Weltführer wollen keinen Frieden, weil sie vom Krieg leben – sagt Papst

in Welt
Loading...

Papst Franziskus sprach vor kurzem zu rund 7.000 Kindern, Eltern und Lehrern im Vatikan im Rahmen einer italienischen Initiative mit dem Namen ‘Fabbrica della pace’ (übersetzt: Die Friedensfabrik), welche Frieden, Toleranz und Integration unter den multi-ethnischen, sozial vielfältigen und unterschiedlich befähigten Kindern fördern möchte, die italienische Grundschulen besuchen.

Als ein ägyptisches Kind, das in den Vororten von Rom lebt, den Papst fragte: „Warum helfen die mächtigen Menschen den Schulen nicht?“, antwortete der Papst: „Wir können eine umfassendere Frage stellen. „Warum wollen so viele mächtige Leute keinen Frieden?“

“Da sie vom Krieg leben, ist die Rüstungsindustrie eine ernste Angelegenheit! Die Mächtigen verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung und dem Verkauf von Waffen an Länder: es ist die Industrie des Todes ist, sie machen damit Geld. Sie wissen, dass Gier wirklich schlecht für uns ist, unser Wunsch, mehr, mehr Geld zu haben: und wenn wir sehen, dass sich alles um Geld dreht, dass das Wirtschaftssystem sich um Geld dreht und nicht um Menschen, um Männer und Frauen, ist viel verloren gegangen, und die Menschen ziehen in den Krieg, um Geld zu verteidigen. Dies ist der Grund, warum so viele Menschen keinen Frieden wollen: Sie profitieren mehr von Krieg und Geld, aber sie verlieren Leben, Kultur, Bildung, verlieren so viele Dinge. Ein älterer Priester, den ich vor einigen Jahren traf,  pflegte zu sagen: Der Teufel kommt durch die Brieftaschen der Menschen, durch Gier, und deshalb wollen sie keinen Frieden”, sagte der 78-jährige Papst.

Loading...

Dann bat ein an den Rollstuhl gefesselter 9-jähriger Jungen den Papst, Frieden zu definieren. „Frieden bedeutet vor allem, keine Kriege mehr, aber es bedeutet auch Freude, Freundschaft unter allen, jeden Tag Schritte in Richtung Gerechtigkeit zu unternehmen, Schritte zu unternehmen, um sicherzustellen, dass es keine Hungernden und Kranken gibt, die nicht über die Mittel verfügen, medizinische Hilfe zu erhalten. Dies alles zu tun, ist Frieden. Frieden braucht Anstrengung, es geht nicht darum, entspannt zu sein. Wir müssen daran arbeiten, um sicherzustellen, dass jeder eine Lösung für die Probleme und Bedürfnisse seines Landes hat, seiner Familie und seiner Gesellschaft: so schafft man selbstgemachten Frieden. Frieden ist nicht ein etwa ein Industrieprodukt, Frieden ist vielmehr ein hausgemachtes Produkt, er wird Tag für Tag durch unsere Arbeit geschaffen, unser Leben, unsere Liebe, unsere Nähe, unsere Pflege. Frieden wird jeden Tag aufgebaut. Wo es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es auch keinen Frieden“, sagte Franziskus.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/world-leaders-dont-want-peace-because-they-live-off-war-says-pope/

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren

Loading...

5 Comments

  1. Da passt die Nachricht, dass der frühere Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) einem Zeitungsbericht zufolge in den Aufsichtsrat des Rüstungskonzerns Rheinmetall einziehen soll.

    Der Paps hat nämlich vergessen zu erwähnen, dass diese ganze Schweinerei nur dann funktioniert, die die Marionetten an der Macht mitspielen (käuflich sind).

  2. man kann ja viel über den Papst “meckern” aber mir ist es lieber er spricht darüber das die Weltführung von Krieg profitiert und daher es keine Frieden geben wird als 100 lächerliche standardsprüche wie man diese viele Jahre zuvor immer wieder nur von Päpsten hörte. Ob er nun weitere infos “vergisst” zu erwähnen sei erstmal dahin gestellt

Leave a Reply to Peter Cancel reply

Your email address will not be published.

*