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Pädophilie-Impfstoff: Diese einzelne Injektion hält Pädophile davon ab, Kinder zu missbrauchen

in Kriminalität

Forscher am Karolinska-Institut in Schweden haben festgestellt, dass ein bereits existierendes Medikament, das als Degarelix bekannt ist, in der Lage ist, Pädophile davon abzuhalten, Kinder zu missbrauchen.

Degarelix ist ein Hormontherapiemedikament, das derzeit bei der Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt wird. Es blockiert Gehirnsignale, welche die Hoden dazu anregen, Testosteron zu produzieren. Das Medikament wird verabreicht, indem es dem Pädophilen einfach injiziert wird.

Laut Gesundheitsexperten steht Testosteron mit hoher Erregung, verminderter Selbstkontrolle und geringem Mitgefühl in Verbindung. Das Medikament blockiert Rezeptoren im limbischen System des Gehirns, die Zorn fördern.

Telegraph berichtet, dass Medikamente in der Vergangenheit dazu benutzt wurden, um sexuelle Straftäter chemisch zu kastrieren. Aber es wird immer erst dann getan, wenn der Missbrauch bereits stattgefunden hat. Abgesehen von dieser Schwachstelle, haben viele der benutzten Medikamente auch ernsthafte Nebenwirkungen wie Brustwachstum, Knochenschwund und Stimmungsschwankungen.

Jedoch würde die neue Behandlung mithilfe von Degarelix wirken, bevor ein Verbrechen begangen worden ist. Die Forscher sagten, dass sie sich erhoffen, dass Männer – die meistens Kinder sexuell missbrauchen – freiwillig um die Behandlung bitten.

Die Forscher sagten auch, dass sie bereits eine Forschung durchgeführt haben, die darauf hindeutet, dass viele Pädophile Hilfe wollen und sich darum als Freiwillige zur Behandlung mit dem neuen Medikament zur Verfügungstellen werden.

„2012 sammelten wir Geld, um eine Telefonleitung einzurichten, wo die Leute anrufen und mit einer professionellen Person darüber sprechen können, die sich über ihre Sexualität Sorgen machen. Wir haben den Machbarkeitsbeweis dafür erbracht, dass Leute mit diesen Sorgen wirklich Hilfe wollen, und wir haben gezeigt, dass wenn Hilfe angeboten wird, die Leute von selbst auf uns zukommen“, sagte der Assistenzprofessor Stefan Arver, der an der Studie teilgenommen hat.

Das Medikament wurde bei fünf schwedischen pädophilen Männern getestet, die freiwillig eine telefonische Anlaufstelle für sexuelle Straftäter anriefen, um ihre sexuellen Neigungen behandeln zu lassen.

Die Forscher sagten, dass die anfänglichen Versuche zeigten, dass die Männer bereits nach drei Tagen keinen feststellbaren Testosteronspiegel aufwiesen, und ihr Risiko, Kinder zu missbrauchen, bereits innerhalb von zwei Wochen deutlich gesunken war.

Die Wirkung des Medikaments hält drei Monate lang an und eine weitere Injektion könnte nachträglich verabreicht werden, wenn bei der Person sexuell unangemessenes Verhalten und Gedanken daran zurückkehren.

Laut den Forschern gilt die Untersuchung des Medikaments exklusiv für Männer, weil die Männer diejenigen sind, die Kinder am häufigsten sexuell missbrauchen. Sie gaben zu, dass manche Frauen zwar ebenfalls Kinder sexuell missbrauchen, aber dass es nur ein kleiner Anteil sei, und nicht solch ein Problem darstelle wie im Vergleich zu Männern.

Die Statistiken zeigen, dass sich zwischen 1 von 20 und 1 von 35 Männer zu nicht geschlechtsreifen Kindern hingezogen fühlen. Aufgrund der dieser hohen Rate glaubten die Forscher, dass es sich dabei auf die gleiche Weise um ein Ergebnis der Orientierung handele, wie es bei Homosexualität oder Heterosexualität sei.

Derzeit versucht das Forschungsteam Biomarker zu bestimmen, die anzeigen könnten, ob eine Person anfällig für Pädophilie ist. Letztes Jahr fanden Forscher vom Karolinska-Institut und der University of Oxford heraus, dass 40 Prozent des Risikos, ein Sexualverbrechen zu begehen, genetisch bedingt sei, während dies bei den übrigen 60 Prozent auf persönliche und Umweltfaktoren zurückzuführen sei, wie etwa selbst als Kind missbraucht worden zu sein.

Alleine in Großbritannien wurden 2015 mehr als 36.000 sexuelle Übergriffe gegenüber Kindern verzeichnet. Das Innenministerium schätzt, dass sich die Kosten, die mit jedem sexuellen Missbrauch eines Kindes zusammenhängen, auf ungefähr 37.000 Pfund belaufen. Dies beinhaltet die Kosten für polizeiliche Ermittlungen, Gerichtsverfahren und medizinische Behandlung.

Die schwedischen Forscher sind bei ihrer Studie weit vorangeschritten, und sie glauben, dass sie bald Ergebnisse erzielen werden. Jedoch besteht die einzige Schwierigkeit, mit der sie nun konfrontiert sind, in der Finanzierung. Niemand fördert (offiziell) die Forschung.

Sie haben darum auf der Crowdfunding-Internetseite Walacea ein Projekt ins Leben gerufen, das bekannt ist als Paedophilia at Risk – Investigations of Treatment and Biomarkers [Pädophilie in Gefahr – Untersuchungen über Behandlung und Biomarker]. Die Forscher brauchen ungefähr 38.000 Pfund, um das Projekt zu finanzieren. Sie können hier (walacea.com/campaigns/priotab-to-treat-paedophilia/) klicken, um das Projekt zu unterstützen. Lassen Sie uns alle dabei mithelfen, pädophile Störungen aus der Gesellschaft zu verbannen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/eradicating-pedophilia-single-injection-stops-pedophiles-abusing-children/

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8 Comments

  1. Wie schon vor langer Zeit vorausgesagt, wird versucht, Pädophilie als Krankheit dem einfachen Menschen „schmackhaft“ zu machen. Natürlich sind es die Gene. Damit ist das System wieder fein ‚raus. Es geht schlichtweg um Macht. Da den Frauen seit Generationen / Jahrtausenden keine Macht überlassen wurde, sind sie durch „Gewöhnung“ nicht so anfällig wie Männer. Diesen wurde in den letzten Jahrzehnten dieses Machtgefühl genommen, also suchen sie sich noch (mental & körperlich) Schwächere als Opfer. Und unsere hochstilisierten „Volksvertreter“ sind nichts Anderes als emotionale Versager, welche ihre politische Immunität für privaten Machtrausch benutzen / missbrauchen, denn in der Politik sind sie auch nur die Hampelmänner ihrer Finanzgeber.

  2. „Laut den Forschern gilt die Untersuchung des Medikaments exklusiv für Männer, weil die Männer diejenigen sind, die Kinder am häufigsten sexuell missbrauchen. Sie gaben zu, dass manche Frauen zwar ebenfalls Kinder sexuell missbrauchen, aber dass es nur ein kleiner Anteil sei, und nicht solch ein Problem darstelle wie im Vergleich zu Männern.“

    Das ist lediglich eine Annahme, die sich an tradierten und immer noch gültigen Geschlechterrollenmodellen orientiert. Nur leicht überspitzt: ein „richtiger“ Mann hat sexuell übergriffig zu sein und bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Sexualität an einem anderen, rangniederen Wesen abzureagieren. Die Aufgabe der Frau ist es dieser Überlieferung nach, den sexuellen Furor des Mannes zu regulieren, indem sie sich ihm mehr oder minder regelmäßig als eine Art Sexualabort zur Verfügung stellt. Natürlich nur in einer monogamen Beziehung, idealerweise einer Ehe.Dass unsere Kultur so etwas als „körperliche Liebe“ definiert, empfinde ich als sehr bezeichnend. Was die Rate an Missbrauchsfällen, die Zahl der Täterinnen und Täter und die Verteilung der Geschlechter unter den sexuellen MissbraucherInnen angeht, gibt es zwar ein Hellfeld. Dies bildet aber nur einen kleinen Ausschnitt der tatsächlichen Missbrauchskriminalität ab. Das meiste liegt im Dunkeln. Weshalb die prognostischen Untersuchungen als Dunkelfeldstudien bezeichnet werden. Deren VerfasserInnen selbst sind es, die betonen, dass die ermittelten Zahlen zwar Wirklichkeit widerspiegeln, aber höchstens in Teilbereichen repräsentativ sind.
    Kurzum: wir wissen gar nicht, ob männliche Personen tatsächlich häufiger Kinder missbrauchen als weibliche. Männer werden nur häufiger als Täter identifiziert. Wer psychoanalytisch und/oder psychotraumatologisch arbeitet, könnte zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Menschen, die aus einer wohlwollenden, aber kritischen Distanz heraus auf unsere Sexualkultur und die mythisch überhöhte Rolle der Frau bzw. Mutter gucken auch.
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer von schwerem sexuellen Missbrauch wurden

    • Frauen missbrauchen anders
      weniger körperlich,
      sondern seelisch.

      Dass aber der sexuelle Missbrauch von Kindern bis heute noch nicht in diesem ach so freien und demokratischen Land unter härteste Strafen gestellt wird und dies dann auch einen Weg darstellt, die Männer zur geistigen Einkehr und bewussten Mäßigung
      vorher erkennbarer Triebe bringt ist einfach eine Schweinerei.

      9 Millionen Erwachsene, Traumatisierte würde man sagen, wenn es denn Flüchtlinge wären
      für die kaum oder auch niemals etwas getan wurde,
      dazu dann all die neuen Fälle,
      die wie Wasser im Sand verrieseln und
      wo die Täter nichtmal mehr angeklagt werden.

      Dieses Land ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen
      es gibt keine Wahrheit und es gibt keine Gerechtigkeit
      und DAFÜR steht eigenlich Deutschland.

  3. „Die Statistiken zeigen, dass sich zwischen 1 von 20 und 1 von 35 Männer zu nicht geschlechtsreifen Kindern hingezogen fühlen. Aufgrund der dieser hohen Rate glaubten die Forscher, dass es sich dabei auf die gleiche Weise um ein Ergebnis der Orientierung handele, wie es bei Homosexualität oder Heterosexualität sei.“

    Im klinischen Sinne an Pädophile erkrankt ist nur ein kleiner Teil der Kindesmissbraucher. Die meisten sind grundsätzlich sexuell auf Erwachsene ansprechbar. Trotzdem scheint die Rate an Männern, die davon phantasieren, Kinder zu missbrauchen, hoch zu sein. Folgt man jedenfalls Thomas Knecht, einem forensischen Psychologen aus der Schweiz. Über den hieß es vor ein paar Wochen im in der Schweiz erscheinenden Tagesanzeiger „20 Prozent aller Männer, daran erinnerte Thomas Knecht, sind ansprechbar auf Kindersex.“ Artikel „Jegge ist überall“.
    Abgesehen davon, dass meines Wissens entsprechende Raten für Frauen bisher nicht ermittelt wurden, weist die Feststellung von Thomas Knecht darauf hin, dass es sich bei der sexuellen Ausbeutung, der sexualisierten Misshandlung und dem Kindesmissbrauch um kein Randphänomen handelt, sondern um etwas weit Verbreitetes. Gemäß dem traditionellen Geschlechtsrollenmodell reduzieren Männer sexuelle Kontakte auf einseitig konsumierende, genitale Kontakte. Aggression wird dabei mit Sexualität kombiniert, was zur tiefen Verwurzelung von Übergriffigkeit in unserer sexuellen Alltagskultur beigetragen hat. Ein kurzer Blick in die Hitlisten der weit verbreiteten und ganz einfach zu erreichenden Pornofilme reicht: Darstellungen von Gewalt, Erniedrigung und Entwürdigung im Zusammenhang mit Sexualaktivitäten sind ebenso stark nachgefragt wie Reinszenierungen von Kindesmissbrauch von auf „Kind“ getrimmten erwachsenen DarstellerInnen durch eindeutig als reifer Männer und Frauen zu identifizierende Personen.

    Moralische Erwägungen sind hier fehl am Platz. Die Frage ist doch, aus welcher Motivation heraus sich so viele, an sich vollkommen normal und unauffällig lebende Menschen sich so etwas ansehen. Und vor Allem, wie wir, die für diese Gesellschaft verantwortlichen und sie formenden Erwachsenen mit diesem Teil der Realität umgehen wollen.

  4. „Derzeit versucht das Forschungsteam Biomarker zu bestimmen, die anzeigen könnten, ob eine Person anfällig für Pädophilie ist. Letztes Jahr fanden Forscher vom Karolinska-Institut und der University of Oxford heraus, dass 40 Prozent des Risikos, ein Sexualverbrechen zu begehen, genetisch bedingt sei, während dies bei den übrigen 60 Prozent auf persönliche und Umweltfaktoren zurückzuführen sei, wie etwa selbst als Kind missbraucht worden zu sein.“

    Ob ein sexuelles Verhalten als strafbar eingestuft wird oder nicht, ist stark von der kulturellen Bewertung abhängig. Was vor wenigen Jahrzehnten bei uns noch als ganz normale sexuelle Betätigung von Männern galt, würde heute als Sexualstraftat eingestuft. Was nicht heißt, dass die Frauen (und Kinder), die in früheren Zeiten Opfer dieser Übergriffe wurden, nicht weniger gelitten hätten als die Heutzutage. Die juristische und moralische Einordnung war anders. Es ist noch nicht lange her, dass in unserem Land Vergewaltigungen innerhalb einer Ehe nicht strafbar waren. Bis heute gelten bestimmte Formen des sexuellen Kindesmissbrauchs als Vergehen und werden, sofern überhaupt vor Gericht gebracht, mit geringen Strafen belegt und die oft zur Bewährung ausgesetzt.
    Und ob jemand als Kind einmal sexuell missbraucht wurde oder nicht, können Opfer von Missbrauch der sehr früh im Leben geschah, gar nicht explizit erinnern. Dafür reagiert das implizite, d.h. nichtsprachliche Gedächtnis um so mehr. Gerade bei frühkindlich traumatisierten Personen kann es zu drastischen Überreaktionen und „Wegtreten“ bis hin zu dissoziativen Identitätsstörungen kommen. Wenn derart Betroffene dann bestimmte Stimuli erhalten, insbesondere solche mit sexuellem Bezug, können sie außer sich geraten. Das Objekt des Sexualaktes zu traktieren, als ob man einen Werbefilm für ein Abbruchunternehmen dreht oder einen verstopften Abfluss freipömpelt, gehört zum überlieferten männlichen Sexualskript. Das Ganze erinnert aber gleichzeitig stark an das dissoziative „Außer-sich-Geraten“, das so typisch für Traumafolgestörungen ist, die sich auf der emotionalen und körperlichen Ebene zeigen. Insofern könnten derartige Missbrauchsfolgen bei Männern so verbreitet sein, dass sie Eingang in die sexuellen Routinen fanden.

  5. „Laut Gesundheitsexperten steht Testosteron mit hoher Erregung, verminderter Selbstkontrolle und geringem Mitgefühl in Verbindung. Das Medikament blockiert Rezeptoren im limbischen System des Gehirns, die Zorn fördern.“
    Testosteron ist ein Hormon, also ein Botenstoff, den der Körper jedes Menschen, auch der von Frauen selbst produziert. Hormone wirken nie isoliert und allein für sich, sondern in Regulationskreisläufen. Greift man von außen in die ein, hat das deutliche Folgen. Wir kennen das von der Wirkung der hormonellen Empfängnisverhütungsmitteln, als „Pille“ bezeichnet. Diese Medikamente entfalten bei vielen der Mädchen und Frauen, die sie einnehmen deutliche Nebenwirkungen, haben sich aber trotzdem durchgesetzt. Die oben im Zitat beschriebenen Zustände weisen Männer, aber auch Frauen von Zeit zu Zeit auf. Selbstverständlich könnte man ihnen Wirkstoffe geben, um sie ruhig zu stellen. Besser wäre es aber, immer dann ursächlich zu arbeiten, wenn jemand sich nicht selbst steuern kann. So wie man einen sexuell übergriffigen oder sogar Kinder missbrauchenden Menschen auf diese Übergriffe konditionieren kann, ist es auch möglich, ihn davon wieder wegzubringen. Wenn er es will und bereit ist, weite Teile seines Lebens in Frage zu stellen, verschlossene Türen zu öffnen und seine Biografie neu zu bewerten. Wir finden bei Personen, die Kinder missbrauchen sehr häufig bestimmte Indikatoren. Wenn eine Kindheit oberflächlich betrachtet „normal“ verlaufen ist, dann bedeutet das überhaupt nichts. In unserer Gesellschaft wird Maskerade geradezu erwartet. In vielen scheinbar unauffälligen Familien läuft gar nichts gut. Sich damit auseinanderzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und sein Verhalten zu verändern kostet Kraft. Mehr als Hormone zu schlucken und sich weiter feige vor der eigenen Vergangenheit und ihren Folgen wegzuducken.

  6. „Aufgrund der dieser hohen Rate glaubten die Forscher, dass es sich dabei auf die gleiche Weise um ein Ergebnis der Orientierung handele, wie es bei Homosexualität oder Heterosexualität sei.“

    Ein beliebtes Schein-Argument. Es handelt sich dabei um einen populären Kurz-Schluss. Sexuelle Attraktion, die die Grundlage einer sexuellen Orientierung bildet, fußt auf der Annahme der Person, die sie für einen anderen Menschen empfindet, diese könnte das sexuelle Begehren erwidern. Darum verändert sich die bevorzugte Erscheinung im Laufe des Lebens. D.h. mit 14 verliebe ich mich in einen Peer aus der Schule oder dem Jugendmagazin, mit 44 empfinde ich den Partner als attraktiv, sofern ich einen habe und schwärme gleichzeitig für irgendeinen gereiften Filmstar. Als Seniorin kokettiere ich mit männlichen Personen im passenden Alter, sofern noch vorhanden. Die Lebenserwartung von Männern ist immer noch niedriger als die von Frauen. Als Alternative tut es auch der Lieblingsdarsteller aus der Vorabendserie. Zu keinem Zeitpunkt werde ich aber erotisches Begehren auf Kinder lenken. Denn als mental einigermaßen gesunder Erwachsener ist mir bewusst, dass Minderjährige keine sexuellen Responder sind. Nicht mal potentielle. Denn der umschwärmte Star wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch nichts mit mir anfangen. Aber die Vorstellung kann mich umtreiben und reizen.
    Wenn nun also erwachsene Männer sich einbilden, in Kinder „verliebt“ zu sein, dann ist das ein Zeichen für ein Phänomen, das als typisch für an Pädophilie Erkrankte gilt. Man nennt es „kognitive Verzerrung“. Im Klartext: mit dem Denken und Fühlen dieses Menschen stimmt was nicht. Das ist eine Folge der mentalen Zurichtung, der Pädophile mutmaßlich ihre ganze Kindheit hindurch unterzogen wurden. Ihr Intellekt und ihre Emotion werden verbogen. Je früher damit begonnen wird, desto schlimmer die Auswirkungen.
    Pädophile mit Homo- oder Heterosexuellen gleichzusetzen, ist deshalb gar nicht möglich. Es wäre so, als würde ich Kleptomane mit Kaufhausdetektiven vergleichen. Beiden Gruppen geht es um Diebstahl. Sonst haben sie aber nichts miteinander gemeinsam.

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