Deutscher Mieterbund: Mieten werden wegen Wohnraummangel auch 2018 steigen

in Wirtschaft

Der Deutsche Mieterbund sieht auch im neuen Jahr kein Ende des Mietanstiegs in Deutschland. „Wir erwarten weitere Zuwächse von im Schnitt rund fünf Prozent“, sagte Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor beim Mieterbund, der Deutschen Presse-Agentur.

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In Großstädten könnten die Steigerungen noch höher sein. Im neuen Mietspiegel 2018 dürften die Mieten dann im Schnitt rund zehn Prozent höher sein als im vorherigen Preisüberblick von 2016.

Auch Öl und Gas sind teurer geworden
Auch bei der Nebenkostenabrechnung, die viele Verbraucher im Laufe des neuen Jahres für 2017 erhalten, erwartet der Mieterbund höhere Kosten – gerade wegen teurerer Energie. „Für Öl und Gas dürften Mieter rund zehn Prozent mehr zahlen müssen und für Fernwärme rund zwei Prozent“, sagte Siebenkotten. Die übrigen Nebenkosten, etwa für Wasser, Abwasser, Schornsteinfeger oder Straßenreinigung dürften nur leicht um ein Prozent steigen. Um soziale Spannungen wegen des Mietanstiegs zu vermeiden, forderte der Mieterbund mehr Einsatz von der Politik, etwa für Sozialwohnungen.

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