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Aleppo

Auf diesem Foto eines Syrers geht es um das Leben – nicht um den Krieg

in Welt

Auf diesem Foto eines Syrers, der sich in seinem zerbombten Schlafzimmer Platten anhört, geht es um das Leben – nicht um den Krieg. 

Mohammed Mohiedin Anis – oder Abu Omar – ist 70 Jahre alt und raucht seine Pfeife, während er in seinem zerstörten Schlafzimmer sitzt und auf seinem Grammophon Musik hört; in der Nachbarschaft al-Shaar in Aleppo, die zuvor von Rebellen besetzt gewesen ist. Das Foto wurde am 9. März aufgenommen und stammt von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Dieses Foto hat sich in Windeseile im Internet verbreitet: Ein Mann lauscht der Musik, die aus seinem Plattenspieler kommt. Er sitzt in den Überresten seines zerbombten Schlafzimmers in Aleppo in Syrien. Der AFP-Fotograf Joseph Eid, der diesen Moment eingefangen hat, meint zu wissen, warum es bei so vielen auf Resonanz stößt.

„Ich bin ein Kriegsfotograf und ich habe viele Grausamkeiten gesehen. Das hier ist anders.“, sagte Eid in der vergangenen Woche in seinem Büro in Beirut. Das Bild zeigt die Tragödie des Kriegs – aber es zeigt auch jemanden, der darüber hinauswächst oder darübersteht – dank der transzendierenden Macht der Musik. „Es erzählt eine Geschichte vom Leben.“

Der Portraitierte ist der 70 Jahre alte Mohammed Mohiedin Anis, der in der Stadt auch als Abu Omar bekannt ist. Er besitzt eine Sammlung von Vintage-Automobilen aus dem Amerika der 1950er Jahre, die das Herz eines jeden Auto-Liebhabers höherschlagen lässt.

Ein Chevrolet Apache-Truck Baujahr 1958 parkt inmitten von Trümmern und Schutt, die von den Kämpfen in Aleppo, Syrien zeugen. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Er hat den zweifarbigen Mercury Montclair Baujahr 1957, den kirschroten Hudson Commodore Baujahr 1949, den kanariengelben Chevrolet Apache-Truck Baujahr 1958 und mehr als zwei Dutzend weitere Automobile von seinem reichen Vater geerbt.

Ein Team von AFP, darunter auch Eid, sowie ein Korrespondent und ein Videofilmer, waren Anfang des Monats zurückgekehrt, um den Mann wiederzufinden. Die einst von Rebellen besetzte Stadt hatte es heftig erwischt, als die Streitkräfte der Regierung im letzten Jahr die Kontrolle wiedererlangt hatten. Die übriggebliebenen Einwohner von Aleppo, die Anis alle scheinbar kannten, führte das Team zu seinem Haus – oder was davon noch übrig war.

Als Anis ihnen die Tür öffnete, sagte Eid, dass ihn das fortgeschrittene Alter des Mannes und sein Wille ihn berührt haben.

Ein Plymouth Baujahr 1947 parkt im Garten von Mohammed Mohiedin Anis. Dort befinden sich auch andere Ersatzteile für seine Sammlung von Automobilen. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

 

„Wir hätten nie gedacht, dass ein alter Mann wie er all das überleben würde, was geschehen ist. Vor allem in den letzten paar Wochen des Kampfes in Aleppo“, sagte Eid. Der Mann begrüßte die Reporter wie alte Freunde und nahm sie mit in seinen Garten, der vollgestopft war mit Ersatzteilen für seine geliebten Automobile.

Die Automobile, die aufgereiht an dem Hausblock stehen, sind nur noch zerstörte Überreste ihres einstigen Selbst. Die obere Etage des Hauses von Anis ist ähnlich demoliert worden; aber inmitten der Trümmer befindet sich eine weitere Verbindung zum Leben – ein handbetriebenes Grammofon, das ohne Strom betrieben werden kann.

Diese Aufnahme von oben zeigt die zerbombte Nachbarschaft in Aleppo. Der Auto-Liebhaber Mohammed Mohiedin Anis lebt dort immer noch. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Ein schlimm zugerichteter Buick Baujahr 1948 gehört zur Automobil-Sammlung von Mohammed Mohiedin Anis. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Anis mag seine Musik so, wie auch seine Autos sind: Die „Golden Oldies“ aus den 1950er Jahren. Als er gefragt wurde, ob das alte Grammofon noch funktioniert, legte er eine seiner Lieblings-Aufnahmen des syrischen Sängers Mohamed Dia al-Din auf. Aber zuerst holte er seine wieder mit Tape zusammengeklebte Pfeife hervor. „Ich kann mir meine Musik nicht anhören, ohne meine Pfeife zu rauchen“, erklärte er dem Reporterteam.

Anis schlug die Beine übereinander und versank in einem meditativen Trancezustand, berichtete Eid. „Er hat uns eine Weile lang vergessen. Als ich dessen gewahr wurde, sagte ich den anderen, sie sollten den Raum verlassen. Ich habe die Bilder vom Eingang in den Raum gemacht.“

Die arabische Musik versetzte Mohammed Mohiedin Anis in bessere Zeiten. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Es dauerte mehrere Minuten, bis der Mann aus seinem Traumzustand wieder erwachte.

Er war sehr darauf bedacht, dass alles wieder dorthin zurückgestellt wird, wo es zuvor war.

„ ‚Ich kann wieder bei null anfangen. Ich bin bereit, mein Haus, meine Fabrik und meine Autos wieder aufzubauen‘ “, erzählte er ihnen, wie Eid sich erinnerte. „ ‚Nichts kann mich brechen oder mich niederringen oder mich zum Aufgeben zwingen. Immer die Lebensfreude behalten, egal, was passiert.‘ “

Eid sagte, dass er das Haus mit einem Hochgefühl verlassen habe. AFP könnte den Man in einem Jahr noch einmal besuchen, um zu sehen, wie es ihm geht. „Ich werde dafür sorgen, dass er erfährt, was für ein Quell der Inspiration er für tausende Menschen gewesen ist.“

Ungeachtet all der Zerstörung um ihn herum lächelt Mohammed Mohiedin Anis, als er den Kofferraum seines Hudson Commodore Baujahr 1949 öffnet. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Über Anis und seine wertvollen Automobile wurde erstmals im Jahr 2016 in einem Video von Karam al-Masri für Agence France-Press (AFP) berichtet:

In der von Rebellen besetzten Stadt Aleppo hält Abu Omar an seiner Sammlung von Autos fest

Von Larisa Epatko. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Es gibt keinen Völkermord in Aleppo: Kanadische Aktivistin enthüllt Lügen westlicher Medien

in Medien

Wenn man dieser Tage durch den Facebook News Feed oder die Twitter Trends scrollt, stößt man auf Bana Al-Abed, ein siebenjähriges syrisches Mädchen, das (zusammen mit ihrer Mutter Fatemah) täglich über ihren Existenzkampf im vom Krieg gezeichneten Aleppo twittert und in den letzten Wochen um Hilfe bat.

Tweet: „Teilt diese Nachricht mit der Welt. Aleppo-Waffenstillstand gebrochen, Zivilisten in Gefahr. Ich bitte die Welt darum, etwas zu tun, um uns hier rauszuholen.“

Tweet: „Letzte Nachricht – Leute sterben seit letzter Nacht. Ich bin sehr überrascht, dass ich genau jetzt twittere und noch am Leben bin.“

Tweet: „Letzte Nachricht – Ich bin sehr traurig, dass uns in dieser Welt niemand hilft, niemand evakuiert mich und meine Tochter.“

Wenn man zu Google News geht und nach Aleppo sucht, findet man Schlagzeilen wie:

Tweet: „Die Leute von Aleppo werden abgeschlachtet. Haben wir nichts aus Srebrenica gelernt?“

Tweet: „‚Aleppo ist ein Ort, an dem die Kinder aufgehört haben zu weinen.‘ Szenen blanken Entsetzens und der Trauer im letzten Krankenhaus in den letzten Tagen von Aleppo.“

Tweet: „Kampf um Aleppo: Letzte Verabschiedungen von einer belagerten Stadt in Syrien.“

Was man jedoch nicht findet, ist die Wahrheit: Das, was in den westlichen Mainstream-Medien berichtet wird, ist ein allerletzter propagandistischer Versuch, eine weitgehend ignorante Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Assad-Regime und Russland, und nicht etwa die Rebellen (finanziert durch den Westen, Saudi-Arabien, Jordanien, Katar und die Türkei), hinter den „unvorstellbaren Abscheulichkeiten“ stecken (wobei einige so weit gingen, von einem Völkermord zu sprechen), unter denen die Zivilisten in Aleppo leiden.

Die kanadische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, Eva Bartlett, die seit April 2014 viermal in Syrien war, ging in einer emotionalen Rede bei der UNO-Pressekonferenz, die durch die syrische Vertretung bei den Vereinten Nationen arrangiert wurde, mit der Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien über den Syrien-Krieg hart ins Gericht.

Sie argumentierte, dass das Narrativ der Konzernmedien dazu gedacht sei, die ahnungslose amerikanische und europäische Öffentlichkeit darüber in die Irre zu führen, was wirklich in Syrien passiert, indem die Regierung von Präsident Assad dämonisiert wird und die Tatsachen über die russische Unterstützung für Damaskus verdreht werden:

Ich war oft in Homs, Maaloula, Latakia und Tartus [in Syrien] und wiederum viermal in Aleppo. Und die Unterstützung des Volkes für seine Regierung ist absolut echt. Was auch immer man in den Konzernmedien hört, ist komplett das Gegenteil. Und was man in den Konzernmedien, und ich werde sie beim Namen nennen – BBC, Guardian, die New York Times etc. -, diesbezüglich darüber hört, ist auch das Gegenteil der Realität.

Was die Agenda einiger Konzernmedien angeht: Es ist die Agenda des Regimewechsels. Wie können die New York Times und Democracy Now bis zum heutigen Tag behaupten, dass dies ein syrischer Bürgerkrieg ist? Wie können sie behaupten, dass die Demonstranten bis 2012 unbewaffnet und gewaltlos waren? Das entspricht absolut nicht der Wahrheit. Wie können sie behaupten, dass die syrische Regierung Zivilisten in Aleppo angreift, wenn jede Person, die aus den besetzten Gebieten hinauskommt, das Gegenteil sagt?

Als sie einen Reporter der größten Tageszeitung Norwegens Aftenposten, der ihre Behauptungen, dass die westlichen Medien lügen, in Frage stellte, darum bat, ihr eine im östlichen Aleppo tätige internationale humanitäre Organisation zu nennen, konnte dieser darauf keine Antwort geben, woraufhin Bartlett auf Folgendes hinwies:

Es gibt keine. Diese Organisationen verlassen sich auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte [SOHR], die in Coventry (Großbritannien) ansässig ist und aus einem einzigen Mann besteht. Sie verlassen sich auf bloßgestellte Gruppen wie den Syrischen Zivilschutz. Die Organisation erhält ihre Finanzierung von westlichen Staaten mit ihren eigenen Interessen in Syrien, wie die USA und Großbritannien. Sie geben vor, Zivilisten im östlichen Aleppo und Idlib zu retten, [jedoch] hat niemand im östlichen Aleppo je etwas von ihnen gehört.

Der Syrische Zivilschutz gibt vor, neutral zu sein, und doch trägt er Waffen und steht auf den toten Körpern von syrischen Soldaten. Tatsächlich enthält sein Videomaterial Kinder, die für verschiedene Berichte „recycelt“ wurden: So ist etwa ein Mädchen namens Aya zu sehen, das z.B. in einem Bericht im August auftaucht, und sie taucht im nächsten Monat wieder an zwei verschiedenen Orten auf.

Daher ist der Syrische Zivilschutz nicht glaubwürdig. Die SOHR ist nicht glaubwürdig. „Unbenannte Aktivisten“ sind nicht glaubwürdig. Vielleicht ein- oder zweimal, aber jedesmal? Nicht glaubwürdig. Kurz gesagt – sie haben keine Quellen vor Ort.

Tweet: „Was für ein Glück: Der Syrische Zivilschutz rettet dreimal das gleiche Mädchen!“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Syrien wird zum Pulverfass des Weltkriegs: China tritt der russischen Allianz mit Assad bei

in Geopolitik

Syrien — Laut Berichten des staatlich betriebenen chinesischen Nachrichtenkanals Xinhua, in denen Bemerkungen von hochrangigen Militärbeamten während einer seltenen Reise nach Damaskus zitiert werden, strebt das chinesische Militär danach, engere Verbindung mit dem vom Krieg zerrissenen Syrien aufzubauen. China bietet humanitäre Hilfe an und will sogar das syrische Militärpersonal ausbilden.

Am vergangenen Dienstag ist Guan Youfei, der Direktor des Büros für militärische Kooperation von Chinas zentraler Militärkommission, nach Syrien geflogen, um dort mit dem syrischen Verteidigungsminister Fahad Jassim al-Freij zu diskutieren, heißt es bei Xinhua. Direktor Guan wies in seinem Gespräch mit Xinhua auf die historische Verbindung zwischen den beiden Ländern hin und betonte die positive Rolle, die China für die Bestrebungen nach einer Beendigung der Kämpfe in Syrien gespielt hat.

Reuters weist darauf hin, dass Xinhua mit anderen Worten die Aussage von Guan wie folgt wiedergibt: „Das Militär von China und von Syrien pflegt traditionell eine freundliche Beziehung und Chinas Militär ist gewillt, den Austausch und die Kooperation zu stärken.“

China hängt vom Nahen Osten für Ölimporte ab, hat aber in der Vergangenheit dazu tendiert, die Diplomatie den Mitgliedsstaaten des Weltsicherheitsrats zu überlassen — vornehmlich den USA, Großbritannien, Frankreich und Russland. In letzter Zeit hat China sich jedoch selbst verstärkt eingebracht.

So schreibt etwa Reuters:

„Aber China hat in letzter Zeit versucht, sich mehr daran zu beteiligen. Unter anderem haben sie Abgesandte entsendet, die dabei helfen sollen, eine Beendigung der gewaltsamen Auseinandersetzungen dort auf diplomatischem Weg zu erzielen, indem sowohl die syrische Regierung als auch Vertreter der Opposition an einen Tisch gebracht werden.“

Diese Nachrichten treffen nun ein, da die Mächte der syrischen Regierung mit Unterstützung von russischen Luftstreitkräften die Belagerung von Aleppo organisiert haben; die Stadt stellt die letzte Hochburg der Feinde dar. Syrische und russische Kräfte haben humanitäre Korridore eingerichtet, über die Zivilbürger und sogar Rebellen entkommen können – und sie halten täglich einen Waffenstillstand ein, damit den Fliehenden die Flucht gelingen kann. In Anbetracht dieser Entwicklungen scheint es, dass das letzte Gefecht mit den Rebellen unmittelbar bevorsteht.

Dazu hat auch der Underground Reporter zuvor Folgendes geschrieben:

„Alle Beweise deuten auf die Tatsache hin, dass die syrische Regierung den Versuch unternimmt, den Rebellen innerhalb von Aleppo die Chance auf Kapitulation zu ermöglichen, ohne dass weiteres Blut vergossen werden muss. Die Rebellen sind jedoch anscheinend standhaft. Vor kurzem wurde berichtet, dass 7.000 Kämpfer sich aus dem Südwesten auf dem Weg in Richtung Aleppo befinden.“

Interessanterweise — und natürlich auch beunruhigenderweise — weist Xinhua darauf hin, dass der Direktor Guan sich während seines Aufenthalts in Damaskus am vergangenen Dienstag mit einem russischen General getroffen hat; allerdings stellte die Agentur keinen weiteren Kommentar zu dieser Tatsache zur Verfügung.

Im April hatte China einen speziellen Gesandten nach Syrien geschickt, um auf eine friedliche Lösung des Konflikts hinzuarbeiten. Der Mann, der zur Teilnahme an den Gesprächen geschickt wurde, hatte zuvor „Russlands militärische Rolle in diesem Krieg angepriesen und gesagt, dass die internationale Gemeinschaft härter daran arbeiten sollte, den Terrorismus in der Region zu bekämpfen“, so heißt es bei Reuters.

Die Aussicht der chinesischen Beteiligung in Syrien könnte sich für genau diese „internationale Gemeinschaft“ als problematisch erweisen. Während China bislang keinen Wunsch daran geäußert hat, sich direkt an den Kämpfen zu beteiligen, werden sich durch seine Anwesenheit mit großer Wahrscheinlichkeit die Spannungen zwischen dem Land selbst und den Vereinigten Staaten weiter zuspitzen.

Erinnert euch daran, dass die USA und China am Rande eines totalen Seekriegs in der südchinesischen See stehen, bei dem keine Seite auch nur einen Zentimeter nachgeben will. Ruft euch auch ins Gedächtnis, was die von den USA angeführte NATO in Osteuropa entlang der Grenze zu Russland macht: Manche würden es Provokation nennen; den Versuch, eine Reaktion vom russischen Militär zu erzeugen.

Jetzt mit der Präsenz von China in Syrien — und das sogar auf der Seite der russischen und syrischen Kräfte — hat sich die letzte verbleibende globale Großmacht in den derzeit am meisten brenzligen und umstrittenen militärischen Konflikt auf dem Planeten eingemischt.

Zero Hedge fasst es an dieser Stelle sehr treffend zusammen:

„Das heißt, dass jetzt in diesem Moment jede große Supermacht auf der Welt offiziell in den syrischen Krieg involviert sind. Dieser Konflikt ist zu vielen Gelegenheiten sehr treffend ein Pulverfass dafür genannt worden, was der nächste grobale Militärkonflikt sein kann — immerhin sind alle dafür benötigten Teilnehmer jetzt offiziell darin involviert.“

Von James Holbrooks für undergroundreporter.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

 

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