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Cannabis - page 3

Offiziell bestätigt: Australien legalisiert medizinisches Marihuana

in Gesundheit
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“Dafür haben wir uns eingesetzt: die medizinische Verwendung von Marihuana. Wir glauben, dass der verantwortungsbewusste Umgang mit der Pflanze dem Nutzer hilft.”

Australien ist das neueste Mitglied in der Reihe der Staaten, die unsere Stimmen erhört haben. In Australien haben Aktivisten, die sich für die Nutzung von Marihuana für medizinische Zwecke aussprechen, jahrelang dafür gekämpft, dass die Pflanze legalisiert wird.

Jetzt hat das Land reagiert. Am Mittwoch verabschiedete das australische Parlament ein Gesetz, mit dem die medizinische Verwendung von Marihuana nun offiziell legalisiert ist.

Die neue Maßnahme ist eine Erweiterung des bestehenden Betäubungsmittelgesetzes (Narcotic Drugs Act). Damit wird es in dem pazifischen Staat zum ersten Mal möglich sein, Marihuana legal für medizinische und wissenschaftliche Zwecke anzubauen.

Sussan Ley, die australische Gesundheitsministerin, setzte einen Tweet aus dem australischen Hauptstadtterritorium Canberra ab und drückte damit ihre Dankbarkeit für die neuen Änderungen an dem Gesetz aus.

Sussan gab ebenfalls eine Erklärung ab, in der sie Aktivisten pries, die an vorderster Front für diese Meilenstein-Errungenschaft in dem Land gekämpft haben. Sie sagte, sie sei sehr glücklich, da von nun an diejenigen nicht länger wie Kriminelle behandelt würden, die die Pflanze zur Behandlung ihrer Krankheiten verwenden.

“Das ist ein historischer Tag für Australien und für die vielen Befürworter, die lange und hart gekämpft haben, um das Stigma zu bekämpfen, das auf medizinischen Cannabis-Produkten lastet, so dass die echten Patienten nun nicht mehr länger wie Kriminelle behandelt werden. Das ist das fehlende Puzzlestück auf dem Behandlungsweg des Patienten, der jetzt nahtlosen Zugang zu vor Ort hergestellten medizinischen Cannabis-Produkten erhält, die vom Anbau direkt in die Apotheke gelangen”, sagte Sussan.

CNN berichtet, dass Patienten, die darauf gewartet haben, Marihuana zur Bekämpfung ihrer Krankheiten zu verwenden, die Regierung dafür loben, dass diese endlich zur Einsicht gekommen ist.

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Im Februar 2015 verstarb der 25-jährige Daniel Haslam aufgrund von unheilbarem Darmkrebs. Vor seinem Tod hatte ihm jemand Marihuana als alternatives Medikament zur Behandlung seiner Krebserkrankung empfohlen. Obwohl er die Krankheit nicht überlebte, gab seine Mutter Lucy Haslam später bekannt, dass die Verwendung von Marihuana zur Behandlung von unheilbarem Darmkrebs weitaus effektiver war als die Chemotherapie.

Danach gründete Lucy den Interessenverband United in Compassion (etwa: in Mitgefühl vereint). Die Gruppe startete eine Petition, in der sie die australische Regierung drängte, die medizinische Verwendung von Marihuana zu legalisieren. Die Petition wurde fast 300.000mal unterzeichnet und wird als die erfolgreichste Petition bezeichnet, die jemals in Australien lanciert wurde.

Als dann die neue Verordnung zu der Pflanze angekündigt wurde, trug Senator Richard Di Natale Daniels Geschichte dem Parlament vor. Er sprach Lucy seinen Respekt dafür aus, dass sie sich für andere Patienten einsetzte, die sich derzeit in Situationen befinden, die der ihres verstorbenen Sohnes ähneln.

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“Es ist äußerst angemessen, dass wir heute diesen Gesetzesentwurf verabschieden, der einen Schritt in die Richtung bedeutet, dass medizinisches Cannabis fortan für Menschen wie Dan zur Verfügung steht. Vielen Dank an Sie, Lucy, für alles, was Sie getan haben. Seien Sie sich dessen versichert, dass die Trauer, der Schmerz und das Leiden Ihrer Familie nicht umsonst gewesen sind und dass dies das Vermächtnis ist, das Dan hier im Parlament hinterlässt”, sagte Senator Di Natale.

Obwohl die Pflanze zur medizinischen Verwendung bereits legalisiert wurde, müssen die entsprechenden Regulierungen immer noch geschaffen werden. Außerdem müssen Produktionslizenzen angefragt werden, bevor die Produktion in Australien offiziell beginnen kann. Die Gesundheitsministerin erinnerte die Menschen auch daran, dass die Änderungen nicht für der Erholung dienendes Marihuana gelten, das weiterhin illegal ist.

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Der Sydney Morning Herald berichtet, dass einige Patienten die Marihuana-Produkte auf dem Schwarzmarkt kauften und ständig wegen des Konsums und des Besitzes von Drogen belangt worden waren, da es bislang illegal war, medizinische Marihuana-Produkte anzubauen und zu importieren. Diese neue Gesetzesänderung stellt für sie also eine Art von Entlastung dar.

Forschungsergebnisse besagen, dass die Marihuana-Pflanze mehr als 400 einzelne Chemikalien in sich trägt; somit ist die Pflanze eine der gehaltvollsten auf dem Planeten.

In mehreren Ländern wird derzeit über die Legalisierung der Pflanze diskutiert. In Westafrika hat zum Beispiel Kofi Annan, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Regierungen in der Region dazu aufgefordert, die Pflanze zu legalisieren.

In den Vereingten Staaten war Kalifornien der erste Staat, in dem 1996 die medizinische Verwendung von Marihuana erlaubt wurde. Derzeit sehen insgesamt 23 Staaten, unter anderem der District of Columbia und Guam, die umfassende öffentliche medizinische Nutzung von Marihuana vor. Studien haben ergeben, dass Marihuana effektiv einige der Symptome lindert, die mit HIV/AIDS in Zusammenhang gebracht werden, sowie mit Krebs, Glaukom (grüner Star) und Multipler Sklerose.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Neue Erkenntnis: Brasilianisches Wespengift tötet Krebszellen, ohne dabei gesunden Zellen zu schaden

in Krebs
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Laut kürzlich durchgeführten Studien von Professor Mario Palma an der staatlichen Universität von São Paulo (Brasilien), verfügt das Gift der brasilianischen Wespe über die Fähigkeit, Krebszellen zu zerstören, ohne dabei gesunden Zellen Schaden zuzufügen. Seine Forschung hat ergeben, dass im Speziellen die Polybia-Paulista-Wespe über das passende Gift für diese Anwendung verfügt. Das von dieser Wespe produzierte Toxin heißt MP1 (Polybia-MP1). Man weiß darüber, dass es gezielt Krebszellen angreift und zerstört.

“Krebstherapien, welche die Fettzusammensetzung der Zellmembran angreifen, wären die Grundlage für eine ganz neue Art von Anti-Krebs-Präparaten. Das könnte dabei helfen, neue Kombinationstherapien zu entwickeln, in denen mehrere Medikamente simultan zur Behandlung von Krebs verwendet werden, indem sie gleichzeitig unterschiedliche Teile der Krebszellen angreifen”, sagte der Co-Autor der Studie Paul Beales.

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João Ruggiero Neto von der staatlichen Universität von São Paulo ist weiterer Forscher aus diesem Team. Er erläutert den Prozess genauer: “Diese großen Poren entstehen binnen Sekunden. Sie sind groß genug, um es wichtigen Molekülen wie RNA und Proteine zu ermöglichen, aus den Zellen auszutreten. Die drastische Verstärkung der Permeabilisierung, die von dem Peptid in Gegenwart von PE induziert wurde, sowie die Größe der Poren in diesen Membranen haben uns überrascht.”

“Wenn wir den Wirkungsmechanismus dieses Peptids verstehen, wird uns das bei der Durchführung translationaler Studien zur Übertragbarkeit des Phänomen helfen. Damit können wir das Potenzial dieses Peptids und seine Verwendung in der Medizin weiter erforschen. Da sich im Labor herausgestellt hat, dass es gezielt Krebszellen angreift und für normale Zellen nicht giftig ist, ist dieses Peptid potenziell sicher, aber weitere Forschung wäre vonnöten, um das zu beweisen”, fügt Beales hinzu.

Aktuell wird an einer Vielzahl natürlicher Alternativen zur Behandlung von Krebs geforscht, um eine Wahlmöglichkeit neben den gefährlichen und ineffektiven Strahlungstherapien zur Verfügung zu stellen. Wie Tue Activist bereits berichtete, ist Marihuana zu einer äußerst vielversprechenden Behandlungsmethode für Krebs geworden, jetzt da die Regierungen die Einschränkungen seiner Erforschung zu lockern beginnen.

Von John Vibes bei trueactivist.com. Der Autor, Forscher und investigative Journalist schreibt für  True Activist; er interessiert sich insbesondere für Gegenkultur (Counterculture) und den Drogenkrieg. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Nachdem er seinen eigenen Krebs mit Cannabis kuriert hat, heilte dieser autodidaktische Arzt mehr als 5.000 Patienten

in Krebs
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Rick Simpson ist weltweit eine der Symbolfiguren für Cannabis und ein Aktivist für die Legalisierung von Marihuana. Er hat mit Cannabis-Öl mehr als 5.000 Menschen geheilt – nachdem bei ihm selbst 2002 die Diagnose der schlimmsten Form von Hautkrebs gestellt wurde und er die gefürchtete Krankheit mit Hilfe von Hanf-Öl besiegt hat.

Rick ist ein autodidaktischer Arzt (Selbststudium), denn eigentlich ist er ein Maschinenbauingenieur aus Kanada. Er berichtete dem Telegraf, wie er das Karzinom besiegte und gegen die Regierung und korrupte Ärzte kämpfte. Außerdem teilte er das Rezept, das alle Arten von Tumoren tötet und eine weitere große Anzahl ernsthafter gesundheitlicher Probleme, so wie Diabetes, Arteriosklerose, Multiple Sklerose, Epilepsie, Asthma und Schuppenflechte – in nur 90 Tagen.

“Ich sage den Leuten immer – Cannabis wird euch heilen und ihr werdet sehen, dass es die derzeit beste Medizin ist, die es auf der Welt gibt!”

Er erinnert sich daran:

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“Es war im Jahr 2002. Die Ärzte hatten mich aufgegeben, weil ich bereits mehr als eine erfolglose Operation an drei pigmentierten Läsionen auf meiner Gesichtshaut hinter mir hatte. Sobald diese entfernt wurden, tauchten sie sogar noch verseuchter wieder auf! Da das Studium der Pflanzen seit Jahren eines meiner Hobbys war, erinnerte ich mich eines Tages, als ich mir meine Wunden im Spiegel ansah, an eine Studie von der University of Virginia, in der stand, dass THC als aktiver Bestandteil von Cannabis Krebs würde heilen können. Ich nahm etwas von den Cannabis-Öl, das ich vorab vorbereitet hatte, aus dem Schrank und trug ein paar Tropfen davon direkt auf die Wunde auf.

Nach vier Tagen entfernte ich die Bandagen und ich traute meinen Augen kaum! Die Wunde war nicht mehr zu sehen und meine Haut hatte sich regeneriert! Ich begann sofort damit, den Leuten zu erzählen, wie ich Hautkrebs mit Cannabis-Öl geheilt hatte… Alle lachten mich aus, aber elfeinhalb Jahre sind seitdem vergangen und der Krebs ist immer noch nicht wieder zurückgekehrt.”

Ab diesem Zeitpunkt beschloss Rick, Menschen in Not zu helfen. Unter der Vielzahl der unglaublichen Geschichten über Menschen, die er geheilt hat, sticht vor allem die letzte heraus: Dabei geht es um einen 80-jährigen Mann, der Lungenkrebs hatte und praktisch schon auf dem Totenbett lag. Nach einer sechswöchigen Behandlung mit Hanföl brauchte er kein Insulin mehr und nach drei Monaten war er vollständig geheilt.

Die Reise war für Rick keine Spazierfahrt. 2005 wurde er vier Tage lang dafür eingesperrt, dass er Marihuana kultuvierte, bessaß und verkaufte (er behauptet, niemals Gras verkauft zu haben, nur Hanföl). Er “kam durch” mit einer Geldstrafe über 2.000 US-Dollar, obwohl man ihm einmal sogar mit 12 Jahren Haft gedroht hatte.

“Das Schlimmste daran war die Tatsache, dass die Geschworenen Menschen waren, deren Angehörige ich mit Hanföl behandelt hatte. Sogar der Richter wusste, dass das Ganze eine Farce war. Einmal sagte er sogar, dass er mich auszeichnen sollte, anstatt mich zu verurteilen. Alle wussten es und niemand konnte etwas dagegen tun. Sie ließen es nicht einmal zehn Patienten bezeugen, dass ich ihren Krebs geheilt hatte. Sie ließen die Ärzte nicht vorsprechen und sie ließen mich die medizinische Dokumentation zu den Effekten meines Öls nicht vorzeigen.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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