Dieses Schaubild beschreibt die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts hervorragend

in Wirtschaft

Es gibt nichts Unvermeidliches an solch einer gewaltigen, schnell steigenden Ungleichheit zwischen Einkommen und Vermögen. Es ist das einzig mögliche Ergebnis unseres finanziellen Systems von „bezahlter Politik“.

Ein Schaubild beschreibt die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts und damit sein gesellschaftspolitisches System: das Diagramm der ansteigenden Vermögens/Einkommens-Ungleichheit.

Dieses Diagramm zeigt keine bescheidene Erweiterung in der Kluft zwischen den Super-Reichen (das oberste Zehntel der 1% an der Spitze) und allen anderen: Es gibt vielmehr einen wahrhaftigen Grand Canyon zwischen den Super-Reichen und dem Rest – eine Lücke, die jüngeren Ursprungs ist.

Beachten Sie, dass der Großteil aller Einkommenszuwächse nun auf die Spitze der Wohlstands-Power-Pyramide entfällt. Das ist kein Zufall, sondern das einzig mögliche Ergebnis unseres Finanzsystems. Dies ist eine atemberaubende Anklage gegen unser gesellschaftspolitisches System, denn diese Art der schnell zunehmenden Konzentration von Einkommen, Reichtum und Macht in den Händen der ganz wenigen an der Spitze kann nur in einem finanzpolitischen System geschehen, das darauf optimiert ist, Einkommen, Reichtum und Macht an der Spitze des Scheitelpunkts zu konzentrieren.

Wohlmeinende konventionelle Ökonomen haben eine Reihe struktureller Ursachen für steigende Wohlstands-/Einkommensunterschiede identifiziert, eine Dynamik, die wir in den letzten zehn Jahren vielfach diskutiert haben.

  1. Globale Lohnarbitrage infolge der Kommerzialisierung von Arbeit, auch bekannt als Globalisierung
  2. Eine „der-Gewinner-nimmt-das-meiste“ potenzgesetzliche Verteilung der Gewinne aus neuen Technologien und Märkten
  3. Zunehmende Diskrepanz zwischen den Qualifikationen der Arbeitskräfte und den Bedürfnissen einer sich rasch wandelnden Wirtschaft
  4. Konzentration der Kapitalgewinne aus Vermögenswerten wie hochwertigen Immobilien, Aktien und Anleihen, die fast ausschließlich im Besitz der Top-10% der Haushalte sind
  5. Die langfristige Stagnation der Produktivität
  6. Der anhaltende Rückgang des Prozentsatzes der Wirtschaft, der in die Löhne und Gehälter fließt

Während jedes von diesen real ist, ist der Elefant im Raum, den wenige zu erwähnen bereit sind, geschweige denn zu diskutieren, die Finanzialisierung, das Abpumpen der meisten Gewinne der Wirtschaft durch jene wenige mit der Macht, große Kapitalsummen zu borgen, um Einkommensströme zu kaufen – eine Dynamik, welche die Klasse bereichert, die einzigartigen Zugriff zur Zentralbank und zu den Privatsektorbankkrediten und Leverage, d.h. finanzieller Hebelkraft, hat.

Apologeten versuchen, diese ansteigende Konzentration des Reichtums als das unvermeidliche Ergebnis eines profanen Trends abzutun, den wir ohnehin nicht zügeln können, so als ob der Prozess, der diese Konzentration von Reichtum und Macht antreibt, etwa nicht politisch und finanziell verursacht wäre.

Es gibt nichts Unvermeidliches an solch einer gewaltigen, schnell steigenden Ungleichheit zwischen Einkommen und Vermögen. Es ist das einzig mögliche Ergebnis unseres finanziellen Systems von „bezahlter Politik“.

Politische Anpassungen wie etwa Steuerreform sind reine Public Relation Tricks. Der Tumor, der unsere Wirtschaft und Gesellschaft zerfrisst, entsteht durch die Zentralbanken und die Struktur unseres Finanzsystems, sowie durch den Abbau unserer repräsentativen Demokratie hin zu einer Art Auktion an den Höchstbietenden.

Verweise:

 

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