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IP-Adresse

Hacker verfolgen ISIS-Twitter-Accounts zu ihren Internetadressen zurück und entdecken Überraschendes…

in Onlinewelt/Welt
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Jugendliche Hacktivisten haben ein erstaunliches Netz aus unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehenden Interaktionen aufgedeckt. Darin bestehen Verbindungen zwischen Social Media-Accounts von ISIS und der britischen Regierung.

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@Newsweek: Wir wünschen einen verdammten Valentinstag, #MichelleObama! Wir beobachten dich, deine Mädchen und deinen Ehemann! #CyberCaliphate

(Im Februar 2015 wurde der Twitter-Account von Newsweek von ISIS gehackt)

Einer Gruppe von vier jungen Computerexperten zufolge die sich selbst VandaSec nennen, wird eine gewisse Anzahl von Social Media-Accounts, die Unterstützern des Islamischen Staat zugeordnet werden, von Internetadressen aus betrieben, die mit dem Department of Work and Pensions (etwa: Abteilung für Arbeit und Rente) in Verbindung stehen.

Der Mirror berichtet, das VandaSec Beweise dafür ausgegraben hat, die andeuten, dass mindestens drei ISIS unterstützende Accounts bis zum Londoner Büro des DWP zurückverfolgt werden können.

Falls ihr euch dessen nicht bewusst seid: Jeder Computer und jedes Mobiltelefon, das ihr dazu verwendet, um euch ins Internet einzuloggen, verwendet dafür eine IP-Adresse. Diese Adresse ist in gewisser Weise eine Identifikationsnummer, die dafür verwendet werden kann, um den Aufenthaltsort und den Verbleib von jemandem nachzuverfolgen – zu tracken.

VandaSec verfolgte die IP-Adressen, die von einem Trio aus unterschiedlichen digitalen Dschihadisten verwendet wurden, um auf ihre Twitter-Accounts zuzugreifen und darüber dann online zu rekrutieren und Propagana-Kampagnen zu streuen. Kurz darauf gaben sie ihre entscheidend wichtigen Erkenntnisse an Mirror Online weiter.

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Zunächst schien der Ursprung der IP-Adressen in Saudi-Arabien zu liegen. Aber als sie weiter nachforschten und dabei Spezialprogramme verwendeten, entdeckten sie, dass die IP-Adressen auf das Department of Work and Pensions in Großbritannien zurückverwiesen.

Einer der Hacker sagte dazu:

„Denkt ihr nicht auch, dass das seltsam ist? Wir haben diese Accounts bis nach London zurückverfolgt – der Hauptsitz des britischen Geheimdienstes.“

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Die Erkenntnisse haben zu Gerüchten geführt, dass jemand innerhalb des DWP Accounts betreibt, die ISIS unterstützen. Natürlich besteht definitiv die Möglichkeit, dass das DWP diese Accounts verwendet, um Möchtegern-Dschidahisten aufzuspüren.

Aus diesem Grund wiederum verfolgte Mirror Online die IP-Adressen, die von den jugendlichen Hackern ermittelt worden waren und fand heraus, dass sie auf eine ganze Reihe von Transaktionen hindeuteten, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen Großbritannien und Saudi-Arabien stattgefunden hatten.

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Dabei wurde entdeckt, dass die britische Regierung Anfang dieses Jahres eine große Anzahl von IP-Adressen an zwei saudi-arabische Firmen verkauft hatte. Sobald der Handel abgeschlossen war, wurden die Adressen sodann von den Extremisten dafür verwendet, um ihre Nachrichten des Hasses weiterzuverbreiten.

Das DWP leugnete, diese IP-Adressen zu besitzen. Der Experte Jamie Turner von einer Firma namens PCA Predict entdecke allerdings auch eine Aufzeichnung des Verkaufs von IP-Adressen und fand heraus, dass eine große Anzahl im Oktober des Jahres 2015 nach Saudi-Arabien transferiert wurden. Ihm zufolge konnten die IP-Adressen deshalb immer noch bis zum DWP zurückverfolgt werden, weil die Einträge der Adressen noch nicht vollständig aktualisiert worden waren.

Dieser letztendlich zur Überführung ausreichende Beweis brachte das Cabinet Office dazu, den Verkauf von IP-Adressen an Saudi Telecom und an die in Saudi-Arabien ansässige Mobile Telecommunications Company Anfang des Jahres zuzugeben. Augenscheinlich wurde diese Transaktion als Teil eines größeren Projektes durchgeführt, „um eine große Anzahl der IP-Adressen des DWP loszuwerden.“

„Die Regierung besitzt Millionen von ungenutzten IP-Adressen, die wir verkaufen, um dabei viel für unsere hart arbeitenden Steuerzahler herauszuschlagen“, sagte ein offizieller Sprecher des Kabinetts. „Wir haben eine gewisse Zahl dieser Adressen an Telekommunikationsfirmen sowohl im Vereinigten Königreich als auch im internationalen Raum verkauft, so dass diese es ihren Kunden ermöglichen können, sich mit dem Internet zu verbinden. Wir erwägen mit großer Sorgfalt, welchen Firmen wir Adressen verkaufen, aber wie deren Kunden wiederum die Internetverbindung nutzen, unterliegt nicht mehr unserer Kontrolle.“

Es gibt keine Berichterstattung darüber, wie viel die Regierung mit dem Verkauf von IP-Adressen verdient hat, da diese Informationen als hochsensibel für den Handel eingestuft wurden.

Wenn ihr das Gefühl habt, dass es hier einige Ungereimtheiten gibt, dann seid ihr mit diesem Eindruck nicht allein. Es gibt viele Hinweise darauf, dass die terroristische Organisation ISIS und die ‚Extremisten‘, die sie unterstützen, nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Lest euch dazu am besten einige weitere Artikel durch (insbesondere die letzten drei in den Quellen genannten Beiträge), um auch darüber noch mehr zu erfahren.

Was sagt ihr dazu? Teilt es uns in den Kommentaren mit und bitte teilt diese Nachricht!

Von Amanda Froelich für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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So findest du heraus, welche Regierungsbehörde dich auf deinem Smartphone ausspioniert

in Onlinewelt
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Mittlerweile ist es wohl für niemanden mehr überraschend, dass unser “Großer Bruder” – also die Regierung – uns tatsächlich ausspioniert. Mit Hilfe unserer Computer und elektronischer Gerätschaften, unter anderem auch Handy und Smartphone, kann die Regierung Informationen über euch lesen, so als hättet ihr sie in einem Tagebuch niedergeschrieben, welches ihr unter eurem Kopfkissen versteckt.

Aber welche Regierungsbehörde spioniert euch tatsächlich auf eurem Mobiltelefon aus? Um diese Information zu ergattern, müsst ihr zunächst in eure Einstellungen gehen und dort eine Sektion namens “Status” oder “Über dieses Gerät” finden. Vergewissert euch, dass eure WLAN-Verbindung (WiFi) währenddessen abgeschaltet ist. Sobald ihr dort seid, solltet ihr hier die IP-Adresse eures Telefons finden.

Cell-Phone-Status[1]

Falls ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons nicht findet, könnt ihr auch wie folgt vorgehen: Deaktiviert die WLAN-Funktion (WiFi) und geht mit dem Mobiltelefon auf die Seite Whatismyip.com. Dort wird euch dann direkt die IP-Adresse angezeigt.

Sobald ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons gefunden habt, könnt ihr jetzt einen Browser öffnen (entweder auf eurem Telefon oder auf einem Laptop / Computer) und die Seite Who.is ansteuern.

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Wenn ihr die Website aufgerufen habt, könnt ihr die IP-Adresse eures Mobiltelefons oben in die Suchleiste eingeben. Gebt sie dort ein; auf einer neuen Seite erhaltet ihr dann die folgende Anzeige. Dort könnt ihr alle Informationen über das Netzwerk und den Betreiber (Carrier) eures Telefons abrufen.

Who-Is[1]

Wie ihr auf dem oben abgebildeten Screenshot sehen könnt, wird die IP-Adresse unseres Mobiltelefons derzeit vom DoD (Department of Defense) Network Information Center (etwa: Netzwerk-Informationszentrum des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums) überwacht.

Wenn mehrere von euch jetzt versuchen, die IP-Adresse eurer Mobiltelefone zu tracken um herauszufinden, welche Regierungsbehörde eure Telefonnummer gerade überwacht, dann seid nicht überrascht, wenn viele von euch bei derselben Regierungsorganisation landen. Es gibt wenige andere Regierungsstellen, die solche Aktionen durchführen.

Ihr könnt euch davor schützen, indem ihr eure IP-Adresse “verschleiert”. Das gelingt, indem ihr euch mit gesicherten WLAN-Netzwerken verbindet und einen bezahlten VPN-Service verwendet. Das hilft sehr dabei, die Schnüffelei von eurer Regierungsorganisation zu reduzieren.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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