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Islamophobie

Über 20.000 Muslime in Kanada versammeln sich, um Terrorismus zu verurteilen – Medien schweigen

in Medien
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Die Verbreitung von militanten Gruppen auf der ganzen Welt, die für sich eine Verbindung mit dem Islam beanspruchen, wirft ein schlechtes Licht auf die Religion. Dies trägt zur negativen Wahrnehmung im Westen bei, wonach der Islam Terrorismus befürworte. Jedoch erlauben es wahre Gläubige der Konfession mit über einer Milliarde Anhänger einer handvoll Terroristen nicht, das Bild der Religion in den Dreck zu ziehen.

Kürzlich versammelten sich in der kanadischen Stadt Mississauga über 20.000 Muslime zu einer dreitägigen Konferenz, die darauf abzielte, für Aufklärung zu sorgen und terroristische Gruppierungen zu verurteilen, die beanspruchen, ihre abscheulichen Verbrechen im Namen des Islam zu verüben.

Bildtext: “Liebe für alle, Hass für niemanden”

Die Versammlung wurde durch die Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft organisiert, eine islamische Religionsgemeinschaft, die 1889 in Indien von Mirza Ghulam Ahmad gegründet wurde. Gegenwärtig hat die Konfession weltweit ungefähr 10-20 Millionen Anhänger. Ihr Hauptquartier befindet sich in London.

Zur Konferenz gehörte eine islamische Ausstellung, eine Reihe von Vorträgen, die Terrorismus verurteilen und eine Frage und Antwort Runde mit muslimischen Gelehrten.

Am Rande der Versammlung wurde eine Pressekonferenz abgehalten, um den Medien zu ermöglichen, Fragen über Themen zu stellen, die für die muslimische Gemeinschaft von Bedeutung sind. Weil jedoch die großen Konzernmedien weitgehend die Konferenz ignorierten, wurde über die Veranstaltung von lokalen und alternativen Medien berichtet.

Imam Azhar Haneef, ein Abgesandter des Anführers der Religion namens Caliph Hazrat Mirza Masroor Ahmad, hielt eine Ansprache, bei der er alle Formen des Terrorismus verurteilte.

Er sagte, die Auffassung des Islam von extremistischen Gruppierungen sei „umwissend“, indem er hinzufügte: „Wenn der Jugend ein wahres Verständnis des Islam vermittelt werden würde, würde sie nie irgendwelche gewalttätigen Handlungen begehen.“

Während die Bemühungen der Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft gelobt wurden, wurden die Mainstream-Medien dafür scharf kritisiert, dass sie diese wichtige Konferenz ignorierten. The Free Thought Project bemerkte dazu:

„Während die Medien geifern und sich rund um die Uhr an der Verbreitung von Angst und Schrecken durch terroristische Angriffe ergötzen, verabscheuen sie es offenbar, Bilder von friedlichen Muslimen zu zeigen, die Terrorismus verurteilen.“

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Das ist nicht das erste Mal, dass die Mainstream-Medien es versäumen, über Muslime zu berichten, die Terrorismus verurteilen.

Am 6. Dezember 2015 nahmen tausende von Muslimen an der jährlich in Großbritannien stattfindenden Arbaeen-Prozession teil, die vom britischen Husaini Islamic Trust organisiert wird. Die Mitglieder strömten auf die Straßen Londons, indem sie Schilder hochhielten, auf denen stand: „Islam fördert Menschenrechte“ und „Terrorismus hat keine Religion“, um zu unterstreichen, dass die Förderung des Friedens die zentrale Aufgabe des Islam ist. Jedoch erhielt das Ereignis trotz der Bedeutung der Botschaft der Organisation nicht die Medienaufmerksamkeit, die es verdiente.

Tweet: „Hunderte von Muslimen überfluteten gestern die Straßen Londons, um Terrorismus zu verurteilen. Die Reaktion der Medien: Schweigen.”

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/20000-muslims-turn-conference-canada-denounce-terrorism-media-silent/

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Britischer Mann, der eine Moschee mit vergammeltem Schweinefleisch angriff, stirbt im Gefängnis nach Hälfte der Haftstrafe

in Kriminalität
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Als der Vorfall der Polizei gemeldet wurde und das Videomaterial von der geheimen Kamera durchgesehen wurde, waren darauf zwei Männer zu erkennen, die in der Nähe der Moschee standen und eine St. Georg-Flagge hielten, auf die die Worte “keine Moscheen” geschrieben waren

Im Januar 2016 griffen Kevin Crehan und drei Komplizen, die alle aus dem Bristoler Vorort Totterdown stammen, eine Moschee in der Stadt mit vergammeltem Schinkenspeck an.

Schinkenspeck ist ein Fleischprodukt, das aus Schweinefleisch hergestellt wird. Der Koran, das heilige islamische Buch, verbietet seinen Anhängern in vielen Versen den Verzehr von Schweinefleisch.

Einer dieser Verse ist Al Baqara 2:173: “Verboten hat Er [Allah] euch nur (den Genuß von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist.”

Bildtext: “Berufung im Fall von Hassverbrechen, nachdem Beutel mit vergammeltem Fleisch vor Moschee geworfen wurde”

Daher ist Schweinefleisch für alle Muslime etwas Anstößiges. Die Bande, die sich dessen bewusst war, beschloss das Fleisch dafür zu benutzen, um die Moschee damit anzugreifen. Laut The Sun hinterließen die Angreifer den Schinkenspeck sowohl auf den Türgriffen der Moschee als auch auf Sandwich-Broten auf der Türschwelle.

Nachdem sie die Tat verübt hatten, machten sich die Unruhestifter davon. Jedoch gab es zu ihrem Pech eine Überwachungskamera, die auf die Moschee gerichtet war. Als der Vorfall bei der Polizei gemeldet wurde und das Videomaterial der versteckten Kamera durchgesehen wurde, zeigte es zwei in der Nähe der Moschee stehende Männer, die eine St. Georg-Flagge mit den darauf geschriebenen Worten “keine Moscheen” hielten. Es zeigte auch, wie sie das vergammelte Schweinefleisch an der Moschee hinterließen.

Crehan war leicht zu identifizieren, was auch zur Verhaftung der anderen führte. Zu den Komplizen gehörten Mark Bennett, Alison Bennett und Angelina Margaret Swales.

Das Bristoler Staatsgericht verdonnerte Crehan zu einer zwölfmonatigen Gefängnisstrafe wegen einer durch Rassismus erschwerten Störung der öffentlichen Ordnung. Bennett bekam ein neunmonatiges Urteil, Alison Bennett bekam sechs Monate und Swales vier Monate. Sie wurden im Juli 2016 verurteilt.

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Nachdem er fast die Hälfte seiner Bestrafung abgeleistet hatte, haben Gefängnisbeamte bekannt gegeben, dass Crehan gestorben sei. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.

Ein Sprecher der Strafvollzugsbehörde erklärte: “Der HMP Bristol-Gefangene Kevin Crehan (geboren am 29.08.81) starb am Dienstag, den 27. Dezember, in Haft.”

Die Gefängnisbeamten haben hinzugefügt, dass die Ursache für Crehans Tod im Rahmen eines Verfahrens der Strafvollzugsanstalt untersucht wird: “Wie bei allen Todesfällen in Haft, wird der unabhängige Ombudsmann für Haft und Bewährung den Fall untersuchen”, ergänzte der Sprecher.

In den westlichen Ländern breitet sich zunehmend Islamophobie aus. Seit der Kandidat der republikanischen Partei, Donald Trump, die herabsetzenden Kommentare abgab, dass Muslimen die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten werden solle, haben im Westen Hassverbrechen gegen Muslime sprunghaft zugenommen. Viele politische Führer des rechten Flügels haben Trumps Stellungnahme aufgegriffen, um die öffentliche Meinung gegen alle Muslime aufzupeitschen, indem sie als Terroristen abgestempelt werden.

Sogar noch vor Trumps Kommentaren haben andere politische Führer in den USA unvorteilhafte Ansichten über den Islam geäußert. Die Daily Mail berichtet, dass seit den Angriffen des 11. September in den USA die Zahl der Hassverbrechen gegen Muslime beträchtlich zugenommen hat, von zwischen 20 und 30 pro Jahr auf 500. Die Washington Post siedelt sie Zahl bei 100-150 an, ungefähr fünfmal höher als vor 9/11. Die Wahl Trumps hat die Situation weiter verschlimmert.

Laut Beobachtern sind die aktuellen Ereignisse in den USA und anderen westlichen Ländern genau das, was solche Terrororganisation wie der sogenannte Islamische Staat von Irak und Syrien wollen. Das Hauptziel der Terroristen besteht darin, Vergeltungsangriffe gegen Muslime im Westen zu schüren, um sie [die westlichen Muslime] davon zu überzeugen, dass der Westen des Islam hasst.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/british-man-who-attacked-a-mosque-with-rotten-pig-meat-dies-in-jail-after-serving-half-sentence/

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So sieht es aus, wenn Menschen Bibel Verse kritisieren, weil sie denken, sie seien aus dem Koran

in Welt
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Was passiert, wenn man kontroverse Bibelverse zitiert und vorgibt, sie stammen aus dem Koran? Genau das, was man erwartet.. und aber auch etwas überraschend bezeichnetes!

Dies ist ein soziales Experiment, dass vielleicht als Denkanstoß dienen kann, um den Spalt zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen ein wenig zu schmälern.

Zwei Holländer haben eine Bibel in einen Koran-Umschlag gelegt, ein paar blutige Passagen vorgelesen und anschließend die Leute auf der Straße zu ihrer Meinung befragt (also zum Islam). Die Reaktionen fielen genau so aus, wie man es erwarten würde… allerdings scheint sich irgendetwas in dem Moment in ihnen zu ändern, als sie erfahren, dass die Verse in Wirklichkeit aus dem Christentum stammen, z.B.:

  • „Wenn du meinen Geboten nicht gehorchst, wirst du das Fleisch deiner Söhne und Töchter essen“ (5. Mose 28,15/54);
  • „Wenn zwei Männer miteinander schlafen, müssen sie getötet werden“ (3. Mose 20,13);
  • „Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren“ (1. Timotheus 2,12)
  • “Wenn zwei Männer, ein Mann und sein Bruder miteinander raufen, und die Frau des einen hinzukommt, um ihrem Mann aus der Gewalt des anderen, der auf ihn einschlägt, zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und dessen Geschlechtsteile ergreift, dann sollst du ihre Hand abhacken. Du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen.” (Deut 25:11/12)

Noch mehr Gewalt aus der Bibel? http://www.geistigenahrung.org/ftopic27966.html

Manche scheinen über das, was sie von sich gegeben haben, beschämt. Einer gesteht sich sogar ein, dass er voreingenommen war; andere suchen die Schuld in den Medien. Alle trifft es völlig unvorbereitet, dass die Verse aus der Bibel entnommen sind – insbesondere die brutale Passage, die anführt, warum es eine gute Idee ist, eine Frau zu enthaupten.

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Das Interessante ist, dass diese Sätze nicht den Glauben repräsentieren: denn wenn man es auf den Islam überträgt, kann man sehen, wie einfach es für eine fanatische Gruppierung ist, ein heiliges Buch für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen (man schaue sich beispielsweise die extremistischen Westboro Baptisten mit ihrer “God Hates Fags” Einstellung an).

Dieses Video ist eine wertvolle Denkstütze, um uns daran zu erinnern, dass alle heiligen Schriften ein Erzeugnis ihrer Zeit sind: manche teile sind unumgänglich sexistisch oder brutal. Was darf man von einer altertümlichen Sammlung von Schriften erwarten? Das Christentum ist da keine Ausnahme. Die hasserfüllten extremistischen Interpretationen einer kleinen Minderheit haben letztlich nichts mit dem Buch oder dem Glauben als Ganzes gemein.

Der Twitter Hashtag #youaintnomuslimbruv (“Du bist kein Muslim, Bro” – in Londoner Slang) ist ein erhebendes Beispiel dafür. Dies ist ein Twitter-Trend, seitdem ein Mann nach der Entscheidung Großbrittaniens, Syrien anzugreifen, in London erstochen wurde. Ob der Täter muslimisch ist, ist bisher ungeklärt – aber laut Berichten soll er gerufen haben “Das ist für Syrien!”, kurz bevor den Mann von hinten attackierte.

Ein Zeuge soll darauf entgegnet haben “You ain´t no Muslim, bruv”, und seitdem werden diese Worte dazu genutzt, um Solidarität auszudrücken, vor allem zu den muslimischen Londonern, die immer sich immer mehr isoliert und beängstigt fühlen.


Verfasst von Sophie McAdam @ trueactivist.com

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) IslamTimes.org

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