Überraschung! Pestizide töten Bienen und verursachen Krebs

in Tierrechte/Umwelt

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Die United States Environmental Protection Agency (EPA) bestätigte in einem Memorandum vom 4. Januar was viele seit Langem vermuteten: die Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide töten Bienen.

Seit 2006 sind in den USA Honigbienen in Rekordzahl gestorben. Allein für letztes Jahr schätzen heimische Imker ihren Verlust auf 40 Prozent ihrer Völker. Für das Phänomen, das auf den Namen Colony Collapse Disorder (CCD) getauft wurde, wurden Milben, Pilze und sogar die Erderwärmung verantwortlich gemacht. Aber nun ist der Beweis erbracht: Neonicotinoide richten bei Bienen verheerende Schäden an.

Die Untersuchung ist in den USA die erste ihrer Art, bei der sich der Schwerpunkt strikt auf die Verwendung üblicher Insektizide richtet, die bei Nahrungspflanzen wie Zitrusfrüchten und Getreide eingesetzt werden sowie auf ihre Auswirkungen auf Bienenpopulationen. Ob auf Feldfrüchte gesprüht, oder als Beschichtung von Saatgut, bahnen sich diese Gifte den Weg in das zentrale Nervensystem der Bienen, wodurch sie Lähmung und Tod verursachen.

Im Unterschied zu Pestiziden, die als Sprays benutzt werden, oder bei granularen Anwendungen, sind diejenigen, die als Saatgutbeschichtungen eingesetzt werden, keinerlei Beschränkungen oder verbindlichen Sicherheitsmaßnahmen unterworfen, wenn Bauern oder andere mit ihnen umgehen. Es ist eine kritische Übersicht, weil die breite Mehrheit der Neonicotinoide in diesem Format eingesetzt werden, sagte der Anwalt des Center for Food Safety, Peter Jenkins.

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Weil die Menschen nur Dingen Wichtigkeit beimessen, die für sie selbst relevant sind, sei gesagt, dass wir ohne Bienen nicht länger in der Lage wären, Alfalfa, Mandeln, Äpfel, Bohnen, Beeren, Brokkoli, Kohlsorten, Cantaloupe-Melonen, Blumenkohl, Zitrusfrüchte, Auberginen, Trauben, Pfirsische, Birnen, Paprikas, Tomaten und Wassermelonen anzubauen.

Die EPA nimmt zurzeit öffentliche Kommentare zu ihren Ergebnissen entgegen; es wird erwartet, dass die Behörde Ende des Jahres eine Entscheidung darüber trifft, ob bestimmte Neonicotinoide weiterhin in der Agrarindustrie verwendet sollen oder nicht bzw. unter welchen Bedingungen.

In einer anderen, aber verwandten Angelegenheit verklagt Monsanto, der Hersteller der weit verbreiteten Pestizide Glyphosat und Roundup, das California Office of Environmental Health Hazard Assessment, um es daran zu hindern, Roundup unter der Proposition 65 als einen Stoff zu listen, der dafür bekannt ist, bei Menschen Krebs auszulösen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legte letztes Jahr fest, dass Glyphosat bei Menschen Krebs verursacht und Prop. 65 regelt, dass die Forschungen wissenschaftlicher Einrichtungen dazu benutzt werden, um zu bestimmen, welche Stoffe im Bundesstaat Kalifornien als mögliche Karzinogene (krebserregende Stoffe) eingestuft werden.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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