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Vertuschung

“Wenn mir irgendwas passiert, forscht nach”: Wenige Tage später wurde Max Spiers – der über eine Vertuschung durch die Regierung recherchierte – tot aufgefunden

in Kriminalität
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Ein fitter, gesunder 39-jähriger Mann wurde ohne offensichtliche Todesursache tot auf seinem Sofa aufgefunden, nachdem er seiner Mutter einige Tage davor eine besorgte Nachricht geschickt hatte:

“Dein Sohn ist in Schwierigkeiten. Wenn mir irgendwas passiert, forscht nach.”

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Max Spiers war ein alternativer Forscher – ein britischer Verschwörungstheoretiker. Seine Karriere stand kurz davor, einen Höhepunkt zu erreichen, indem er im polnischen Warschau und in Großbritannien zu Vorträgen und Konferenzen eingeladen war; seine Arbeit wurde respektiert, indem er “Was wäre wenn”-Fragen stellte, vor denen andere Forscher zurückschrecken. Aber sein Schicksal nahm eine tragische Wendung, als er laut Aussage von Freunden kurz vor seinem Tod im polnischen Warschau eine schwarze Substanz erbrochen hatte, sein Tod jedoch ohne Durchführung einer Obduktion als Folge einer natürlichen Ursache erklärt wurde.

Max’ Mutter Vanessa Bates bestätigte, dass sich ihr Sohn durch seine leidenschaftlich durchgeführten Nachforschungen bei gewissen Personen unbeliebt gemacht haben könnte.

“Er machte sich in der Welt der ‘Verschwörungstheoretiker’ einen Namen und wurde eingeladen, im Juli bei einer Konferenz in Polen darüber zu sprechen”, erklärte Max’ Mutter. “Er war mit einer Frau zusammen, die er noch nicht lange kannte, und sie erzählte mir, wie sie ihn tot auf dem Sofa fand.”

“Aber ich denke, dass Max an einigen dunklen Stellen gewühlt hatte und ich befürchte, dass ihn jemand umbringen wollte.”

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Ohne physische Verletzungen, die für Spiers plötzlichen Tod verantwortlich sein könnten, und ohne Obduktion, wodurch seine Familie auch nach zwei Monaten immer noch im Unklaren über die Untersuchungsergebnisse ist, fällt es schwer, den Fall als “normal” zu betrachten. Auch auf toxikologische Befunde müssen Vanessa und Spiers’ Familie weiterhin warten.

Das gerichtsmedizinische Büro von Nordost-Kent, das für die Untersuchung des Falls verantwortlich ist, hat lediglich erklärt, dass sich der Fall noch in einem “sehr frühen” Stadium befinde.

Kürzlich hatte Spiers seine Aufmerksamkeit auf prominente Persönlichkeiten aus Politik, Geschäftswelt und Unterhaltungsbranche gerichtet, und war bei einer Konferenz in Warschau “dabei [eine] Vertuschung durch die Regierung zu enthüllen”, worüber sich seine Mutter und seine Anhängerschaft Gedanken machten.

“[Polnische Behörden] weigern sich auch, mir irgendwelche Schriftstücke darüber auszuhändigen, weil ich absurderweise keine schriftliche Erlaubnis von ihm dazu habe”, sagte Bates über den Tod ihres Sohnes. “Alles was ich von den polnischen Behörden bekommen habe, ist eine Sterbeurkunde, welche besagt, dass es sich um eine natürliche Ursache handeln soll.”

Freunde, die Spiers tot aufgefunden hatten, sprachen auch über die schwarze Flüssigkeit, die er kurz vor seinem Tod erbrochen hatte.

Miles Johnson, der der Verschwörungstheoretikergruppe Bases Project angehört, sprach über seinen guten Freund: “Hier ist ein Mensch gestorben und ich glaube nicht, dass es überzeugend genug ist, dass jemand, der einfach nur normale Medikamente einnahm, letzten Endes einfach so eine schwarze Flüssigkeit erbricht und ausspuckt, was immer es auch war.”

Spiers war angeblich dabei, eine Untersuchung in Angriff zu nehmen, die “einen Kreis von Schwarzmagiern” beinhaltete, dem möglicherweise auch Politiker angehören, so seine Verlobte Sara Adams, und er sollte auf der Warschauer Konferenz über die Ergebnisse sprechen.

Sowohl Adams als auch Bates haben indes bestritten, dass es sich bei Spiers’ Tod um Selbstmord handelt, indem sie sagten, dass ihm in seinem Leben viel bevorstand, auf das er sich gefreut habe.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Neuer Fukushima-Bericht gibt Verschwörungstheoretikern Recht

in Umwelt
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Vereinigte Staaten Aus einem neuen Bericht geht hervor, dass die japanische Regierung in Übereinstimmung mit TEPCO agiert hat, um die Kernschmelze in Fukushima im Jahr 2011 zu vertuschen.

“Ich würde sagen, dass Spuren verwischt wurden”, verkündete die Präsidentin von TEPCO (Tokyo Electric Power Company) Naomi Hirose während einer Pressekonferenz. “Das ist extrem bedauerlich.”

Masataka Shimizu war der Präsident von TEPCO zu der Zeit, als nacheinander ein Erdbeben, ein Tsunami und die darauf folgende Atomkatastrophe passierten. Er wies seine Mitarbeiter an, den Begriff “Kernschmelze” in der Öffentlichkeit nicht zu verwenden angeblich hatte er vor dem Druck aus dem Büro des Premierministers kapituliert.

Zwei Monate lang beschönigten TEPCO-Sprecher die Kernschmelze in öffentlichen Erklärungen als “Brandschaden”; sogar dann noch, als sie vollumfänglich über die wahren Ausmaße der Katastrophe Bescheid wussten. Obwohl einige wenige Firmenmitarbeiter den Begriff “Kernschmelze” verwendeten, verschwand das Wort nur drei Tage nach dem Einschlag der Katastrophe abrupt aus dem öffentlichen Diskurs.

Dem Bericht zufolge sandte Shimizu dem Vizepräsidenten Sakae Muto eine Eilnachricht, während dieser eine Pressekonferenz abhielt. Die darin enthaltene Botschaft war eine Warnung davor, den Begriff Kernschmelze zu verwenden.

“Auf Basis dieser Tatsache können wir davon ausgehen, dass das Büro des Premierministers von Shimizu forderte, mit dem Eingeständnis einer Kernschmelze in der Öffentlichkeit vorsichtig zu sein”, wird laut der Japan Times in diesem Bericht erklärt.

Obwohl die drei Anwälte, die diesen Bericht verfassten, dafür keine unmittelbaren Beweise fanden, vermuten sie, dass “sehr wahrscheinlich” staatlicher Druck der Grund für die Beschönigung der Informationen über das Ausmaß der Katastrophe war.

Wie CBS News berichtete, leugneten ehemalige Mitarbeiter aus dem Büro des Premierministers jegliche Unterstellung, dass eine Vertuschung stattgefunden habe. Tatsächlich verurteilte der ehemalige Regierungssprecher und aktuelle Generalsekretär der oppositionellen Demokratischen Partei als “unzureichend und einseitig” — insbesondere deshalb, da die Verfasser und Anwälte mit der aktuell herrschenden Partei verbündet sind.

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Der Rechtsanwalt Yasuhisa Tanaka, der dem Untersuchungsgremium vorstand, gab zu, dass TEPCO wahrscheinlich nicht mit Absicht verschleiert hat, dass eine Kernschmelze stattgefunden hatte. Er sagte:

“Wenn wir auf die Situation zurückblicken, dann denken wir, dass es zu brisant für TEPCO war, den Begriff Kernschmelze zu verwenden, denn nicht einmal die Japanische Atomaufsichtsbehörde konnte ihn verwenden”; und zwar aufgrund des Drucks von der Regierung, wie die Japan Times anmerkt.

Diese Behörde war im März 2011 der atomare Wachhund in Japan gewesen, als sich die Katastrophe ereignete.

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Bemerkenswert ist, dass TEPCO fünf Jahre nach der Katastrophe die Existenz eines Unternehmenshandbuchs bekanntgab, in dem eine Kernschmelze ‘offiziell’ dann stattfindet, sobald 5 Prozent oder mehr der Brennstäbe Schaden genommen haben. Dazu erklärt die Japan Times:

“Am 14. März 2011 schätzte TEPCO, dass 55 Prozent der Brennstabelemente in Reaktor Nummer 1 und 25 Prozent der Brennstabelemente in Reaktor Nummer 3 Schaden genommen hatten. Allerdings gaben sie erst im Mai in diesem Jahr bekannt, dass sie beschädigt waren.”

Indem sie die Kernschmelze beschönigt haben, setzten TEPCO und die japanische Regierung zahllose Zivilbürger großer Gefahr aus. Denn trotz der Evakuierungen hatten viele Anwohner nur widerwillig ihre Häuser verlassen. Wenn sie über das volle Ausmaß der Kernschmelze informiert gewesen wären, dann hätten sie es vielleicht früher getan.

TEPCO ist weiterhin in Kontroversen verwickelt aufgrund von Verschwiegenheit und der vermeintlichen Inkompetenz bei der Bewältigung der Säuberung von Fukushima. Im Februar dieses Jahres wurden drei ehemalige TEPCO-Manager mit dem Vorwurf der Fahrlässigkeit im Umgang mit der Katastrophe belastet.

Von Claire Bernish für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Wenn Verschwörungstheorien wahr werden: Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht sollten wohl vertuscht werden

in Kriminalität/Medien/Politik
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Wer im frühen Januar des noch relativ jungen Jahres 2016 ab und an mal den Verdacht hegte, dass es bei den polizeilichen Ermittlungen zu den Missbrauchs- und Vergewaltigungsattacken des alkoholisierten Sex-Mobs in der Kölner Silvesternacht so gar nicht mit rechten Dingen zuging, der wurde – ein beliebter, wenn auch strunzdoofer Volkssport hierzulande – schnell als dumpfer „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert, der auf komplexe Fragen des Lebens nur einfache Antworten zu bieten habe. Doch mittlerweile dürfte sogar dem hartnäckigsten Kritiker die Puste ausgehen und die Spucke wegbleiben, denn allem Anschein nach soll das Innenministerium von NRW versucht haben, zu verhindern, dass die Angriffe von sexbesessenen Grapschern auf die feiernden Frauen von Köln in der Silvesternacht an die Öffentlichkeit kommen. Dies berichtet der Kölner Express, dem wir die Enthüllungen über diese äußerst brisanten Informationen zu verdanken haben. Und alles in allem zeichnet sich so ganz allmählich ein riesiger, handfester Skandal ab!

 

So soll am 01. Januar um 13:21 Uhr im Düsseldorfer Innenministerium und dessen Behörden eine Polizeimeldung der Polizei Köln mit dem Vermerk „WE“ eingegangen sein – Die Abkürzung „WE“ steht hier für „Wichtiges Ereignis“. Inhalt dieser Meldung waren u.a. die Schilderung der genauen Tathergänge sowie Informationen zu den Tätern, Details zu den Grapsch-Attacken etc., aber auch Sätze wie: „Die Ermittlungen dauern an. Von weiteren Anzeigenerstattungen im Laufe des Tages ist auszugehen. Es wird nachberichtet“. Ausdrücklich fiel in dieser Meldung auch das Wort „Vergewaltigung“, denn der volle Titel dieser polizeilichen Meldung lautete: „Vergewaltigung, Beleidigung auf sexueller Basis, Diebstahldelikte, Raubdelikte begangen durch größere ausländische Personengruppen“.

 

Nun der große Paukenschlag: Ein Beamter der Landesleitstelle – rief am 01. Januar nach Erhalt der Meldung wohl in Köln an und bat darum, den Begriff „Vergewaltigung“ aus der Meldung zu „stornieren“ bzw. zu „streichen“. Dies sei, so der Beamte „ein Wunsch aus dem Ministerium“. Die Landesleitstelle untersteht dem Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) in Duisburg und diese wiederum dem Innenminister von NRW, Ralf Jäger (SPD). Sollten die Vorwürfe also stimmen, hätte das Innenministerium von NRW gezielt versucht, auf die Ermittlungen der Kölner Polizei Einfluss zu nehmen. Ein Skandal sondergleichen also! Die Identität des Beamten, der um die „Stornierung“ bat, ist bisher noch ungeklärt. Sicher ist nur, dass es sich wohl um einen männlichen Beamten gehandelt haben soll.

 

NRW-Innenminister Ralf Jäger ist jetzt allerdings reichlich in Erklärungsnot geraten. Das Dementi aus dem Ministerium folgte natürlich umgehend: Es habe keinen „Auftrag zur Stornierung“ der Meldung gegeben, erklärte ein Pressesprecher des Ministeriums, sondern lediglich „Abstimmungsgespräche“ zwischen dem Landeskriminalamt und Köln, die die Darstellung und Einordnung der in Köln begangenen Straftaten der Silvesternacht ebenso zum Inhalt hatten wie die Frage nach den Maßnahmen der Polizei. *Ironie an* Na, dann sind wir ja mal so richtig beruhigt *Ironie off*. „Abstimmungsgespräche“ – so kann man’s natürlich auch ausdrücken …

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Noch ist es natürlich viel zu voreilig, irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Wir von “Der Wächter” bleiben auf jeden Fall an der Sache dran. Sollten sich die erhobenen Vorwürfe allerdings tatsächlich bewahrheiten, bliebe nur festzuhalten, dass sich in diesem Fall nicht etwa die Verschwörungstheoretiker, sondern diesmal ganz andere Herrschaften einen riesigen Alu-Hut aufsetzen dürfen.

 

Quellen:

[1] http://www.express.de/koeln/koelner-silvester-mob-warum-sollte-vergewaltigung-verschwiegen-werden–23836610

[2] http://www.express.de/koeln/koelner-sex-mob-affaere-dokument-zeigt-den-vertuschungs-versuch-23842694

[3] http://www.express.de/koeln/sex-mob-vertuschungsversuch–landeskriminaldirektor-raeumt-fehler-ein-23846810

Foto: http://img.zeit.de

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