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Cyborgs

Forscher verbinden zum ersten Mal menschliches Denkvermögen mit dem Internet

in Onlinewelt/Welt
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(Anti Media) Haben Sie je darüber nachgedacht, ob die zukünftigen Menschen Aspekte ihres Lebens auf simulierten Umgebungen im Internet ausleben werden oder sogar ihre natürliche Lebensspanne verlängern können, indem sie ihre Gedanken auf ein sicheres Cloud-Ökosystem hochladen?

Es ist eine bereits seit Jahrzehnten altbekannte Idee aus Science-Fiction-Filmen. Durch Nachrichten darüber, dass Elon Musk gerade versucht, eine “neurale Schnur” zu bauen, hielt das Konzept einer Gehirn-Computer-Schnittstelle Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Nun behaupten Forscher an der Wits University in Johannesburg (Südafrika), menschliche Gedanken in Echtzeit mit dem Internet verknüpft zu haben – eine biomedizinische Neuheit.

Das Projekt, das auf den Namen “Brainternet” getauft wurde, erfordert von den Forschern, EEG-Gehirnwellen-Signale zu erfassen, indem sie dafür nur ein Emotiv-EEG-Gerät und einen einfachen Raspberry Pi-Computer verwenden. Das Experiment ermöglicht es dem menschlichen Gehirn, ein Netzwerkknoten für Informationen im Internet der Dinge (IdD) zu werden.

Der Betreuer des Experiments, Adam Pantanowitz, beschrieb es auf diese Weise:

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Brainternet stößt an eine neue Grenze bei Systemen im Bereich von Gehirn-Computer-Schnittstellen vor. Es gibt einen Mangel an leicht verständlichen Daten darüber, wie ein menschliches Gehirn funktioniert und Informationen verarbeitet. Brainternet strebt danach, das Verständnis einer Person von ihrem eigenen Gehirn und dem Gehirn anderer zu vereinfachen. Es tut dies sowohl durch eine kontinuierliche Überwachung der Gehirnaktivität als auch dadurch, dass etwas Interaktivität ermöglicht wird.

Die Forscher erklären, dass das Projekt wertvolle Informationen für künftige Deep Learning-Algorithmen zur Verfügung könnte und sogar Musks Bestrebungen bei der Erschaffung echter Gehirn-Computer-Schnittstellen dienlich sein könnte. Viele Zukunftsforscher gehen davon aus, dass indem die Auswirkung und tägliche Bedeutung des Internet zunimmt, es unvermeidlich ist, dass Menschen die physikalische Welt mit virtuellen Online-Umgebungen verschmelzen werden, wodurch eine Generation erweiterter Realität, virtueller Realität und einer Synthese von beidem eingeleitet wird, die manche als vermischte Realität bezeichnen.

Während die Vorstellung von “Leben” im Internet weit hergeholt klingen mag, sind wir bereits in vielerlei Hinsicht Cyborgs, die vom Internet und von künstlicher Intelligenz abhängig sind. Unser Gehirn mit einem Online-“Schwarmdenken” zu verbinden, kann sich letztendlich als effizienteste Möglichkeit erweisen, wie Menschen sowohl Informationen erhalten als auch übermitteln können, obwohl uns Bedenken in Bezug auf Überwachung und Privatsphäre durch das gesamte Jahrhundert hindurch begleiten werden.

Verweise:

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Elon Musks neue Firma wird das menschliche Gehirn mit einer Maschine verschmelzen

in Wirtschaft
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Elon Musk macht seine Anhänger auf sein nächstes gewagtes Unterfangen neugierig: Gehirne mit Computern zu verbinden.

Elon Musk ist drauf und dran, zu einem Tony Stark des richtigen Lebens zu werden. Angefangen damit, eine Kolonie auf dem Mars ansiedeln zu wollen bis hin zur Entwicklung von Hyperloop-Zügen, denkt Musk überhaupt nicht daran, es damit bewenden zu lassen. Seine neueste Idee besteht darin, Menschen und Maschinen miteinander zu verschmelzen.

In der Vergangenheit hat Elon Musk die Öffentlichkeit an seinen Visionen über technologische Fortschritte teilhaben lassen, von denen eine mit einer Nervenschnur zu tun hat – mit deren Hilfe ein spezielles Gerät mit dem Körper verbunden werden kann, das dazu genutzt werden kann, um ihn zur Durchführung bestimmter Aufgaben zu programmieren. Nun hat es den Anschein, dass Musk beabsichtigt, diese Idee mithilfe einer Firma namens Neuralink in die Tat umzusetzen.

Der Unternehmer, der andauernd versucht, die Welt zu verbessern, bestätigte die Enthüllung des Projekts im Wall Street Journal am 28. März.

Bildquelle: Google Image – Musk und Ex-US-Präsident Barack Obama vor sieben Jahren an der Falcon 9-Abschussrampe.

Laut des Wall Street Journals handelt es sich bei Musks neuer Firma, die in Kalifornien eingetragen ist, um ein Forschungsunternehmen, das sich auf menschliche Biologie und verwandte Technologien spezalisiert hat. Aber da im Internet wenig Informationen verbreitet werden, sind die Leute neugierig, worum es bei seinem neuen Projekt geht.

Für den Moment ist nur klar, dass es darum geht, einen Computer mit dem Gehirn zu verbinden, da dies im Mittelpunkt seiner Tweets steht. Darüber hinaus hat Musk erörtert, wie Menschen durch kleine Chips, künstliche Augen und viele andere biotechnologische Fortschritte, die in den Körper implantiert werden, zu Semi-Cyborgs werden.

In einem kürzlichen Interview behauptete Musk, dass wir mit allem verbunden werden, was einen An-Aus-Schalter besitzt, wobei sich die menschliche Aktivität innerhalb dieser Grenzen darauf beschränkt, lediglich etwas berühren zu müssen.

Tweet: “Elon Musk-Interview mit Recode”

Musk hat den Wunsch, eine Möglichkeit zu finden, mit der Biotechnologie mit dem menschlichen Körper verbunden werden kann, damit die Menschen mithilfe der Eingabe/Ausgabe-Technologie über ihre Beschränkungen hinausgehen können – was durch eine direkte Metallschnittstelle erreicht werden kann.

Es wurden Fragen aufgeworfen, ob dafür chirurgische Eingriffe notwendig werden würden, um solch ein Gerät am menschlichen Körper zu befestigen. Musk erklärte, dass die Anbindung der Biotechnologie keine Chirurgie notwendig mache, jedoch aufgrund ihres kompletten Netzwerks, das von Nervenzellen umgeben ist, auf der Grundlage funktionieren werde, durch die Blutgefäße hindurchzuführen.

Sobald die menschlichen Gehirne mit den neuesten Errungenschaften ausgestattet sind, sagte Musk, könnte die Technologie künftigen Wissenschaftlern ermöglichen, die Menschen davor zu bewahren, stumpfsinnig zu werden, indem unsere Gehirne leistungsfähiger werden.

Tweet: “Langer Beitrag über Neuralink kommt in einer Woche auf Wait But Why heraus. Es ist zwar schwierig, sich die Zeit dafür zu nehmen, aber das Existenzrisiko wäre zu hoch, es nicht zu tun.”

“Es ist ein wirklich extrem cooles Unternehmen und ich kann es kaum erwarten, Ihnen davon zu berichten. Ich habe Anfang dieses Monats gesagt bekommen, was es wirklich damit auf sich hat und habe seitdem im Eiltempo dazugelernt. Das Gehirn auseinanderzunehmen ist alles andere als leicht. Aber keine Sorge, es gibt eine Deadline”, erklärte dazu die Internetseite Wait But Why.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/elon-musks-new-company-will-be-able-to-merge-the-human-brain-with-a-machine/

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Biohybrider, von Stachelrochen inspirierter Roboter: teils Tier, teils Maschine

in Welt
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Auf dem Gebiet der Robotertechnik werden mit großer Geschwindigkeit Fortschritte erzielt. Hanson Robotics erschuf einen Roboter namens Sophia, der in der Lage ist, eine Unterhaltung zu führen und mehr als 60 verschiedene Gesichtsausdrücke zu machen (und letztes Jahr in einem von CNBC aufgezeichneten Interview zu sagen, dass sie “Menschen vernichten” will).

Vielleicht eine der interessantesten Entwicklungen der Robotertechnik ist jedoch die Erschaffung von Biohybriden: Robotern, die zum Teil Maschine und zum Teil lebendiges Gewebe sind.

Im Juli dieses Jahres veröffentlichte eine Gruppe von Forschern an der Universität Harvard einen Aufsatz in Science, worin detailliert ein weicher Roboter-Rochen beschrieben wird, der durch von Ratten stammenden Herzmuskelzellen angetrieben wird, schwimmt und imstande ist, einem Lichtsignal zu folgen.

Der biohybride Rochen besteht aus einem mikrostrukturierten Goldskelett, einem (elastomerischen) Gummikörper, der das Skelett umschließt sowie sich über dem Gummikörper befindlichen Herzmuskelzellen von Ratten (Kardiomyozyten). Die Kardiomyozyten sind über dem Gummikörper “in einem Muster angeordnet”, was bedeutet, dass sie in einer bestimmten Richtung angebracht sind, damit sie sich auf eine kalkulierbare Weise zusammenziehen, genau wie Muskelzellen im Körper.

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In der Zusammenfassung des Aufsatzes heißt es: “Indem abgetrennte Kardiomyozyten von Ratten auf einem elastomerischen Körper in einem Muster angeordnet sind, der ein mikrostrukturiertes Goldskelett umgibt, bildeten wir die Morphologie eines Fisches im Maßstab 1:10 nach und erfassten das Grundmuster von Flossen eines fledermausartigen Fisches.”

Die verwendeten Kardiomyozyten sind gentechnisch verändert, um lichtempfindlich zu sein und durch optische Stimulation können abfolgende Muskelaktivierungen erreicht werden, was es dem Roboter-Rochen ermöglicht, sich zu bewegen “indem es zu koordinierten wellenförmigen Schwimmbewegungen kommt”.

Die Geschwindigkeit und Richtung beim Schwimmen des Roboter-Rochens werden durch die Veränderung der Lichtfrequenz kontrolliert, die zur Auslösung von Bewegungen eingesetzt wird, sowie durch voneinander unabhängige Bewegungen der linken und rechten Flossen. Dies ermöglicht ein relativ komplexes Bewegungsmuster und erlaubt es dem Roboter, durch einen Hindernisparcours zu navigieren.

Dieser biohybride Rochen könnte den Weg für ein robotisches Menschenherz ebnen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/biohybrid-stingray-inspired-robot-part-animal-part-machine/

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