Paradise Papers: Deutsche Banken sollen in Geschäfte mit illegalen Internet-Kasinos verstrickt sein

in Wirtschaft

Die „Panama Papers“ gingen um die Welt, jetzt erschüttert ein neues Datenleck die Finanzwelt: Die Briefkastenfirmen in den „Paradise Papers“ bringen hunderte Prominente, Politiker, Unternehmen und Superreiche in Erklärungsnöte. Der Datensatz soll 13,4 Millionen Dokumente enthalten.

Deutsche Banken sollen Glücksspielgesetze missachten

Dienstag, 7. November 2017, 19.28 Uhr:  Etliche deutsche Banken und Zahlungsdienstleister verstoßen offenbar systematisch gegen deutsche Gesetze, indem sie Zahlungen für illegale Internet-Kasinos abwickeln.

Einem Medienbericht zufolge nehmen unter anderem die DZ-Bank, die Postbankund die HypoVereinsbank Geld für illegale Glücksspielangebote entgegen. Andere Banken, wie die Wirecard Bank, führen für Offshore-Glücksspielanbieter demnach Konten, über die auch Auszahlungen an Spieler abgewickelt werden. Das hat eine Recherche von NDR und „Süddeutscher Zeitung“im Zusammenhang mit den Paradise Papers ergeben.

Nach Auffassung des niedersächsischen Innenministeriums und mehrerer Banken- und Strafrechtsexperten verstoßen die betroffenen Kreditinstitute damit gegen den Glücksspielstaatsvertrag.

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