Duisburger Schülerin: Akten zeigen, wie Bivsis Vater jahrelang den Staat täuschte

in Politik

Foto: dpa

Für die 15-jährige Bivsi Rana aus Duisburg war es ein Albtraum: Ende Mai holten die Behörden die in Deutschland geborene Nepalesin völlig ahnungslos während des Unterrichts aus dem Klassenraum.

 
Sie und ihre Eltern wurden zum Flughafen gebracht, in ein Flugzeug gesetzt und nach Nepal geflogen – ein Land, in dem sie noch nie zuvor war. Das Schicksal der 15-Jährigen bewegte viele Menschen. Vor allem für ihre Mitschüler ist der Fall unfassbar. Niemand von ihnen wusste von der Abschiebung. Vor dem Rathaus Duisburg demonstrierten sie für eine Rückkehr der Familie.

Seit letzter Woche, zwei Monate nach ihrer Abschiebung, ist das Mädchen mit ihrer Familie wieder in Deutschland – dank eines Schülervisums. Das Visum soll ihr ermöglichen, das Abitur in Deutschland zu machen. Die Eltern bekommen eine befristete Aufenthaltsgenehmigung zur Begleitung – eine gute Lösung. Die Genehmigung kann in drei Jahren verlängert werden, wenn Vater oder Mutter eine Beschäftigung finden.

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1 Comment

  1. Komisch da klappt das mit dem Abschieben aber Ruck zuck, aber hochkriminelle bekommste hier nicht weg aus welchem fadenscheinigen Gründen auch immer.

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