Israel lässt mehr als 200 afrikanische Asylsuchende aus Lager frei

in Menschenrechte

Israel lässt mehr als 200 afrikanische Asylsuchende aus einem Internierungslager frei. Das Innenministerium hat am Sonntag bestätigt, dass die Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan im Laufe des Tages aus dem Saharonim-Gefängnis in der Negev-Wüste entlassen werden sollten.

Eritreische Flüchtlinge demonstrieren am 17.01.2018 in Jerusalem als in Ketten gelegte Sklaven vor dem Knesset Gebäude. Israel will bis zu 40 000 afrikanische Flüchtlinge zur Ausreise bewegen – oder abschieben. Israel betrachtet die vor allem aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge als illegale Einwanderer. Asylanträge werden nur in extrem seltenen Fällen gebilligt. Foto: Ilia Yefimovich/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Das Höchste Gericht ordnete die Freilassung an, nachdem ein Termin für einen Abschiebeplan verstrichen war. Der Staat informierte das Gericht über laufende Verhandlungen mit einem Drittland über eine Aufnahme der Flüchtlinge. Die afrikanischen Flüchtlinge waren interniert worden, weil sie eine freiwillige Abschiebung in ein Drittland verweigert hatten.

Israel will die insgesamt rund 40.000 afrikanischen Flüchtlinge im Land abschieben. Die Regierung stuft die Afrikaner als illegale Einwanderer ein, Asylanträge werden nur im Ausnahmefall gebilligt. (dpa)

Verwandte Artikel:

Israel: Jüdischer Rassismus wächst, Abschiebung von Afrikanern

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

1 Comment

  1. Israel ist wie ein wixender Aal. Sie wären ja gerne echte Nazis… Kinder Gottes… Doch sie sind von der Herkunft zu unterschiedlich.

    Und so befriedigt sich der dumme Aal indem er sich an der nassen Wiese reibt.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*