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Folter

Nordkoreas Propagandakunst zeigt US-Soldaten dabei, wie sie brutal Männer umbringen und Babys abschlachten

in Medien/Welt

Schreckliche nordkoreanische Propagandakunst zeigt Gräueltaten und Grausamkeiten, die US-Soldaten während des Koreakrieges von 1950-1953 gegen seine Bürger begangen hatten.

Die Gemälde, von denen man glaubt, dass sie von 2005 stammen, stellen amerikanische Soldaten dar, die Frauen quälen, indem sie ihnen mit Zangen die Zähne ziehen, Männer töten, indem sie ihre Köpfe mit einem gezackten Sägeblatt aufschneiden und Babys in Gräben erschießen, die als Plätze für  Massengräber benutzt werden.

Amerikanische Soldaten werden gezeigt, wie sie ihre Opfer köpfen und sie mit heißem Metall verbrennen. Die grauenvollen Gemälde zeigen die US-Soldaten dabei, wie sie Kinder und Frauen in einen Graben im Schnee stoßen.

Man geht davon aus, dass einige dieser Gemälde im Sinchon Museum of American War Atrocities in Nordkorea ausgestellt sind.

Kim Jong-un besuchte 2014 das Museum zusammen mit seiner Schwester und beschrieb die Amerikaner Berichten zufolge als „Kannibalen und Mörder, denen das Abschlachten Spaß macht.“

Das Museum wurde ursprünglich in Sinchon County gebaut, aber im Juli 2015 baute Nordkorea das Museum wieder auf und verlegte es an einen neuen Ort innerhalb des Landes.

Nordkorea behauptet, dass amerikanische und südkoreanische Soldaten beim Sinchon-Massaker über 35.000 Menschen umgebracht haben, dem angeblichen Massenmord durch militärische Streitkräfte Südkoreas, der USA und der Vereinten Nationen.

Die Amerikaner streiten die Behauptungen ab. 1989 fasste der Chicago Tribune-Journalist Uli Schmitzer zusammen: „Wenn jemals irgendeine Wahrheit über Massaker in Sinchon existiert hat, sind die Beweise schon seit Langem im Dunkel der Zeit verloren gegangen“.

Dieses Gemälde zeigt Nordkoreaner, die sich ängstlich zusammenkauern, als US-Soldaten Hunde auf sie hetzen.

Obwohl die USA das Massaker abstreiten, listet die International Association of Democratic Lawyers mehrere Vorfälle auf, bei denen US-Soldaten in Sinchon Massenmorde begangen hatten.

Die Organisation behauptet auch, dass US-Bodentruppen bis zu 300 Nordkoreaner enhthaupteten, indem sie japanische Samurai-Schwerter benutzten, während die Air Force während des Krieges biologische Kriegsführung gegen unschuldige Zivilisten einsetzte.

Verweise:

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ISIS kochte angeblich Kleinkind und überlistete Mutter, sein Fleisch mit Reis zu essen

in Menschenrechte

Im ägyptischen Fernsehen behauptet eine Jesidin, dass ISIS-Soldaten den einjährigen Sohn einer Sexsklavin gekocht haben und ihn seiner ahnungslosen Mutter serviert haben sollen, nachdem sie sie fast verhungern ließen. Jedoch gibt es keinerlei Beweise für diese Behauptung. Bekannt ist aber, dass jesidische Frauen, die größten Opfer des ISIS sind. Sie werden als Sexsklavinnen gehalten, gefoltert und ermordet. Jesiden sind für die ISIS das, was die Juden damals für die Nazis waren.

Die Terrororganisation ISIS wird mit Videoaufnahmen von Enthauptungen gleichgesetzt. Aber mit ihrer neuesten Schandtat haben die Terroristen alle Grenzen der Brutalität und Barbarei überschritten.

Eine jesidische Sexsklavin wurde überlistet, ihren eigenen einjährigen Sohn zu essen, wie die irakische Abgeordnete Vian Dakhill berichtet.

Die Frau, die eine Angehörige der jesidischen Gemeinde ist – was bedeutet, dass sie weder Araberin noch Muslimin ist – und als Teufelsanbeterin behandelt worden ist, wurde drei Tage lang ohne etwas zu essen oder Wasser gefangengehalten. Nachdem sie sie beinahe verhungern und verdursten ließen, sagten die ISIS-Wachen zu ihr, dass sie etwas essen müsse, wenn sie ihren Sohn wiedersehen wolle.

Der ahnungslosen Mutter wurde daraufhin von ihren barbarischen Geiselnehmern ein Gericht aus Fleisch und Reis serviert. Die üblen Milizen warteten, bis sie alles aufgegessen hatte, bevor sie sie darüber informierten, dass sie gerade die verstümmelten Überreste ihres einjährigen Sohnes gegessen habe. Wenn Sie die Courage dazu aufbringen, sehen Sie sich dieses einminütige Video an:

Während eines emotionalen Interviews mit dem ägyptischen Fernsehsender Extra News – Einzelheiten der Abscheulichkeiten waren so erschütternd, dass der Fernsehinterviewer seine Tränen abwischen musste – enthüllte Dakhill den unvorstellbaren Schmerz der Mutter:

Eine der Frauen, die wir von ISIS aufspüren konnten, sagte, dass sie drei Tage lang in einem Keller ohne etwas zu essen oder Wasser gefangengehalten wurde. Später brachten sie ihr einen Teller mit Reis und Fleisch. Sie aß das Essen, weil sie sehr hungrig war. Als sie fertig war, sagten sie zu ihr: „Wir haben deinen einjährigen Sohn gekocht, den wir bei dir gefunden haben, und das ist es, was du gerade gegessen hast.

Als das Interview andauerte, enthüllte Dakhill – die einzige Jesidin im irakischen Parlament – weitere widerliche Abscheulichkeiten, die von den ISIS-Schlächtern begangen wurden:

Eines der Mädchen sagte, dass sie sechs ihrer Schwestern mitgenommen hatten. Ihre jüngere Schwester, ein zehnjähriges Mädchen, wurde vor den Augen ihres Vaters und ihrer Schwestern zu Tode vergewaltigt. Sie war erst zehn Jahre alt. Die Frage, die wir uns stellen, ist: Warum – warum haben diese Barbaren uns das angetan?

Sie sagte auch, dass die Jesiden dazu gezwungen wurden, ihre eigenen Frauen und Mädchen von den ISIS-Monstern zurückzukaufen:

Es kann sein, dass einer (der ISIS-Terroristen) anruft und sagt, dass er ein bestimmtes Mädchen gefangen hält und es verkaufen will. Sie rufen die Familie des Mädchens an und wir kaufen sie. Ich entschuldige mich dafür, dieses Wort zu benutzen. Wir die Jesiden kaufen im 21. Jahrhundert unsere Töchter und Frauen.

ISIS war verantwortlich dafür, tausende von Jesiden zu töten und viele Frauen und Kinder als Sexsklaven gefangenzuhalten. Da sie die Jesiden als Teufelsanbeter betrachten, glauben sie, dass sie das Recht dazu haben, jesidische Frauen zu vergewaltigen, zu missbrauchen, zu foltern und zu ermorden oder oder schreckliche Greueltaten gegen die irakische Minderheit zu verüben.

2014 nahm ISIS etwa 10.000 jesidische Frauen gefangen und machte sie zu Sexsklaven, um sie innerhalb ihres selbsternannten „Kalifats“ zu verkaufen und auszutauschen. Man geht davon aus, dass ungefähr 3.000 von ihnen in Gefangenschaft geblieben sind. Eine Reihe von jesidischen Massengräbern wurden 2015 entdeckt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von: http://anonymous-news.com/isis-cooks-toddler-tricks-starving-mother-into-eating-his-meat-with-rice/

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Neue Untersuchung: USA und verbündete Golfstaaten grillen Gefangene bei lebendigem Leib, um Informationen herauszubekommen

in Menschenrechte

Negative Konsequenzen der Invasion des Irak im Jahre 2003 enthüllten, dass zu den belastendsten Folterprogrammen Waterboarding [simuliertes Ertrinken] und andere schreckliche und barbarische Methoden gehörten, die im Geheimen eingesetzt wurden, um Informationen aus den Gefangenen herauszuholen.

Man könnte annehmen, dass die USA eine wichtige Lektion aus dem schrecklichen Folterprogramm gelernt haben, angesichts des Schadens, den es dem Land zugefügt hat, das sich selbst als Anhänger von Rechtsstaatsprinzip und Menschenrechten rühmt.

Aber diese Annahme ist weit hergeholt. Die USA sind immer noch damit beschäftigt, geheime Foltertechniken gegen sogenannte mutmaßliche Terroristen einzusetzen oder anderen Nationen dabei zu helfen.

Bildtext: „Grausam, unmenschlich & entwürdigend“

Eine spezielle Untersuchung durch die Nachrichtenagentur Associated Press hat ergeben, dass die USA einigen Golfstaaten dabei helfen, unmenschliche Foltertechniken einzusetzen, um Informationen von Leuten zu beschaffen, die unter dem Verdacht gefangengehalten werden, einer terroristischen Gruppierung anzugehören.

Laut der Untersuchung nahm das US-Militär an extremer Folter und Missbrauch von Gefangenen teil, die einer Verbindung mit Al-Qaida in Jemen beschuldigt wurden. Jemen versank 2015 im Chaos, nachdem von iranischen Schiiten unterstützte Huthi-Rebellen die sunnitische Regierung von Präsident Ali Abdullah Salih stürzten. Die Rebellen kämpfen immer noch gegen Salihs Nachfolger Abdrabbuh Mansur Hadi. Sunnitische Nationen am Golf unterstützen Präsident Hadi zusammen mit den USA gegen die Rebellen.

Im Verborgenen spielen die USA eine wichtige Rolle innerhalb des Krieges. Die USA koordinieren und beaufsichtigen Terrorverdächtige, die in dem Land gefangen gehalten werden. Abgesehen von dieser Rolle, stellen die USA auch sunnitischen Staaten, die beim Kampf gegen die Rebellen beteiligt sind, unmenschliche Foltertechniken bereit.

Die Untersuchung von Associated Press entdeckte die schrecklichen Foltertechniken einschließlich „dem ‚Grill‘, bei dem das Opfer wie ein Braten an einen Spieß gebunden und am Feuer im Kreis gedreht wird.“

Die Untersuchung brachte ans Licht, dass es sich bei dem Anführer unter den sunnitischen Nationen, der im Rahmen des belastenden Folterprogramms mit den USA gemeinsame Sache macht, um die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) handelt. Die UAE betreiben geheime Gefängnisse im südlichen Jemen, wo viele Terrorverdächtige derzeit festgehalten werden.

Mit der Unterstützung durch die USA betreibt die jemenitische Regierung auch geheime Gefängnisse, die sich in Häfen, einem Flughafen, privaten Villen und sogar einem Nachtclub befinden, wie die Untersuchung ergab. Das US-Militär soll über diese illegalen Haftanstalten Bescheid wissen, wo schreckliche Missbrauchsfälle begangen worden sind.

„Leitende amerikanische Verteidigungsbeamte gaben am Mittwoch zu, dass US-Streitkräfte in Verhöre von Gefangenen in Jemen involviert waren, aber jegliche Beteiligung an oder Kenntnis von Menschenrechtsverletzungen verleugneten. Verhöre von Gefangenen, die missbraucht worden sind, könnten gegen internationale Gesetze verstoßen, die eine Komplizenschaft an Folter verbieten. Associated Press dokumentierte mindestens 18 heimliche Gefängnisse im ganzen Süden Jemens, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten oder durch jemenetische Truppen geschaffen und durch die Golfnation trainiert wurden, so Zeugenaussagen von früheren Gefangenen, Familien von Gefangenen, Bürgerrechtsanwälten und jemenitischen Militärs. Alle sind entweder versteckt oder für die jemenitische Regierung unzugänglich, die in den letzten zwei Jahren bei ihrem Bürgerkrieg mit den Rebellen Untersützung von Seiten der Emirate bekommen hat“, so die Untersuchung.

Bildtext: „Jemen: Wer kontrolliert was – Anhänger von Präsident Hadi (rot), von Huthis kontrolliert oder beeinflusst (grün), von Al-Qaida kontrolliert oder beeinflusst (schwarz), umkämpfte Städte (dreifarbig), dünn besiedelte Gebiete (grau)“

Die ungenannten US-Verteidigungsbeamten sagten den Ermittlern, dass amerikanische Streitkräfte nicht an den Verhören von Gefangenen in Jemen teilnehmen würden. Sie stellen auch Fragen zur Verfügung, die andere stellen sollen und erhalten Abschriften von Verhören durch emiratische Verbündete.

Die Untersuchung warf noch mehr Licht auf das Folterprogramm: „Frühere Gefängnisinsassen beschrieben, dass sie wochenlang in einem wichtigen Gefängniskomplex am Flughafen Riyan in der südlichen Stadt Mukalla in Schiffscontainer gestopft wurden, mit Fäkalien verschmutzt waren und die Augen verbunden hatten. Sie sagten, dass sie geschlagen, an den ‚Grill‘ gebunden und sexuell angegriffen wurden. Laut des Angehörigen der Hadramaut-Elite – jemenitischen Sicherheitskräften, die von den UAE aufgestellt wurden – waren amerikanische Truppen manchmal nur ein paar Meter entfernt. Er bat darum, anonym zu bleiben, weil er nicht dazu befugt war, über die Angelegenheit zu sprechen.“

„‚Wir konnten die Schreie hören‘, sagte ein früherer Gefangener, der sechs Monate lang am Flughafen Riyan gefangen gehalten wurde. ‚Der ganze Ort ist angsterfüllt. Fast jeder ist krank, der Rest ist beinahe tot. Jeder, der sich beklagt, landet direkt in der Folterkammer.‘ Er wurde mit Kabeln ausgepeitscht, was Teil der häufigen Prügel war, die die Wächter den Gefangenen zufügten. Er sagte auch, er sei innerhalb eines Schiffscontainers aus Metall gewesen, als die Wachen darunter ein Feuer machten, um ihn voller Rauch zu machen.“

Laut Human Rights Watch sind in Jemen seit dem Beginn des Krieges über 2.000 Menschen  verschwunden. Die Rechtsgruppe sagt, dass viele Familien den Verdacht haben, dass ihre Angehörigen in diesen illegalen Haftanstalten festgehalten werden, denen die USA im ganzen Land zum Aufblühen verhelfen.

Inzwischen hat das US-Verteidigungsministerium seine Kenntnis vom Programm sowie seine Teilnahme daran bestritten. Die oberste Wortführerin des Verteidigungsministeriums, Dana White, sagte, dass sich das Militär immer an die höchsten Standards persönlichen und professionellen Benehmens halte.

Natürlich sollten wir von offiziellen Vertretern des Verteidgungsministeriums nicht erwarten, eine Komplizenschaft bei diesem belastenden Programm zuzugeben. Die Taktik der Leugnung durch die USA trotz einer überwältigenden Beweiselage ist schließlich nichts Neues.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von: http://anonymous-news.com/new-investigation-reveals-u-s-gulf-allies-roasting-detainees-alive-extract-information/

 

//anonymous-news.com/new-investigation-reveals-u-s-gulf-allies-roasting-detainees-alive-extract-information/

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Folter-Vertuschung: US-Soldaten vergewaltigten kleine Jungen vor ihren Müttern

in Welt

Dies ist ein Thema, über das wir bereits vorher berichtet haben, das jedoch noch nicht erschöpfend behandelt worden ist: Zu den vielen Abscheulichkeiten, welche die US-Regierung vor dem Folterbericht verheimlicht, gehört ein verstörendes Video, das nie öffentlich zugänglich gemacht wurde, und das US-Soldaten dabei zeigt, wie sie kleine Jungen vor ihren Müttern vergewaltigen. Laut vielen respektierten Journalisten, zu denen auch der investigative Reporter für Associated Press, Seymour Hersh, gehört, wurde das Video in Abu Ghuraib aufgenommen, dem berüchtigten US-Folterkerker in Irak.

Hersh sagt, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das Video öffentlich gemacht werde. In dieser Stellungnahme, die er 2014 bei der Amerikanischen Bürgerrechtsunion (ACLU) abgab, vermittelt er einige Einblicke in das geheime Videoband des Pentagons:

Darüber debattieren, ähmmm…Manche der schlimmsten Dinge, die passiert sind, sind solche, von denen man nichts weiß, okay? Videos, ähm, es gibt Frauen dort. Einige von Ihnen haben vielleicht gelesen, dass sie Briefe nach draußen weitergegeben haben, Mitteilungen an ihre Männer. Das ist in Abu Ghuraib…Die Frauen gaben Nachrichten weiter, in denen sie sagten: „Bitte kommt und bringt mich um, wegen dem was passiert ist“, und das was im Grunde genommen passiert ist, ist, dass diese Frauen in den dokumentierten Fällen zusammen mit kleinen Jungen, Kindern, gefangen gehalten worden sind. Die Jungen wurden vor laufender Kamera sodomisiert. Und das Schlimmste daran ist die Tonspur der aufschreienden Jungen, die Ihre Regierung hat. Sie sind vollkommen terrorisiert. Es wird ans Licht kommen.

Es ist unmöglich, sich selbst die Antwort auf die Frage zu geben, wie wir an diesen Punkt gelangt sind? Wer sind wir? Wer sind diese Leute, die uns dorthin geschickt haben? Als ich mich um [die Aufklärung des Massakers von] My Lai gekümmert hatte, war ich sehr beunruhigt darüber, was passiert war, genau wie jeder, der klar bei Verstand ist. Letztendlich schrieb ich etwas, als ich sagte, dass die Leute, die die Tötungen ausführten, genauso Opfer waren wie diejenigen, die getötet wurden, wegen der Narben, die sie hatten. Ich kann Ihnen manche der persönlichen Geschichten von einigen der Leute erzählen, die den Einheiten angehörten, die Zeuge davon wurden. Ich kann Ihnen auch von schriftlichen Beschwerden erzählen, die an die hochrangigsten Offiziere gerichtet waren, und daher haben wir es mit einer enormen, massiven Menge an kriminellem Fehlverhalten zu tun, das auf der höchsten Ebene der Befehlskette und noch weiter oben vertuscht wurde, und wir müssen dorthin kommen, und wir werden es auch. Wir werden es. Wissen Sie, es gibt genug da draußen, sie können nicht (Applaus). …Daher wird es ein interessantes Wahljahr.“

Bei einer späteren Rede, die Hersh an der University of Chicago hielt, sagte er:

Sie haben noch nicht begonnen, das Böse zu sehen…schreckliche Dinge, die Kindern von weiblichen Gefängenen angetan wurden, während die Kameras liefen.

Hier ist auch eine übersetzte Zeugenaussage, die von der Gefangenen Kasim Mehaddi Hilas stammt: http://www.washingtonpost.com/wp-srv/world/iraq/abughraib/151108.pdf. In dieser Zeugenaussage erklärt Hilas (Achtung, diese Zeugenaussage ist expliziter Natur):

Ich sah, wie [Name geschwärzt] ein Kind fickte, es war ungefähr 15-18 Jahre alt. Es tat dem Kind sehr weh und sie deckten alle Türen mit Tüchern ab. Dann, als ich die Schreie hörte, kletterte ich an der Tür hoch, weil sie oben nicht abgedeckt war, und ich sah [geschwärzt], der eine Militäruniform trug, wie er seinen Penis in den Arsch des kleinen Kindes steckte. Ich konnte nicht das Gesicht des Kindes sehen, weil sein Gesicht nicht vor der Tür war. Und die weibliche Soldatin machte Bilder davon.

Es war nicht einfach, diesen Bericht zu schreiben, und das Thema ist noch schwerer zur Kenntnis zu nehmen und darüber zu diskutieren, aber es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir genau verstehen, wozu die US-Regierung in der Lage ist. Nun, da der Folterbericht veröffentlicht worden ist, können wir uns nicht länger den Luxus leisten, die Wahrheit zu ignorieren.

Wie John Vibes von Anti-Media erwähnte, ist es nun wichtiger denn je, Druck auf das Verteidigungsministerium auszuüben, das immer noch alles in seiner Macht stehende versucht, damit über all dies nicht Stillschweigen gewahrt wird. In diesem Sinne werden wir daher damit weitermachen, die Öffentlichkeit über die wahren Abgründe der Verkommenheit aufzuklären, zu denen die USA fähig sind.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/torture-report-cover-up-u-s-soldiers-raped-young-boys-in-front-of-their-mothers/

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Der Fall Höxter: Was wir bisher wissen

in Kriminalität

Höxter ist eine beschauliche Stadt in Nordrhein-Westfalen und Kreisstadt des Kreises Höxter. Sie gehört dem Regierungsbezirk Höxter an und hat rund 30.000 Einwohner. Eigentlich kein besonders brisantes Städtchen, könnte man nun meinen. Doch seit den bestialischen Missbrauchsfällen des Folter-Duos Wilfried W. (46 Jahre) und dessen Ex-Frau Angelika B. (47 Jahre) verbinden die meisten Menschen mit dem Namen Höxter nur noch blankes Entsetzen und puren Horror! Das Anwesen der beiden Täter wird in den Medien nur noch das „Horror-Haus“ genannt und ganz Deutschland ist erschüttert von den Vorfällen, die sich hier abgespielt haben. Im folgenden Artikel wollen wir berichten, wie der bisherige Kenntnis- und Untersuchungsstand im Falle der Ermittlungen zu den Missbrauchstaten von Wilfried W. und Angelika B. sind.

 

Der genaue Ort des Grauens ist der Saatweg 6 in Höxter-Bosseborn, dem kleinsten Stadtteil von Höxter mit nur ca. 529 Einwohnern. Ruhig, beschaulich und ländlich gelegen. Auf einem 120 m2 großen Gründstück mit fünf Zimmern, einer Garage, einer Scheune und einem Stall lebte der gelernte Kfz-Mechaniker und Freizeithundeführer Wilfried W., gebürtiger Bielefelder, zusammen mit seiner ehemaligen Ehefrau Angelika B., gelernte Gärtnerin und gebürtig aus Herford (Wilfried W. empfängt mittlerweile jedoch Hartz 4). Die beiden waren von 1999-2013 verheiratet. Jahrelang folterte das Killer-Pärchen in ihrem Haus mehrere Frauen, die sie zuvor über Kontaktanzeigen in der Zeitung kennengelernt hatten. Im Zuge der Recherchen zu diesem Kriminalfall kamen erschütternde Details Licht. Mindestens sieben Frauen sollen mit dem Paar – beide haben sich immer als Geschwister ausgegeben – auf dem Bauerngehöft mit dem heruntergekommenen Hof und der verfallenen Häuserfassade zusammengelebt haben.

 

Angefangen hat alles mit dem Todesfall der 41-jährigen Susanne F. aus Bad Gandersheim (Landkreis Northeim). Wilfried W. gab im Februar 2016 in der Zeitung eine Partnerschaftsanzeige auf, in der er schrieb, er suche eine „Frau für eine feste Beziehung“. Daraufhin meldete sich Susanne F. bei ihm. Nur einen Monat später, im März diesen Jahres, zog sie dann zu ihm – der Beginn eines rund zwei Monate andauernden Martyriums, an dessen Ende sie ihr Leben lassen musste. Wilfried W. und dessen Exfrau hielten Susanne F. auf ihrem Anwesen gegen ihren Willen fest und misshandelten sie körperlich schwer. Infolge der vielen Misshandlungen zog sich Susanne F. dann irgendwann eine lebensbedrohliche Verletzung zu. W. und B. beschlossen daraufhin am 21. April, das Opfer in seine Wohnung zurückzubringen. Doch dazu kam es nicht. Das Killerpaar stieg mit ihrer Geisel ins Auto. Lange hielt das Fahrzeug nicht durch: Durch einen Motordefekt blieb es in Northeim liegen. Als Susanne F. plötzlich einen Krampfanfall erlitt, blieb dem Ex-Ehepaar nun nichts anderes übrig, als einen Rettungswagen zu rufen. Zu spät: Susanne F. erlag wenige Stunden später in einem Krankenhaus ihren schlimmen Verletzungen. Als offizielle Todesursache wurde stumpfe Gewalt gegen den Kopf angegeben. Nähere Details wollte die Staatsanwaltschaft anfangs aber noch nicht herausrücken. Mittlerweile erfährt man aber: Die „stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ ist dadurch zu erklären, dass das Täterpaar Susanne F. mit dem Kopf gegen einen Schrank gestoßen hatte, wodurch diese eine Hirnblutung erlitt.

 

Mit dem Tod von Susanne F. kam also die ganze Story ans Licht. Doch sie war keineswegs das einzige Opfer des Mord-Duos von Höxter. Jahrelang hatten Wilfried W. und Angelika B. offenbar in ihrem Haus Frauen misshandelt und gequält. Zwar sind bisher nur zwei konkrete Todesfälle bekannt, aber es mehren sich die Hinweise, dass auch noch andere Frauen von den beiden gefoltert wurden – allerdings sind der Polizei und der Staatsanwaltschaft noch nicht alle Geschädigten bekannt, vermutet wird aber laut Informationen der FAZ, „dass in dem Haus noch mindestens vier weitere Frauen gequält worden sein könnten“ – O-Ton FAZ: „Eine 51 Jahre alte Frau aus dem Berliner Umland, die aussagt, sie sei 2012 drei Monate lang gequält und dann nach einer ‚erheblichen körperlichen Auseinandersetzung’ in einen Zug nach Hause gesetzt worden, hat sich inzwischen bei der Polizei gemeldet“ (Quelle: FAZ online, Link siehe unten).

 

Die zweite Frau, die an der Folter des Höxteraner Killer-Teams starb, war Annika W., eine 33-jährige Frau aus Uslar-Dinkelhausen in Niedersachsen. Auch sie hatte den Höxteraner Täter über eine Zeitungsannonce kennengelernt. Im Herbst 2013 heiratete sie Wilfried W. und zog dann auf sein Gehöft. W. meldete sie 2014 wieder von dort ab und begründete dies damit, dass Annika W. angeblich in die Niederlande gezogen sei. Eine eiskalte Lüge natürlich: Annika W. war am 01.08.2014 an den schweren Misshandlungen gestorben (nach Angaben der Beschuldigten durch einen Sturz). Ihre Leiche wurde von Wilfried W. zunächst in der Tiefkühltruhe eingefroren, später aber dann zerstückelt und im Kamin des Hauses verbrannt. Dem sozialen Umfeld von Annika W. fiel ihre lange Abwesenheit nicht auf, sie galt nicht als vermisst. Der Grund dafür war das manipulative Verhalten von Wilfried W., denn er schickte von dem Handy von Annika W. immer wieder SMS-Nachrichten an ihre Mutter, in der er sich als Annika W. ausgab und erklärte, sie – die Mutter – müsse sich keine Sorgen machen, es sei alles in Ordnung. So schöpfte die Mutter des zweiten Todesopfers keinerlei Verdacht.

 

Am 27. April, also sechs Tage nach dem Tod von Susanne F., wurden Wilfried W. und Angelika B. schließlich festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Der Vorwurf lautet Totschlag. Die Aussagen der beiden sind nicht einheitlich: Angelika B. hat die Vorwürfe gegen sie eingeräumt und gestanden, die Frauen gefoltert und misshandelt zu haben – allerdings habe Wilfried W. immer eine Art „Erwartungshaltung“ gezeigt: Was er erwartet oder gezielt gefordert habe, musste auch gemacht werden. Wilfried W. zeigt sich damit als ein Täter mit einem ausgeprägten Dominanzprofil. Angelika B. gab der Polizei zu Protokoll, Wilfried W. habe auch sie oft „massiv misshandelt“. Sie sei ihm außerdem „hörig“ gewesen, so die Beschuldigte. Wilfried W. wiederum bestreitet die Tatvorwürfe und schiebt den schwarzen Peter allein seiner Exfrau zu.

 

Doch der Mann ist polizeilich gesehen kein Unbekannter: Bereits 1995 war er im Alter von 25 Jahren wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung in sechs Fällen an seiner damaligen Lebensgefährtin (natürlich nicht Angelika B., diese hatte W. ja schließlich erst 1999 geheiratet) zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Verurteilung hat folgende Tat aus dem Jahre 1994 zum Hintergrund: Der damals 24-jährige Wilfried W. lernte die damals 23-jährige Verkäuferin Sabine S. (Name geändert) über eine Zeitungsannonce kennen und zog mit ihr im Paderborner Stadtteil Benhausen zusammen. Wenig später fing er damit an, Sabine S. zu quälen. Zeitgleich hielt sich Wilfried W. aber auch noch eine Geliebte – Michaela K., damals 22 Jahre alt. Fortan quälten W. und seine Geliebte K. zusammen die 23-jährige Verkäuferin. Sabine S. musste „sadistische Qualen zuhauf“ und „unbeschreibliche Sexualpraktiken“ über sich ergehen lassen. Außerdem wurde sie mit ätzender Säure gefoltert. Ferner fügten W. und K. ihrem Opfer mit Boxhandschuhen einen doppelten Nasenbruch zu und fuhren mit S. stundenlang durch die Gegend, während sie im Kofferraum des Autos eingesperrt war. Zudem wurde sie an die Heizung gefesselt, mit einem glühenden Bügeleisen gequält, mit einer Gaspistole an der Schläfe bedroht und mit einem heißen Fön malträtiert. Ebenfalls drückte W. ihr die Kehle zu. Am 21.09.1994 konnte Sabine S. dann zum Glück von Verwandten aus der Wohnung befreit werden.

 

„Eine derartige Menschenverachtung ist kaum zu übertreffen“, sagte der damals für die Ermittlungen zuständige Oberstaatsanwalt Günter Krüssmann. Wilfried W. erhielt ein Jahr später für diese Taten die weiter oben genannte Strafe. Im Gegensatz dazu kam Michaela K. mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung noch relativ glimpflich davon. Oberstaatsanwalt Günter Krüssman fehlten vor Entsetzen die Worte. Noch nie hatte er eine vergleichbare Tat erlebt: „Ich arbeite jetzt 25 Jahre in diesem Beruf, aber ich habe es noch nie erlebt, daß ein Ehemann seine Frau derartig drangsaliert und gequält hat“, äußerte er sich damals gegenüber der Neuen Westfälischen schockiert.

 

Doch eine Frage brennt vielen ganz besonders auf dem Herzen: Warum eigentlich unternahmen so viele Frauen, die Opfer des sadistischen Wilfried W. wurden, überhaupt keinen Fluchtversuch? Zumindest von Sabine F. weiß man, dass sie wohl eine sozial sehr isolierte Frau gewesen ist. Sie galt ihr Leben lang als einsame Außenseiterin und fand nie richtig den Anschluss zu ihren Mitmenschen. Freunde oder zumindest gute Bekannte hatte sie nicht oder nur kaum. Vermutlich sehnte sie sich also so sehr nach Liebe, Wärme und Geborgenheit, dass sie sich W. selbst dann noch unterordnete, als dieser ihr unfassbare Qualen zufügte. Nur so ist zu erklären, dass sie keinerlei Fluchtversuch unternahm: Ihr Wunsch danach, endlich einmal geliebt zu werden, war so groß, dass sie sich alles von Wilfried W. und Angelika B. hat gefallen lassen. Ihr Schicksal ist das tragische Schicksal einer einsamen Frau, die nie richtig gemocht wurde und die wie alle Menschen auch einfach nur glücklich, geliebt und geborgen sein wollte.

 

Angesichts der Taten von solchen Gestalten wie Wilfried W., Angelika B. oder Michaela K. bleibt also nur festzuhalten, dass die Welt da draußen eine echt kranke Welt voller Psychopathen und Freaks ist und man bei seinen Mitmenschen stets auf der Hut sein sollte.

 

Quellen:

 

[1]

Bild.de: Höxter-Horror: Die Chronik zu Täter und Opfer. Youtube-Video vom 12.05.2016.

 

[2]

Kriminalfall Höxter. Eintrag in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalfall_H%C3%B6xter

 

[3]

Hummel, Katrin: Opfer von Höxter. Lieber geschlagen werden als allein sein. FAZ online vom 09.05.2016.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/hintergruende-zu-opfer-und-taeter-von-hoexter-14220852.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

[4]

Stegemann, Jana: Höxter. Was über das Verbrechen bekannt ist. SZ online vom 03.05.2016.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/hoexter-was-wir-ueber-das-verbrechen-wissen-1.2978561

 

[5]

Spiegel online: Chronologie der Gewalt: Die Fakten im Fall Höxter. Artikel vom 04.05.2016.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/die-toten-frauen-von-hoexter-chronologie-der-gewalt-a-1090746.html

 

[6]

Klages, Robert: Opfer sagt aus. Frau aus Großraum Berlin drei Monate in Höxter misshandelt. Der Tagesspiegel vom 04.05.2016.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/opfer-sagt-aus-frau-aus-grossraum-berlin-drei-monate-in-hoexter-misshandelt/13541974.html

 

[7]

Bungeroth, Matthias: Höxter. Tatverdächtiger Wilfried W. stand 1995 schonmal wegen Körperverletzung vor Gericht. Neue Westfälische vom 04.05.2016 (mit

dem Originalartikel der Neuen Westfälischen vom 30.08.1995 zum damaligen Fall). http://www.nw.de/20783606

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