN

Übersetzt aus dem Englischen von anonhq.com.


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Weniger als 2% der Terrorakte in Europa und den USA, wurden von Muslimen verübt

in Welt von

Sind alle Terroristen Muslime? Oder sind alle Muslime Terroristen? Öffne deine Augen, lies und denk nochmal nach. Nicht alle Muslime sind Terroristen. Einige zwar schon, aber die Zahl ist nicht annähernd so hoch wie viele denken. Fakt ist, dass in den letzten fünf Jahren weniger als 2% der Terroranschläge in der EU religiös motiviert waren. Es gab 738 Anschläge in Europa zwischen 2011 und 2014. Nur acht davon hatten einen religiösen Hintergrund.

Eine ThinkProgress-Analyse brachte diese überraschenden Zahlen hervor, über die der Westen und Konservative nachdenken sollten:

  • Im Jahr 2013 gab es 152 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Zwei davon waren religiös motiviert.
  • Im Jahr 2012 gab es 219 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Sechs davon waren religiös motiviert.
  • Im Jahr 2011 wurden keine der 174 terroristischen Anschläge in den EU-Ländern durch Terrororganisationen inspiriert oder standen mit ihnen in Verbindung.
  • Im Jahr 2010 gab es 249 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Darunter sind drei von denen Interpol der Meinung ist, von Islamisten verübt worden zu sein.
  • Im Jahr 2009 gab es 294 terroristische Anschläge in den EU-Ländern. Nur einer davon war Islamisten zuzuschreiben.terrorism-EU-2-638x599

Das Charlie-Hebdo-Massaker versetzte die Welt in Schock, Abscheu und Schrecken. Jedoch wurde im weltweiten Ausbruch von Solidarität und der Anprangerung von Grausamkeit, ein Fakt übersehen. Nur ein winziger Teil der Anschläge in der EU wurde von Islamisten ausgeführt. Die Mehrheit der Terrorakte in der EU wurde in Wirklichkeit von separatistischen Organisationen verübt.

Es gibt noch mehr erschreckende Fakten – laut einer Studie des FBI wurden in den USA zwischen 1980 und 2005, mehr Anschläge von Juden als von Muslimen verübt (7% statt 6%).

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Charles Kurzman, ein Soziologieprofessor an der University of North Carolina, nannte Amerikaner mit muslimischen Hintergrund „eine unbedeutende Bedrohung für die öffentliche Sicherheit“. In seinem vor kurzem veröffentlichtem Bericht „Muslimisch-amerikanischer Terrorismus im Jahr 2013“, sagte Charles: „In den Vereinigten Staaten gab es im Jahr 2013 schätzungsweise 14.000 Morde. Seit dem 11.September habe der muslimisch-amerikanische Terrorismus, 37 Leben in den Vereinigten Staaten gefordert. Im selben Zeitraum geschahen mehr als 190.000 Morde.“

Warum aber hören wir nur davon, dass Anschläge mit islamistischen Hintergrund „großes Unheil verursachen“? Weil Politiker, Gesetzeshüter und die kommerziellen Medien, statt politisch motivierter Anschläge nur die religiös motivierten hervorheben.

Der radikale Islamismus ist durchaus eine Bedrohung für Europa. Aber er ist nicht die existenzielle Bedrohung, wie er von ein paar fremdenfeindlichen Personen und Lobbyisten, vor allem der Rüstungsindustrie, dargestellt wird.

 

Quellen:

http://mic.com/articles/108274/one-statistic-reveals-a-surprising-truth-about-terrorism-in-europe

http://thinkprogress.org/world/2015/01/08/3609796/islamist-terrorism-europe/

http://www.loonwatch.com/2010/01/not-all-terrorists-are-muslims/


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Das Ende des IS? Die russische Luftwaffe hat kürzlich die Hauptgeldquelle des IS zerstört: 500 Öltankwagen

in Welt von

Einen Tag nachdem bekannt wurde, dass Terroristen einen russischen Passagierjet über Ägypten zum Absturz brachten, gab Russland bekannt, dass seine Kampfjets jeden Tankwagen, der durch Gebiete des IS in Syrien fährt, angreifen werden. Nur Stunden später wurde aufgedeckt, dass die russische Luftwaffe ca. 500 IS-Tankwagen zerstörte, die illegal Öl von Syrien zu Raffinerien im Irak transportierten, um die Terrororganisation von ihrer größten Einkommensquelle abzuscheiden.

 

Russland nimmt 206 #ISIS Standorte in Syrien ins Visier, nachdem bestätigt wurde, eine Bombe habe das Flugzeug #A321 über Sinai zum Absturz gebracht.Heute wurde eine Entscheidung getroffen, nach der russische Kampfjets an einer sogenannten „freien Jagd“ auf Öltransporter der Terroristen in Gebieten des IS teilnehmen. In den letzten Jahren haben der Islamische Staat und anderer extremistische Gruppen, den Betrieb der sogenannten „Pipelines auf Rädern“ in den von ihnen kontrollierten Gebieten organisiert. In den ersten paar Tagen hat unsere Luftwaffe bereits 500 Öltransporter zerstört. Das hat die Fähigkeit der Kämpfer illegal Energieprodukte zu exportieren und ihr Einkommen aus dem Ölschmuggel signifikant verringert“, wurde Generaloberst Andrey Kartapolov, ein Sprecher des russischen Generalsstab, von russischen Nachrichtenagenturen zitiert. Kartapolov zeigte Bilder auf denen Konvois mit hunderten von Tankwagen zu sehen waren, um seine Aussagen zu untermauern. https://www.youtube.com/watch?v=WgYbiCGYy2c Am Anfang der Woche, haben auch US-Kampfjets zum ersten mal hunderte Öltransporter angegriffen, die die extremistische Gruppe nutzte, um in Syrien produziertes Rohöl zu schmuggeln. Nach einem vorläufigem Bericht wurden bei dem Angriff in der Nähe von Deir al-Zour (IS-Gebiet im Osten Syriens) 116 Öltankwagen zerstört.  


Die USA behaupten, sie wollen #ISIS treffen, aber nach 1 Jahr des Bombardements haben sie niemals eine der größten Geldquellen berührt

 


Nachdem Russland die Ölinfrastruktur zerstörte, müssen selbst die schlimmsten Propagandisten anfangen die richtigen Fragen zu stellen.

Kartapolov fügte hinzu, dass hunderttausende Tonnen Treibstoff von Transportern in den Irak gebracht wurden und die von diesen illegalen Exporten generierten Umsätze, eine der Hauptfinanzierungsquellen der Terroristen seien.ISIS-world

Zahlen von Ölarbeitern in Syrien und Irak und Schätzungen der westlichen Geheimdienste, besagen, dass bis zu 40.000 Barrel in den vom IS besetzten Gebieten gefördert werden. Letzten Monat wurde bekannt, dass der IS mehr als 320 Millionen Pfund (444 Millionen Euro) pro Jahr mit Öl verdient. Dieser Reichtum hat es der Organisation erlaubt, regional und international zu florieren.


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Bundeswehreinsatz in Syrien?

in Welt von

UPDATE: Der Bundestag hat heute mit “großer Mehrheit” den Einsatz der Bundeswehr gegen den IS in Syrien beschlossen. Vorerst soll sich der Einsatz auf Aufklärung mittels Satellitenbildern und Aufklärungsflügen durch die Tornado Kampfjets beschränken.


Als Reaktion auf die Terroranschläge vom 13.11.15 in Paris wird der Bundestag am 04.12.15 über einen Bundeswehreinsatz in Syrien abstimmen. Zur Debatte steht der Einsatz von 1200 Soldaten und bis zu sechs Kampfjets von Typ Tornado zu Aufklärungszwecken. Neben der bereits im Mittelmeer stationierten Fregatte Schleswig-Holstein soll die Fregatte Augsburg noch hinzugezogen werden.

Momentan gibt es für dein Einsatz noch kein UNO-Mandat – allerdings gibt es andere Punkte, auf die sich berufen wird:

  • UN-Resolution 2249: “Ergreifung notwendiger Maßnahmen zum Verhüten terroristischer Handlungen” – initiiert durch Frankreich
  • EU-Vertrag v. Lissabon, Art. 42 Abs. 7: “EU-Beistandsklausel”
  • UN-Charta, Art. 51: Berufung auf das “Selbstverteidigungsrecht”

Dennoch gibt es aus juristischen Kreisen Bedenken, so wird zum einen dahingestellt, ob die UN-Resolution hinreichend sei, auf der anderen Seite wird eine Zuwiderhandlung mit dem Völkerrecht befürchtet – zur Gewaltanwendung müsse zuerst der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zustimmen.

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Doch nicht nur aus juristischen Kreisen gibt es Kritik: Vor allem in der Opposition regt sich Widerstand:

  • “Es wäre unverantwortlich, wenn die Große Koalition die schrecklichen Terroranschläge von Paris dazu missbrauchen würde, deutsche Soldaten in neue sinnlose Kriege zu schicken. Niemand braucht ein zweites Afghanistan. Es ist unverantwortlich, dass die Bundesregierung dem von Frankreich ausge-rufenen Beistandsfall nach Artikel 47 der EU-Verträge nicht widersprochen hat. Stattdessen muss der Kreislauf aus Krieg und Terrorismus durchbrochen werden.” – Sarah Wagenknecht, DIE LINKE
  • Bündnis 90/Die Grünen stimmen dem Einsatz zwar zu, sehen ihre gestellten Bedingungen aber noch nicht erfüllt – dazu gehört unter anderem ein UNO-Mandat für den Einsatz

Vor allem die Kritik von einer Seite überrascht:

  • Volker Wieker, Generalinspekteur der Bundeswehr, hält eine direkte Beteiligung an Luftangriffen für nicht sinnvoll: “Militärisch sinnvoll ist das, was benötigt wird. In diesem Fall ist es unsere Aufklärungsfähigkeit.”

Auch der Bundeswehrverband fordert als Bedingung klar abgesteckte Ziele. “Krieg ist kein Selbstzweck.” – so André Wüstner, “Es braucht klare Ziele und eine Strategie. Und da erwarten wir noch Antworten.” Da der Einsatz seiner Einschätzung nach länger als zehn (!) Jahre andauern könne, sei ein Ordnungsziel erforderlich – des Weiteren müsse auch über den Einsatz in weiteren Gebieten im Nahen Osten und in Nordafrika nachgedacht werden, da der IS auch dort aktiv sei.DWO-IP-Bundeswehr-Syrien-ha-1Dass etwas gegen den Islamischen Staat unternommen werden muss, sollte außer Frage stehen. Die Frage ist, ob ein Kampfeinsatz, vor allem mit Bombardierungen, zielführend ist. Gerade letzterem fallen meist mehr Zivilisten als Terroristen zum Opfer. Würde das nicht dem IS in die Hände spielen? Denn die Terroristen behaupten ja immer, dass wir, “der Westen”, “Die Bösen” sind – die in fremde Länder einmarschieren und wahllos Menschen töten. Wäre es nicht sehr viel zweckdienlicher, die Bevölkerung Syriens vom Gegenteil zu überzeugen? Dass wir nicht immer nur vorgeben, uns an hohen Idealen zu orientieren, sondern diesen tatsächlich nacheifern? Sollte man nicht vermeiden, sich durch eine hohe zivile Opferzahl auf dieselbe Stufe wie diejenigen zu stellen, die selbst wahllos unschuldige Menschen töten?

Ein Einsatz von Kampfjets und regulären Bodentruppen ist immerhin lange nicht die einzige Option, zu versuchen, den IS zu bekämpfen. Wie sieht es beispielsweise mit den allseits hochgelobten Antiterroreinheiten aus, die zum kostspieligen Repertoire fast jeden NATO-Staates zählen? Diese sind doch laut Selbstaussage auf das Aufspüren und Festnehmen von Terroristen spezialisiert? Könnte man nicht dadurch, dass man Angehörige des IS statt zu töten, festnimmt und vor Gericht stellt, ein wichtiges Zeichen setzen? Das wir eben nicht willkürlich, sondern nach Prinzipien handeln?

Und abseits des Militärischen gibt es weitere mannigfaltige Optionen. Man könnte die Waffenlieferungen in Krisengebiete unterbinden. Man könnte versuchen, durch Etablierung von Bildung und einer Perspektive, dem IS weitere potentielle Mitgleider zu entreißen. Und, last but not least, könnte man den Islamischen Staat finanziell aushungern, indem man jegliche Finanzquellen und Konten sperrt. Diesem Vorhaben geht zuletzt nicht minder erfolgreich Anonymous nach.

Was letzten Endes der “Richtige” Weg ist, sollte durch eine breitgefächerte Debatte unter Sachkundigen herausgestellt werden. Als Appell in der jetzigen Zeit sollte man sich, mehr denn je die Aussage Rudi Dutschkes in einem Interview von 1968 (!) zu Herzen nehmen:

Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Das haben sie uns jahrhundertelang eingeredet. Viele geschichtliche Zeichen deuten darauf hin, dass die Geschichte nicht nur ein ewiger Kreisel ist, wo nur immer das Negative triumphieren muss. Warum sollen wir vor dieser geschichtlichen Möglichkeit Halt machen und sagen „Steigen wir aus – wir schaffen es doch nicht. Irgendwann geht es mit dieser Welt zu Ende.“ Ganz im Gegenteil: Wir können eine Welt gestalten, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Eine Welt, die sich auszeichnet, keinen Krieg mehr zu kennen, keinen Hunger mehr zu haben – und zwar in der ganzen Welt. Das ist unsere geschichtliche Möglichkeit – und da aussteigen? Ich bin kein Berufspolitiker, aber wir sind Menschen, die nicht wollen, dass diese Welt diesen Weg geht und darum werden wir kämpfen und haben wir angefangen zu kämpfen.


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Strommasten in Ukraine gesprengt

in Politik/Welt von

Die Krim-Krise hält auch weiterhin an: Am Wochenende wurden in der Ukraine mehrere Strommasten von Unbekannten gesprengt. Der erste Vorfall ereignete sich am Freitag, den 20.11.2015: Krim-Tataren und ukrainische Nationalisten beschädigten zwei Hochspannungsleitungen. Ein weiterer Sabotageakt erfolgte dann am darauffolgenden Samstag, den 21.11. Als Folge davon waren am Sonntag die rund 1,6 Millionen Bewohner der Krim vom Stromnetz abgeschnitten. Der Vorfall ereignete sich in der ukrainischen Region Cherson. Genaueres erfuhr man vom ukrainischen Energiekonzern Ukrenergo, der in Bezug auf den Sabotageakt in der Nacht zu Freitag verlautbaren ließ, die zwei Strommasten seien „mit Sprengsätzen oder durch Beschuss“ vernichtet worden.

Betroffen waren auch 150 Schulen: Auch sie waren infolge der Anschläge von der Stromversorgung abgekoppelt. e00c3164044e324b26ffd6cbca166aec__660x370

Seit 0:25 Uhr am Sonntag (Ortszeit; Samstag; 23:25 Uhr MEZ) sei die Stromversorgung aus der Ukraine unterbrochen, meldete die örtliche Zweigstelle des russischen Katastrophenschutzministeriums. Auf Facebook postete Ilja Kiwaw, ein Vertreter des ukrainischen Innenministeriums, den Kommentar: „Die Masten sind gerade gesprengt worden!“ Von den Behörden wurde der Notstand ausgerufen. Die Versorgung wichtiger Einrichtungen wie Krankenhäuser und auch Teile der Städte Simferopol, Jalta und Saki mit Strom würde nun durch Generatoren gewährleistet werden.

Die Masten würden so schnell nicht wieder aufgebaut werden, da Krim-Tataren und ukrainische Nationalisten dies verhinderten, teilte ein Vertreter des regionalen Energieversorgers Ukrenergo mit. Die Reparatur der Masten machte Mustafa Dschemilew, ein ranghoher Vertreter der Krim-Tataren, davon abhängig, ob die Regierung bereit sei, politische Gefangene, die auf der Halbinsel festgehalten würden, freizulassen. Erst dann könnten Gespräche zur Wiederaufrichtung der Masten beginnen.

 

Quellen:

http://www.n-tv.de/politik/Angreifer-trennen-Krim-vom-Stromnetz-article16405826.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article149174273/Krim-Tataren-verhindern-Reparatur-von-Strommasten.html


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Verhaftet Israels Ministerpräsident Netanjahu

in Welt von

Es scheint unglaublich, aber wenn es nach Spanien geht, scheint es so, als ob Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sieben seiner Kumpane bald ins Gefängnis müssten. Falls sie jemals den Fehler begehen einen Fuß auf spanischen Boden setzen. Ein Richter des obersten spanischen Gerichts, hat die Haftbefehle erlassen.

Die anderen mutmaßlichen Kriminellen sind:

– der frühere Außenminister Avigdor Liberman

– der frühere und der jetzige Verteidigungsminister Ehud Barak und Moshe Ya’alon

– der frühere Innenminister Eli Yishai

– der frühere Geheimdienstminister Dan Meridor

– der Politiker Bennie Begin

Diese sieben Männer machen das „Forum der Sieben“ aus. Ein Komitee aus Ministern, das Netanjahu bei Schlüsselfragen zur Sicherheit unterstützt. Es scheint, als würden sie sich etwas unwohl fühlen.

Wir erachten ihn (den richterlichen Haftbefehl) als Provokation. Wir arbeiten mit den spanischen Behörden, um diesen aufzuheben. Wir hoffen, dass es bald vorbei ist“, sagte Emmanuel Nachshon , ein Sprecher des Außenministeriums am Samstagabend.

Bei den spanischen Anschuldigungen von Kriegsverbrechen geht es nicht darum, dass Israel vor kurzem hunderte Frauen und Künder umbrachte, sondern um Vorfälle im Jahr 2010.

Am 31.Mai 2010, wurde die Gaza-Hilfsflotte, die aus 37 Schiffen verschiedener Nationen bestand, von israelischen Streitkräften geentert.

Der Zweck der Flotte war es die israelische Gaza-Blockade friedlich zu durchbrechen. Kurz nachdem sie sich weigerten, dem israelischen Befehl im Hafen von Aschdod anzulegen, zu folgen, wurden sie von israelischen Streitkräften geentert. Weniger erfahrene Passagiere hatten erwartet ‘nur’ aufgehalten zu werden. Sie hatten nicht damit gerechnet, dassn die Israelis gewaltsam versuchen würden, die Kontrolle über das Schiff zu erlangen.

Auf der Mavi Marmarn, einem Schiff das zur iHH (türkische Nichtregierungsorganisation) gehört, wurden mehrere Spanier Zeugen davon, wie 10 Aktivisten ermordet wurden. Israel jedoch behauptet, dass diese Aktivisten mit Rohren und Messern bewaffnet gewesen seien. Am Schauplatz wurden auch Messer aus der Schiffsküche gefunden.

Laut Darstellung der Vereinten Nationen, haben die Passagiere sich gegen die Versuche der Israelis an Bord zu gelangen, mit Wasserschläuchen gewehrt und indem sie mit Gegenständen geworfen haben. Als israelische Soldaten von Hubschraubern aus abseilten, konnten zwei Aktivisten festgehalten werden, entwaffnet werden und ihre Waffen wurden über Bord geworfen. Keiner der Passagiere hatte Schusswaffen. Was stark im Gegensatz zu der Aussage Israels stand, dass sie beschossen worden wären.

Kurz darauf verwendeten israelische Streitkräfte scharfe Munition und töteten sofort vier Personen. „Sie schossen mit scharfer Munition, Beanbags(nichttödliches Geschoss) und Gummigeschossen auch auf bereits verwundete Passagiere.

Die Mehrheit der Schussverletzungen, die die Passagiere erlitten, waren im Bereich des Kopfes, Brustkorbes, Unterleibes und Rückens. Laut UN haben die Israelis mit der Absicht zu töten oder tödlich zu verletzen auf die Aktivisten geschossen. Es wurde sogar auf flüchtende oder auf dem Boden liegende Personen geschossen.

Einer der Aktivisten starb, nachdem er aus nächster Nähe von einem Beanbag-Geschoss getroffen wurde. Dieses drang dabei in seinen Kopf ein.

Ein Fotograf, der Aufnahmen des Vorfalls machte, wurde ebenfalls getötet.

Das ist nicht das erste mal, dass ein Haftbefehl gegen Netanjahu und seinesgleichen erteilt wurde. Um die Verhaftung von einigen israelischen Beamten zu verhindern, wurden in Großbritannien Gesetze geändert. Dadurch soll es einzelnen Richtern schwerer gemacht werden, Haftbefehle ohne die Zustimmung des Staates zu erteilen.

Es ist nicht bekannt, ob dieser Aufruf zur Verhaftung Netanjahus, von Interpol oder der spanischen Polizei befolgt wird.

 

Übersetzt aus dem Englischen aus http://anonhq.com

Quellen: iHH, J-Post, Wikipedia, UN OHCHR, Global Research


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Der Dalai Lama hat der Welt mitgeteilt, sie solle mit dem Beten für Paris aufhören

in Welt von

In der westlichen Welt ist der Dalai Lama bestens für seine Förderung von Bewusstheit, Selbstentwicklung und inneren Frieden bekannt. Obwohl er ein entschiedener Aktivist für den Frieden in seinem Geburtsland Tibet ist, spricht er selten über globale politische Ereignisse. In Folge der Anschläge von Paris, hat der spirituelle Führer der Buddhisten eine scharfsinnige und wichtige Sichtweise über den Zustand der Welt geteilt – die er durch seinen Glauben, der in Frieden und Humanität verwurzelt ist, erlangt hat.

In einem Interview mit dem Sender „Deutsche Welle“, spielte der Dalai Lama die Kraft, Gottheiten um Beistand zu bitten, herunter: „Wir können dieses Problem nicht durch Gebete lösen“, sagte er und bezog sich möglicherweise auf #PrayForParis. „Ich bin Buddhist und glaube ans Beten. Aber Menschen haben dieses Problem geschaffen und nun bitten wir Gott es zu lösen. Das ist unlogisch. Gott würde sagen, wir sollen es selbst lösen, da wir es auch geschaffen haben.“

Die Menschen möchten ein friedliches Leben führen. Die Anschläge am Freitag seien „kurzsichtig“ und Grund für viele. Obwohl der Dalai Lama die Gründe für die Anschläge nicht weiter analysierte, bestätigte er das Problem der weltweiten chronischen Aggression.

Das 20. Jahrhundert war ein gewalttätiges, mehr als 200 Millionen Menschen starben durch Kriege und andere Konflikte. Wir sehen nun, wie das Blutvergießen dieses Jahrhundert überschwappt.“ Einer Schätzung zufolge ist diese Zahl zu niedrig. Regierungen hätten im letzten Jahrhundert allein 250 Millionen ihrer eigenen Bevölkerung getötet.

Als der Reporter andeutete, dass seine Botschaften zu Frieden, Liebe und Mitgefühl auf der ganzen Welt auf taube Ohren gestoßen seien, lehnte es der Dalai Lama ab so ein pessimistisches Weltbild zu haben. „Ich stimme dem nicht zu. Ich denke nur ein kleiner Teil der Menschen verschreibt sich gewalttätigen Lehren. Wir sind alle menschliche Wesen und es gibt Grund dafür andere Menschen zu töten. Wenn man seine Mitmenschen als Brüder und Schwestern ansieht und ihre Rechte respektiert, dann gibt es keinen Raum für Gewalt.“

Statt sich mit der kleinen Minderheit der gewalttätigen Aufrührer aufzuhalten, widmete sich der Dalai Lama lieber den Lösungen. „Wenn wir mehr Wert auf Gewaltverzicht und Harmonie legen, können wir einen neuen Neuanfang schaffen.“ Er warnte auch davor, falls wir es nicht schaffen auf dieses Ideal hinzuarbeiten: „Falls wir keinen ernsthaften Versuch unternehmen Frieden zu schaffen, werden wir weiterhin das Chaos, das die Menschheit bereits im 20. Jahrhundert erfahren mussten, erleben.“

Während eines Aufstands gegen die chinesische Regierung im Jahr 1959, war der gebürtige Tibetaner gezwungen aus seinem Vaterland zu fliehen. China fiel 1950 in Tibet ein. Er lebt seitdem im Exil in Indien, ist aber seit langem ein Befürworter für eine friedliche Lösung des Konflikts – trotz der Tatsache, dass chinesische Behörden versuchten, ihn durch eine „kommunistisch anerkannte Alternative“ zu ersetzen. Im Bezug auf den chinesisch tibetanischen Konflikt, behielt er seine Ansichten bei „wir leben im 21. Jahrhundert und alle Konflikte sollten durch Dialoge und nicht durch Gewalt gelöst werden.“

Er steht auch zu seinen Worten. Falls sich die Tibetaner dafür entschieden, seine Führung nicht mehr zu brauchen, würde er abtreten. „Im Jahr 2011, habe ich offiziell bekannt gegeben, dass es bei den Tibetanern liegt, ob sie weiterhin die Institution des Dalai Lama haben wollen. Wenn die Menschen denken, dass diese Institution nicht länger relevant sei, sollte sie abgeschafft werden. Ich bin nicht länger in politische Angelegenheiten involviert. Ich bin nur bedacht auf Tibets wohlergehen.“

Trotz seiner Distanzierung gegenüber der Politik, bestärkte er weiterhin die Wichtigkeit von Frieden für das Überleben der Menschheit;

Wir brauchen einen systematischen Ansatz, um die humanistischen Werte wie Einheit und Harmonie zu pflegen. Wenn wir jetzt beginnen, gibt es noch Hoffnung, dass dieses Jahrhundert anders sein wird als das vorherige. Es ist in jedermanns Interesse. Lasst uns also für Frieden in unseren Familien und unserer Gesellschaft arbeiten und nicht auf Hilfe von Gott, Buddha oder der Regierungen warten.“

Er teilte uns auch eine Ansicht mit, die die Welt unbedingt hören sollte, „die Probleme vor denen wir heute stehen, sind das Ergebnis oberflächlicher Differenzen über religiöse Ansichten und Nationalitäten. Wir sind ein Volk.“


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Mann stößt in der Londoner U-Bahn eine muslimische Frau vor einen einfahrenden Zug

in Welt von

Auf einem Video einer Überwachungskamera in der Londoner U-Bahn, sieht man einen Mann, der eine Frau vor einen einfahrenden Zug stößt. Dieses Video wurde genau 2 Tage nach den Anschlägen in Paris veröffentlicht.

Der Mann wurde gesehen wie er an einer Wand am Ende der Station stand und in Richtung der Frau starrte. Als einer der Züge einfuhr rumpelte er nach vorne und stieß die Frau in die Seite des einfahrenden Zuges. Es sah so aus als ob der Mann plante, der Zug würde die Frau treffen und töten, doch dafür war er zu langsam.

Die Frau traf die Seite des Zuges, fiel zurück und schlug am Boden auf. Viele der Beobachter eilten ihr zu Hilfe.

Der Vorfall geschah am 10. November, an einem Bahnsteig der Bakerloo Linie in der Piccadilly Circus Station.

Warum musste das alles passieren? Nun … Sie war anscheinend Muslimin …

Sie können das Video unten ansehen. Aber keine Sorge, es ist nichts grausames zu sehen.

Ein Sprecher der britischen Bahnpolizei erklärte, die Frau kam überraschenderweise mit leichten Verletzungen davon. Sie wurde vor Ort von Sanitätern behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Steve Burton (Direktor der Verkehrssicherheit bei den Londoner Verkehrsbetrieben), ist diese Art von erschreckendem Vorfall sehr selten“ und er fügte hinzu „Unsere Mitarbeiter reagierten schnell um der Frau und auch andere Kunden vor Ort zu helfen und wir arbeiten eng mit der Polizei bei ihrer Untersuchung zusammen.“

Ein Sprecher der britischen Verkehrspolizei sagte: „Beamte untersuchen gerade den Tathergang und bitten die Beteiligten um Informationen“.

Der 81-jährige Japaner Yoshiyuki Shinohara, der keinen festen Wohnsitz hat, wurde am Donnerstag vor dem Amtsgericht in Westminster(Stadtteil in London) wegen versuchten Mordes angeklagt.

Der Täter muss sich nun am 25. November vor dem Staatsgericht in Blackfriars (Stadtteil in London) verantworten. Er könnte dabei zwischen 12 und 25 Jahren Freiheitsentzug bekommen.


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SU-24 Abschuss – Putin kündigt Konsequenzen an

in Politik/Welt von

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch das türkische Militär ließ Präsident Putin harte Worte verlauten:

 

Der heutige Verlust ist ein Stich in den Rücken, ausgeführt von den Komplizen von Terroristen. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Unser Flugzeug wurde über dem Territorium Syriens von einer Luft-Luft Rakete eines türkischen F-16 [Kampfjets] niedergeschossen. Es stürzte 4 Kilometer abseits der türkischen Grenze auf syrisches Gebiet.

Weder unsere Piloten noch der Jet haben das Gebiet der Türkei bedroht. Das ist offensichtlich. Sie haben Terroristen in den nördlichen Bereichen um Latakia bekämpft – dort halten sich Kämpfer auf, hauptsächlich russischstämmig. Die Piloten gingen ihrer direkten Pflicht nach, um sicherzustellen, dass diese Menschen nicht nach Russland zurückkehren. Diese Menschen waren eindeutig internationale Terroristen.

Man ziehe in Betracht, dass wir mit den USA eine Vereinbarung zur Vermeidung von Konflikten unterzeichnet haben, und soweit wir wissen befand sich auch die Türkei unter den Mitgliedsstaaten der US Koalition. ISIS greift auf ein Budget von hunderten Milliarden Dollar aus gesetzeswidrig handelnden Öl-Staaten zurück und wird vom Militär anderer Staaten beschützt – da sollte klar sein warum sie so schamlos und unverschämt sind, warum sie Menschen töten, warum sie Terroranschläge auf dem gesamten Globus ausüben, auch im Herzen Europas.

Wir werden alles analysieren – der heutige tragische Vorfall wird signifikante Folgen haben, auch auf die russisch-türkischen Beziehungen. Wir haben die Türkei immer als befreundeten Staat behandelt. Ich weiß nicht, in wessen Interesse das heutige Ereignis lag, sicherlich nicht in unserem. Und statt unverzüglich mit uns in Kontakt zu treten, wendete sich die Türkei unseres Wissens direkt an ihre Partner der NATO, um den Zwischenfall zu besprechen – ganz als wäre ihr Kampfjet abgeschossen worden und nicht unser.

Putins Statement beinhaltet mehrere wichtige Punkte:

  • Die Türkei wird als Helfershelfer von Terroristen bezeichnet
  • Der Kampfjet soll von einem türkischen F-16 Jet (Made in USA) über syrischem Gebiet abgeschossen worden sein
  • Das Ziel des Kampfjets sollen Terroristen gewesen sein (also keine türkischen Ziele)
  • ISIS soll deshalb “unverschämt” handeln, da sie von anderen Staaten geschützt wird (also auch der Türkei)
  • Putin kündigt Konsequenzen an – gegen den NATO-Mitgliedstaat Türkei

Was für Gefahren birgt eine solche Rede? “Konsequenzen” ist ein weit gefasster Begriff. Damit kann gemeint sein, dass die diplomatischen Beziehungen der beiden Staaten demnächst sibirische Temperaturen erreichen, es kann aber auch der Hinweis auf militärische Maßnahmen sein. Dies ist besonders pikant, da die Türkei als NATO-Mitglied auf die Unterstützung der anderen Staaten hoffen darf (Stichwort NATO-Bündnisfall). Besonders in der so oder so bereits wieder angeheizten Beziehungen zwischen Ost und West wäre das nur ein weiterer Schritt Richtung Eskalation.

Die türkischen und russischen Darstellungen driften weit auseinander. Während der überlebende Pilot des Kampfjets (ein Pilot wurde getötet) beteuert, es habe keine Warnungen im Vorfeld des Abschusses gegeben, veröffentlichte das türkische Militär sogar eine Sprachaufzeichnung, auf der die Anweisung, den türkischen Luftraum zu verlassen, mehrmals zu hören sein soll. Dies ist der nächste Streitpunkt: Während Russland behauptet, nicht in den türkischen Luftraum eingedrungen zu sein, negieren jene dies und meinen, das eine Verletzung über mehrere Minuten stattfand.

Wer Recht oder Unrecht hat, sei dahingestellt – doch was folgte bisher auf den Abschuss? Putin kündigte “zum Schutz” einer Militärbasis, in die der überlebende Pilot gebracht wurde, die Verlegung des Flugabwehrraketensystem S-400 an die türkische Grenze an. Deeskalation sieht anders aus.


Feature Image (C) Reuters


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