Anonymous – Sie bereiten sich darauf vor, was als nächstes kommt… (Dritter Weltkrieg 2017-2018)

in Welt

Sei gegrüßt, Welt,

wir sind Anonymous. Alle Anzeichen eines drohenden Krieges auf der koreanischen Halbinsel kommen zum Vorschein, während wir beobachten können, wie jedes Land strategische Ausrüstung in Stellung bringt.

Indes wird der Kampf im Gegensatz zu den vergangenen Weltkriegen, und obwohl es Bodentruppen geben wird, wahrscheinlich heftig, brutal und schnell sein. Er wird zudem weltweit sowohl ökologisch als auch ökonomisch verheerende Auswirkungen haben. Dies wird nicht ein begrenzter sich über Jahre hinziehender Stellvertreter- oder Bürgerkrieg sein wie in Afghanistan, Jemen, Irak oder Syrien. Das ist ein wirklicher Krieg mit wirklichen globalen Konsequenzen, und in den gleich drei Supermächte hineingezogen sind. Andere Nationen werden sich gezwungen sehen, ihre Seite zu wählen.

Nun, wie stehen die Schachfiguren mittlerweile? Wenn Sie einigermaßen informiert sind, werden Sie wissen, dass die Standpunkte Südkoreas und der Vereinigten Staaten gut dokumentiert sind, beide sind sich gegenseitig verbündet, was sie in Nordkoreas Sichtweise gemeinsam als unheilvolle westliche Achse wahrnimmt, aber der Teufel steckt im Detail. Es sind die umliegenden Nationen und deren Handlungen, welche uns etwas über die wahre Geschichte verraten. Der Bürger wird der letzte sein, der etwas erfährt, also ist es wichtig zu verstehen, was die anderen Nationen eigentlich tun.

Kurz gesagt, für diejenigen, die wenig Zeit haben, China hat Berichten zufolge seinen in Nordkorea lebenden Bürgern geraten, das Land baldmöglichst zu verlassen. Die USA haben soeben ihr Minuteman-III-Waffensystem, eine potentiell atomare Interkontinentalrakete, auf die Distanz von 8.000 Meilen bis zu nordkoreanischen Küsten hin getestet. Der von Kalifornien aus gestartete Versuch war erfolgreich. Die Japaner haben Ihren Bürgern gesagt, dass sie wahrscheinlich nur eine 10-minütige Vorwarnzeit vor einem bevorstehenden Atomschlag gegen sie haben werden und Unterschlupf in dem solidesten Gebäude, das sie finden können, suchen sollten. Australien erlebt einen Rotationseinsatz von US-Truppen im Norden des Landes.                              Krieg, richtiger Krieg, wenngleich momentan noch lediglich in spärlichen Anfängen erkennbar.

China – zunächst sind die Chinesen erpicht darauf, einen Krieg abzuwenden. Ökonomisch würde es sie erheblich zurückwerfen, wenn sie mit einem Zustrom von Flüchtlingen über die Grenze und der sehr realen Bedrohung durch einen verheerenden Krieg fertigwerden müssten. Noch in der vergangenen Woche, nach zahlreichen Appellen an die USA und Nordkorea, die über Jahrzehnte hinweg aufgebauten hohen Spannungen nicht noch weiter eskalieren zu lassen, riefen chinesische Regierungsvertreter dazu auf, sich nicht weiter gegenseitig aufzubringen. Den pragmatischen Chinesen, so scheint es, geht allmählich die Geduld aus. Allerdings ist das Treffen zwischen Präsident Trump und Präsident Xi Jinping, welches China veranlassen sollte, aggressiven und strengen wirtschaftlichen Druck gegen Nordkorea auszuüben, um sie dazu zu zwingen, ihr Atomprogramm aufzugeben, möglicherweise auf taube Ohren gestoßen. Obwohl China keinen radioaktiven Niederschlag und keine Flüchtlinge an seinen Grenzen wünscht, wollen sie wirklich, dass ihr Nachbar seine Atomwaffen aufgibt, welche doch die USA zurückhalten und ihrer Region einen Puffer gegen den Westen geben?Verbunden damit, angesichts der starken chinesischen Sanktionen gegen die südkoreanische Wirtschaft, was sind die wahren Absichten?

Japan. Japan spricht offen über das Ziel, bis 2020 ein eigenes aktives Militär zu haben und plant anscheinend, das Versprechen, sich pazifistisch zu verhalten, hinter sich zu lassen, um wieder eigene Stärke aufzubauen. Bereits im Laufe der vergangenen Jahre haben Regierungen die japanischen Zusagen im Kriegsabkommen nach den Bombenanschlägen von Nagasaki und Hiroshima, nie wieder einen Krieg zu beginnen, vage dahingehend definiert, dass eine Verteidigungsarmee zulässig sei. Aber werden sie vor dem Hintergrund der Interkontinentalraketen-Bedrohung durch Nordkorea quasi zwischen den Zeilen lesen und einen Präventivschlag ausführen? Die japanische Regierung gab eine Warnung an ihre Bürger aus, sich auf einen nuklearen Angriff vorzubereiten. Sie wurden aufgefordert, stets nach einem stabilen Gebäude in der Nähe Ausschau zu halten, um dort Deckung zu nehmen im Falle einer Warnung, dass sie nicht mehr als 10 Minuten Zeit bis zu einem bevorstehenden Atomschlag hätten. Die Verkäufe von Utensilien, die bei einem solchen Ereignis zur Sicherheit der Bürger beitragen würden, sind in Japan rasant angestiegen. und das gewiss zu Recht angesichts der seitens des nordkoreanischen Staates am 4. Mai 2017 ausgesprochenen Warnung: Im Falle eines Atomkriegs auf der Halbinsel wird Japan, das logistische Basen, Abschussbasen und Einsatzbasen der US-Streitkräfte beherbergt, noch vor jedem anderen Land unter radioaktiven Beschuss genommen werden. Die staatliche Zeitung Rodong Sinmun formulierte, dass Japan sich im eigenen wohlverstandenen Interesse um die friedliche Beilegung der koreanischen Halbinselfrage bemühen müsse.

Und Australien ist auch nicht immun gegen die Züge der Schachfiguren in diesem Spiel. Da es eine strategische Lage im Indischen Ozean einnimmt, sammeln sich US-Marines im nördlichen Territorium an und sind zu allem bereit unter dem Deckmantel von turnusmäßig abwechslendem Training und Bereitstellung. 1.250 Soldaten sind In Darwin Mitte April für den sechsten jährlichen Austausch gelandet, obwohl die erste  Rotation 2011 angekündigt wurde, aber 2017 wird wohl auch das Eintreffen der bislang größten Geschwader von Militärflugzeugen erleben. Der Kommandierende Offizier der Marine-Rotationseinheit Tier 1, Leutnant Bryan S. Middleton, sagte auf die Frage nach den Spannungen mit Nordkorea, sie seien bereit, zu kämpfen, wobei eher freimütige lokale Journalisten die Australier auch daran erinnerten, dass die Nation niemals unparteiisch oder neutral im Krieg war.

Und für die umliegenden Gebiete der Asien-Pazifik-Region ist die Erinnerung ernüchternd, aber das bedeutet jedenfalls noch nicht den vollständigen Krieg, zumindest für den Augenblick. China fordert die USA und Nordkorea auf, friedlich zu verhandeln. Der unberechenbare Donald Trump hat gesagt, dass es eine Ehre wäre, sich mit Kim Jong-un zu treffen, jedoch spielte Pressesprecher Sean Spicer den Kommentar herunter und sagte, es sei unwahrscheinlich, dass es dazu kommen werde. Wenn Präsident Trump jedoch anfängt, auf Leute wie Präsident Rodrigo Duterte von den Philippinen zuzugehen, um sicherzustellen, dass man sich einig ist, dann wird man schon nachdenklich. Wie auch immer, selbst Duterte hat den USA geraten, sich von Kim Jong-un fernzuhalten.

Bereiten Sie sich darauf vor, was als nächstes kommt.

Wir sind Anonymous.

Wir sind Legion.

Wir vergeben nicht.

Wir vergessen nicht.

Erwartet uns!

 

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3 Comments

  1. Das Ganze ist eine einzige Nebelkerze.
    WENN China seine US -schatzanleihen auf den Markt wirft, ist der US $ platt und Wirtschaft auch.
    DANN könnten die USA Nordkorea als Aufhänger für einen Präventivschlag gegen China benutzen und im Zuge deren US$ Schatzbriefe für wertlos erklären, mthin ihre Pleite erst mal abwenden.
    Die nordkoreanische Gefahr ist keine- wie haben die Israelis auf das syrische und das irakische Atomprogramm reagiert?
    2 – 3 taktische Sprengköpfe, ev Neutronenbomben würden reichen, um Nordkorea zu „neutralisieren“. Die USA kennen keine Hemmungen.
    Warum also bisher nicht?
    Die Chinesen sind Pragmatiker. Das Furunkel macht mehr Ärger als Nutzen. Kracht es richtig, ist das Geschäft mit dem Westen, auch EU, kaputt.
    Also muß das Furunkel beseitigt werden, so oder so, mit geringstem Schaden und maximalem Nutzen.
    China und die USA werden zusammenarbeiten.

  2. Und ihr glaubt 300 mill indonesier schaun zu wie atom vor ihrer tuer darwin hochgehn??philippine sind auch dabei..und was meine suedkoreaner??nix gehoert..selbstmoerder??

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