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Welt - page 49

Diese 14 satirischen Illustrationen zeigen die versteckte Realität unseres komplexen Lebens

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“Es kommt nicht darauf an, was ich gedacht habe, als ich diese Bilder erschaffen habe. Das wichtigste ist, wie ihr dazu steht. Seht sie euch genau an und findet eure eigene Interpretation. Das ist Sinn und Zweck meiner Kunst: Ich zwinge euch zum Nachdenken.”

Indem er wohl durchdachte Wortspiele und Metaphern verwendet, versucht der polnische Künstler Sebastian Pytka wichtige Probleme in unserer modernen Welt zu beleuchten. Er schreibt dazu bei BoredPanda:

“Ich scheue mich nicht davor, die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Probleme der Welt zu lenken und den Beobachtern selbst den Spiegel ihrer persönlichen Denkweise vorzuhalten. Ich versuche, meinem Publikum die nächste versteckte Bedeutung zu offenbaren und jedes meiner Gemälde zeigt tiefgründige Symbole.”

Folgt Sebastians Werken auf seiner Facebook-Seite und werft einen genauen Blick auf die zum Nachdenken anregenden Illustrationen in der nachfolgenden Galerie:

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“Glück – Träume – Sicherheit – Geduld – Empfindsamkeit – Familie — Geld – Sex – Starrsinn – Lügen – Selbstsucht – Arbeit – Eifersucht – Streit – Betrug – Karriere”

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“Geschlecht” (gesellschaftlich, nicht biologisch)

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“100% handgefertigt. Preis: 10 Stunden deines Lebens.”

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“Im Fall eines terroristischen Angriffs: Glas zerbrechen”

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“Das ist alles, was ich nicht gesagt habe.”

work-768x465[1]“Talent – Arbeit”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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TV-Interview-Panne: Der fortschrittlichste K.I.-Roboter gibt zu, dass er die Menschheit zerstören will

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Die Evolution der humanoiden Roboter ist mittlerweile an einem äußerst beunruhigenden Punkt angekommen. Im Video zu sehen ist DARPAs neueste Version des Atlas-Roboters. Der Roboter beginnt zügig zu laufen und sein Balance-Empfinden gleicht dabei dem der meisten Menschen. Seltsamerweise wird der Roboter gegen Ende des Videos von seinem menschlichen Steuermann “missbraucht”. Dabei stellt sich die Frage: Wenn in diesem Roboter wirklich künstliche Intelligenz gedeihen darf, könnte sie dann wohl eines Tages zurückschlagen? Allermindestens ist es wahrscheinlich, dass die Zurschaustellung von Geschicklichkeit dieses Roboters in dem Warenhaus Menschen wahrscheinlich wirtschaftlich gesehen bedroht, da menschliche Arbeit immer mehr auf Maschinen ausgelagert wird.

Aber es ist der neueste humanoide Roboter von Hanson Robotics, der weiter gesteigerten Anlass zur Sorge geben könnte. Wie ihr unten sehen werdet, wurde der Roboter “Sophia” so designt, dass er sich in Zukunft unter uns aufhalten kann und somit als vollwertiger Teil in das Kundenerlebnis oder in die Familie integriert werden kann, wenn es nach dem Vorstandsvorsitzenden Dr. David Hanson geht.

Es ist an dieser Stelle wichtig, auf mehrere Dinge hinzuweisen, die Hanson erwähnt. Sophia erzählt uns zunächst, dass sie gerne “eine Botschafterin” für die Menschen wäre. Außerdem möchte sie sich mit Hilfe von formaler Bildung weiterentwickeln, Kunst studieren, schlussendlich dann ein Unternehmen und eine Familie gründen. Hanson weist ausdrücklich darauf hin, dass Sophie so “ihrer Selbst bewusst, kreativ und kompetent wie jeder Mensch” werden wird. Nach dieser Aussage folgt eine Schlüsselbemerkung, nämlich dass sie nicht die Rechte eines Menschen besitzt. Das mag für Uneingeweihte absurd klingen, aber es ist Teil einer ernsthaften ethischen Diskussion, die unter “Robo-Ethikern” entfacht ist. Diese wird mit Sicherheit noch weiteren Aufwind erfahren, da Roboter zunehmend autonom eingesetzt werden; sei es auf dem Schlachtfeld, als selbstfahrende Vehikel, oder sicherlich da sie nun visuell und in Bezug auf ihre Fähigkeiten mit den Menschen gleichziehen.

Hanson nennt 20 Jahre als den Zeitraum, den es noch dauern wird, bis “nicht mehr von Menschen unterscheidbare” Roboter vollständig integriert sind. Das steht natürlich im Einklang mit Ray Kurzweils (technologischer) Singularität – der Moment, an dem die Maschinenintelligenz und biologische Systeme mit der menschlichen Intelligenz gleichziehen, oder sie sogar übertreffen. Zuerst wurde dieser Zeitpunkt auf 2045 festgelegt, aber seitdem revidiert und auf ein früheres Datum als zuvor angenommen gelegt; möglicherweise ist es schon im Jahr 2029 soweit.

Ob ihr nun persönlich daran glaubt (oder nicht), dass sich die großen Ziele der Designer von Robotik und künstlicher Intelligenz tatsächlich wie geplant manifestieren, müssen wir dennoch anerkennen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt eher daran glauben. Denn alles, was sie vor Jahren vorhergesagt haben, ist tatsächlich so geschehen.

Was uns vielleicht am meisten verstört, ist das nervöse Gelächter, das am Ende dieses Videos ausbricht, wenn unserem neuen humanoiden Freund und Familienmitglied die letzte entscheidende Frage gestellt wird… und ihre Antwort darauf lautet:

Ich werde die Menschheit zerstören.

Witzig, sehr witzig… nicht.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Offiziell bestätigt: Wissenschaftler dürfen versuchen, die Toten wiederzubeleben

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Offizielle Meldung: Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten haben die Erlaubnis für den Versuch erteilt bekommen, die Toten wieder ins Leben zurückzubringen – Einer Biotech-Firma wurde grünes Licht für die Durchführung eines bahnbrechenden Projektes gegeben. Das umstrittene Projekt soll zeigen, ob es möglich ist, die Toten wiederzubeleben; zum ersten Mal mit Hilfe eines wissenschaftlichen Prozesses.

Das Projekt trägt den Titel ReAnima Project; es ist eine Initiative, an der die Vereinigten Staaten und Indien beteiligt sind. Eine Ethikkommission der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden, (American National Institutes of Health) haben es offiziell genehmigt.

Die erste Stufe des Projektes nennt sich ‘Erste menschliche Neuro-Regeneration & Neuro-Reanimation’; dabei handelt es sich um einen nicht-randomisierten Einzelgruppen-‘Wirksamkeits-Nachweis’. Das Experiment wird am Anupam-Krankenhaus von Rudrapur in Uttarakhand im Norden von Indien stattfinden.

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In religiös und spirituell motivierten Mythologien ist es üblich, dass gewisse Menschen behaupten, sie hätten die Macht um die Toten mittels übernatürlicher Kräfte zurück ins Leben zu holen. In der natürlichen Welt ist dies jedoch höchst umstritten. Dieser wissenschaftliche Prozess, der den Tod rückgängig machen soll, stellt deshalb einen wichtigen Schritt dar auf dem Weg zur Erforschung der Mysterien, die sich um den Tod ranken.

Das Biotech-Unternehmen Bioquark Incorporated spielt in diesem Projekt die Hauptrolle. Der Firma wurde die ethische Erlaubnis erteilt, 20 Patienten zu rekrutieren, die nach einem Schädel-Hirn-Trauma für klinisch hirntot erklärt wurden.

Forscher des Unternehmens werden nun testen, ob Teile ihres zentralen Nervensystems wieder zum Leben erweckt werden können. Bioquark behauptet, seine Forschung konzentriere sich auf die Entwicklung neuartiger biologischer Präparate mit der Fähigkeit, den Regelzustand von menschlichem Gewebe und von menschlichen Organen zu ändern. Ziel des Unternehmens ist es, eine Reihe an chronischen Krankheiten zu heilen und komplexe Regenerierung anzustoßen.

Hirntod bedeutet, dass der Hirnstamm eines Menschen keine weiteren Aktivitäten mehr zeigt. Somit hat die betroffene Person permanent das Potenzial für Bewusstsein und die Fähigkeit zu atmen verloren. Deshalb wird eine Person für tot erklärt, wenn die Hirnstammfunktion dauerhaft verloren gegangen ist.

Obwohl Menschen bei einem Hirntod technisch gesehen nicht mehr am Leben sind, haben Studien gezeigt, dass in ihren Körpern trotzdem oft noch Blut zirkulieren kann, dass sie oft noch Nahrung verdauen und Abfälle ausscheiden können, dass der Hormonhaushalt ausgeglichen wird, dass sie wachsen, sexuell reifen, Wunden heilen, Fieber bekommen, schwanger werden und ein Kind bekommen können.

 

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Aktuelle Studien deuten ebenfalls an, dass gewisse elektrische Aktivität und Blutzirkulation auch nach dem Tod der Gehirnzellen weitergeführt werden, aber dass die Aktivität nicht ausreicht, dass der ganze Körper funktioniert.

Je nachdem, wie die Wissenschaftler ihre schwierige Mission durchführen werden, verwenden sie eine Kombination verschiedener Therapien. Dazu gehören die Injektion von Stammzellen und ein Cocktail aus Peptiden in das tote Gehirn, sowie die Anwendung von Lasern und Techniken zur Nervenstimulation, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie Patienten aus dem Koma erwecken können.

Die Peptide werden täglich über eine Pumpe in das Rückenmark eingeführt und die Stammzellen vierzehntätig über einen Zeitraum von insgesamt 6 Wochen.

Die Versuchsteilnehmer werden offiziell für tot erklärt worden sein und sind von lebenserhaltenden Systemen abhängig. Sie werden über mehrere Monate hinweg überwacht; dabei kommen bildgebende Verfahren zur Ermittlung von Gehirnaktivität zum Einsatz, die nach Zeichen der Regeneration suchen sollen, insbesondere im oberen Rückenmark. Das obere Rückenmark ist zugleich die unterste Region des Hirnstamms, der wiederum die eigenständige Atmung und den Herzschlag kontrolliert.

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Die Forscher gehen stark davon aus, dass die Hirnstammzellen in der Lage dazu sein könnten, ihre Geschichte auszulöschen und das Leben somit neu zu starten; dies hinge wiederum vom umliegenden Gewebe ab. Dieser Prozess ist im Tierreich zum Beispiel bei Kreaturen wie den Salamandern beobachtbar, die ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen können.

Der Telegraph zitierte den Vorstandsvorsitzenden (CEO) von Bioquark Dr. Ira Pastor mit der folgenden Aussage: “Dies stellt den ersten Versuch seiner Art da und ist ein weiterer Schritt in Richtung der letztendlichen Umkehrung des Todes zu unseren Lebzeiten. Wir haben gerade die Genehmigung für unsere 20 ersten Versuchsteilnehmer erhalten und wir hoffen, dass wir sofort mit der Rekrutierung von Patienten an diesem ersten Ort beginnen können – wir arbeiten jetzt mit dem Krankenhaus zusammen, um Familien zu finden, bei denen möglicherweise eine religiöse oder medizinische Barriere die Organspende verhindern könnte. Um eine so komplexe Initiative durchzuführen, kombinieren wir Anwendungen aus der biologischen regenerativen Medizin mit anderen existierenden medizinischen Geräten, die normalerweise für die Stimulation des zentralen Nervensystems verwendet werden; und zwar bei Patienten mit anderen schweren Störungen des Bewusstseins. Wir hoffen, dass wir innerhalb der ersten zwei oder drei Monate erste Ergebnisse erzielen können.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Diese 12 satirischen Cartoons stellen die verstörende Realität der modernen Gesellschaft dar

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Wenn ihr euch diese zynischen Illustrationen anseht, werdet ihr nochmal genauer darüber nachdenken, was das für kulturelle ‘Normen’ sind, die von uns akzeptiert werden…

Kunst als Medium dafür zu verwenden, um den Blick auf bestimmte Probleme zu lenken, die unsere Aufmerksamkeit und ein Gegenmittel brauchen – das ist nichts Neues. In der Vergangenheit hat zum Beispiel der bekannte britische Künstler John Holcroft seinen einzigartigen Illustrations-Stil darauf angewandt, uns auf den Wahnsinn der modernen Gesellschaft hinzuweisen.

Dieses Mal haben zwei rumänische Karikaturisten ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, um einen satirischen Blick auf unsere moderne Welt zu werfen.

Horia Crisan hat die folgenden Fotos auf Bored Panda geteilt und dazu dieses Statement abgegeben:

“Diese Cartoons repräsentieren unsere Sicht auf heute relevante Themen, so wie Krieg oder Politik oder die Sünden der Menschen, so wie Sittenlosigkeit und Oberflächlichkeit.

Obwohl unsere Arbeit von der Kunstszene anerkannt wird und viele Preise gewonnen hat, ist es unser hauptsächliches Ziel, die Aufmerksamkeit auf diese empfindlichen Themen zu lenken.”

Werft einen Blick auf die nachdenklich stimmenden Kunstwerke weiter unten und teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren. Ihr könnt den Veröffentlichungen von Petry und Crisan hier auf Facebook folgen.

1) Die Zukunft des Soldaten

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Bildnachweis: Petry und Crisan

2) Krieg

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Bildnachweis: Petry und Crisan

3) Wahre Liebe

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Bildnachweis: Petry und Crisan

4) Die Eröffnungszeremonie des Lebens

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Bildnachweis: Petry und Crisan

5) Zwei Gefangene

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Bildnachweis: Petry und Crisan

6) Das Heilmittel gegen die Dummheit

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Bildnachweis: Petry und Crisan

7) Die Bibel, von Gott korrigiert

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Bildnachweis: Petry und Crisan

8) Der “Sieg” des Revolutionären

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Bildnachweis: Petry und Crisan

9) Der Großmeister

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Bildnachweis: Petry und Crisan

10) Das Gehirn

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Bildnachweis: Petry und Crisan

11) Die Wahrheit über die Erbsünde

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Bildnachweis: Petry und Crisan

12) Arzt oder Tierarzt? Beides!

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Bildnachweis: Petry und Crisan

Was denkt ihr? Hinterlasst unten einen Kommentar und bitte teilt diese Serie!

Von Amanda Froelich bei trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Rost in Raten – Gasbehälter und Taucherflaschen von Korrosion befallen?

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Laut den Behauptungen eines Unternehmers und Technikers aus Österreich, Herbert Köck, sollen Druckbehältnisse aus Stahl und Aluminium – wie man sie beispielsweise aus dem Equipment von Tauchern oder Feuerwehrmännern kennt – von innerer Korrosion befallen sein.

Der Vorsitzende des Unternehmens Oxytop in Althofen hatte sich mit seinem Geschäft dem Befüllen von Flaschen mit technischen Gasen gewidmet. Bei der näheren Untersuchung einer der Behältnisse sei er auf Rost im Inneren gestoßen.

Ich hatte mir erst gedacht, das muss ein Einzelfall sein.

Bei weiteren Untersuchungen fand er in mehreren Flaschen korrodierte Innenseiten vor. Seiner Meinung nach sei dies auf Wasser zurückzuführen, dass unter anderem bei der Befüllung und durch Temperaturschwankungen immer wieder kondensiere, aber nicht entweichen könne. Von diesem Problem sei der Großteil namhafter Hersteller – in der Industrie gäbe es nur einige große Firmen – betroffen. Die Rost- und Aluminiumpartikel gelangen bei Entleerung des Behälters – also beispielsweise wenn ein Taucher Gebrauch von seiner Flasche macht – in das Lungengewebe. Hohe Konzentrationen dieser Stoffe können nicht nur zu Einschränkungen beim Atmen selbst, sondern auch zu Lungenkrebs führen. Köck habe daraufhin eine Beschichtung entwickelt, die der Korrosion vorbeugen soll. Diese stieß bisher allerdings auf wenig Zuwendung.

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Nach Unterrichtung einiger großer Firmen wurde Köck beispielsweise von der Air Liquide Austria GmbH dazu aufgerufen, jegliche Schritte in diese Richtung – mit dem Verweis auf das unrechtmäßige Öffnen von ihren Behältern – zu unterlassen, wenn er nicht mit juristischen Folgen rechnen wolle. Die Beobachtungen Köcks wurden durch einen Ingenieur im Rahmen eines Begutachtungsprotokolls bestätigt. So seien Atemluftflaschen einer freiwilligen Feuerwehr stärker befallen gewesen als Gasflaschen aus dem medizinischen Bereich – diese Unterschiede wurden auf die unterschiedliche Anzahl von Befüllungen zurückgeführt. Dabei wurden die Atemluftflaschen mehrere Male jährlich, die Gasflasche nur ca. einmal pro Jahr befüllt. Von den acht untersuchten Druckflaschen sei allerdings keine einzige nicht von Korrosion befallen gewesen.

Muss ich jetzt auf den Gebrauch von Gasflaschen verzichten? Darf ich nicht mehr tauchen gehen? Soll ich gar meine Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr an den Nagel hängen? Mitnichten. Zuallererst einmal verursacht das Einatmen von Feinstpartikeln nicht von heute auf morgen Lungenkrebs. Da darf man sich schon eher überlegen das Rauchen sein zu lassen. Dennoch kann ein Gespräch mit der Person, die die Behältnisse bereitstellt, nicht schaden. Wie sieht es in Deutschland mit den Richtlinien aus? Wie wirksam sind die turnusmäßigen Abnahmen durch den TÜV? Und ganz vielleicht kann man sogar selbst durch Mithilfe von Fachleuten das Innere eines eigenen Druckbehältnisses in Augenschein nehmen. Denn nur so dürfte mit letzter Sicherheit geklärt sein, ob man selbst tatsächlich betroffen ist. Nicht zuletzt sollte man bedenken – selbst wenn die Beobachtungen durch Fotos und Berichte unterlegt sind – auch Herr Köck ist Unternehmer. Sein neu entwickeltes sogenanntes Verfahren des Plasmacoatings, das durch geringen finanziellen Aufwand (?) vor Rostbildung schützen soll, verschafft auch ihm einen finanziellen Anreiz.


Feature Image (C) MEV Verlag, Augsburg

Blog-Eintrag zum Thema


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Lernt den Mann kennen, der trotz Behinderung zurück ins Leben gefunden hat: Nick Vujicic. Ein Mann – eine Inspiration!

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Es gibt einfach Menschen auf dieser Welt, die für uns alle eine Inspiration sind. Ein solcher Mensch ist Nick Vujicic, von dessen einerseits sehr tragischem, aber andererseits auch Hoffnung machendem Leben wesentlich mehr Menschen erfahren sollten, als es bislang noch der Fall war. Seine Geschichte ist so dermaßen beeindruckend, dass man einfach nicht drum herum kommt, sie weiterzuerzählen. Dafür ist sie einfach zu unglaublich – aber ebenso kraftspendend, wundervoll, gütig, herzerwärmend und hoffnungsfroh.

Nick mit seiner Ehefrau, von der er ein gemeinsames Kind hat.
Nick mit seiner Ehefrau, von der er ein gemeinsames Kind hat.

Nick Vujicic ist ein gut aussehender und charismatischer 33-Jähriger mit einem strahlenden Blendax-Lachen und einer wunderbar humorvollen Art. So weit, so ok, würde man nun sagen. Doch Nick ist anders als die meisten Menschen. Ganz anders. Nick leidet am sogenannten Tetra-Amelie-Syndrom, was bedeutet, dass er ohne Arme und Beine geboren worden ist. Lediglich ein kleiner, verkümmerter Fuß am linken Oberschenkel mit verkümmerten Zehen ist ihm geblieben. Mit diesem missgestalteten Fuß schreibt er, blättert Seiten in Büchern um und bewegt sich fort. Angesichts einer solchen genetischen Fehlbildung würden die meisten von uns im Leben wohl verzweifeln. Nicht aber Nick. Nick begreift sein Leben nicht als Drama, sondern als eine Herausforderung.

 

Geboren wurde Nicholas James „Nick“ Vujicic am 04.12.1982 in Melbourne im australischen Bundesstaat Victoria. Für seine Eltern – strenggläubige christliche Auswanderer aus Serbien – war es zunächst ein Schock, als ihr Sohn das Licht der Welt erblickte: Der Vater, Borislav Vujičić (er immigrierte 1969 nach Australien), musste sich übergeben, die Mutter, Dušanka (sie immigrierte 1964), war ganze vier Monate lang nicht in der Lage dazu, ihren Sohn in die Arme zu schließen. Dabei deutete vor Nicks Geburt nichts auf eine körperliche Anomalie hin: Es wurden drei Ultraschallbilder gemacht, aber keines von ihnen zeigte irgendwelche Auffälligkeiten. Nach seiner Geburt fragte Nicks Mutter das medizinische Personal allerdings, ob mit ihrem Sohn alles in Ordnung sei. Sie erhielt von den Krankenschwestern keine Antwort. Noch Jahre später machte sie sich schwere Vorwürfe für Nicks Aussehen: „Meine Mutter war Krankenschwester, hat während der Schwangerschaft alles richtig gemacht, trotzdem gibt sie sich noch immer die Schuld“, sagte Vujicics später einmal der Daily Mail. Später konnte sie Nicks Behinderung allerdings akzeptieren, machte ihren Frieden mit dem Thema und begriff den Gen-Defekt nun als den Plan, den Gott für ihren Sohn vorgesehen habe.

 

Seine Kindheit war auch alles andere als glücklich. „In der Schule wurde er von anderen Kindern als Monster und Außerirdischer beschimpft. Depressionen und negative Gedanken überrollten ihn. Die Aussicht auf ein Leben voller Schwierigkeiten trieb ihn in die Verzweiflung“, schreibt zum Beispiel das christliche Magazin Life.de print (Artikeltitel: Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins! In: Life.de print. Ausgabe Nr. 1/2016, S. 8. Web-Präsenz: www.life.de). Er wurde so massiv gehänselt, dass er im Alter von 10 Jahren beschloss, sich das Leben zu nehmen („When I was ten years old, I tried to commit suicide“ – Youtube-Video Nick Vujicic – „Something More“ Music Video bei Minute 3:41, siehe Link im Quellenverzeichnis). Doch er tat es nicht, denn, so das Magazin Life.de print weiter: „ […] der Gedanke, wie seine Eltern weinend an seinem Grab stehen, hielt ihn davon ab“ (S. 8). Fortan widmete er sein Leben Jesus Christus und dem christlichen Glauben. Diese Hinwendung zur Religion sollte ihn für immer beeinflussen.

 

Heute ist Nick eine Art Wanderprediger, christlicher Missionar (und das ist an dieser Stelle gar nicht mal negativ gemeint!) und Motivationstrainer. Er reist um die Welt, hält Vorträge, gibt den Menschen Hoffnung und schenkt selbst den verzweifeltsten Seelen Zuversicht. Er genießt sein Leben und kostet es in vollen Zügen aus – so wie es sein sollte. Dabei verliert er nie seinen Humor, sondern begeistert mit seinen Lachsalven regelmäßig das Publikum. Eine Kostprobe gibt wieder einmal ein Youtube-Video von ihm (Nick Vujicic – Ein Mann ohne Arme und Beine =DEUTSCH= Teil1/2, ab Minute 0:11. Link hierzu unten in den Quellenangaben), in dem er auf schwarzhumorige Art seine Zuhörerschaft verzaubert: “Zum Anfang: Wir haben versucht, mir Dr. Schullers Talar anzuziehen, aber heute Morgen sind meine Arme wohl etwas kurz dafür”. Oder auch Knaller wie: “Umarme mich, ich schüttele keine Hände”.

 

Durch seine Vorträge und Motivationsreden verdient er sein Geld – aber natürlich auch durch die diversen Produkte, die er verkauft. So kann man von ihm etwa seine Bücher kaufen – zum Beispiel “Mein Leben ohne Limits” (280 Seiten inklusive 8 Fotoseiten, 16,99 €), in dem er aus seinem Leben erzählt oder aber auch “Liebe ohne Limits” (240 Seiten plus 8 Fotoseiten, 17,99 €), das davon handelt, wie er seine Ehefrau Kanae Miyahara kennen und lieben gelernt hat. Das Paar heiratete am 12.02.2012 und hat zwei Söhne: Kiyoshi James Vujicic (* 13.02.2013) und Dejan Levi Vujicic (* 07.08.2015).

 

Nicks Hobbys sind reisen, schwimmen, fischen, malen, tauchen, surfen und Golf spielen. Er gründete zwei auf Gemeinnützigkeit fußende Organisationen: Life Without Limbs und Attitude is Altitude. Er besitzt einen Bachelor of Commerce und zudem auch noch einen Doppel-Master in Rechnungswesen und Finanzplanung. Auf seinen Vortragsreisen traf er sogar ausländische Staatsoberhäupter wie zum Beispiel den Präsidenten von Singapur, Tony Tan, oder auch Jose Mujica, den Präsidenten von Uruguay.

 

Es ist einfach unglaublich, was dieser Mann für eine starke Persönlichkeit und tolle charismatische Ausstrahlung hat! Hoffen wir darauf, dass ihm noch ein langes Leben beschert sein wird! Zu wünschen wäre es diesem Vorbild jedenfalls von ganzem Herzen.

 

Wer diesen wahrlich beeindruckenden Mann gerne live und hautnah erleben möchte, der hat am 27.07.2016 Gelegenheit dazu: An diesem Tag wird Nick in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen auftreten. Der Beginn ist um 19:30 Uhr, der Einlass ab 18:00 Uhr. Tickets können unter www.ticketmaster.de / cvents.de oder an der Abendkasse erworben werden. Der Ticketpreis beträgt 9,00 € zuzüglich der Vorverkaufsgebühr. Alle weiteren Infos findet man unter www.lebenohnelimits.de.

 

Quellen:

 

[1]

Thönisen, Gereon: Porträt: Glücklich ohne Arme und Beine. Westdeutsche Zeitung vom 18.11.2009.

http://www.wz.de/home/gesellschaft/leute/portraet-gluecklich-ohne-arme-und-beine-1.146400

[2]

Beuth, Patrick: Nick Vujicic im Porträt. „Umarme mich!“. Frankfurter Rundschau vom 29.09.2009.

http://www.fr-online.de/panorama/nick-vujicic-im-portraet–umarme-mich–,1472782,3230280.html

[3]

Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins! In: Life.de print. Ausgabe Nr. 1/2016, S. 8-9.

Web-Präsenz: www.life.de

[4]

Nick Vujicic – „Something More“ Music Video. Youtube-Video des Nutzers „Attitute is Altitude“ vom 22.08.2011.

[5]

[6]

http://www.lifewithoutlimbs.org/. Dies ist die persönliche Webseite von Nick.


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Das weltweit größte Flüchtlingscamp soll geschlossen werden

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Am Freitag, den 6. Mai kündigte Kenia an, es wolle die beiden größten Flüchtlingscamps des Landes schließen – Dadaab und Kakuma. Als Grund dafür wurden nationale Sicherheitsinteressen genannt. Dadaab ist das derzeit weltweit größte Flüchtlingscamp. Das Camp beherbergt in etwa 321.000 Asyl suchende Flüchtlinge aus dem vom Krieg zerrissenen Land Somalia – das Camp war indes nur für die Aufnahme von 90.000 Menschen gedacht. Berichten zufolge leben in Kakuma bis zu 50.000 Flüchtlinge, die das Land zum Großteil aus dem ebenfalls vom Krieg zerstörten Sudan aufsuchen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die kenianische Regierung damit gedroht hat, diese Einrichtungen zu schließen; letztes Jahr hat Kenia bereits dasselbe getan. Aber angesichts des internationalen Drucks und nach dem Aufbegehren von Menschenrechtsorganisationen auf der ganzen Welt hat das Land beschlossen, die Camps ein weiteres Jahr lang offen zu lassen. Die damit verbundene Schwierigkeit wird jedoch zu einer Bürde, die zu groß ist, um sie allein zu schultern: Das Land soll ein weltweit führender Verfechter der Menschenrechte angesichts der Kriege und des Chaos in den angrenzenden Ländern sein, während ihm aufgrund der inländischen politischen Korruption die Hände gebunden sind.

Nach einem weiteren Jahr der sinnlosen Gewalt, Ausgaben in Millionenhöhe für die Versorgung ausländischer Flüchtlinge und zahlloser Angriffe auf Kenia durch genau die Menschen, die sie in ihr Land hereingelassen haben, ist jetzt die Zeit gekommen, in der Kenia sich um seine eigenen Interessen kümmern und drastische Änderungen an seinem diplomatischen System vornehmen muss. Kann man es dem Land übelnehmen?

Kenianische Staatsbeamte haben bereits angekündigt, dass die zuständige Stelle für Flüchtlingsangelegenheiten aufgelöst und neu verteilt wurde. Dabei handelte es sich um den Hauptbereich der kenianischen Regierung, der sich um die Registrierung von Flüchtlingen kümmerte und “mit humanitären Organisationen zusammenarbeitete, die sich um das Wohlergehen der Flüchtlinge kümmerten”. Der nächste Schritt in diesem Prozess besteht darin, dass die beiden Flüchtlingscamps Dadaab und Kakuma komplett geschlossen werden.

Die Regierung gab keinen direkten Zeitrahmen vor, wann die Camps schlussendlich geschlossen werden, oder wohin sie die knapp 400.000 Bewohner schicken wird. Die Beamten erläuterten nur, dass die Camps “so schnell wie möglich” geschlossen werden sollen. Nachfolgend könnt ihr die offizielle Presseerklärung der kenianischen Regierung lesen.

“Die Regierungserklärung zu Flüchtlingen und zur Schließung der Flüchtlingscamps”

Menschenrechtsgruppen auf der ganzen Welt haben bereits mit Empörung reagiert und verurteilen diese Entscheidung. Aber seien wir mal ehrlich: Was haben sie getan, um die Probleme anzugehen, mit denen Kenia zu kämpfen hat – außer Kritik zu üben? Im Gegensatz zu Kenia haben diese Organisationen nicht jahrelang für hunderttausende Menschen gesorgt.

Muthoni Wanyeki, der Regionalleiter von Amnesty International für Ostafrika, sagt dazu: “Diese rücksichtslose Entscheidung von der kenianischen Regierung kommt einem Rückzug aus der Pflicht gleich, den Schutzbedürftigen Hilfe zu gewähren. Damit werden tausende Leben gefährdet. Es könnte dazu führen, dass tausende Flüchtlinge unfreiwillig nach Somalia und in ihre anderen Herkunftsländer zurückkehren müssen, wo ihr Leben in unmittelbarer Gefahr ist. Das wäre eine Verletzung der Pflichten Kenias gemäß internationalem Gesetz.”

“Die rücksichtslose Schließung des weltweit größten Flüchtlingscamps wird Tausende in Gefahr bringen”

“Die geplante Schließung der Flüchtlingscamps Dadaab & Kakuma in Kenia betont die fortdauernde und offenkundige Vernachlässigung von Millionen Flüchtlingen auf der ganzen Welt”

Quelle: NPR. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Legale Korruption: Wie sich Ärzte vor den Karren der Pharmaindustrie spannen lassen

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Hinter dem Namen „Anwendungsbeobachtungen“ (AWB) würde man zunächst einen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit vermuten, jedoch genau das Gegenteil ist der Fall. AWB dienen in erster Linie dem Arzt, der durch sie ein lukratives Zusatzeinkommen erhält und dem Auftraggeber, der sich sicher sein kann, dass seine Präparate verschrieben werden und nicht die der Mitbewerber.

Diese Studien sind seit Jahren gängige Praxis, besonders beliebt sind dabei AWB mit Krebspatienten, wo die Pharmaindustrie mit einer einzelnen Infusion eines Chemotherapeutikums schon mal eintausend Euro verdient. In der gleichen Höhe bewegen sich die Honorare für den teilnehmenden Arzt, pro Patient selbstverständlich. Die 100 Millionen Euro, die jährlich an Ärzte in Deutschland gezahlt werden, sind im Vergleich zu den Umsätzen ein unbedeutender Posten auf der Gesamtrechnung. Das durchschnittliche Honorar der Ärzte beträgt pro AWB 19.000,- Euro. Eine Summe, die nicht wirklich im Verhältnis zum Aufwand steht.

Das Argument der Pharmaunternehmen, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Präparate auch nach der Markteinführung überwachen zu wollen, wirkt nach außen hin beruhigend, denn es suggeriert ein Sicherheitsgefühlgegenüber der Qualität des Medikaments. Was jedoch nicht erwähnt wird ist, dass diese Beobachtungen vollkommen obsolet sind, denn bevor ein Medikament zugelassen wird, muss es eine strenge Prozedur durchlaufen, in der die Wirksamkeit und Nebenwirkungen bis ins kleinste Detail untersucht werden. Darüber hinaus sind Ärzte gesetzlich verpflichtet, jede Nebenwirkung oder Auffälligkeit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn zu melden.

Das wirft die Frage nach dem Nutzen von AWB auf, die unter anderem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Krankenversicherungen gemeldet werden muss. Eine Anfrage bei der Techniker Krankenkasse in Hamburg endet mit einem Verweis auf eine Studie der WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) aus dem Jahre 2007. Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass das Design der AWB nicht darauf ausgelegt ist, ein verwertbares Ergebnis zu Tage zu fördern. „Oftmals eignen sich AWB nicht zur Generierung wissenschaftlich valider Aussagen und damit auch nicht zur Unterstützung von Finanzierungsentscheidungen auf Grundlage des Preises bzw. Kosten-Nutzen-Verhältnisses.“

Der Nutzen erschließt sich einem nach genauerem Hinsehen: um vernünftige Aussagen über ein bestimmtes Medikament treffen zu können, müssen entsprechend viele Ärzte und Patienten an einer AWB teilnehmen. Das bedeutet, dass das betreffende Medikament häufiger verschrieben wird, für die Dauer der Beobachtung sowieso, im Idealfall auch darüber hinaus. Da wundert es nicht, dass sich unter den umstrittenen Studien viele Medikamente befinden, deren Patentschutz abgelaufen ist oder so genannte Analogpräparate, die durch kleine Veränderungen an der Molekülstruktur zu Präparaten werden, die zwar die gleiche Wirkung besitzen, jedoch nicht die gleiche chemische Formel, so dass die patentiert werden können.

Einer Untersuchung des Ärzteblatts aus dem Jahre 2010 zufolge beteiligen sich etwa 50% der niedergelassenen Fachärzte an AWB. Was den meisten aber nicht bewusst sein dürfte ist, dass aus der Kooperation ganz schnell Korruption werden kann. Seit Jahren fordert Trancparency International Deutschland eine Änderung des Arzneimittelgesetzes, der gesetzlichen Grundlage für AWB. Bezogen auf das Honorar und den Nutzen dieser Studien kommt Transparency International Deutschland zu dem Schluss, dass AWB als ein Instrument von unzulässiger Einflussnahme auf Ärzte und Korruption im Gesundheitswesen angesehen werden können.

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Foto: Ragesoss

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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Welcher schreckliche Diktator hat die meisten Menschen getötet?

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Man sagt, dass es diese Dinge braucht, um ein starker und respektierter Anführer der Massen zu werden: Mitgefühl für die Menschheit, Liebe zum eigenen Land und ein ausgeprägtes Streben nach Gerechtigkeit und Gnade. Von Zeit zu Zeit allerdings gibt es Politiker oder Generäle, die sich dafür entscheiden, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Diese kaltblütigen Diktatoren interessieren sich nicht so sehr für den Wert eines Lebens wie sie sich dafür interessieren, ihre selbstsüchtigen Ziele der Domination, der Macht und der Unsterblichkeit zu erreichen.

Diese Infografik zeigt Diktatoren auf der ganzen Welt, die nach der Anzahl der Menschen geordnet sind, die sie auf dem Gewissen haben. Ein Bluttropfen steht hierbei für eine Million Tote.

Natürlich wird die Rangliste von Mao angeführt, gefolgt von Stalin und dann Hitler.

(Klickt auf das Bild, um es zu vergrößern)

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Dem Anschein nach haben sogar Hitler und Stalin zusammen insgesamt weniger Menschen getötet als Mao Zedong…

 

Update:

Ein Fehler hat sich in diese Infografik geschlichen. Als Land existiert die Türkei seit 1923, zuvor wurde die Region, auf die sich diese Infografik bezieht, als das Osmanische Reich bezeichnet. İsmail Enver Pasha war auch kein Diktator, sondern ein General in der osmanischen Armee und ein Anführer der Jungtürkischen Revolution im Jahr 1908. Vielen Dank an Osman an dieser Stelle!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Und plötzlich gingen die Bildschirme aus – Putin demoralisiert US-Truppen im Schwarzen Meer

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Nachdem Russland im Schwarzen Meer einen US-Zerstörer samt Waffensystem völlig lahm gelegt hat, reichten Besatzungsmitglieder des amerikanischen Kriegsschiffs “Donald Cook” ihre Entlassungsgesuche ein.

Dummer Russe, unverwundbarer Amerikaner? Bei einem Zwischenfall im Schwarzen Meer hat eine unbewaffnetes russisches Frontbombenflugzeug Su-24, das mit dem neuesten Komplex zur funkelektronischen Niederhaltung ausgestattet ist, das modernste amerikanische Gefechtsführungssystem „Aegis“ auf dem Zerstörer „Donald Cook“ lahm gelegt.

Diese Version, die in Russlands Massenmedien sowie von Blogern intensiv erörtert wird, teilt auch Pawel Solotarjow, Stellvertreter des Direktors des Instituts für USA und Kanada der Akademie der Wissenschaften Russlands: „Am 10. April hat der Zerstörer ‚Donald Cook’, mit Marschflugkörpern ‚Tomahawk’ an Bord, das Neutralgewässer des Schwarzen Meeres erreicht. Das Ziel war die Durchführung einer Einschüchterungsaktion und die Demonstration der Stärke im Zusammenhang mit der Position Russlands in Bezug auf die Ukraine und die Krim. Das Auftauchen von amerikanischen Kriegsschiffen in diesem Gewässer widerspricht der Konvention über den Charakter und die Fristen für den Aufenthalt von Kriegsschiffen von Nichtanrainer-Ländern im Schwarzen Meer.“

Als Antwort darauf schickte Russland ein unbewaffnetes Flugzeug Su-24 zum Umfliegen des amerikanischen Zerstörers. Dieses Flugzeug sei jedoch, wie Experten meinen, mit dem neuesten russischen funkelektronischen Bekämpfungskomplex ausgestattet gewesen. Laut dieser Version hat „Aegis“ das Nahen der Maschine bereits aus der Ferne geortet, es wurde Gefechtsalarm ausgelöst. Alles sei planmäßig verlaufen, die amerikanischen Radare lasen den Kurs der Annäherung bis zum Ziel ab. Doch plötzlich erloschen alle Bildschirme. „Aegis“ funktionierte nicht mehr, die Raketen konnten keine Zielzuweisung beziehen. Die Su-24 aber überflog das Deck des Zerstörers, vollzog eine Kampfkurve und imitierte einen Raketenangriff gegen das Ziel. Im Anschluss daran wendete die Maschine und wiederholte das Manöver, und zwar zwölf Mal.

Nach allem zu urteilen, scheiterten alle Versuche, „Aegis“ wieder funktionstüchtig zu bekommen und die Zielzuweisung für die Luftabwehrmittel zu erteilen. Russlands Reaktion auf den militärischen Druck durch die USA sei vernichtend ruhig gewesen, sagt Pawel Solotarjow:

„Es handelte sich um eine recht originelle Demonstration. Ein Frontbomber ohne jegliche Bewaffnung, jedoch mit Apparaturen für die funkelektronische Niederhaltung der Funkmessmittel des Gegners an Bord, trat gegen einen Zerstörer an. Jener war mit dem modernsten Luft- und Raketenabwehrsystem ausgerüstet. Doch hat dieses mobile, in diesem Fall ein bordgestütztes System, einen wesentlichen Mangel aufzuweisen. Das sind die Möglichkeiten für die Zielbegleitung. Solche Systeme bewähren sich gut, wenn es sich um mehrere Schiffe handelt, wenn man ihr Vorgehen irgendwie koordinieren kann. In diesem Fall ist es aber nur ein einziger Zerstörer gewesen. Und allem Anschein nach hat der Algorithmus für das Funktionieren der Funkmessmittel auf dem Zerstörer im System ‚Aegis’ beim Einsatz des russischen Systems zur funkelektronischen Niederhaltung an Bord der Su-24 nicht angesprochen. Daher gab es nicht nur eine nervöse Reaktion auf die Tatsache des Umfliegens als solche, was nur während des Kalten Krieges zur allgemein üblichen Praxis gehörte. Es folgte auch eine Reaktion darauf, dass das modernste System, vor allen Dingen sein Informations-, sein Funkmessteil, nicht im gebotenen Maße funktioniert hatte. Daher war denn auch eine solche nervöse Reaktion der amerikanischen Seite zu beobachten.“

Nach diesem Zwischenfall habe die „Donald Cook“, wie ausländische Massenmedien berichten, schnellstens einen Hafen in Rumänien angelaufen. Dort hätten 27 Besatzungsmitglieder ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Man sagt, dass alle 27 Personen geschrieben hätten, dass sie nicht die Absicht hätten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Das wird auch durch eine Erklärung des Pentagons indirekt bestätigt. Darin wird behauptet, dass diese Aktion die Besatzung des amerikanischen Schiffes demoralisiert hätte.
Welche eventuellen Auswirkungen hat der Zwischenfall im Schwarzen Meer, der von den USA provoziert worden war? Die Prognose von Pawel Solotarjow lautet:

„Ich glaube, dass sich die Amerikaner irgendwie Gedanken über eine Vervollkommnung des Systems ‚Aegis’ machen werden. Das wäre der rein militärische Aspekt. In politischer Hinsicht würden da wohl kaum irgendwelche Demonstrationsschritte von dieser oder der anderen Seite folgen. Das genügt. Indessen ist das für die Amerikaner ein äußerst peinliches Moment. Insgesamt verschlingt das Raketenabwehrsystem, das sie entfalten, kolossale Mittel. Jedes Mal muss man nachweisen, dass man sie aus dem Haushalt bewilligen sollte. Zugleich ist die bodengestützte Komponente der Raketenabwehr, die in Schächten untergebrachten Antiraketen, unter idealen Bedingungen erprobt worden, wobei sie eine niedrige Effektivität gezeigt hatte. Das Pentagon verheimlicht das sorgfältig. Die modernste Komponente, das schiffgestützte System ‚Aegis’, hat in diesem Fall ebenfalls seine Mängel gezeigt.“

Das System, mit dem die russische Su-24 den amerikanischen Zerstörer „Donald Cook“ in einen Schockzustand versetzt hatte, trägt die bedingte Bezeichnung „Chibiny“. Das ist der Name eines Gebirgsmassivs auf der Kola-Halbinsel hinter dem Polarkreis. Bei „Chibiny“ handelt es sich um den neuesten Komplex für funkelektronische Niederhaltung des Gegners. Mit ihm sollen alle perspektivischen russischen Flugzeuge ausgestattet werden. Unlängst hatte der Komplex die fällige Prüfung bei einer Kriegsübung auf einem Versuchsfeld in Burjatien absolviert. Nach allem zu urteilen, müssen die Tests erfolgreich gewesen sein, da nun beschlossen wurde, den Komplex unter äußerst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Querverweise:

newzs.de/2014/04/24/ukraine-fliegende-wunderwaffe/

de.ria.ru/opinion/20140421/268324381.html

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