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10 schockierende Fotos: So zerstören eure Smartphones und Laptops den Planeten

in Umwelt von

US-Amerikaner ersetzen ihre Smartphones im Schnitt alle 22 Monate; im Jahr 2010 haben sie ungefähr 150 Millionen alte Telefone in den Müll geworfen. Als das iPhone zum ersten Mal auf dem Markt erschien, landeten 10 Millionen Geräte auf den Mülldeponien, die PCB, Eisen, Quecksilber, Nickel, Kadmium, Phthalate und Chlor enthielten. Im Jahr 2016 besaßen 2 Milliarden Menschen weltweit Smartphones. Wir überlassen es an dieser Stelle euch, die tödlichen Zahlen auszurechnen.

In Entwicklungsländern häufen Kinder elektronische Abfälle zu gigantischen Bergen an und verbrennen diese, so dass sie Kupferdrähte, Gold- und Silberfäden herausfischen können und damit ein paar Dollar verdienen, indem sie die Metalle an Händler zur Wiederverwertung verkaufen. Jungen zertrümmern Computerbatterien mit Schlägern, um an das Kadmium heranzukommen – giftige Flecken davon bedecken ihre Hände und Füße, während sie arbeiten. Sie inhalieren den Rauch, der von den verbrannten Telefongehäusen aufsteigt, während sie die verschiedenen Arten von Plastik für die Wiederverwertung identifizieren und separieren.

Die Gegenwart und die Zukunft sehen so düster aus wie die Vergangenheit. Solltet ihr euch Sorgen machen? Ja. Denn DAS ist es, was eure Smartphones und Laptops dem Planeten antun – von ihrer Herstellung über ihren Vertrieb und bis hin zu ihrer Entsorgung…

In Ghana verbrennen Arbeiter Plastik, um Drähte für USB-Ladegeräte und Smartphones zu ergattern

In der Bingham Canyon Mine in Utah in den USA – die tiefste Tagebau-Mine der Welt – suchen die Minenarbeiter laufend nach noch mehr Kupfer für Smartphone-USB-Kabel und Laptops.

Arbeiter im Kongo graben nach Gold für die Platinen in Smartphones und Laptops.

Das ist Berkeley Pit, eine Kupfermine außerhalb von Butte, Montana in den Vereinigten Staaten. Hier wurden Kupfer, Gold, Silber und andere wertvolle Metalle abgebaut. In Kombination mit den Metallen und den Chemikalien, die für den Abbau verwendet wurden, ist die Mine zu einem gigantischen und giftigen See geworden.

Diese gigantische Gold- und Kupfermine in Indonesien liefert Metalle für Telefonhersteller. Sie gehört der Newmont Mining Corp.; das ist das weltweit zweitgrößte Goldbergbauunternehmen. Das Unternehmen wird beschuldigt, gefährliche chemische Substanzen von seinen Minenarbeiten in die Buyat Bay von Indonesien eingeleitet zu haben.

Im Longjiang-Fluss in China verdünnen Feuerwehrleute Wasser, das mit Kadmium verseucht worden ist. Kadmium ist ein Mineral, das für die Herstellung von Smartphone-Batterien verwendet wird.

Der elektronische Müll wird Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2017 auf 60 Millionen Tonnen angestiegen sein.

Bei E-Parisara – eine Firme, die Elektromüll in Dobbspet in Indien recycelt – sammeln sich die Teile von elektronischen Geräten schneller an als sie recycelt werden können. Deshalb formen sich große Haufen von schädlichem Technikmüll in der Mitte der Straße.

Dieses Mädchen in Guiyu zerlegt Laufwerke von Computern, um an die Materialien heranzukommen, die darin verarbeitet wurden.

Seit den 1980er Jahren landet elektronischer Müll von anderen Ländern am Ende in China. Die Teile werden in der Stadt Guiyu zerlegt; das ist eine Region mit 21 Dörfern, in der mehr als 5.500 von Familien geführte Geschäfte den Müll abwickeln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Hacker übernehmen Tesla-Auto von der Tesla Mobile-App

in Kriminalität von

Hacker haben den Besitzer eines Tesla-Wagens davon überzeugt, dass er eine bösartige App auf dem Gerät installiert werden muss. Nachdem dies geschehen war, konnten sie das Auto stehlen.

Eine kleine Gruppe von Hackern, die bei einer norwegischen Cybersicherheitsfirma angestellt sind, haben ganz genau gezeigt, wie Cyberkriminelle tatsächlich ganz einfach das Sicherheitssystem ausnutzen können, das in einem Tesla-Wagen installiert ist und über die Tesla Mobile-App gesteuert wird.

Die Forscher von Promon hatten einen Laptop genutzt, um aus der Ferne das Fahrzeug vom Typ Tesla Model S zu entsperren. Sie konnten das Auto nicht nur mit einem Laptop entsperren, sondern es gelang ihnen auch, das elektronische Fahrzeug zu starten und damit wegzufahren, ohne irgendeinen Schlüssel dafür zu benötigen. Die gesamte Operation wurde durchgeführt, indem das Smartphone des Besitzers gehackt wurde.

Promon hat daraufhin ein Video veröffentlicht, das die folgenreichen und extremen Schwachstellen deutlich bloßstellt, die sich in der Mobile-App von Tesla verbergen. Das ist eine ziemlich große Sache, da die Besitzer die mobile App dafür verwenden können, um die Batterielaufzeit und den Status der Aufladung anzuzeigen, ihr Auto lokalisieren können, die Temperatur vor dem Einsteigen in den Wagen regulieren können, die Lichter aufblitzen lassen können, um den eigenen Wagen inmitten eines vollen Parkplatzes zu finden – und noch viel, viel mehr. Und ja, die App gibt es sowohl für Geräte mit iOS als auch für Android.

Dieses Sicherheitsproblem (Exploit) konnte deshalb durchgeführt werden, weil auch Social Engineering (die Manipulation eines Menschen) angewandt wurde. Die Hacker hatten den Besitzer davon überzeugt, dass eine spezielle bösartige App heruntergeladen und auf dem Smartphone installiert werden müsste. Als sie dann heruntergeladen und installiert war, bestand der nächste Schritt darin, dass die Hacker einen frei zugänglichen und offenen WLAN-Hotspot in der Nähe der Tesla-Ladestation einrichteten.

Tom Lysemose Hansen, der Gründer und CTO (Technischer Direktor) von Promon, stellte fest: „Die aktuelle Forschung von Keen Security Labs nutzt Fehler im CAN-Bus-System (Controller Area Network-Bussystem) der Tesla-Fahrzeuge aus. Damit war es ihnen möglich, die Kontrolle über eine begrenzte Anzahl von Funktionen des Autos zu übernehmen. Unser Test verwendet als Erster die Tesla-App als Zugriffspunkt und geht noch einen Schritt weiter, indem er zeigt, dass eine kompromittierte App direkt zum Diebstahl eines Wagens führen kann.“

Und die innovierende Firma hat einen Patch für die Software nur ein paar Tage nach der Veröffentlichung und dem Bekanntwerden dieser Demonstration herausgebracht, um diesen Fehler zu beheben.

„Unser Test verwendet als Erster die Tesla-App als Zugriffspunkt.“

Sorry, aber das war kein Hack in die Tesla-App. Stattdessen hat diese Firma Folgendes getan: Sie hat einen Besitzer dazu gezwungen, eine spezielle App herunterzuladen, um dessen Smartphone hacken zu können. Von dort aus ist es ihnen gelungen, die App zu kompromittieren.

Wie stiehlt man einen Tesla?

Aus der einen Perspektive ist es der Diebstahl eines Autos, indem die mobile App verwendet wird. Aus einer anderen Perspektive ist es jedoch nichts anderes als das Hijacking (wörtlich: die Entführung) eines Smartphone, um die App per Fernzugriff ausführen zu können und das Auto damit verletzlich zu machen.

„Indem Tesla sich davon entfernt, einen physischen Schlüssel zu verwenden, um die Tür aufzusperren, unternimmt Tesla im Grunde denselben Schritt, den auch Banken und die Bezahlindustrie gegangen sind. Physische Tokens („Dinge“) werden von ‚mobilen Tokens‘ ersetzt“, erläuterte Hansen. Weiterhin sagte er: „Wir sind sehr stark davon überzeugt, dass Tesla und die Autoindustrie ein vergleichbares Level an Sicherheit bieten müssen – und das ist definitiv heute so noch nicht der Fall.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

 


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