Fort-Lauderdale-Schütze gibt an, dass er unter “Gedankenkontrolle” des CIA gestanden habe

in Kriminalität/Welt
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Der Schütze von Fort Lauderdale gibt an, dass er unter “Gedankenkontrolle” des CIA gestanden habe.

Esteban Santiago, der Verdächtige der Schießerei im Fort Lauderdale-Hollywood International Airport, hat angegeben, dass eine nachrichtendienstliche Stelle der USA seinen “Geist kontrolliert” habe. Santiago, der im Januar verhaftet wurde, wird sich im Oktober vor Gericht strafrechtlich zu verantworten haben.

Kurz nach der Schießerei sagte eine Reihe von Augenzeugen gegenüber Reportern, dass mehr als ein Schütze an dem Angriff beteiligt gewesen sei. Indes ist kein weiterer Verdächtiger wegen der Schießerei verhaftet worden.

“Es kam mir so vor, als seinen da mindestens noch drei Leute drin, die schießen”, erklärte ein Augenzeuge kurz nach dem Angriff.

Während Santiago’s Gerichtsverhandlung näherrückt, sind Informationen über Santiago’s kriminelle Vergangenheit und geistige Gesundheit ans Licht gekommen.

Kurz nach der Schießerei sagten Verwandte gegenüber Reportern, dass Santiago eine Vorgeschichte von psychischen Problemen habe, wovon einige nach seinem Militärdienst im Irak mit dem Puerto Rico National Guard auftraten.

“Das Einzige, was ich sagen könnte ist, dass als er aus dem Irak zurückkam, fühlte er sich nicht besonders gut”, sagte sein Onkel, Hernan Rivera, gegenüber der Newark Star-Ledger Zeitung.

Nach seiner Verhaftung sagte Santiago gegenüber dem FBI, dass die CIA seine Meinung kontrolliert habe, bevor er später angab, er sei durch die extremistische Gruppe des Islamischen Staats inspiriert worden. Santiago’s ursprüngliche Aussage deckt sich mit einem Geständnis, dass er vor der Schießerei abgelegt hatte.

Zwei Monate vor der Schießerei war Santiago unerwartet in einem FBI-Büro in Anchorage erschienen, wo er einräumte, dass er unter “Gedankenkontrolle” des CIA stehe und unfreiwillig Stimmen gehört habe, die ihm aufgaben “extremistisches Material im Internet” zu studieren, so berichtet die New York Times. Nach dem Geständnis wurde Santiago in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

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Zum Zeitpunkt seines anfänglichen Geständnisses im November hatte Santiago eine Waffe in seinem Auto. Die Waffe wurde ihm einen Monat später zurückgegeben. Die Behörden sagen, es sei die gleiche Waffe, die im Flughafen Schießen verwendet wurde.

In der Zwischenzeit hatte Santiago vor der Schießerei eine Reihe von Auseinandersetzungen mit der Polizei gehabt. Allein im Jahr 2016 war die Polizei mindestens vier Mal zu seinem Haus in Alaska gerufen worden, um Beschwerden wegen häuslicher Gewalt und körperliche Gewaltanwendung nachzugehen.

Die Bundesstrafverfolgungsbehörden hatten Anfang des Jahres angekündigt, dass sie untersuchen, ob Santiago psychisch gestört sei und die Stimmen gehört habe, die ihn zu den Gewalttaten aufgefordert hätten. Doch laut jüngsten Berichten haben Santiago’s Anwälte gegenüber einem Richter erklärt, dass er in der Lage sei, mit seinem Gerichtsverfahren weiterzumachen, trotz der Anzeichen von psychischen Erkrankungen.

US-Bezirksrichter Beth Bloom fuhr dann mit der Befragung von Santiago fort, um zu bestimmen, ob er die Anklage gegen ihn mit ihren 22 Punkten verstanden hat, sowie den Prozess, der zu einem Todesurteil führen kann, und ob er mit seinen Anwälten zufrieden ist. Berichten zufolge beantwortete Santiago alle diese Fragen ruhig mit “ja”.

Richter Bloom hatte ursprünglich eine vollständige psychiatrische Beurteilung über Santiago verlangt, um offiziell seine geistige Zurechnungsfähigkeit zu bestimmen, jedoch wurde die Begutachtung ausgesetzt, um auf Antrag der Strafverteidiger Zeit zu haben,  Aufzeichnungen über Santiago’s  frühere Behandlungen und sein Verhalten zu sammeln, während er inhaftiert ist.

Santiago nimmt derzeit psychiatrische Medikamente wegen einer nicht genannten psychischen Erkrankung, so erklärten seine Verteidiger Hector Dopico und Eric Cohen.

Santiago steht in 22 Punkten unter Bundesanklage. Ihm wird zur Last gelegt, fünf Menschen getötet und sechs weitere verwundet zu haben, und für seine mutmaßlichen Verbrechen könnte er mit der Todestrafe belegt werden. Er hat auf ‘nicht schuldig’ plädiert. Santiago’s Verhandlung ist für den Oktober angesetzt.

Bild: Flickr, Amy Leonard (CC BY-ND 2.0)

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/fort-lauderdale-shooter-admits-he-was-under-cia-mind-control/

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