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Stephen Hawking warnt: Neid und Isolationismus durch aktuelles Verständnis von Reichtum bedeuten Ende der Menschheit

in Welt

Stephen Hawking warnt davor, dass unsere Gier am Ende dazu führen könnte, dass die menschliche Rasse ins Verderben geführt wird. Dafür zitiert er Ansichten zum Thema Reichtum als den wesentlichen Faktor, der dazu beitrug, dass sich Großbritannien dazu entschieden hat, die Europäische Union zu verlassen.

Es sei im Hinblick auf die Nachwirkungen des Referendums vom 23. Juni „töricht, die Rolle zu ignorieren, die Reichtum in unserer Gesellschaft spielt und nicht spielt“, schrieb Stephen Hawking in einem Gastkommentar für die Zeitung The Guardian am vergangenen Freitag.

@guardian: Unsere Haltung gegenüber Reichtum spielte eine entscheidende Rolle beim Brexit. Wir müssen umdenken | Stephen Hawking (…)

Der Professor an der University of Cambridge, der an einer Motorneuronenerkrankung leidet, behauptet, dass Neid und Isolation, „angetrieben durch eine engen Definition von Reichtum und dem Unvermögen, ihn gerechter zu verteilen“, sich nur noch weiter verstärken werden und schlussendlich zu unserem vorzeitigen Untergang führen werden.

Obwohl Hawking seine Enttäuschung über das Ergebnis des Referendums offen ausdrückt, sagte er, dass noch nicht alle Hoffnung verloren sei.

„Wenn ich eine Lektion in meinem Leben gelernt habe, dann ist es die, das Beste aus den Karten zu machen, die man ausgeteilt bekommt“, sagte er. „Jetzt müssen wir lernen, wie wir außerhalb von der EU leben können, aber damit uns das gelingt, müssen wir verstehen, warum die Bürger Großbritanniens diese Entscheidung getroffen haben, wie sie jetzt ist. Ich glaube, dass Reichtum, also so, wie wir ihn verstehen und wie wir ihn teilen, eine große Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt hat.“

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Hawking erklärte dann weiterhin, wie die Forschung in Großbritannien bereits unter den Auswirkungen des Brexit leidet. Viele Jahre lang hatte die Wissenschaft in Großbritannien einen Großteil ihrer Fördergelder von der Europäischen Kommission erhalten. Da das Vereinigte Königreich sich aber jetzt dranmacht, die Verbindungen zur EU zu kappen, ist die Zukunft der Wissenschaft in Großbritannien unsicher geworden.

Tatsächlich ist es Berichten zufolge schon so weit gekommen, dass britische Wissenschaftler bereits darum gebeten werden, von der EU finanzierte Projekte zu verlassen oder sich von leitenden Positionen zurückzuziehen, da man befürchtet, dass sie zu einer finanziellen Verpflichtung werden könnten.

Da aktuell jedoch an bahnbrechend neuen Projekten geforscht wird – die „Kathedralen-Projekte“ genannt weren – hofft Hawking, dass weitere folgen werden.

Er beschreibt diese als „das moderne Äquivalent zum großen Kirchenbau; konstruiert als ein Teil des Versuches der Menschen, eine Brücke zwischen Himmel und Erde zu errichten.“

„Diese Ideen werden von einer Generation initiiert in der Hoffnung, dass eine zukünftige Generation diese Herausforderungen annehmen wird.“

Wie er in seinem Gastkommentar für den The Guardian erklärt, hofft er, dass die Kathedralen-Projekte in der Zukunft weitergeführt werden. Sie sollen uns die Werkzeuge dafür geben, die wir brauchen, um einige der weltweit dringendsten Probleme zu lösen.

Wir unsere Gier uns alle ins Verderben stürzen? Stephen Hawking warnt vor unserer derzeitigen Auffassung von Reichtum…

„Diese Herausforderungen sind global und ernst zu nehmen – Klimawandel, Lebensmittelproduktion, Überbevölkerung, die Dezimierung anderer Spezies, epidemische Krankheiten, die Vergiftung der Ozeane„, schreibt Hawking.

Wenn die globale Gemeinschaft es nicht schafft, diese Probleme kollektiv gemeinsam anzugehen, dann lassen wir laut Hawking zu, dass der Sieg „an die Mächte geht, die zum Brexit beigetragen haben, zum Neid und Isolationismus nicht nur im Vereinigten Königreich, sondern auf der ganzen Welt – diese Tendenzen entstehen, weil wir nicht teilen.“

„Wir müssen unsere Definition des Reichtums insofern erweitern, als auch Wissen, natürliche Ressourcen und menschliche Fähigkeiten dazu zählen sollen; und gleichzeitig müssen wir lernen, wie wir all diese auf eine gerechtere Weise teilen können. Wenn uns das gelingt, dann sind dem keine Grenzen gesetzt, was die Menschen gemeinsam erreichen können“, schlussfolgert Hawking.

Bildquelle: Flickr, Lwp Kommunikáció. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Zahlreiche Waffen aus US-Kaserne in Stuttgart verschwunden

in Welt

 

 
Aus einem US-Waffendepot in Stuttgart sind Waffen des US-Militärs gestohlen worden. „Mehrere halbautomatische Pistolen, ein Kleinkaliber-Automatikgewehr und eine weitere Schusswaffe sind unter den entwendeten Gegenständen“, zitiert Stars and Stripes den Sprecher der Untersuchungsbehörde CID (Criminal Investigation Command), Chris Grey.

Unter Berufung auf die Ermittlungen konnte das US-Militär bisher nicht alle gestohlenen Gegenstände identifizieren. Möglicherweise hätten die Diebe den Zaun durchbrochen, um in das Gelände mit dem Waffendepot zu gelangen. Doch sie könnten auch aus der Kaserne heraus operiert haben.

Die deutsche Polizei und die US-Behörden arbeiten zusammen, um den Vorfall aufzuklären. Ein Sprecher des Innenministeriums Baden-Württemberg bestätigte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten den Vorfall, sagte allerdings nur: „Die Polizei Baden-Württemberg ist in die Ermittlungen eingebunden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu laufenden Ermittlungen im Detail keine Angaben machen.“

Ein anonymer Militärbeamter sagte Stars and Stripes, dass es sich bei dem Tatort um die Panzerkaserne Böblingen handeln soll, in der auch Eliteeinheiten der Green Berets und Navy SEALs stationiert sind und sich das Hauptquartier der Garnison befindet.

Der Einbruch kommt zu einer Zeit, in der es in Deutschland aufgrund von Anschlägen erhöhte Sicherheitsbedenken gibt.

„Dazu gehören der Selbstmordanschlag von Ansbach, der am 23. Juli von einem syrischen Migranten ausgeführt wurde und sich zum Islamischen Staat bekannte, und der Anschlag vom 19. Juli, der von einem afghanischen Flüchtling auf eine Gruppe von Touristen in Würzburg ausgeführt wurde. Auch er soll Verbindungen zum Islamischen Staat gehabt haben. Am 22 Juli tötete ein Deutscher mit einer deutsch-iranischen doppelten Staatsbürgerschaft im Verlauf eines Amoklaufs in München insgesamt neun Menschen.

Obwohl es keine Terror-Verbindung gab, stärkte dieser Vorfall die Angst in Deutschland. Im vergangenen Jahr hat Deutschland über eine Million Flüchtlinge aufgenommen“, so das Blatt.

Die CID und das Stuttgarter CID-Büro bieten eine Belohnung in Höhe von 10.000 Dollar für Informationen, die zu einer Ergreifung der Täter führen könnten.


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Uwe Denker behandelt Menschen ohne Krankenversicherung – und hat eine Botschaft an die Politik

in Welt

 

  • Uwe Denker behandelt seit 2010 Patienten, die nicht krankenversichert sind
  • Menschen ohne Versicherung leben „in einer unvorstellbaren Notlage“, sagt er
  • Besonders Kinder seien betroffen

Als Uwe Denker seine „Praxis ohne Grenzen“ in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein eröffnete, hatte er eher ungewöhnliche Patienten im Blick. Patienten, um die sich in Deutschland derzeit kaum jemand kümmert.

Das Besondere in Denkers Praxis: Bei ihm können sich Patienten ohne Krankenversicherung behandeln lassen.

„Ich habe erwartet, dass in der Mehrzahl Obdach- und Mittellose, Flüchtlinge und Illegale zu uns kommen würden“, sagt er im Gespräch mit der Huffington Post.

Aber es kam anders.

„Die Mehrheit kommt aus einem anderen Klientel. Zu uns kommt der gestrauchelte deutsche Mittelstand“, sagt Denker. Es sind Menschen, die sich ihre private Krankenversicherung nicht mehr leisten können, weil die Geschäfte nicht mehr gut laufen: Schreiner, Fleischer, Mechaniker, Bäcker.

Amerikanische Verhältnisse?

In Deutschland gelten solche Fälle als dramatische Einzelschicksale, weil eine Versicherungspflicht herrscht. Seit 2009 müssen sich auch Freiberufler und Selbstständige pflichtversichern. Darauf weisen zumindest die Krankenkassen auf Anfrage hin.

Dennoch geht die Bundesregierung davon aus, dass 80.000 Menschen in Deutschland nicht krankenversichert sind. Die Dunkelziffer schätzen Experten noch weitaus höher, denn Obdachlose und illegale Einwanderer werden nicht mitgezählt.

Arzt Denker, der sich seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzt, geht gar davon aus, dass etwa eine Millionen Menschen in Deutschland ohne Versicherung leben. Dazu zählt er auch Kinder, die in Deutschland über ihre Eltern versichert sind. Wenn die aus der Krankenversicherung fliegen, gilt der Schutz auch nicht mehr für ihre Kinder.

Ob es nun 80.000 oder eine Million sind: Jeder Unversicherte ist einer zu viel. Die USA zeigen, in welche dramatische Situationen Menschen ohne Versicherung gelangen: Dort bitten Menschen in ihrer Nachbarschaft um Geld, um sich Medikamente zu kaufen.

Bei ernsthaften Erkrankungen gehen die Kosten schnell in die Hunderttausende Euro – das kann sich niemand ohne Versicherung leisten.

„Unvorstellbare Notlage“

Wer nicht versichert ist, lebt „in einer unvorstellbaren Notlage“, sagt Denker. „Gesundheit ist ein Menschenrecht.“ Wer sich das nicht leisten kann, sollte ein Recht auf Hilfe haben. Das sollte selbstverständlich sein – ist es aber nicht, sagt Denker.

Seine Patienten kommen nicht nur aus Bad Segeberg, sondern auch ganz Deutschland und der ganzen Welt. Denker hat Anfragen aus Polen, Griechen, sogar China, Russland, Peru und der Mongolei.

Weil das Interesse seit der Eröffnung 2010 so enorm war, gibt es mittlerweile acht weitere Praxen in Schleswig-Holstein, außerdem eine weitere in Hamburg und Mainz. Dort werden bis zu 90 Patienten pro Tag von Ärzten behandelt, die in ihrer Freizeit Gutes tun wollen.

Die Praxen sind ausgestattet wie jede andere Ambulanz auch: In Bad Segeberg gibt es etwa ein Ultraschallgerät, einen Lungenfunktionstest und eine Augenuntersuchungseinheit. Für größere Operationen werden die Patienten ins städtische Krankenhaus überwiesen. Und alle Kosten werden von der Praxis übernommen, finanziert aus Spenden.

„Wir sind Teil des Systems“

„Für mich ist die Praxis ein Fulltime-Job geworden“, sagt Denker. In Bad Segeberg helfen ihm zwei Arzthelferinnen und fünf mitarbeitende Ärzte, geöffnet ist immer Mittwoch Nachmittags. Außerdem beraten die Ärzte ihre Patienten telefonisch. Nicht nur in medizinischen Fragen, sondern auch im Kampf mit der Krankenkasse, wieder aufgenommen zu werden.

Den Start der „Praxis ohne Grenzen“ 2010 beschreibt Denker als mühsam. Damals führte er schon seit 40 Jahren eine Praxis als Facharzt für Kinderheilkunde und Allgemeinmedizin. Die übergab er an seine Tochter, wollte aber nicht ganz aufhören. Nach dem ersten Jahr wollte Denker entscheiden, ob es Bedarf gibt und er weitermacht. „Heute ist klar: Zumachen ist unmöglich geworden. Wir sind Teil des Systems.“

Das wurde ihm schon recht früh klar. Er erzählt von einem seiner ersten Fälle – ein Schlachtermeister, der sein Geschäft aufgeben musste, weil seine Kunden zu Supermärkten abwanderten. Er lebte ohne Versicherung weiter – und erlitt einen leichten Schlaganfall. Den ließ sich der Schlachtermeister nicht behandeln, sondern trainierte die Symptome weg.

Dann kam er zu Arzt Denker – und der fand umgehend die Ursache für den Schlaganfall heraus: zu hoher Blutdruck. „Das konnte ich nicht glauben. Aber in Folge kamen noch ganz viele weitere, ähnliche Schicksale zu uns“, sagt Denker.

„Es muss dringend etwas passieren, sonst bricht das Gesundheitssystem zusammen“

Für ihn sind solche Fälle nur die Spitze des Problems. „Es muss grundsätzlich etwas passieren, sonst bricht das gesamte Gesundheitssystem zusammen“, warnt er.

Er fürchtet einen unaufhörlichen Anstieg der Gesundheitskosten, die sich immer mehr Menschen nicht leisten können und auch das Kassensystem irgendwann kollabieren lassen. „Ich kann nur dringend raten, unsere Warnrufe zu hören. Wenn wir die Lücke nicht schließen, wird es den Kollaps geben“, sagt Denker. „Die Armutswelle überflutet sonst unsere Deiche.“

Die Warnrufe finden im politischen Berlin gerade tatsächlich nur bedingt Gehör. Eine großangelegte Gesundheitsreform ist seit Jahren überfällig, da sind sich alle Parteien einig. Nur wie soll die aussehen? Die SPD will eine Bürgerversicherung, die Union eine Kopfpauschale. Das Ergebnis: Stillstand.

Denker wäre schon glücklich, wenn zumindest alle Minderjährigen beitragsfrei versichert werden könnten. In einigen EU-Ländern gibt es das schon, etwa in Polen und Rumänien. Warum nicht hier? „Das ist ein Armutszeugnis“, sagt er.

Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema.Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.orgnennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.


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Attentat auf Assange? Polizei braucht 2 Stunden, um auf Einbruch in Botschaft zu reagieren

in Welt

Früh am Montagmorgen berichtete der WikiLeaks-Twitter-Account davon, dass ein nicht identifizierter Mann den Versuch unternommen hatte, um 2:47 nachts über die Mauer der ecuadorianischen Botschaft im Vereinigten Königreich zu gelangen. Der „Fassadenkletterer“ entkam den Sicherheitskräften und die sichere Flucht gelang ihm, während die Sicherheitskräfte der Botschaft zwei Stunden lang darauf warteten, dass die britische Polizei den zweiminütigen Spaziergang von der Polizeistation bis zu der Botschaft unternahm, die den international bekannten Whistleblower Julian Assange beherbergt.

@wikileaks: Britische Polizei braucht 2 Stunden, um auf den Eindringling in die Botschaft zu reagieren, in der Assange wohnt – trotz 24-stündiger verdeckter Ermittlungen & obwohl die Polizeistation zu Fuß 2 Minuten entfernt ist.

Der WikiLeaks-Gründer sitzt seit August 2012 in der Botschaft fest; seitdem gewährt Ecuador Assange politisches Asyl, um ihn von der Rechtsprechung der britischen Regierung fernzuhalten. Laut des britischen Außenministers William Hague würde man Assange unter keinen Umständen die sichere Durchreise aus dem Land heraus ermöglichen.

Die britische und die ecuadorianische Regierung sind sich seitdem wegen dieser Angelegenheit uneins; Großbritannien drohte sogar sofort damit, den diplomatischen Status der Botschaft aufzuheben. Der ecuadorianische Außenminister Ricardo Patino zwang Großbritannien zu diesem Zeitpunkt, Farbe zu bekennen und bot Assange weiterhin einen sicheren Zufluchtsort. „Ich denke nicht, dass sie es wagen werden, internationales Recht zu verletzen… Man kann nicht in diplomatische Hauptquartiere einbrechen, wir können uns nicht vorstellen, dass das passiert“, behauptete Patino damals im Jahr 2012.

Es scheint, als sorge sich die britische Polizei mehr darum, dass Assange wieder auf freien Fuß kommen könnte als um die Sicherheit der Botschaft. Einmal beschloss Scotland Yard eine 24-Stunden-Wache an der Botschaft; und das auf Kosten der Bürger. So heißt es bei der BBC:

„Zwischen Juni 2012 und Oktober 2014 betrugen die unmittelbaren Überwachungskosten 7,3 Millionen £ (ca. 8,54 Millionen €); davon wurden 1,8 Millionen £ (ca. 2,1 Millionen €)  für Überstunden ausgegeben, sagte die Polizei. Scotland Yard bestätigte gegenüber den Steuerzahlern Großbritanniens, dass die Kosten der Operation in den ersten 28 Monaten bis zum 31. Oktober letzten Jahres 9 Millionen £ (ca. 10,52 Millionen €) betragen hatten.“

Trotzdem dauerte es mehr als zwei Stunden, bis die Polizei auf ein Verbrechen reagierte, das ungefähr 120 Sekunden von der Polizeistation entfernt verübt worden war. Die Regierung Ecuadors veröffentlichte vor kurzem dazu ein Statement, in dem sie ihre große Enttäuschung zur „unangemessenen“ Reaktion in Großbritannien äußerte:

„Die Botschaft von Ecuador im Vereinigten Königreich berichtet, dass in den frühen Morgenstunden des 22. August 2016 eine nicht identifizierte Person versucht hatte, sich unberechtigt Zutritt zur Botschaft in London zu verschaffen.“

„Die Botschaft hat diesen Vorfall beim britischen diplomatischen Polizeidienst bekanntgegeben und die in ihrem Besitz vorhandenen Beweise zur Verfügung gestellt, um bei der Aufklärung dieses ernstzunehmenden Vorfalls zu helfen.“

„Gemäß des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen (1961) hat das gastgebende Land die besondere Pflicht, alle notwendigen Schritte zum Schutz des Geländes jedweder diplomatischen Vertretung gegen jede Form des Eindringens oder des Schadens zu unternehmen. In diesem Fall liegt die Sicherheit der ecuadorianischen Botschaft im Vereinigten Königreich in der Verantwortung der britischen Behörden.“

„Die ecuadorianische Regierung bekundet deshalb ihre Besorgnis bezüglich der unzureichenden Antwort der britischen Behörden, die erst mehr als zwei Stunden nach dem Vorfall an der Botschaft eintrafen.“

„Die Regierung von Ecuador bedauert, dass die Behörden nicht schneller auf diesen äußerst ernstzunehmenden Versuch des unbefugten Eindringens reagiert haben; und das trotz der umfangreichen Ressourcen, welche die britische Regierung eingesetzt hat, um Julian Assange davon abzuhalten, die ecuadorianische Botschaft zu verlassen.“

„Die Regierung von Ecuador gibt hiermit ihre Bereitschaft zur Kooperation mit den Sicherheitskräften im Vereinigten Königreich bekannt, um zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern und bestätigt abermals ihren Einsatz zum Schutz von Julian Assange.“

Dieser Einbruchsversuch in die Botschaft ereignet sich weniger als einen Monat nachdem Assange versprochen hatte, eine weiteren Satz an E-Mails via WikiLeaks mit vertraulichen Informationen über die Clinton Foundation zu veröffentlichen. Viele US-Staatsbeamte und Medienvertreter haben in der Vergangenheit bereits dazu aufgerufen, Julian Assange außergerichtlich zu ermorden. Das führt zu vielfachen Spekulationen darüber, dass der Einbruch ein Attentatsversuch hätte sein können.

USA fordern die Ermordung von Assange:

Von Josie Wales für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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US-Konzern mit Hang zum Völkermord – Die Geschichte von Monsantos Aufstieg zur Macht

in Gesundheit/Umwelt/Wirtschaft

Von Kopp Verlag

 

Es schleicht sich in unser Essen ein, sollte wegen der Krebsgefahr aber eigentlich verboten werden. Wenn Sie etwas essen, das diese Substanz enthält, kann sie in Ihrem Darm die nützlichen Bakterien dezimieren und verheerende Schäden anrichten. Die Wissenschaft assoziiert sie auch mit Fortpflanzungs- und Hormonstörungen, und laut einer neuen Studie haben 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Spuren davon im Urin.

In dem eingebetteten Video spricht die Journalistin Abby Martin über Monsantos Aufstieg zur Macht und wie es der Konzern – hauptsächlich durch unmoralische Methoden – schaffte, den ganzen Globus mit seinen giftigen Chemikalien zu überschwemmen. Im Mai gab die University of San Francisco die Ergebnisse eines Versuchsprojekts bekannt, das 2015 begann. Die von der Verbraucherorganisation Organic Consumers Association (OCA) in Auftrag gegebenen Tests führten zur Erkenntnis, dass der Urin von 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Mengen Glyphosat enthält.

Glyphosat ist die weltweit am häufigsten eingesetzte landwirtschaftliche Chemikalie und ein Wirkstoff in Monsantos Breitbandherbizid Roundup. Das Detox Project erklärt:
»Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation 2015 als ›wahrscheinlich für den Menschen krebserregend‹ einstufte, hat sich nun im ersten umfassenden und validierten LC-MS/MS-Testprojekt in ganz Amerika erneut als allgegenwärtig erwiesen…

Glyphosat wurde mit einem Durchschnittswert von 3,096 ppb [parts per billion, deutsch: Teile pro Milliarde] festgestellt. Kinder hatten mit durchschnittlich 3,586 ppb die höchsten Werte. Die Regionen mit den höchsten Werten waren der Westen und der Mittlere Westen mit durchschnittlich 3,053 ppb bzw. 3,050 ppb.«

Glyphosat-Kontamination ist »überall«

Glyphosat konnte in vielerlei Proben nachgewiesen werden, darunter in Blut, Urin, Muttermilch und Trinkwasser. Die Ergebnisse einer 2012 veröffentlichten deutschen Studie zeigten, dass sogar Personen, die nicht in direktem Kontakt mit der Landwirtschaft standen, signifikante Konzentrationen von Glyphosat im Urin hatten.

Buchempfehlung zum Thema:

Tatsächlich wurde jede einzelne Urinprobe von Berliner Bürgern positiv auf Glyphosat getestet – mit Werten zwischen 0,5 und 2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Das ist 5- bis 20-mal höher als der für deutsches Trinkwasser zugelassene Höchstwert von 0,1 ng/ml. Warum haben die meisten Menschen Spuren dieser wahrscheinlich krebserregenden Substanz in ihrem Körper, ungeachtet ihres Wohnorts? Die Antwort lautet: Weil Glyphosat überall auf der Welt auf praktisch alle Nahrungspflanzen gesprüht wird. Tatsächlich ist Glyphosat das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel aller Zeiten. Roundup ist das gängigste Produkt, aber Glyphosat ist auch in anderen Herbiziden zu finden.

Seit 1974 wurden auf US-amerikanischen Feldern 1,8 Millionen Tonnen Glyphosat ausgebracht, zwei Drittel davon allein in den letzten 10 Jahren. Allein 2014 versprühten Bauern genug Glyphosat, um damit auf jeden Acre (4047 m2) der US-weiten Getreidefelder mit 0,8 Pfund der Chemikalie zu bedecken. Weltweit wurden zwischen 1974 und 2014 ganze 9,4 Millionen Tonnen verwendet.

Glyphosat ist eine Gefahr für Umwelt, Tiere und Menschen

Das Center for Biological Diversity merkt an, dass der massive Einsatz von Glyphosat – zum Teil auf gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Pflanzen, die ebenfalls von Monsanto entwickelt werden – an dem dramatischen Rückgang des Monarchfalters und anderer Schmetterlinge beteiligt ist.

Es gibt auch Beweise, dass Glyphosat mit der Bienenkrankheit namens Bee Colony Collapse Disorder (CCD) und dem Sterben der Honigbienen in Zusammenhang steht sowie mit der Vergiftung von Boden, Waldpflanzen, Amphibien, Fischen, Wassermilieus und Säugetieren und dass es Fortpflanzungs- und Hormonstörungen verursacht. Laut einer anderen Studie könnte Glyphosat auch zu Antibiotikaresistenz beitragen, indem es die Darmbakterien beeinträchtigt und die Manganverwertung stört (aufgrund der Mangankonzentration in der Gallensäure können sich Salmonellen festsetzen).

Monsanto ist eine »ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde«

Angesichts der vielen Befürchtungen von Wissenschaftlern aufgrund der Toxizität von Glyphosat und Mittel, die Glyphosat enthalten (die meist noch giftiger sind als Glyphosat allein), sollte man annehmen, dass die US-Regierung – wenn nicht sogar Monsanto selbst – etwas unternimmt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Doch sie tut genau das Gegenteil: Man kann sagen, dass es Monsanto ohne die Unterstützung von Regierungsmitgliedern und Behörden nie möglich gewesen wäre, seine derzeitige Macht zu erreichen. Abby Martin sagt:

»Monsanto hat bereits unter Beweis gestellt, dass der Konzern sich allein ums Geld sorgt, auch und gerade wenn Leben in Gefahr sind.

Schon ein kurzer Blick in die skandalöse Geschichte des Unternehmens zeigt, dass es eine ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde ist, für Ökonomien überall auf der Welt und für die Lebensgrundlagen von zig Millionen Menschen.«

Die Konzerngeschichte begann im Jahr 1909, als John Francis Queeny in St. Luis im Bundesstaat Missouri die Firma Monsanto Chemical Works gründete. Sein Schwiegervater, ein Zuckerhändler namens Emmanuel Mendes de Monsanto, sorgte für die Finanzierung. »Während des Zuckermangels im Ersten Weltkrieg überzeugte die Monsanto Company die Amerikaner davon, dass die Lösung ein künstlicher Süßstoff namens Saccharin sei«, erzählt Martin. Die Firma wurde auch angeworben, um bei der Bombenproduktion für Amerika mitzuarbeiten.

»Von Anfang an wandte das Unternehmen die zwielichtigsten Taktiken an, um Gesetze zu umgehen, die ihrem Profit schaden konnten«, sagt Martin. Um die Vorschriften und hohen Steuern in St. Luis zu umschiffen, verlegte Monsanto seinen Firmensitz 4 Meilen weiter südlich und gründete eine eigene Stadt: Monsanto im Bundesstaat Illinois.

Eine Geschichte der Verheimlichung

Monsanto entwickelte sich zu einem der führenden Produzenten Polychlorierter Biphenyle (PCBs). Der Konzern stellte nahezu alle in den USA verkauften PCBs her, insgesamt schätzungsweise mehr als 300 000 Tonnen. Wie Martin anmerkt, war Monsanto die Toxizität von PCB durchaus bekannt – und wurde verschwiegen.

Heute hat die verbliebene PCB-Belastung zu mindestens 700 Klagen von Personen geführt, die für ihre Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom PCB verantwortlich machen. 2002 wurde Monsanto der jahrzehntelangen »empörenden Umweltverschmutzung« in der Stadt Anniston in Alabama für schuldig befunden. Dort hatte es PCBs im Fluss entsorgt und die giftige Chemikalie in einer Deponie vergraben.

Damit in Alabama ein Fall als »empörend« bezeichnet wird, muss er »derart empörend im Wesen und derart extrem im Ausmaß sein, dass er jenseits aller möglichen Anstandsgrenzen liegt und als entsetzlich und für eine zivilisierte Gesellschaft völlig untragbar gilt«. Tatsächlich enthüllten interne Dokumente, dass der Konzern über die Schwere der von ihm im Lauf von mindestens 30 Jahren verursachten Umweltverschmutzung in vollem Umfang Bescheid wusste, sie aber verheimlichte. Die Washington Post schrieb damals:

»1996 entdeckten Monsanto-Manager, dass Fische, die in einen Bachlauf in der Nähe geworfen wurden, nach 10 Sekunden mit dem Bauch nach oben schwammen, bluteten und sich häuteten, als wären sie in kochendes Wasser geworfen worden. 1969 fanden sie in einem anderen Bach einen Fisch, dessen PCB-Wert den gesetzlich zulässigen 7500-fach überstieg. Das sagten sie ihren Nachbarn aber nie, stattdessen beschlossen sie, es sei ›wenig sinnvoll, große Summen in limitierende Maßnahmen zu investieren‹ …

Dokumente – von denen viele mit Warnhinweisen wie ›VERTRAULICH: Nach dem Lesen entsorgen‹ versehen waren – lassen darauf schließen, dass das gesamte Unternehmen damit beschäftigt war, sein PCB-Monopol, das alljährlich 22 Millionen Dollar einbrachte, zu behalten, ungeachtet jeglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken. ›Wir können es uns nicht leisten, in dem Geschäft auch nur einen Dollar zu verlieren‹, hieß es in einer internen Notiz.

Ein Komitee, das der Konzern gründete, um der Kritik an PCBs zu begegnen, hatte nur zwei Vorgaben: ›weitere Verkäufe und Profite zu ermöglichen‹ und ›das Image des Unternehmens zu schützen‹.«

US-Regierung schützt Monsanto vor PCB-Konsequenzen

Seattle reichte vor Kurzem gegen Monsanto eine Klage wegen PCB-Belastung ein. Die Stadt will erreichen, dass das Unternehmen die von ihm produzierte Verschmutzung des Duwamish River beseitigt und dafür Verantwortung nimmt, dass die Fische im Fluss für den Verzehr zukontaminiert sind. San Diego verklagt Monsanto ebenfalls wegen der PCB-Verschmutzung der Coronado Bay,, und San Jose in Oakland, Berkeley in Kalifornien und Spokane in Washington haben ebenfalls gegen Monsanto Klage eingereicht – weil der Konzern weiterhin PCB produzierte und vertrieb, obwohl er um die Risiken wusste.

Monsantos Kriegsbeitrag: Atombombe, DDT und Agent Orange

Die meisten Leute wissen nicht, dass Monsanto 1943 der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie beitrat. Monsanto-Chef Charles Allen Thomas wurde vom Pentagon eingeladen, wo man ihn bat, sich am »Manhattan Project« zu beteiligen. In der Folge stellten die Monsanto-Labore Polonium für die Atombombe her, die schließlich über dem japanischen Hiroshima abgeworfen wurde.

Laut Martin war Monsanto auch dafür verantwortlich, auf US-Boden amerikanische Bürger radioaktiver Strahlung auszusetzen, indem es radioaktives Eisen für Menschenversuche lieferte. Zwischen 1945 und 1947 verabreichten Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, nahezu 900 schwangeren Frauen radioaktives Eisen, um die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper und den Fötus zu testen.

Darüber hinaus produzierte Monsanto das weltweit erste Pestizid, Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt als DDT. Das nicht nur als harmlose, sondern sogar als förderlich für die Gesundheit angepriesene DDT wurde weithin ohne jede Sicherheitsvorkehrung gegen Krankheiten übertragende Insekten eingesetzt.

Drei Jahrzehnte lang versicherten Marketingkampagnen die Sicherheit und den großen Nutzen von DDT – obwohl immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen etwas anderes bewiesen. Heute ist die Toxizität von DDT allgemein bekannt, aber erst öffentlicher Druck zwang die US-Regierung schließlich dazu, die Chemikalie 1972 zu verbieten.

Monsantos Beiträge zur US-Kriegsmaschinerie hielten auch während des Vietnamkriegs an, als das Unternehmen einer der führenden Produzenten von Agent Orange wurde. Agent Orange ist ein Entlaubungsmittel, das aufgrund des enthaltenen Dioxins bei allem die damit in Kontakt kamen, schwerwiegende Folgen hatte. Laut Martin wussten Monsanto und die US-Regierung von der Toxizität von Dioxin, verschwiegen sie aber vor der Öffentlichkeit.

Bis heute leiden Vietnamesen, amerikanische Veteranen und Chemiefabrikarbeiter an den von Agent Orange hervorgerufenen Krebs- und anderen Erkrankungen. Das Städtchen Nitro in West Virginia wo Monsanto jahrelang Dioxin im Fluss entsorgte, ohne die Bewohner darüber zu informieren, verzeichnet ebenfalls vermehrt Krebs- und andere Krankheitsfälle. Abfallprodukte, die bei der Herstellung von Agent Orange anfielen, wurden jahrzehntelang in den Passiac River in New Jersey geleitet, wodurch der Fluss zu einem der meistverschmutzten Gewässer der USA wurde.

Monsanto versucht, sich ein neues Image zu geben

1977 beauftragte Monsanto die PR-Agentur Bain & Company, um die öffentliche Meinung über den Konzern zu ändern, die immer negativer geworden war. Der Bain-Mitarbeiter Mitt Romney wurde für diese Aufgabe auserkoren. Er schlug vor, dass Monsanto sich selbst ein neues Image als lebensbejahendes Unternehmen geben sollte, indem es den Fokus auf Lebensmittel und Landwirtschaft legte. Unter Romneys Leitung wurden Monsanto-Slogans wie »Feeding the World« (»Die Welt ernähren«) geboren.

Doch das Facelifting des Konzerns war allenthalben dürftig zu nennen, denn Monsanto stellte die Produktion giftiger Chemikalien nicht etwa ein und veränderte auch seine Geschäftspraktiken nicht. So kaufte Monsanto beispielsweise Searle, den Produzenten des toxischen Süßstoffs Aspartam, der heute in mehr als 6000 Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Abby Martin kennt die Geschichte hinter diesem umstrittenen Süßungsmittel und die politischen Beziehungen, mit deren Hilfe es schließlich den Markt überschwemmt hat, obwohl Studien es als gefährlich für die humane Gesundheit einstuften.

Monsanto sorgte auch dafür, dass das rekombinante bovine Wachstumshormon (recombinant Bovine Growth Hormone, rBGH) Eingang ins Ernährungssystem fand. Das synthetisch hergestellte Hormon erhöht bei Kühen die Milchproduktion. Doch Studien legen nahe, dass der Konsum der Milch von rBGH-behandelten Kühen auch Ihr Krebsrisiko erhöht.

Monsantos landwirtschaftlicher Beitrag ist jedoch der destruktivste von allen. Indem der Konzern gentechnisch verändertes, herbizidresistentes Saatgut und gleich auch die nötigen Pestizide produziert, konnte er seinen toxischen Einfluss noch weiter ausdehnen als zuvor. Bemerkenswert ist, dass Monsanto sich gern selbst als »nachhaltig arbeitendes Landwirtschaftsunternehmen« ausgibt – trotz der Tatsache, dass seine auf Chemikalien beruhenden Methoden alles andere als nachhaltig sind.

Monsantos Einsatz gegen Warnhinweise

Seit den Firmenanfängen hat Monsanto wiederholt Versuche, die Menschen vor den potenziellen Risiken ihrer Produkte zu warnen, unterschlagen. Immer wieder besteht der Konzern darauf, seine Produkte seien durch und durch sicher – selbst wenn er weiß, dass das nicht stimmt. Monsanto bekämpft vehement…

  • die Auszeichnung »rBGH-frei«
  • die Kenntlichmachung gentechnisch veränderter Organismen auf Lebensmittelpackungen
  • Warnhinweise auf die Toxizität von Glyphosat

Die Geschichte des Unternehmens spricht für sich selbst, und sein derzeitiges Verhalten sagt uns nur, dass sich seit den Tagen von DDT, PCBs und Agent Orange nichts geändert hat. Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass Monsanto inzwischen sicher sein kann, dass praktisch jeder Mensch auf unserem Planeten von seinen giftigen Chemikalien betroffen ist, und zwar durch die Ernährung.

Schlechte Nachricht: US-Repräsentantenhaus beschließt DARK-Act-Kompromiss

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kompromiss im Rahmen des DARK Act (»Deny Americans the Right to Know«-Act) beschlossen, der Lebensmittelhändler dazu zwingt, die Verarbeitung gentechnisch veränderter Produkte mithilfe einer Smartphone-App auszuweisen. Nun geht die Vorlage ans Weiße Haus, wo Präsident Obama sie vermutlich unterzeichnen wird.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind lebende Organismen, deren genetische Komponenten im Labor künstlich manipuliert werden, indem labile Kombinationen aus pflanzlichen, tierischen, bakteriellen und sogar viralen Genen geschaffen werden, die in der Natur so nicht vorkommen und auch bei traditionellen Kreuzzüchtungsmethoden nicht entstehen würden.

GVO-Verfechter behaupten, dass die gentechnische Manipulation »sicher und förderlich« sei und der landwirtschaftlichen Industrie nur nützen könne. Sie sagen auch, dass GVO dazu beitragen, den globalen Lebensmittelvorrat und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aber ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran? Ich glaube nicht. Seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass GVO eine der größten Gefahren für das Leben auf unserem Planeten bedeuten. Gentechnische Veränderung ist NICHT die sichere und vorteilhafte Technologie, als die sie angepriesen wird.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) ebnete den Weg für gentechnisch veränderten Atlantik-Lachs, der nun für den menschlichen Verzehr gezüchtet wird. Immerhin muss das Produkt speziell ausgezeichnet werden, sodass der Konsument wenigstens sicher sein kann, den gentechnisch manipulierten Lachs im Laden zu erkennen. Doch es ist eigentlich zwingend notwendig, dass ALLE gentechnisch veränderten Lebensmittel ganz klar gekennzeichnet werden – ohne Smartphone-Scan-Code, denn schließlich hat nicht jeder ein Smartphone.

Die FDA bedroht unseren Nahrungsvorrat. Inzwischen haben wir angefangen, uns dagegen zu wehren. Ich bitte Sie dringend, diesen Artikel an Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Wenn wir uns zusammentun, können wir etwas bewegen und den Absurditäten ein Ende bereiten.

Boykottieren Sie ab sofort Smart Labels!

Wenn Sie auf einem Lebensmittel einen QR-Code oder ein sogenanntes Smart Label sehen, lassen Sie es liegen. Produkte mit dem Smart Label der Grocery Manufacturer’s Association (GMA) enthalten höchstwahrscheinlich Pestizide und/oder GVO.

Zu den mehr als 300 GMA-Mitgliedern gehören Chemotechnik-Unternehmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sowie Lebensmittel- und Getränkefirmen. Monsanto, Dow und Coca-Cola sind nur drei der prominenten Konzerne in dieser einflussreichen Industrievereinigung, die keine Skrupel hat, alles zu tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren.

Verschwenden Sie keine Zeit damit, deren Website zu durchsuchen, die die von Ihnen gesuchten Informationen vielleicht sowieso nicht enthält. Wenn diese Konzerne Sie weiterhin Zeit vergeuden lassen und das Einkaufen schwierig machen – warum sollten wir sie dann mit einem Kauf belohnen?

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass die GMA Eigentümerin der Handelsmarke »Smart Label« ist, die der Kongress als sogenannten »Kompromiss« für auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoffe zugelassen hat. Dies ist ein weiterer Grund, warum meiner Meinung nach Smart Labels nur von jenen verwendet werden, die etwas zu verheimlichen haben, wie eben Monsanto.

Möchten Sie Ihr Geld in ein korruptes, toxisches und nicht nachhaltiges Nahrungssystem stecken – oder doch lieber in ein gesundes, regeneratives System? Es gibt viele Optionen jenseits der industriell verarbeiteten Produkte mit großen Namen, die zum »verifizierten Betrügerring der GMA« gehören. Sie haben die Wahl:

  • Sie können auf Bauernhöfen und -märkten vor Ort einkaufen.
  • Sie können ausschließlich Produkte kaufen, die mit Bio gekennzeichnet sind

Zu guter Letzt können Sie jene Unternehmen unterstützen, die QR-Codes ablehnen und deren Inhaltsangaben transparent und deutlich sind. Damit sorgen Sie schlussendlich dafür, dass alle GVO-Produkte des »verzifizierten Betrügerrings« der GMA leicht anhand des Smart Labels identifiziert werden können.

Campbell’s, Mars, Kellogg’s, ConAgra und General Mills verpflichteten sich freiwillig dazu, Vermonts Gesetz zur GVO-Auszeichnung anzuwenden, indem sie alle ihre Produkte in den USA entsprechend kennzeichnen. Werden sich ihre Pläne ändern, wenn der derzeitige »Kompromiss« vom Senat verabschiedet wird? Das bleibt abzuwarten.


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Aspartam – Das süße Gift

in Gesundheit

Von Compact Online

 

Ob Boulevardzeitungen, Germany’s next Topmodel oder Bekleidungskataloge – der Schlankheitswahn hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Niemand möchte auch nur ein Pfund zu viel auf den Rippen haben. Eher abgemagert statt gesund aussehende junge Frauen suchen krampfhaft nach jedem Gramm Fett, was noch immer zu viel sein könnte.

Eine zuckerarme Ernährung, so heißt es, helfe beim Abnehmen bzw. beim Halten des eigenen Wohlfühlgewichtes. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Jahren sogenannte „Light-Produkte“, also Produkte ohne Zucker bzw. Zuckerzusatz, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Von Limonaden über Joghurt bis hin zu Süßigkeiten und Kaugummi – die Produktpalette der zuckerfreien Nahrungsmittel ist mithin gewaltig gewachsen. Doch da niemand wirklich auf einen süßen Geschmack verzichten möchte, muss es eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker geben.

1965 entdeckte James M. Schlatter (ein Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company) während seiner Forschungsarbeiten durch Zufall einen synthetischen Süßstoff, der heute unter dem Namen Aspartam weltweit bekannt ist. Nachdem aufgrund mehrerer Untersuchungsergebnisse bzgl. der Schädlichkeit von Aspartamdie US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen (FDA) die Freigabe zunächst ablehnte, wurde diese schließlich im Jahre 1981 trotz massiver Kritik von verschiedenen Forschern dennoch erteilt. In Deutschland wurde Aspartam im Jahre 1990 freigegeben.

Da Aspartam ca. 200 mal süßer als gewöhnlicher Haushaltszucker ist, werden zum Süßen von Nahrungsmitteln nur äußerst geringe Mengen benötigt. Dies senkt die Produktionskosten und erhöht den Gewinn. In Verbindung mit der großen Nachfrage nach Light-, und Wellnessprodukten ist dies für die Produzenten eine win-win-Situation.

Doch wie unbedenklich ist Aspartam? Aspartam besteht aus den Grundsubstanzen Phenylalanin und Asparaginsäure sowie aus dem Alkohol Methanol, in welche der Stoff auch im menschlichen Körper wieder zerfällt. Zumindest für Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, kann der Konsum von Aspartam lebensgefährlich sein. Da diese Personen Phenylalanin nicht abbauen können, reichert es sich im Gehirn an. Verkümmertes Körperwachstum und „Schwachsinn“ sind dann Folgen des Aspartam-Konsums.

Aber auch bei weitestgehend gesunden Menschen reichert sich Phenylalanin regelmäßig im Gehirn an und kann zu Kopfschmerzen oder Depressionen, bis hin zu Gedächtnisverlust, führen. Doch die Liste der Nebenwirkungen durch Aspartam-Konsum ist riesig. Betroffene leiden unter Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Schwindelanfällen, Impotenz, Sehschwierigkeiten oder Gewichtszunahme, um nur einige Symptome zu nennen. Insbesondere Letzteres erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass viele Konsumenten bewusst zu aspartamhaltigen Produkten greifen, weil sie abnehmen wollen.

Es ist jedoch nicht nur Phenylalanin, was eine schädliche Wirkung im menschlichen Körper entfaltet. Besonders für Kinder stellt Asparaginsäure ein großes Gesundheitsrisiko dar. Durchbricht dieses die Blut-Hirn-Schranke (je kleiner die Kinder, umso weniger entwickelt), vernichtet es systematisch die Nervenzellen, was beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Epilepsie oder Multipler Sklerose führen kann. Konsumiert eine werdende Mutter in großen Mengen Aspartam, steigt das Risiko für eine Erkrankung des ungeborenen Kindes massiv an. Hirnschäden und diverse bleibende Behinderungen sind mögliche Folgen für das Baby.

Auch Methanol entfaltet bei seinem Zerfall im menschlichen Körper seine schädliche Wirkung. Bei der Spaltung entsteht unter anderem Formaldehyd. Der Konsum von Formaldehyd kann zu Allergien, Atemwegsreizungen, Gedächtnisverlust, Schlafproblemen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut mit der Folge der Erblindung führen. Im Jahre 2014 wurde Formaldehyd offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Ein Verbot des Einsatzes in Nahrungsmitteln blieb jedoch aus.

Angesichts dieser Informationen scheint ein genauerer Blick auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel geboten, um gezielt aspartamhaltigen Produkten aus dem Weg zu gehen. Aspartam ist auch unter den Namen „NutraSweet“, „Canderel“ oder als Zusatzstoff E 951 bekannt. Ist auf dem Etikett des Produktes „Enthält Phenylalanin“ bzw. „Enthält eine Phenylalanin-Quelle“ zu lesen, ist dies ebenfalls als Warnhinweis zu betrachten.


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Krass: CERN-Forscher opfern einen Menschen vor laufender Kamera, die Organisation ermittelt [Video]

in Welt

Lange Zeit haben sowohl säkulare als auch religiöse Verschwörungstheoretiker postuliert, dass die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN), deren Hauptsitz in Genf in der Schweiz liegt, etwas vor der Öffentlichkeit zu verbergen hat, das mit übernatürlichen Kräften zu tun hat.

Anfang des Monats Juli 2016 wurde eine unheimliche Wolkenformation mit anschließendem Gewitter bei der Suche nach „seltsamen“ Partikeln direkt über dem Large Hadron Collider (Teilchenbeschleuniger) des CERN fotografiert. Viele Verschwörungstheoretiker nahmen das zum Anlass und behaupteten, dass die Organisation ein Portal in eine andere Dimension in der Geisterwelt geöffnet hat.

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Einige sagten, dass die Organisation die Erweckung eines alten Teufels aus dem Untergrund durchgeführt hat. Noch vor diesem Ereignis hatte CERN im Jahr 2015 eine neue Statue von Shiva, dem indischen Gott der Zerstörung, auf der Vorderseite des Firmengeländes enthüllt. Viele sagten damals, dass CERN ein Portal in eine andere Dimension geöffnet haben muss und die Gottheit direkt kontaktiert hat. Dieser Verdacht wurde nur dadurch befeuert, dass ein todbringendes Erdbeben Indien just nach der Enthüllung getroffen hat.

Während diese Verdachtsmomente bei CERN noch nachklingen, ist jetzt ein neues und Gänsehaut erregendes Video online aufgetaucht. Es zeigt, wie eine Frau auf dem Boden mit einem Messer niedergestochen wird, ganz in der Nähe der Statue von Shiva, die sich auf dem Gelände der Organisation befindet.

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In dem Video sind mehrere Personen in schwarzen Roben zu sehen – es ist anzunehmen, dass es sich dabei um Forscher von der Organisation handelt –, die sich tief in der Nacht nahe der Statue von Shiva versammeln. Sie bilden einen Kreis und die Frau wird ins Zentrum gebracht. Die Frau scheint der Opferung zugestimmt zu haben und zeigt kein einziges Zeichen von Widerstand. Sie lässt sich selbst nieder. Eine der anderen Personen verwendet dann ein Messer, um ihren Bauch zu durchstechen, während sie auf dem Boden ist.

Man geht davon aus, dass das Video heimlich von einem der oberen Fenster des Gebäudes aus gefilmt wurde. Unseren Informationen zufolge tauchte das Video zuerst auf der Website eines heidnischen Kultes auf. Anhänger des Kultes teilten das Video und priesen die Opfergabe. Dabei verkündeten sie, dass das Opfer von der Gottheit angenommen worden war, der es angeboten wurde.

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‚MENSCHENOPFER‘ AUF DEM GELÄNDE DES NUKLEARFORSCHUNGSRIESEN LÖST UNTERSUCHUNG AUS

Als CERN für eine Stellungnahme zu dem Video kontaktiert wurde, gab die Organisation zu, dass das Video auf ihrem Gelände gefilmt wurde, allerdings ohne Genehmigung. CERN sagte, dass es den Vorfall untersuchen werde, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Organisation zurückzugewinnen.

Eine Sprecherin der Organisation erklärte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP: „Diese Szenen wurden auf unserem Gelände gedreht, aber ohne offizielle Drehgenehmigung und ohne unser Wissen. CERN duldet diese Art von Scherz nicht, denn dadurch kann es zu Missverständnissen hinsichtlich der Wissenschaftlichkeit unserer Arbeit kommen.“ Die Sprecherin gab zu, dass der Zugang zu den Gebäuden der Organisation in höchstem Maße eingeschränkt ist und erklärte: „CERN-IDs werden systematisch bei jedem Zutritt zum CERN-Gelände gecheckt, egal ob tagsüber oder nachts.“ Das heißt, dass die Personen, die in dem Video zu sehen sind, nicht von außerhalb der Organisation kommen.

MORD BEI CERN – VERSTÖRENDES MENSCHENOPFER-VIDEO TAUCHT AUF

Als man sie zur Identität der beteiligten Personen befragte, sagte die Sprecherin, dass sie über diese Informationen nicht verfüge und sie deshalb nicht mitteilen könne. Die Polizei von Genf erklärte AFP gegenüber ebenfalls, dass sie in Kontakt mit Vertretern von CERN bezüglich des Videos stünde, allerdings nicht an den offiziellen Untersuchungen beteiligt würde, die von der Organisation durchgeführt werden.

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Doch obwohl das Video von CERN im Internet weit verbreitet wurde, hat unsere Recherche ergeben, dass die Medien zu diesem Vorfall weitestgehend Stillschweigen bewahrt haben. Sogar die wenigen Kanäle, auf denen die Geschichte veröffentlicht wurde, bestritten die Authentizität der Opfergabe. Der Guardian versah seine Geschichte zu dem Vorfall zum Beispiel mit dem Titel: „Gefälschtes Menschenopfer bei CERN gefilmt, Wissenschaftler stehen unter Streich-Verdacht.“ Es ist schon seltsam, woher der Guardian so genau weiß, dass das Opfer nicht echt ist.

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Derzeit beherbergt das CERN einen Maschinenpark, mit dem es unter anderem Teilchenforschung auf dem weltweit mit höchsten Niveau durchführt. Dazu gehört auch ein enorm machtvoller Protonen-Teilchenbeschleuniger, der für den Versuch verwendet wird, bislang unentdeckte Partikel zu finden. Verschwörungstheoretiker halten diese Partikel für apokalyptisch, so, dass diese den Untergang für die menschliche Rasse bedeuten könnten. Eine andere apokalyptische Theorie, die sich um das CERN-Logo rankt, lautet: Das Logo der Organisation sieht genauso aus wie die 666, die Zahl, bei der man davon ausgeht, dass sie für den Teufel steht, wie es in der Offenbarung des Johannes in der christlichen Bibel heißt.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Junge Aktivisten: Sieben Jugendliche, die wirklich dazu beitragen, die Welt zu verändern

in Welt

Malala Yousafzai ist nicht der einzige Teenager, der versucht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es gibt viele jugendliche Aktivisten, die Applaus für ihre Bemühungen bekommen, die Welt zu verändern. Hier sind sieben solcher inspirierender Jugendlicher, die mit ihrer Arbeit große Veränderungen in unserer Gesellschaft bewirkt haben – und auch bei unserer Einstellung.

Zuriel Oduwole

Sie ist die jüngste Person afrikanischer Abstammung, die einen Platz auf der Liste der 100 einflussreichsten Menschen in Afrika einnimmt. Sie ist die jüngste Person, die einen selbstproduzierten Spielfilm kommerziell vorgeführt hat (sie hat bereits fünf Dokumentationen gemacht). Sie ist die jüngste Person auf der Welt, die im Forbes Magazine vorgestellt wurde.

In Kalifornien als Tochter eines nigerianischen Vaters und einer maurizischen Mutter geboren, ist die 14-jährige Oduwole eine Filmemacherin, die die positive Seite Afrikas zeigt – wie Tanz, Musik und großartige Kultur – und nicht nur Dinge, die in den Nachrichten vorkommen – wie Krieg, Hungersnot und Krankheit. Als Bildungsaktivistin erschafft Oduwole eine bessere Welt durch Erziehung. Durch ihr Nebenprojekt Dream Up, Speak Up, Stand Up reiste sie in elf Länder und sprach mit ungefähr 24.000 Kindern über die Bedeutung von Bildung, insbesondere die Bildung von Mädchen.

Zuriel

Hania Guiagoussou

Als Elftklässlerin, die die Dublin High School in Kalifornien besucht, ändert Hania die Welt durch Apps. Indem sie ihre Fähigkeiten beim Programmieren benutzt, hat sie Projekte mit sozialer Bedeutung entwickelt; eines davon ist WaterSaver, ein Java-basiertes System, das auf der Raspberry Pi-Plattform aufbaut, das sich an Veränderungen der Wetter- und Bodenbedingungen anpasst und Nutzern die Möglichkeit gibt, überall Wasserressourcen zu überwachen und zu kontrollieren.

Es war immer mein Traum, eine Ärztin zu werden. Nun möchte ich eine medizinische Laufbahn einschlagen und sie mit Telemedizin verbinden, um Menschen in ländlichen Gegenden aus der Ferne zu helfen, wo ein Gesundheitsfürsorgesystem nicht sehr gut entwickelt ist. Ich möchte eine einflussreiche Frau werden, die das Leben der Leute zum Positiven verändern kann. Ich hoffe, eines Tages eine Brücke zwischen Ärzten aus den USA, Kanada und Europa bauen zu können, um Ärzten in Afrika zu helfen, miteinander zu kommunizieren und Erfahrungen auszutauschen und tödliche Krankheiten zu verhindern.

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Ziad Ahmed

Wie bekämpft man Missverständnisse und Vorurteile, die Leute gegenüber dem Islam haben? Fragen Sie Ziad, einen 17-jährigen bangladeschisch-amerikanischen Studenten, der Redefy gründete, eine Internsetseite zur Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und verletzenden Stereotypen durch Ermutigung von Jugendlichen, ihre Geschichten zu teilen, sich Vorurteilen zu widersetzen, sich für Akzeptanz zu öffnen, Toleranz auszuüben und eine aktive Gemeinschaft zu erschaffen. Sein Aktivismus wurde durch das Weiße Haus anerkannt und seine Bemühungen brachten ihm letzten Juni einen Sitzplatz bei einem Abendessen mit Präsident Barack Obama ein.

Ich startete Redefy, um eine positive Veränderung in der Welt zu iniziieren und die Ignoranz zu bekämpfen, der ich zum Opfer gefallen bin. Und noch wichtiger, die Ignoranz zu bekämpfen, der Leute zum Opfer fallen, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, sich richtig zu verteidigen oder zu verstehen, dass es Leute gibt, die sie akzeptieren und genau dafür lieben, was sie sind.

Wir können nicht damit weitermachen, alle Leute über einen Kamm zu scheren, ob es nun Muslime, ob es die LGBQT+Community oder irgendeine andere Gemeinschaft ist. Wir sind mehr als nur die Bezeichnungen, die die Gesellschaft uns gibt und ich werde das weiterhin sagen, bis zu dem Tag, an dem ich sterbe.

Ziad-Ahmed

Musaz Nawaz, Daanyaal Ali und Chirag Shah

Drei junge Studenten helfen dabei, die ansteigende Rate sexuell übertragener Infektionen (STIs) zu bekämpfen. Muaz (13), Daanyaal (14) und Chirag (14) von der Londoner Isaac Newton Academy haben ein Kondom entwickelt, das leuchtet, wenn es STIs entdeckt. Das Kondom S.T.EYE benutzt eine eingebaute Schicht von Molekülen, die leuchten, wenn sie in Kontakt mit Bakterien und Viren der üblichsten STIs kommen. Die Moleküle leuchten in verschiedenen Farben, abhängig von der entdeckten Infektion – grün für Chlamydia, gelb für Herpes, lila für Genitalwarzen und blau für Syphilis. Die Erfindung des Trios gewann den Hauptpreis bei der Gesundheitskategorie der TeenTech Awards von 2015.

Wir wollten etwas erschaffen, das die Entdeckung von schädlichen STIs sicherer macht als je zuvor, damit die Leute sofortige Maßnahmen in der Privatspähre ihres Zuhauses ergreifen und sicherstellen können, dass sie verantwortungsbewusster werden als je zuvor.

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Patricia Manubay

Indem sie in der Grund- und Mittelschule viel schikaniert wurde, begann sie damit, unkonventionell zu denken, um anderen Kindern dabei zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Lernen Sie die in San Francisco lebende 17-jährige Patricia kennen, die 2015 ihr Projekt Dream Boxes bei den Jefferson Awards in New York vergestellt hat, um Kindern und Schülern das Zubehör und die Ressourcen zu beschaffen, die sie brauchen, um in der Schule erfolgreich zu sein, als auch die nötige die Unterstützung und Befähigung, um ihre Träume zu verwirklichen.

Auf diese Weise erläutert sie wie Dream Boxes funktioniert: Leute aus dem ganzen Land (und tatsächlich der ganzen Welt), können eine Schachtel spenden, die mit Schulutensilien gefüllt ist (Notizblocks, Kleber und Stiften), einem Traumtagebuch und einigen Ermutigungsbriefen, um dabei mitzuhelfen, die Kinder neben ihrer schulischen Laufbahn zu inspirieren. Die Schachteln (sie hat bereits 100.000 Dream Boxes verteilt), werden dann unter verschiedenen Gemeinschaften an Schüler verteilt, die sie benötigen.

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Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com


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Bundesregierung: Bevölkerung soll Vorräte für Katastrophenfall anlegen

in Welt

Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Bevölkerung einem Bericht zufolge wieder zum Anlegen von Vorräten animieren, damit sie sich im Fall einer Katastrophe einer Terrorattacke oder eines Krieges selbstversorgen können.

(AFP) Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Bevölkerung einem Bericht zufolge wieder zum Anlegen von Vorräten animieren, damit sie sich im Fall einer Katastrophe oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. „Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aus einem Konzept für die zivile Verteidigung, das die Regierung am Mittwoch beschließen wolle.

Dem Bericht zufolge soll die Bevölkerung im Notfall zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen, um eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Energie und Bargeld sicherzustellen. Daher solle die Bevölkerung auch angehalten werden, zur Erstversorgung für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag vorzuhalten, heiße es in dem vom Bundesinnenministerium erarbeiteten Text.

Je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag sollten die Deutschen künftig vorrätig haben. So steht es im Notfallplan des Bundesinnenministeriums.
Je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag sollten die Deutschen künftig vorrätig haben. So steht es im Notfallplan des Bundesinnenministeriums.

Laut „FAS“ handelt es sich um die erste Strategie zur zivilen Verteidigung seit dem Ende des Kalten Krieges 1989. Sie war 2012 vom Haushaltsausschuss des Bundestages in Auftrag gegeben worden. In dem 69 Seiten langen Konzept heiße es, „dass ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich“ sei. Dennoch sei es nötig, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“.

Produktempfehlung: LifeStraw, vom Time Magazine zur „Besten Erfindung des Jahres“ gekürt, ist der modernste, kompakteste und leichteste Wasserfilter, den es gibt. Mit ihm kann man gefahrlos Wasser aus kontaminierten Wasserquellen trinken. Somit ist er ideal für den Gebrauch im Freien und in Notfallsituationen. LifeStraw ist einer der modernsten und haltbarsten persönlichen Wasserfilter, die heute erhältlich sind. Es filtert mindestens 1.000 Liter Wasser und entfernt mindestens 99,9999 % der Bakterien und 99,9 % der Parasiten aus dem Wasser, und er enthält keine Chemikalien, Batterien oder bewegliche Teile.

Interessant sind dabei – um diese plötzliche Entscheidung der Bundesregierung zu verstehen, wieso Sie gerade jetzt einen Notfallplan erstellt haben – folgende Artikel:
Sprengkraft von 80 Hiroshima-Bomben: USA stationieren neue Atombomben in Deutschland

Stratfor und die Prognose eines neuen Krieges

Bundeswehreinsatz in Syrien?

Droht ein neuer Weltkrieg in Europa? Österreichischer Politiker: Nato plant Angriff auf Russland!

NATO-Austritt der Türkei? Ankara: Wir planen Militärkooperation mit Moskau

10 Fakten, die ihr aus den Mainstream-Medien nicht über den Syrien-Krieg erfahrt

Krieg gegen Russland? USA Stationieren Panzerbrigade 150 Kilometer Vor Sankt Petersburg

Krieg gegen Russland? US-Armee verschifft 415 Schiffscontainer mit mehr als 5.000 Tonnen Munition nach Deutschland!

250.000 Soldaten kampfbereit: Russland versetzt Streitkräfte in Alarmbereitschaft

Der „wahre“ Grund, warum fast JEDER in Syrien agiert

Schwere US – Waffen zur IS Unterstützung in Syrien abgeworfen

Ex-CIA-Chef will Iraner und Russen in Syrien töten

Russische Bomber treffen US-Stützpunkt in Syrien

 


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Erneuter Terroranschlag in Türkei – Über 50 Tote

in Welt

Istanbul (dpa) – Ein Anschlag mit Dutzenden Opfern hat aus einer fröhlichen Hochzeitsfeier in der Türkei ein Blutbad gemacht. Die Explosion ereignete sich in der südöstlichen Stadt Gaziantep. Laut CNN Türk wurden 50 Menschen getötet und mehr als 90 verletzt, 17 davon schwer. In der selben Stadt explodierte am selben Tag auch eine Autobombe vor einer Polizeiwache. Staatspräsident Erdogan sagte in der Nacht nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, bei den Tätern handele es sich wohl um Anhänger der Terrormiliz IS. Die Staatsanwaltschaft in Gaziantep teilte der Nachrichtenagentur DHA zufolge mit, am Ort des Attentats seien die Überreste einer Sprengstoffweste gefunden worden.

Weitere Terroranschläge in der Türkei

(Reuters/dpa/afp) Bei einer Serie von Bombenanschlägen am Donnerstag und einem Gefecht zwischen Sicherheitskräften und Rebellen sind im Südosten der Türkei 14 Personen getötet worden. Mehr als 220 weitere wurden verletzt. Ziel der Anschläge waren Polizeiwachen und ein Militärfahrzeug.

Ein Autobombenanschlag ereignete sich am späten Mittwochabend in der Stadt Ipekyolu, wie der Gouverneur der Provinz Van, Ibrahim Tasyapan, mitteilte. Dabei seien ein Polizist und zwei Zivilisten getötet worden. Mindestens 73 weitere Menschen wurden verletzt, darunter 20 Polizisten.

Schwere Verwüstungen

Eine zweite Autobombe detonierte laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu am frühen Donnerstagmorgen in der Stadt Elazig. Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, dabei seien mindestens fünf Polizisten getötet und 146 weitere Menschen verletzt worden, 14 von ihnen schwer. Videoaufnahmen zeigten eine riesige Rauchfahne über der Gegend. Autos lagen auf dem Dach, die Fensterscheiben des Gebäudes waren zerstört.

Über diesen Anschlag verhängten die Behörden vorübergehend eine Nachrichtensperre. Ministerpräsident Binali Yildirim reiste nach Elazig, um den Anschlagsort und die Verletzten zu besuchen. Er kündigte an, die PKK zu bekämpfen, bis sie «eliminiert» sei.

Ziel eines dritten Sprengsatzes war laut Anadolu ein gepanzertes Militärfahrzeug, das von einem Einsatz in der überwiegend kurdischen Provinz Bitlis zurückkehrte. Fünf Soldaten wurden getötet. Gefechte zwischen Sicherheitskräften und Rebellen in einem nahegelegenen Dorf kosteten einen Dorfwächter das Leben. Amnesty International verurteilte die Bombenanschläge als rücksichtslos und brutal.

Erdogan wirft alle in gleichen Topf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft dem Prediger Fethullah Gülen vor, auch hinter den jüngsten der PKK zugeschriebenen Anschlägen zu stecken. Die Türkei werde von mehreren terroristischen Gruppen angegriffen, die zusammenarbeiteten, sagte das Staatsoberhaupt in einer im Fernsehen übertragenen Rede am Donnerstag.

Anhänger Gülens seien Komplizen bei den Attacken der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die Regierung hält den in den USA lebenden Prediger für den Drahtzieher des Militärputsches am 15. Juli.

Es gebe keinen Unterschied zwischen der Extremistenmiliz Islamischer Staat, den Gülen-Anhängern und der PKK, sagte Erdogan. Die «terroristische Gülen-Gruppe» habe die PKK mit Informationen und geheimdienstlichen Erkenntnissen versorgt.

Immer wieder Anschläge

In der Südosttürkei verübt die PKK immer wieder Anschläge vor allem auf Sicherheitskräfte. Ein mehr als zwei Jahre andauernder Waffenstillstand war im Sommer vergangenen Jahres gescheitert. Seither ging die türkische Armee massiv gegen Kämpfer der PKK vor, die sich vermeintlich in Städten verschanzt hatten. Die PKK gilt in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation.

Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik gab sich nach den Anschlägen am Donnerstag zuversichtlich, dass die Türkei die PKK bezwingen werde. Die Türkei sei nach der Niederschlagung des Putsches Mitte Juli stärker geworden, sagte er in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.


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