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Barack Obama

Obama brauchte mehr als zwei Jahre, um soviele Zivilisten zu töten – Trump brauchte dafür weniger als sechs Monate

in Geopolitik/Menschenrechte

Eine neue Untersuchung zeigt, dass der monatelange Bombardierungsfeldzug von US-Präsident Donald Trump gegen ISIS bereits zu so vielen Todesopfern unter Zivilisten geführt hat wie diejenigen, die auf das Konto des Weißen Hauses unter der Führung Obamas über mehrere Jahre gehen.

Laut einer Airwars-Untersuchung, die für The Daily Beast durchgeführt wurde, wurden von 2015 bis zum Ende der Amtszeit Obamas Anfang dieses Jahres mindestens 2.300 Zivilisten durch Angriffe der Koalition getötet. Aber zum 13. Juli, ungefähr ein halbes Jahr seitdem Trump Präsident ist, sind wahrscheinlich 2.200 Zivilisten durch Angriffe der Koalition gestorben.

Das entspricht ungefähr 80 zivilen Opfern pro Monat in Irak und Syrien unter Obamas Weißem Haus; während Trumps kurzer Amtszeit im Weißen Haus sind es ungefähr 360 pro Monat.

Samuel Oakford schreibt: „Airwars schätzt, dass sich die ungefähre Minimalzahl an getöteten Zivilisten durch Angriffe der Koalition unter Trumps Führung innerhalb seiner ersten sechs Monate im Amt verdoppelt haben wird.“

Der Grund für den Trend könnte auf einen neuen Kriegsplan zur Bezwingung von ISIS zurückzuführen sein. Er beinhaltet eine Verlagerung zu dem, was der Verteidigungsminister James „Mad Dog“ Mattis “Vernichtungstaktik” zur Bezwingung von ISIS-Kämpfern nannte, und dass der Präsident „im richtigen Maß Vollmachten übertragen“ habe, „um aggressiv und rechtzeitig feindliche Schwächen asuzunutzen“.

Im März, dem „Monat, nachdem Mattis den neuen Plan vorlegte, töteten US-geführte Streitkräfte wahrscheinlich mehr Zivilisten als in den ersten 12 Monaten der Koalitionsangriffe – zusammengenommen“, schreibt Oakford.

Mattis argumentiert, dass es keine Veränderungen bei den Einsatzregeln gegeben habe. Ned Price, der Sprecher für den Nationalen Sicherheitsrat unter der Obama-Regierung, wies dies zurück, indem er zu Airways sagte: „Es gibt eindeutig einen enormen Unterschied zwischen dem, was wir von führenden Militärs gehört haben, die sagen, dass es keine Veränderung bei den Einsatzregeln gegeben habe und bei dem, was wir vor Ort sehen.“

Überwachsgruppen für die Einhaltung von Menschenrechten, zu denen die von der UNO ernannte Commission of Inquiry for Syria und Amnesty International gehören, sind über die Zunahme von zivilen Opfern besorgt.

Der hochrangige Befehlshaber der Koalition, Generalleutnant Stephen Townsend, hat deren Anschuldigungen scharf zurückgewiesen. „Zeigen Sie mir irgendeinen Beweis dafür“, sagte er mit Verweis auf die Erklärung des UNO-Ermittlers Paulo Pinheiro, dass die US-geführte Koalition für einen „gigantischen Verlust an Menschenleben von Zivilisten“ im syrischen ar-Raqqa verantwortlich sei. Auf Amnestys Behauptung, dass die Koalition mit „rücksichtslosen ungesetzlichen Angriffen“ auf Zivilisten im irakischen West-Mossul verbunden sei, sagte Townsend: „Ich würde die Leute von Amnesty International oder jeden anderen da draußen, der diese Vorwürfe erhebt, dazu auffordern, zuerst ihre Fakten zu recherchieren und sicherzustellen, dass sie aus einer Autoritätsposition heraus sprechen.“

Darüber zu streiten, ob es eine Veränderung bei den Einsatzregeln gab, ist nicht hilfreich, sagte dazu Andrea Prasow, die stellvertretende Washingtoner Direktorin bei Human Rights Watch gegenüber Airwars. „Unter dem Strich zählt, dass mehr Zivilisten sterben. Was auch immer der Grund dafür sein mag, es sollte den USA große Sorgen bereiten“, sagte sie.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/took-obama-two-years-kill-many-civilians-took-trump-less-six-months/

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Ein Friedensnobelpreisträger warf 2016 26.000 Bomben ab

in Politik

Laut einer Schätzung, die von Micah Zenko, einem Senior Fellow des Council on Foreign Relations (CFR), sowie der Expertin für nationale Sicherheit und wissenschaftlichen Mitarbeiterin des CFR, Jennifer Wilson, angefertigt wurde, warf US-Präsident Obama im Jahre 2016 über 26.0000 Bomben ab.

Syrien wurde von 12.192 Bomben getroffen, der höchsten Zahl aller Länder auf Obamas Liste. Irak rangiert knapp dahinter an zweiter Stelle, indem es 12.095 Bomben abbekam. Insgesamt warf der Friedensnobelpreisträger letztes Jahr in sieben Ländern mindestens 26.171 Bomben ab.

Wie Zenko und Wilson anmerkten, sind die Schätzungen noch relativ zurückhaltend:

In Präsident Obamas letztem Jahr im Amt warfen die Vereinigten Staaten 26,171 Bomben in sieben Ländern ab. Diese Schätzung ist zweifellos gering, angesichts dessen, dass zuverlässige Daten nur für Luftangriffe in Pakistan, Jemen, Somalia und Libyen verfügbar sind und ein einzelner ‚Angriff‘ laut Definition des Pentagon mehrere Bomben oder Arten der Munition beinhalten kann. 2016 warfen die Vereinigten Staaten 3.027 mehr Bomben ab als 2015 – und noch in einem weiteren Land: Libyen.

Zenkos Zahlen fielen für 2015 niedriger aus. Er schätzte, dass in diesem Jahr 23.144 Bomben abgeworfen wurden – fast 3.000 weniger als 2016. Dies markiert einen steilen Anstieg bei Obamas Bereitwilligkeit, den Auslöser zu betätigen, wenn es um den Einsatz hochentwickelter Waffen geht, obwohl die Ziele der Bomben die gleichen geblieben sind: Die überwiegende Mehrheit seiner Bomben von 2015 (22.100) wurden in Irak und Syrien abgeworfen.

Wenn ein Präsident, der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, in mindestens sieben Ländern so viele Bomben zur Explosion bringen kann, können wir uns auf einiges gefasst machen, das uns noch bevor stehen könnte.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com
 

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Obama unterstützt Zwang zur Einberufung von Frauen zum Militärdienst

in Politik

Als Fortsetzung der Debatte über eine massive Ausdehnung des Wehrdienstes, gab das Weiße Haus bekannt, dass US-Präsident Obama sich für die Ausdehnung der Einberufung zum Militär ausgesprochen hat, wovon alle Frauen ab 18 Jahren betroffen sind.

Die Ankündigung erschien im Vorfeld einer geplanten Abstimmung des Parlaments über einen Gesetzentwurf zur Untersuchung einer Ausweitung der Wehrpflicht, oder einer möglichen vollständigen Abschaffung des Wehrdienstes. Das Weiße Haus hatte wiederholt darauf beharrt, dass es keine Pläne dafür gebe, den Entwurf zurück auf die Tagesordnung zu bringen, aber es will ungeachtet dessen alle dazu zwingen, sich registrieren zu lassen, um „den Sinn für das Gemeinwohl zu fördern“.

Die Regierung ermöglicht den Frauen den Zugang zu allen Kampfpositionen, und Regierungsbeamte erklären, dass sie die Ausdehnung des Einberufungssystems für einen „logischen nächsten Schritt“ halten, um die „Gleichberechtigung der Geschlechter“ sicherzustellen, indem sich die Bevölkerung registrieren lassen müsse, um für potenzielle künftige Kriege zum Wehrdienst eingezogen werden zu können.

Obwohl es von manchen Kongressmitgliedern Forderungen nach einer gänzlichen Abschaffung des Wehrpflichtsystems gibt, da es sich um ein ungenutztes Relikt aus der Vergangenheit handele, scheint es trotz seiner praktischen Bedeutungslosigkeit eine beträchtliche Unterstützung für dessen Beibehaltung zu geben, was einfach damit begründet wird, dass dies kaum Kosten verursache.

Die Wehrpflicht wurde zwei Jahre nach der letzten Einberufungsauslosung im Jahre 1975 durch Präsident Ford abgeschafft. 1980 führte Präsident Carter im Rahmen einer Machtdemonstration gegenüber der Sowjetunion aufgrund deren Invasion Afghanistans das System wieder ein. Das System wurde seitdem beibehalten, obwohl die Besatzung durch die Sowjetunion endete, es zum Fall der Sowjetunion kam und die USA ihrerseits im Laufe der letzten 15 Jahre Afghanistan besetzt halten.

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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