33 Tote nachdem Schule in Syrien durch mutmaßlichen US-Luftangriff bombardiert wurde

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Titelbild: Menschen entfernen an einem zerstörten Ort Trümmer nach einem Luftangriff auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Idlib in Syrien am 19. März 2017, während sie nach Überlebenden Ausschau halten. REUTERS/Ammar Abdullah

Von Amanda Froelich bei trueactivist.com

Die Schule wurde von ungefähr 50 Familien als Zufluchtsort genutzt.

Am Dienstag geriet durch einen mutmaßlichen US-Luftangriff eine Schule unter Beschuss, die von Familien als Zufluchtsort genutzt wurde, die aus der von ISIS kontrollierten Stadt Raqqa in Syrien geflohen waren. Mindestens 33 Personen wurden getötet, wie CBS News berichtete.

Die Schule im 15 Meilen [ca. 24 Kilometer] von der Hauptstadt des ISIS-Kalifats entfernten Mansoura wurde von ungefähr 50 Familien als Zufluchtsort genutzt. Diejenigen, die sich vor Ort befanden, berichten, dass ein Anstieg der Anzahl der Opfer erwartet wird, indem immer noch Leichen aus den Trümmern geborgen werden.

Der Direktor der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), Rami Abdel Rahman, sagte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP:

“Wir können nun bestätigen, dass 33 Personen getötet wurden, und dass es sich dabei um vertrieben Zivilisten aus Raqqa, Aleppo und Homes gehandelt hat. Es werden bis jetzt immer noch Leichen aus den Trümmern geborgen. Nur zwei Personen konnten lebend geborgen werden.”

Ein zu der Gruppierung namens Raqqa is Being Slaughtered Silently (RSS) [Raqqa wird stillschweigend abgeschlachtet] gehörender Aktivist, gab bekannt, dass “alle verbleibenden Krankenhäuser in den ländlichen Regionen als unbrauchbar erklärt wurden.”

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“Die internationale Koalition bombardiert wahllos die Stadt, die Zivilisten müssen damit rechnen, dass sie aus der Luft getötet werden”, fügten sie hinzu.

Dies ist der zweite Angriff innerhalb weniger Tage. Laut MintPressNews erfolgte letzten Donnerstag ein Angriff der Koalition auf eine Moschee außerhalb der Stadt Aleppo. Mindestens 46 Personen sind bei dem Angriff ums Leben gekommen, wodurch er für die Zivilisten einer der blutigsten ist, seitdem der Feldzug gegen ISIS vor zwei Jahren begonnen hat.

Was noch schlimmer ist, das Weiße Haus denkt nun darüber nach, die Einsatzregeln aufzuheben, die von Obama erlassen wurden (dem vorherigen US-Präsidenten, der zehnmal so viele Drohnenangriffe anordnete wie Bush), durch die versucht wurde, zivile Opfer zu vermeiden.

Mittwoch früh bestätigten US-Regierungsbeamte, dass Hubschrauber ungefähr 500 syrische Kämpfer in ein Gebiet westlich von Raqqa verbracht hatten. Dies ist der erste bekannte Vorfall, bei dem amerikanische Hubschrauber syrischen Kämpfern dabei geholfen haben, in ein Kampfgebiet zu gelangen. Laut einer Erklärung, die von der US-geführten Koalition abgegeben wurde, wurden die Kämpfer vor Ort nicht von amerikanischen Beratern begleitet.

Die Koalition hat in den letzten Monaten ihre Luftangriffsstrategien verstärkt und bereitet sich auf eine Bodenoffensive vor, um die strategisch bedeutsame syrische Stadt aus der Hand der islamistischen Extremisten zu befreien. Dies ist eine direkte Auswirkung des Versprechens von Präsident Trump, das Land vom islamistischen Terror zu befreien, das seit 2011 durch den Konflikt geteilt ist.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/33-dead-suspected-u-s-airstrike-bombs-school-syria/

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4 Comments

  1. Herr O .gehört auch zur Blutlinie -32 Grad Freimaurer -Ordo ab cao -( Special Forces ) usw Novus ordo Seclorum ist halt alles eins,Herr B.-Shape Shifting -Pupillen werden vertikal bikonvex geformt .

  2. Und wieder wird es für die zivilen Opfer keine Rechenschaft geben, einfach asozial was der Westen dort treibt!
    Und dann wundern sich Politiker der westlichen Welt das in solchen Regionen Hass und Terrorismus entsteht welcher die Bevölkerung im Westen angreift….. Kann bitte jemand Hirn regnen lassen?!?

  3. Nein die Politiker wundern sich, dass es keine Terroranschläge von dieser Bevölkerung gibt, also müssen sie selber welche inszenieren.

  4. Ja, so läuft das halt ab in der Demokratie…die Bevölkerung wird so lange mit falschen Inzenierungen manipuliert, dass bei den nächsten Wahlen auch noch das “richtige” gewählt wird.

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