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Welt - page 49

Deutschland versucht weiterhin den Journalisten aus türkischem Gefängnis zu befreien, der den Deutschen den Volkstod gewünscht hat

in Medien/Welt

Was Deniz Yücel vorhersagte, trifft wohl bald zu: „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“ sagte der deutsch-türkische Journalist vor nicht allzu langer Zeit (2011).

Die #FreeDeniz-Bewegung, die Deutschland seit Wochen erfasst, hat für zusätzliche Spannungen in den deutsch-türkischen Beziehungen gesorgt. Ebenfalls davon betroffen sind die türkischen Versuche, Unterstützung für Präsident Erdogans Vorschlag zu sammeln: Er will die türkische Verfassung neuschreiben, damit sie dem Präsidenten exekutive Macht verleiht. Kanzlerin Merkel hat Erdogan dessen beschuldigt, die freie Presse zu zensieren.

Die Türkei, ein NATO-Mitgliedsstaat, hat Schwierigkeiten damit, die deutsche Regierung davon zu überzeugen, dass sie die Bewerbung eines kontrovers diskutierten Referendums innerhalb von Deutschland zulässt, das im April stattfinden wird.

Deutschland ist die Heimat für mehr als 1,4 Millionen Menschen türkischer Abstammung, die dazu berechtigt sind, ihre Stimme in dem türkischen Referendum abzugeben. Deutschland hat die Entscheidung des türkischen Präsidenten Erdogan scharf verurteilt, der den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel, 43, zusammen mit anderen Journalisten inhaftiert hat und bezeichnet die Tat als einen Angriff auf die Freiheit.

Mehrere deutsche StaatsvertreterInnen, darunter auch Kanzlerin Angela Merkel, haben die Maßnahmen angeprangert, die zu der Verhaftung des Journalisten mit doppelter Staatsbürgerschaft geführt haben: Sie nannten die Handlungen „eine bittere Enttäuschung“.

„Diese Maßnahme ist unverhältnismäßig brutal; insbesondere im Angesicht der Tatsache, dass Deniz Yücel sich selbst freiwillig dem türkischen Justizsystem gestellt hat und zwar im Sinne der Untersuchung“, fügte Kanzlerin Merkel hinzu. „Die deutsche Regierung erwartet, dass das türkische Justizsystem sich dessen bewusst ist, welche große Bedeutung die Pressefreiheit in jedweder demokratischen Gesellschaft hat, wenn der Fall Yücel verhandelt wird.“

Deniz Yücel arbeitet für Die Welt, eine deutsche Tageszeitung. Er wurde am 14. Februar nach einer Razzia gegen die Medienfreiheit festgenommen. Mehr als 150 türkische Journalisten wurden inhaftiert; und insgesamt haben mehr als 700 ihre Berechtigung seit dem fehlgeschlagenen Staatsstreich im letzten Jahr verloren. Mehr als 100 Medienniederlassungen wurden zudem in der Türkei geschlossen.

Der Journalist Deniz Yücel wurde im Februar wegen seiner Arbeit und der angeblichen Verbindungen zu einem Hacker in Haft genommen.

Deniz Yücels Inhaftierung, sowie seine noch ausstehende Gerichtsverhandlung mit der Anklage wegen terroristischer Propaganda und der Anstiftung zum Hass sind die Folge seiner Berichterstattung über einen Hacker, der auf die E-Mails des türkischen Energieministers zugegriffen haben soll – Erdogans Schwiegersohn, Berat Albayrak. Yücel wird dessen beschuldigt, er habe dabei geholfen, dass die E-Mails des Ministers bis zu WikiLeaks durchsickern konnten.

Yücel hat in der Vergangenheit auch über die ‚verstoßene‘ türkische Gruppe, die kurdische Arbeiterpartei PKK, recherchiert und geschrieben. Er äußerte sich außerdem öffentlich kritisch darüber, wie Präsident Erdogan mit den ethnischen Kurden umgeht.

@PixelHELPER: Lichtinstallation für die Freilassung des Journalisten @Besser_Deniz an der Botschaft der Türkei in Berlin (…)

Vizekanzler und Außenminister Sigmar Gabriel äußerte ebenfalls seine Bedenken zur Inhaftierung von Yücel. „Der Fall Deniz Yücel wirft auch ein deutliches Licht auf die unterschiedlichen Weisen, wie unsere beiden Länder anscheinend die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit anwenden und wie wir mit Pressefreiheit und Redefreiheit umgehen.“

Das Referendum zur Ausweitung der Machtbefugnisse wird, wenn es verabschiedet werden sollte, zu einer Neuschreibung der türkischen Verfassung führen und den Posten des Premierministers abschaffen. Das wiederum würde den Wegfall eines ‚Puffers‘ und die vollen exekutiven Machtbefugnisse für den türkischen Vizepräsidenten und Präsidenten bedeuten, wie Al Jazeera berichtet.

Der Neuentwurf der Verfassung wird es Präsident Erdogan auch ermöglichen, die AKP weiterhin anzuführen – wenn der Entwurf verabschiedet wird. Bislang musste Erdogan nach den Wahlen von diesem Posten abtreten, da ein türkischer Staatsführer derzeit unparteiisch sein muss.

Die Neuauflage der Verfassung sieht auch vor, dass die Legislaturperiode auf fünf Jahre erweitert wird. Das würde bedeuten, dass die nächsten Präsidentschaftswahlen erst im Jahr 2019 stattfinden – damit hielte Erdogan noch ein weiteres Jahr sein Amt inne.

Dieses Archivfoto wurde am 27. Oktober 2016 aufgenommen. Es zeigt den türkischen Justizminister Bekir Bozdag, der auf einer Pressenkonferenz in der türkischen Botschaft in Washington, DC spricht. (Foto von AFP)

Deutsche Staatsbürger haben protestiert und fordern ein Einreiseverbot für den türkischen Präsidenten. Der türkische Justizminister hat ebenfalls angekündigt, seine Pläne für ein Treffen mit seinem deutschen Gegenpart zu streichen, nachdem ihm die Erlaubnis entzogen worden war, einen Ort für seine politische Kampagne für das Referendum zu nutzen.

Bekir Bozdag hätte in Gaggenau in der Nähe der französischen Grenze sprechen sollen. Seine Rede wäre ein Teil der Kampagne für das Referendum gewesen und sollte die Türken in Deutschland dazu ermutigen, mit einem ‚Ja‘ zu stimmen und so die Macht des türkischen Präsidenten noch zu verstärken.

„Die Tatsache, dass Deutschland, das bei jeder Gelegenheit von der Redefreiheit spricht… ein Treffen mit der türkischen Gemeinschaft abgesagt hat, ist inakzeptabel“, sagte Bozdag. „Wie können wir von Demokratie in einem Land sprechen, das es nicht erlaubt, dass ein einziges Meeting stattfindet?“

Die Verfassungsreform, die Erdogan anstrebt, wird seine Macht als türkischer Präsident noch ausweiten. Wenn mit einem ‚Ja‘ abgestimmt wird, werden sich Erdogans Befugnisse signifikant vergrößern; und die deutsche Regierung hinterfragt seine Motive.

Ihr könnt ein Teil der Bewegung werden, indem ihr auf Twitter eure Stimme für die Befreiung von Deniz Yücel laut werden lasst. Verwendet dazu das Hashtag: #freeDeniz.

Die #FreeDeniz-Bewegung belastet die deutsch-türkischen Beziehungen, während Erdogan den Neuentwurf der türkischen Verfassung ins Visier nimmt. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Staatlich betriebene Organentnahme in China tötet jedes Jahr 100.000 politische Gefangene

in Welt

Politische Häftlinge – einschließlich Mitgliedern von Falun Gong und der Chinesischen Hauskirche – fallen der Organentnahmepraxis in China zum Opfer. Ein neuer Bericht liefert nun Beweise dafür, dass die vom chinesischen Staat betriebene Organentnahme für den Tod von 100.000 Menschen pro Jahr verantwortlich ist.

Ein neuer Bericht wurde veröffentlicht, der enthüllt, wie sich die chinesische Regierung darum bemüht, um die Organe von lebenden politischen Gefangenen zu entnehmen, und was zu einer Industrie mit einem Umfang von vielen Millionen US-Dollar geworden ist.

Die Lebendorganentnahme bei politischen Gefangenen – hauptsächlich denjenigen, die wegen des Praktizierens des meditativen Falun Gongs in Konzentrationslagern gefangen gehalten werden, Tibeter oder Anhänger der Chinesischen Hauskirche – werden vorsätzlich für künftige Empfänger von Spenderorganen getestet, zugeordnet und in Datenbänken registriert, während sie in Haft sind.

Die Praxis der Lebendorganentnahme hält in China seit über einem Jahrzehnt an. Während die chinesische Regierung darauf beharrt, dass diese Art der Entnahme für nur 10.000 Organtransplantationen pro Jahr verantworlich ist, unterstreicht der neue Enthüllungsbericht, dass die Zahl näher bei 100.000 pro Jahr liegt.

Aussagen von Chirurgen, die in China Transplantationen durchführen und sich über durchgängige 24-Stunden-Schichten beklagen, werden in dem Bericht dokumentiert. Die chinesischen Transplantationsteams werden einfach „von menschlichen Organen überschwemmt“. Wenn eine Organtransplantation schief geht, haben die Transplantationschirurgen bis zu vier Ersatzorgane zur Verfügung, um sich darauf verlassen zu können, dass die Operation durchgeführt werden kann.

Politische Gefangene – einschließlich Falun Gong-Mitgliedern – gehören zu den Opfern der Lebendorganentnahme, wie aus dem Bericht hervorgeht. Dieser Akt des Massenmords ist mittlerweile für über eine Million Todesfälle verantworlich.

„Gefängnisbeamte und Ärzte begannen heimlich zusammenzuarbeiten, indem sie systematisch medizinische Tests an den Falun Gong-Gefangenen durchführten…“

„Wenn ein Patient ein Organ brauchte, wurde ein geeigneter Gefangener zugeordnet, getötet, seine Organe entnommen und bei einer Transplantation verwendet. Um das Risiko zu senken, dass das Organ abgestoßen wird, wurden die Organe entnommen, bevor der unfreiwillige Spender tot war – eine Art Mord im Rahmen dessen, was als ‚Lebend-‚Organentnahme bekannt wurde“, berichtet die australische Nachrichtenkampagne Stop Organ Harvesting in China.

Die chinesische Regierung bemüht sich sehr darum, Beweise dafür zu verbergen. Die Statistiken über Organtransplantationen, die zum Beispiel am People’s Liberation Army General Hospital erstellt wurden, werden als „Staatsgeheimnis“ eingestuft. Indem dort hochrangige Mitglieder des Militärs und der Kommunistischen Partei behandelt werden, erwirtschaftete dieses Krankenhaus 2010 einen Profit von 34 Millionen US-Dollar, wie der Bericht besagt.

Bei einem anderen Krankenhaus gehen aus den Aufzeichnungen 120 „Notfall-Lebertransplantationen“ hervor, die in einem anderen wichtigen medizinischen Zentrum der Volksbefreiungsarmee, dem Changzheng-Krankenhaus in Schanghai, durchgeführt wurden. Die Tatsache, dass in China Organtransplantationen innerhalb von Stunden (und nicht Wochen oder Monaten) durchgeführt werden, beweist, dass das chinesische Spendersystem auf gefangenen Spendern basiert, die für die Empfänger auf Abruf bereitstehen. Es ist ein System umgekehrter Zuordnung.

Laut Organ Harvest Investigation bestätigte eine Mitarbeiterin des Krankenhauses den Tod von 4.000 Falun Gong-Praktiziereden, die wegen ihrer Organe getötet wurden. Ihr Ehemann, ein Chirurg, hat seine Beteiligung bei der Entfernung von Corneas von lebenden Spendern bestätigt, während er die Anzahl mit über 2.000 bezifferte. Weitere verdeckt durchgeführte Befragungen von Ärzten enthüllten das Ausmaß des Massenmordes, indem ein Arzt die Existenz von 36 Konzentrationslagern bestätigte, in denen über 120.000 Menschen festgehalten werden.

Wenn die Ermittler bei Krankenhäusern anriefen, um vorzutäuschen, eine Niere oder Leber zu benötigen, bestätigte ein Krankenhaus nach dem anderen: „Wir haben Falun Gong-Praktizierende auf Lager; kommen Sie einfach vorbei, und wir können ihnen das Organ innerhalb einer Woche besorgen.“

Falun Gong-Praktizierende waren 1999 zahlreicher als Mitglieder der Kommunistischen Partei. Dies löste eine Tilgungskampagne aus, die vom früheren Führer der Kommunistischen Partei, Jiang Zemin, initiiert wurde, aus Angst, dass die Partei an Popularität einbüßen könnte.

Falun Gong jedoch, ist eine Disziplin aus der buddhistischen Schule, die Tugendhaftigkeit, Mitgefühl und Aufrichtigkeit lehrt und anerzieht, mit dem Endziel einer spirituellen Kultivierung, Selbstlosigkeit und Bewusstheit.

Es wird geschätzt, dass zurzeit bis zu einer Million Falun Gong-Mitglieder wegen ihrer spirituellen Glaubensvorstellungen gefangengehalten, gefoltert, einer Gehirnwäsche und erzwungenen Organspende unterzogen werden.

Was Sie tun können, ist, Ihre Unterstützung weiterzuverbreiten, um den Massenmord zu beenden, indem Sie #stoporganharvesting auf Twitter und Facebook benutzen.

Sie können auch die Online-Petition an den UNO-Hochkommissar unterzeichnen, auf die Sie hier zugreifen können.

Und am allerwichtigsten: Sagen Sie es einfach weiter, dass dies tatsächlich passiert und dass es nicht toleriert werden darf.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/chinese-state-run-harvesting-of-live-donor-organs-kills-100000-political-prisoners-each-year/

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Gelöschter Daily Mail Online-Artikel: „USA hinter Plan für Chemiewaffen-Angriff in Syrien, dessen Assad beschuldigt werden sollte“

in Geopolitik/Welt

Dieser Artikel wurde zuerst von GR im Juni 2013 veröffentlicht, und Autor ist die Truth News International Blogseite.  

Am 29. Januar 2013 veröffentlichte Großbritanniens beliebteste Tageszeitung in ihrer Online-Version Dailymail.co.uk einen Artikel mit dem Titel:

‚USA unterstützt Plan, um Chemiewaffenangriff auf Syrien zu starten und Assads Regime dafür zu beschuldigen‘

Ein paar Tage später zogen sie den Artikel zurück.

Was der Grund für die Löschung war, bleibt unklar. Der Artikel war unter diesem URL Code veröffentlicht worden:

http://dailymail.co.uk/news/article-2270219/US-planned-launch-chemical-weapon-attack-Syria-blame-Assad.html

Es gibt eine Cache-Version des Artikels, die hier zu finden ist:

http://web.archive.org/web/20130129213824/http://www.dailymail.co.uk/news/article-2270219/US-planned-launch-chemical-weapon-attack-Syria-blame-Assad.html

Siehe Scan des vollständigen gelöschten Artikels nachstehend

Einen Tag später, am 30. Januar, wurde ein moderierter Newsboard Thread zu diesem Artikel erstellt, der noch immer auf Mail Online abrufbereit ist. Thread: Syrische Massenvernichtungswaffen Falsche Flagge – sind Falsche Flaggen jetzt zur Normalität geworden?

In ihrem ursprünglichen Artikel bezog Mail Online sich auf einen Infowars.com Artikel vom 28. Januar 2013, wo sie wahrscheinlich die Informationen über die durchgesickerte E-Mail und andere Dokumente gefunden hatten.

CapitalBay (wo die falschen Luftaufnahmen der Schule in Sandy Hook veröffentlicht wurden), Mail Online, Infowars, Yahoo News Indien, News Track India, Whale.to, Philippine Times, Uganda News, LiveLeak, Truth Media TV und andere behaupten alle in ihren gleichlautenden Artikeln, dass die angebliche E-Mail von Britam’s David Goulding an Philip Doughty vom 25. Dezember 2012 datiert.

Aber bei Neftegaz.ru (übersetzt mit Google) gibt es noch eine andere Version der angeblichen E-Mail. Dort ist die E-Mail unter dem 24. Dezember 2012 datiert.

Ob der Inhalt der behaupteten E-Mail korrekt ist, mag man diskutieren. Tatsache ist, dass PressTV einen Artikel online hat, welcher die Behauptungen in der vermeintlichen E-Mail unterstützt. Und RT’S Artikel vom 10. Juni 2012 behauptet immer noch, dass „syrische Rebellen den Einsatz chemischer Waffen anstreben“, um sodann Assad die Schuld dafür zuzuweisen. Diese Waffen kamen laut RT aus Libyen. Das führt zu der Frage: Hat Christopher Stevens über diese Waffen Bescheid gewusst, als er in der CIA-Villa In Benghazi am 11. September 2012 ermordet wurde?

Und weshalb wurde der Artikel von Mail Online zurückgezogen?

Warum gibt es mindestens 2 Versionen der gleichen angeblichen E-Mail?

Und was hat es zu bedeuten, dass Britam einräumte, sie seien gehackt wurden, so zumindest Ruvr.co.uk (Die Stimme Russlands)?

Aber dann ist da auch noch, dass es laut Mail Online ein malaysischer Hacker war, der die angebliche(n)       E-Mail(s) erlangte, während Infowars behauptet, dass die E-Mail „von einem Hacker in Deutschland erlangt“ worden sei.

So oder so, wer auch immer die Britam-E-Mail-Eskapade initiierte, hat jedenfalls einen guten Job gemacht, um sowohl Massen- als auch alternative Medien in die Irre zu führen, weil es ein echtes Chaos ist und kaum einer weiß, was wirklich passiert ist und warum.

Doch es ist ironisch, dass Mail Online ihren anderen Artikel nicht gelöscht haben, in dem sie über Carla Del Ponte von den Vereinten Nationen schreiben, die behauptet, dass syrische Rebellen verantwortlich seien für „Sarin-Gasangriffe, die Assads Truppen zur Last gelegt wurden.“ Die gleichen Rebellen, die jetzt Ressourcen aus der EU und von den USA erhalten, da die EU Öl von diesen „Rebellen“ kauft, und die USA bewaffnen sie für einen Stellvertreterkrieg, wie die Washington Post es beschreibt.

Zuvor war berichtet worden, dass Israel der Firma Genie Energy Öl-Explorationsrechte in Syrien, und zwar in den besetzten Golanhöhen, zugestanden hatte. Zu den Aktionären gehören bezeichnenderweise Rupert Murdoch und Lord Jacob Rothschild.

Sehen Sie dazu hier:
http://www.craigmurray.org.uk/archives/2013/02/israel-grants-oil-rights-in-syria-to-murdoch-and-rothschild/

Die ursprüngliche Quelle dieses Artikels ist Truth News International

Copyright © truthnewsinternational, Truth News International, 2017

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/deleted-daily-mail-online-article-us-backed-plan-chemical-weapon-attack-syria-blamed-assad/

 

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Studie ergibt: Männer, die Frauen dominieren wollen, sind psychisch nicht gesund

in Gesundheit/Menschenrechte

Eine Studie, die vom Journal of Counseling Psychology (etwa: Magazin für Beratungspsychologie) durchgeführt wurde und von der American Psychological Association APA veröffentlicht wurde, deutet darauf hin, dass Männer, die sich selbst als „Playboys“ sehen und die darunter verstehen, Macht über Frauen auszuüben, wahrscheinlich psychisch weniger gesund sind als Männer, die sich an weniger traditionellen, maskulinen Normen orientieren.

Erstens kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass jeder Mensch, der das Verlangen verspürt, Macht über einen anderen Menschen auszuüben, unter einer psychischen Störung leidet – und es gibt überall auf der Welt Beispiele dafür, dass und wie Menschen Macht über andere ausüben. Abgesehen davon werden diese individuellen Formen der Machtungleichheit – so wie etwa die ungerechtfertigte Macht, die die amerikanische Polizei über Zivilbürger ausübt; oder die korrupte Macht, die die Federal Reserve (die amerikanische Notenbank) über die Währung innehat – zu Recht differenziert und man befasst sich zielgerichtet damit, um die Aufmerksamkeit auf dieses spezifische Problem zu lenken.

Beziehungen, in der ein Partner Gewalt über den anderen ausübt, existieren aufgrund eines Machtungleichgewichts zwischen den Partnern. Während Männer Missbrauch in Beziehungen erleben können und es auch tun, zeigen die Statistiken jedoch, dass Frauen häufiger die Opfer in von Missbrauch geprägten Beziehungen sind als Männer. Daher ist das Thema, auf das sich dieser Beitrag konzentriert, sinnvoll und sollte für jedwede Form der Beziehung gelten.

In einem ähnlichen Beitrag der Huffington Post findet ihr unten in den Quellen verlinkt 30 schockierende Statistiken über häusliche Gewalt, die uns daran erinnern sollen, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt.

Ob ihr männlich oder weiblich seid (oder euch als männlich oder weiblich oder als „dazwischen“ identifiziert) – und egal, wo ihr auf dem großen Regenbogen sitzt, der sich menschliche Sexualität und menschliche Sexualvorlieben nennt: Die eine wichtige Sache, die zählt, ist die Geschlechteridentität („gender“). Unser biologisches Geschlecht („sex“) spielt eine große Rolle für unsere Identität als Individuum. Aber wie viele Geschlechternormen („gender“) werden von unserer Jugend an in unsere Psyche programmiert? Russell Brand beschäftigt sich in seiner YouTube-Show The Trews (etwa: die Hosen) mit dieser Frage:

Gibt es die Geschlechter-Identität wirklich? Russell Brand berichtet in The Trews (Episode 369)

Die Autoren dieser bereits eingangs genannten Studie „haben Meta-Analysen der Beziehungen zwischen Konformität mit männlichen Normen (wie er vom Conformity to Masculine Norms Inventory-94, dem Inventar-94 der Anpassung an männliche Normen und anderen Varianten dieser Skala gemessen wird) und den Ergebnissen in Zusammenhang mit geistiger Gesundheit anhand von 78 Samples und 19.453 Teilnehmern durchgeführt.“ Die Meta-Analyse verwendete Skalen, die auf den nachfolgend genannten 11 Dimensionen der maskulinen Normen aufbauten. Es sollte gemessen werden, welche mit positiven oder negativen Aspekten der geistigen Gesundheit oder der Nachfrage nach psychologischer Betreuung assoziiert würden. Die 11 Dimensionen der maskulinen Normen lauten: Sieg, emotionale Kontrolle, Risikobereitschaft, Gewalt, Dominanz, Streben nach Playboy-Verhalten, Selbstständigkeit, Vorrangstellung der Arbeit, Macht über Frauen, Verachtung gegenüber Homosexuellen und Streben nach Status. Im Bericht von IFL Science heißt es weiterhin dazu:

„Die Studien haben gemessen, welche dieser Aspekte in Verbindung mit positiven oder negativen Aspekten der geistigen Gesundheit in Verbindung standen und mit der Nachfrage nach psychologischer Betreuung. Neun der Dimensionen wurden deutlich mit schlechterer geistiger Gesundheit assoziiert; und das in Feldern wie Depression, Angstzustände und soziales Wohlbefinden. Forscher haben herausgefunden, dass Selbstständigkeit, Streben nach Playboy-Verhalten und Macht über Frauen Charaktereigenschaften sind, die konsistent mit schlechterer geistiger Gesundheit assoziiert wurden.“

Der Fairness halber darf nicht unerwähnt bleiben, dass IFL Science auch darauf hinweist, dass die Forscher angemahnt haben, die Studie würde von einem „datierten und vereinfachten Ansatz zu Geschlechternormen („gender“) ausgehen, dem es nicht gelingt, die Komplexität der Maskulinität zu erfassen – insbesondere die Erfahrungen von Männern mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungsmustern, von verschiedenen kulturellen oder ethnischen Abstammungen.“

Dr. Jo River ist ein Forscher für Männergesundheit und Selbstmordprävention von der University of Sydney (Australien). Er stellte Folgendes fest:

„Das ist eine Vorstellung und eine Weise der Betrachtung von Männern und vom Leben der Männer, die ich aus vielen verschiedenen Gründen für problematisch halte. Entscheidend ist, dass die Haltung der Männer gegenüber von Idealen der Maskulinität uns nichts darüber sagt, wie die Machtverhältnisse zwischen Männern und Varianten der Maskulinität aussehen; und wie dies die Ergebnisse der geistigen Gesundheit bei manchen Männern beeinflusst, insbesondere wie Männer unterschiedlicher Herkunft von diesen Männern beeinflusst werden, die sich dafür entschieden haben, diese dominanten Ideale der Maskulinität zu verkörpern.“

Professor Raewyn Connell von der University of Sidney wiederholte die Bedenken von Dr. River und stellte fest, dass es unklug sei, praktische Schlussfolgerungen aus der Forschung zu ziehen. Connell führt aus, dass obwohl die statistische Technik der Meta-Analyse ihren Wert besitzt, sie jedoch andere Schwierigkeiten der Interpretation mit sich bringt. Es sei daher eine „großzügige Auslegung“, wenn man davon ausginge, dass die Studie klare oder deutliche Beweise liefern könnte.

Das sei nun so dahingestellt. Michael Flood, ein Associate Professor für Soziologie an der University of Wollongong (Australien) sagt, dass viele andere Studien existieren, die das Leben von Männern über längere Zeiträume hinweg verfolgt haben. Diese Studien fanden heraus, dass diejenigen, die sich deutlich mit Maskulinität identifizierten, eher dazu bereit waren, größere Risiken in Bezug auf ihre Gesundheit einzugehen und generell schlechter auf ihre Gesundheit achtgaben.

„Wir wissen, dass die entscheidenden Elemente der traditionellen Maskulinität – so wie etwa Stoizismus, Eigenständigkeit und Dominanz – die Gesundheit der Männer beeinflussen. Es gibt konsistente Beweise dafür, dass Männer schlechter mit ihrer Gesundheit umgehen, wenn sie diese Eigenschaften für sich verinnerlichen und an sich selbst unterstreichen. Sie suchen auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit Hilfe, wenn ihre physische oder emotionale Gesundheit in einem schlechten Zustand ist.“

Viele Menschen, die noch nie die negativen Effekte einer gewissen Art der Voreingenommenheit erlebt haben, oder Vorurteile, Konfrontation mit sozialen Normen, und so weiter, finden es schwer, die Gültigkeit ihrer eigenen Existenz zu akzeptieren. Man muss jedoch nur ein wenig tiefer in die Gesellschaftsschichtung blicken, um diese Vorkommnisse überall zu entdecken. Wenn wir gerade noch von maskulinen Normen sprechen: Ein Beispiel dafür ist auch der unten als letzte Quelle verlinkte Artikel, der auf einer Website mit einer Community veröffentlicht wurde, in der Tipps zur Verführung ausgetauscht werden. Die Website behauptet von sich, sie liefere „bahnbrechende Dating-Anweisungen für Männer“ und der Artikel trägt den Titel: „Wie man Frauen kontrolliert und dominiert.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Erwachen nach IS-Terroranschlag im toleranten Schweden: „Keine Masseneinwanderung mehr!“

in Welt

Von rt.com

Schweden steht nach dem Attentat unter Schock. Der Haupttäter wurde festgenommen und ist geständig und hatte vor allem Kinder im Visier. Nun findet die Aufbereitung und Fehlersuche in Politik und Gesellschaft statt. Premierminister Löfven rief ein Ende der Masseneinwanderung herbei.
 

Der Terror hat den Norden Europas erreicht. Am Freitag raste ein Mann mit einem Lkw in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus in der beliebten Stockholmer Einkaufsstraße „Drottningsgatan“ (Königinnenstrasse). Es war nicht irgendein Kaufhaus, sondern „Åhléns“, eine schwedische Kaufhauskette.

Ein Kaufhaus, dass sich rühmt für „Alle“ zu sein, unabhängig von Glaube und Herkunft. Der Anschlag war auch wieder ein Angriff auf eine offene, moderne Gesellschaft, in der niemand wegen seines Aussehens, oder seiner Religion ausgeschlossen wird. Die Tat erinnerte an die Londons und Berlins.

Am Sonntag, als die Barrikaden der Drottningsgatan bereits abgebaut wurden, versammelten sich rund 30.000 Menschen in Stockholm, um sich für Toleranz und eine offene, schwedische Gesellschaft auszusprechen. Facebook-Profilbilder wurden mit Herzchen in schwedischen Nationalfarben versehen. Die Polizisten erhielten Rosen und auf sie entfiel das meiste Lob.

Unter Tränen legte die schwedische Kronprinzessin Victoria mit ihrem Mann Blumen nieder. Der schwedische Premierminister Stefan Löfven rief für Montag 12 Uhr eine Schweigeminute aus. Aber auf die Beleidsbekundung und dem Ruf nach Zusammenhalt in der Gesellschaft machte Löfven die Abkehr von der Masseneinwanderung öffentlich:

Schweden wird nie mehr zurück zur Masseneinwanderung kehren, wie wir sie im Herbst 2015 hatten.

Mit der Aufklärung beginnt die Fehlersuche in Politik und Gesellschaft. Der geständige Haupttäter, der vier Menschenleben nahm, ist ein 39-Jähriger Usbeke namens Rakhmat Akilov, dessen Asylantrag abgelehnt wurde und der dem schwedischen Geheimdienst Säpo bereits bekannt war. Die Verdächtigungen, die diese Tat hätten verhindern können, waren unzureichend. In einem Gespräch gab er bekannt, dass er es vornehmlich auf Kinder abgesehen hätte.

Ausgerechnet in Schweden, dass sich als Land der glücklichen Kinder sieht. Die Opfer wurden bereits identifiziert. Unter ihnen ein Brite, ein Belgier und zwei Schweden. Eines der schwedischen Opfer war ein elfjähriges Mädchen, welches auf dem Heimweg von der Schule war.

Zehntausende abgelehnte Asylbewerber verschwinden aus der Öffentlichkeit – in die Kriminalität

Akilov war einer von 12.000 Personen, denen die schwedische Einwanderungsbehörde „Migrationsverket“ eine Absage seines Asylgesuchs erteilte und die danach, statt das Land zu verlassen, vom Radar der Behörden verschwanden. Die schwedischen Behörden fürchten, dass diese Zahl der Untergetauchten in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird.

Innenminister Anders Ygeman:

„Wir müssen mehr handeln. Es ist selbsterklärend, dass diejenigen, kein Recht auf Asyl oder Schutz haben zurückgehen müssen.“

Im vergangenen Dezember erhielt Akilov sein Ablehnungsbescheid. Innerhalb von vier Wochen sollte er Schweden verlassen, tauchte jedoch bald darauf unter. Bis 2021 könnte die Zahl von 12.000 untergetauchten, abgelehnten Asylbewerbern auf 50.000 ansteigen.

Akilov ist kein Einzelfall. Mit seiner Tat findet er sich in bekannter Gesellschaft. Abraham Ukbagabir, der für den Doppelmord im schwedischen Ikea in Västerås verantwortlich war, machte öffentlich, dass das Ablehnungsbescheid ihn zu der Tat verleitet habe. Ein Massenproblem für Schweden, für welches es keine Lösung gibt. Die schwedischen Behörden seien aber nicht in der Lage Zehntausende in Gewahrsam zu nehmen und deren Abschiebung zu begleiten.

Die Polizei plant mehr Kontrollen am Arbeitsplatz, um die Illegalen ausfindig zu machen. Aber gleichzeitig gehen die Behörden davon aus, dass die untergetauchten Einwanderer mehrheitlich im kriminellen Milieu landen. Anna Krinberg Batra von den Moderaten Parteien teilte der schwedischen Zeitung Aftonbladet mit, dass die Polizei mehr Handlungsmacht erlangen müsse:

„Die Polizei muss in der Lage sein Entscheidungen (Anmerkung Redaktion: Ausweisungen) durchsetzen zu können.“

Die Grenzpolizei hat ihre Razzien bereits verstärkt. Stefan Löfven:

„Jeder, dem eine (Aufenthalts-) Genehmigung verweigert wird, sollte nach Hause kehren. Dies frustriert mich enorm. Wenn man kein Visum erhält, sollte man das Land verlassen.

Während die Polizeiarbeit im Fall des Attentäters gelobt wurde und sie mit Blumen und Umarmungen in Stockholms Zentrum empfangen wurden, zeichnete sich in den Problembezirken der Hauptstadt ein anderes Bild ab. Am Wochenende versuchten Polizisten in „Tensta“, an der Adresse des Verdächtigen, eine Frau und ihren 17-Jährigen Sohn festzunehmen. Tensta ist unweit des berüchtigten Ortsteils Rinkeby, welches in der internationalen Presse durch Gewaltausbrüche bekannt wurde. Sie wurden daraufhin mit Steinen beworfen.

Gerade erst hatte Schweden eine neue Regierungsabteilung ins Leben gerufen, die sich gegen die Bildung von den sogenannten „No-Go-Zonen“ richtet, die die schwedische Regierung als besonders empfindliche Gegenden bezeichnet. Zuvor wurde die Existenz solcher Gebiete in der Öffentlichkeit verneint. Aber zunehmende Gewaltausbrüche und Bandenkriege rückten das Thema immer wieder in die Gesellschaft.

Stefan Löfven äußert zum Ziel der Agentur:

„Es muss ein Ende der Schießereien, der Autobrände und des Drogenhandels geben.“

Der Täter vom Freitag sagte, dass er die Ungläubigen getötet habe. Akilov scheute nicht davor, seine Sympathien gegenüber dem IS in den sozialen Medien öffentlich zu machen. Er unterhielt Verbindungen zur islamischen Gruppierung „Hizb ut-Tahrir“, träumte aber auch von einem Leben in Luxus. Die Organisation „Hizb ut-Tahrir“ will ein länderübergreifendes Kalifat errichten, in der die Scharia gilt. Die Organisation wurde 1953 in Jerusalem von einem Palästinenser gegründet. In Deutschland und Russland verboten, ist die Gruppe in Schweden präsent. Die schwedische Zeitung „Expressen“ machte bekannt, dass Akilov durch seine Tätigkeiten Erfahrungen mit Sprengstoffen gesammelt habe.“

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RT-Exklusiv: USA rücken mit schwerem Kriegsgerät und Spezialeinheiten in Süd-Syrien ein

in Geopolitik/Welt
Von rt.com
 

Nach einem Marschflugkörperangriff am vergangenen Freitag haben die USA am Sonntag Sondereinsatzkräfte nach Syrien entsandt. RT Deutsch sprach mit dem Terroranalysten Paweł Wójcik. Jordanien spielt eine wichtige Rolle beim Einflussausbau der USA nach Syrien und Irak. Operationen sollen nicht nur die Terrormiliz „Islamischer Staat“, sondern auch die syrische Armee und iranische Stellvertreter im Irak zurückdrängen.
 
„Es war eine gezielte Operation zum Schutz der syrischen Rebellenmilizen Usud el-Scharqiyah und Ahmed Abdo vor einer Einkesselung durch die Terrormiliz Islamischer Staat“, bestätigte der Experte Wójcik auf Anfrage von RT Deutsch. Medienberichte, die wegen der US-Luftangriffe am Freitag auf eine syrische Luftwaffenbasis untergingen, ergaben, dass sowohl US-amerikanische als auch jordanische Sondereinsatzkräfte in Syrien eindrangen.https://twitter.com/A_Ozkok/status/851487950110109696?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fdeutsch.rt.com%2Fder-nahe-osten%2F49004-rt-exklusiv-usa-rucken-jordanien-spezialeinheiten–syrien-irak-albukemal-rebellen%2FDer Syrien-Experte mit Fokus auf Rebellen-Bewegungen Bosno Sinjic sagte RT Deutsch, dass sich größere US-Militärstationierungen im jordanisch-syrischen Grenzgebiet seit August 2016 befinden. Er erläuterte:

„Dort sind 1.200 US-Soldaten. Sie pendeln größtenteils vom Rukban Camp nach Safa, Tanf, Eis und Sis.“

Der Redakteur für Sicherheitspolitik und Pentagon-Fragen beim renommierten US-Magazin „Foreign Policy“ Paul McLeary berichtete via die Sozialen Medien am Sonntag, dass das Zentralkommando der US-Streitkräfte, CENTCOM, eine Operation in Syrien ausführte. „Koalitionskräfte und syrische Rebellen schlugen einen Angriff auf die Tanf Militärbasis in Südsyrien zurück“, heißt es. McLeary informierte, dass „britische und US-amerikanische Sondereinsatzkräfte die Basis benutzten, die vergangenes Jahr von russischen Kampfflugzeugen bombardiert wurde“.

Wójcik, der als Terrorexperte für das Portal mpolska24 arbeitet, erläuterte gegenüber RT Deutsch, dass Jordanien als regionaler Partner der Vereinigten Staaten nicht zu unterschätzen ist. Er sagte:

„Jordanien ist ein wichtiger Ausgangspunkt für US-Spezialeinheiten, die eine erhebliche Anzahl von Operationen in der Nähe von Deir ez-Zor und der strategischen Grenzstadt Albukemal zum Irak durchführen. Und natürlich gibt es ein verdecktes Programm zur Unterstützung der Südfront, die aus FSA-Rebellen besteht. Sie erhalten finanzielle Zuwendungen und Waffen.“

Die Tanf-Basis ist deshalb so bedeutend, weil sie unweit eines Grenzüberganges liegt, der Syrien mit Jordanien und dem Irak verbindet, informiert Wójcik. Laut dem syrischen Nachrichtenportal „Southfront“ startete die US-Armee ihren Vorstoß über die jordanische Provinz el-Mafrak.

Das regierungsnahe Portal berichtet unter Berufung auf lokale Quellen, dass über 20 gepanzerte Fahrzeuge, darunter auch Panzer, zuvor in el-Mafrak gesichtet wurden. US-Truppen wurden mutmaßlich an der Seite von Einheiten der dritten jordanischen Division ausgemacht.

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ führte am Wochenende einen Großangriff gegen die Freie Syrische Armee in der südöstlichen Wüstenregion durch, die von Rebellen in den vergangenen Wochen eingenommen wurde. Die Verteidigungslinie der Rebellen drohte zu zerbrechen. Jordanien und die USA betrachten die von den Rebellen kontrollierten Gebiete der FSA-Südfront als wichtige Pufferzone. Unter diesem Eindruck entsandten Washington und Amman Spezialeinheiten. Lokale Anwohner von el-Mafrak berichteten über schwere Explosionen und Kampfjets, die an die syrische Grenze flogen, schreibt „Southfront“.

Seit Jahren operieren westliche Militärs und Geheimdienste über Jordanien auf syrischem Boden. Am fünften April berichteten Soziale Medien über US-amerikanische Militärtransporte an den Hafen von Akaba in Jordanien. Erstmals wurden Details über konkrete Operationen bekannt. Syrische Medien glauben, dass die wachsende Präsenz der USA in Jordanien ein Zeichen für eine großangelegte Militäroperation in Syrien ist.

https://twitter.com/M3t4_tr0n/status/849717968154095619?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fdeutsch.rt.com%2Fder-nahe-osten%2F49004-rt-exklusiv-usa-rucken-jordanien-spezialeinheiten–syrien-irak-albukemal-rebellen%2F

Auf die Frage, was die Perspektive Washingtons ist, erklärte Wójcik, dass es um die Kontrolle Südsyriens und der Grenzübergänge in den Irak geht. RT Deutsch teilte er mit:

„Die USA versuchten schon einmal, Albukemal einzunehmen, eine der wichtigsten Grenzstädte des IS in den Irak, quasi ein operatives Drehkreuz. Damals schlug der IS die Offensive der US-gedeckten Neuen Syrischen Armee zurück. Die Formation kollabierte.“

Für die USA würden sich ganz neue strategische Optionen ergeben, sollte der IS Albukemal verlieren. Wójcik fügte hinzu:

„Der Raum Albukemal und el-Qaim im Irak spielt einen großen Faktor für die USA in naher Zukunft. Es wird den IS nicht nur daran hindern, Angriffe auf den Irak auszuführen. Washington will auch die pro-iranische Schiiten-Miliz Haschd Schaabi und iranische Revolutionsgardisten im Irak blockieren. Diese Kräfte sollen von Syrien isoliert werden. Ziel ist es, die Ausweitung Irans auf Libanon, Damaskus und Bagdad zu stoppen.“

Am frühen Freitagmorgen befehligte der US-Präsident einen Marschflugkörper-Angriff auf die syrische Luftwaffenbasis Schayrat in der Provinz Homs. Dabei wurden 59 Tomahawk-Raketen auf Syrien abgefeuert. Die Entscheidung begründete Präsident Trump mit einem mutmaßlichen Saringas-Angriff der syrischen Armee zuvor.

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Nahost-Experte Michael Lüders: Giftgas-Bombardement war „Angriff unter falscher Flagge“

in Welt

Von Express Zeitung

Das klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen: In Syriens Provinz Idlib wurden am Dienstag mutmasslich fast 60 Zivilisten bei einem Luftangriff getötet. Es heisst, Giftgas wäre bei diesem Luftschlag freigesetzt worden. Bisher bestehen kaum gesicherte Informationen über den Angriff. Was jedoch für die westliche Politik sofort feststand: Assad war der Schuldige.

Kurz nachdem die äussert fragwürdige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ von dem Luftangriff berichtet hatte, stürzte sich die westliche Politik- und Medienwelt auf die Aussagen der Organisation, um Assad als brutalen Kriegsverbrecher zu verurteilen. Natürlich kombiniert mit der Aufforderung, das westliche Militärbündnis könne nicht tatenlos zusehen, wenn Assad mit russischem Segen Giftgas auf die Rebellen abwirft.

Angesichts vergangener Fehlinformationen der Mainstream-Medien zu Baschar al-Assads Giftgas-Angriffen, weckt diese Erzählweise erhebliche Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt.

Der umstrittene Giftgasangriff 2013

Schon 2013 waren bei dem Giftgasangriff von Ghuta offiziell über 1000 Menschen ums Leben gekommen. Auch damals war sich die westliche Presse, von der FAZ bis zur New York Times, einig: Der Westen musste endlich militärisch handeln, denn Assad schreckte nicht einmal davor zurück, sein eigenes Volk mit völkerrechtswidrigen Waffen zu ermorden. In den darauffolgenden Wochen, als sich die Nebelwand der Beschuldigungen allmählich auflöste, wurde deutlich, dass es der US-Regierung an Beweisen mangelte und die Sachlage sogar deutlich für Assads Unschuld sprach: Wie der US-amerikanische Investigativ-Journalist und Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh berichtete, hatten Rebellengruppen wie Al Nusra oder der IS 2013 nachweislich Saringas in ihrem Waffenarsenal und es schon 2012 gegen Assads Armee eingesetzt. Doch weder die US-Regierung noch die ihr hörige Presse zog eine Beteiligung der Terroristen überhaupt in Betracht und ging direkt dazu über, Baschar Al-Assad für den Angriff an den Pranger zu stellen.

Eigentlich hatte Barack Obama im August 2012 die „Rote Linie“ für eine US-Intervention gezogen: Sobald die Syrer Chemiewaffen einsetzen würden, würden die Amerikaner handeln. Allerdings stellten Obamas Geheimdienste nach dem Giftgasangriff im August 2013 fest, dass sich das darin eingesetzte Sarin zweifellos nicht in den Beständen der syrischen Armee befunden hatte. Sarin wurde zwar festgestellt, doch das Sarin der syrischen Armee hatte andere Inhaltsstoffe als das Giftgas, das die Experten 2013 untersuchten. Obama musste zurückrudern und stoppte den geplanten Militäreinsatz gegen Assad. Trotz falscher Anschuldigungen kooperierte die Assad-Regierung mit den Vereinten Nationen und stimmte zu, ihre gesamten Giftgasvorräte zu vernichten. Die UN-Organisation für das Verbot chemischer Waffen überwachte 2014 die Zerstörung von Syriens Chemiewaffen.

Danach waren es vor allem die Rebellen, die chemische Waffen einsetzten. Zwar ist Saringas leicht herzustellen und die Assad-Regierung hätte heimlich und unbemerkt von der UN neues Saringas produzieren können, doch welches Motiv hätte Assad zu dem gegebenen Zeitpunkt gehabt, unschuldige Zivilisten mit Giftgas zu töten?

Der amerikanische Aussenminister Rex Tillerson hatte wenige Tage vor Assads vermeintlichem Giftgasangriff klargestellt, dass es den USA nicht mehr darum ginge, den syrischen Präsidenten zu stürzen. Höchste Priorität hätte vor allem der Kampf gegen den IS, sagte Tillerson. Ein deutlicher Schritt in Richtung Assad, der den IS ebenfalls bekämpft. Zudem war Assads Armee in den letzten Monaten erfolgreich darin, die Rebellen zurückzuschlagen. Warum sollte sich Assad nun mit einem brutalen Giftgas-Anschlag bei der internationalen Gemeinschaft unbeliebt machen wollen?

Nahost-Experte spricht Klartext

Ähnlich sieht es der Nahost-Experte Michael Lüders, der am 05.04.2017 in der ZDF-Talkshow Markus Lanz Stellung bezog. Lüders arbeitete als Dokumentarfilmer und Hörspielautor für den SWR und WDR und war von 1993 bis 2002 Nahost-Redakteur bei der ZEIT. Er ist als Nachfolger Peter Scholl-Latours Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Lüders hatte schon den Giftgasangriff von 2013 genauer untersucht und festgestellt, dass das syrische Regime mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht für diesen Angriff verantwortlich gewesen war. Aus diesem Grund sieht Lüders auch die momentane, sehr einseitige Beschuldigung Assads in den Leitmedien kritisch.

Über das westliche Militärbündnis sagte er:

„Wir haben dort Oppositionelle unterstützt, die zu 90 Prozent aus Jihadisten bestehen. Aus Leuten, die, wenn sie nach Deutschland kämen, sofort sämtliche Sicherheitsorgane auf den Plan rufen würden.“

Dass der Westen sich inzwischen mit radikalen Islamisten solidarisiert, um einen demokratisch gewählten Präsidenten zu stürzen, machte Lüders anhand des 2016 erschienenen Fotos des syrischen Jungen Omran deutlich. Das Bild des Jungen mit zerfetzter Kleidung und blutigem Gesicht ging damals um die Welt und wurde von den Medien propagandistisch gegen Assad ausgeschlachtet. Lüders sagte über das Bild:

„Dieses Foto ist in der Tat eine Ikone des syrischen Krieges. Es wurde aufgenommen im August letzten Jahres und ist eigentlich weltweit von allen Zeitungen veröffentlicht worden. Verbunden natürlich mit einer moralischen Anklage: ‚Seht her, was dieses furchtbare Assad-Regime angerichtet hat!‘ […] Die Geschichte von Omran ist folgende: […] Er wurde fotografiert von einem Mann namens Muhammed Aslan, der damals für das ‚Aleppo Media Center‘ gearbeitet hat. Dieses Aleppo Media Center diente fast allen westlichen Journalisten und Medien als Informationsquelle. Dieses Mediencenter wird finanziert vom französischen Aussenministerium, von anderen EU-Einrichtungen und aus den USA. Das unangenehme, peinliche […] daran ist nur, dass Muhammed Aslan […] eng verbunden mit den Jihadisten im Osten Aleppos gewesen ist. Und er hat sich selber – wenige Tage bevor er dieses Foto hier gemacht hat – gezeigt, posierend mit Terroristen […] einer ominösen Jihadisten-Miliz, die nachweislich kurz davor ein zwölfjähriges Kind geköpft hatten für irgendein Propaganda-Video.“

Trumps 180-Grad-Wendung

Am 06.04.2017 trat US-Präsident Donald Trump vor die Presse und beschuldigte Assad eines Kriegsverbrechens:

„Assad beendete die Leben von hilflosen Männern, Frauen und Kindern. Es war ein langsamer und brutaler Tod für so viele. Sogar wunderschöne Babys wurden bei dieser sehr barbarischen Attacke brutal ermordet. […] Letzte Nacht habe ich einen gezielten militärischen Schlag auf die Luftwaffenbasis in Syrien angeordnet, von der die chemische Attacke ausging.“

Mit dieser Verlautbarung vollzieht Trump in seiner Nahost-Politik eine 180-Grad-Wendung und argumentiert ganz im Sinne der westlichen Mainstream-Medien, die er vor wenigen Wochen noch als „Fake News“ beschimpfte. Am 29.08.2013 hatte Trump noch getweetet:

„Was werden wir für die Bombardierung Syriens bekommen ausser mehr Schulden und einen möglichen Langzeitkonflikt? Obama braucht die Zustimmung des Kongresses.“

Im Gegensatz zu Trump hörte Obama tatsächlich auf seine Kritiker und verzichtete 2013 auf einen Angriff. Trump holte dagegen einen Tag später zum Gegenangriff aus, ohne den Kongress befragt zu haben.
Trump hatte im Wahlkampf gegen Hillary Clinton einen Frieden mit Assad angekündigt. Mit seinen bedrohlich wirkenden Aussagen verprellt Trump nun viele seiner Anhänger, die in ihm einen Garant für Frieden sahen.

Bereits im Oktober 2016 hatten wir die Vermutung geäussert, dass es sich bei Trump um ein trojanisches Pferd der Eliten handeln könnte, um die Anhänger freiheitlicher und konservativer Werte in eine Falle zu locken.

Schon 2013 hagelte es kurz nach den ersten Verlautbarungen über den Giftgasangriff Schuldzuweisungen von westlicher Seite, die sich wenig später als substanzlos erwiesen. Wieder ist genau dieselbe Stossrichtung der Medien zu erkennen. Warum sollte man ihnen heute wieder vertrauen?

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Richter gewährt wohlhabendem Vergewaltiger Freispruch, da er den Übergriff auf das Schulmädchen nicht „genossen“ habe

in Kriminalität/Welt

In einem schockierenden Urteil sprach ein mexikanischer Richter einen 21-jährigen begüterten Mexikaner von dem Strafvorwurf frei, einen Teenager vergewaltigt zu haben – weil er es ’nicht genossen hat‘, er ’seinen sexuellen Appetit nicht befriedigen konnte‘, und er ’nicht die Absicht hatte, zu kopulieren.‘

Es sind nicht nur die etablierten Massenmedien. Verlogene Politiker und die mit ihren Sternen versehenen Hollywood-Koryphäen verteidigen ebenfalls ihre hochkarätigen Kinderpornographen und bewegen sich auf die Normalisierung der Pädophilie zu.

Die Justiz, ein unabhängiges Rechtssystem und gemeinhin hoch angesehen als der letzte Weg für Menschen, die Gerechtigkeit suchen, zieht dabei nach. Und es scheint mittlerweile zur Norm geworden zu sein.

Im Jahr 2015 sprach das Southwark Crown Gericht einen saudischen Millionär frei, der einen Teenager vergewaltigt hatte, aufrgund seiner Einlassung, er sei „zufällig gestolpert und in das Mädchen eingedrungen“. Das Mädchen schlief sich in einer Nacht mit viel Alkohol auf dem Sofa in seiner Plüsch-Wohnung in Maida Vale, West-London, aus als er ‚hinfiel‘.

Im Jahr 2016 sprach das Oklahoma Berufungsgericht in Strafsachen einen jungen Mann frei, der wegen gewaltsam erzwungenen Oralverkehrs angeklagt war, mit der Begründung, dass erzwungener Oralverkehr an einer bewusstlosen oder berauschten Person keine Vergewaltigung im Rechtssinne darstelle.

In einem neulich ergangenen schockierenden Urteil sprach ein mexikanischer Richter einen 21-jährigen begüterten Mexikaner von dem Strafvorwurf frei, einen Teenager vergewaltigt zu haben – weil er es ’nicht genossen hat‘, er ’seinen sexuellen Appetit nicht befriedigen konnte‘, und er ’nicht die Absicht hatte, zu kopulieren.‘

Am 22. März sprach Richter Anuar Gonzalez Hemadi den Angeklagten Diego Gabriel Cruz Alonso vom Vorwurf der Pädophilie frei, mit dem Argument, dass „ein beiläufiges Reiben nicht als sexueller Akt angesehen werde ohne ein Element der Absicht, ein sexuelles Verlangen zu befriedigen.“

Alonso war beschuldigt worden, die 17-jährige Daphne Fernandez (eine Mitschülerin an einer exklusiven katholischen High School) in einen schwarzen Mercedes gezwungen und im Auto mit seinen drei wohlhabenden Freunden belästigt zu haben, sowie sie zu einem ihrer Häuser gebracht zu haben, bevor sie nach einer Silvesterparty in der Stadt Boca Del Rio im Jahr 2015 vergwaltigt wurde.

Laut The Guardian wurde gerichtlich festgestellt, dass Alonso die Brüste des Opfers berührte und mit den Fingern in sie eindrang, gleichwohl erklärte der Richter, dass er ohne „fleischliche Absicht“ gehandelt habe und somit nicht eines Übegriffs schuldig sei. Richter Hemadi bürdete eigentlich dem Mädchen auf, sich gegen seine Vergewaltigung zu verteidigen und erklärte, es sei zu keinem Zeitpunkt „hilflos“ gewesen, weil es den Platz im Auto gewechselt habe.

„Die Aussage der Minderjährigen liefert keine Anhaltspunkte – das heißt, eine Andeutung, obszöne Worte, körperliche Nähe, und die spezifische Situation – dafür, dass das Verhalten [des Beklagten] sexuellen Missbrauch mit erotischen Absichten darstellt oder sexuelle Triebe befriedigen wollte.

Berühren oder beiläufiges Reiben, sei es an einem öffentlichen oder privaten Ort, wird nicht als Sexualakt gewertet, wenn das Element der Absicht, ein sexuelles Verlangen auf Kosten des [der] passiven Betroffenen zu befriedigen, nicht vorhanden ist. Man kann die Tatsache berücksichtigen, dass keine Absicht vorhanden war, zu kopulieren.“

Der Fall löste Empörung in Mexiko aus, und das Netzwerk für Rechte der Kinder bezeichnete Hemadi’s Entscheidung als „absurd“ und sagte: „Das Urteil stellt einen ernsthaften Rückschritt für das Bemühen dar, Mädchen und Jugendlichen, die Opfer sexueller Gewalt sind, Zugang zu Gerechtigkeit zu geben, und es setzt einen Präzedenzfall für Straflosigkeit.“

Javier Fernández, Daphne’s Vater reagierte auf das Urteil mit der Bermerkung: „Mit diesem rechtlichen Schutz wäre jedermann in der Lage, ein junges Mädchen ohne strafrechtliche Konsequenzen zu berühren.“

„Es ist undenkbar. Ich bin überrascht und wütend. Zwei Jahre Streiten, Kämpfen, Rudern gegen den Strom, nur damit sie zu diesem Schluss gelangen. Sie sind mit der Haftanodnung davon gekommen. und nun geben sie ihm Rechtsschutz zwei Jahre später. Das ist ein schlechter Witz, es ist absurd.“

Alonso’s Freispruch hat auch Menschenrechtsaktivisten wütend gemacht, da das Urteil die Wahrnehmung verstärkt, dass Männer mit Geld und politischen Verbindungen frei herum laufen können – selbst wenn sie krimineller Aktivitäten für schuldig befunden wurden. Estefanía Vela Barba, eine Aktivistin für Gleichstellungsfragen, sagte gegenüber dem Guardian:

„Er berührte sie sexuell sie, aber da er es nicht genossen hat, ist es kein sexueller Missbrauch? Da es bei der Tat kein Vergnügen gab, war sie beabsichtigt, Demütigung zu verursachen. Sie berührten sie, sie belästigten sie, also für den Richter, wenn die Absicht nicht Vergnügen war, ist es keine sexuelle Nötigung. Die Tatsachen sind unstreitig. Es ist nicht eine verrückte Frau, die das sagt, es kommt aus dem Mund des Richters, und er sagt ernstlich, dass wenn sie dich gegen deinen Willen berühren, es möglicherweise nicht Missbrauch ist.“

Nach der weitverbreiteten Aufruhr hinsichtlich dieses bizarren Urteils – das gegen die Rechte eines Opfers von Sexualdelikten verstößt und zudem das Scheitern des mexikanischen Justizsystems in Fällen von Elite-Geschäftsleuten und Politikern hervorhebt – hat der mexikanische Bundesgerichtshof angekündigt, dass Richter Hemadi unbefristet suspendiert worden sei, dass sein Verhalten als Bezirksrichter untersucht werde, und dass Alonso während des Berufungsverfahrens hinter Gittern bleiben wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/judge-acquits-affluent-rapist-because-he-didnt-enjoy-assaulting-the-schoolgirl/

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China stationiert 150.000 Soldaten an der nordkoreanischen Grenze: Bericht

in Welt

China – Während die Welt abwartet, ob der Wahnsinn in Syrien sich zu einem richtigen globalen Flächenbrand ausbreitet, berichteten koreanische Medien am Montag, dass China gerade ungefähr 150.000 Soldaten an seiner Grenze zu Nordkorea stationiert hat.

Dazu die Nachrichtenagentur Chosun:

Indem die Vereinigten Staaten ihre eigenständige Handlungsweise gegenüber Nordkorea verkündeten und den nukleargetriebenen Flugzeugträger USS Carl Vinson (CVN-70) der US-Marine nach Singapur verlegten, hat die chinesische Armee ungefähr 150.000 Soldaten in zwei Gruppen stationiert, um sich auf unvorhergesene Begebenheiten vorzubereiten.

Laut Chosun, einer der größten Medienagenturen in Südkorea, sagte der Zeuge, der den Bericht einreichte, dass China von den US-Luftangriffen in Syrien geschockt sei, und dass die Truppenbewegung eine direkte Reaktion darauf darstellen könnte.

Indem sie die erhöhten Spannungen seit den letzten nordkoreanischen Raketentests unterstrich, fuhr die Zeitung damit fort, die Art des militärischen Aufgebots zu beschreiben, das an die Grenze verlegt wird:

Die zentralen Einheiten, die unmittelbar auf die drastischen Veränderungen in Nordkorea reagieren, sind die 39. Gruppe und die 40. Gruppe, von denen jede ihr Hauptquartier in Yingkou und Jinzhou in der Provinz Liaoning hat. Die 39. Gruppe ist eine schwer bewaffnete technisierte Einheit und die 40. Gruppe ist eine schnelle Eingreiftruppe.

Die Nachricht hatte eine unmittelbare Auswirkung auf den Aktienmarkt, wie von Nasdaq berichtet wurde:

Der durchschnittliche Leitindex hat gegenüber früheren Gewinnen nachgegeben, aufgrund der Nachricht, dass China 150.000 Soldaten an der Grenze zu Nordkorea stationiert hat, und dass die USA weitere Sanktionen gegen Russland in Betracht ziehen.

Wie Anti-Media berichtet hatte, werden im Südchinesischen Meer bereits die Kriegstrommeln gerührt, indem die Staaten ihre militärischen Gerätschaften in Position bringen. Während die Situation bereits beträchtlich aufgeheizt und verschärft ist – kommen zu dieser explosiven Mischung nun noch die chinesischen Truppen hinzu.

Diese Eilmeldung wird möglicherweise aktualisiert.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://theantimedia.org/china-deployed-150000-troops-nk-border/

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Es ist Offiziell: Harvard-Wissenschaftler wollen durch „Stratosphärische Injektion“ das Wetter manipulieren

in Umwelt/Welt

Keine Verschwörungstheorie mehr : Harvard-Wissenschaftler präsentieren von Öl-Industrie befürwortete “Stratosphärische Injektion”.

Gerüchte über „Chemtrails“ (künstlich erzeugte Kondensstreifen am Himmel mit Chemikalien) erhielten neue Nahrung, als Harvard-Wissenschaftler ein 20-Millionen-Dollar Geo-Engineerin-Programm ankündigten, dass schon in wenigen Wochen beginnen soll – das erste derart umfassende Projekt dieser Art – mit dem Ziel, den globalen Temperaturanstieg aufzuhalten. Mit anderen Worten, Geo-Engineering machte soeben einen kolossalen Schritt näher an die Realität heran, und zwar in einem riesigen Maßstab, aber was einige Wissenschaftler als eine lebensfähige, kostengünstige Lösung sehen, bei Kosten von 10 Milliarden Dollar, betrachten andere als eine alptraumhafte Entwicklung – welche etztendlich katastrophale Dürre hervorrufen könnte. „Irgendwann im nächsten Jahr“, so erklärt MIT Technology Review, „hoffen die Harvard-Professoren David Keith und Frank Keutsch, von einem Standort in Tucson, Arizona, aus einen Ballon in große Höhen zu starten, der an eine mit Propellern und Sensoren ausgerüstete Gondel gekoppelt ist.

Nach anfänglichen Engineering-Tests würde der ‚StratoCruiser‘ einen feinen Nebel aus Materialien wie Schwefeldioxid, Aluminiumoxid oder Calciumcarbonat in der Stratosphäre versprühen. Die Sensoren würden dann die Reflexionsvermögen der Teilchen messen, den Umfang, in dem sie sich verflüchtigen oder miteinander verbinden, und wie sie in der Atmosphäre mit anderen Verbindungen in Wechselwirkung treten.“

„Wir würden gern die ersten Flüge im nächsten Jahr machen“, versicherte Professor David Keith während des Forums über US Solar Geo-Engineering Forschung, welches von der Carnegie Stiftung für Internationalen Frieden veranstaltet wurde. Gemäß MIT Technology Review wird diese umfassende Studie eine der ersten ihrer Art sein, die Geo-Engineering als potenzielles Mittel im Kampf gegen die globale Erwärmung außerhalb der Grenzen eines Labors oder einer sonstwie kontrollierten Umgebung untersucht.

„Das ist nicht die erste oder die einzige Universitätsstudie“, sagte Mitbegründer Gernot Wagner, zitiert von The Guardian, „jedoch ist sie sicherlich die größte und die umfassendste.“ Einige Wissenschaftler sind fest davon überzeugt, dass steigende Temperaturen und das gehäufte Auftreten von drastischen Wetterereignissen – sowie die aus diesen beiden resultierende Zerstörung des gesamten Ökosystems – es zu einer vorrangigen Priorität machen, fortgeschrittene Versuche zur Manipulation der Atmosphäre des Planeten und zur Reduzierung der Sonneneinwirkung zu unternehmen. Keith ist sich des Potenzials für Geo-Engineering so sicher – mit Veröffentlichungen zu diesem Thema seit Anfang der 1990er Jahre – dass er bereits 2014 versuchte, die Genehmigung für das Projekt zu erreichen, als es zum ersten Mal vorgeschlagen wurde. Ein Experiment, das für New Mexico geplant war und im Jahr 2012 beginnen sollte, ist nie verwirklicht worden. Aber Anfang Februar 2013 argumentierte der angesehene Wissenschaftler und Ingenieur, dass es „fahrlässig“ wäre, keine Experimente durchzuführen, und er fügte hinzu:

„Ich sage nicht, dass es funktionieren wird, und ich sage nicht, dass wir es tun sollten, aber es wäre leichtsinnig, nicht mit ernsthafter Forschung darüber zu beginnen. Je früher wir herausfinden, ob es funktioniert oder nicht, umso besser.“ Keutsch äußerte ähnliche Vorbehalte hinsichtlich der Umsetzung von Solar-Geo-Engineering in einem großen Maßstab, und ernannte es „eine erschreckende Perspektive“, welche man vermeiden sollte, solange nicht alle anderen Wege erschöpft sind. Gleichwohl bemerkte er, „Keinesfalls sollten wir in einer solchen Situation der Unkenntnis den Vorrrang gegenüber Wissen überlassen.“

Wenn man Wärme in der Stratosphäre verbreitet, könnte das verändern, wie viel Wasser aus der Troposphäre in die Stratosphäre transportiert wird, und die Frage ist, ein wie starker Domino-Effekt mit allen möglichen Konsequenzen letztlich dadurch kreiert wird?

Was wir tun können, um dies zu quantifizieren, ist mit Laborstudien zu beginnen und versuchen, die relevanten Eigenschaften dieser Aerosole zu begreifen.”

Während die Harvard-Wissenschaftler verhaltenen Optimismus über das Programm vermittelten, sind andere der Ansicht, dass die Verwirklichung von Solar-Geo-Engineering in dem Umfang, der nötig ist, um Effektivität zu erreichen, bestimmte lokalisierte Ökosysteme vernichten könnte – wie etwa die 1,6 Kilometer lange Sub-Sahara-Ausdehnung, die als Afrikas Sahel-Zone bekannt ist.

In einer Studie zur Überprüfung der theoretischen Vorteile des Geo-Engineering kam eine Gruppe von britischen Meteorologen 2013 zu dem Schluss, dass – anstatt ein isolierendes Schutzschild zu schaffen – diese Praxis vielmehr eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes bewirken könnte. Obwohl sie sich außerstande sahen, endgültig zu beurteilen, ob künftiges Geo-Engineering tatsächlich die planetarische Katastrophe bedeuten könnte, die sie vermuten, hielten die Wissenschaftler für diese Studie jedenfalls die Aussage fest, dass das „Ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre der nördlichen Erdhalbkugel in der Sahel-Zone Dürre verursachen würde.“ Das ist die kritische Entwickungsmöglichkeit, wenn man es in Zusammenhang mit der letzten Sahel-Dürre betrachtet – einer Erscheinung über zwei Jahrzehnte hinweg, von 1970 bis 1990, die mindestens 250.000 Menschen das Leben kostete und weitere 10 Millionen vertrieb -, die als „eine der größten humanitären Katastrophen der Welt“ eingeordnet wird. Neben dem Freisetzen von Chemikalien in der Atmosphäre mit potenziell umwälzenden Auswirkungen, geht die Praxis des Geo-Engineering mit einem besonderen Orwell’schen Vorbehalt einher – Indiskretion, die bislang von der sich entwickelnden neuen Regierung von Präsident Donald Trump gezeigt wurde.

Denn trotz der vorausschauenden Warnungen von umsichtigen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet scheinen die Beamten nun zu weit ausgedehnten Tests und Experimenten entschlossen zu sein – ohne dabei die dringend erforderliche Vorsicht zu üben. „Eindeutig sind Teile der Trump-Regierung nur zu sehr bereit, die Tür für rücksichtslosen Pläne wie die von David Keith zu öffnen, und vielleicht haben sie bereits heimlich die Genehmigung für Open-Air-Experimente gegeben“, sagte Silvia Riberio, von der Technologie-„Aufpasser“-Organisation ETC Group gegenüber The Guardian. „Besorgniserregenderweise könnte Geo-Engineering sich als der bevorzugte Ansatz der Regierung zum Problem der globalen Erderwärmung herausstellen. Nach ihrer Ansicht könnte der Bau „einer großen schönen Wand aus Sulfat im Himmel“ eine perfekte Ausrede dafür sein, um eine unkontrollierte fossile Brennstoffgewinnung zu erlauben. Wir müssen uns auf radikale Emissionskürzungen konzentrieren, nicht auf gefährliche und unbillige Reparaturversuche mithilfe von Technik.“

Ein Mitglied der Trump-Administration und ehemaliger Ölindustrie-Top-Boss scheint sich hinter die fabrizierte Lösung für das Problem der steigenden Temperaturen gestellt zu haben, so berichtet der Guardian. „US-Außenminister Rex Tillerson hat sich ebenfalls zu Geo-Engineering bekannt und den Klimawandel als ein ‚technisches Problem‘ bezeichnet.

ExxonMobil’s Finanzierung der Industrie, die den Klimawandel leugnet, wird derzeit staatsanwaltschaftlich untersucht in den Vereinigten Staaten, was hingegen weniger bekannt sein mag, ist, dass ExxonMobil-Wissenschaftler unter Tillerson’s Herrschaft als Vorstandsvorsitzender zu den führenden Entwicklern von Geo-Engineering-Technologien wie CO2-Entfernung wurden.“

Zum Thema des schlimmsten denkbaren Ergebnisses für das Klima des Planeten und dem nahezu unvermeidlichen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels – übrigens bereits Realität – sagte Tillerson bei einem ExxonMobil Aktionärstreffen im Jahr 2015, um auf das zu reagieren was auch immer das Klimasystem und seine Auswirkungen uns aufgeben, sei es in Form ansteigender Meeresspiegel, dem, so denken wir, durch verschiedene technische Einrichtubgen in Küstengebieten begegnet werden kann, bis zu Änderungen in der landwirtschaftlichen Produktion aufgrund von Veränderungen der Wetterverhältnisse , die durch den Klimawandel verursacht werden oder auch nicht.“

Gegen ExxonMobil wird, natürlich, ermittelt wegen Beschuldigungen, die bekannten schädlichen Auswirkungen auf die Atmosphäre durch Schadstoffe aus der Öl- und Gasindustrie zu decken – und dass bestimmte Gase tatsächlich die globale Erwärmung verursachen. Ob das Harvard-Projekt Erfolg haben wird – oder ob auch nur ein Flugzeug in diesem Zusammenhang den Boden verlässt – bleibt abzuwarten. Wie Keith neulich beklommen bemerkte, „Wir halten nicht um jeden Preis an dem Experiment fest. Wir sind derzeit in dieset Richtung unterwegs, es zu tun, aber je nachdem, was ein Beratungsausschuss sagt, und was wir technisch lernen, sind wir sicherlich bereit zu stoppen. Unser langfristiges Ziel ist es, eine nachhaltige Anstrengung in der Solar-Geo-Engineering-Forschung zu schaffen, die es uns erlaubt, mehr darüber auszusagen, wie es tatsächlich öffentlichen Nutzen bieten könnte. “

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/not-a-conspiracy-theory-harvard-reveals-big-oil-approved-stratospheric-injection-engineering/

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