Forscher finden Möglichkeiten, um 3D-Anzeige aus Star Wars zum Leben zu erwecken

in Welt

Die weltweit erste holografische Desktop-Anzeige zeichnet mithilfe von Laser-Technologie Objekte in kontrollierter Luft.

Ein Enthusiast und Forscher, der sich auf Laser-Technologie spezialisert, hat sich eine erstaunliche Idee einfallen lassen, um 3D-Objekte mithilfe von eingebauten Lasern praktisch aus dem Nichts zu erschaffen.

Jaime Ruiz aus Austin (Texas) ist wie viele von uns ein Fan von Star Wars. Avila sagt, seine Inspiration stamme aus der Szene, als Luke Skywalker R2D2s holografisches Bild von Prinzessin Leia sieht und um Obi Wan Kenobis Hilfe bittet. Dadurch sei ihm seine Idee für eine bildschirmlose Projektion in den Sinn gekommen.

Die Maschine ist ein volumetrischer visueller Apparat, der auf einem Laser basiert. Sie kann einfach auf einem Tisch befestigt werden und den 3D-Drucker ergänzen – indem die Ergebnisse in der Realität angezeigt werden, damit man keine 3D-Tinte verschwenden muss. Sie kann auch für Bildungszwecke benutzt werden und als ein einfaches Vermarktungsgerät, um die Aufmerksamkeit von Konsumenten auf sich zu ziehen.

Tweet: Holovect-Anzeige, etwas, das direkt aus Star Wars stammt“

Das Gerät, das auf den Namen Holovect MK II getauft wurde, ist einzigartig und das einzige kommerziell erhältliche Gerät, das in der Lage ist, 3D-Vektoren mit Hilfe von Licht in der Luft zu zeichnen.

Wie die Magie funktioniert

Die Möglichkeiten, damit Bilder darzustellen, sind einmalig. Die dargestellten Bilder sind keine Hologramme, sondern vielmehr gemessene Lichtstrahlen, die in einen modifizierten Raum oder Luft hineinprojiziert werden. Wenn Sie denken, dass Hologramme nicht auf diese Weise funktionieren, dann stellen Sie sich dieses Hologramm als eine Aufnahme der Muster auf Film oder Quellen wie Glasplatten vor, die aus 3D-Informationen über jeden Winkel bestehen, der den abgebildeten Gegenstand betrifft.

Bildquelle: Kick Starter – Ein Bild, das Holovect dabei zeigt, wie es Raumschiff Enterprise darstellt.

Avila erklärt, dass das, was Holovect MK II von anderer ähnlicher Technologie unterscheidet, darin besteht, dass es sich die gleichen Prinzipien von Licht zunutze macht, die stattfinden, wenn eine Fata Morgana auftritt. Wenn Lichtstrahlen aus einem Medium in ein anderes eindringen, dann sieht man – normalerweise – bis zu einem gewissen Maße drei verschiedene Arten von Effekten: Diffusion (Streuung), Refraktion (Lichtbrechung), und in einigen wenigen Fällen auch einen unterschiedlichen Lichtanteil, der einen unterschiedlichen Brechungsindex besitzt wie das Material selbst. Wenn sich Lichtpartikel durch verschiedene Lichtabschnitte bewegen, die einen unterschiedlichen Brechungsindex aufweisen, hat eine Person einen unterschiedlichen Seheindruck, weil der Druck und die Temperatur dieses besonderen Bereichs sich von seiner Umgebung unterscheidet.

Bildquelle: Google Image – Ein Bild, das eine Fata Morgana auf einer heißen Straße zeigt; „falsches Wasser“ auf der Straße ist das üblichste Beispiel einer Luftspiegelung in Bodennähe

Das Holovect MK II besteht aus einem Apparat, der die Luft um seinen Bereich so kontrollieren kann, dass er den Brechungsindex eines besonderen Bereichs verändern kann, dass ein einfacher Laser-Strahl ihn zur Darstellung verschiedener Figuren verformen kann. Und so werden mithilfe von Software die Luftsäulen kontrolliert und diese können überall in einem Luftraum die Lichtpartikel in die gewünschten Vektoren modifizieren.

Avila sagte weiterhin, dass die durch den Vektor-Laser dargestellten Objekte Datensätze seien, die eigens für Holovect MK II entwickelt worden seien. Diese Datensätze sind eine Liste von Koordinaten, die die Linien führen, um das 3D-Vektorbild zum Leben zu erwecken. Die Hardware besteht aus Schaltern, die den 3D-Vektor innerhalb des kontrollierten Raums drehen oder von einem Punkt zu einem anderen bewegen können.

Bildquelle: Kick Starter – Holovect MK II stellte einen aus einer einzelnen Ebene bestehenden 3D-Vektor über einem Modul dar, das die Luftpartikel kontrolliert, damit das Bild erzeugt werden kann.

Holovect MK II ist nicht zum visuellen Vergnügen gedacht; es kann dazu benutzt werden, um rechnergestütztes Konstruieren (CAD) auf Holovect anschaulicher zu machen, bevor es in Form von 3D-Druck zur Anwendung gebracht wird. Sein Entwickler sagte auch, dass Holovect neben seiner Verwendung zur Visualisierung von 3D-Daten auch für 3D-Werbung, wie etwa Markententwicklung, eingesetzt werden könne.

Avila stellte auch sicher, dass Spieler von Computerspielen Holovect zusammen mit Software benutzen können, die mit Zeichnen, Kunst oder allgemeinen Gestaltungswerkzeugen in Verbindung steht, indem er sagt, dass diese Anpassungen bald verfügbar sein werden. Die Maschine wird auch eine Technologie zur Erfassung und Gestaltung von 3D-Bildern beinhalten.

Also wenn Sie dazu angeregt worden sind, ihr eigenes Star-Wars-Display zu bekommen, können Sie ihren Holovect MK II mit Frühbucherrabatt für 750 US-Dollar [knapp 700 Euro] bestellen. Die Internetseite bietet verschiedene Optionen an, die bei 750 bis 1800 US-Dollar [ca. 1.677 Euro] beginnen, wobei das Produkt an jeden Ort der Welt geliefert werden kann.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/researchers-find-ways-to-bring-the-star-wars-3d-display-to-life/

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