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Irak - page 2

Untersuchung ergibt: Die USA sind für das Waffenarsenal des IS verantwortlich

in Welt
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Mehr als 30 Länder sind involviert, aber die Schuld liegt hauptsächlich bei den Vereinigten Staaten aufgrund ihrer schrecklichen Vorgehensweise bei der Invasion in Irak 2003.

Ein zur Überführung ausreichender Report von Amnesty International hat die Vereinigten Staaten als die primäre Nation genannt, die indirekt an der Bewaffnung des Islamischen Staates die Schuld trägt. Der Report schlussfolgert, dass das Pentagon zumindest teilweise für die Konzeption, das Wachstum und die anschließende Terrorherrschaft der Gruppe im Mittleren Osten verantwortlich ist.

Der IS hat viele Waffen durch illegalen Handel mit unbekannten Ländern und Waffenhändlern erworben, aber die große Mehrheit seines aktuellen Arsenals besteht aus gestohlenen Waffen aus Irak. Amnesty behauptet, dass dies nur aufgrund einer Reihe systematischer Fehler und der Unfähigkeit der Vereinigten Staaten in der Folgezeit nach der irakischen Invasion im Jahr 2003 möglich war.

Der Report legt dar:

‘US-geführten Truppen gelang es nicht, entschieden zu handeln um Missachtung der Menschenrechte zu verhindern, Vorräte zu konotrollieren, irakische Soldaten zu entwaffnen, als die Streitkräfte aufgelöst wurden, oder zu verhindern, dass zusätzliche Waffen und Importe in die Hände der Milizen gelangten, die als Todeskommandos oder Rebellen agierten. Dies wurde dadurch noch verschlimmert, dass es nicht gelant, die unterschiedlichen irakischen Sicherheitskräfte ordnungsgemäß zu überprüfen, zu kontrollieren, zu trainieren und die unterschiedlichen irakischen Sicherheitskräfte in einer Weise zur Verantwortung zu ziehen, die mit den internationalen Menschenrechten und den humanitären Gesetzen konform ist.’

Der Bericht zitiert den Armee-General John Abizaid, Kommandant des US Central Command, der die folgende Aussage vor dem US-Senat im September 2003 machte:

“Im Irakt befindet sich mehr Munition als an jedem anderen Ort, den ich in meinem Leben gesehen habe und wir können sie nicht sicherstellen. Ich wünschte, ich könnte Ihnen sagen, dass wir alles unter Kontrolle haben. Haben wir aber nicht. Wir haben definitiv nicht genug Truppen, um die Munition im Irak zu sichern.”

Doch trotz der deutlichen Warnung von Abizaid vor 12 Jahren hat sich bis heute nichts geändert.

Diese schockierende Untersuchung von Amnesty International enthüllt: ‘Zwischen 2003 und 2007 haben die Vereinigten Staaten und andere Koalitions-Mitglieder mehr als eine Million Waffen an die irakischen Streitkräfte überführt. Dabei handelte es sich um ‘Infanteriewaffen und Pistolen mit Millionen von Munitionsladungen für die irakischen Streitkräfte – obwohl die Armee erbärmlich organisiert, korrupt und schlecht diszipliniert war. Hunderttausende Waffen sind verloren gegangen und werden nach wie vor vermisst.’

Anstatt die Aussage von General Abizaid im Jahr 2003 als Weckruf zu verstehen, entschieden die Vereinigten Staaten, ihn zu ignorieren und mehr Waffen und Panzer in den Irak zu verschiffen. Die Rüstungsausgaben stiegen insgesamt von 614 Millionen US-Dollar auf mehr als 9,5 Milliarden US-Doller im Jahr 2014.

Im Jahr 2008 wurde ein Versuch unternommen, die Regulierungen für die Fremdvergabe des US-Verteidigungsministeriums zu verschärfen. Einige entscheidende Maßnahmen wurden umgesetzt, um den Export und Transfer der Waffen in den Irak zu kontrollieren, aber im Jahr 2014 wurde dem Pentagon vom Kongress gestattet, auf diese Regulierungen zu verzichten und den Waffentransfer in den Irak fortzuführen. Bis 2014 hatten die Vereinigten Staaten kleine Waffen und Munition im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar an die irakische Regierung ausgeliefert.

‘Während der Invasion und ihren Folgen entschied sich die US-geführte Koalition dafür, die irakische Armee aufzulösen, die schätzungsweise 400.000 Mann stark war, was bedeutete, dass viele zehntausende Soldaten nach Hause zurückkehrten oder mit ihren Waffen untertauchten. Zusätzlich dazu erbeuteten irakische Zivilisten und bewaffnete Gruppen, die sich nach der US-Invasion formten, irakische Militär- und Polizeiwaffen, als die Streitkräfte der Koalition darum kämpften, die Kontrolle über die Militärvorräte zu bewahren.’

Amnesty schlussfolgert:

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‘Fehler, die während der US-angeführten Besatzung gemacht wurden, führten zur massenhanften Ausbreitung kleiner und leichter Waffen, die den Konflikt bis heute weiter schüren. Die Anzahl und Vielfalt der IS-Waffen- und -Munitionsvorräte steht für Jahrzehnte des unverantwortlichen Waffentransfers in den Irak und für die zahlreichen Fehler, die von der US-geführten Besatzungsveraltung bei der Sicherung der Waffenlieferungen und -Aufbewahrung gemacht wurden.’

ISIS hat ebenfalls von der Freien Syrischen Armee Waffen erbeutet, die von den Vereinigten Staaten und ihren Alliierten in ihrem Kampf zum Sturz von Präsident Assad unterstützt und ausgerüstet wird. Amnesty berichtet:

‘ISIS hat ebenfalls Zugriff zu Waffen von anderen Quellen bekommen – insbesondere durch die Eroberung oder den Verkauf syrischer Militärvorräte und Ausrüstung, die bewaffneten Oppositionsgruppen in Syrien von Ländern wie der Türkei, den Golfstaaten und den Vereinigten Staaten geliefert wurden.’

“Das umfangreiche und vielfältige Waffenarsenal, das von der bewaffneten Gruppe verwendet wird, die sich selbst der Islamische Staat nennt, ist ein bezeichnender Fall dafür, wie fahrlässiger Waffenhandel massenhaft Gräueltaten begünstigt”, sagte Patrick Wilcken, der zuständige Forscher für Rüstungskontrolle, Sicherheit, Handel und Menschenrechte bei Amnesty International in einem Statement.

Dieser Bericht ist ein PR-Desaster für das Pentagon und zwar nicht nur deshalb, weil er die furchtbare Unfähigkeit der Vereinigten Staaten aufdeckt. Amnesty International deutet tatsächlich an, dass ISIS im Grunde genommen gar nicht existieren würde, wenn der desaströse Irakkrieg im Jahr 2003 nicht stattgefunden hätte, im Zuge dessen schreckliche Verstöße gegen die Menschenrechte irakischer Zivilisten und gegen Inhaftierte im Gefängnis von Abu Ghraib begangen wurden, die einen radikalen Aufstand gegen all jene entfachte, die als westliche Unterdrücker gesehen wurden. So wird dargelegt:

‘Nach der US-geführten Invasion des Irak im Jahr 2003 und dem nachfolgenden Sturz von Präsident Saddam Hussein formierte sich eine Vielzahl aufständischer bewaffneter Gruppen, die hauptsächlich aus sunnitischen Männern bestanden und sich gegen die Besatzungsmächte und die von Schiiten dominierte irakische Regierung widersetzten. Die Gruppe Al-Tawhid wa al-Jihad, die vom Jordanier Abu Musaab al-Zarqawi 2002 gegründet wurde, wurde zu einer treibenden Kraft in der Aufstandsbewegung, nachdem sie sich zu al-Qa’ida bekannt hatte und al-Qa’ida im Irak aufgebaut hatte. Als Abu Mussab al-Zarqawi im Jahr 2006 im Zuge eines US-Luftangriffs getötet wurde, benannte sich al-Qa’ida im Irak in den Islamischen Staat im Irak um.’

Daran tragen die Vereinigten Staaten zweifellos die Schuld und sie müssen jetzt tun, was sie können, um den Schaden zu begrenzen, den sie durch Fehler in der Vergangenheit angerichtet haben und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Die Schuld liegt jedoch beim allgemeinen globalen Waffenhandel: Amnesty International schätzt, dass ISIS Waffen verwendet, die in nicht weniger als 30 unterschiedlichen Ländern hergestellt wurden, darunter auch Alliierte Amerikas, namentlich Großbritannien, Deutschland und die Golfstaaten. Andere Länder, die den Islamischen Staat auf indirektem Weg ausgestattet haben, sind unter anderem Italien, Südafrika, die Balkanstaaten (Länder Osteuropas), Russland, Kroatien, Belgien, China und Österreich.
Hinsichtlich des Schwarzmarkt-Waffenhandels hat die Untersuchung ‘illegitimen Handel von Waffen, Munition und Waren mit doppeltem Verwendungszweck (Zivilgüter, die militärisch verwendet werden können) über die türkische Grenze’ enthüllt. So wird aufgedeckt:

‘Am 29. Mai 2015 hat die türkische Zeitung Cumhuriyet Fotos und Videoaufnahmen von einem angeblichen Laster-Konvoi veröffentlicht, der von der türkischen Nachrichtendienst-Organisation (MIT) gepachtet worden sein soll und Waffen für Rebellengruppen in Syrien im Januar 2015 transportierte. Gemäß dem Report wurde der Konvoi von türkischen Regierungsvertretern angehalten und untersucht; angeblich befanden sich darin 1.000 Granatwerfer, 1.000 Granaten, 50.000 Patronenkartuschen für Maschinenpistolen und 30.000 Patronenkartuschen für schwere Maschinengewehre, die unter Sanitätsartikeln versteckt waren. Der türkische Präsident Erdoğan und Premierminister Davutoğlu bestritten, dass die Laster Waffen transportierten und behaupteten, dass darin Hilfsgüter für türkischstämmige Einwohner Syriens befördert wurden.’

Wenn der türkische Präsident Erdoğan, ein starker Verbündeter des Westens, wirklich Waffen an den Islamischen Staat verkauft, wäre das die zweite ISIS-bezogene böse Überraschung in weniger als einem Monat: Er wurde kürzlich dessen beschuldigt, Öl von der Terrororganisation gekauft zu haben. Es scheint, dass wir im Westen einige unserer wunderbaren Freundschaften überdenken sollten.

Zusammengefasst bestätigt der Bericht, was den meisten von uns schon vor langer Zeit klar wurde: Man kann den globalen Terrorismus nicht aufhalten, wenn man nicht dazu bereit ist, Waffen an welche irre Gruppe oder an welche Regierung auch immer zu verkaufen, die das Geld dafür hat. Die Politiker in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, Deutschland und Frankreich, die fadenscheinig über die ‘moralischen’ Gründe sprechen, warum sie in den Krieg gegen den Islamischen Staat in Syrien ziehen, sollten einen ganz genauen Blick auf diesen Amnesty-Bericht werfen und die Waffenregulierungen als Angelegenheit mit höchster Dringlichkeit behandeln. Bis der Waffenhandel unter Kontrolle ist, werden die Bomben, die wir jetzt abwerfen, wenig Wirkung zeigen.

‘Diese Katastrophe ist ein weiterer Weckruf’, schlussfolgert Amnesty. ‘Alle Staaten müssen langfristig denken und weitaus gründlicher institutionelle Risikoabschätzung durchführen zu allen Entscheidungen bezüglich des Waffenexports und dann bei ihren Handlungen weitaus größere Vorsicht und Zurückhaltung walten lassen, wenn sie Waffen transferieren und verwalten.’

Wie steht ihr dazu? Bitte kommentiert und teilt diese Nachricht.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

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Engel des Todes: Der Mann, der 1500+ ISIS-Mitglieder tötete

in Politik
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Im andauernden Kampf um Tikrit kämpfen die irakischen und die iranischen Armeen, sowie die zugehörigen irakischen schiitischen und sunnitischen Soldaten mit dem Ziel, versteckte Angreifer aus dem Islamischen Staat Irak und die Levantiner zu eliminieren, wodurch sie zur ansteigenden Zahl der Todesopfer und zum materiellen Schaden ihrer Ballungsräume beitragen. Ebenso gibt es einen Synchronkrieg, der in der Online-Welt gefochten wurde und wird und über die Mainstream-Medien, was wiederum zur Herausbildung neuer Kämpfer führt, die sowohl die Irakis als auch die Iraner entkernen können.

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Bildquelle: Google Image – Ein Bild von Abu Azrael, stehend in voller Montur, die Hand zum Siegeszeichen erhoben.

Bilder von einer Vielzahl Internetquellen zeigen einen Mann, der für einige ein Held und für andere einfach nur eine Todesursache ist. Sein Name lautet Ayyub Faleh al-Rubaie und er ist ebenso bekannt als Abu Azrael, was übersetzt in etwa Todesengel heißt. Einst ein normaler Bürger, nimmt er nun am Kampf um Tikrit teil und ist so gesehen nicht weniger als ein Superhelden-Charakter, der zusammen mit dem gewachsen ist, was sich im Irak nun als ein langwieriger Machtkampf darstellt. Die Medien weltweit werden nicht müde, diese Information weiterzugeben, so wie auch ihre Turtelei mit dem Aufstieg von ISIL, sowie deren Verwendung sozialer Medien.

Ayyub Faleh al-Rubaie ist jedoch zufälligerweise ein sagenhafter schiitischer (weltweit zumeist* in der Minderheit) Kämpfer, dessen Mut und Bekanntheit ihm die Bezeichnung des irakischen Rambo eingebracht haben. Er ist zum Unterstützer der Menschen geworden, die sich auf den ISIL- und irakischen Hoheitsgebieten zur Wehr setzen. Seine Vorgehensweise und sein Äußeres entsprechen der Grausamkeit des so genannten Islamischen Staates, auch bekannt als Daesh und ISIS. Beispielsweise wurde er beim Tragen von Schusswaffen, Dolchen, Äxten und beim Halten von Schwertern fotografiert und in vielen Fällen bei der Misshandlung der Körper toter ISIS-Soldaten.

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Bildquelle: Google Image – Abu Azrael in kniender Position gezeigt, möglicherweise inmitten eines Kampfes oder im Training aufgenommen.

Die Frage, die man stellen sollte, lautet: Warum er, wo doch so viele Tausende Menschen sich abmühen und für die Sache kämpfen, an die sie genau wie er glauben. Dazu kann man nur sagen: Er  war zur rechten Zeit am rechten Ort. Das Thema einfach nur hervorzuheben oder seine Identität zu betonen führt zu einem größeren Dilemma der Verbindung der Kämpfe im Cyberspace und der realen Welt, wo es nun weitaus schwieriger geworden ist, Neuigkeiten von den übermittelten Adaptionen zu trennen, die in der Onlinewelt erschaffen werden.

Den Feind zu bekämpfen ist sozusagen postmodern, egal ob man auf der schiitischen Seite der Kämpfer steht, die ein Idol aufbauen, um ähnlich bevorzugt zu werden, oder ob man das Außenministerium ist, das Strategien für Twitter-Posts erstellt, um ISIL in Verruf zu bringen. Natürlich existieren neben diesem signifikanten Durchbruch neuer Technik zusammen mit der Vernebelung der Wahrheit auch Fakten auf dem Boden der Unsicherheit. Diese besagen, dass die Bevölkerung Syriens und des Irak weiterhin auf die Straße gesetzt werden (in ihrem Land und ebenso in den Ländern, die ihnen Asyl gewährt haben) – aufgrund des Bürgerkriegs in Syrien und aufgrund des Andrangs durch ISIL.

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Bildquelle: Google Image – Ein Cartoon, der Abu Azrael mit der Flagge des Daesh (ISIL oder ISIS) zeigt.

Loyalität, egal ob gegenüber der Armee, die Daesh bekämpft oder ob gegenüber ISIS selbst, sollte niemals auf sozialen Netzwerken beruhen, sondern sollte das Resultat einer langen Phase der Akkulturation und Charakterentwicklung sein. Was jedoch in den sozialen Medien geschieht, hat Einzelne weit abseits der Kampfzonen dazu ermächtigt, über den gegenwärtigen Krieg ‘auf einen Blick zu urteilen’, was die Entwicklung digitaler Persönlichkeiten erleichtert, die gefeiert oder geächtet werden können – je nach dem eigenen Urteil.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. Quellen: Elite Readers, Wikipedia

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Hillary´s E-Mails legen nahe, dass Bush und Blair über den Irak gelogen haben – ein „Blutsversprechen“ geschlossen haben, um den Menschen den Irakkrieg aufzuzwingen

in Politik
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Es scheint so, als sei George W. Bush in Bezug auf den Irakkrieg nicht ganz aufrichtig gewesen.

Aber wen interessiert das schon; erbauen wir ihm zu Ehren doch lieber noch ein weiteres Museum; das als Ehrung für den Mord an Millionen Irakern wird ein wenig einsam..

Deklassifizierte Emails haben nun offengelegt, wie oft die Bush Administration und seine Vertreter in der Vorkriegsperiode gelogen haben. US Gerichte haben nun die Veröffentlichung beschlossen.

Den Email Verkehr „erbte“ niemand geringeres als Hilary Clinton (auf ihrem privaten Email-Server) während ihrer Amtszeit als Staatssekretärin unter Obama. Gut gemacht, Hilary! Abgesehen davon, dass es ein unglückliches Versehen war, dass überhaupt jemand Kenntnis davon nahm, scheint die Paranoia des Hortens von Daten zumindest einmal ihr Gutes gehabt zu haben.

Unter den Autoren der Mails befindet sich auf Colin Powell, ehemaliger Staatssekretär – die Nachricht, verfasst am 28 März 2002, eine Woche vor dem berühmt-berüchtigten Treffen Blairs mit Bush auf dessen Ranch in Crawford, Texas (5. bis 7. April 2002). Das Treffen der beiden Gefährten wurde als Crawford Gipfel bekannt. Auch wenn Verschwörungstheoretiker schon lange behaupteten, dass dort die Invasion des Iraks besprochen wurde – die E-Mail beweist dies nun zweifelsohne.

Powell: Blair steht in Bezug auf den eingeschlagenen Weg der Terrorismusbekämpfung und des Iraks auch weiterhin zu dir und den Vereinigten Staaten. Er wird dir strategische, taktische und auch Leitfäden zum öffentlichen Sektor darlegen, die aus seiner Sicht den globalen Rückhalt für unser Vorhaben bestärken werden… Vor allem von zwei Punkten ist er überzeugt… der Sieg über Saddam wird zu mehr regionalen Erfolgen führen.

In einer Stellungnahme während des Crawford „Gipfels“ ließ Blair verlauten, dass „[wir] in dieser Angelegenheit […] alle Punkte in Betracht ziehen [müssen]. Militärische Interaktionen schließen wir bisher aus.“ – außerdem strebe man eine diplomatische Lösung an. Bullsh**. „Diese Stellungnahme war keine geheime, sondern eine öffentlich erklärte. Hier geht es nicht um eine Lüge, eine Verschwörungstheorie, oder eine mutwillige Täuschung. Es handelt sich um eine Entscheidung. Was ich damit meinte, war „Wir werden euch in der Konfrontation und dem Umgang mit dieser Bedrohung unterstützen.““ Notiz an mich selbst: Immer wenn Politiker etwas als „Verschwörung“ bezeichnen, ist das ein Indiz dafür, dass sie alles daran setzen, die Wahrheit ans Licht zu bringen..

In seinen Memoiren betonte Blair ein weiteres Mal, dass es sich um „einen Mythos“ handelt, dass er ein „Blutsversprechen“ eingegangen sei, in den Krieg einzutreten. Er hält daran fest: „Ich habe nie so ein Versprechen gegeben.“

In Bezug auf den Irakkrieg hat er bei jedem Schritt, jedem Atemzug, jedem niedergeschriebenen Wort, gelogen… die beiden (Bush und Blair) planten einen Konflikt und die Eroberung des Iraks, um diesen als Stützpunkt nutzen zu können – oder einen „regionalen Erfolg“, wie Powell es nennt.

Die Bevölkerung wurde tatsächlich im Glauben gelassen, Blair folge nur Bush´s Weisungen – ganz im Stile eines Schoßhündchens – und habe dabei keine Ahnung gehabt, in welche Situation er das Vereinigte Königreich hineinführte. Wohingegen die Mails nun ganz klar zeigen, dass er auf voller Linie mit Bush war und ihm sogar bei dem Entwerfen des Master Plans geholfen hat… Wenn überhaupt war Bush derjenige, der ahnungslos darauf hoffte, dass Blair eine Lüge zum Besten geben würde, die groß genug wäre, um die Bevölkerung hinters Licht zu führen.

Ein Memo der US Botschaft in London zeigt, dass Blair, bzw. einige seiner Bediensteten, Bush ausspionierten, um Informationen sicherzustellen, die Bush verwenden könnte, um die britische Bevölkerung dazu zu bringen, diesen Krieg zu befürworten. Politiker, die uns dahingehend manipulieren, dass wir unschuldige Menschen ermorden? Sag mir bitte, dass das nicht wahr ist!

Premierminister Tony Blair bekräftigte öffentlich seine Überzeugung für eine aktivere Irak-Politik. Führt man sich allerdings Umfragen der Wählerschaft vor Augen, so fällt auf, dass eine hohe Anzahl an Parteikollegen gegen militärische Aktionen jedweder Art im Irak sind. Ein Großteil bestätigte aber, dass sie gewillt sind, ihre Meinung zu ändern, falls es Beweise dafür gäbe, dass der Irak in die Geschehnisse des 11.09.2001 oder anderen terroristischen Handlungen involviert gewesen sei. Einige würden sogar von einer passiven Politik absehen, falls es tatsächliche (und öffentliche) Erkenntnisse über den Massenvernichtungswaffen-Status des Iraks bzw. eine Zuspitzung dieses gebe.

Wie zu erwarten war, schlüpften auch die Medien kurz nach dem Gipfel in ihre Rollen. So spielten sie die Bedrohung durch Terrorismus hoch, indem sie andeuteten, Saddam Hussein unterstütze Al-Qaida und besitze Massenvernichtungswaffen… So wurde die öffentliche Meinung völlig umgekehrt – und das nur durch fortwährende Lügen.

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Die Veröffentlichungen waren für diejenigen von uns, die bereits zwei und zwei zusammengezählt hatten, wenig überraschend – allerdings mag dies vielleicht für den Rest von uns der entscheidende Denkanstoß sein, die Mainstream Medien und Aussagen unserer Politiker zu hinterfragen, wenn es darum geht, unsere Kinder in einen sinnlosen Krieg marschieren zu lassen.

Unten ist der deklassifizierte Email-Verkehr beigefügt:

***MAIL ONLINE - IF RUN FULL DOCUMENTPLEASE SUN SIDE BY SIDE AND MAKE FONTS LOOK SAME SIZE *** For Tony Blair story for Mail on Sunday Politics page Email from Colin Powell Image vis Glen Owen MOS political reporter

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Verfasst von CoNN

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) Al Arabiya News

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