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Wildtiere

Die Geschichte hinter diesem herzzerreißenden Bild ist genau das, was man vielleicht denkt…

in Tierrechte/Umwelt
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Ein einsamer Bär sitzt auf einer Müllhalde inmitten von Abfallhaufen. Hinter ihm stößt die rauchende Grube Flammen aus, die größer sind als sein Körper.

Als der Fotograf Troy Moth diese Szenerie erblickte, machte er sofort einen Schnappschuss davon. Später, als er das Erlebnis überarbeitete und es sich wieder ins Gedächtnis rief, konnte er nicht umhin, über das, was er festgehalten hatte, betrübt zu sein – und verbittert.

Moth schrieb auf Bored Panda:

Als ich an der Mülldeponie ankam, stand die qualmende Grube in Flammen, die höher emporragten als der Bär. Ich war sprachlos, total schockiert von dem was ich sah. Als ich damit fertig war, das Foto zu machen, drehte sich der Bär langsam um und ging runter in die qualmende Grube, während er aus meinem Blickfeld verschwand. Er kam während meiner restlichen Zeit dort nicht mehr zurück.

Er fügte hinzu: Ich brauchte eine sehr lange Zeit, um das Foto danach zu verarbeiten, und ich bin mir über meine Gefühle darüber immer noch nicht im Klaren. Alles was ich weiß, ist, dass es das einzige Foto ist, das ich je gemacht habe, das mich bei vielen Begebenheiten aufgewühlt hat. Und ich bin sicher, dass es mich immer noch mehr zu lehren hat.

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Das ergreifende Bild löst eine Reihe von Gefühlen aus – und das aus gutem Grund. Gegenwärtig werfen Menschen jedes Jahr genug Müll weg, um den Globus viermal zu umrunden. Und von dem, was ausrangiert wird, gelangen 80 Prozent in die Ozeane. Dort zersetzt es sich langsam, wodurch es die Umwelt verseucht und oftmals Wildtiere tötet, die die Rückstände mit Nahrung verwechseln.

Bis 2050 werden nach Schätzungen von Wildtierexperten 99 Prozent aller Vögel Plastik in ihren Mägen aufweisen. Und wenn die Wilderei und der Verlust von Lebensräumen im derzeitigen Maßstab weitergehen, werden der afrikanische Elefant – und andere stattliche Tiere – innerhalb von nur zehn Jahren ausgerottet sein.

Das obige Bild versinnbildlicht jede schockierende Statistik, die Tierrechtsaktivisten und Umweltschützer seit Jahren verbreiten. Die Zeit, um für eine nachhaltige Veränderung zu sorgen, ist jetzt. Der Klimawandel verändert das Antlitz der Erde, und die Umwelt – zu der die Wildtiere gehören – kann es nicht verkraften, dass weitere Kohlendioxid-Emissionen in die Atmorsphäre gepumpt werden.

Wenn dieses Bild irgendeine Botschaft vermittelt, dann die, dass es beinahe zu spät zum Handeln ist. Die Menschen sind für den Niedergang der Umwelt verantwortlich, und nur durch problembewusste Aktionen können die derzeitigen Sorgen beigelegt werden. Dieses Bild regt zu einer Reihe von Emotionen an – was auch notwendig ist. Wenn die Menschen nicht für einen nachhaltigen Wandel sorgen, werden Szenen wie diese zunehmend an der Tagesordnung sein.

Verweise:

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Der weltweite Wildtierbestand wurde in nur zwei Generationen um 50% dezimiert

in Tierrechte/Umwelt
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Die Populationen an Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen sind seit 1970 um 52% zurückgegangen.

Sind Sie sich der Tatsache bewusst, dass alleine in den letzten beiden menschlichen Generationen über 50% des Wildtierbestandes des Planeten ausgerottet worden sind?

Laut des Living Planet 2014 Report sind die Populationen von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen seit 1970 um 52% zurückgegangen. Die Zahl basiert auf dem Living Planet Index (LPI), der mehr als 10.000 repräsentative Populationen der aufgelisteten Spezies bemisst.

WWF übermittelt:

Wir benutzen die Geschenke der Natur, als ob uns mehr als nur eine Erde zur Verfügung stehen würde. Indem wir mehr von unseren Ökosystemen und natürlichen Prozessen nehmen, als wieder ergänzt werden kann, bringen wir unsere eigene Zukunft in Gefahr. Die Bewahrung der Natur und eine nachhaltige Entwicklung gehen miteinander Hand in Hand. Es geht dabei nicht nur um die Erhaltung der biologischen Vielfalt und urspünglichen Gebiete, sondern genauso sehr um die Absicherung der Zukunft der Menschheit – unseres Wohlergehens, unserer Wirtschaft, Narhungsmittelsicherheit und sozialen Stabilität – tatsächlich um unser eigenes Überleben.

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In einer Welt, in der so viele Menschen in Armut leben, mag es erscheinen, als ob der Schutz der Natur ein Luxus sei. Dabei ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall. Für viele der Ärmsten der Welt ist sie eine Rettungsleine. Jedoch am wichtigsten ist, dass wir alle zusammen darin leben. Wir brauchen alle nahrreiches Essen, frisches Wasser und saubere Luft – wo auch immer in der Welt wir leben.

Es ist so besorgniserregend um die Dinge bestellt, dass es schwierig erscheinen mag, im Hinblick auf die Zukunft ein positives Gefühl zu haben. Es ist zwar sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich, eine Lösung finden zu können – weil es an uns selbst liegt, die wir das Problem verursacht haben. Nun müssen wir darauf hinarbeiten, um sicherzustellen, dass die nachkommende Generation die Gelegenheit nutzen kann, die wir bisher zu ergreifen versäumt haben, um mit diesem zerstörerischen Kapitel in unserer Geschichte abzuschließen und eine Zukunft aufzubauen, in der die Menschen in Harmonie mit der Natur leben und erfolgreich sein können.

Die Menschen tragen klar und deutlich zur sechsten Massenausrottung bei. Traurigerweise wird das Ausmaß des Schadens, den der Homo sapiens anrichtet, vom durchschnittlichen Individuum kaum wahrgenommen.

Nun ist die Zeit gekommen, um aufzuwachen und nachhaltigere, bewusstere Lebensweisen anzunehmen, um sicherzustellen, dass für die künftigen Generationen eine gesunde Umwelt existiert. Wir sind alle miteinander verbunden – und zusammen haben wir das Potenzial, die Lösungen zu erschaffen, die die Zukunft für diesen, unseren einzigen, Planeten sicherstellen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/50-worlds-wildlife-depleted-just-2-generations/

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