Studie: Pommes Frites können Dich UMBRINGEN, im wahrsten Sinne des Wortes

in Gesundheit/Welt

Liebhaber frittierter Lebensmittel: Aufgepasst bitte! Es ist offiziell. Der regelmäßige Verzehr von Pommes frites oder gebratenen Kartoffel-Snacks kann zu Ihrem vorzeitigen Tod führen.

Eine im amerikanischen Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Langzeitstudie über 8 Jahre hinweg hat gezeigt, dass sich bei Menschen, die zwei bis drei Portionen Bratkartoffeln in der Woche essen – einschließlich Pommes Frites, Karoffelpuffer und Kartoffelchips -, das Risiko eines frühen Todes verdoppelt. Dies gilt im Vergleich mit Menschen, die gebratene Kartoffeln vollständig vermeiden.

CNN zitierte Dr. Nicola Veronese, führende Autorin der Studie und Wissenschaftlerin am Nationalen Forschungsrat in Padua, Italien, mit den Worten:

„Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie, was bedeutet, dass die Forscher einfach das Verhalten einer Gruppe von Menschen verfolgt haben und herausfanden, dass ein Zusammenhang besteht zwischen einem Verhalten – dem Essen von frittierten Kartoffeln – und einem weiterem Faktor – frühem Tod.  Da es eine Beobachtungsstudie ist, kann man nicht sagen, dass das Essen von Bratkartoffeln direkt eine frühe Sterblichkeit verursacht – weitere Forschung wäre erforderlich, um einen derart weitreichenden Schluss mit Sicherheit zu ziehen.“

„Auch wenn es lediglich eine Beobachtungsstudie ist, so glauben wir indes, dass das kochende Öl mit seinen industriell gehärteten Transfetten [auch „Killerfette“ genannt], ein wichtiger Faktor bei der Erklärung der Sterblichkeit derjenigen ist, die mehr Kartoffeln essen. Transfette, so hat sich gezeigt, erhöhen das schlechte Cholsterin [kurz LDL, was soviel bedeutet wie Lipoprotein mit niedriger Dichte] im Blut, was zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.“

Die Essgewohnheiten von mehr als 4.400 Männern und Frauen aus den Vereinigten Staaten, mit einem Durchschnittsalter von 45 bis 79 – die Teil der Kohortenstudie der Osteoarthritis-Initiative (OAI) waren – wurden 8 Jahre lang analysiert. 236 Teilnehmer waren am Ende der Studie bereits tot.

Forscher sagen, dass Teilnehmer, die gebratene Kartoffeln zweimal wöchentlich oder öfter aßen – sei es in Restaurants oder zuhause – ihr Risiko verdoppelten, früher zu sterben als die Teilnehmer, die keine Bratkartoffeln aßen, oder die gekochte oder gegrillte Kartoffeln aßen. Die Forscher fanden jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von ungebratenen Kartoffeln und dem Risiko eines frühen Todes.

„Der häufige Konsum von Bratkartoffeln scheint miit einem erhöhten Sterberisiko in Zusammenhang zu stehen. Zusätzliche Studien in größeren Stichprobengrößen sollten durchgeführt werden, um zu bestätigen, ob der Gesamtkartoffelverbrauch mit einem höheren Sterberisiko verbunden ist. „

Aber John Keeling, der Direktor des National Potato Council in den USA, argumentiert, „die Studie ist nicht relevant für die allgemeine Bevölkerung, da die Daten für eine Osteoarthritis-Studie gesammelt wurden und nur Patienten mit Arthritis umfasst“:

„Kartoffeln sind ein von Natur aus sehr gesundes Gemüse. Eine mittelgroße Kartoffel hat 110 Kalorien, kein Fett, kein Natrium, kein Cholesterin und liefert fast ein Drittel des täglichen Vitamin C-Bedarfs mit mehr Kalium als eine Banane. Wie die Kartoffel zubereitet wird, beeinflusst den Kalorien-, Fett- und Natriumgehalt; allerdings bleiben die Grundnährstoffe, egal wie sie zubereitet ist.“

Von Natur aus sind Kartoffeln gesund, da reich an Fasern, Magnesium, Kalium und Antioxidantien sind und kein Fett, Natrium oder Cholesterin enthalten. Aber wenn sie bei hohen Temperaturen durch Braten, Rösten oder Backen gegart werden, produzieren Kartoffeln Acrylamid.

Acrylamid ist ein Neurotoxin, das laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit potenziell das Risiko der Entwicklung von Krebs (vor allem in Nebennieren, der Schilddrüse und der Lunge) für die Verbraucher in allen Altersgruppen erhöht. Dr. Jonathan Bonnet, ein Arzt für Familienmedizin an der Duke University, warnt:

„Für Vorspeisen sind Pommes Frites gegenüber einer Kartoffel ernährungsphysiologisch nicht mehr wiederzuerkennen. Sie beinhalten das Braten, Salzen und Entfernen eines der gesündesten Teile der Kartoffel: die Schale, wo sich viele der Nährstoffe und Fasern befinden. Das gebratene Produkt, das Sie essen, ist völlig anders als die Kartoffel, aus der es entstand. „

 

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/study-french-fries-can-kill-quite-literally/


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