Normalisierung von Pädophilie: Ekelerregende TEDx Rede in Würzburg erklärt es als natürliche sexuelle Orientierung

in Menschenrechte

Von de.sott.net

Pädophilie soll nach einer TEDx Rede vom Mai eine natürliche sexuelle Orientierung sein. Die Rede fand in Würzburg statt und wurde von Mirjam Heine gehalten. Natürlich erntete diese Rede sehr viel negative Kritik und wurde von der TEDx Plattform sofort gelöscht.

Es handelt sich hierbei wieder einmal um ultra-liberales bzw. „grünes“ Gedankengut, dessen Vertreter hundert Schritte mit ihren Thesen zu weit gehen und wo von Anfang an jeder weitere Schritt hätte gestoppt werden müssen.

Es ist ganz einfach: Egal was es ist und wenn es Kinder nur ein bisschen traumatisiert, dann handelt es sich um Kindesmisshandlung – Punkt. Pädophilie ist nicht normal!

Das Gedankengut wurde verstärkt von der Linken und liberalen Seite geprägt, darunter auch von vielen Grünen und es ist einfach nicht normal – nur wünschen sich viele andersdenkende Eliten, dass der Rest der Bevölkerung es akzeptiert.

Hier ist ein Originalauszug aus der Redezusammenfassung von TEDx:

One to two percent of the main male population is considered as pedophiles. This means worldwide more than 57 million people. Therefore, pedophilia is not an irrelevant phenomenon we can ignore. It is unrelated to class status and educational level. The medical student Mirjam Heine explains how an appropriate approach to the unchangeable sexual orientation pedophilia might look like. She is mainly guided by the works of Prof Dr. Dr. Beier, the head of the institute for sexology and sexual medicine at the University Hospital Berlin and the prevention network „Kein Täter Werden“ (meaning „don’t offend“). Hence, she also believes that no one is responsible for their sexual orientation, for their feelings, but that everyone is responsible for acting upon this sexual orientation. She also inquires how all of us can gain if we distinguish clearly between our feelings and our actions. Since pedophiles can’t change their sexual desires, they must learn to control them to not act upon them.

Jeder ist für sich verantwortlich und dafür gibt es keine Entschuldigungen.

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15 Comments

  1. Biologisch ist Pädophilie ein natürliche sexuelle Orientierung und so ekelerregend es auch erscheinen mag, so ist es dennoch richtig, dass auch der Pädophile primär erstmal Opfer dieser neurologischen Veranlagung.
    Tabuisieren schützt aber weder Kinder noch Erwachsene!
    Wer seine Kinder ernsthaft schützen will, spricht dieses Thema faktenbasiert an und unterstützt Organisationen wie „Kein Täter werden“, damit Kinder gar nicht erst Opfer werden und potentielle Täter nicht zu praktizierenden Tätern werden.
    Das ist viel zielorientierter, als Menschen mit dieser sexuellen Ausrichtung zu denunzieren.

  2. Ich bin wenig überrascht aber dennoch immer wieder von Ekel und Hass durchströmt. Sowas kann ja nur aus der links versifften Ecke kommen, die ihren Verstand durch Selbsthass und Lösungsmittel ausgelöscht haben.
    Woher diese Perversionen eigentlich entstammen, brauche ich hier wohl nicht zu erläutern. Ich wünsche mir nur, dass solch kranke Subjekte niemals Eltern werden… Sowas sollte man nicht auf die Gesellschaft und oder auf die jüngsten und hilflosesten derer los lassen!!!! Gruß icke

  3. Spricht Mirjam Heine kein Deutsch? An einer deutschen Universität?
    Schade, dann muss ich mir den Mist schon nicht anhören.
    Doch doch, ich spreche und verstehe sehr gut die englische Sprache 🙂

  4. Heines Rede ist in Ordnung, es werden eben relevante Fakten praesentiert.
    Jene, die so viel „ekelt“ von der zitierten Rede: Heuchler, Gutmenschen, Moralisierer Paedophile eignen sich anscheinend als Agressionsziel, so wie frueher die Homosexuellen Zielscheibe waren.
    Kinder koennen auch gerade durch die Reaktionen der Uebermoralischen traumatisiert werden.
    Solange keine Gewalt, Ausnutzung oder Schaden fuer ein Kind, ist Paedohilie ja nichts Boesartiges, es heisst ja woertlich Liebe zu Kindern…

    • anscheinend hast du ja ebenfalls sexuelle Fantasien kindern gegenüber und daher bist du ebenso ein ekelerregender Haufen scheiße der öffentlich hingerichtet werden muss.
      Pädophilie wird niemals, nicht mal im geringsten akzeptiert nicht heute nicht morgen, niemals.
      Pädophilie mit Homosexualität zu vergleichen ist völlig absurd, da Homosexuelle sich nicht auf unschuldige stürzen sondern lediglich ihres gleichen., auch wenn beide Parteien an Hormon Krankheit leiden.

      Deine hirnlose Aussage, solange keine Gewalt, Ausnutzung oder Schaden für ein Kind, ist völlig widersprüchlich, nenne mir einen verdammten Pädophilen der mit einem Kind länger oder auch nicht alleine ist, sich nicht an ihn vergreift, vergreifen möchte.
      Liebe beruht immer auf Gegenseitigkeit, Pädophilie hingegen immer auf Ausnutzung.

      Es gab ein 33 jährigen von vor 2 Jahren in Frankfurt hier bei uns, der des öfteren zu sehen war wie er mit Kindern auf einem Spielplatz sprach und sich länger dort aufhielt, bei einer Auseinandersetzung mit Jugendlichen die sein Handy enteigneten, sah man wie er mehrere Bilder von diversen Kindern im Kiez, ebenso Kinderpornos als Bild und Videodatei hatte.
      Er wurde halb zu Tode geprügelt und befindet sich momentan immer noch im Koma, nicht ein einziger Mensch der davon erfuhr hatte Groll den Jugendlichen gegenüber, nicht ein einziger !
      Gott sei dank, hoffentlich steht er nie wieder auf und leidet , <- diesen Satz hörst du von deutschen, arabern, türken, polen, albanern, russen, etc. jeder ist sich da einer Meinung!!

      Lange Rede kurzer Sinn : Ich bin für eine Öffentliche Hinrichtung dieser Menschen wenn diese sich keine Hormontherapie mit Tendenz zum Erfolg unterziehen wollen.

      Lg

      • Autsch – öffentliche Hinrichtungen klingen für mich eher nach Islamischer Staat oder Iran – wir haben uns hier eigentlich deutlich zivilisiert und haben keine Todesstrafe mehr. Außerdem, da wir in einem Rechtsstaat leben, muss jemand auch erst einmal ein Verbrechen begangen haben. Nur weil Sie einen Kommentar eines Schreibers falsch interpretieren würden Sie ihn gerne öffentlich hinrichten lassen? Ich denke Sie sind eher eine Gefahr für die Gesellschaft, wenn Sie sofort so durchdrehen. Da bekommt man ja Angst.

      • du enttäuscht mich echt mit deinem Kommentar. die können ja nix dafür und solange die nicht an Kinder vergeifen sollen sie auch nicht einfach abgestoßen werden oder gar hingerichtet werden. find ich echt scheiße von euch. das ist aber wohl das Problem mit der Gesellschaft…

  5. Die Rede wurde vor einiger Zeit gehalten und auf diversen Blog mit genau der hier verwendeten Titelaussage kommentiert und dabei zu etwas völlig anderem verdreht, als das was die Frau gesagt hat.

    Sie hat nämlich keineswegs gesagt, daß Pädophilie eine natürliche sexuelle Orientierung ist, die akzeptiert werden soll und muß. Sondern sie hat gesagt, daß Pädophile zwar eine anscheinend vorgegebene sexuelle Orientierungs-Eigenschaft eines Menschen sein kann, gegen die dieser Mensch jedoch anzukämpfen hat um diese Neigung schlußendlich zu überwinden.

    Das ist doch eine völlig andere Aussage, als jene, welche auf den verschiedenen eintönigen Blogs propagiert wird.

  6. Danke Abrasax, wenigstens ist einer hier der kein Bild Zeitungsleser ist – Titelzeile lesen, Hirn ausschalten, Antworten
    Also Mackay und mistkaeferchen für euch, da ihr nicht so viele Worte auf einmal begreift:
    1. Pädophilie ist eine Neigung die weder akzeptiert noch tolleriert werden soll, aber sie soll als existen anerkannt werden, damit sich die Leute die darunter leiden an Hilf wenden können um eben NICHT und NIEMALS irgendein Kind zu belästigen.
    2. Pädophile sind ausgegrenzt aus der Gesellschaft und haben dadurch weniger zu verlieren, weswegen die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie Täter werden.
    3. Nicht alle Pädophile die es gibt haben ihre Fantasie ausgelebt, laut genannter Studie „nur“ 20-30%. Die meisten pädophilen wissen, dass ihre Neigung falsch ist und wie die Sprecherin auch immer und immer wieder betont im Video es nicht okay ist, es NIEMALS okay ist das ein Kind sowas angetan wird.
    4. Beruhend auf 3. ist es ein Unterschied ob jemand Pädophiler ist oder Kinderschänder, denn nicht jeder Pädophile hat ein Kind geschändet. Und nicht jeder Kinderschänder ist Pädophiler, (Randnotiz von mir: es gibt wohl auch andere Gründe z.B. Dominanz, weswegen man ein Kind schändet. Dazu gibt es einige Studien) warum die Unterscheidung? Nun weil eine Therapie die Pädophilen helfen könnte einem Kinderschänder der aus nicht pädophilen Gründen schändet, gar nichts bringt. Deswegen ist die Unterscheidung wichtig.

    Kurzum: Pädophilie soll NICHT anerkannt werden als akzeptabel! Es soll als Krankhaft gelten und Therapiert werden, die Menschen die diese Neigung haben sollen allerdings Hilfe kriegen in Form von Therapie, damit sie niemals ihre Neigung ausleben werden! Und ja das sehe ich auch so, warum die Augen verschliessen und behaupten es gibt keine pädophilen? Warum nicht wenigstens versuchen, denen die Chance zu geben niemals Täter zu werden, statt das sie anonym unter uns leben und irgendwann überraschend zum Täter werden. Wen hättest du lieber zum Nachbarn? Einen wo du weißt er ist Pädophiler in Therapie und wo du weißt den musst du im Auge behalten oder jemanden wo du es nicht weißt bis plötzlich dein Kind weg ist?!

    Das dieser Artikel hier so unbedacht gepostet wird ist schändlich und hat „Spiegel“ oder „Welt“ Niveau, nicht nachdenken nur nachplappern. @derwaechter.net was soll der Scheiß, ich dachte ihr leistet journalistische Arbeit im Gegensatz zu den Mainstream Medien und plappert nicht irgend ein Schwachsinn nach. Ihr könnt euch unmöglich das Video angeschaut haben, bevor ihr das gepostet habt! Ich erwarte hier eine Richtigstellung, das ist ja armselig .

    • Wir wissen, daß die Pädophilen-Szene eine unglaubliche Ausbreitung haben muß.
      Auch würde ich nicht sagen, daß Pädophile von der Gesellschaft ausgegrenzt leben.
      Wir wissen, daß enorm viele Priester sich vergessen haben und den Kindern unendlichen Schaden zugefügt haben. Wir wissen auch, daß die angeblich christlichen Organisationen bis heute alles mögliche tun, das alles unter den Teppich zu kehren und zu hoffen, daß die Gesellschaft das alles mit der Zeit vergisst. Wir können doch nicht sagen, die Ordensleute, egal ob männlich oder weiblich wären von der Gesellschaft ausgegrenzt. Ganz und gar nicht. Ein von der Gesellschaft ausgegrenzter Mensch hat ganz bestimmt viel zu wenig Gelegenheiten, um an seine Opfer zu gelangen. Also ist es bei Pädophilen gerade so, daß diese Leute gerade nicht aus der Gesellschaft ausgegrenzt leben. Die kann z.B. ich persönlich bestätigen, weil ich eine Mutter habe, die als Kind von einem Typen, der sogar beiden Eltern bekannt war und die genau Bescheid wußten, mehrfach mißbraucht wurde.

      Meine Mutter hat das bis heute nicht verarbeitet und hat immer wieder schwere Hautkrankheiten und alles mögliche bekommen, weil sie es nicht fertig bringt, in den inneren Frieden zu kommen. In einem Menschen, der so etwas erleben muß, können gewaltige Umwälzungen vor sich gehen und das ist alles sehr schlimm. Leider war meine Mutter nie bereit, offen und aktiv an ihren Problemen, die nun im Unterbewußtsein wüten, zu arbeiten um sie endlich aufzulösen. Das ist, wie ich herausgefunden habe, eine sehr schwierige Sache für viele Menschen, wahrscheinlich für die meisten Menschen. Und was heute zugedeckt wird, kann morgen zu einer gewaltigen Explosion der Persönlichkeit führen.

      Also, das Märchen, die Täter wären einsame, ausgegrenzte, armselige Menschlein,
      diesen Humbug braucht mir wirklich niemand erzählen. Ohne gesellschaftliche Kontakte kann es kaum zu sexuellen Begegnungen kommen, außer man wird zum Menschen-Räuber und im Halbdunkeln lauernden TriebTäter. Davon gibt es glaube ich nicht so viele. Die PädophilenSzene lässt sich allerdings, so wie es scheint, von gut organisierten und vernetzten Zulieferern versorgen.

      Wie man so mitbekommt, sind z.B. in Albanien und Serbien krasse Sachen mit Kinderhandel gelaufen. Und da waren keine NoNameBanden damit beschäftigt, sondern da waren sehr große und sehr bekannte, weltweit operierende Organisationen damit beschäftigt. Es gab darüber Verfilmungen zu sehen. Auch vor Mord schrecken die Täter nicht zurück. Thema wurde das aber nie.

      Es gab schon viele Tote, die ihre Nase in die richtige Spur gesteckt hatten.

    • Seh‘ ich auch so.
      Sich ekeln => wegschauen => den Missbrauch überhaupt erst Raum lassen.
      Eigentlich ekelhaft ist hier die widerliche und unsachliche Vorurteilsgeilheit des Autoren, der uns die Interpretation des Vortrags gleich mitgibt.

      Die Tatsache, dass so viel Kindesmissbrauch stattfindet hat großteils genau damit zu tun, dass sich der Normalbürger nicht damit befassen will. Unfreiwillig habe ich immer mal von Missbrauchsfällen Wind bekommen, die nur deshalb nie gestoppt wurden, weil die Leute lieber wegsehen, davonlaufen usw. – der Ekel (den ich auch fühle) treibt die Leute weg und macht sie blind für die Realität und tatenlos, weil sie Angst haben, sich die Hände oder den Status schmutzig zu machen. Sich öffentlich damit zu beschäftigen braucht Mut und einen klaren Kopf, einen aufrichtigen Sinn für Sachlichkeit, und die scheint Frau Miriam Heine zu haben. Alle Achtung.

      Noch vor einigen Jahren stand ich dem Thema auch noch völlig naiv gegenüber und empfand nur Unverständnis und widerliche Gefühle, und vor allem: ich hielt es für ein gesamtgesellschaftlich völlig irrelevantes Randproblem. Doch mittlerweile habe ich verstanden, dass diese unter den Tisch gekehrten und unbeleuchteten Tatsachen gerade deshalb so machtvoll sind und außerhalb des sozialen Bewußtseins enormen Schaden anrichten, weil die Hintergründe nicht näher beleuchtet werden. Um es anders auszudrücken: ich habe selbst mitbekommen, wie Opfern nicht geholfen wurde, weil die Zeugen Angst vor der näheren Auseinandersetzung mit den Tätern, Hintergründen und Zusammenhängen hatten. Die bloße bildzeitungsgleiche Lynchmentalität verringert die Zahl der Täter genauso wenig wie das bequeme oder ängstliche Darüberhinwegsehen.
      Zum Glück gibt es Menschen, die den Mut haben, sich mit extrem polarisierenen Themen wirklich sachlich auseinanderzusetzen. Wissenschaftlich. Journalisten können sich von dieser jungen Frau eine Scheibe abschneiden.
      Was an der Überschrift für diesen Artikel eigentlich ekelhaft ist, ist die widerliche, unsachliche Vorurteilsgeilheit des Autoren gegenüber dem Vortrag, den er geblendet von seiner Angst anscheinend erst gar nicht an sich heranlassen will. Berührungsangst?

      Es gibt ein wundervolles Gleichnis von Jesus, der mit seine Jüngern eine Straße entlang wandert. Einer der Jünger entdeckt in der Ferne einen am Wegesrand liegenden toten und schon völlig in der Verwesung befindlichen Hund. Um Jesus vor dem ekelerregenden Anblick zu bewahren, lenken sie ihn sanft auf die andere Straßenseite. Jesus bemerkt die Absicht, wundert sich und geht direkt auf den von verrottenden Kadaver zu, kniet sich nieder und ruft seinen erschreckten Begleitern erfreut zu: „Schaut nur, dieser arme Hund, was für herrliche Zähne er hat!“ – und endlich näherten sich die Jünger und sahen bewundernd, was sie vorher, geblendet durch ihre Berührungsangst, nicht hatten sehen können.

      Ich bin kein Kirchgänger, aber dieses Gleichnis, das mir einst ein Freund erzählte, kommt mir gelegentlich in den Sinn, wenn ich an meine eigenen Vorurteile und Berührungsängste stoße. Immer mehr „Journalisten“(?), die gerne mit dem ersten Stein werfen, bevor sie sich mit etwas beschäftigen, scheinen leider sachliche Auseinandersetzung und sachliches Berichten nicht zu mögen: Sachlichkeit ist lächerlich und Ernsthaftigkeit ekelhaft. Das nach Gewalt schreiende Blöken der Schafe klingt wie deutsche Schlägermusik, und morgen verbrennen wir wieder Bücher, weil uns die Lichter ausgegangen sind.

    • @Arno, u.a. :

      Seh‘ ich auch so.
      Sich ekeln => wegschauen => den Missbrauch überhaupt erst Raum lassen.
      Eigentlich ekelhaft ist hier die widerliche und unsachliche Vorurteilsgeilheit des Autoren, der uns die Interpretation des Vortrags gleich mitgibt.

      Die Tatsache, dass so viel Kindesmissbrauch stattfindet hat großteils genau damit zu tun, dass sich der Normalbürger nicht damit befassen will. Unfreiwillig habe ich immer mal von Missbrauchsfällen Wind bekommen, die nur deshalb nie gestoppt wurden, weil die Leute lieber wegsehen, davonlaufen usw. – der Ekel (den ich auch fühle) treibt die Leute weg und macht sie blind für die Realität und tatenlos, weil sie Angst haben, sich die Hände oder den Status schmutzig zu machen. Sich öffentlich damit zu beschäftigen braucht Mut und einen klaren Kopf, einen aufrichtigen Sinn für Sachlichkeit, und die scheint Frau Miriam Heine zu haben. Alle Achtung.

      Noch vor einigen Jahren stand ich dem Thema auch noch völlig naiv gegenüber und empfand nur Unverständnis und widerliche Gefühle, und vor allem: ich hielt es für ein gesamtgesellschaftlich völlig irrelevantes Randproblem. Doch mittlerweile habe ich verstanden, dass diese unter den Tisch gekehrten und unbeleuchteten Tatsachen gerade deshalb so machtvoll sind und außerhalb des sozialen Bewußtseins enormen Schaden anrichten, weil die Hintergründe nicht näher beleuchtet werden. Um es anders auszudrücken: ich habe selbst mitbekommen, wie Opfern nicht geholfen wurde, weil die Zeugen Angst vor der näheren Auseinandersetzung mit den Tätern, Hintergründen und Zusammenhängen hatten. Die bloße bildzeitungsgleiche Lynchmentalität verringert die Zahl der Täter genauso wenig wie das bequeme oder ängstliche Darüberhinwegsehen.
      Zum Glück gibt es Menschen, die den Mut haben, sich mit extrem polarisierenen Themen wirklich sachlich auseinanderzusetzen. Wissenschaftlich. Journalisten können sich von dieser jungen Frau eine Scheibe abschneiden.
      Was an der Überschrift für diesen Artikel eigentlich ekelhaft ist, ist die widerliche, unsachliche Vorurteilsgeilheit des Autoren gegenüber dem Vortrag, den er geblendet von seiner Angst anscheinend erst gar nicht an sich heranlassen will. Berührungsangst?

      Es gibt ein wundervolles Gleichnis von Jesus, der mit seine Jüngern eine Straße entlang wandert. Einer der Jünger entdeckt in der Ferne einen am Wegesrand liegenden toten und schon völlig in der Verwesung befindlichen Hund. Um Jesus vor dem ekelerregenden Anblick zu bewahren, lenken sie ihn sanft auf die andere Straßenseite. Jesus bemerkt die Absicht, wundert sich und geht direkt auf den von verrottenden Kadaver zu, kniet sich nieder und ruft seinen erschreckten Begleitern erfreut zu: „Schaut nur, dieser arme Hund, was für herrliche Zähne er hat!“ – und endlich näherten sich die Jünger und sahen bewundernd, was sie vorher, geblendet durch ihre Berührungsangst, nicht hatten sehen können.

      Ich bin kein Kirchgänger, aber dieses Gleichnis, das mir einst ein Freund erzählte, kommt mir gelegentlich in den Sinn, wenn ich an meine eigenen Vorurteile und Berührungsängste stoße. Immer mehr „Journalisten“(?), die gerne mit dem ersten Stein werfen, bevor sie sich mit etwas beschäftigen, scheinen leider sachliche Auseinandersetzung und sachliches Berichten nicht zu mögen: Sachlichkeit ist lächerlich und Ernsthaftigkeit ekelhaft. Das nach Gewalt schreiende Blöken der Schafe klingt wie deutsche Schlägermusik, und morgen verbrennen wir wieder Bücher, weil uns die Lichter ausgegangen sind.

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