Texas-Gesetzenwurf will Gold und Silber als gesetzliches Zahlungsmittel etablieren – schwerer Schlag gegen die US-Notenbank

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Falls es zur Verabschiedung kommt, würde diese neue Gesetzgebung Gold- und Silbermünzen im US-Staat Texas zum offiziellen Zahlungsmittel machen, in direkter Herausforderung zum Monopol der Notenbank, Geld herauszugeben.

Von: Claire Bernish / The Free Thought Project   Ein vor kurzem in Texas eingebrachter Gesetzentwurf versucht, das vielfach beklagte Monopol der Notenbank durch die Festlegung von Gold und Silber als gesetzlichem Zahlungsmittel zu beenden – aber die bahnbrechende Gesetzgebung, wenn sie beschlossen würde, sähe auch vor, eine Beschlagnahme dieser Edelmetalle durch staatliche Behörden zu untersagen.

Durch dieses Gesetz würden die Texaner Stabilität sichern, indem sie ihre Kaufkraft zurückerlangen – ohne den Launen der Notenbank ausgeliefert zu sein – eine Institution, die viele Beobachter als einen hinterhältigen Manipulator von Währungen und Märkten betrachten.

Senator Bob Hall legte im vergangenen Monat den Gesetzentwurf vor, der „ausdrücklich erklärt, dass bestimmte Gold- und Silbermünzen gesetzliches Zahlungsmittel sind, und jede Steuer, Gebühr, Bewertung oder Strafzahlung auf jeglichen Austausch von Währung der Notenbank (Dollar) gegen Gold oder Silber verbietet. Das vorgeschlagenen Gesetz autorisiert die Zahlung von Steuern und Gebühren in Gold und Silber unter bestimmten Umständen. Es würde auch die Beschlagnahme von Gold oder Silber durch staatliche Behörden verbieten.“

Diese Gesetzgebung würde verhindern, dass Verträge, die ausdrücklich in Silber oder Gold bezahlt werden sollen, stattdessen mit Noten der US-Notenbank bezahlt werden – wenn Sie sich damit einverstanden erklärt haben, in kostbaren Münzen zu bezahlen, können Sie dann nicht mehr die Zahlung in Dollar anbieten.

Die rechtliche Durchsetzung solcher Verträge würde ihre Verbreitung fördern – und das der Gold- und Silberprägung.

Der Währungsexperte William Greene erklärte:

„Im Laufe der Zeit, während die Bewohner des Staates sowohl Noten der Notenbank als auch Silber- und Goldmünzen verwenden, wird die Tatsache, dass die Münzen ihren Wert besser halten als Dollar der Notenbank, dazu führen, dass gutes Geld (Gold- und Silbermünzen) schlechtes Geld (nämlich dasjenige der Notenbank) verdrängen. Während dies geschieht, kann eine ganze Reihe von Ereignissen einsetzen, einschließlich reichhaltiger Einnahmen für die Staatskasse, ein Zustrom von Bankgeschäften von außerhalb des Staates – da die Menschen in anderen Staaten den Wunsch hegen, Bankgeschäfte mit „gesundem Geld“ auszuführen – und ein eventueller Widerstand gegen die zwangsweise Verwendung von Geld der Notenbank für alle Transaktionen. „

Das Gesetz von Texas schreibt derzeit vor, dass alle Schulden und Steuern in Noten und Münzen der Notenbank, ausgestellt von der Schatzkammer, zu bezahlen sind – ironischerweise, unter Berücksichtigung von Artikel I, stellt Abschnitt 10 der US-Verfassung fest:

„Kein Staat soll … irgendetwas anderes als Gold- und Silbermünzen zum Zahlungsmittel zur Begleichung von Schulden machen.“

Erst im Jahre 1913, mit der Verabschiedung des Federal Reserve Act (dem Bundesgesetz über die US-Notenbank) – das erst nach einer konzertierten, verdeckten Kampagne auf das Betreiben von US-Bankmagnaten hin zustandegekommen ist – , hat das vorherige lose Hybrid-System massive Geldkontrolle in die Hände der Großbanken gegeben, bei nur geringer Aufsicht durch die Regierung. Jedoch hat das ‚Zentralbank‘-System es nicht geschafft, weitere Finanzkrisen zu verhindern – und wurde zum Ausgleich sogar noch mit größerer „Würgegriff“-Kapazität und erhöhter Autorität ausgestattet.

Zudem ist deren sogenanntes Fiat-Geld (ungedecktes Geld ohne besonderen eigenen oder inneren Wert) zu einem Riesen-Problem geworden – sobald Gold den US-Dollar ab 1971 nicht mehr unterstützte, verfielfachten sich die Rechtfertigungen dafür, einfach mehr Geld zu drucken.

Wo die Öffentlichkeit keinen Einfluss auf die Wertbestimmung des Notenbank-Geldes hat, können Texaner – und alle Staaten, die ihrer Führung folgen – theoretisch die Verwendung von Dollar insgesamt meiden und stattdessen der Zahlung in Gold- und Silbermünzen den Vorzug geben.

Derzeit treffen die Beamten der US-Notenbank- eine private Institution – Entscheidungen hinter verschlossenen Türen, wo die Meinung sich leicht durch Absprachen und Korruption von dem wohlverstandenen Interesse der Öffentlichkeit, wenn nicht gar der Welt, wegbewegt.

Bemerkenswerterweise ist der wirksamste Aufpasser gegen solche Praktiken in jeder Branche – eine unabhängige Revision – noch nie von der Notenbank gefordert worden.

„Die Entwertung der Währung ist das Ergebnis der Bundespolitik und von Banker-Absprachen, und die Wirkung ist breit und tief,“ erklärt die  unabhängige „Denkfabrik“ ‚ Tenth Amendment Center‘. „Während über Reformen oder zumindest ein Prüfung der Notenbank viele geredet wurde, ist es praktisch gewiss, dass die Bundesregierung die Macht, welche sie durch die Kontrolle des Geldsystems genießt, niemals aufgeben wird.  Das vorausgeschickt, gibt es indes praktische Schritte, die auf der staatlichen Ebene unternommen werden können, um den Gebrauch und die Akzeptanz von „gesundem Geld“ zu fördern und das Währungsmonopol der US-Notenbank zu untergraben.“

Falls das Gesetz verabschiedet wird, würde Texas sich dem Kreis der Staaten hinzugesellen, die eine „gesunde“ Geldpolitik einführen, indem sie Gold und Silber wieder den Status als legitime Währung verleihen, so wie diese Metalle durch die Geschichte hinweg bereits genossen haben.

Im vergangenen Juni ebnete Texas den Weg für dieses neue Gesetz durch das Einrichten eines ersten Goldlagers auf staatlicher Ebene, wo ein „Kontoinhaber einen Teil des Saldos seines Depotkontos per Scheck, Wechsel oder digitaler elektronischer Anweisung an einen anderen Depotinhaber oder an eine Person überweisen kann, die zum Zeitpunkt des Übertragungsvorganges selbst kein Depotkontoinhaber ist.“

Sollten die Gesetzgeber sich auf die Seite der finanziellen Interessen der Texaner stellen und diesen Gesetzentwurf verabschieden, würde Texas es dem Staat Utah gleichtun, wo bereits seit dem Jahr 2011 von den Vereinigten Staaten ausgegebene Gold- und Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt werden.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://www.trueactivist.com/texas-bill-will-establish-gold-silver-as-legal-tender-dealing-major-blow-to-federal-reserve/

 

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