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Zika

Verschleiern die Zika-Geburtsfehler einen Monsanto-Skandal?

in Umwelt
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Vor gar nicht allzu langer Zeit enthüllte unser Mediendienst bei Anonymous, dass die Verbindung zwischen dem von Moskitos übertragenen Zika-Virus und dem Geburtsfehler Mikrozephalie rein auf Indizien beruht (siehe unsere deutsche Übersetzung). Nun vermeldet eine Gruppe von Medizinern scheinbar Ähnliches.

Die argentinischen Ärzte, die sich unter dem Namen Physicians in the Crop-Sprayed Towns (etwa: Ärzte in den Städten, in denen das Getreide gespritzt wird) zusammengeschlossen haben, haben Bedenken darüber aufkommen lassen, ob der Geburtsfehler nicht vielmehr mit dem bewusst verunreinigten Wasser in den Städten in Zusammenhang stehen könnte, in denen Mikrozephalie ungewöhnlich häufig vorkommt.

Die Schuld daran trägt ihren Behauptungen zufolge ein ‘strategischer Partner’ von Monsato. Das Pendant zu Monsato ist die japanische Firma Sumitomo, die eine Chemikalie namens Pyriproxyfen herstellt, das im Jahr 2014 in die Trinkwasservorräte eingespeist wurde. Laut des Berichtes der Mediziner handelt es sich bei Pyriproxyfen um ein chemisches Larvizid, das entwickelt wurde, um den Brutzyklus der Moskitos zu beeinträchtigen. Die Auswirkungen, die dann die Moskitos im Zyklus ihrer verschiedenen Entwicklungsstadien als Larven, Puppen und ausgewachsene Insekten beeinträchtigen, ähneln den Geburtsfehlern, von denen nun ungeborene Babys betroffen sind.

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Die Störungen in der Entwicklung bei den Moskitos können von Missbildungen an Flügeln und Genitalien bis hin zu zum Tode führenden Behinderungen reichen.

“Missbildungen, die bei Tausenden Kindern schwangerer Frauen festgestellt wurden, die in den Gebieten leben, in denen der brasilianische Staat Pyriproxyfen in das Trinkwasser eingespeist hat, sind keine Zufälle; und das, obwohl das Gesundheitsministerium das Zika-Virus direkt für diese Schäden verantwortlich macht”, kommentierten die Physicians in the Crop-Sprayed Towns.

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“… insbesondere, da bei den 3.893 Fällen von Missbildungen, die bis zum 20. Januar 2016 bestätigt wurden, 49 Kinder ums Leben gekommen sind und nur bei fünf von ihnen wurde eine Zika-Infektion nachgewiesen(1).” Quelle: Bericht der Physicians in the Crop-Sprayed Towns

Andere Berichte über Pyriproxyfen:

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Laut der englischen Pestizid-Datenbank des Pestizid Aktions-Netzwerk sind Pestizide wie Pyriproxyfen hormonaktive (endokrine) Stoffe und können die Abläufe in tierischen und menschlichen Organismen “stören”. “Der Kontakt damit kann Sterilität oder einen Rückgang der Fruchtbarkeit verursachen, sowie die Entwicklung beeinträchtigen, Geburtsfehler bei den Fortpflanzungsorganen und Störungen des Stoffwechsels verursachen.”

Laut Berichten, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Auftrag gegeben wurden, wird für ebendiese Chemikalie immer noch ein “?” in den Kategorien “toxisch für Entwicklung und Fortpflanzung” und “hormonaktive Stoffe” angegeben. Aber die folgende Aussage wird getroffen:

“Es ist bekannt, dass einige Pestizide Geburtsfehler verursachen oder die normale Entwicklung stören… Viele Pestizide, die das Hormonsystem stören, beeinträchtigen auch die Funktionen der Fortpflanzung und der Entwicklung. Zudem treten auch andere negative Effekte auf”, besagt einer der Berichte.

 

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Von den Quellen ist bislang nichts bestätigt, da weitere Studien in einem wissenschaftlichen Rahmen zunächst noch durchgeführt werden müssen, um negative Ergebnisse auszuschließen.

Laut einer Empfehlung für Tierärzte, die diese Substanz bei Haustieren zur Bekämpfung von Flöhen verwenden, ist festgelegt, dass auch für Pyriproxyfen zutrifft: “Weder veterinäre Antiparasitika noch jedwedes andere landwirtschaftlich genutzte Pestizid werden am Menschen getestet, um seine Giftigkeit für Menschen vor der Markteinführung zu bestimmen.” Die Hauptseite rät schwangeren Frauen, die Substanz zu meiden, da eine “akute Intoxikation” wahrscheinlich ist.

Die Verantwortlichen für das staatlich kontrollierte Programm zur Ausmerzung von Moskitos in Brasilien durch die Zugabe von Pyriproxyfen (auch als das weniger gebräuchliche Pyroproxyfen bekannt) in das Trinkwasser wurden von diesen Medizinern dringend dazu angehalten, weitere Studien durchzuführen, um ihre Hypothese “auszuschließen”.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Fakten zu Zika: Schwangerschaft, GM-Moskitos und die Beteiligung der Rockefeller-Stiftung

in Gesundheit
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Der Versuch, Fakten über das Zika-Virus aufzudecken, das uns anscheinend nun auf einer weltweiten Ebene bedroht, ähnelt dem Vorhaben, die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden. Man findet einen ‘Fakt’ heraus und entdeckt dann etwas diametral Gegensätzliches. Diese Woche habe ich einige Zeit damit verbracht herauszufinden, warum weshalb Alarm geschlagen wird, wer dafür verantwortlich ist oder wo und wie das Zika-Virus auf einmal förmlich explodiert ist – und somit zu etwas Größerem wurde, als es das eigentlich wäre.

Hier sind einige der interessanten Fakten, die bisher ans Licht gebracht wurden:

Indizienbeweise verbinden Zika mit Mikrozephalie

Christian Lindmeier, Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO, räumte in einer offiziellen Mitteilung ein, dass es keine “erwiesene Verbindung” zwischen Zika und der Entwicklung von Mikrozephalie gibt. Die Beweise dafür sind Indizienbeweise, also “von untergeordneter Bedeutung” und wurden in 8 im Labor erforschten Fällen ermittelt.

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Zika ist sexuell übertragbar

Zika kann sexuell übertragen werden, wie in Tahiti entdeckt wurde. Obwohl es selten vorkommt, kann das Virus lange genug überleben, um bei sexuellem oder Blutkontakt übertragen zu werden. Das Virus kann laut der Forschung auch im Urin nachgewiesen werden – weitere Untersuchungen sind hier vonnöten.

Weitere Indizienbeweise: das Guillain-Barré-Syndrom

In den betroffenen Gebieten hat sich die Anzahl der Fälle der Autoimmunerkrankung Guillian-Barre erhöht. Obwohl die Fälle der Nervenkrankheit, die Lähmungen verursachen kann, zunehmen, beruht diese Beweisführung wiederum auf Indizien.

Eine Empfehlung, die ihr vermutlich nicht kennt

Die WHO hat offiziell eine Empfehlung herausgegeben, dass Frauen, bei denen die Viruserkrankung bekannt ist, mindestens in den zwei darauf folgenden Jahren nicht schwanger werden sollten. Die Möglichkeit, über einen gewissen Zeitraum Trägerin des Virus zu sein – obwohl dies wiederum nicht bestätigt ist – ist vorhanden. Bislang unbeantwortet ist die Frage, ob man nach einer Infektion das ganze Leben lang Träger des Virus sein könnte; vermutlich wird die Beantwortung der Frage es auch noch Jahrzehnte dauern.

Ein wirklich, wirklich interessanter Faktor – die Beteiligung der Rockefeller-Stiftung

(Lasst uns Zika online kaufen!)

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Man ist darauf gestoßen, dass Zika online von der Rockefeller-Stifgung bei ATCC.org gekauft werden kann. Zuerst wurde Zika bei einem Rhesusaffen im Zika Forest in Uganda im Jahr 1947 ientdeckt. Die heute als Uganda Virus Research Institute (UVRI – etwa:  Virusforschungsinstitut Uganda) bekannte Einrichtung entdeckte das Virus; sie wurde im Jahr 1936 von der Rockefeller-Stiftung als Yellow Fever Research Institute (etwa: Gelbfieberforschungsinstitut) gegründet.

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Screenshot der ATTC-Website, auf der Zika in Form von Blutproben von Rhesusaffen bestellt werden kann.

Die Millionenfrage: Haben genetisch modifizierte (GM) Moskitos Zika verursacht?

Ein selbsternannter Anti-Verschwörungs-Blogger hat zugegeben, dass der Moskito vom Typ Aedes Aegypti in den 1970er Jahren in Amerika “ausgerottet” waren. Im 21. Jahrhundert behauptete Oxitec, eine Möglichkeit dafür gefunden zu haben, wie weitere Populationen durch die Freisetzung eines GM-Moskitos mit einem auf Suizid programmierten Gen in der DNA des Männchens kontrolliert werden können. Die Risikoabschätzung ist verworren; jedoch steht dort etwas über die Auswirkungen der Freisetzung von GM-Moskitos in Brasilien; und zwar ohne dass zuvor Tests an einer Spezies innerhalb des Ökosystems (Menschen ausgenommen) durchgeführt wurden:

“Bei diesen zufälligen Transporten [in Landfahrzeugen, über Wasser und sogar per Flugzeug] kann der nicht-modifizierte Moskito eine Möglichkeit finden, neue urbane Nischen zu kolonisieren [aufgrund der Freisetzung von GM-Moskitos].”

Das Risiko der Freisetzung von GM-Moskitos wird wie folgt beschrieben:

Die Vektor-Kompetenz zur Übertragung von Krankheiten auf den Menschen könnte in Richtung einer größeren Transmissions-Effizienz verändert worden sein.”

“Für andere Institutionen und Organisationen identifizierte Bedrohungen:

Eine in manchen Kreisen geäußerte Besorgnis lautet, dass der Einsatz einer neuen Abstammungslinie von Aedes Aegypti zur Übertragung anderer Krankheiten führen könnte, oder sogar zu einer Veränderung der Übertragungsmöglichkeiten.”

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Die GM-Debatte geht weiter und ist noch in einem frühen Stadium. Niemand weiß um die Rückwirkung des GM-Einsatzes, weil das Forschungsgebiet noch zu jung ist und die Ergebnisse im Rahmen der Standards wissenschaftlicher Forschung zu den Auswirkungen, wenn sie in die Umwelt freigesetzt werden, sind noch zu frisch.  Die Studien zu den Auswirkungen sind so lala; und wir werden möglicherweise unter Konsequenzen leiden, die so ähnlich sind wie Zika. Die wahren Folgen werden wir jedoch erst in Jahrzehnten kennen. Leider wird es dann zu spät sein.

Was wir wissen: Zika hat einen berechtigten Alarm ausgelöst, da es möglicherweise unsere Nachkommen bedroht. Es hat zudem eine berechtigte Fragewelle ausgelöst hinsichtlich aller Dinge, die in Zusammenhang mit dieser Problematik stehen.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com.

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