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Migranten überweisen Milliarden in die Heimat – Ihr werdet euch wundern, in welches Land am meisten überwiesen wird

in Wirtschaft
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Wer aus dem Ausland nach Deutschland kommt, unterstützt oft weiter seine Familie in der Heimat. Dabei geht es um Milliarden Euro. FOCUS Online liegen exklusive Daten vor, die zeigen, in welche Länder Migranten in Deutschland wie viel Geld überweisen.

Laut der Weltbank, wurden letztes Jahr weltweit mehr als 575 Milliarden Euro rund um die Welt zurück in Heimatländer überwiesen. Hierfür werden hauptsächlich große Transferinstituten wie “Western Union” benutzt. Aber mehr und mehr etablieren sich auch kleinere Player auf dem Markt. Einer dieser neuen Anbieter “Azimo”, ein kleines Startup für Geldtransfers via Smartphone- Apps. Es hat erstmals FOCUS Online sehr exklusiv Zahlen zu den Transfers aus Deutschland vorgelegt.

Am meisten Geld wurde auf die Philippinen überwiesen

Erstaunlicherweise überweisen in Migranten in Deutschland über die “Azimo” App nicht etwa in  die Türkei, oder klassische Flüchtlingsherkunftsländer wie Syrien oder den Irak, sondern in die Philippinen. Zweitgrößter Empfänger der Transfers aus Deutschland ist Nigeria, gefolgt von BangladeschKenia und Thailand.

Die überwiesenen Summen sollen sich je nach Land stark unterscheiden. So betruggen die monatlichen Transfers, laut “Azimo”, nach Thailand im Schnitt 351 Euro, während es nach Nigeria nur 110 Euro sind. “Azimo” legt zudem vor, aus welchen deutschen Regionen das meiste Geld überwiesen worden ist. Die meisten Transfers sollen demnach in Berlin getätigt worden sein, gefolgt von HamburgMünchen, Stuttgart und schließlich Köln.

Laut Weltbank, verschickten Migranten in Deutschland 2015 insgesamt mehr als 23 Milliarden Euro ins Ausland.

Wieso ausgerechnet Philippinen?

Es gibt 3 naheliegende Theorien:

  1. Die Philippinen sind schon seit Jahrzehnten ein beliebtes Rückzugs- und Steuerparadies für Flüchtlinge, genaugenommen Wirtschaftsflüchtlinge. Folglich wäre es naheliegend, dass wahrscheinlich so Geld gewaschen wird.
  2. Da viele Deutsche sich im Rentenalter in den Philippinen “niederlassen”, schicken diese sich (oder lassen es von Angehörigen) das Geld von Ihrem deutschen Konto aus selber. Wahrscheinlich gibt es weniger Gebühren, wenn man es über “Azimo” schickt im Vergleich zu Western Union oder einem internationalen Banktransfer? Wir wissen es nicht.
  3. Viele philippinische Migranten sind tatsächlich hochqualifiziert und verdienen wahrscheinlich gut in Deutschland und schicken das Geld zurück in Ihr Heimatland zu Ihren Familien. Oder es sind angeheirate philippinische Frauen, die das verdiente Geld Ihren Familien schicken.

Migration treibt Einkommen weltweit nach oben

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Schätzungen zufolge, stammt die Hälfte der Haushaltseinkommen in den Philippinen aus Geldtransfers. 4,3 Millionen Menschen leben demnach aufgrund der Überweisungen über der Armutsgrenze.

“Internationale Bevölkerungswanderungen haben enorme Auswirkungen auf Wachstum und Armut, sowohl in den Ursprungs- als auch in den Zielländern”, ist das Statement der Weltbank.

Erfreulich: Insgesamt seien die wirtschaftlichen Auswirkungen eindeutig positiv: “Die Migration treibt Einkommen weltweit nach oben.”

 

Quelle: Focus.de

 

Russen verlangten Berichte über Dienstgeheimnisse: Deutsche Polizeibeamte in St. Petersburg massiv unter Druck gesetzt

in Welt
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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat nach FOCUS-Informationen seine Polizeikräfte eindringlich vor privaten Reisen nach Russland gewarnt. Grund der Alarmmeldung: Drei Polizisten, privat unterwegs auf einer Ostsee-Kreuzfahrt, wurden nach einem Landgang in St. Petersburg trotz gültiger Visa festgehalten.

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Dies bestätigte ein Sprecher des Niedersächsischen Innenministeriums dem FOCUS. Die russische Grenzpolizei,  die direkt dem allmächtigen Inlandsgeheimdienst FSB unterstellt ist, brachte die Beamten in Verhörzimmer und befragte sie dort umfangreich nach ihren Tätigkeiten und internen dienstlichen Vorgängen. Mit Vorhaltungen über eine angebliche Spionage-Tätigkeit, die hart bestraft werde, sind die Polizistenmassiv unter Druck gesetzt worden.

Weiterlesen auf: http://www.focus.de

EILMELDUNG: SEK Einsatz in Oldenburg – Bewaffnete Bewohner verschanzen sich in Haus

in Welt
Hannover Wahlkampfauftakt SPD, Opernplatz. (Foto Tim Schaarschmidt)
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Das Spezialeinsatzkommando der Polizei – kurz SEK – wurde im niedersächsischen Oldenburg zur Umstellung eines Hauses angefordert.

Angeblich sollen sich im Haus bewaffnete Bewohner verschanzt haben. Ein Bewohner hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil er ein Verdacht auf illegalen Waffenbesitz im Lerigauweg  vermutete.

Die Polizei leitete die Anzeige an das Amtsgericht Oldenburg weiter, welcher daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss erließ. Gegen 7 Uhr morgens wollte die Polizei die Wohnung durchsuchen, jedoch reagierten die Bwohner nicht auf das Klingeln und Klopfen der Polizei. 

Als die Beamten sich laut rufend als Polizisten zu erkennen gaben, zeigte sich die Person mit einer Schusswaffe am Fenster und forderte die Beamten auf, sich zu entfernen. Die Polizeibeamten zogen sich zurück, riegelten die umliegenden Straßen ab, und forderten Verstärkung von der SEK.

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Die Person wurde inzwischen gefasst, die verdächtige Person kommt aus Oldenburg. Sie solle sich nach behördlichen Ermittlungen auf illegalem Weg funktionstüchtige Waffen besorgt haben.

Kuriose Randnotiz: Trotz Ankündigung des SEK Einsatzes stellt sich ein im Auftrag der Stadt agierendes Vermessungsunternehmen stumpf an den polizeilich abgesperrten Bereich, baut dort seine Messgeräte mit den Worten „Wir sind auch eine Behörde“ auf. Kurz darauf ist das Trio verschwunden, die beiden Messgeräte aber wurden stehen gelassen.

Auch zahlreiche Schaulustige hatten sich rund um den Einsatzort versammelt, wurden inzwischen aber von Beamten wieder weggeschickt.

 

Quellen:

https://www.nwzonline.de/oldenburg/blaulicht/oldenburg-verdacht-auf-illegalen-waffenbesitz-sek-zugriff-mann-festgenommen_a_32,0,1834551995.html

Bild.de

Goodbye USA: Moskau verabschiedet sich vom US-amerikanischen Zahlungssystem

in Geopolitik/Wirtschaft
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Von rt.com

Nach den jüngst beschlossenen Sanktionen gegen Russland verabschiedet sich Moskau vom US-Zahlungssystem. Neue russische Kreditkarten erfreuen sich hoher Nachfrage. Auch deshalb, weil das Siegel “Made in Russia” das Vertrauen der Bevölkerung genießt.
 
Nach den jüngst von den USA gegen Russland verhängten Sanktionen will Moskau aus dem US-amerikanischen Zahlungssystem aussteigen. Die Nachrichtenagentur RIA zitierte den stellvertretenden Außenminister Sergei Ryabkow:“Wir werden natürlich unsere Arbeit in Bezug auf Import-Ersatz sowie der Verminderung der Abhängigkeit vom amerikanischen Zahlungssystem und dem US-Dollar als Leitwährung weiter intensivieren. Dies ist eine entscheidende Notwendigkeit.”Ryabkow fuhr fort:

“Ansonsten gehen wir immer an der Leine der Vereinigten Staaten.”

Er betonte außerdem, dass die USA ihre dominierende Rolle im Geld- und Finanzsystem nutzen, um Druck auf ausländische Unternehmen auszuüben, einschließlich russischer Firmen.

Nachdem Washington im Jahr 2014 Sanktionen gegen Moskau verhängte, beendete das internationale Zahlungssystem der MasterCard ohne Vorwarnung die Zusammenarbeit mit sieben russische Banken.

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Als Antwort errichtete Russland ein neues nationales Zahlungssystem, um nicht weiter vom Westen abhängig zu sein. Washington begründet die neuen Sanktionen mit der angeblichen Einmischung Russlands in die US-Wahlen vergangenes Jahr. Ursprünglich wurden die Sanktionen mit Moskaus Agieren im Ukraine-Konflikt gerechtfertigt.

Das neue russische Zahlungssystem wird als “Mir” bezeichnet, was als “Welt” oder “Frieden” übersetzt werden kann. Die Mir-Karten werden mit folgendem Slogan beworben:

“Ihre Karte ist frei von externen Einflüssen. In Russland kreiert.”

Bisher wurden 13,9 Millionen Mir-Karten in Russland ausgestellt. Vertrieben werden sie vom russischen nationalen System für Kartenzahlungen “NSPK”, welches der Nationalbank angehört.

Neue Studie: 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze

in Wirtschaft
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Ein Mädchen nutzt die Unterstützung der Organisation “Die Arche” im Berliner Stadtteil Hellersdorf. REUTERS@Thomas Peter

Von rt.com

Die Kinderarmut in Deutschland war bereits in den vergangenen Jahren besorgniserregend. Laut einer aktuellen Studie ist der Anteil von Kindern an der Armutsstatistik erneut spürbar gewachsen. Mehr als zweieinhalb Millionen geht es gar nicht so gut.

Dass es auch in einem wirtschaftlich gut gestellten Land wie Deutschland Armut gibt, zeigen immer wieder die Armutsberichte und Studien. Sie widersprechen damit der Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bei der Generaldebatte im Bundestag dazu aufforderte, den Blick auf das Positive zu wenden, auf die Errungenschaften der schwarz-roten Koalition, darauf, dass es den Menschen in Deutschland gut geht.

Kinder- und Altersarmut weiter gestiegen

Doch auch mehr als ein halbes Jahr später zeigen die Zahlen, dass bei der Sozial- und Finanzpolitik deutlicher Nachbesserungsbedarf besteht. Laut einer aktuellen Studie sind vor allem Alleinerziehende, Familien mit vielen Kindern und Alte von Armut betroffen.

Demnach lebten im Jahr 2016 um die 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche unterhalb der Armutsgrenze, ihr Anteil erhöhte sich damit von 19,7 auf 20,3 Prozent. Auch der im Jahr 2009 begonnene Anstieg der Altersarmut hat sich den Forschern zufolge fortgesetzt. Bei Menschen über 65 Jahren erhöhte sich der Anteil von 12,6 auf 12,7 Prozent.

Diese Zahlen gehen aus der am Donnerstag veröffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Grund für den Anstieg ist den Forschern zufolge auch, dass Kinder von Geflüchteten eher von Armut betroffen sind und sich dies in der Sozialstatistik bemerkbar macht. 82 Prozent der eingewanderten Syrer und 70 Prozent der Iraker leben unter der Armutsgrenze, eingewanderten Eltern fehlt oft die Möglichkeit, ausreichende Löhne zu erwirtschaften.

Kinderarmut trotz Rekordbeschäftigung

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Während die Armutsquote von Kindern ohne ausländische Wurzeln leicht gesunken sei, betonen die Wissenschaftler, dass auch in Deutschland geborene Kinder mehr Unterstützung benötigen.

Schließlich hat sich trotz Rekordbeschäftigung das Armutsrisiko der einheimischen Kinder nur wenig verringert“, so der Sozialforscher des WSI, Eric Seils.

Als arm gelten Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt, für eine Familie mit zwei Kindern unter 14 Jahren liegt diese Schwelle bei einem verfügbaren Nettoeinkommen von weniger als 1.978 Euro im Monat. Doch selbst Familien, die Unterstützung bitter benötigen würden, um nicht ständig in Verzicht zu leben, beantragen nicht immer Sozialhilfe.

Und arm bleibt oft auch arm-  wer bildungsfern geboren wird, dem fällt es in Deutschland schwer, den Ausstieg aus dem Milieu zu schaffen, denn soziale Herkunft, Bildung und Aufstieg sind weiterhin eng miteinander verknüpft. Die deutsche Hauptstadt hat den höchsten Anteil an Kinderarmut in Deutschland. In Berlin liegt die Armutsrisikoquote relativ konstant bei 30 Prozent, jedes dritte Kind lebt von Sozialleistungen.

Struktureller Missstand der Kindern und Gesellschaft Zukunft raubt

Die Tatsache, dass trotz guter konjunktureller Rahmendaten die Kinderarmut in Deutschland auf einem skandalös hohen Niveau verharrt, macht deutlich, dass wir ein strukturelles Problem haben, dem Politik und Gesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Kompetenzen entgegentreten müssen. Mit jedem Monat Untätigkeit werden armen Kindern weitere Bildungs- und Entwicklungschancen geraubt, und damit auch ein Stück Zukunft für sie und unsere Gesellschaft“, sagte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, bereits im vergangenen September anlässlich der Veröffentlichung einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Bundesregierung, endlich eine umfassende Strategie gegen die Kinderarmut in Deutschland auf den Weg zu bringen. Nach Ansicht des Verbandes sind dazu eine Vielzahl an Reformen, insbesondere der Sozialgesetze notwendig, um die Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Sie machen darauf aufmerksam, dass der für Kinder festgelegte Regelsatz zu gering angesetzt ist. Auch die Familienförderung müsse sozial gerechter und transparenter ausgestaltet werden, da derzeit Kinder gutverdienender Eltern bevorzugt würden. Außerdem seien Antrags- und Verrechnungsregelungen für verschiedene Leistungen, die den Familien zustehen, viel zu komplex, als dass von Existenznot bedrängte Eltern und Alleinerziehende sich damit hinreichend auseinandersetzen können.

Zudem weisen sie darauf hin, dass Kinder und Jugendliche arm sind, weil ihre Eltern arm sind. Das heißt, dass die Existenzsicherung der Eltern durch faire Arbeitsverhältnisse gewährleistet sein muss. Auch Eric Sells, der an der aktuellen Studie des WSI mitarbeitete, verwies darauf, dassMaßnahmen gegen weit verbreitete Niedriglöhne auch Kindern prekär Beschäftigter zugute kämen.

Mittelmeerroute bald dicht? Italien will Migranten mit Kriegsschiffen nach Libyen zurückbringen

in Politik
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Italien und Frankreich wollen das Migrationsthema ohne die EU-Partner lösen – und streben ein hartes Vorgehen an.

Italien erwägt laut dem EUObsever, seine Marine in libysche Gewässer zu schicken, um Migranten zu stoppen und sie zur Umkehr zu zwingen. Diesen Plan prüft ie Regierung in Rom, nachdem der libysche Ministerpräsident Fayez Serraj, der die UN-unterstützte Einheitsregierung führt, Italien offiziell um Hilfe gebeten hat. Die italienischen Schiffe fahren derzeit nur in internationalen Gewässern. Am Donnerstag nannte der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni die libysche Forderung „einen möglichen Wendepunkt“ in der Migrationskrise. Das italienische Parlament könnte nächste Woche über die Mission abstimmen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron mit dem Ministerpräsidenten der international anerkannten Übergangsregierung Libyens, Fajis al-Sarradsch. (Foto: dpa)

Die italienische Initiative dürfte mit Frankreich abgesprochen sein, denn auch der französische Präsident Emmanuel Macron will sich in der Migrantionsfrage nicht weiter auf die EU-Partner und die EU verlassen.

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Die EU unterstützt die italienische Initiative: Sie hat laut Reuters Italien am Freitag 46 Millionen Euro Unterstützung für seinen Marine-Einsatz vor der libyschen Küste gezahlt. Zur Eindämmung der Flucht über das Mittelmeer will die Regierung in Rom in Kürze Schiffe und Soldaten in die Gewässer vor dem nordafrikanischen Land entsenden. Italien ist in der EU derzeit Hauptankunftsland von Migranten und Flüchtlingen, von denen viele in Libyen starten. Unter dem wachsenden Druck dieser Entwicklung hat Italien verstärkt bilaterale Abkommen mit Libyen geschlossen, ohne auf ein einheitliches Vorgehen der EU zu warten.

Ein hochrangiger EU-Vertreter sagte, wenn die Flüchtlingsbewegung gestoppt werden solle, müsse es auch ein „Element der Abschreckung“ geben. Das sei „Realpolitik“. Italien sei am stärksten in Libyen vertreten und deshalb als einziges Land in der Lage, für Veränderung zu sorgen. „Wir werden sie finanziell unterstützen, und das sollte Wirkung zeigen.“ Italien ist die frühere Kolonialmacht Libyens, das derzeit in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise steckt. Der Staat ist kaum in der Lage, zu den eigenen 250.000 Vertriebenen im Land noch viele ausländische Migranten zu versorgen.

Weiterlesen auf: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Politische Verfolgung vorprogrammiert? Berlin bekommt grüne Generalstaatsanwältin

in Politik
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Von rt.com – Bild Quelle: www.globallookpress.com © Global Look Press

Erstmals soll in der Hauptstadt eine Frau den Posten des Chefanklägers übernehmen. Doch die Entscheidung des Berliner Senats ist umstritten. Denn die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Noch-Vizepräsidentin der Berliner Polizei.

Am Dienstag fällte der Berliner Senat seine Entscheidung über die Neubesetzung des Postens des Generalstaatsanwalts im Land. Mit Margarete Koppers soll erstmals eine Frau in Berlin den Posten des Chefanklägers besetzen.

Die 54-jährige wurde im März 2010 zur Vizepräsidentin der Berliner Polizei ernannt. Eineinhalb Jahre leitete sie kommissarisch die Behörde, nachdem kein Nachfolger für den im Mai 2011 pensionierten Polizeipräsidenten Dieter Glietsch ernannt werden konnte.

Keine Bewerber ohne politischen Stallgeruch?

Koppers Ernennung zur Generalstaatsanwältin ist jedoch aus zweierlei Gründen umstritten. Zum einen soll sie politisch den Grünen nahestehen. Der grüne Justizsenator Dirk Behrendt hatte sie für den Posten vorgeschlagen.

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Das hat auf den ersten Blick natürlich ein Geschmäckle. Behrendt ernennt eine Kandidatin, die seiner Partei nahesteht, und nicht die zweite Bewerberin, Susanne Hoffmann, aktuell Abteilungsleiterin im Brandenburger Justizministerium, der eine Nähe zur CDU nachgesagt wird”, kommentierte die Berliner Morgenpost den Vorgang.

Für Kritik der Opposition sorgte auch der zuvor erfolgte Austausch der Auswahlkommission für die Neubesetzung des Amts des Generalstaatsanwalts. Diese war noch unter dem CDU-Justizsenator Thomas Heilmann im Januar eingesetzt worden, wurde dann aber von Behrendt gegen eine eher den Grünen nahestehende Kommission ausgetauscht.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen künftige Chefin

Der zweite mit der Personalie Koppers verbundene Streitpunkt dürfte allerdings noch schwerer wiegen als die schwer verdauliche parteipolitische Begleitmusik. Denn gegen die designierte Generalstaatsanwältin wird selbst vonseiten der Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt. Das teilte die Behörde am Dienstag gegenüber dem Sender RBB mit.

Der Vorwurf lautet Körperverletzung im Amt. Hintergrund sind schadstoffbelastete Schießstände der Polizei, die zu Lungen- und Atembeschwerden bei den Beamten führten. Trotz eines im Jahr 2010 erstellten Gutachtens, das die Gesundheitsgefahren belegte, habe die Polizeiführung nicht gehandelt.

Es würden in diesen Tagen etliche Polizisten vernommen, die durch die Schießstände krank geworden sein sollen, teilte die Staatsanwaltschaft nun mit. Justizsenator Behrendt sieht aber keinen neuen Handlungsbedarf in Bezug auf Koppers. Gegenüber dem RBB sagte er: “Das ist für uns keine Neuigkeit. Das war Gegenstand der Abwägungsentscheidung.”

 

Behörden schauen tatenlos zu: Hundert Mann starke Scharia-Polizei terrorisiert Berlin

in Welt
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von Soeren Kern

Rund hundert Islamisten setzen in Berlins Straßen mittlerweile offen das Schariarecht durch – das berichtet der Berliner “Tagesspiegel” unter Berufung auf Justizkreise. Die Polizei untersuche eine Reihe von Gewalttaten, die es in der jüngsten Zeit in der deutschen Hauptstadt gab. Die selbsternannte Moralpolizei rekrutiere sich aus Salafisten aus Tschetschenien, einer überwiegend sunnitisch-muslimischen Region in Russland. Die Selbstjustizbanden wenden demnach Gewalt an, um tschetschenische Migranten davon abzuhalten, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Zudem werben sie dafür, in Deutschland ein paralleles islamisches Rechtssystem einzuführen. Die deutschen Behörden scheinen nicht in der Lage zu sein, sie zu stoppen.

Die Schariapatrouille kam ans Licht der Öffentlichkeit, als tschetschenische Salafisten ein Video veröffentlichten, in dem sie anderen Tschetschenen in Deutschland damit drohten, dass jene, die sich nicht an das islamische Recht und an das Adat halten – ein traditioneller tschetschenischer Verhaltenskodex –, getötet würden. Meduza, eine russischsprachige unabhängige Medienorganisation mit Sitz in Lettland, hatte von der Existenz dieses Videos berichtet. Das Video, das über den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp zirkulierte, zeigt einen Vermummten, der eine Pistole auf die Kamera richtet. Auf Tschetschenisch erklärt er:

“Muslimische Brüder und Schwestern. Hier in Europa tun bestimmte tschetschenische Frauen und Männer, die wie Frauen aussehen, unaussprechliche Dinge. Ihr wisst es; ich weiß es; jeder weiß es. Darum erkläre ich hiermit: Derzeit gibt es etwa 80 von uns. Viele Leute werden sich uns anschließen. Diejenigen, die ihre nationale Identität verloren haben, die mit Männern anderer ethnischer Gruppen flirten und sie heiraten, tschetschenische Frauen, die den falschen Weg gewählt haben und jene Kreaturen, die sich tschetschenische Männer nennen – wenn wir nur eine halbe Chance kriegen, werden wir ihnen den Kopf zurechtrücken. Wir haben einen Eid auf den Koran geleistet und gehen auf die Straße. Dies ist unsere Absichtserklärung; sagt nicht, ihr wärt nicht gewarnt worden; sagt nicht, ihr hättet es nicht gewusst. Möge Allah uns Frieden geben und unsere Füße auf den Pfad zur Gerechtigkeit setzen.”

Laut Meduza wurde die Erklärung von einem Vertreter einer in Berlin ansässigen, hundert Mitglieder zählenden Bande verlesen, die von früheren Schergen des 1996 getöteten tschetschenischen Separatistenführers Dschochar Dudajew geleitet wird. Alle Berliner tschetschenischer Herkunft, die von Meduza interviewt wurden, sagten, die Existenz der Gruppe sei ihnen bekannt.

Das Video tauchte auf, nachdem massenhaft Nacktfotos einer 20-jährigen in Berlin lebenden Tschetschenin von ihrem gestohlenen Mobiltelefon zu allen in ihrer Kontaktliste stehenden Personen geschickt worden waren. Weniger als eine Stunde später verlangte der Onkel der Frau, deren Eltern zu sprechen. Laut Meduza seien sie übereingekommen, die Angelegenheit innerhalb der Familie “zu regeln”, indem sie die Frau zurück nach Tschetschenien schicken, wo sie getötet werden würde, um die Familienehre wiederherzustellen. Stunden, bevor die Frau an Bord eines Flugzeugs Richtung Russland gehen sollte, schritt die deutsche Polizei ein.

Nachdem die Frau zu ihrem Schutz in Polizeigewahrsam genommen worden war, wurde ihr Fall von einer Familienangelegenheit zu einer, die die ganze Gemeinde betraf. Wie Meduza berichtet, sei es nun die Pflicht eines jeden tschetschenischen Mannes, sie zu finden und zu bestrafen. “Es ist zwar nicht ihre Angelegenheit, aber ein ungeschriebener Verhaltenskodex”, sagt die Frau, die sich seither die Haare abgeschnitten hat und farbige Kontaktlinsen trägt, um ihre Identität möglichst zu verbergen. Sie beabsichtige, ihren Namen zu ändern und eine Gesichtsoperation vornehmen zu lassen, sagt sie. “Wenn du deinen Namen und dein Gesicht nicht veränderst, werden sie dich finden und töten.” Obwohl die Frau an einem deutschen Gymnasium Abitur gemacht hat, verlässt sie heute kaum mehr die Wohnung, da es zu gefährlich ist. “Ich will keine Tschetschenin mehr sein”, sagt sie.

Mindestens jede zweite alleinstehende tschetschenische Mädchen in Deutschland, so Meduza, habe genug kompromittierende Informationen auf seinem Mobiltelefon, um für schuldig befunden zu werden, gegen den Adat verstoßen zu haben:

“Umgang mit Männern anderer Nationalitäten zu haben, zu rauchen, Alkohol zu trinken, eine Shisha-Bar, Diskothek oder auch nur ein Schwimmbad zu besuchen, reicht aus, um den Zorn der Gemeinschaft zu provozieren. Ein einziges Foto in einem öffentlichen WhatsApp-Chat kann eine ganze Familie zu Ausgestoßenen machen; die übrige Gemeinschaft wäre dann dazu verpflichtet, jeglichen Kontakt zu deren Mitgliedern zu beenden. Jeder steht unter Verdacht, und jeder ist für den anderen verantwortlich; so kommt es, dass tschetschenische Mädchen sagen, sie würden auf der Straße von Fremden angesprochen, die sie wegen ihres Aussehens schelten, z.B. wegen eines zu grellen Lippenstifts. Der Diebstahl eines Mobiltelefons und das anschließende Versenden kompromittierenden Materials ist ein harter Schlag; die entehrte Person hat niemanden, an den sie sich wenden kann, während derjenige, der die Fotos des Opfers gepostet hat, dadurch keinerlei Risiko eingeht.”

Von Meduza interviewte Tschetschenen sagen, unter tschetschenischen Einwanderern in Deutschland herrschten strengere und unnachgiebigere Erwartungen an das Verhalten des Einzelnen als in Tschetschenien selbst. Diese Situation werde als ein “Wettbewerb in Rechtschaffenheit” beschrieben, der tobt zwischen den Tschetschenen im Ausland auf der einen Seite und denen, die in Tschetschenien leben und loyal zu dem tschetschenischen Führer Ramzan Kadyrov sind, auf der anderen: Beide Parteien trachteten danach, zu beweisen, dass sie die besseren Tschetschenen seien; Androhungen von Gewalt gegen “fehlgeleitete” Frauen würden als “Akte des Patriotismus” betrachtet.

Tschetschenen sagen, unter tschetschenischen Einwanderern in Deutschland herrschten strengere und unnachgiebigere Erwartungen an das Verhalten des Einzelnen als in Tschetschenien selbst – ein “Wettbewerb in Rechtschaffenheit”. Androhungen von Gewalt gegen “fehlgeleitete” Frauen werden als “Akte des Patriotismus” betrachtet. Foto: Eine ehrenamtliche Lehrerin (links) gibt einer Asylbewerberin aus Tschetschenien Deutschunterricht, Berlin, 10. November 2015. (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

In einem Fall wurde eine junge Tschetschenin gefilmt, wie sie in Berlin auf der Straße spazieren ging und sich mit einem nichttschetschenischen Mann unterhielt. Am selben Abend fuhren einige Dutzend unbekannter tschetschenischer Männer zu ihrem Haus im Norden Berlins. Der Mann, mit dem sie gesehen worden war, wurde brutal zusammengeschlagen; ihm wurden fast sämtliche Zähne ausgeschlagen. Der jungen Frau gelang es, sich zu verstecken.

Am 4. Juli berichtete der Berliner Tagesspiegel, zahlreiche andere Frauen und Männer seien in den zurückliegenden Wochen von Scharia-Banden angegriffen worden. Die Berliner Kriminalpolizei habe nun Ermittlungen eingeleitet. Diese aber, so sagt ein Polizeisprecher, würden dadurch beeinträchtigt, dass bislang kein Opfer es gewagt habe, Anzeige gegen die Bande zu erstatten. Die Opfer fürchten sich offensichtlich vor Vergeltung.

Laut dem Tagesspiegel sind einige Mitglieder der inzwischen auf hundert Mann angewachsenen Bande bewaffnet, viele haben Schlachterfahrung aus den tschetschenischen Kriegen gegen Russland. Die Bandenmitglieder, die auch aus Dagestan und Inguschetien stammen, haben sowohl Muslime als auch Nichtmuslime angegriffen, darunter christliche Asylbewerber in Berliner Migrantenunterkünften.

In der deutschen Hauptstadt unterhält die Bande Verbindungen zu zahlreichen salafistischen Moscheen, darunter Fussilet 33, die einst als Hauptquartier des sogenannten Kalifats von Berlin fungierte. Die Moschee wurde im Februar 2017 von den Behörden geschlossen, nachdem sie erfahren hatten, dass der tunesische Dschihadist Anis Amri, der den Selbstmordanschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt verübt hat, dort zuvor Unterschlupf gefunden hatte.

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Laut offiziellen Statistiken leben rund 60.000 Tschetschenen in Deutschland – die tatsächliche Zahl ist mutmaßlich viel höher. Fast 40.000 Tschetschenen haben in den letzten fünf Jahren in Deutschland Asyl beantragt; viele haben von Polen aus illegal die Grenze überquert.

Ein internes Dokument des Bundesrechnungshofs enthüllt: “Die überwiegende Anzahl der unerlaubt einreisenden Personen sind russische Staatsbürger mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit. Bei einigen von ihnen sind Verbindungen zum islamistischen terroristischen Umfeld nachgewiesen worden.”

Die tschetschenische Gemeinschaft in Deutschland ist vor allem in Berlin und Brandenburg ansässig, wo sie eine stark abgeschottete Parallelgesellschaft geschaffen hat. Ein von Meduzainterviewter Sozialarbeiter sagt, das Haupthindernis für eine Integration der Tschetschenen sei ihr ultrakonservativer Moralkodex, der Adat:

“Sie sind nach Deutschland gekommen, weil sie in Deutschland leben wollen, doch sie versuchen, es in Tschetschenien mit seinen mittelalterlichen Gepflogenheiten zu verwandeln. Diese Unfähigkeit und Weigerung, sich zu integrieren, ist extrem frustrierend und typisch für alle Migranten, nicht nur die Tschetschenen. Der einzige Unterschied ist, dass die meisten anderen Migranten aus dem 20. Jahrhundert kommen, nicht aus dem Zeitalter des Feudalismus.”

Viele der jüngeren Angehörigen der tschetschenischen Diaspora unterstützten den radikalen Islam, sagt der auf den Kaukasus spezialisierte polnische Politologe Maciej Falkowski in einem Interview mit Radio Berlin-Brandenburg:

“Die Tschetschenen sind eine sehr in sich geschlossene, homogene Nation, die alle Probleme unter sich klärt. Sie werden kaum einen Tschetschenen finden, der zum Beispiel ein Gericht aufsucht. Und natürlich spielt die Religion eine große Rolle, zunehmend bei der jüngeren Generation. Zudem haben die Tschetschenen jahrhundertelang keinen eigenen Staat und kennen somit auch keinen Rechtsstaat in unserem Sinne.”

“Bei den Tschetschenen beobachten wir zunehmend einen Generationskonflikt. Die Älteren stehen eher skeptisch dem Salafismus, dem radikalen Islam gegenüber. Die Jüngeren aber finden sich da zunehmend wieder. Hier glauben sie, Antworten in Bezug auf ihre Identität zu finden, hier finden sie Gemeinschaft und charismatische Führer. Der Salafismus ist jetzt ihre dominierende Strömung.”

Heiko Homburg, ein Beamter im brandenburgischen Innenministerium, sagt, die meisten bekannten islamischen Extremisten stammten aus Tschetschenien:

“Unser Problem in Brandenburg ist: Das kaukasische Emirat, dem sich viele Tschetschenen verpflichtet fühlen, hat sich dem islamistischen IS unterstellt und damit haben wir de facto, ob wir das wollen oder nicht, auch IS–Strukturen hier im Land Brandenburg.”

1.500 bis 2.000 Tschetschenen kämpfen derzeit im Irak und Syrien, schätzen Sicherheitsbehörden in Deutschland. Es wird befürchtet, dass jetzt, wo der Islamische Staat seinem Ende zugeht, viele dieser Kämpfer nach Europa reisen werden, mit Unterstützung ihrer Europa umspannenden tschetschenischen Clanbeziehungen.

An der Grenze zu Polen, in Frankfurt an der Oder, warnt die Polizei vor der tickenden Zeitbombe, die die tschetschenische Migration darstellt:

“Wir haben ein ernstes und immer größer werdendes Problem mit radikalen Tschetschenen, die über die deutsch–polnische Grenze ständig hin und her reisen. Ihre Familienclans bauen Strukturen auf, europaweit, um dann mit Hilfe organisierter Kriminalität den Islamischen Staat zu finanzieren. Alle fixieren sich auf die Syrer, doch die Tschetschenen sind die gefährlichste Gruppierung. Wir vermissen hier ein politisches Signal.”

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn aufFacebook und folgen ihm auf Twitter.

 

Messerattacke in Hamburg: Polizei durchsucht Flüchtlingsunterkunft

in Welt
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Foto: dpa

Innensenator Andy Grote und die Polizei wollen sich am Mittag zum Stand der Ermittlungen nach der tödlichen Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt äußern. Unklar ist das Motiv des Täters, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren wurde, Schutz in Deutschland suchte und eigentlich ausreisepflichtig war. Er gestern Nachmittag mit einem Küchenmesser auf Kunden eingestochen und war dann geflohen. Ein Opfer starb, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Verfolger überwältigten den Angreifer, der festgenommen werden konnte. Ein Mann wurde bei der Überwältigung verletzt.

Nach der Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt hat die Polizei eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Langenhorn durchsucht. Dort soll der 26 Jahre alte Angreifer gelebt haben. Der Täter konnte nach Angaben von Bürgermeister Olaf Scholz nicht abgeschoben werden, weil er keine Papiere hatte. Der SPD-Politiker erklärte, es mache ihn wütend, „dass es sich bei dem Täter offenbar um jemanden handelt, der Schutz bei uns in Deutschland beansprucht und dann seinen Hass gegen uns gerichtet hat“.

Spurensicherung am Tatort

Scholz nahm die Messerattacke, bei der ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt wurden, zum Anlass für eine politische Forderung: Der Fall zeige “umso dringlicher, dass diese rechtlichen und praktischen Hindernisse bei der Abschiebung beiseite geräumt werden müssen”, erklärte der SPD-Politiker. “Diese Gewalttäter setzen darauf, unsere freie Gesellschaft mit Angst zu vergiften. Dieser Versuch wird scheitern.”

Zivilisten hielten Messerstecher auf

Innensenator Andy Grote (SPD) bezeichnete die Bluttat als einen „erbärmlichen Anschlag“. „Ich hoffe inständig, dass die zum Teil schwer verletzten weiteren Opfer überleben und wieder vollständig gesund werden“, erklärte er. „Wir stehen fassungslos und getroffen vor dieser grauenhaften Gewalttat.“

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Unklar ist nach wie vor das Motiv des 26-Jährigen, der nach Behördenangaben in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren wurde und Schutz in Deutschland suchte.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte der Mann am Freitagnachmittag mit einem Küchenmesser wahllos auf Kunden eingestochen und war dann geflohen. Verfolger überwältigten den Angreifer, Beamte konnten ihn festnehmen. Man ermittele in alle Richtung, sagte ein Polizeisprecher.

Ein 50-Jähriger starb bei dem Angriff, daneben wurden eine 50-jährige Frau und vier Männer (64, 57, 56, 19) durch Messerstiche zum Teil schwer verletzt. Sie alle sind nach Polizeiangaben Deutsche. Ein 35 Jahre alter Türke wurde zudem bei der Überwältigung des Messerstechers verletzt. Ein Video zeigt, wie mehrere Zivilisten auf den Angreifer losgehen.

Unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete der „Tagesspiegel“, der Verdächtige sei den deutschen Behörden als Islamist bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gehen die Sicherheitsbehörden Hinweisen auf salafistische Bezüge nach. Offen ist demnach aber, ob er ein ideologisches Motiv hatte.

Es gebe auch Anhaltspunkte für persönliche Probleme des Mannes, wie Drogenkonsum. Darüber berichtete auch „Spiegel Online“. Dem Nachrichtenportal zufolge lebte der Verdächtige zuletzt in einem Flüchtlingsheim in der Hansestadt.

Tödlicher Hubschrauberabsturz der Bundeswehr in Mali bringt von der Leyen in Bedrängnis

in Politik
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Von rt.com

Zwei Bundeswehrsoldaten kamen gestern bei einem Absturz eines Militärhubschraubers in Mali ums Leben. Ermittlungen zur Ursache des Absturzes wurden aufgenommen. Es wird ein technischer Defekt vermutet, der zum Nachteil von der Leyens werden könnte.
 

Ein Expertenteam der Bundeswehr untersucht derzeit die Ursachen des Absturzes. Es handelte sich um einen Bundeswehrhubschrauber vom Typ Tiger, der gestern in Mali abstürzte und bei dem zwei Soldaten ums Leben kamen. Nun soll der Flugschreiber Aufschluss über die Absturzursache liefern.
 

Der Absturz führte zum Stopp des Routine-Flugbetriebs der Hubschrauber vom gleichen Typ. Es gäbe aber keine Hinweise auf einen Unfall durch Fremdeinwirkung. Es wird ein technischer Defekt vermutet. Ein solcher würde ein schlechtes Licht auf die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen werfen, die immer wieder die gute Ausrüstung der Soldaten rühmt.

Der Hubschrauber stürzte bei der Beobachtung von Kampfhandlungen am Boden ab, sagte ein Sprecher des UN-Generalsekretärs in New York der dpa. Rettungskräfte seien zur Unfallstelle geschickt worden.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wurde von dem Unglück am Mittwoch auf ihrer Sommerreise im oberbayerischen Pöcking unterrichtet. Ein Sprecher der Bundeswehr sprach dort zunächst von einem “ernsten Zwischenfall in einem Einsatzland.” Die Aufklärung dauere noch, weshalb man sich noch nicht zu Details äußern könne, hieß es am Mittwochabend.

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Die Mission Minusma der Vereinten Nationen (UN) soll zur Stabilisierung Malis und zur Umsetzung eines Friedensabkommens beitragen. Nach Angaben der Bundeswehr umfasst sie derzeit rund 13.000 Blauhelm-Soldaten und knapp 2.000 Polizisten. Die Bundeswehr kann sich mit bis zu 1.000 Soldaten an dem Einsatz beteiligen, das Mandat erlaubt auch den Einsatz von Waffen. An der Mission beteiligen sich derzeit 875 Bundeswehrsoldaten. Die Truppe ist in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao stationiert.

Ein Augenzeuge eines zweiten Tiger-Hubschraubers unmittelbar hinter der Unglücksmaschine berichtete:

“[Der Hubschrauber ist] urplötzlich und ohne einen Notruf mit der Nase nach vorne abgekippt und dann sofort im Sturzflug zu Boden gegangen.”

Der Tiger-Hubschrauber führt immer wieder zu Problemen und es mangelte an Piloten, was zu zeitlichen Belastungen für die wenigen einsatzbereiten Piloten führe.

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