Türkische Wirtschaft wächst trotz Streit mit EU rasant

in Wirtschaft

„Der Streit mit der EU schadet der türkischen Wirtschaft anscheinend nicht: Seit dem Putschversuch wächst sie in beneidenswertem Tempo. Ausgerechnet die Tourismusbranche trägt dazu bei.“ schreibt der Spiegel.

Seit dem Putschversuch in der Türkei ist ein Wirtschaftsboom des Landes zu verzeichnen: Laut dem türkischen Statistikamt (Turkstat) ist im zweiten Quartal 2017 ein Wirtschaftswachstum von 5,1 Prozent zu verzeichnen.

Der Konflikt mit der EU hat dem Land in wirtschaftlicher Hinsicht ebensowenig geschadet und trotz Verhaftungen sowie politischen Unsicherheiten wächst ausgerechnet die Tourismusbranche.

Zudem profitiert die Türkei davon, dass die Staatsverschuldung deutlich niedriger liegt als im EU-Durchschnitt.

Das jüngste Wachstum der Türkei übertrifft erneut das der beiden ersten Quartale 2016 (4,8 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent) – den letzten vor dem versuchten Putsch im Juli 2016. Der Umsturzversuch und die politische Instabilität hatten im dritten Quartal 2016 erstmals 2009 dazu geführt, dass die Wirtschaft geschrumpft war (minus 0,8 Prozent). Im Gesamtjahr 2016 war die Wirtschaft nach offiziellen Angaben trotzdem noch um 2,9 Prozent gewachsen.

Die türkische Wirtschaft wurde damals von einem drastischen Rückgang der Touristenzahlen aus dem Ausland getroffen. Im vergangenen Juli erreichten die Urlauberzahlen allerdings fast wieder das Niveau der Vorjahre. Auch der türkische Handel hat sich gut entwickelt.

Die Türkei profitiert unter anderem davon, dass die Staatsverschuldung deutlich niedriger liegt als im EU-Durchschnitt. Die Wirtschaft wächst zudem, weil auch die türkische Bevölkerung insgesamt wächst: Die privaten Konsumausgaben haben stark zugenommen.

Allerdings warnen Ökonomen davor, der aktuelle Aufschwung sei in Teilen auch auf Pump finanziert. Unter anderem hatte die AKP-Regierung nach dem Putsch rund 50 Milliarden-Dollar Kredite als Soforthilfe für 300.000 Firmen bereitgestellt. Insgesamt vergeben die Banken so viele Darlehen wie nie zuvor.

Politisch sind die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU – und dort besonders mit Deutschland – seit Monaten angespannt. Die Bundesregierung hat angesichts der Inhaftierung von dem linksradikalen Deutschtürken Deniz Yücel, der den Deutschen übrigens den Volkstod gewünscht hat, in der Türkei angekündigt, wirtschaftlichen Druck auf Ankara auszuüben. Yücel sitzt seit Februar ohne Anklage in Untersuchungshaft.

Yücel wünschte der „deutschen Nation“ den Volkstod, als er noch bei der Welt als Korrespondent angestellt war, wieso verteidigt ihn die Bundesregierung noch? Zitat Yücel:

„Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort ‚meckern‘ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.““

Mehr über Yücel:

Inhaftierter linksradikaler WELT-Korrespondent Deniz Yücel – Widerlicher Schmierfink ohne Anstand und Moral:

http://derwaechter.net/inhaftierter-linksradikaler-welt-korrespondent-deniz-yucel-widerlicher-schmierfink-ohne-anstand-und-moral

Quelle: Spiegel.de, beb/dpa

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2 Comments

  1. Deutschland (eher Merkel und Co.)bekommt wahrscheinlich die Befehle direkt auf dem USA und muss jemanden verteidigen der gegen das deutsche Volk ist. Die Deutschen laufen dann einfach hinterher rufen „Freiheit für Denis Yücel“ als wäre er eine Art Volksheld…

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